00:00Das Europäische Parlament hat eine Entschließung verabschiedet, in der eine EU-weite Definition von Vergewaltigung gefordert wird.
00:08Diese sollte als Fehlen einer freiwillig erteilten und informierten Einwilligung definiert werden, also auf dem Prinzip nur Ja ist Ja
00:17aufbauen.
00:19Die Entschließung fordert, dass für sexuelle Beziehungen eine klare, bejahende, freiwillig erteilte und unmissverständliche Zustimmung notwendig ist.
00:30Das Fehlen der Einwilligung ist laut dem Forschungsdienst des Europäischen Parlaments bereits in 17 EU-Mitgliedsstaaten ein definierendes Element von
00:39Vergewaltigung oder sexueller Nötigung.
00:44In mehreren Mitgliedsstaaten stützt sich die Gesetzgebung jedoch nach wie vor auf eine auf Gewalt basierende Definition von Vergewaltigung.
00:53Dann wird von Opfern verlangt, Gewalt oder Drohungen nachzuweisen.
00:57Im Gespräch mit Euronews verweist die Europaabgeordnete Abiy al-Salani auf Fälle in Frankreich, wie den von Giselle Pellicot, bei
01:06denen es um Drogen und Online-Missbrauch ging, als neue Form sexueller Gewalt.
01:33Die Europäische Kommission sollte nun einen Gesetzesvorschlag unterbreiten, der von den EU-Mitgliedsstaaten gebilligt werden müsste.
01:41In der EU-Mitgliedsstaaten
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