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  • vor 18 Stunden
Ray und Debra müssen entsetzt feststellen, dass das ständige Geschrei und Gezanke anscheinend einen sehr negativen Einfluss auf den kleinen Michael hat. Um die Situation im Hause Barone auch für die Jüngsten etwas erträglicher zu machen, suchen sie Rat beim Schulpsychologen, um herauszufinden, wer denn für das Dauer-Gezanke verantwortlich ist … (Text: kabel eins)

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Transkript
00:01Also bekam der Löwe etwas Salbe für seine Windpocken.
00:06Wie viele kommen denn noch vor, Michael?
00:08Psst, wir sitzen hier schon fast eine Stunde.
00:11Und seine Mama schmierte ihm die Salbe rauf und es ging ihm gleich viel besser. Ende.
00:19Vielen Dank, Gracie. Das war eine ganz wunderbare und fantasievolle Geschichte. Und jetzt hören wir Ian.
00:25Oh, so ein Mist.
00:30Flucht vom blauen Planeten.
00:32Na endlich, Science Fiction.
00:35Die Rakete war auf dem blauen Planeten gelandet, der fast ganz mit Wasser bedeckt war.
00:41Geht dir da nicht das Herz auf die Geschichten? Haben sie alle selbst geschrieben.
00:44Was du nicht sagst.
00:48Der Pilot zündete das Triebwerk, denn er wollte schnell wieder nach Hause.
00:52Da ist er sicher nicht der Einzige.
00:55Und so gelang unserem Piloten schließlich die Flucht vom blauen Planeten.
01:00Und Ende.
01:04Wunderbar, Ian. Eine spannende Geschichte.
01:06Michael, du bist dran.
01:08Gott sei Dank.
01:10Danach hauen wir aber ab.
01:14Die wütende Familie.
01:31Daddy war wieder wütend auf Mami.
01:40Und Mami war wieder wütend auf Daddy.
01:48Und dann waren Mami und Daddy mal wieder furchtbar wütend auf Opa.
01:57Und Oma war sowieso wieder wütend auf alle.
02:01Nein, war ich gar nicht.
02:04Ist doch toll, oder?
02:07Die Erwachsenen waren die ganze Zeit sehr, sehr laut.
02:11Den Kindern taten die Ohren weh.
02:15Ende.
02:54Da kann ich mich wohl jetzt nicht mehr sehen lassen.
02:58Oh, diese grauenhaften Blicke.
03:00So hat mich mein Liebdappen auch keiner angesehen.
03:02Du solltest mal mehr auf mich achtgeben.
03:09Ihr lasst wirklich zu, dass Michael sowas zu Papier bringt?
03:12Wir haben davon doch überhaupt nichts gewusst.
03:14Aileen hat die Kinder einfach schreiben lassen, was sie wollten.
03:16Wer ist Aileen?
03:17Die Lehrerin.
03:20Es hat mir auch nicht gerade gefallen, aber...
03:22Na ja, Kinder sollen eben lernen, ihre Gefühle auszudrücken.
03:25Die sollen ihre Pickel ausdrücken.
03:28Das war die Quittung für euren liberalen, oberarmverrubbelten Schulreformquatsch.
03:33Alles nur Sozialpädagogen-Klimpe, mit dem ihr die ganze Familie an den Pranger stellt.
03:43Ach, die ganze Familie?
03:46Die ganze Familie, ja, und ich?
03:49Ich bin in dieser Geschichte nicht mal erwähnt worden.
03:53Bist du beleidigt, weil du nicht beleidigt wurdest?
03:56Nein, ich bin beleidigt, weil eure Kinder anscheinend glauben,
03:58dass ich hier so eine Art überdimensionaler lebender Gartenschlauchhalter bin.
04:03Und ich sehe gar nicht so aus.
04:04Was?
04:05Na, dieses doofe, selbst gemalte Bild habe ich ein Monster gesehen.
04:08Es reicht. Hört zu.
04:10Könnten wir jetzt vielleicht alle nach Hause gehen?
04:12Deborah hat recht. Wir reden mit Michael.
04:14Wenn ihr ihn bestraft, will ich auch mitmachen.
04:16Ist gut. Komm her.
04:18Niemand bestraft hier irgendjemanden.
04:20Natürlich nicht. Wir wollen ja nicht die Gefühle der Kinderchen verletzen.
04:23Also meine wurden verletzt.
04:24Meine auch. Aber wen interessiert das?
04:26Ich schreibe auch eine Geschichte.
04:28Los, hau ab.
04:31Genau so wird sie heißen.
04:40Michael?
04:41Hey, sag mir erst, was du vorhast.
04:42Ich will mit ihm reden.
04:43Michael, kommst du bitte mal her?
04:44Aber ist ja nicht zu streng.
04:45Keine Sorgen.
04:46Der wird alles aufschreiben.
04:51Liebling, ich will dich mal was fragen.
04:54Denkst du wirklich, dass deine Familie eine wütende Familie ist?
04:59Schon gut. Du kannst es uns ruhig sagen.
05:03Ray, du solltest...
05:04Nein.
05:07Deine Geschichte war wunderschön.
05:10Sag der Daddy.
05:15Na geh, guck Fernsehen.
05:19Spinnst du? Was ist denn nur Bus mit dir?
05:21Du hättest verhindern müssen, dass er mit der Geschichte das Haus verlässt.
05:25Ach.
05:26Und wie hätte ich das deiner Meinung nach bitte schön verhindern sollen?
05:30Du weißt doch ganz genau, dass diese Geschichten eine Überraschung für die Eltern sein sollten.
05:34Überraschung für die Eltern.
05:36Da dachte ich eher daran, dass die für diese Lesung eine Bar aufgemacht hätten.
05:42Das war keine Überraschung.
05:46Das war doch die pure Heimtücke.
05:48Du hast immer noch nicht verstanden, wo das Problem eigentlich liegt.
05:52Das Kind hat ein ganz bestimmtes Bild von uns.
05:54Hör mal, wir sind ganz normal.
05:58Ja, vergleichsweise normal.
06:01Schon mal Nachrichten gesehen?
06:02Bitte.
06:04Obwohl ich muss zugeben, dass du von Zeit zu Zeit ohne jeden vernünftigen Grund Krach anfängst.
06:12Vielleicht musste er das nun mal loswerden.
06:16Wenn ich mich nicht irre, ging's in der Geschichte doch eher um dich, deinen Vater und deine Mutter.
06:22Ja, schon klar, aber das mit der Lautstärke ging wohl eher gegen dich.
06:26Ach so, jetzt bin ich schuld. Du hast damit gar nichts zu tun.
06:29Ich bin jedenfalls nicht der Schreihals.
06:31Du bist schuld, wenn der Schreihals schreibt.
06:33Weil du glaubst, dass es ohne Schreihals nicht geht.
06:35Bei dir geht's auch nicht um.
06:36Hey, hey.
06:39Was ist denn?
06:40Kann ich einen Saft haben?
06:41Sicher, Schätzchen.
06:42Das kriegen wir schon hin, stimmt's, Mami?
06:44Natürlich.
06:46Danke.
07:02Wir haben ein Problem.
07:04Ist doch alles in Ordnung, oder?
07:05Nein, hier ist gar nichts in Ordnung.
07:07Diese Streitereien sind es, über die Michael in seiner Geschichte geschrieben hat.
07:10Dann müssen wir uns ja keine Sorgen machen.
07:11Das da war Jeffrey.
07:13Philippo.
07:17Hallo?
07:19Oh, Tag, Aldi.
07:24Ja, schön.
07:25Wie geht's so?
07:27War eine richtig nette Veranstaltung, ja.
07:29Ein Hammer.
07:31Äh, Konferenz?
07:35Oh, ja klar, das war ja auch diese Woche mit den Eltern.
07:39Ja, das haben wir wohl völlig verschwitzt, ja.
07:42Es ist nicht so, dass wir uns da nicht hintrauen würden.
07:44Ja, ja, nein.
07:46Ja, natürlich wollen wir mit Ihnen reden.
07:47Reden ist toll.
07:51In Ordnung, na klar.
07:52Gut, ja, dann bis morgen.
07:55Gleichfalls.
07:55Wiederhören.
07:59Hör zu, ich hab morgen einen richtigen Großkampftag und da könntest du doch...
08:02Du willst diesen Satz nicht werden.
08:03Ja, ja, dann dachte ich mir schon.
08:05Du hättest gerade nicht dermaßen schuldbewusst klingen müssen.
08:09Was willst du denn? Du bist der Garant wie ein kleines Mädchen.
08:18Na gut.
08:21Also, wie geht's Ihnen?
08:23Ausgezeichnet.
08:27Das war so, so witzig gestern.
08:30Was denn?
08:31Michaels Geschichte?
08:32Die wütende Familie?
08:36Ich weiß nicht, wo er das...
08:38Jedenfalls, schön, dass wir hier sind, um mal über alles reden zu können.
08:42Michaels Geschichte hat mich wirklich sehr beeindruckt.
08:44Sie auch?
08:45Mich?
08:46Sehr, wirklich.
08:48Wirklich.
08:50Aber ich glaube eher, seine Geschichte, die ist eben nur eine Geschichte.
08:54Und klar, natürlich kommen solche Geschichten auch irgendwo her.
08:58Nicht jede, finde ich.
09:01Ich hab grad gedacht, irgendwas, ich dachte, wie solche Storys entstehen.
09:06Sie kennen doch diese Stehgreifshows, wo so ein Kerl sagt, okay Leute, wir brauchen einen Ort.
09:10Und dann schreien die Leute unten, hey, der Fahrstuhl.
09:13Und dann sagt der Kerl, okay, jetzt brauchen wir noch eine Sprache.
09:16Und die Leute schreien, französisch.
09:18Und dann schreit da wieder irgendeine eigenartige Geschichte.
09:21Ja, ja, der zweite Stock, Croissants.
09:24Genau.
09:25Ja.
09:26Die denken sich diese Storys einfach aus, fertig.
09:33Ja.
09:35Das ist nur ein Beispiel dafür, wie es zu Geschichten wie diesen kommt.
09:39War das bei Michael auch so?
09:42Vermutlich nicht.
09:47Bitte hör auf.
09:49Ich rede nur mit Eileen.
09:51Eileen, hat Ihnen Michael irgendwas erzählt?
09:55Ich meine natürlich irgendwas von zu Hause.
09:58Sie wissen ja, Kinder lügen gern.
10:01Oh, hey, wir haben doch nichts zu verbergen.
10:04Ich weiß gar nicht, wovor er Angst hat.
10:06Wir sind eine ganz normale Familie.
10:09Vergleichsweise.
10:10Schon mal die Nachrichten gesehen?
10:17Das waren genau meine Worte.
10:18Sie klaut meine Worte.
10:21Was soll daran geklaut sein?
10:22Wir sind ganz normal.
10:24Wissen Sie, wir haben hier Familienberatung.
10:27Vater Hubli ist wirklich gut.
10:29Nein, ich glaube nicht, dass wir sowas brauchen.
10:31Wieso denken Sie das?
10:32Weil alle über sowas reden.
10:34Das ist so...
10:35Hey, Ray.
10:36Jetzt sei doch nicht so verbiestert.
10:38Sehen Sie, jetzt geht's schon los.
10:40Ich bin nicht verbiestert.
10:41Und was machst du gerade?
10:43Hier und jetzt?
10:43Genau so bist du immer.
10:44Warum kannst du nicht mal über was reden, ha?
10:47Reden!
10:52Nun, ich muss gestehen, dass Sie hier die Verhaltensmuster offenbaren, die Michael in seiner Geschichte geschildert hat.
10:58Wer?
10:59Äh, naja, Sie.
11:04Augenblick mal, Augenblick mal, Sekunde.
11:05Äh, äh, zuerst mal, äh, ist, äh, keine Geschichte.
11:09Es ist eher so eine Art Thesenpapier.
11:12Jetzt denkst du verbiestert.
11:20Eileen, Sie haben ja keine Ahnung, was ich seit Jahren durchmachen muss.
11:25Ich habe geheiratet.
11:27Doch nicht nur einen Mann, sondern gleich einen ganzen Wanderzirkus, der sein Zelt auf der anderen Straßenseite aufschlug.
11:37Und das wäre ja auch sehr schön, wenn Sie dort bleiben würden.
11:40Aber jeden Tag, wirklich, jeden Tag, stehen Sie vor der Tür und laden Ihren völlig kranken Familienwahnsinn bei mir ab.
11:48Haben sich in Ihrer Küche schon mal zwei Rentner darüber gestritten, wer den Rasen erfunden hat?
11:53Den Rasen!
11:55Und dann noch der Bruder.
11:57Ich lebe in einem Apartment.
11:59Ich hab nicht mal Rasen.
12:00Raymond hat den Rasen.
12:02Aber wenn Sie die Mutter sehen, dann wird Ihnen alles klar.
12:04Sie hält Ihre Söhne fest.
12:06Fester als im Hürgegriff.
12:07Und der Vater, das ist die ekelhafteste Kreatur, die Gott je auf die Erde geworfen hat.
12:12Kein Wunder, dass solche Geschichten entstehen.
12:14Ich sollte mal schreiben.
12:15Mein Leben ist ein Schauerroman.
12:17Und solange Sie dieses Haus nicht kennen und nicht mit diesen irren leben müssen, Tag für Tag, Woche für Woche,
12:22zwölf verdammte Jahre,
12:24solange haben Sie kein Recht, den Staat über mich zu brechen.
12:45Steht nichts von Ihnen drin, Robert.
12:50So ist es.
12:53Reden wir doch lieber über mich.
12:55Ich will wissen, warum mich dieses Gehör ohne Haare gemalt hat.
12:59Das ist eine Übertreibung, die ich nun gar nicht zu schätzen weiß.
13:02Ist ja schon gut.
13:03Ganz ruhig.
13:04Keine Spannungen.
13:05Wir sind schon angespannt genug.
13:07Glauben Sie mir, dieser Job macht einen doch so fertig.
13:13Aline, wollen Sie anfangen?
13:15Nein, danke.
13:16Was?
13:21Hören Sie, Aline, nun ja, es tut mir sehr leid wegen dieses kleinen Ausbruchs gestern.
13:25So bin ich eigentlich überhaupt nicht...
13:26Schon gut, schon gut.
13:30Adam?
13:31Adam ist der Psychologe der Schule.
13:33Wir haben ihn heute dazu geholt, denn er sieht vielleicht einige Dinge, die auch von Bedeutung sind.
13:38Okay?
13:41Sag was, Adam.
13:43Na klar.
13:45Hi.
13:46Na, wie geht's?
13:47Ich bin Adam Berg.
13:49Ich bin der Schulpsychologe, aber eigentlich sehe ich mich eher als Anwalt Ihrer Interessen.
13:53Ach, wie nett.
13:57Nun, die erste Frage.
13:59Hatte hier schon mal jemand das Gefühl, dass er seine Wut nicht unter Kontrolle hatte?
14:05Nein, nein, nein.
14:06Nein, nein, nein.
14:07Ja, nicht.
14:07Nein.
14:09Was?
14:09Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Wut außer Kontrolle gerät.
14:13Das geht mir immer so, wenn ich dieses Haus betrete.
14:18Da wüsste ich eine Lösung.
14:23Also, das verstehe ich gar nicht.
14:25Ich komme doch als der liebende, rettende, ernährende Engel.
14:29Das ist mein Wesen.
14:32Nun ja, dann sollten wir uns jetzt vielleicht fragen, was dieses latente Wutgefühl in Ihrer Familie hervorruft.
14:44Gut, das reicht.
14:45Das tue ich mir nicht länger an.
14:46Ich werde hier nicht zetzen, während Sie mich nein.
14:53Schon gut.
14:54Bitte entschuldigen Sie.
14:56Ray, weißt du was?
14:57Ich glaube, die Leute müssen nicht schon wieder meine Version hören.
15:00Vielleicht sagst du einfach mal was Objektives.
15:05Na gut.
15:12Ich kann nur sagen, dass...
15:17Deborah gut ist.
15:20Sie ist mehr als gut.
15:22Sie hat sehr viel zu tun und sie...
15:25Tja, deshalb kann sie so...
15:31Ja, genau.
15:44Darf ich mal?
15:48Vorderhable, Sie erwähnten, dass ich in der Geschichte nicht vorkam.
15:51Das war eine sehr scharfsinnige Beobachtung.
15:55Und ich glaube, dass meine ganz besondere Position in dieser...
15:58Familie, und zwar die des Außenseiters,
16:02mir einen unbefangenen Blick auf diesen Familienirrsinn gestattet,
16:07um den man mich beneiden sollte.
16:09Den Irrenblick der Einsamkeit?
16:16Nun ja, ich bleibe dabei, wenn...
16:18Wenn man jemanden verantwortlich machen will,
16:21für die schäbige Wutsucht, die diesen erbärmlichen Haufen charakterisiert,
16:24lassen Sie mich nun zum Ende kommen, euer Ehren.
16:28Dann ist es diese Person, die man Raymond nennt.
16:32Setz dich schon hin, du Schwachkopf.
16:33Raymond ist und war immer der Mittelpunkt.
16:36Mittelpunkt der Zuneigung, der Aufmerksamkeit
16:39und er kriegt sogar den mittleren Stuhl in der Küche.
16:42Und diese Wut, die Sie da gerade erwähnten,
16:45die Wut dieser anderen verirrten Seelen dort,
16:48sie kommt von seiner Unwilligkeit zu teilen.
16:52Denn er teilt nicht, nicht einmal den Strahl der Sonne,
16:54die ohne Unterlass auf ihn scheinen darf.
16:57Ich danke Ihnen.
17:00Vielen Dank.
17:03Was machst du da?
17:04Was machst du da?
17:06Was machst du da?
17:08Der mittlere Stuhl in der Küche.
17:10Ist doch meine Küche, kauf dir selbst eine.
17:12Hören Sie das, hören Sie das?
17:13Ich hab nur eine Küchenzeile und das gefällt ihm.
17:15Ja, Raymond, reifst mir richtig rein.
17:17Für mich gibt's kein Haus, keine Frau, keine Kinder, kein Rasen, nichts.
17:21Apropos, hey, Pater, ich muss Sie mal was fragen.
17:23Wissen Sie, wer den Rasen erfunden hat?
17:25Oh, jetzt hör doch endlich auf.
17:28Den hat keiner erfunden, das ist Gras.
17:31Ach ja, hatten die Höhlenmenschen Rasen?
17:33Ja, aber sie nannten sie Felder, du Blödmann.
17:37Ich sag Ihnen, wo die Spannungen in der Familie herkommen.
17:40Ich bin daran gekettet.
17:42Da sitzt die Schuldige.
17:44Und wenn Sie jetzt wissen wollen, warum sie so ist,
17:46dann kann ich Ihnen das gern erklären, ein für allemal.
17:49Na, soll ich?
17:51Da.
17:52Die ist der Grund.
17:54Die hat den geheiratet.
17:56Und die hier wird immer noch nicht damit fertig.
18:06Wie kannst du es fragen?
18:08Nein, nein, nein, nein, das ist schon in Ordnung.
18:10Sie halten sich da raus.
18:13Du denkst also, dass Michael mich mit der Geschichte gemeint hat?
18:17Und ihr auch, ja?
18:19Gibt's ein Problem in der Familie, dann liegt's an der Mutter.
18:22Immer liegt es an der Mutter.
18:24Wisst ihr was?
18:24Ihr solltet euch alle was schämen.
18:27Und Sie lassen das auch noch zu, Vater Habley.
18:30Schämen Sie sich auch?
18:32Ja, Sie, Sie hatten auch eine Mutter.
18:34Und dann lassen Sie das zu, in der Schule, in der Gemeinde.
18:37Diese neue Psychologie, nach der Kinder immer im Recht sind
18:40und für alles, was sie machen, mit niedlichen,
18:43kleinen Aufklebestickers belohnt werden.
18:45Die kommen mit einem Haufen Sticker nach Hause,
18:47fürs Nichtstun.
18:48Oh, ich war auf der Toilette.
18:50Toll, die ersten Sticker.
18:53Zu meiner Zeit musste man sich eine Belohnung noch verdienen
18:56und nicht mal dann gab es eine.
18:58Und wenn zu Hause Krach war, gab's dafür auch einen Grund.
19:00Dafür musste man sich nicht schämen.
19:02Ich sag Ihnen mal was,
19:03es ist alles in Ordnung mit dieser Familie.
19:05Wir stehen uns nah, wir sind offen, wir halten zusammen.
19:08Oh ja, dafür sorge ich nämlich.
19:09Man muss deswegen doch nicht gleich so'n Fass aufmachen.
19:12Holen wir den Psychologen, holen wir den Inquisitor,
19:15lass uns auf Hexenjagd gehen.
19:17Wieso? Wir haben doch schon eine.
19:29Tja, ich danke Ihnen allen für diesen schönen Morgen.
19:38Glauben Sie mir ruhig.
19:39Ich kenne den Druck und die Schwierigkeiten,
19:42denen ein Familienverband heute ausgesetzt ist.
19:44Aber ich glaube, die Familie, die vor mir sitzt,
19:48kultiviert ihr Problem,
19:50indem sich die Familienmitglieder zu lange zu nahe sind.
19:53Wie Pingpongbälle in der Lotterietrommel,
19:56die auch mal
19:57hin und her hüpfen.
19:59Doch bei dieser
20:02Lotterie gewinnt niemand von Ihnen.
20:04Und die Kinder schon gar nicht.
20:06Das habe ich hieraus gelernt.
20:10Das geht gar nicht um Sie.
20:13Oder Sie.
20:14Oder Sie.
20:16Oder Sie.
20:18Nicht mal um Raymond,
20:19sondern
20:21um diesen kleinen Kerl,
20:25der nur probiert hat,
20:26Ihnen allen eine
20:27Nachricht zukommen zu lassen.
20:52Ich will auch einen.
20:58Wir nehmen sie alle.
20:59Wir nehmen sie alle.
21:00Hier.
21:01Ich habe mehr auf,
21:01die sitzen alle für dich.
21:03Du kriegst auch noch eins.
21:08Hey.
21:09Hey.
21:10Na, Michael.
21:11Komm her.
21:12Ist dir gut?
21:13Na, wo warst du?
21:14Im Bad?
21:14Ja.
21:15Ich war noch nicht.
21:16Ja, wir lesen noch.
21:17Nur noch ein paar Bücher.
21:18Komm mal her.
21:19Du, komm mal her.
21:20Na gut.
21:21Geh schon.
21:22Okay.
21:23Dann bis morgen, ja?
21:24Ja, bis morgen.
21:24Hey, hör zu, Michael.
21:26Die Geschichte, die du geschrieben hast,
21:28hat uns sehr gefallen
21:29und wir haben viel daraus gelernt.
21:30Ist mein Lieblingszeichentrick.
21:33Zeichentrick?
21:33Die wahnsinnigen Monster.
21:35Die sind total winzig.
21:36Die schreien den ganzen Tag rum.
21:39Die schreien den ganzen Tag rum.
21:47Die, die schreien den ganzen Tag rum.
21:50infected Kerr.
21:53Was so her entonces oder schweinlich?
21:55Ich 사람들, je schreien denises Tag rum.
21:55Verzöre mich schreien.
21:55Ich habe ihn mit保 taxpayers verankern.
21:56Und bei Situation,homme bin ich ziemlich grappig sein.isc
21:56item. Ich
21:56Vielen Dank.

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