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  • vor 17 Stunden
Robert versteht sich so blendend mit Ally, Geoffrey und Michael, dass Ray ganz eifersüchtig wird. Als Robert Ray dann auch noch vorwirft, er würde seine Kinder vernachlässigen, platzt diesem endgültig der Kragen. Er wirft Robert hochkantig aus dem Haus, mit dem bitteren Rat, sich doch lieber erst einmal um sein eigenes Leben zu kümmern. Sofort schalten Marie und Debra sich ein und verlangen von Ray, sich bei seinem Bruder zu entschuldigen, aber der geht lieber mit den Kindern in den Zoo. Werden sich die Wogen zwischen den Brüdern wieder glätten? (Text: RTL II)

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Transkript
00:03Also gut, wir sind bereit. Komm raus, Monster!
00:09Monster Hunger!
00:15Hey, es ist Samstagmorgen. Geht's ein bisschen leiser?
00:18Oh, noch viel hässlicheres Monster.
00:22Vorsicht, die Kräger sind ganz schön schwer. Gut aufpassen.
00:24Betty, du ekliges Monster.
00:28Was ist denn da los? Eigentlich könntest du mir mal helfen.
00:31Oh, das nicht klingt wie Monstersprache.
00:33Ja, ja.
00:34Monster, auch gut zu Frühstück.
00:36Nein, Monster will Michael frühstücken.
00:39Mir kommen ja keine Monster in die Küche, klar.
00:41Also gut, Kinder, kleine Pause und jeder merkt sich, wo er war.
00:46Ah, Müsli.
00:50Gut, dann bis nachher. Ich geh mal schnell ein paar Bälle schlagen, Leute.
00:53Halt! Bevor du schnell ein paar Bälle schlagen gehst, wirst du den Kindern noch schnell ein paar Gläser Saft einschenken.
00:59Na klar.
01:04Oh, der Saft ist alle.
01:07Wieso ist der Kanister dann da drin?
01:09Ich hab ihn wieder reingestellt, um dich daran zu erinnern, dass der Orangensaft alle ist.
01:17Ich geh schnell Neuen holen.
01:18Ach was? Lass nur.
01:19Wieso denn? Der stapelt sich doch drüben bei Mar bis unter die Decke.
01:22Darf ich mitkommen?
01:23Das lohnt sich doch gar nicht. Ich bin gleich wieder da. Isst weiter.
01:26Na schön.
01:30Er ist toll, hä?
01:32Ja, ganz toll. Er ist mein Held.
01:38Ist gut. Dann bis nachher.
01:40Nachher sind die Kinder weg.
01:41Ah, du hast einen Käufer gefunden.
01:45Sie gehen mit Robert in den Zoo.
01:49Ach ja?
01:50Aha.
01:52Toll.
01:53Ist toll.
01:54Ja.
01:54Tja.
01:55In Ordnung, Kinder, also dann.
02:14Was? Was ist denn?
02:16Sieh dir die Kinder an.
02:18Was denn sie essen?
02:20Sieh hin.
02:21Oh ja. Sieht süß aus, wenn sie das tun, hä?
02:24Was? Was heißt das, wenn sie das tun? Kennst du das schon?
02:27Ja, sie machen das öfter.
02:29Warum imitieren sie Robert?
02:31Vielleicht, weil sie ihn gern haben?
02:33Wieso imitieren sie dann nie irgendwas von mir?
02:36Ich bin doch auch schrullig, aber nur halb so lächerlich.
02:41Zum Beispiel?
02:42Na ja, dieses Gesicht, was ich ziehe, wenn ich mir die Haare kämme.
02:52Bist du eifersüchtig, weil die Kinder dieses Gesicht nicht nachmachen?
02:56Wenn sie schon jemand imitieren, warum dann nicht jemand höheren?
03:01Ist denn Robert solch eine Bedrohung für dich?
03:04Nein.
03:07Hey Kinder, hört zu.
03:09Ich hab ne Idee. Wir führen den Löffel nicht länger ans Kinn.
03:13Aber so ist doch Onkel Robert immer.
03:15Schon, aber Onkel Robert hat sich auch auf diese Weise das Gesicht zerstört.
03:19Ray, lass das doch bitte.
03:22Los, sit her.
03:23Hier, guck mal, wie Daddy ist.
03:26Hm, normal.
03:30Wenn ihr noch was Lustiges machen wollt, dann das.
03:37Lustig, hm? Jetzt ihr. Ja, klasse.
03:40Gut.
03:42Hier.
03:43Oh, danke.
03:44Ich hätte mal nicht sagen sollen, dass ihr keinen Saft mehr habt.
03:47Sie will jetzt mehr darauf achten, dass hier alles in Ordnung ist.
03:52Könntet ihr dann mehr darauf achten, dass ich mich nicht irgendwo aufhänge?
03:58Also Kinder, schluckt runter und dann geht's mit Onkel Robert in den Zick-Zack-Zabbeldi-Zoo.
04:05Wartet mal einen Augenblick, ja?
04:07Wieso denn in den Zabbeldi-Zoo?
04:09Wollt ihr nicht lieber mit Daddy in den viel besseren Zabbeldi-Zogbeldi-Zoo?
04:20Was soll denn das?
04:22Na ja, ich dachte, ich gehe mit meinen Kindern in den Zoo.
04:25Wolltest du nicht golfen?
04:26Meine Kinder sind mir aber wichtiger als Golf.
04:29Was tust du denn da?
04:32Na, jetzt esse ich was.
04:34Wie ein ganz normaler Mensch übrigens.
04:35Und dann gehe ich in den Zoo.
04:37Ja, schön.
04:39Könnte ich dich kurz im Wohnzimmer sprechen, bitte?
04:43Könnte ich dich auch kurz im Wohnzimmer sprechen, Raymond?
04:48Nicht vergessen, immer geradewegs in den Mund, klar?
04:51Löffel am Kinn hat keinen Sinn.
04:57Hey, los, sagt schon.
04:59Hier steht mir die Zeit mit meinen Kindern.
05:01Was soll dieses Theater?
05:02Ja, was ziehst du ja ab, hä?
05:04Werde ich?
05:05Gar nichts.
05:06Die Kinder haben nur gefragt, ob ich mehr Zeit mit ihnen verbringen kann.
05:09Soll ich jetzt lachen?
05:12Nein, haben sie wirklich.
05:14Ehrlich?
05:14Ja.
05:16Oh.
05:18Glaubst du das?
05:19Nein.
05:20Die Kinder waren heute mit Robert verabredet.
05:22Ich habe schon Ziegenfutter für den Streichelzoo besorgt.
05:25Was ist das für ein Kerl, der Ziegenfutter dabei hat?
05:30Ein Kerl, der sich gut vorbereitet.
05:33Außerdem ist noch was vom letzten Mal übrig.
05:35Du kannst also gern mit uns hingehen.
05:37Wie bitte mit uns?
05:38Wenn wir in den Zoo gehen, dann bist du es, der mit uns dahin geht.
05:42Geht es darum, wer fährt?
05:44Nein, ich bin dir zwar keine Erklärung schuldig, aber egal.
05:48Ich als ihr Vater denke, dass es in ihrem Interesse liegt,
05:50mit mir in diesen verfluchten Zoo zu gehen, in Ordnung?
05:53Du kannst dir den Tag freinehmen.
05:54Es liegt in ihrem Interesse, ja.
05:56Vielleicht liegt es in deinem Interesse, mich kalt zu stellen.
05:59Was meinst du damit?
06:00Zufällig weiß ich, dass die Kids meine Gesellschaft sehr zu schätzen wissen.
06:03Ich bin sozusagen Spaßfaktor Nummer eins.
06:08Allerdings, das ist die reine Wahrheit.
06:10Danke, Maas.
06:11Denkst du, sie sind lieber mit ihm zusammen als mit mir?
06:13Nicht nur sie.
06:18Du sagst also, meine Kinder haben dich lieber als mich?
06:20Wolltest du das sagen?
06:21Nein, das hast du gesagt.
06:23Aber falls du erwartest, dass ich widerspreche, setz dich lieber hin.
06:28Ah ja, wieso fragen wir sie nicht?
06:31Frag sie doch.
06:32Ich frag sie wirklich, du glaubst nicht, dass ich so weit gehe, oder?
06:35Doch, na klar.
06:39Das darf man Kindern nicht antun.
06:43Oh, ja, du hast recht, klar.
06:45Dir geht es ganz allein um die Kinder.
06:46Ich glaube, dass die Kinder unsere Zukunft...
06:48Ach, halt wirklich, Klasse.
06:49Wir haben die Erde nur...
06:50Halt du, wenn ich die Klappe.
06:52Nein, halt du, dein Maul.
06:53Wört mal...
06:54Hey.
06:57Du gehst jetzt golfen und gleich morgen früh unternimmst du was mit ihm.
07:00Nein, ich will jetzt in den Zoo gehen.
07:01Nein, das willst du nicht.
07:03Geh und spiel jetzt Golf.
07:05Du kannst mich nicht zum Golfspielen zwingen, wenn ich nicht will.
07:10Ich kriege richtig Mitleid.
07:12Ausgerechnet du Blödmann.
07:13Du hast Mitleid, ein Kerl, der nichts Besseres zu tun hat, als mit Kindern im Zoo rumzulungern?
07:17Ah, sehr interessant, was du da sagst.
07:19Mit Kindern in den Zoo zu gehen, ist wohl langweilig.
07:21Nein, es ist langweilig, mit dir zu reden.
07:23Es reicht jetzt, Gray.
07:24Nein, nein, ist schon gut.
07:25Lass mal, lass ihn.
07:26Das ist die Stimme der Angst.
07:29Was?
07:29Was für eine Angst.
07:31Dass ich deinen Kindern mehr zu bieten habe, als du.
07:35Oh, klar.
07:37Du, du eröffnest ihnen eine völlig neue Welt, nicht wahr?
07:39Eine Welt, in der die Füße eines Menschen so übel riechen, dass seine Nase so weit wie
07:43möglich entfernt von ihnen wächst.
07:55Ich hätte da eine Frage.
07:56Wer ist das auf dem Foto, der beim Krippenspiel seiner Kinder Kopfhörer trägt?
08:01Ist das derselbe Kerl, der den Postboten zum Babysitten überreden wollte?
08:06Bist du jetzt auf seiner Seite?
08:08Aber er hat angefangen.
08:10Hast du das denn nicht gehört?
08:11Er will doch nur mit den Kindern in den Zug gehen, Ray.
08:14Warum führt er kein eigenes Leben?
08:19Schon gut, er hat es nicht so gemein.
08:21Du wirst dich bei Robert entschuldigen.
08:23Nein, lass nur, Deborah.
08:26Zufällig führe ich ein eigenes Leben.
08:29Ein sehr ausgefülltes.
08:32Aber was soll's.
08:33Um der Kinderwillen werde ich jetzt wieder rübergehen und es genießen.
08:38Dafür hätte ich gern eure Fernsehzeitschrift.
08:51Starr mich an, solange du willst.
08:53Hey, weißt du, wen du grad anstarrst?
08:56Den Mann, der Recht hatte.
08:58Nur zu, starr mich ruhig weiter an.
09:04Was denn?
09:07Gar nichts?
09:09Du hast es heute richtig gut drauf, hm?
09:12Am besten gehst du zu deinem Vater und sagst ihm, dass er gemein alt und fett ist.
09:17Klingt eher, als hättest du ihm was zu sagen.
09:21Die Unsicherheit, was deine Rolle als Vater angeht, ist dein Bier.
09:25Aber was du gerade zu Robert gesagt hast, geht einfach zu weit.
09:27Wieso? Er soll gefälligst dein eigenes Leben führen.
09:30Und wieso behauptet er einfach, ich langweile mich mit meinen Kindern?
09:34Kommt jetzt, wir gehen in den Zoo.
09:36Wo ist dein Onkel Robert?
09:38Ähm, Onkel Robert muss jetzt arbeiten, denn da sitzt ein kleines Kätzchen auf einer Eiche.
09:43Und nun soll er für seine Kollegen Räuberleiter machen.
09:48Wollen wir das Kätzchen angucken?
09:50Nein, nein, leider nicht, denn eigentlich ist es gar kein Kätzchen, sondern eine Schlange.
09:54Ray!
09:54Na komm, zieht euch an, jetzt geht's in den Zoo.
09:57Na los, hey, macht schon, kommt, wir gehen in den Zoo.
09:59Und Daddy macht euch noch schnell seine berühmten Zoo-Snacks.
10:30Sind das deine berühmten Zoo-Snacks?
10:34Es sind Bärenkekse, schalt mal das Hirn ein.
10:41Wer hat Robert gesagt, er soll sein eigenes Leben führen?
10:46Ähm, nee.
10:49Ray!
10:51Hättest du auch sein können.
10:52Das ist nicht zu fassen, wie konntest du sowas tun?
10:55Na gut, zuerst mal kennst du nur seine Version, oder?
10:58Und die ist zweitens völlig aus dem Kontext gerissen und drittens total übertrieben, klar?
11:02Ich war sicher nicht sehr nett, doch das, was er zu mir gesagt hat, waren Frechheiten sondergleichen.
11:11Zum Beispiel?
11:11Dass ich kein guter Vater wäre.
11:13Oh.
11:14Ja, jawohl.
11:15Das sagte er in meinem Haus, vor meinen Kindern.
11:17Nein, er hat es nicht vor den Kindern gesagt.
11:19Na und, sie waren gleich nebenan.
11:21Und, und, und, Robert hat eben eine furchtbar dröhnende Stimme.
11:24Für kleine Kinder klingt sie wie die Stimme Gottes.
11:27Alles klar.
11:29Und bevor du mir also für irgendwas die Schuld geben willst, solltest du dir zuerst an die eigene Nase fassen
11:34oder an Roberts Nase, falls du da rankommst.
11:38Entschuldige dich bei deinem Bruder.
11:39Ja, ganz deiner Meinung, Marie.
11:40Kommt nicht in Frage.
11:45Sie hat nun mal recht.
11:47Hör zu, mein Junge, auch Worte können furchtbare Waffen sein.
11:50Und anscheinend hast du keine Ahnung, wie verletzend du manchmal bist.
11:54Du schon eher, hm?
11:58Ja, ja.
12:00Ich bin sehr sensibel, was die Gefühle anderer angeht.
12:04Mir würde noch nicht mal im Traum einfallen, irgendwen mit meiner Kritik zu demütigen.
12:09Das stimmt doch, Deborah.
12:18Ganz deiner Meinung, was Robert betrifft.
12:21Du weißt, Robert hat Probleme, sehr viele Probleme.
12:25Aber eins wird sich zwischen euch nie ändern.
12:28Dass er mich ständig nerven muss?
12:31Du und deine Familie, ihr bedeutet ihm sehr viel.
12:34Was stimmt mit dir nicht, dass du ihn so vor den Kopf stoßen musst?
12:36Genau das habe ich auch gesagt.
12:38So wie ich die Sache sehe, gehst du entweder ins Büro oder zum Baseball oder spielst Golf.
12:43Ja, das wollte er auch heute Morgen tun.
12:45Ja, das wollte ich, aber ich bin nicht gegangen.
12:46Ich werde dir mal was sagen, mein Sohn.
12:48Wenn Robert nicht hin und wieder was mit den Kindern unternehmen würde, würden sie den ganzen Tag vor dem Fernseher
12:53hängen.
12:53Was habe ich denn hier?
12:54Ich gehe doch mit ihm in den Zoo, siehst du?
12:56Hier sind die Snacks.
12:57Kinder Zoo!
13:00Warum sagst du, sie würden den ganzen Tag vor dem Fernseher hängen?
13:03Marie, was soll das?
13:05Du hast doch gerade eben noch Pfannkuchen gemacht und plötzlich ziehst du Leine?
13:09Was sehr schön wäre, wenn ich Pfannkuchen hätte.
13:19Du hast doch gehört, dass ich mit Robert geredet habe.
13:22Er hat eine schwere Krise.
13:24Ja und, die hat mein Magen auch.
13:27Meintest du, das mit dem ganzen Tag Fernsehen etwa wörtlich?
13:31Ach nein, nein.
13:33Sie müssen ja auch zur Schule.
13:34Oder sie schlafen.
13:36Ich bin fast den ganzen Tag für die Kinder da.
13:39Und dann sitzen sie nicht vor dem Fernseher.
13:41Ich rede doch nur von dem, was ich sehe.
13:44Das kannst du doch so nicht...
13:46Das kannst du nicht...
13:51Was hast du gerade gesagt?
13:53Ich sagte...
13:58Jetzt hör mir genau zu.
13:59Ich setze die Kinder nicht den ganzen Tag vor den Fernseher.
14:02Nur hin und wieder.
14:03Weil es nämlich kein Zuckerschlecken ist, alleinerziehende Mutter zu sein.
14:07Vielleicht brauche ich auch mal fünf Minuten für mich.
14:10Und dann lasse ich die Kinder ein Video sehen.
14:12Ein pädagogisch wertvolles.
14:14Diese pädagogisch wertvollen Videos, in denen den Leuten andauernd Ambosse auf den Kopf fallen, ja?
14:20Sag nicht, wir können in den Zoo!
14:22Noch nicht, Kinder.
14:23Geht wieder hoch und seht noch etwas.
14:25Geht hoch und lest ein Buch.
14:27Heute wird hier ein bisschen zu viel an meinen Erziehungsmethoden herumkritisiert.
14:31Na so, nicht mehr ganz deiner Meinung, Marie?
14:35Kannst du vielleicht die Pfannkuchen fertig machen?
14:37Oder muss ich verhungern?
14:40Der Teig ist doch schon in der Pfanne.
14:42Kannst du nicht mal die Knöpfe am Herd bewegen?
14:44Falls kein Teig in der Pfanne ist, sitzt du im Bus ins Altersheim.
14:56Weißt du, ich dachte, statt immer nur fernzusehen, könntest du doch mit den Kindern auch mal was basteln.
15:02Zum Beispiel eine Raupe aus einem Eierkarton.
15:05Dieses Zeug schmeckt nicht schlecht.
15:12Das ist Ziegenfutter.
15:17Wenn du sagst, es ist Ziegenfutter.
15:26Dann heißt das, das ist Futter für Ziegen ist Frank.
15:31Ein sehr gutes.
15:38So, ich hole jetzt deinen Eierkarton und helfe dir und den Kindern bei eurer ersten Raupe.
15:43Ach ja, brauchst du Eier? Denn wie ich hörte, war vorhin der Orangensaft alle.
15:50Eigentlich wollten die Kinder heute in den Zoo und ich, weißt du, ich gehe mit, mit ihnen.
15:55Ich gehe mit, mit, mit ihnen jetzt in den Zoo.
15:58Kinder!
15:58Nein, nein, nein, nein, nein, ich nehme sie. Ist das klar? Ich habe mich schon so verfolgt.
16:02Kinder, kommt jetzt runter. Ich sage es euch nicht noch mal.
16:04Nein, ich gehe mit ihnen. Du musst dich bei Robert entschuldigen. Stimmt's, Marie?
16:07Robert ist nachher auch noch da. Raymond kann sich später entschuldigen.
16:11Nimm die Kinder und geh, mein Junge.
16:12Danke, Mom. Na los, kommt.
16:14Und wir machen eine Raupe.
16:18Los, geht schon.
16:20Dad, ich brauche das Ziegenfutter.
16:22Halt! Wenn ihr da seid, fragt man, was die Schafe fressen.
16:27Ja, ja, ist gut. Los, geht schon.
16:44Robert?
16:46Hey, kleiner Bruder, was machst du denn hier?
16:50Tja, eigentlich wollte ich nur mit dir reden, aber vielleicht komme ich ein andermal.
16:54Nein, nein, nein, schon gut. Wir sind hier ganz unter uns.
16:57Ja?
17:00Oh, Verzeihung, wie unhöflich. Habe ich ganz vergessen. Das sind meine Nachbarinnen.
17:04Das ist Colleen, das ist Lisa, das ist mein Bruder Raymond.
17:06Hi.
17:07Hi, ich bin sein Bruder Raymond.
17:10Und? Was ist?
17:13Oh, gar nicht schon gut. Ich war heute mit den Kindern im Zoo, das weißt du ja.
17:16Oh, ist das süß.
17:20Ja, ja, jedenfalls war ich heute im Zoo.
17:25Äh, naja, und da im Zoo, da gibt's diese zwei Affen, die glauben sich gegenseitig die Flöhe aus dem Fell.
17:34Und als ich die sah, musste ich an uns beide denken, denn sie, sie sahen aus, als wären sie Brüder
17:41und ich fühlte mich mies, weil ich so gemein zu dir war.
17:44Aber, naja, so, ich meine ja nur, was da vorher war...
17:48Komm, vergiss es. Was vorbei ist, ist vorbei.
17:50Hör zu, nach unserem kleinen Streit habe ich mich auch zuerst sehr schlecht gefühlt.
17:54Doch dann bin ich zu Colleen und Lisa gegangen und fand raus, dass ein eigenes Leben schon seine Vorzüge hat.
18:01Dann ist ja alles in Bruder.
18:03War's schön im Zoo?
18:04Hat's den Kindern Spaß gemacht?
18:05Tja, weißt du, die Zwillinge scheinen sich noch nicht sehr viel aus Tieren zu machen,
18:09denn sie fanden da einen kaputten Regenschirm und das war viel aufregender.
18:14Und dann wollte Ellie noch zu dem neugeborenen Emu, aber der kam einfach nicht raus.
18:19In dem Stall hat sich irgendwas bewegt, aber wahrscheinlich war das nur irgendein anderes Tier.
18:24Oh je, wie schade, tut mir sehr leid.
18:26Hey, komm doch zu uns rein.
18:29Nein, nein, nicht so eine Badehose.
18:32Dann nimm meine, da hängt sie.
18:36Seht euch das Gesicht an.
18:39Du bist echt witzig.
18:41Ja, na gut, ich gehe dann in Ordnung.
18:44Ja, also dann.
18:48Hey, warte mal. Augenblick, war sonst noch was?
18:52Nein, eigentlich nicht.
18:53Nein, ich wollte dich nur noch was fragen, aber du bist hier immerhin mitten in einer...
18:57Sollen wir gehen?
18:58Nein, nein, keinesfalls, nicht doch.
19:02Sag schon, was hast du auf dem Herzen?
19:04Nein, lass doch, ist schon gut. Es ging nur um die Kinder.
19:07Oh, was haben sie getan?
19:08Was ist los, Raymond?
19:13Nun, du hast auch etwas zu mir gesagt.
19:18Nämlich, dass ich, dass ich mich mit meinen Kindern wohl manchmal etwas langweile.
19:24Wie kann man nur so was Gemeines sagen?
19:28Nein, er hatte ganz recht.
19:30Du meinst die Güte.
19:31Ich weiß, schon gut. Ich bin ein ziemlich egozentrischer Knochen.
19:35Ich meine, ich liebe meine Kinder und ich kann es nicht erwarten, nach Hause zu kommen, aber...
19:39Dann nach fünf Minuten...
19:42Na ja, da habe ich schon genug.
19:44Da würde ich lieber Sport gucken oder sogar mit Deborah reden.
19:50Deborah ist seine Frau.
19:52Hat den Glück.
19:54Sie wollten auch heute mit dir in den Zoo gehen.
19:57Ich hätte euch gehen lassen müssen.
19:58Keine Ahnung, was das sollte.
20:01Raymond, Raymond, Raymond, Raymond.
20:03Ich verstehe ja, dass sie dir auf die Nerven gehen.
20:06Es sind Kinder.
20:08Ich sage dir die Wahrheit.
20:10Es ist für mich auch nicht gerade stimulieren, vier Stunden am Stück das Monster zu sein.
20:15Aber es geht nicht um mich.
20:17Ich mache es, weil sie es wollen.
20:20Ja.
20:23Aber ich kann etwas tun, was du nicht tun kannst.
20:26Ich kann einfach gehen.
20:28Also war es auch nicht fair, von mir mich mit dir zu vergleichen, der du einen Fulltime-Job hast und
20:33darüber hinaus noch Vater bist.
20:36Und ein verdammt guter.
20:42Danke, Robert.
20:44Keine Ursache, Raymond.
20:48Na gut.
20:49Ich gehe jetzt und sage den Kindern, dass du sie grüßen lässt.
20:52Schön.
20:53Hey, macht's gut.
20:54Wiedersehen.
20:55Wow, Robert.
20:57Kein Wunder, dass du so ein guter Arzt bist.
21:08Ist doch ein eigenes Leben.
21:16Also gut, wir sind bereit.
21:17Komm raus, Monster.
21:22Hey, muss ich noch lange?
21:26Hey, wie lange denn noch?
21:28Jetzt, ja, noch den Schloss.
21:29Ja.
21:33Nein, halt.
21:35Nein, kommt her.
21:36Das Schloss ist genau hier.
21:37Komm, ich bin raus, so laut.
21:38Na gut.
21:40Ja.
21:43Kennt ihr eigentlich schon Onkel Roberts Whirlpool?
21:46Nein, nein, nein, nein, nein, nein.

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