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Nachrichten des Tages | 30. April 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 30. April 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:02Die zurückgehaltenen EU-Gelder könnten bald an Ungarn ausgezahlt werden.
00:07Das sagte der designierte ungarische Ministerpräsident Peter Magyar nach Treffen mit EU-Spitzen am Mittwoch in Brüssel.
00:14Magyar führte erste direkte Gespräche nach seinem Wahlsieg am 12. April mit dem Präsidenten des Europäischen Rates Antonio Costa und
00:23Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
00:26Von der Leyen sagte, man habe gemeinsam die notwendigen Schritte zur Freigabe der EU-Mittel erörtert.
00:33Die EU hatte die Gelder während der Amtszeit von Viktor Orban wegen Verstößen gegen rechtsstaatliche Prinzipien eingefroren.
00:41Ungarn läuft nun Gefahr, rund 10 Milliarden Euro an Mitteln zur Unterstützung der Wirtschaft nach der Pandemie zu verlieren,
00:48wenn Magyar nicht vor Ablauf der Frist im August eine Einigung erzielt.
00:53Magyar wird am 25. Mai nach seiner offiziellen Vereidigung und Amtseinführung erneut nach Brüssel reisen.
01:06Die Ukraine hat Israel offiziell aufgefordert, ein russisches Frachtschiff festzusetzen.
01:13Kiew sagt, das Schiff transportiere mutmaßlich gestohlenes ukrainisches Getreide aus den von Russland besetzten Gebieten.
01:20Die israelischen Behörden hatten zuvor einem Frachter mit ähnlicher Ladung erlaubt, ungehindert im Hafen von Haifa zu entladen.
01:28Der Massengut Frachter fährt unter der Flagge Panamas und soll über 6000 Tonnen Weizen und 19.000 Tonnen Gerste geladen
01:36haben.
01:37Während der Frachter auf eine Erlaubnis zum Anlegen wartet, hat sich der diplomatische Streit zwischen der Ukraine und Israel in
01:45den vergangenen Tagen zugespitzt.
01:47Der israelische Außenminister Gideon Sa'ar sagte, die Ukraine habe das Thema in die sozialen Medien getragen und warf Kiew
01:54eine Twitter-Diplomatie vor.
01:57Eine hochrangige ukrainische diplomatische Quelle teilte Euronews jedoch mit, Israel habe Anfragen über diplomatische Kanäle in den vergangenen anderthalb Monaten
02:07ignoriert.
02:10Israel erklärte nun, dass die ukrainische Anfrage zur Beschlagnahmung des Frachters geprüft werde.
02:19Die Rauchwolken sind sogar aus dem Weltall sichtbar.
02:23Menschen fällt das Atmen schwer und eine Ölpest verschmutzt die Küste.
02:27In der russischen Stadt Tuapse gibt es nach einer Reihe von Drohnenangriffen der Ukraine auf eine Ölraffinerie eine Umweltkatastrophe.
02:37Erst nach dem dritten Angriff Ende April wurde auf regionaler Ebene der Notstand ausgerufen.
02:44Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen.
02:47In einigen Gebieten gibt es keine Wasserversorgung mehr.
02:50Im Schwarzen Meer ist bereits ein 50 Kilometer langer Küstenabschnitt verseucht.
02:57Der russische Präsident hat sich erstmals zu der Situation geäußert.
03:15Zuletzt erreichten ukrainische Drohnen sogar den Ural.
03:19Auch in der Region Perm standen Öldepots in Flammen.
03:22Präsident Volodyne Selenskyj erklärte, Russland habe nach Angriffen der ukrainischen Streitkräfte je nach Region zwischen 13 und 43 Prozent seiner
03:34Ölexportkapazität verloren.
03:36Die Angriffe auf Ölraffinerien in Russland sind eine Reaktion auf Moskaus anhaltende Bombardierung der Ukraine.
03:45Bei russischen Drohnenattacken in den Regionen Sumi und Odessa wurden mehrere Personen getötet und weitere Menschen verletzt.
03:54Laut internationalen Beobachtern greift die Ukraine, anders als Russland, gezielt die Ölindustrie an und versucht, zivile Opfer zu vermeiden.
04:08In den Niederlanden kann sich die Armee vor Bewerbungen von Reservisten kaum retten,
04:13seit sich Königin Maxima und ihre älteste Tochter Amalia als Reservistinnen engagiert haben.
04:20Ziel der Regierung in Den Haag ist es, die Zahl der Freiwilligen von derzeit 9.000 bis 2030 auf 20
04:28.000 Reservisten und Reservistinnen zu erhöhen.
04:31Mit dem aktuellen Ansturm ist die Armee offenbar überfordert.
04:59Die Niederlande wollen die Gesamtzahl ihrer Soldatinnen und Soldaten von derzeit 80.000
05:05auf 120.000 erhöhen.
05:08In ganz Europa sind die Regierungen bestrebt, ihre Streitkräfte zu vergrößern und zu modernisieren.
05:15Angesichts von Russlands Angriffskrieg in der Ukraine und des sinkenden Engagements von US-Präsident Trump in der NATO
05:23soll die europäische Verteidigungsfähigkeit deutlich verstärkt werden.
05:30Im Dezember 2024 verließ Pablo Puentes Kolumbien.
05:35Er wollte ein paar Monate als Sanitäter in Polen arbeiten und mit genug Geld nach Hause kommen, um ein eigenes
05:42Haus zu kaufen.
05:43Das erzählt seine Frau Mireia Pineda.
05:46Es seien die wenigen Jobchancen in Kolumbien gewesen, die Pablo Puentes letztlich dazu gebracht hätten,
05:52sich als Sanitäter den ukrainischen Streitkräften anzuschließen.
06:06Sarai Vera, die Frau von John Edward Villareal, erzählt eine ähnliche Geschichte.
06:11Ihr Mann wird seit einem Bombenangriff im Januar vergangenen Jahres in der Ukraine vermisst.
06:16Aus Bogota schildert Vera, dass es vor allem ums Geld ging.
06:37Vera betont, dass die Summen, die für einen Einsatz in der Ukraine angeboten werden,
06:42im Vergleich zu Kolumbien besonders hoch sind.
06:59Für den Menschenrechtsaktivisten Carlos Ramirez liegt der Schlüssel nicht nur in der prekären Lage im Land,
07:06sondern auch im Ruf des kolumbianischen Militärs.
07:27Ramirez warnt jedoch, dass dies nicht immer der Realität entspricht,
07:31in einem Land, in dem es weiterhin eine Wehrpflicht gibt.
07:43Der letzte Kontakt Penedas zu ihrem Mann war am 3. Januar 2025.
07:49Kurz darauf wurde er festgenommen und in Russland zu 28 Jahren Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.
07:57Die Hoffnung auf ein besseres Leben endete auch für viele Familien in Ungewissheit und Angst.
08:11Die Europäische Union habe der Sahelzone nicht zugehört und sie verstanden,
08:15so der EU-Sonderbeauftragte für die Region Joao Cravigno.
08:21Cravigno sagte, die Lage in Mali sei nach einer Reihe von Anschlägen
08:25und der Ermordung des Verteidigungsministers durch Dschihadisten und Rebellengruppen äußerst instabil.
08:30Die Europäische Union habe aber kein Monopol in der Region, so Cravigno,
08:35und er verstehe, dass die Sahelzone Partnerschaft mit anderen Akteuren unterhalte,
08:39vor allem auch mit China, dem Iran und Russland.
08:44Die Glaubwürdigkeit Europas hat in der Region in den letzten Jahren indes stark abgenommen.
09:10Cravigno sprach sich auch gegen eine übermäßige Abhängigkeit von diesen Allianzen aus.
09:25Der Sonderbeauftragte betonte, die EU arbeite daran,
09:28den Dialog mit den Regierungen in der Sahelzone zu verbessern.
09:36Mitte Februar tauchte vor der Küste von Ithaka ein großer Käfig bzw. ein Ring aus einer verlassenen Fischzuchtanlage auf.
09:44Er trieb im Ionischen Meer, verschmutzte das Wasser und gefährdete die Sicherheit von Schiffen und Booten.
09:49Die Küstenwache brachte ihn an Land und die Umweltorganisation Healthy Seas übernahm die Beseitigung sowie das Recycling des Materials.
10:23Verlassene Fischfarmen plagen die Insel seit Jahren.
10:25Eines Tages beschließen die Betreiber, die Tätigkeit einzustellen,
10:29entfernen aber weder die Ausrüstung noch holen sie die Netze vom Meeresboden.
10:53Von 2021 bis heute hat Healthy Seas Tonnen von Netzen vom Meeresboden vor der Insel entfernt.
11:00Nach der ersten Mission erhielt die Umweltorganisation dutzende Anrufe aus ganz Griechenland
11:05wegen zurückgelassenen Fischerei Materialien.
11:08Ja, das ist das.
11:09Anche das Thema ist bekannt, bis heute keiner kann sich nicht beantwortet hat.
11:14Die Hessische Polizei märzt sie nicht, dass sie das Problem nicht beantwortet hat.
11:19Deshalb ist das auch die Bundeskanzösung für die Verteidigung der Bevölkerung.
11:24Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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