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Rote Rosen Folge 4323
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00:00I'm excited about the new cook.
00:03I also.
00:05You are the new cook.
00:10Now I'm 20 years old.
00:12That's kind of weird.
00:15But...
00:17It's quite exciting.
00:21Julius?
00:23No worries.
00:24I know where I'm going to go.
00:28Er war Rennfahrer.
00:30Drei kleine Kinder.
00:32Und ist trotzdem jeden Sonnenblock die Rennstrecke.
00:35Er wusste, ihm gefährlich ist es.
00:36Wir waren ihm egal.
00:39Halt dich bitte.
00:56I'm rolling on, I'm rolling on.
01:14Ellie, sag mir bitte, es ist nicht das, was ich denke.
01:22Du hast nicht Herrn Böckcher angelogen, um hier an den Job zu kommen, oder?
01:27Es darf nicht wahr sein, du hast doch gar keine Qualifikation.
01:30Hat dir mein Essen geschmeckt, oder nicht?
01:32Ellie, darum geht es nicht.
01:33Du hast mich extra reinrufen lassen, weil du es so toll fandst.
01:36Darum geht es nicht.
01:38Aber als leitende Köchin in einem Restaurant wie dem Carlas
01:41muss man einfach mehr können als nur kochen.
01:44Carla, du hast doch selber auch einfach damals einfach so hier angefangen.
01:47Ohne Ausbildung, nur mit Talent, hast du selber gesagt.
01:52Mann, das hier ist meine einmalige Chance.
01:54Warum darf ich sie nicht nutzen, so wie du damals?
01:56Ich habe niemanden angelogen.
02:00Wir reden, Fred.
02:01Bis fitte, Streif.
02:18Oh, Franka.
02:19Hallo.
02:20Hey, Mama, was machst du denn hier?
02:23Wolltest du zu mir?
02:24Ich komme gerade von Lou.
02:28Wie geht es ihr denn?
02:29Wie es einem so geht, wenn die große Liebe gerade krachend gescheitert ist?
02:34Man versteht es gar nicht.
02:36Die beiden waren doch so toll miteinander.
02:39Für die Kinder ist das jetzt auch schrecklich, so eine Trennung.
02:42Ja.
02:43Es ging eben nicht mehr anders.
02:45Wahrscheinlich wäre es sonst noch schlimmer geworden.
02:50Ich finde total mutig, dass Lou diesen Schritt gemacht hat.
02:55Schön, dass ihr beiden euch habt.
02:58So eine Freundschaft hätte ich mir auch gewünscht, damals.
03:01Ach, Mama.
03:09Jonas, das heißt selten was Gutes.
03:13Jonas, hey.
03:18Auf einmal.
03:20Dir geht es nicht gut.
03:22Ich dachte, du bist längst bei den Rosenbeeten.
03:26Aber die Beete müssen heute noch fertig werden.
03:31Ja.
03:33Ja.
03:36Krank.
03:38Ich glaube ihm kein Wort.
03:39Der hat doch wieder was Besseres vor.
03:43Wie soll ich heute denn noch die ganzen Bete schaffen, allein?
03:46Soll ich dir vielleicht helfen?
03:50Nee, Mama, das ist lieb. Aber ich krieg das schon hin.
03:58Und deine Mutter?
04:01Konnte dir dies nicht unterstützen?
04:06Eigentlich war es umgekehrt.
04:09Ich musste sie auffangen.
04:15Und die Tori hat den Tod meines Vaters schwer verkraftet.
04:21Danke, dass du es verstehst.
04:25Tut gut.
04:30Es hat mir echt gefühlt, sie mal fallen zu lassen.
04:38Ich bin immer für dich da.
04:43Ich, ähm...
04:45Ich müsste...
04:47jetzt...
04:48so langsam mal...
04:49Das ist schon irre, oder?
04:51Dass sie beide irgendwie dieselbe Geschichte haben.
04:54Ich meine, dein Vater ist zwar nicht gestorben, aber...
04:57für dich kommst du aufs selbe raus.
05:01Er war plötzlich aus deinem Leben verschwunden.
05:09Also...
05:09mich hat dieser Verlust für...
05:11ja, für den Rest meines Lebens verkorkst.
05:15Ich...
05:17Bindungstechnisch...
05:18Ich...
05:19Ich konnte mich nie so richtig auf jemanden einlassen.
05:22Fingst du nicht auch so?
05:26Nein.
05:28Eher nicht.
05:32Glücklicher?
05:35Ja.
05:38Glücklich war das jetzt weniger.
05:42Du, ich...
05:44bis jetzt wirklich.
05:47Schade.
05:49Ja.
05:51Wir reden einfach ein anderes Mal weiter.
05:53Okay?
05:54Okay.
06:10Jetzt seid doch nicht so empfindlich.
06:13Es tut mir leid.
06:15Was willst du denn sonst noch...
06:17Sag mir, was ich tun soll.
06:18Ja, äh...
06:19Nein, bitte.
06:21Nein, mach das.
06:21Das kannst du doch nicht machen.
06:23Sabrina!
06:24Sag mir, was ich tun soll.
06:25Ich bin... ich bin bereit für...
06:27Sabrina!
06:28Hallo!
06:29Sabrina!
06:32Alles in Ordnung?
06:35Was kümmert dich das denn?
06:37Du bist mein Bruder?
06:40Ein nerviger Großkunde regt sich auf wegen einem Großkredit, aber...
06:45Ach, verstehst du eh nichts von...
06:46Warum sagst du mir nicht, was los ist?
06:50Mach dir keine Sorgen um mich.
06:52Mit meinen Geschäften ist alles bestens in Ordnung.
06:55Wollen wir nicht einfach mal offen miteinander reden?
06:59Offen miteinander reden?
07:02Damit du wieder einen großen Bruder spielen kannst?
07:04Wie gerade?
07:04In der Hotellobby?
07:05Mich runterputzen vor all den Leuten?
07:07Bitte...
07:07Es tut mir leid, bitte.
07:08Ich bin über das Ziel hinausgeschossen, ja?
07:11Aber ich finde es nicht in Ordnung, wie du mit Gisela und Valerie umgehst.
07:17Weißt du was?
07:18Du lebst dein Leben und ich lebe mein Leben.
07:22Lassen wir es doch dabei.
07:25Und glaub mir...
07:28Mein Leben ist in bester Ordnung.
07:32Ey...
07:34Bruder...
07:35Ich verzeihe dir.
07:37Lass uns eintrinken.
07:38Komm, wir vergessen das Ganze.
07:39Ich hab schon was vor.
07:53Ah, Frau Dr. Berger, haben Sie zufällig mein Handy gesehen?
07:56Nee, leider nicht.
07:58Ich hab jetzt das komplette Haus abgesucht.
08:01Und es ist natürlich auch auf lautlos, deswegen...
08:04So was Blödes und Sie wissen wahrscheinlich nicht, wo Sie es zuletzt hatten, ne?
08:07Nee, das ist ne ganze Weile her.
08:08Das Problem ist eher, dass es niegelnagelneu war.
08:11Ich habe es vor, wenn ich es dann gekauft habe.
08:13Ja, genau.
08:15Ach, Simon!
08:16Hi!
08:17Sag mal, Gisela, hast du mein neues Handy gesehen?
08:21Nein.
08:22Bei uns ist es nicht.
08:23Kann ich einmal bei euch mit reinkommen und einmal nachgucken, bitte?
08:30Ich schaue selber nach und sag dann Bescheid.
08:33Danke.
08:34Na gut, dann gucke ich nochmal auf den Weg und sonst beim Ziehen.
08:37Ja, Frau Böttcher, ich wollte Sie was fragen.
08:41Ob ich Simons Handy auch geklaut hab?
08:43Nein.
08:44Genauso wenig wie das Halstuch von Frau Kaiser.
08:47Und ich verbitte mir, dass Sie den Hausbewohnern erzählen, ich wäre eine Diebe.
08:52Hab ich gar nicht.
08:54Na dann, ist's ja gut.
08:57Ich wollte einfach nur sagen, dass es Momente im Leben gibt, da fühlt man sich nicht so gut und...
09:03Was?
09:04Sie wissen doch, was ich meine.
09:06Ich möchte Ihnen sagen, dass ich Ihnen keine Absicht unterstelle.
09:11Okay, es ist einfach grad nicht so ein guter Zeitpunkt.
09:14Tschüss.
09:18Wenn die wüsste, wer wirklich dahinter steckt.
09:30Hey.
09:31Hey.
09:31Was ist denn da?
09:33Ich versuche einen Fahrplan für unsere Investorensuche zu machen.
09:38Aber so richtig weit bin ich noch nicht gekommen.
09:41Läuft mit der Kapitalerhöhung?
09:43Schleppend.
09:45Unsere Aktien sind nicht ganz so begehrt, wie ich gehofft habe.
09:48Ja, das wird schon.
09:51Naja, also bisher steht hier noch kein einziger Investor.
09:56Nun, zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf.
09:59Seit die Kinder mit Daniel ein paar Tage weg sind.
10:02Die kommen ja wieder.
10:03Und mach dir keine Sorgen, mit der AG kriegen wir das Geld für den Tausch uns zusammen.
10:07Hm.
10:10Abwarten, was Viktoria in der Schweiz erreichen kann.
10:13Ich muss sie noch fragen, welche Investoren sie im Blick hat, bevor sie abreist.
10:17Die ist schon weg.
10:19Ja, hat's eilig gehabt.
10:21Hat mir Frau Pötzscher vorhin erzählt.
10:22Aber warum?
10:23Das hätte sie mir nicht verraten.
10:26Bin wieder unterwegs.
10:27Ruf mich an, wenn was ist.
10:28Okay.
10:36Hey, Lu, Stöch.
10:38Hey, Franka, du doch nie.
10:42Es ist mir total unangenehm, aber ich bräuchte deine Hilfe.
10:46Ich muss Rosenbeet im Stadtpark bepflanzen und Jonas hat beschlossen, blau zu machen.
10:51Nicht dein Ernst.
10:52Offiziell ist er krank, aber das nehme ich ihm nicht an.
10:56Ich würde ja gern...
10:57Das wäre toll.
10:59Ich, ähm...
11:00Ich meine, zu zweit macht's auch viel mehr Spaß.
11:03Ja, es tut mir leid, wir schieben ja gerade diese Kapitalerhöhung an.
11:06Ah, verstehe.
11:08Mach dir keinen Kopf, ich find jemand anderen.
11:11Ja, am besten gleich einen neuen Mitarbeiter.
11:13Ja.
11:15Ja, das krieg ich noch heute nicht mehr hin.
11:18Und dein Auftrag muss heute noch fertig werden?
11:21Ja.
11:22Aber ich schaff das schon.
11:26Bis dann.
11:27Bis dann.
11:33Bis dann.
11:34Oh Mann, warum muss Carla denn ausgerechnet heute schon im Hotel essen?
11:38An meinem ersten Tag?
11:39Wieso musst du direkt so gut kochen, dass Carla der Köchenden ein Kompliment aussprechen?
11:43Haha.
11:45Und Sabre ruft gleich der Bettjano und schmeißt mich raus.
11:48Ja, aber Elli, ganz ehrlich, das war mit Ansage.
11:50Du hast Dokumente gefälscht.
11:51Es war klar, dass du das irgendwann auf die Füße stellst.
11:53Ich weiß, du hast das gesagt.
11:54Aber ich dachte halt, ich hab ein bisschen mehr Zeit.
11:56In ein paar Wochen hätten noch alle gesehen, dass ich die Beste bin für den Job.
11:58Und dann hätte niemand mehr nach meiner Ausbildung gefragt.
12:00Aber jetzt warte doch erst mal ab.
12:01Wir wissen ja gar nicht, ob Carla dich verfetzt.
12:04Hätt sie mal sehen sollen.
12:05Warte, es ist immer noch deine Stiefmutter.
12:07Ja, eben.
12:09Aber böse Stiefmutter gibt's wirklich nur im Märchen.
12:12Sicher?
12:13Ja, sicher.
12:14Und jetzt lade ich dich auf ein Spaßgetränk ein.
12:16Komm.
12:23Hallo Frau Böttcher.
12:24Hallo Frau Böttcher.
12:25Ich brauche ganz, ganz dringend Band 3 bis 5 von Jennifer Olsen.
12:29Okay.
12:30Haben Sie das da?
12:31Also ich lese das wirklich durch wie verrückt.
12:34Ne, ich hab leider nur den ersten Teil da.
12:35Aber ich kann Ihnen 3 bis 5 einfach direkt.
12:38Ja.
12:38Total gerne bitte.
12:39Lilly hat mir endlich den zweiten Teil geschenkt, den sie ja bei Ihnen gekauft hat.
12:43Und...
12:43Lilly war nicht hier.
12:44Ach so.
12:45Äh, ich dachte...
12:46Entschuldigung.
12:47Ne, ach, alles gut.
12:48So, ähm, 3 bis 5 sollte wahrscheinlich morgen ankommen.
12:52Super.
12:53Dankeschön.
12:53Gerne.
12:54Ach so, ähm, eine Sache noch wegen Ihrer Tante.
12:59Ähm, da ist alles in Ordnung?
13:02Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Frau Böttcher ein bisschen bedrückt ist.
13:07Bedrückt?
13:08Ja, und wenn man bedrückt ist, dann macht man ja manchmal verrückte Dinge.
13:11Äh.
13:12Ja, okay.
13:12Gisela ist verrückt.
13:14Aber das ist ganz normal.
13:15Dann habe ich mich wahrscheinlich vertan.
13:16Also machen Sie sich bloß keine Gedanken.
13:18Ist bestimmt alles gut.
13:19Danke.
13:19Schönen Tag, danke.
13:20Ebenso.
13:21Tschüss.
13:45Musik
13:49Wenn Viktoria so spontan abreißt, dann muss es wirklich etwas Wichtiges sein.
13:53Und ich wünsche ihr den Erfolg.
13:56Nachdem sie so lange gezögert hat, die MK in eine AG umzuwandeln.
14:00Gell?
14:01Ja, ja, ja.
14:02Sicher.
14:03Süß.
14:04Hast du Ärger mit Viktoria?
14:06Aber nein, überhaupt nicht.
14:08Gehen, Herr.
14:09Wir haben uns gut verstanden.
14:11Ich...
14:12Mein Bruder.
14:14Was bist du, mein Lieber?
14:15Ja, das müsste ich auch können.
14:18Ich habe ihn vorhin gesehen.
14:19Da war er vollkommen aufgelöst am Telefon.
14:22Ich sag, was ist los?
14:24Er sagt nichts.
14:25Nix.
14:25Alles in Ordnung.
14:27Alles bestens.
14:28Was ist es jetzt?
14:30Ehekrach?
14:33Könnte sein.
14:35Ja.
14:36Immerhin war es hier ja von seiner Affäre.
14:41Aber wenn du ihn fragst, ich habe keine Probleme.
14:44Alle Probleme wischt er weg.
14:45Weg.
14:46Und wenn es eskaliert, dann haut er ab.
14:50Weil Gisela ist für ihn allein daran schuld, dass er sie verlassen hat.
14:54Er hat ja eine Sekunde lang versucht, diese Beziehung zu retten.
14:58Nein, er ist einfach abgehauen.
15:00Hat mit der Sekretärin was angefangen.
15:02Ich meine, wir beide haben selbst gescheitere Beziehungen hinter uns.
15:05Ja.
15:06Ich sogar zwei.
15:07Aber ich kenne keinen, der so selbstgerecht ist wie er.
15:11Weißt du?
15:11Ich habe wenigstens versucht, mich zu hinterfragen.
15:16Und wenn es so ist, dass er sich versöhnen will mit Gisela und den Kindern,
15:21dann wird es Zeit, dass er genau das lernt.
15:28Oh, ich weiß es nicht.
16:00Also, nach Kamenti sieht mir das hier nicht aus.
16:03Frank hat mir gerade geschrieben, dass sie deine Hilfe braucht.
16:06Still mine.
16:07Mir geht es wirklich nicht gut.
16:09Ja, Frank auch nicht, wenn sie deine Arbeit übernehmen muss.
16:12Ich weiß, ist uncool.
16:15Aber was soll ich denn machen?
16:16Ich kann heute nicht.
16:18Ich muss feiern oder irgendwas, ansonsten werde ich krank.
16:27Oh, cool.
16:30Ralf kommt mit.
16:32Ralf.
16:33Ralf, super Kumpel.
16:34Der aus Reppenstedt.
16:35Ja, ich weiß.
16:36Jess, ich weiß, du magst den nicht.
16:38Aber der hängt gerade genauso durch wie ich.
16:43Deswegen Toni.
16:46Sie will mir einfach nicht glauben, dass ich nie mit Danny gechattet habe.
16:49Hat komplettes Vertrauen verloren.
16:51Kann ich machen, was ich will.
16:53Sie denkt jetzt, ich bin ein Lügner.
16:57So ganz genau nimmst du es mit der Wahrheit auch nicht,
16:59mit Franka an der Krankschreibung.
17:02Das war eine Notlüge.
17:04Jess mit mir ist in meinem Zustand nichts anzufangen.
17:07Entschuldigung, da fange ich noch an Buchsbäume, Stadtrosen im Stadtpark zu pflanzen.
17:11Ja, aber...
17:12Aber bitte, ernsthaft.
17:14Es bringt mir gerade nichts, wenn du auch noch auf mir rumhackst.
17:17Mir geht es so schon schlecht.
17:19Okay.
17:20Ich weiß.
17:21Ich habe das auch schon durchgemacht.
17:25Sorry.
17:28Ja, dir brauche ich das wirklich nicht sagen.
17:35So.
17:37Ja.
17:37So was.
17:38Ich muss los.
17:39Ralf wartet auf mich.
17:40Bitte verpetzt mich nicht bei Franka.
17:44Bitte.
17:45Hau ab.
18:03Hast du schon mit Herrn Böttcher gesprochen?
18:05Nein, noch nicht.
18:06Es fällt mir einfach schwer, Elli zu verpetzen.
18:09Ich finde nicht, dass du sie verpetzt.
18:10Sie hat ein Dokument gefälscht.
18:12Ich meine, das ist eine Straftat.
18:14Ja, aber ich bin doch nicht die Polizei.
18:17Also willst du es dabei belassen?
18:18Nee.
18:20Sie ist doch quasi meine Tochter.
18:21Und ich finde es auch toll, wie motiviert sie ist.
18:24Und ich habe ihr auch zugeredet, dass sie sich richtig ins Zeug legen soll.
18:27Dass sie ihre Träume wahrmachen soll.
18:30Ja, ist ja auch schön.
18:32Aber natürlich nicht mit einer Straftat.
18:34Nein, natürlich nicht.
18:37Aber unser Weg in unserem Beruf war ja auch nicht immer geradeaus, oder?
18:42Also meine schon.
18:44Mhm.
18:45Gibt es da nicht so einen ganz kleinen dunklen Fleck in deiner Biografie?
18:50Einen vielleicht.
18:51Mhm.
18:53Damals bin ich aufgeflogen, und zwar zu Recht.
18:55Also, das würde ich heute nie mehr machen, mit einer gefälschten Approbation als Ärztin arbeiten.
19:00Dass man alles macht, wenn man jung ist.
19:02Elli ist auch jung.
19:03Sie ist sogar jünger als du damals.
19:06Ich meine, sie ist auch in Amerika aufgewachsen.
19:08Da gibt es gar nicht so viele Regeln.
19:09Da fängt man an zu arbeiten, dann ist das einfach learning by doing, ne?
19:13Das ist ja auch überhaupt nicht schlecht.
19:16Bei uns an der Klinik gibt es ein paar junge Ärzte, die haben ein super Studium genossen.
19:20Aber in der Berufswelt sind sie nicht so geeignet wie mancher Pfleger.
19:24Ja, aber als Patientin willst du ja nicht, dass der Arzt, der nicht operiert, dass der nicht studiert hat, oder?
19:31Also, wie dem auch sei.
19:32Ich halte meinen Mund.
19:36Weißt du, das wird sich, glaube ich, alles von selber regeln.
19:39Elli kann kochen, aber sie weiß doch gar nicht, wie das in einer Restaurantküche läuft.
19:44Früher oder später ist sie dem Stress nicht mehr gewachsen und dann wird sie sowieso von selbst auffliegen, hm?
19:54Bloß nicht drüber nachdenken. Bloß nicht drüber nachdenken.
19:57Hey!
19:58Hey, ist was passiert?
20:00Äh, nee.
20:00Ich will nur meine Freundin nicht hängen lassen.
20:05Nach allem, was sie mir heute schon Gutes getan hat.
20:07Äh.
20:09Und, und deine Kapitalgeber?
20:11Um die kann sich Richard kümmern.
20:13Für hat man einen Bruder.
20:14Oh Gott, du bist so toll.
20:17Ich werde mich auf jeden Fall revanchieren.
20:20Das hast du doch schon.
20:22Und das muss alles ins Auto.
20:23Ja.
20:24Und da hinten ist noch mehr.
20:26So.
20:27Okay.
20:28Let's do it.
20:36Hi.
20:37Jess.
20:38Ich, ähm, ich hab den Buchlern früher zugemacht, aber wenn du jetzt schon Hilfe hast, dann...
20:47Na ja, zu dritt würde es natürlich viel schneller gehen.
20:50Ja.
20:51Zu dritt geht's natürlich wirklich viel schneller.
20:54Dann, äh, mach ich die Säcke und, äh, Jess die Werkzeuge, dann...
20:59Ja.
21:00...krieg mir das doch hin, oder?
21:01Also, wenn es für euch beide in Ordnung ist, dann, ähm...
21:03Klar.
21:05Ach, toll.
21:06Ich, ich hol mal schnell die Schubkarre.
21:11Ja.
21:11Fack.
21:13Ach, ich, ich...
21:26Fack.
21:32Du siehst...
21:43Yeah, yeah, yeah, yeah.
21:58Julius!
22:05Hello, Julius!
22:07So deep in the thinking!
22:09Mama, I have not seen yet.
22:12Yeah.
22:13The head is always at work.
22:15You have to calm down.
22:18Oh, no.
22:20I didn't think about the work.
22:21What did you say?
22:23What's wrong?
22:27Valerie,
22:29when Papa was back,
22:31she was very tired.
22:33Yeah, very.
22:35Is that with Valerie?
22:38No, no.
22:38No, no.
22:39There was a friend of mine.
22:42He told me,
22:43that his father was very early.
22:45And he thought,
22:46that he doesn't have any real relationship with him.
22:49Yeah.
22:50He was with you.
22:54What?
22:55What did you mean?
22:57It gave me everything for my relationship.
22:59Yeah.
23:00But then they were still alive
23:02and were alone.
23:04That's exactly how your father was.
23:08Your sister and you,
23:10you know,
23:10it's just like you,
23:12you don't want to stay alive.
23:15Yeah.
23:17That was a topic for your podcast.
23:20Okay.
23:25I really wish that he would have done it.
23:32I really wish that he would have done it.
23:33And I hope so very,
23:36that you find the right one.
23:38Yeah.
23:40He would come.
23:41The one.
23:46The one.
24:03The one.
24:05The one.
24:06The one.
24:07Yeah.
24:08I'm sorry.
24:09Halt!
24:10Das ist ja viel zu schwer für dich.
24:11Also wenn, dann machen wir das zusammen.
24:15Okay, dann...
24:161, 2, 3.
24:19Du, was ich dir noch sagen wollte, ähm...
24:23...das mit Daniel und dir, das tut mir leid.
24:36Ähm...
24:36Wir sollten uns beeilen. Franka muss dann los.
24:56Hallo, Lilly.
24:57Ist deine Mama auch da?
24:59Die arbeitet noch.
25:00Wieso?
25:02Umso besser.
25:04Dann können wir zwei uns ja mal in Ruhe unterhalten.
25:09Hast du Simons Handy geklaut?
25:12Nein.
25:13Aber es ist nagelneu, ne?
25:16Und jetzt ist es verschwunden.
25:18Und was hab ich damit zu tun?
25:19Lass doch mal überlegen.
25:22Ich klau doch keine Handys.
25:24Ach so, ja gut, dass ich das jetzt weiß.
25:26Ich hab selber eins.
25:28Das ist auch neu.
25:29Mhm.
25:30Ja, dann würd ich sagen, dann schreibst du mir vielleicht einfach mal ne kleine Liste, was
25:35du so klaust, ne?
25:36Also Seidentücher ja, Handys nein, Bücher manchmal.
25:40Ach man, das Buch war für Mama.
25:43Und das mit dem Tuch war nur Spaß.
25:48Spaß?
25:49Ja.
25:50Du, das ist wirklich sehr, sehr spaßig, dass deine Mama mich jetzt für eine Diebin hält.
25:56Ach man, ich hab dich auch noch gedeckt.
26:00Tja, du könntest wirklich ein bisschen dankbarer sein.
26:02Bin ich ja.
26:03Danke.
26:06Und?
26:07Hast du Jess das Buch zurückgebracht oder bezahlt?
26:11Wie versprochen?
26:12Wollte ich ja, aber...
26:19Immer wenn ich das Buch sehe, ist Mama garantiert irgendwo in der Nähe.
26:23Nein, Jess.
26:30Sie kann überhaupt nicht davon ablassen.
26:36Es scheint sie wirklich in den Damm zu ziehen.
26:38Ich glaub, sie liest das Buch sogar im Schlaf.
27:01Und?
27:09Jetzt hab ich das Buch vergessen.
27:11Und sie nimmt immer überall mit hin.
27:13Tja.
27:13Es ist unmöglich, an das Buch zu kommen.
27:16Ich hab alles versucht. Echt.
27:20Na ja.
27:22Dann muss ich mir halt wieder was überlegen.
27:28Du.
27:29Aber das ist jetzt das letzte Mal, ne?
27:40Jetzt ist aber alles im Wagen, oder?
27:42Ja.
27:43Ich dank euch so.
27:44Ohne euch würde ich wahrscheinlich noch morgen früh hier stehen und schuchten.
27:47Bist du sicher, dass du den Rest allein schaffst?
27:49Ich mein, es ist schon dunkel.
27:50Ja.
27:51Ich hab ja gute Augen.
27:52Und außerdem hab ich immer ein Baulicht im Auto.
27:55Soll ich kommen?
27:56Ist für mich.
27:58Danke.
27:59Du hast genug gemacht.
28:00Die Pflanzerei ist eh zu anstrengend für dich.
28:03Gut.
28:03Wenn du meinst.
28:05Danke.
28:06Gern gemacht.
28:08Ähm.
28:09Dann.
28:10Ciao.
28:11Ciao.
28:16Ich hoffe, es war okay für dich.
28:18Ich konnte einfach grad jede Hilfe gebrauchen.
28:21Ja, ist schon gut.
28:22Ich...
28:23Ich hab ja nichts gegen Jess persönlich, aber...
28:26Ach egal, komm.
28:27Wir haben das Beste draus gemacht.
28:28Das habt ihr.
28:32Weißt du was, Franka?
28:34Ich...
28:35komm doch noch mit.
28:37Ich hab eh nichts anderes zu tun.
28:39Nein, du...
28:39du hast mir wirklich genug geholfen.
28:41Ja, aber ich hab auch gar keine Lust auf mein leeres Zuhause.
28:46Gib mir einfach ein paar Gummistiefel und...
28:48nehm ich mit.
28:50Scheint eine Win-Win-Situation zu sein.
28:52Da sag ich nicht nein.
28:53Komm.
29:06Feierabend?
29:11Und?
29:13Hast du's dem Bött ja schon gesagt?
29:15Nein.
29:17Nein.
29:19Und das werde ich auch nicht.
29:22Ich will dir deinen Weg nicht verbauen.
29:24Erstens hast du Talent und...
29:27Zweitens...
29:28hab ich damals auch ein bisschen getrickst, also...
29:30der gehobene Zeigefinger steht mir gar nicht zu.
29:33Danke, Carla.
29:34Du bist super, wirklich danke.
29:36Das heißt aber nicht, dass ich gut finde, was du machst.
29:39Ich hab einfach Angst, dass du dir deine Zukunft verbaust.
29:41Warum sollte ich?
29:43Elli, das kann dir alles auf die Füße fallen.
29:47Den ersten Tag hab ich doch super gemeistert.
29:49Ich kann kochen.
29:50Oder etwa nicht?
29:51Du übernimmst dich.
29:52Das ist eine Restaurantküche.
29:54Das heißt Stress.
29:55Da ist Kochen wirklich die kleinste Herausforderung.
29:58Carla, das weiß ich doch.
29:59Ich hab doch schon mal eine Ausbildung in New York angefangen.
30:02Angefangen?
30:02Aber du weißt doch gar nicht, wie man ein Team leitet.
30:04Wie man mit Gästen umgeht, wenn sie schwierig sind.
30:07Elli, du musst Lieferanten finden.
30:10Du musst mit ihnen verhandeln.
30:11Und du musst einen kühlen Kopf bewahren, wenn alles drunter und drüber geht.
30:14Kapierst du das?
30:15Ja, weiß ich doch alles.
30:17Carla, ich mein, wenn's irgendwas ist, was ich kann, außer kochen, dann ist es doch improvisieren.
30:21Ey, ich schaff das schon.
30:23Elli!
30:24Ich muss jetzt auch ins Bett, okay?
30:25Ich hab morgen meine erste Frühstücksschicht.
30:27Hoffen wir uns bestellen nicht alle Ex-Benedict.
30:30Ich muss diese blöde Hollandaise noch ein bisschen üben.
30:32Okay.
30:32Gute Nacht.
30:39Mir ist heute so vieles klar geworden, Mo.
30:42Ich weiß, dass du Richard nicht traust.
30:46Aber es steckt so viel mehr in ihm.
30:53Er hat so viel Mist durchgemacht und jetzt versucht er einfach nur sich zu schützen.
30:58Wie wir alle.
31:06Richard ist ein ganz anderer Mensch, als ich dachte.
31:09Und ich fühle, dass uns etwas sehr Starkes verbindet.
31:27Also, dass es auch zu zweit so lange dauert, das hätte ich nicht gedacht.
31:30Tut mir leid.
31:31Hm, ich wollte es ja so.
31:34Äh, was willst du trinken?
31:36Äh, nichts. Ich...
31:38Ich fahr nach Hause und fall ins Bett.
31:41Na gut.
31:45Wenn Jonas wirklich krank feiert, dann kann er was erleben.
31:48Am besten, ich mach gleich die Kündigung fertig.
31:51Also, Franka, ehrlich gesagt, ich bin ihm ganz dankbar.
31:55So ein bisschen im Dreck wühlen.
31:57Das hat richtig gut getan.
32:01Ich weiß, Jess ist deine Cousine und ich mag sie ja eigentlich auch.
32:05Aber ich muss immer daran denken, wie sie mit Daniel...
32:10Lu, zwischen den beiden ist nichts.
32:13Die Nacht im Buchladen, die war... die war harmlos.
32:16Ich glaub nicht, dass Daniel dich da angelogen hat.
32:19Und was nicht ist, kann auch werden.
32:22Ich hab Angst, Franka...
32:25Seit Daniel ausgezogen ist, bekomm ich diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf.
32:29Daniel und Jess...
32:30Mit dem Kind...
32:32Lu, nochmal.
32:33Da ist nichts und da wird auch nichts sein.
32:37Okay?
32:39Vielleicht hätte ich doch auf meine Mutter hören sollen.
32:41Und um ihn kämpfen.
32:43Ich mein, jetzt treib ich Daniel doch direkt in Jess' Arme.
32:46Ich kenne das Kopfkino.
32:49Ich frag mich auch die ganze Zeit, was Owe wohl macht und mit wem.
32:53Schweden ist so weit weg.
32:57Es ist richtig, dass...
33:00dass ich nicht mit ihm gegangen bin, ich...
33:04Ich weiß es nicht.
33:05Ich...
33:08Ich weiß eins.
33:10Es ist so schöne Freundin zu haben wie dich.
33:15Oh, das ist...
33:33Als wäre ich die Azubine und sie die Schäfer.
33:36Ich mein, ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen.
33:38Wie kann man sich so selbst überschätzen?
33:40Vielleicht musst du doch mit Herrn Böttcher sprechen.
33:43Nein, das schaff ich nicht. Ich kann sie doch nicht verraten.
33:45Naja, aber so zwingst du sie sich mit Herrn Böttcher auszusprechen.
33:48Und anders lässt du sie ja fastens offene Messer laufen.
33:50Weißt du, es geht mir doch auch ums Kalas.
33:52Ich weiß, es ist nicht mehr mein Restaurant,
33:54aber es ist immer noch mein Baby.
33:56Gescheuert, oder?
33:56Nein, das Kind bleibt immer das Kind, auch wenn es erwachsen ist.
34:00Was mach ich denn jetzt mit Elli?
34:02Vielleicht fällt sie ja heute schon auf die Nase.
34:04Dann musst du gar nichts mehr machen.
34:06Na, neben wie sie gestern mit mir umgegangen ist,
34:08hätte sie es wirklich verdient.
34:09Ja.
34:10Aber sie ist ja gestern schon selbst darauf gekommen,
34:12wie sie stolpern könnte und...
34:14Vielleicht ist das die Möglichkeit,
34:16wie man diesem ganzen Spuk schnell und heilsam
34:18ein Ende setzen könnte.
34:20Carla, ich hab meinen Buch vergessen.
34:21Das tut mir wahnsinnig leid.
34:22Aber...
34:22Halt mich auf dem Laufenden.
34:24Britta!
34:30Ich geb ja zu, dass ich...
34:32gestern ein bisschen gekniffen...
34:36Umso schöner, dass wir jetzt weiterreden.
34:41Ich hab immer gedacht, das sind die anderen Männer.
34:43Dass...
34:44dass sie einfach immer die Falschen kennenlernen.
34:46Ja.
34:47In mir ganz genauso.
34:49So einfach ist es nicht.
34:53Was du gestern über deinen Vater erzählt hast, das...
34:57hat mir die Augen geöffnet.
35:00Ich such mir immer Partnern, die mich dann verlassen haben.
35:04Ganz genauso, wie es mein Vater getan hat.
35:08Ich bin das Problem.
35:10Nicht die anderen.
35:12Ich spiele das Trauma immer wieder durch.
35:15Unbewusst.
35:18Sich zu heilen.
35:20Aber das klappt nicht.
35:22Wie konnte ich nur so blöd sein?
35:26Letztendlich geht's mir.
35:28Ganz genauso, wie dir.
35:32Findest du nicht, dass wir...
35:34dass wir verwandte Single sind?
35:39Oder?
35:43Tja, schau her.
35:45Mein Sohnemann.
35:47Schön, dich zu sehen.
35:48Und wir kennen uns ja auch.
35:50Herr Kaiser, hast du gehört?
35:53Wüsste gar nicht, dass Sie im privaten Leben mit meinem Sohn befreundet sind.
35:57Ich darf doch, oder?
36:00Tja.
36:03Seid ihr sowas wie ein Paar?
36:06Entschuldigung, ich frag ja nur...
36:09Wir sind gute Freunde.
36:11Ah.
36:12Also, wenn das was Ernstes zwischen euch sein sollte, werden sollte,
36:19scheint eine gute Partie zu sein.
36:31Moin.
36:33Na, das ist ja wohl eine Spontanheilung.
36:36Ich war gar nicht krank.
36:43Was du nicht sagst.
36:45Ich hoffe, du hast schön gechillt, während ich mir die Nacht mit den Rosenbeeten um die Ohren geschlagen habe.
36:49Es tut mir leid, das kommt nicht mehr vor.
36:51Da sind wir uns ja wenigstens mal einig.
36:54Ich habe alles vorbereitet.
36:55Komm mit, wir müssen reden.
36:57Franka, bitte.
37:01Schmeiß mich nicht raus.
37:03Ich weiß, ich habe Mist gebaut.
37:06Und wenn du mir jetzt nicht mehr glaubst, dann verstehe ich das.
37:10Aber ich will mich ändern, wirklich.
37:13Ja, ich habe es bisher mit der Wahrheit nicht so genau genommen.
37:15Manchmal.
37:17Und genau deswegen habe ich jetzt meine große Liebe verloren.
37:19Deswegen war ich gestern so.
37:22Ich konnte nicht arbeiten.
37:24Ging nicht.
37:25Ich stand einfach komplett neben mir.
37:26Gehirn kaputt.
37:28Gehirn kaputt.
37:35Und jetzt geht es dir besser.
37:38Nee.
37:39Aber ich habe wenigstens kapiert, dass ich mit der Wahrheit besser fahre und Lügen...
37:45Ist nicht.
37:48Du kannst dich ab jetzt auf mich verlassen, ich verspreche es dir.
37:51Ich gebe mir Mühe.
37:53Na, da bin ich gespannt.
37:59Ich weiß übrigens ein Mittel, was gut ist gegen Liebeskummer.
38:07Arbeiten.
38:10Das lenkt ab. Damit kenne ich mich aus.
38:16Ich habe noch eine Lieferung für das Drei Könige.
38:23Danke schön.
38:24Ehrlich gesagt, ich habe nur wenige Freunde meines Sohnes kennengelernt.
38:29Genau genommen gar keine.
38:31Und ich bedauere das auch.
38:33Aber ab jetzt wird das anders, nicht wahr, Julius?
38:36Julius.
38:39Übrigens, ich akzeptiere jede Art von Beziehung, Freundschaft bei meinen Kindern.
38:45Um ehrlich zu sein, Herr Batschild, das ist im Augenblick nicht das Thema.
38:49Ich entschuldige mich, Julius.
38:54Aber...
38:54Habe ich ihm was getan?
38:57Ich habe mir doch nichts getan.
38:59Na, du setzt dich einfach rein und fragst uns über unser Privatleben aus.
39:03Privatleben? Privatleben?
39:04Du bist mein Sohn.
39:05Und ich interessiere mich eben für meine Kinder.
39:07Ach, das reicht.
39:08Du hast dich schon genug in mein Leben eingemischt, okay?
39:12Wie das denn? Ich war ja gar nicht da.
39:15Ja, eben. Und es hat dich auch nicht interessiert, was das mit uns gemacht hat.
39:19Aber ich interessiere mich jetzt für euch.
39:21Ja, zu spät. Darauf kann ich verzichten. Danke.
39:23Und bevor du dich um mein Chaos kümmerst, solltest du dich lieber um dein privates Chaos kümmern.
39:28Was? Welches Chaos denn? Bei Sabrina und mir, da ist alles in Ordnung, alles bestens.
39:39Ja, ich weiß, es tut mir auch leid, dass ich euch so verrückt gemacht habe.
39:43Aber ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen.
39:45Und heute Morgen lag Olivia drauf. Das arme Ding. Hat die ganze Nacht drauf liegen müssen.
39:50Hallo.
39:51Haben Sie das Telefon wieder?
39:52Ja. Es lag in Olivias Bettchen.
39:56Ach, genau. Ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen, dass es da liegt.
39:59Aber es lag unter ihrem Kopfkissen. Wahrscheinlich ist es mir da reingerutscht oder ich habe es fallen gelassen.
40:04Es ist wieder da.
40:05Was für eine Erleichterung.
40:06Ja, tatsächlich. Na gut, ich bin dann weg, ja? Macht's gut.
40:10Tschüss.
40:11Ciao.
40:14Es tut mir wahnsinnig leid, Frau Böttcher. Ich hatte das Gefühl, es geht Ihnen nicht gut und deshalb klauen Sie.
40:22Ach so, ja. Dann schwamm drüber. Irgendwie haben Sie sich ja sogar Sorgen nicht gemacht. Das ist eigentlich sehr aufmerksam.
40:36Das ist das Buch, was Leli mir geschenkt hat.
40:38Mhm.
40:38Es ist wirklich, es ist ganz toll. Wenn ich fertig bin, dann gebe ich es Ihnen zum Lesen, ja?
40:42Gut. So, dann muss ich aber noch einmal in die Toilette.
40:46Ja.
40:53Ach.
41:01Nee, das kann man so nicht zurückgeben. Ja, dann muss ich es bezahlen, Plan B.
41:07Ja.
41:09Ja.
41:17Ja.
41:19Ja.
41:37Kennen Sie Ex-Benedict? Ach, die sind hier so fantastisch. Die müssen Sie unbedingt probieren. Also, nur als Tipp.
41:45Das ist eine Spezialität des Hauses aus den USA. Pochette, Eier auf Toast und dazu eine Hollandaise. Ich bete Sie
41:52an. Wirklich.
41:56Die Soße Hollandaise. Sie wird hier immer ganz frisch gemacht. Also, ich kann nicht genug davon bekommen.
42:06Entschuldigung, aber Sie müssen unbedingt die Ex-Benedict nehmen. Das ist ein Geheimt. Die Hollandaise ist ein Traum. Ich sag's
42:12Ihnen nur so.
42:28Ich hätte auch gern einmal die Egg-Benedict nehmen. Was denkt er sich eigentlich? Nach zwanzig Jahren. Dass wir hüpfen
42:38vor Freude, oder was? Ich hab' dich auch kenn...
42:41Albert. Er könnte einem leid tun, wie er sich's mit allen verscherzt.
42:46Also, das ist mir egal, ja. Ich brauch' ihn jedenfalls nicht in meinem Leben.
42:52Ist das hier ein Familienrat? Was ist denn passiert?
42:56Euer Vater hat sich wieder unmöglich benommen. Er hat versucht, mich im Stadtcafé vor allen Leuten über mein Liebesleben auszufragen.
43:05Boah, ist das dreist.
43:06Ja. Und dann hab' ich ihm ne Ansage gemacht. Also, falls er heulend ankommt und sich über seinen bösen Sohn
43:11beschwert, weißt du warum?
43:13Blöder kann man sich ja überhaupt nicht anstellen. Ich frag' mich sowieso, wo das angebliche Interesse an uns so plötzlich
43:18herkommt.
43:22Tja. Keine Ahnung. Es ist, als wenn er in einer Klemme steckt. Ich hab' ihn auf der Straße telefonieren hören.
43:28Ja, mit wem?
43:29Sabrina.
43:31Er hat behauptet, dass sein Kunde, was klang eher nach Beziehungsdrauma oder Bauschmiss...
43:37Es ist uns doch egal, was er für Probleme hat.
43:39Ja.
43:40Aber wenn er nicht sofort wieder verschwindet, dann kriegt er noch mehr.
43:42Zum Beispiel, wenn Mama wirklich den Kürbis nach ihm wirft.
43:45Selbst dann wird er wahrscheinlich nicht merken, wie unerwünscht er ist. Nein, nein. Was der braucht, ist ne richtige Ansage.
43:51Also, so wie das Buch hier aussieht, ne, so kannst du es auf keinen Fall zurückgeben.
43:54Soll ich jetzt ein neues kaufen?
43:56Äh, hä? Dann musst du ja zwei bezahlen, also...
43:59Ja, man muss aber halt auch die Sachen bezahlen, die man haben will.
44:02Ah, Frau Bitt, ja. Ich bin baff.
44:06Äh...
44:07Ich hab' das Buch nicht geklaut.
44:12Nee, äh...
44:13Ich wollte... Also, das sieht ja jetzt dann doch schon so ein bisschen ramponiert aus, ne?
44:17Und dann wollte ich schnell zu Lilly hoch, damit sie einen Umschlag bastelt.
44:22Also so aus... äh... aus Papier, ne? Mit... geschnitten und äh... und Kartoffelstempel.
44:29Netter Versuch.
44:33Frau Böttcher, also...
44:34Mama, hör auf! Sie hat das Buch nicht geklaut.
44:38Ich war das.
44:40Frau Böttcher wollte mir noch helfen.
44:42Und das mit dem Tuch war ich auch.
44:46Aber Simons Handy hab' ich echt nicht.
44:49Lilly, warum klaust du?
44:51Ja, sie wollte ihnen das Buch einfach schenken.
44:57Frau Böttcher, es tut mir unglaublich leid, dass ich sie so... so penetrant verdächtigt habe.
45:04Das Tuch hat Frau Kaiser schon längst zurück. Und... das Buch bezahl' ich einfach.
45:10Darum geht's doch nicht. Du hast Leuten was weggenommen. Weißt du, was das für die bedeutet?
45:14Das waren nur zwei Sachen. Jetzt mach dich mal locker.
45:26Hallo!
45:28Wir müssen mit dir reden, Hans Harald.
45:31Ja, natürlich. Kommt rein.
45:47Also?
45:50Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, wenn du Lüneburg verlässt und zwar so schnell wie möglich.
45:58Und bitte, misch dich nicht mehr in unser Leben ein. Ja, dein geheucheltes Interesse, das ist wirklich peinlich.
46:08Aber... ich... ich bin doch euer Vater. Ich... ich liebe euch doch.
46:1620 Jahre Abwesenheit. Das war deine Liebe.
46:21Wir vermissen dich schon lange nicht mehr. Im Gegenteil. Du störst hier nur.
46:27Es ist für uns alle am besten, wenn du wieder gehst.
46:31Ach, das... das könnt ihr doch nicht machen.
46:35Dann... ist doch meine Familie.
46:39Ihr könnt mich hier einfach wegschicken.
46:42Wo soll ich denn hinnehmen?
46:44Wo soll ich denn hinnehmen? Ich hab... ich hab...
46:47Ich hab nämlich niemand mehr.
46:52Ich bin... ich bin allein. Ich bin...
46:57Ich bin ganz alleine.
47:10Na, wie läuft's, Elli?
47:12Diese blöde Hollandaise. Wirklich, die Gäste haben alle Ex-Bernetik bestellt wie...
47:16...als hätten die sich abgesprochen oder so.
47:18Und diese blöde Hollandaise ist mir jetzt schon zweimal geronnen.
47:21Uh, aber die paar Schnippeneier solltest du auch langsam rausnehmen, sonst können die Gäste da mit Tennis spielen.
47:29Oh nein.
47:30Zum dritten Mal...
47:33Aber mit deinem Improvisationstippen fällt dir da sicher was Schönes noch mit ein, oder?
47:37Hollanda, was mach ich denn jetzt? Zwölfmal Ex-Bernetik?
47:42Also in einer Ausbildung hätte man das gelernt.
47:44Effiziente Abläufe, spezielle Techniken, Stressresistenz...
47:48Okay, ich hab mich übernommen, du hattest recht.
47:49Aber deine blöden Vorträge bringe ich jetzt auch nicht weiter.
47:53Mann, kannst du mir nicht einfach helfen?
47:55Ich!
47:56Carla, du bist meine letzte Hoffnung!
48:03Heute Abend ist Pizza. Ich hab alles besorgt.
48:05Auch Mozzarella?
48:06Nein, den hab ich vergessen, aber ich besorg den auch.
48:08Ähm, Daniel, würdest du uns noch einen Moment allein geben?
48:10Du hast sie ja dann gleich ganz für dich allein.
48:15Dann mach's gut, mein Großer, ja? Ich werd dich vermissen.
48:20Gebt mir eine zweite Chance, bitte!
48:22Versuch es woanders, ich...
48:23Ich hab im Übrigen sehr viel zu tun.
48:25Ja, ich glaub, äh, schrecklich viel zu tun.
48:28Also von mir kriegst du die Chance.
48:32Eine geheime Ausbildung, Abby, komm!
48:34Komm, hey!
48:35Was sagst du dazu, ja?
48:40Mann, Carla, warte! Das ist voll gemein!
48:43Ich find das ehrlich gesagt ziemlich nett von mir.
48:45Ja oder nein? Ich hab nicht den ganzen Tag gezeigt.
48:47Sie werden das erst mal direkt verengestet.
48:48WollteDiscitzen.
48:49Ich bin alberflächig für den Tag.
48:51You
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