00:00König Charles III. und Königin Camilla sind zu einem viertägigen Staatsbesuch in Washington, D.C. eingetroffen.
00:07Der Empfang vor dem Weißen Haus, ein Moment, der eigentlich von festlicher Routine geprägt sein sollte,
00:14stand diesmal unter einem ganz besonderen Schatten.
00:17Nur wenige Tage zuvor hatte eine Schießerei beim White House Correspondents Dinner für Aufsehen gesorgt.
00:25Berichten zufolge war Donald Trump selbst Ziel des Angriffs.
00:28Diese Ereignisse hinterließen offenbar auch bei König Charles Spuren.
00:34Während sich Königin Camilla und Melania Trump herzlich umarmten,
00:38blieb es zwischen Charles und Trump beim klassischen Handschlag.
00:42Doch Körpersprache-Experten wie Bruce Durham bemerkten sofort.
00:47Charles zeigte ungewohntes Verhalten.
00:51Besonders auffällig war der sogenannte Schildkröten-Effekt.
00:55Charles senkte den Kopf.
00:58Ein Zeichen von Unsicherheit und innerer Unruhe.
01:02Laut Durham ist das typisch für Momente, in denen Angst, Zweifel oder mangelndes Selbstvertrauen eine Rolle spielen.
01:10Normalerweise gilt Charles als Inbegriff royaler Disziplin,
01:14doch diesmal wirkte er abgelenkt.
01:17Eine kleine Geste verriet viel.
01:19Der König legte seine Hand auf den Oberschenkel.
01:22Ein klassisches Zeichen der Selbstberuhigung.
01:26Für den Experten ein klares Signal, dass Charles sich innerlich zu beruhigen versuchte.
01:32Kurz darauf verschränkte er die Hände hinter dem Rücken,
01:35als würde er sich an seine Rolle erinnern und zur gewohnten königlichen Haltung zurückfinden.
01:41Nach den ersten irritierenden Momenten stabilisierte sich Charles' Auftreten wieder.
01:48Der Experte erklärt, dass das parasympathische Nervensystem nach einer Weile die Kontrolle übernimmt,
01:54wenn die Bedrohung nicht eintritt.
01:56Die Atmung wird ruhiger, der Puls sinkt und der Monarch kehrt zur Routine zurück.
02:02Doch eines bleibt.
02:05Die Körpersprache von Charles verriet, dass dieser Staatsbesuch alles andere als gewöhnlich war.
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