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Rote Rosen Folge 4252
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Short filmTranscript
00:00I want to talk about it.
00:02Okay, okay.
00:03Okay, calm down.
00:05It's all okay.
00:06Tony!
00:07I've found him.
00:08The one now?
00:09The one now?
00:10The one to dream.
00:11First you take away your heart,
00:14and then you want to tell him
00:16and then you want to tell him
00:17and tell him a second.
00:19That's 12 on one!
00:26Can you tell me what you're doing here?
00:30Beweise Führungsqualität
00:32und sorge dafür, dass dein Freund
00:35die richtige Einstellung hat.
00:37Ich kann das Kind nicht bekommen.
00:39Ich weiß, dass sie
00:41keine weiteren Kinder mehr bekommen können
00:43und es tut mir leid.
01:00Ich habe uns nicht verkauft.
01:09Wie nennst du es denn dann?
01:11Du hast ja offensichtlich behauptet,
01:12dass ich die Fusion unbedingt will.
01:14Ich wollte das Projekt erhalten,
01:15den Tech Campus.
01:16Aus diesem Grund hat er mir angeboten,
01:18dass eure Firma in der MK aufgeht.
01:20Unfassbar.
01:21Also, jetzt bleibt bitte sitzen.
01:25Daniel, wir reden ganz in Ruhe drüber.
01:28Wir sind schließlich eine Familie.
01:32Ich fasse es nicht.
01:47Mein bester Freund und Geschäftspartner
01:49lügt mir ins Gesicht.
01:50Daniel, Daniel, jetzt warte doch mal.
01:55Nochmal.
01:57Nochmal.
01:58Richard hat was zu dir gesagt?
02:00Er hat gesagt, dass Victoria unbedingt
02:02mit mir zusammenarbeiten will.
02:04Damit ihr den Tech Campus braucht.
02:06Ja, aber offensichtlich war es genau umgekehrt.
02:08Er ist zu Victoria gegangen,
02:09hat sie angebettet, unsere Firma
02:10an die MK zu verkaufen.
02:12Warum?
02:14Frag ihn selber.
02:17Daniel, komm, geh rein.
02:19Rede mit ihm.
02:20Das ist vielleicht alles nur ein Missverständnis.
02:22Ich hab absolut keinen Bock auf die beiden.
02:23Ja, aber es lässt sich doch bestimmt irgendwie aufklicken.
02:25Nein!
02:27Gehst du jetzt nach Hause?
02:30Ja, und...
02:31Soll ich mitkommen oder...
02:32oder soll ich mit den beiden reden?
02:33Mach, wie du denkst.
02:38Oh Gott.
02:40Wieso kommst du dich nicht zurückhalten?
02:42Jetzt bin ich daran schuld?
02:44Wenn ich zu dir sage,
02:45ich sorge dafür, dass Daniel zurück zur MK kommt,
02:48dann...
02:50erwarte ich, dass du einen Weg findest,
02:52Daniel nicht anzulügen.
02:55Es war auch in deinem Interesse.
02:57Sonst wären du und Daniel längst beim Kofferpacken für Monterey.
03:00Spiel du jetzt bitte nicht in Samarita.
03:04Du hast Daniel ausgetrickst.
03:06Weißt du, wie man das nennt?
03:08Das nennt man Verrat.
03:20Wie heißt die Insel nochmal?
03:23Ecosumel.
03:24Richtig, richtig schön riechen.
03:27Korallenriffe, Buchten, tolle Strände, also perfekt zum Schnorcheln.
03:31Und der schönste Strand heißt Playa Palancar.
03:35Und die Bar, die du so toll findest, ist an dieser Playa Palasins da?
03:40Es ist der Strand, wo die coolsten Typen Urlaub machen.
03:45Okay, und wie sieht's da aus mit Konkurrenz?
03:47Es gibt zwei, drei andere Läden, aber die sind weiter weg.
03:51Von welchem Geld willst du dir die Bar eigentlich kaufen?
03:54Nicht kaufen, pachten.
03:5514.000 Pesos im Monat, das sind 610 Euro.
03:59Wie viel kann man da für ein Bier nehmen?
04:0180 bis 100 Pesos, also 53 bis 4 Euro.
04:05Du weißt echt Bescheid.
04:07Was dachtest du denn, dass es mit der Strandbahn nur gequatscht ist, um dich wieder rumzubekommen?
04:11Ehrlich gesagt, ja.
04:14Hat ja irgendwie auch geklappt, oder?
04:17Ja.
04:18Aber ich mein's wirklich ernst.
04:25Okay, hast du denn Erfahrungen in der Gastronomie?
04:29Also kannst du ein Tablett balancieren und gleichzeitig nörgelnde Kunden anlöcheln?
04:34Hm, also ich hab mal im Catering gearbeitet, ja.
04:36Das will ich sehen.
04:39Hier, beweis es mir.
04:49Tada!
04:50Ja, gar nicht mehr so schlecht.
04:52Wie nicht schlecht? Das ist voll gut.
04:55Gut.
04:58Ein Virgin-Cuba-Liebrich für den Herrn.
05:00Vielen Dank.
05:02Tschüss.
05:06Kann ich sonst noch was für Sie tun?
05:10Ich würde aber was einfallen.
05:18Marokkanische Minze.
05:20Ja.
05:22Jess.
05:23Sarah.
05:25Ähm, du Jess.
05:27Wenn du jetzt dauerhaft bei uns wohnst, vielleicht könnten wir ja Frau Jansen fragen, ob sie ihre Wohnung an dich untervermietet.
05:37Die fühlt sich ja richtig wohl im Hotel, ne?
05:39Das ist ganz lieb, aber nicht nötig.
05:44Naja, aber das Gästezimmer ist für zwei ja dann auch zu klein.
05:49Ähm.
05:50Ja, ich...
05:55Ich hab beschlossen, das Kind nicht zu bekommen.
06:01Ich weiß, du bist mit Frau Marder befreundet.
06:03Ich werde dich unterstützen, unabhängig davon.
06:07Egal wie du dich entscheidest, Jess.
06:09Danke.
06:12Naja, ähm, auf jeden Fall, die Wohnung wär mir auch viel zu teuer.
06:17Der Laden läuft leider noch nicht so gut, also...
06:19Hast du denn, äh, schon einen Termin für den Abbruch?
06:24Ne, ich, ähm, ich werd mit den Meilers davon ersprechen.
06:29Aber, wie schuldest du dir eine Rechenschaft?
06:33Hm.
06:34Nein, aber...
06:36Ich, ich will sie schon informieren.
06:39Ich mein, es ist ihr Wunschkind.
06:42Ihre letzte Chance.
06:43Trotzdem musst du tun, was du für richtig hältst.
06:48Ja, ich...
06:50Könnte ja mitkommen als moralische Unterstützung.
06:53Das ist ganz lieb.
06:55Aber...
06:56Ich glaub, ich sollte das alleine machen.
07:04Du brauchst gar nicht so zu gucken, wir haben genügend Kackbeutel dabei.
07:07Dafür willst du jetzt gelobt werden, oder?
07:09Ein normales Gespräch wär schon mal nett.
07:13Bist du eigentlich Single?
07:14Wieso?
07:16Hast du Interesse?
07:17Nein.
07:18Ich frag für ne Freundin.
07:20Ah ja.
07:21Ist klar.
07:22Für ne Freundin.
07:24Ja.
07:25Es ist auch übrigens nicht ganz unwichtig, ob morgens drei oder vier Leute das Bad blockieren.
07:29Ist das, wie dein Badezimmerplan regelt das?
07:31Zwei Leute machen mehr Dreck als einer.
07:33Um deine Freundin zu beruhigen.
07:36Ich bin Single.
07:38Was ist mit Jazz?
07:40Wieso?
07:41Was soll mit Jazz sein? Die duschbössig zu Hause.
07:43Hey, ihr seid schon sehr eng.
07:45Sie ist meine Kindergartenfreundin.
07:47Außerdem...
07:49Was interessierst du dich eigentlich für mein Privatleben?
07:51Nein, das ist reiner WG-Pragmatismus.
07:54Ich interessier mich nur dafür, wer mit mir zusammenlebt.
07:58Okay. Fürs Protokoll.
07:59Ich bin Single.
08:02Nicht interessiert an einer festen Beziehung.
08:04Hab Bock auf hin und wieder mal ein bisschen Spaß.
08:06Sonst noch was?
08:08Ne, solange dein Spaß nicht das Badezimmer blockiert.
08:12Wie wär's, wenn du noch eins von deinen Formularen auslegst?
08:15Für Badroutinen, Wünsche fürs Frühstück, Lautstärke beim Sex.
08:19Ja, kannst du haben. In dreifacher Ausfertigung.
08:28Hey, aye, Captain.
08:49Hey.
08:52Hallo, Daniel.
08:55Es ist nicht so, wie du denkst.
08:59Ich...
09:01Die Fusion unserer Firma mit der MK.
09:02Die ist für beide Seiten gut.
09:05Ich würde dir nicht sagen,
09:07wie du denkst.
09:09Ich...
09:11Die Fusion unserer Firma mit der MK.
09:13Die ist für beide Seiten gut.
09:15Ich würde dir nie schaden wollen. Ehrlich.
09:19Ich würde dir nicht schaden wollen. Ehrlich.
09:25Tschüss.
09:42Oh Gott, bin ich froh, dass Sie Nachtschicht haben.
09:44Die Schmerzen meiner Brust waren so unangenehm, dass ich...
09:49Ich...
09:50... hab einfach nicht zur Ruhe gefunden.
09:53Das klingt aber alles gut.
09:55Würde gern noch einmal Ihren Puls messen?
09:58Dankeschön.
10:0368. Ist alles gut.
10:05Haben Sie vorhin schon im Bett gelegen?
10:07Nein, auf dem Sofa.
10:09Okay.
10:11Und ähm...
10:13Schmerz stärker geworden, als Sie sich hingelegt haben?
10:16Ich glaube schon.
10:19Ja.
10:21Was haben Sie denn heute Abend gegessen?
10:25Oh.
10:27Exquisiten Stimp-Salat und ein Glas Riesling.
10:32Oh, wirklich ausnahmsweise. Ein Glas Tequila Sunrise.
10:35Und äh...
10:38... hatten Sie Stress?
10:40Also nicht mehr als sonst.
10:43In meinem Job gibt's keine stressfreien Tage.
10:47Das bin ich seit Jahrzehnten gewöhnt.
10:49Privat?
10:50Es gab einen...
10:55... Streit beim Familienessen.
10:58Haben Sie sauer aufgestoßen?
11:04Ein oder...
11:06...zwei oder dreimal?
11:08Ja.
11:10Dann haben wir, glaube ich, den Grund für Ihre Schmerzen.
11:13Reflux.
11:14Stressbedingt.
11:16Sudbrennen ist Schuld an allem?
11:19Starke Schmerzen im Brustbein, die stärker werden, wenn Sie sich hinlegen.
11:23Dann, dann, dann geben Sie mir was dagegen.
11:26Ja, natürlich. Ich kann Ihnen einen Säureblocker verschreiben.
11:29Aber das ist keine Dauerlösung.
11:31Es gibt in der Familie nichts, was ich noch nicht erlebt habe.
11:35Nehmen Sie sich Auszeiten.
11:51Hey.
11:56Bist du nervös wegen des Gesprächs nachher?
11:59Ja, ich hab geübt. Ich krieg das hin.
12:01Es tut mir leid, aber ich hab mich gegen das Kind entschieden.
12:18Ich bin einfach noch nicht bereit für ein Kind.
12:21Bitte respektieren Sie meine Entscheidung.
12:23Hey, die Malers werden auch erleichtert sein.
12:30Ja.
12:31Keine ungeklärte Elternschaft, keine Argumente.
12:34Ja, wahrscheinlich hast du recht.
12:36Oh Gott, ich bin trotzdem nervös.
12:39Ja, du musst das nicht machen.
12:41Du musst nicht mit denen sprechen, du schuldest denen nichts.
12:43Das ist reine Freundlichkeit von dir.
12:45Ja.
12:47Fühlt sich trotzdem nicht so an.
12:49Ich hab das Kind in mir, dass die Malers nicht haben können.
12:51Hast du den Termin schon gemacht?
12:58Ich wollte das Gespräch abwarten.
13:03Jess, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
13:06Ruf da jetzt an.
13:08Je früher der Eingriff gemacht worden ist, desto besser ist es doch, oder?
13:12Nicht?
13:13Ja, schon.
13:23Hallo, hier ist Jasper Tja.
13:25Ähm, ich würde gerne einen Termin vereinbaren.
13:30Ja, es geht um Schwangerschaftsabbruch.
13:32Ich will auch mal wieder mit Oma essen gehen.
13:37Das letzte Mal dürfen wir uns das bestellen, was wir wollten.
13:41Das wird so schnell nicht mehr vorkommen.
13:43Weil wir immer das Teueste von der Karte wollen?
13:46Weil eure Großmutter...
13:48Ganz viel zu tun hat und Papa auch gerade.
13:51Würdest du bitte mal nach Charlie schauen, weil ihr müsst dann wirklich los.
13:55Das war doof.
13:57Weil Le Charlie und du, ihr könnt dann wenigstens für den ganzen Mist.
14:04Du musst heute erstmal mit Richard reden.
14:07Soll ich auch den Termin mit Jess Böttcher?
14:10Ja, sollen wir den verschieben?
14:11Warum?
14:12Weil Jess Böttcher nicht deinen Ärger auf Richard abkriegen soll.
14:15Wir müssen mit ihr reden.
14:18Sonst habe ich viel zu viele golderte Dinge im Kopf.
14:21Sicher?
14:23Ja, ich krieg das hin.
14:26Was wollen wir ihr überhaupt sagen?
14:31Vielleicht fragen wir erstmal, was sie zu sagen hat.
14:36Okay.
14:38Auf jeden Fall will ich, dass sie weiß.
14:40Dass ich für dieses Kind Verantwortung übernehmen werde.
14:42Dass sie nicht alleine dasteht.
14:44Oder siehst du das anders?
14:46Nein.
14:48Charlie kommt gleich. Darf ich schon anfangen?
14:50Ja, klar. Guck mal.
14:52Hier ist Müsli.
14:54Ja.
14:56Charlie kommt gleich. Darf ich schon anfangen?
14:58Ja, klar. Guck mal.
15:00Hier ist Müsli.
15:02Ja.
15:11Morgen.
15:13Morgen.
15:15Emine.
15:18Ich hab dir Kaffee gemacht.
15:20Dankeschön.
15:26Schon wieder Mexiko?
15:28Ja, ich guck grad, wer so Urlaub auf Cozumel macht und so.
15:32Meinst du also wirklich ernst?
15:34Na klar, was sagst du denn?
15:35Na ja, Auswandern nach Mexiko, das klang irgendwie nach Aufbruch ins Blaue.
15:42Aber wir wollen doch ne Bar zusammen, oder?
15:45Ja.
15:47Und wir wollen davon leben können.
15:49Und jeden Tag Strand und Surfen und in den Himmel schauen.
15:53Okay. Du siehst dich also als Surferlady mit Rasterlocken und ganz vielen Tattoos, ja?
15:59Warum nicht?
16:00Warum ziehst du nicht einfach dein Studium durch und bleibst hier?
16:03Könnte ich ja sogar.
16:05Ich hab ein Angebot von einer Immobilienfirma aus Zelle bekommen für mein duales Studium.
16:09Ja, also?
16:10Ja, aber ich weiß halt im Moment nicht, ob ich das will oder irgendwas mit Nachhaltigkeit.
16:14Und um das rauszufinden, brauch ich einen Szenenwechsel.
16:17Mit dir.
16:19Und was, wenn ich nicht dabei wäre?
16:22Willst du dann immer noch die Strandbar in Mexiko übernehmen, oder...
16:27willst du dann einfach nur im Büro sitzen?
16:28Glaubst du, ich bin langweilig ohne dich?
16:35Sag du es mir.
16:37Na, du wirst noch sehen.
16:45Guten Morgen.
16:47Sie sehen so aus, als hätten Sie doch noch ne ruhige Nacht gehabt.
16:49Das habe ich dank Ihnen.
16:51Aber was ist mit Ihnen los?
16:53Freut mich, dass ich helfen konnte.
16:54Sie schauen müde aus, war viel los?
16:56Das Übliche.
16:58Zu wenig Personal, viele Notfälle, viel Kaffee.
17:02Wie gesagt, mein Angebot steht.
17:03Arbeiten Sie für mich, nur für mich.
17:06Frau Kaiser, wir haben Fachkräftemangel.
17:08Nicht nur im Personalbereich, sondern auch mit den Ärzten.
17:13Wie lange wollen Sie sich diese Nachtschichten noch antun?
17:16Bei mir werden Sie fast fürs Nichtstun bezahlt.
17:20Und wenn Sie nachts was haben?
17:21Dann rufe ich Sie an.
17:23Und Sie kommen aus Ihrem Bett statt aus dem Bereitschaftszimmer.
17:26Sie können jederzeit den Notdienst anrufen.
17:28Die Kollegen sind hervorragend ausgebildet.
17:31Und wie gesagt, das, was Sie brauchen, ist keine Leibärztin,
17:33sondern weniger Stress.
17:35Das stimmt nicht, das wissen Sie ganz genau.
17:38Denken Sie nochmal drüber nach.
17:40Schönen Tag.
17:43Ich geb's so schnell nicht auf.
17:46Hallo, Richard.
17:48Daniel möchte nicht mit dir reden.
17:50Aber ich will.
17:52Also mails dich mal bitte, ja?
17:54Ciao.
17:57Hallo.
17:59Hallo.
18:01Ich, ähm...
18:02Oh!
18:05Hey.
18:06Lang nicht gesehen.
18:09Es war...
18:11bei uns viel los.
18:13Ja.
18:14Hab ich gehört.
18:19Hast du ein paar schöne Blumen für mich?
18:22Für dich oder als Geschenk?
18:24Was passendes für eine Frau, die versehentlich mit dem Sperma des eigenen Mannes geschwängert wurde.
18:29Ja, ihr...
18:31Ihr trefft ja heute Jess.
18:33Ich hab schon einfachere Gespräche geführt.
18:36Das glaub ich.
18:38Aber äh...
18:39schöne Blumen können manchmal helfen.
18:41Ähm...
18:43Ein bunt gemischter Sommerstrauß?
18:45Klingt gut.
18:46Wie geht's dir denn so, deiner Cousine?
18:52Das...
18:54wird sie euch heute bestimmt erzählen, wenn ihr mit ihr redet.
18:58Klar.
19:00Weißt du, Jess und ich, wir wohnen zusammen.
19:02Ich sehe sie fast jeden Tag.
19:04Ich möchte euch beiden gerecht werden, aber das ist nicht immer...
19:08Nee, ich weiß.
19:09Das ist für sie ja mindestens genauso kompliziert wie für uns.
19:12Wie geht's dir denn mit dem Irrsinn?
19:16Äh...
19:17Ich weiß nicht.
19:18Mir rasen tausend Gedanken durch den Kopf.
19:21Daniel will für das Kind da sein und ich finde es auch richtig.
19:25Gleichzeitig habe ich die Befürchtung, dass das einfach alles verändern wird.
19:29Zwischen dir und Daniel?
19:32Ist nur so'n Gefühl.
19:34Daniel und du, ihr...
19:36Ihr seid so eng.
19:38Ja, sind wir.
19:39Und ich bin ja auch gar nicht der Typ, der sich verrückt macht eigentlich.
19:42Also, Lou, ich habe dich bisher als eine Frau kennengelernt, die für alles eine Lösung hat.
19:47Ja.
19:49Das versuche ich alt.
19:51Und irgendwie glaube ich auch daran, dass es nichts gibt, was wir nicht zusammen als Familie schaffen können.
19:55Dann werdet ihr das auch mit Jess und dem Kind hinkriegen.
20:00Am Ende ist es aber eben die Entscheidung deiner Cousine.
20:05Du bist echt tapfer.
20:07Danke.
20:0930 Euro, bitte.
20:11Danke.
20:12Tschüss.
20:14Hey.
20:16Ist er drin?
20:18Was hast du denn mit diesem Typen?
20:20Noch habe ich nichts mit ihm, aber...
20:22Du kennst ihn doch gar nicht.
20:24Ich habe gesehen, wie toll er mit Jess war.
20:26Ach so, mit ihr hat er übrigens wirklich nichts.
20:29Du hast ihn gefragt. Was hat er noch gesagt?
20:32Ja, aber es war richtig peinlich. Er denkt jetzt, ich will was von ihm.
20:35Echt?
20:36Es wäre wirklich besser gewesen, wenn du ihn gefragt hättest.
20:39Ja, ich kriege aber kein Wort raus, wenn ich vor ihm steht. Das hast du selber gesehen.
20:42Ja, und mir erzählst du, du bist ja die große Aufreißerin.
20:45Ja. Normalerweise habe ich auch wirklich kein Problem, damit Typen zu klären, aber bei ihm ist das irgendwie... ich weiß auch nicht, irgendwas anderes.
20:51Und was bringt dir ein Date, wenn du dann kein Wort rausbekommst?
20:53Ja, das kriege ich dann schon hin. Ich brauche nur die Basic-Fact.
20:57Ähm, ist das Single?
20:59Ja, aber er ist jetzt auch nicht unbedingt an was Festen interessiert.
21:02Das ist okay. Er weiß ja nicht, dass er The One Night On nicht so getroffen hat.
21:05Elli, der will vor allem Spaß. Jede Woche eine andere.
21:08Ehrlich?
21:10Ja, ich sag's dir nochmal, lass einfach die Finger von ihm.
21:13Ja, ich bin toller als die alle zusammen.
21:16Okay, also wenn ich euch wirklich ein Date klarmachen soll, dann will ich vorher die Sterne fragen, ob das überhaupt passt.
21:21Okay. Was soll ich machen?
21:24Herr mit euren Daten, also wann ihr geboren wurde...
21:2725.05.2004, morgens um halb elf im Nashville General Hospital.
21:32Okay. Und... Jonas?
21:37Weiß ich nicht.
21:39Dann find das raus und ich mach euch nen Date klar.
21:41Okay.
21:45Tschüss.
21:51Okay, ich hab gelogen.
22:02Der Anstoß, unsere Firma mit der MK zu fusionieren, kam von mir.
22:09Es tut mir leid.
22:14Ich hab mir die Entscheidung nicht leicht gemacht.
22:19Aber es ist der vernünftigste Move.
22:22Wir wollen doch beide den Tech Campus.
22:24Und dafür hintergehst du mich und erzählst deiner Mutter, dass sie es kaum noch abwarten kann, unter die Dach zu schlüpfen.
22:28Vor ein paar Tagen wolltest du selbst noch zurück in die MK. Du warst einverstanden.
22:32Das ist nicht der Punkt. Du hast meine Entscheidung herbeimanipuliert.
22:36Daniel, mit der MK am Rücken sind wir viel stärker. Wir bauen den Tech Campus, dein Projekt.
22:40Ich will wissen, warum du nicht offen zu mir warst.
22:42Weil...
22:44Es...
22:48Es war mir unangenehm.
22:51Was?
22:54Dass mir die MK mehr bedeutet, dass ich zugeben wollte.
23:02Wie ist...
23:04Wie ist die Familie wichtig?
23:06Dir ist die MK wichtig?
23:07Wie ist die Familie? Ja, und die Firma.
23:10Ich...
23:13Ich kann nicht länger so tun, als wäre mir meine Mutter und meine Herkunft egal.
23:16Wann haben wir das denn entdeckt?
23:18Ich wusste, dass du so reagierst!
23:21Darum hab ich dir nicht gesagt.
23:22Wir sind Geschäftspaten und Freunde.
23:24Ja, genau.
23:25Jedenfalls bis gestern Abend.
23:26Ja, genau, weil wir Freunde...
23:27Du musst über solche Sachen mit mir sprechen.
23:28Weil wir Freunde sind, wollte ich dich nicht mit meiner Befindlichkeit nerven.
23:32Das ist so ein Scheiß.
23:35Ja, du hast doch genug um die Ohren.
23:37Krankheit!
23:38Die Schwangerschaft!
23:39Ach, und deshalb blückst du mich an, um mich in Watte zu packen, oder was?
23:41Ach komm, ich wollte dich nicht nerven!
23:42Ich steil, ich zoll.
23:49Daniel!
23:50Tanja, bitte...
23:52Ich zoll, ich danke.
23:53Daniel, bitte!
23:55Mhm!
24:06110 Euro im Monat noch für Sturko.
24:10Hi!
24:11Hi!
24:12Du warst gestern schon hier, oder?
24:14Ja, stimmt, aber da ging es dir nicht so gut.
24:17Ja.
24:18Alles wieder ok?
24:20Ja, alles gut.
24:22Kann ich dir irgendwie helfen?
24:24Yeah, I, also better said, a friend of mine, would need to drink the birth date of Jonas.
24:30What?
24:32I don't know.
24:34But you would like me, also, you'd like a huge fan.
24:39Well, I'm not just saying that I would like to take the date of my best friend.
24:43It's going to be his WG.
24:45We're the new person who wants to look at the stars?
24:48With a horoscope?
24:50Yeah, exactly.
24:52Okay, und was, wenn die Sterne nicht passen?
24:55Gar nichts, überhaupt nichts.
24:57Das ist mehr so für die Stimmung.
25:00Ich weiß nicht, ich will nicht, dass Jonas wegen mir in Schwierigkeiten kommt.
25:04Absolut nicht, wirklich, eher im Gegenteil.
25:07Okay, ähm, 2. März.
25:11Okay, und welches Jahr und wo geboren?
25:151999 in Lüneburg.
25:18Okay, und jetzt noch die genaue Uhrzeit?
25:21Uff, äh, keine Ahnung.
25:28Hi, Jonas.
25:30Äh, du, ich habe mal eine Frage. Wann bist du geworden?
25:33Ja, weiß ich doch. Ich meine, wie viel Uhr?
25:36Okay, cool.
25:38Ach, einfach so, weil es mich interessiert.
25:40Erzähl ich dich später.
25:42Ciao.
25:43Äh, er hat seine Mutter zitiert. Mit Sonnenaufgang hast du das Licht der Welt erblickt.
25:52Okay.
25:53Mhm.
25:54Ah, hier steht's. Schau mal.
25:56Der Sonnenaufgang in Lüneburg am 2. März 1999 war um 7 Uhr 7.
26:01Tja.
26:02Danke.
26:03Das ist echt was gut bei mir.
26:05Okay.
26:06Okay.
26:07Okay.
26:09Oh, Mensch, Carla. Was machst du da?
26:27Ich kümmere mich um deine Kräuter. Du tust es offensichtlich nicht. Guck dir mal bitte den Salbei an.
26:32Hast du dir jetzt eigentlich schon mal einen Tee gemacht aus den Sachen, die ich dir mitgebracht habe?
26:37Bitte hör mir mit dem Wechseljahrsthema auf. Ich bin nicht alt, hm?
26:43Sagt doch gar keiner.
26:44Mhm.
26:45Kommst du direkt aus dem Krankenhaus?
26:47Ja, und die Nachtschicht war echt anstrengend. Na ja, eigentlich wie immer.
26:51Du, ich hab heute ein Jobangebot bekommen. Eine Patientin möchte, dass ich ihre Privatärztin werde.
26:58Leibärztin? Wie bei den Königinnen?
27:01Ich sag's dir. Ich soll meinen Job in der Klinik kündigen und 24-7 am Telefon sitzen und darauf warten, dass sie anruft,
27:06falls sie glaubt, einen Herzinfarkt zu haben.
27:08Und dafür bekommst du Gehalt?
27:10Ja, und zwar richtig ordentlich.
27:12Das ist doch nicht ihr Ernst.
27:13Doch. Und sie ist richtig beharrlich.
27:17Also manche Leute haben wirklich zu viel Geld, hm?
27:20Aber eigentlich, ich meine, es wär ja ganz gut, ne?
27:26Du hast dich ja in letzter Zeit ganz schön oft über die Dienstpläne im Krankenhaus beschwert und hm.
27:32Wie viel Zeit ich dann hätte.
27:34Ja. Du könntest anfangen zu töpfern.
27:37Ja. Oder Japanisch oder Chinesisch lernen. Gleichzeitig.
27:41Hm.
27:42Alles, was die sich einbildet.
27:46Aber, ähm, sie hat natürlich deinen wunden Punkt entdeckt.
27:50Britta, du bist erschöpft.
27:52Und vielleicht wär's ja mal ganz gut, weniger zu arbeiten oder an einem anderen Ort zu arbeiten.
27:58Dann könntest du auch töpfern und Japanisch lernen.
28:02Na?
28:03Das machst du renn hier?
28:04Na, du hast gesagt, ich hab keine Gastronomie erfahrt und ansammel ich sie hier.
28:06Ich stehe.
28:07Ich, äh, muss man kurz auf die Nomi, ähm.
28:09So, einmal die Limo für den Jan und der, ähm, der, ähm, der, ähm, der, ähm, der, ähm, der, ähm, der, ähm, der, ähm, der, ähm, der.
28:25and the
28:26of the
28:28dame
28:29oh
28:32and
28:34I'm not going to be something
28:37can you bring me some of my
29:21Jeden Tag kamen mehr Kunden. Ihr Laden Love Letters sprach sich herum.
29:32Jess war glücklich, weil ihre Leserinnen glücklich waren.
29:36Sie war zur Buchhändlerin des Jahres nominiert und endlich waren Geldsorgen und Zweifel nur noch Fremdwörter.
29:42Und als nächstes würde sie den Mann fürs Leben finden.
29:51Jeden Tag kamen mehr Kunden.
30:21Nee, heute nicht. Heute freue ich mich einfach nur drauf, mein Buch zu lesen. Ich muss nämlich nachher nochmal in die Klinik.
30:27Was? Nach der anstrengenden Nachtschicht? Wer macht denn bei Ihnen die Dienstpläne?
30:33Alles gut. Ich habe geschlafen und jetzt freue ich mich einfach auf meine Pause.
30:36Ja, also mir tut ja Bewegung sehr gut. Ich bin so froh, dass ich das Orken für mich entdeckt habe.
30:46Und dafür gibt mir ja Frau Kaiser auch immer frei. Frau Kaiser ist übrigens sehr, sehr froh, dass Sie ihr helfen konnten.
30:54Nicht der Rede wert. Nein, eine Ärztin, der man vertrauen kann, die ist ja wirklich Gold wert.
31:02Und Frau Kaiser, die ist ja jetzt restlos begeistert. Und das erlebe ich ja selten.
31:07Und wie lange arbeiten Sie eigentlich schon für Frau Kaiser?
31:10Och, weiß ich gar nicht. Es kommt mir manchmal so vor, als würde ich schon immer für Sie arbeiten.
31:15Ach, ja? Nee, sie ist wirklich eine ganz, ganz tolle Chefin. Ja, fordernd, ne? Aber immer fair.
31:28Ah, da habe ich Frau Kaiser irgendwie anders erlebt.
31:31Ach, ja. Man hat ja immer mal einen schlechten Tag. Also wenn ich einen Tag mal frei haben will, kein Problem. Ja, und sie hört zu.
31:43Frau Kaiser hört zu? Ja.
31:45Ja. Ja, sie interessiert sich für andere Meinungen. Das...
31:51Frau Böttja, kann es sein, dass Frau Kaiser Sie gebeten hat, mit mir zu sprechen?
31:59Wie kommt es denn darauf?
32:02Also ja.
32:07Also.
32:11Hier kann man schlecht was abschlagen.
32:13Das gehört ja auch zum Tell der Wahrheit, ne?
32:16Ja, ist mir auch schon aufgefallen. Das ist übrigens ein Grund, warum ich nicht Ihre Leibärztin werden möchte.
32:23Nee, aber nicht, dass Sie mich missverstehen. Ja, ich arbeite sehr gerne für Frau Kaiser.
32:29Und ich arbeite sehr gerne für die Klinik.
32:32Ja, äh, ich muss dann auch mal weiter machen. Ja, die Blattläuse vorne auch noch.
32:43Und ich kümmere mich jetzt mal um mein Buch.
32:45Toll.
32:45Jonas ist Fische mit Aszendent-Fische. Das bedeutet, er ist auf der einen Seite total geduldig und einfühlsam.
32:59Stimmt. Er war so süß mit Jazz.
33:02Ja.
33:03Und gleichzeitig sind Fische aber auch sehr konfliktscheu und neigen dazu, sich als Opfer darzustellen.
33:09Es ist, was ist denn das für ein Blödsinn?
33:11Natürlich. Du kannst nicht immer nur die positiven Eigenschaften sehen, sonst kriegst du kein vollständiges Bild.
33:16Okay, Toni, jetzt mal tacheln. Es passt das bei Jonas und mir oder nicht?
33:21Typisch ungeduldiges Luftzeichen.
33:25Ihr passt nicht zusammen.
33:26Das kann überhaupt nicht sein.
33:28Doch.
33:29Fische und Zwilling ist einfach kein gutes Match. Das ist Luft und das Wasserzeichen.
33:35Aber das kann ja nicht sein. Also, ich bin Skorpion und Michael ist Zwilling, so wie seine Tochter.
33:42Auch Luft und Wasser.
33:43Siehst du? Und Carla und Dad sind das perfekte Paar. Ich meine, das ist doch der Beweis dafür, dass es funktioniert mit Luft und Wasser.
33:50Die Aszendenten. Ihr dürft die Aszendenten nicht unterschätzen.
33:53Bei dir mit dem Feuerzeichen Löwe und bei ihm mit dem doppelten Wasserzeichen ist Streit vorprogrammiert.
33:59Ausnahmen bestätigen die Regel und Astrologie ist auch keine exakte Wissenschaft.
34:03Ach so?
34:04Ja.
34:05Da hätte ich mir die Mühe gar nicht machen müssen.
34:06Ja, du wolltest doch die Sterne befragen, bevor du mir ein Date verschaffst.
34:09Ja, und die Sterne sagen, es passt nicht.
34:12Äh, würdet ihr das Nudelwasser runterdrehen, wenn es kocht?
34:17Ich hole kurz Kräutle.
34:18Ach, Elli, gehst du nachher in die Stadt?
34:20Die haben fälschlicherweise ein Paket für mich in Skalas geliefert.
34:24Ja.
34:25Es wäre so lieb, wenn du mir das mitreden würdest.
34:30Das ist mit Jonas und dir ist eine Schriftzidee.
34:32Nein, Toni, ich fliege in einer Woche zurück in die Staaten und bis dahin brauche ich mein Date. Bitte.
34:39Die gibt's nie auf, oder?
34:43Endlich, war schon Ewigkeit.
34:45Ich habe doch gesagt, dass es knapp wird.
34:47Entschuldige, wollte ich mich anbelassen.
34:48Hast du mit Richard geredet?
34:51Ja, habe ich. Im Büro.
34:53Nicht gut gelaufen?
34:54Nein, nicht gut gelaufen. Reden wir später drüber. Jetzt gehen wir erst mal zu Frau Böttcher.
34:56Ja, Moment.
34:58Was sagen wir denn jetzt?
35:01Ja, keine Ahnung.
35:03Vielleicht reden wir erst mal darüber, die Praxis zu verklagen.
35:07Meinst du?
35:08Weiß ich nicht.
35:09Schafften gemeinsam fein. Vielleicht schmeißt das zusammen.
35:14Ja, vielleicht lernen wir Frau Böttcher erst mal kennen und dann...
35:16Schöne Blumen.
35:20Ja, ich...
35:21Ich dachte, das lockert diese Situation vielleicht ein bisschen auf.
35:25Meine kluge Frau.
35:26Ach, komm.
35:29Du, die wartet bestimmt schon.
35:30Komm.
35:31Wir kriegen das hin.
35:32Hallo.
35:52Hallo.
35:52Hallo Frau Böttcher.
35:54Ähm.
35:56Danke.
35:57Die sind total schön.
35:58Danke.
35:58Ja, es ist...
36:08Hier ist immer so eine schöne, ruhige Atmosphäre.
36:11Ja.
36:12Der Laden passt unheimlich gut an den Salzmarkt.
36:14Dankeschön.
36:15Ja, ich hoffe, er kann sich etablieren.
36:17Ich habe gerade erst eröffnet.
36:18Ja, aber...
36:19Sie haben sich ja auf New Adult spezialisiert.
36:22Ja.
36:23Arbeiten Sie auch in der Buchbranche?
36:25Ich meine, den Begriff New Adult kennt ja kaum jemand.
36:26Ja, ja, wir sind erst aus den Staaten hergezogen und da gibt es den Trend ja schon ein bisschen länger.
36:31Ja.
36:31Glückwunsch, das ist eine super Idee.
36:33Danke.
36:36Liebesgeschichten sind nicht ganz so meins.
36:38Ich bin eher so Biografien und Sachbücher.
36:40Ja, ich kann Ihnen jedes lieferbare Buch bestellen.
36:43Ist direkt am nächsten Tag da.
36:45Das ist gut zu wissen.
36:46Ich kaufe lieber im Laden, als dass ich online bestelle.
36:48Ja, dann melden Sie sich einfach gern.
36:50Ja, ähm...
36:56Deswegen sind wir aber ja nur nicht hier.
37:02Ich weiß, es ist...
37:04nicht einfach, aber...
37:07wollen wir darüber reden, wie es weitergeht?
37:09Ja.
37:09Ich kann das nicht.
37:19Ich...
37:20Was meinen Sie?
37:25Der Eingriff ist übernommen.
37:28Also, du richtest dich echt nach allem, was die Sterne dir sagen.
37:42Selbst wenn sie sagen, der Typ, den du magst, passt nicht.
37:47Also, bei meiner letzten Beziehung habe ich zum Beispiel gar keinen Horoskop erstellt.
37:51Wahrscheinlich, weil ich wusste, was die Sterne sagen würden.
37:54Was dann?
37:54Nur, aber so richtig typisch für sein Sternzeichen.
37:59Also, immer geradeaus.
38:00Aber auch nur auf seine Arbeit bedacht.
38:02Und ihr wart trotzdem zusammen?
38:04Ja.
38:05Es war richtig schön.
38:07Wir waren sehr verliebt.
38:10Aber irgendwann sind unsere Interessen einfach zu weit auseinandergegangen.
38:14Hülla!
38:16Hi!
38:16Na, was machst du hier?
38:18Wir sind zu Mexiko.
38:19Und wie läuft's?
38:20Wohl wirkt.
38:21Hintz hat die Gosse.
38:23Besorgt dir gute Schuhe.
38:24Die retten mich immer, wenn ich auf Mauswälder wollte.
38:26Ja, ich bin gerne echt verschenkt.
38:29Und wann jetzt los mit Mexiko?
38:31Wissen wir noch nicht ganz genau.
38:33Was kann ich euch bringen?
38:34Ich würde eine Apfelschonung.
38:36Ich auch.
38:38Alles klar.
38:39Danke schön.
38:43Ich glaube, das mit deinem Date klappt schneller als gut.
38:46Na?
38:48Komm doch zu uns.
38:51Ist ihr Entschluss final?
38:52Sie haben sich für einen Abbruch entschieden.
39:01Es ist absolut nachvollziehbar.
39:04Es ist einfach gerade alles so durcheinander.
39:06Aber genau deshalb sollten Sie vielleicht nichts überstürzen.
39:14Wie soll das funktionieren?
39:16Ohne einen Partner, jetzt ein Kind.
39:19Genau darüber wollen wir doch mit Ihnen reden.
39:21Über das Wie und so.
39:21Es tut mir leid.
39:26Ich weiß, es ist Ihre letzte Gelegenheit.
39:29Sie müssen sich nicht entschuldigen.
39:32Sie können nichts dafür.
39:33Ich werde ja irgendwann Kinder.
39:38Aber nicht so.
39:40Das ist ganz allein Ihre Entscheidung.
39:50Ich wäre einfach so geschockt, dass dieser Schwangerschaftsherz positiv war.
39:55Das kann ich mir vorstellen.
39:57Wir sollten gemeinsam die Praxis verklagen.
40:02Ja? Meinen Sie?
40:03Ja.
40:04Klar, weil bei Ihnen geht es um Körperverletzungen.
40:07Bei uns im Grunde genommen auch.
40:09Wahrscheinlich nicht justiziabel, aber eine verlorene Hoffnung.
40:16Können wir vielleicht nach dem Eingriff drüber sprechen?
40:18Wie ist das gerade zu viel?
40:20Okay.
40:21Ich glaube, wir sind hier durch.
40:22Vielen Dank, dass Sie uns informiert haben.
40:31Und melden Sie sich bitte, wenn Sie noch irgendwas brauchen, ja?
40:34Kommst du?
40:35Ja.
40:52Ja, hi Michael, komm rein.
41:01Ich habe ihn heute mal mitgebracht.
41:03Hi, Rudi, das ist ja cool.
41:07Aber ihr wisst, dass der Termin erst morgen ist, oder?
41:09Ja, aber wir sind heute schon angeweist.
41:11Ah, und da wolltest du Hallo sagen, das freut mich.
41:13Und jetzt geht die bestimmt zum Skatepark.
41:16Machst du ein Video für mich?
41:17Klar, mache ich.
41:18Tschüss.
41:18Bis morgen, ciao.
41:19Ciao.
41:19Ciao.
41:22Wer war das?
41:25Rudi, Patient von Hendrik.
41:28Und der fährt jetzt ins Skatepark.
41:29Cool, oder?
41:31Ist das nicht ein bisschen ungewöhnlich für Kinder im Rollstuhl?
41:35Er hat eine Mutter, die sich sehr für ihn einsetzt.
41:38Und mit Hendrik hatten Sie einen richtigen Arzt gefunden?
41:41Hendrik war ja vorher in Potsdam.
41:42Da kommt die Familie her.
41:44Und dann hat er ihn hier weiter betreut?
41:46Ja, die Familie mochte Hendrik, Hendrik mochte Rudi, es hat einfach alles gepasst.
41:50Und jetzt vertrauen sie dir, Britta, das ist doch toll.
41:54So, jetzt mal zu dir.
41:56Du hast dir den Rücken verrenkt beim Holzstapeln.
41:59Das war wohl der eine Scheit zu viel.
42:02Wusstest du, dass Elli nächste Woche wieder in die Stapel fliegt?
42:06Sie kommt ja aus Nashville.
42:08Ach geil, da wo die Countrymusik herkommt?
42:09Ja, genau.
42:10Also es ist jetzt nicht meine Musik, aber...
42:12Ach doch, es gibt schon ein paar richtig gute Countrymusiker, oder?
42:15Genau.
42:16Was sagst du?
42:16Und?
42:20Erlesen ist die ja Spatel.
42:22Ja.
42:24Und liest du gerne?
42:26Also Bücher?
42:27Nee, wieso wegen Jazz?
42:29Nee, einfach weil Fische ja ganz gerne auch mal in ihrer eigenen Welt leben.
42:34Ach nee, ich bin nicht so der Typ für die Zwischentöne.
42:36Naja, wirklich, hab ich gar nicht gemerkt.
42:39Bin gleich wieder da.
42:40Das ist eine sehr interessante Flirt-Taktik, die du da hast.
42:49Ich meine, ich bin immer noch nur an Spaß interessiert.
42:52Kein Interesse an was Feste.
42:53Jonas, ich will nicht...
42:54Kannst du ruhig zugeben.
42:57Wenn du dich dazu entschlossen hast, du weißt, wo ich wohne.
42:59Mhm, leider.
43:00Also an das Renne gewöhnt man sich.
43:15Aber bist du sicher, dass du das jeden Tag machen kannst?
43:17Na, prozentig.
43:19Und an den sportlichen Teil werde ich mich schon noch gewöhnen.
43:22Okay.
43:23Kannst du überhaupt Spanisch?
43:25Si, Senor.
43:26Dann sag mal was auf Spanisch.
43:28Si, Senor.
43:29Ich hab' ne Sprachlern-App.
43:33Ich werd' jeden Morgen im Sonnenaufgang aufwachen und ans Meer springen.
43:38Ja, wenn du's überhaupt kannst, wie in den ganzen langen Nächten, die du arbeiten wirst.
43:42Ja, warum?
43:43Elbuso ist kein Club.
43:44Das ist ne Bar für Wassersportler und Taucher.
43:47Also, alles voller reicher Schnürsel?
43:49Überhaupt nicht.
43:50Lies mal die Bewertungen.
43:54Ist halt alles voll mit Sand.
43:55Meine Haare sind voller Sand, meine Klamotten sind voller Sand, das Bett ist voller Sand.
44:01Du machst die ganze Zeit alles nur schlecht.
44:03Willst du mit mir nach Mexiko, ja oder nein?
44:05Ja, also im Grunde machst du genau das, was du sowieso schon gemacht hast.
44:21Und dann wird's besser.
44:22Ja.
44:22Schön eincremen und dosierte Bewegungen.
44:25Und Carla, keine zu hohen Anforderungen an den Mann in den nächsten Tagen.
44:28Ach, dafür hab' ich ja Simon.
44:30Äh, will ich das verstehen?
44:32Nein.
44:35Was ist eigentlich aus der guten alten Emanzipation geworden?
44:39Ich dachte, selbst ist die Frau...
44:41Hier, nehmen wir mal ein Beispiel an Britta.
44:43Die führt die Arbeit von Hendrik fort, anstatt andere für sich arbeiten zu lassen.
44:46Was sagt der Mann?
44:48Rudi war hier.
44:50Er lässt dich jetzt von mir behandeln.
44:51Schön, aber du bist doch keine Neurochirurgin.
44:54Nein, natürlich nicht.
44:54Ich mache nur die Voruntersuchungen, damit der Kollege dann nur noch drüber gucken muss.
44:59Ganz schön vielseitig.
45:00Ja, das liebe ich an meinem Beruf.
45:02Lass mich raten, das Angebot der Kaiserin als Leibärztin hat keine Chance.
45:06Ach so, das wird richtig.
45:08Gute Besserung.
45:13Hola.
45:14Soy Bella Schubert.
45:16Se trata el bar en Cozumel.
45:19Ach, Sie sprechen Deutsch.
45:20Perfekt.
45:21Gut, ähm, genau, es geht um Ihre Bar.
45:24Ist wunderwunderschön.
45:25Wir sind zu zweit bei einer mit Gastronomie-Erfahrung und wir könnten Sie bald ablösen.
45:30Frag mal, was genau.
45:32Äh, 14.000 Pisses, packt das gar kein Problem.
45:36Eine Ablöse?
45:391,4 Millionen...
45:41Äh, das sind mehr als 60.000 Euro.
45:49Ja, komm.
45:49Und?
46:01Hast du gesagt, dass du den Abbruch willst?
46:04Ja.
46:06Sehr gut.
46:07Ich bin stolz auf dich.
46:11Aber du bist nicht erleichtert.
46:15Ich fühl mich irgendwie schlecht.
46:18Haben dich die Malers unter Druck gesetzt?
46:21Nein.
46:24Aber...
46:25Herr Maler war...
46:28Er war irgendwie so enttäuscht.
46:31Es ging ihm schon richtig nah.
46:33Ja, verstehe ich.
46:34Aber es ist nun mal dein Kind.
46:37Es wächst in deinem Bauch.
46:38Ja.
46:39Es tut mir trotzdem leid.
46:40Ich meine...
46:42Die Malers haben sich...
46:43So sehr noch ein weiteres Kind gewünscht.
46:47Aber...
46:48Du willst jetzt nicht das Kind doch bekommen?
46:51Nein.
46:53Nee.
46:54Der Termin steht.
46:57So eine Entscheidung...
46:59Ist immer schwer.
47:04Das war nie mein Plan.
47:09Aber es wird noch alles gut.
47:12Mit dir.
47:14Mit dem Laden.
47:15Mit der Zukunft.
47:18Anje.
47:20Bleib doch mal stehen.
47:22Charlie hat gleich Schulausweis.
47:23Komm.
47:24Wir haben noch Zeit.
47:26Jetzt warte bitte.
47:28Zufrieden?
47:35Nein.
47:37Aber erleichtert.
47:41Ich frage mich, warum die Frau Böttchers Entscheidung so freut.
47:44Sie freut mich nicht.
47:46Aber...
47:47Ist es nicht die beste Lösung?
47:50Finde ich nicht.
47:52Und warum kann sie es allein entscheiden?
47:53Es ist immer noch mein Kind.
47:55Weil es ihr Körper ist?
47:56Und ihr Leben?
48:00Völlig auf den Kopf gestellt durch dieses Kind?
48:03Und was mit meinem Leben?
48:07Ja, was ist denn mit deinem Leben?
48:11Gefällt es dir nicht mehr?
48:14Diese Frau bringt meine letzte Chance auf ein Kind in sich.
48:17Und es ist dir vollkommen egal.
48:22Bin ich jetzt schuld, dass mir der Rücken weht?
48:24Nein, aber ich doch auch nicht.
48:25Und verschone mich mit deiner schlechten Laune.
48:27Das sagt ja die Richtige.
48:28Was ist denn das jetzt für ein Spruch?
48:31Wenn ich noch einmal...
48:33...das Wort ich aus Daniels Mund höre, dann...
48:36...perz ich.
48:37Okay.
48:38Bin...
48:38...nur mal ein Mann mit...
48:40...Prinzipien.
48:43Okay, das hat sich wirklich gelohnt.
48:45Das heißt, ich und mein Krebs sind auch noch schuld daran, dass er mich angelogen hat.
48:49Ich will das aus meinem Leben verschwinden.
48:53Ha?
48:55Hatte dir Spaß im Stroh?
48:56Äh, ja.
48:58Spaß im Stroh.
48:59Wir haben die Boxen ausgemistet.
49:02Ehrlich gesagt, kannst du mir nicht einfach ein Date mit Jonas klar machen?
49:06Dann sind wir mehr als quitt.
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