00:00This robot will show Frankreichs military a way in the future, with künstliche intelligence.
00:07We hope that a method, which is on künstliche intelligence, works better.
00:13This is an autonomous control system for a robot.
00:16It has laser and camera.
00:18The KI has trained, themselves to find Hindernisse.
00:23This is a new unit of the French army.
00:25300 Mitarbeiter sollen es bis Ende des Jahres sein, ein eigener Supercomputer, Jahresbudget 300 Millionen Euro.
00:33Der Auftrag? Der Armee eigene KI-Lösungen verschaffen.
00:41Unsere feste Überzeugung ist, dass wir wieder der Architekt unserer eigenen Systeme werden müssen
00:46und das nicht weiter auslagern sollten an industrielle, private Unternehmen.
00:53Vor allem nicht an amerikanische Unternehmen.
00:55Das Militär folgt einer Vorgabe des französischen Präsidenten, sich unabhängiger zu machen.
01:03Digitale Souveränität ist relevant für unsere Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit,
01:07aber auch für die Gesundheit unserer Demokratien.
01:10Die Distanz zur Trump-Regierung verstärkt den Wunsch nach Unabhängigkeit, doch er ist nicht leicht umzusetzen.
01:16Das US-dominierte Internet gibt den Takt vor bei neuen Entwicklungen ein Spannungsfall.
01:23Es gibt eine Spannung zwischen Zeitdruck und Sicherheit.
01:27Wir müssen den zeitlichen Abstand so gut es geht reduzieren,
01:30zwischen den Entwicklungen im öffentlichen Internet und dem gesicherten und abgeschotteten Raum des Ministeriums.
01:41Sie arbeiten mit dem französischen Verteidigungsministerium zusammen.
01:46Mistral gilt mit etwa 12 Milliarden Euro Marktwert als größtes europäisches KI-Startup.
01:52Hauptkunden sind Konzerne und Privatunternehmen.
01:55Man will mit US-Unternehmen mithalten, auch bei der Verteidigung.
02:04Die Verteidigungssysteme von morgen sind in erster Linie Softwareprogramme.
02:09Dabei spielt künstliche Intelligenz eine ausschlaggebende Rolle.
02:12Wenn man diese Systeme importieren muss, bedeutet das, dass die Exporteure kontrollieren können, was unsere Armee tun kann.
02:19Wir sehen, dass wir in vielen Situationen nicht auf einer Linie sind mit den Exporteuren der Technologie.
02:25Künstliche Intelligenz im Verteidigungsbereich ist eine Frage der Selbstbestimmung der Völker.
02:32Umzugskisten. Mistral ist auf dem Sprung in ein neues Pariser Hauptquartier.
02:37Das Kapital für das Wachstum kommt unter anderem aus den USA.
02:41Wie viele Rechner auch. Wo beginnt die Unabhängigkeit? Wo endet sie?
02:47Man kann heute autonom sein, ohne dass alle Bestandteile in Europa hergestellt werden.
02:52Worauf es ankommt für uns ist, dass der Benutzer der Technologie entscheidet.
02:56Das ist Autonomie, die Unabhängigkeit zu entscheiden und die Kontrolle zu haben, was man tut.
03:06Mit KI wächst der Bedarf an Infrastruktur, vor allem Datenzentren wie diesem bei Paris.
03:12Es wird wie viele andere von einem US-Unternehmen betrieben.
03:17Digital Realty ist nach eigenen Angaben eines der führenden Unternehmen weltweit.
03:22Ein Problem für die Sicherheit europäischer Daten sei das nicht, sagt man hier.
03:31Wir kommen mit den Daten selbst nicht in Berührung und sie sind das fundamentale Element der Unabhängigkeit.
03:38Wir unterliegen französischem Recht, deutschem Recht, europäischem Recht.
03:42Damit können wir sehr wohl von den Behörden als Teil der kritischen Infrastruktur gesehen werden.
03:48Digital Realty bietet das technische Umfeld. Die Kunden bringen ihre eigenen Rechner mit.
03:55Einige Fachleute mahnen vor einer Schwachstelle, wenn solche Trennung nicht strikt eingehalten wird.
04:03In dem Moment, in dem die Server, auf denen Daten liegen, einem US-Unternehmen gehören, sind sie amerikanischer Regulierung unterworfen.
04:13Einige dieser Daten müssen dann der dortigen Regierung übermittelt werden, wenn sie es wünscht.
04:22Europäische Unabhängigkeit ist auch hier ein Thema.
04:24Station F ist eine Brutstätte für digitale Start-ups in Paris.
04:29Privatwirtschaftlich finanziert, vom Staat als Vorzeigeprojekt gelobt.
04:33Präsident Macron war mehrmals da.
04:36Doch auch hier sind US-Unternehmen prominent dabei.
04:43Wir sehen keine völlige Zurückweisung amerikanischer Dienstleistungen.
04:47Das wäre lächerlich, denn in vielen Fällen ist es notwendig, in den USA Geschäfte zu machen und führend zu sein.
04:53Manchmal haben wir keinen französischen oder europäischen Wettbewerber, der solche Dienstleistungen ersetzen kann.
05:02Leider sind die Amerikaner noch etwas voraus. Können wir mit einer Technik auskommen, die nicht so gut ist wie amerikanische?
05:09Ein Unternehmen richtet sich nach dem Umsatz und den Leistungen. Darum brauchen wir die beste Technik.
05:14Um unabhängig zu sein, muss man investieren, um mindestens gleichwertige Technologie zu haben.
05:22Wir sind seit 43 Jahren in Frankreich vertreten und haben uns immer an die geltende Regulierung gehalten und waren Vorreiter
05:31bei der Datensicherheit.
05:35Leicht sind Europäer und Amerikaner also nicht voneinander abzugrenzen.
05:40Datenunabhängigkeit lässt sich, wenn überhaupt, nur Zug um Zug erreichen.
05:46Um die Digitalabhängigkeit zu verringern, muss man an der gesamten Wertschöpfungskette arbeiten.
05:51Man braucht etwa Cloud-Dienstleistungen französischer oder europäischer Unternehmen.
05:59Man braucht Software und Anwendungen, die nicht von Amerikanern abhängig sind.
06:08Frankreich versucht sich unabhängiger zu machen bei und mit der KI.
06:13Doch bei Innovationen und Investitionen sind US-Unternehmen und damit möglicher US-Regierungseinfluss nie weit.
06:21Der Weg zur digitalen Souveränität verläuft nicht eben geradlinig.
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