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Nachrichten des Tages | 3. Mai 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 3. Mai 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:00US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass sein Land in den nächsten 6 bis 12 Monaten 5000 Soldaten aus dem
00:07NATO-Verbündeten Deutschland abziehen werde.
00:10Damit setzt er frühere Drohungen in die Tide um, nachdem es zu Voräußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz wegen des US
00:16-Israelischen Krieges im Iran gab.
00:19Merz hatte Washington mangelnde Strategie in diesem Konflikt vorgeworfen.
00:23Das Pentagon-Act hätte die Entscheidung seit das Ergebnis einer gründlichen Überprüfung der Truppenpräsenz in Europa.
00:30In Deutschland befinden sich mehrere US-Militäreinrichtungen, darunter die Rammstein Air Base und ein wichtiges medizinisches Zentrum.
00:38Die Zahl der abziehenden Soldaten würde etwa 14% der gesamten Truppenpräsenz des Landes ausmachen.
00:45Trump deutete kürzlich an, dass seine Regierung als nächstes auch eine Reduzierung der Präsenz in Spanien und Italien prüfe.
00:51Auch nach dem Abzug von rund 5000 Soldaten bliebe Deutschland mit über 30.000 US-Soldaten der zweitgrößte US-Standort
01:00weltweit.
01:00Nur Japan liegt davor.
01:09Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen ist das umstrittende Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur vorläufig in Kraft getreten.
01:16Und das, obwohl der Europäische Gerichtshof sich bereits mit dem Fall befasst.
01:23Das Abkommen sieht die Schaffung einer Freihandelszone zwischen der EU und den Mercosur-Staaten vor, also Argentinien, Brasilien, Paraguay und
01:31Uruguay.
01:31Nach mehreren Verzögungen wurde der Vertrag im Januar schließlich unterzeichnet.
01:36Zustimmung kam allerdings nicht von allen Seiten.
01:43Sowohl einzelne EU-Staaten wie Frankreich und Polen als auch zahlreiche Landwirte in der EU stemmten sich gegen das Abkommen.
01:50Befürworter sehen darin vor allem neue Marktschancen.
01:53Kritiker hingegen waren vor Wettbewerbsnachteilen für europäische Betriebe und befürchten,
01:57dass geltende EU-Standards und Vorschriften ausgehöhlt werden könnten.
02:01Die EU-Kommission konnte sich eine Mehrheit der Mitgliedstaaten sichern.
02:05Im EU-Parlament überwog jedoch die Skepsis.
02:13Mehrere Europaabgeordnete haben das Abkommen inzwischen vor den Europäischen Gerichtshof gebracht,
02:18um dessen Rechtsmäßigkeit prüfen zu lassen.
02:20Das Abkommen wird gestoppt, sollte das Europäische Gericht dagegen entscheiden.
02:27Die Europäische Kommission stellt nächste Woche ihre erste Strategie im Kampf gegen Armut vor.
02:34Jeder Fünfte in der EU, insgesamt 93 Millionen Menschen, sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.
02:42Viele von ihnen sind von Erwerbsarmut betroffen, erklärt Roxana Minsantu,
02:48Vizepräsidentin der EU-Kommission für Soziale Rechte.
03:15Der Kampf gegen Kinderarmut steht im Zentrum der Strategie.
03:38Im vergangenen Jahr waren ein Viertel aller Kinder in der EU von Armut bedroht.
03:43Kommissarin Minsantu sagt, dass im Vorschlag der Europäischen Kommission für den nächsten langfristigen EU-Haushalt
03:50100 Milliarden Euro für die Armutsprävention bereitgestellt werden soll.
03:58Ein Rettungsteam hat am Samstag von einem Lastkahn in der Nordsee aus den Buckelwal freigelassen,
04:04der seit März in seichten Gewässern der Ostsee gestrandet war.
04:08Timmy, oder Hauptwehrteils genannt wurde, hat einen Peilsender bekommen, der aber nur sporadisch sendet.
04:16Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Mark hat die Rettungsaktion für den vermutlich schwer erkrankten Wal grundlegend infrage gestellt.
04:23Der Buckelwal wurde demnach in einer der verkehrsreichsten Schifffahrtsrouten Europas freigelassen
04:28und damit praktisch seinem Schicksal überlassen.
04:31Mark hält seine Überlebenschancen für minimal.
04:36Ursprünglich sollte er weiter westlich im offenen Nordatlantik freigelassen werden,
04:40also deutlich außerhalb stark befahrener Küsten- und Schifffahrtsbereiche.
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