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00:06I think we all look forward to people who have a bit of a beauty and care for themselves.
00:15Mode is something that should have fun in first of all and I think that Mode should be inclusive.
00:23How can Mode for identity stand, if not every identity has a representance in the Mode?
00:35The word Mode means to me, being able to express myself as well as I feel today.
00:45Mode can be political.
00:49Mode can be political.
00:50We have to wear a mask.
00:51That means if you say that you don't have a mask on fashion, that's also part of your identity.
01:07We have a growing hot weather with the UNI in Germany.
01:10The temperatures are in the Spitze of 37 to 38 degrees.
01:18We have to look forward to it.
01:25We have to look forward to it.
01:28We have to look forward to it.
01:30We have to look forward to it.
01:34We have to look forward to it.
01:36We have to look forward to it.
01:42that are made up, although they are still brand new.
01:47The fashion industry is a part of the climate change.
01:51I meet people who are aware of it and who try to solve this problem.
02:06What makes fashion sustainable for me?
02:08I mean, there's no such thing. It doesn't exist.
02:11There's no such thing as a sustainable anything in this world.
02:23SF1OG is a brand that belongs to a very new Garde.
02:27They started from the beginning with social-critical topics.
02:30Their fashion is gender fluid,
02:33is very inclusive in terms of body forms and also healthy.
02:38That's nice.
02:53Mode braucht eine Daseinsberechtigung heutzutage,
02:56weil sonst, so kann es halt nicht weitergehen.
02:59Also das darf kein Wegschmeißprodukt,
03:01was nur für Schönheit steht mehr sein,
03:02sondern unsere Aufgabe von unserer Generation ist,
03:06was zu verändern,
03:06beziehungsweise wenn man in diesen Bereich geht,
03:09dass man mit gutem Gewissen für die Welt,
03:12für die Menschen um sich herum arbeitet.
03:14Und ich glaube, das hat jeder irgendwo im Kopf
03:16und geht daran mit seiner eigenen Art und Weise ran.
03:31Wir finden halt das schön, was interessant ist, was besonders ist.
03:34Nicht was im klassischen Sinne als besonders schön
03:36und super luxuriös gesehen wird, auch von den Stoffen her.
03:40Ich meine, wir könnten auch diese versuchen.
03:43Diese, oder?
03:44Ja.
03:45Aber die Leather funktioniert irgendwie.
03:48Ja.
03:49Ich bin auch der Stylist, casually.
03:51Ja.
03:53Ich kann es klippen.
03:54Ja.
03:54Guck ein bisschen mit dem Kopf hinweg.
03:55Guck ein bisschen mit dem Kopf hinweg.
03:56Okay.
03:58Eins, zwei, drei, go.
04:00Oh ja.
04:01Sehr gut.
04:03Was ich hier in der Hand habe, ist eine Layeringhose jetzt von der Show.
04:08Die ist tatsächlich von einem Naturstoffhersteller hier aus Berlin.
04:11Das ist ein Flachsdenim.
04:13Also halt auch ein regenerativer, super nachhaltiger Stoff.
04:17Und bei dem Gürtel sieht man auch nochmal, dass der aus Lederresten,
04:21also aus Verschnittteilen gemacht wurde.
04:22Der wurde hier zusammengefügt, was eben so Details sind,
04:25die einfach dazukommen und eben einfach für eine deutlich höhere Nachhaltigkeit sorgen im Endeffekt.
04:33Für mich ist Nachhaltigkeit einfach mein Arbeitsansatz.
04:36Wir haben früher nur mit Materialien gearbeitet, die es gab im Haus.
04:41Und genau so arbeite ich jetzt immer noch.
04:42Deswegen ist diese Kollektion auch so eine Hommage daran.
04:46Wir kaufen viele Textilien bei Firmen, die das als Restposten anbieten.
04:50Weil dann nehmen wir ein sowieso als abfallgewertetes Produkt und verwenden es selbst wieder.
04:56Dann sind wir selbst sozusagen die Recyclingfirma.
04:58Und dann eben immer dieses okay, wie kann ich dieses wertlose in Anführungszeichen Stück
05:03durch das Investieren von meinen Gedanken und meiner Arbeit dann irgendwie wertvoll machen.
05:15Die Herstellung von Stoffen benötigt so viel Energie und es entsteht so viel Abfall.
05:20Also ist es doch logisch, dass man einfach Material nutzt, das bereits da ist.
05:29Ich bin heute bei der Fashion Show von der SF1 OG und habe bewusst nicht so viel davor recherchiert,
05:34weil ich mich gerne überraschen lassen möchte und ich freue mich.
05:51Mir wurde im Studium immer gesagt, es gibt ja keine Jobs mehr in dieser Industrie.
05:55Das wird bald eh alles abgelöst von die Thaler Mode und es wird von Robotern designt.
06:00Aber nein, auch man selber kann in seinem kleinen Rahmen seine eigene Art und Weise aufbauen,
06:07wie man in dieser Industrie arbeitet und wie man mit Menschen umgeht, wie man mit der Umwelt umgeht.
06:11Und ich glaube, dadurch kriegt das halt so seine Daseinsberechtigung.
06:20Es gibt viele Themen, die angesprochen werden müssen in der Gesellschaft, wo jetzt viel Neues stattfindet,
06:27wo sich viele junge Labels eben auch dort spezialisieren.
06:30Ja?
06:31Ja!
06:33Ich fühle mich einfach.
06:35Ja.
06:53In derfteilung
07:13For me, every part is emotional and I want to feel something about it when they see the show.
07:30For me, I want to see the show.
07:31Gerade bei einer Show präsentiert man auch Teile, wo das Showkonzept und die Vermittlung von einem emotionalen Ausdruck eventuell auch
07:38im Vordergrund stehen.
07:39Aber im Endeffekt bieten wir Produkte an, die Menschen tragen wollen, sollten.
07:43Vor allem, wir wollen ja Sachen machen, die Menschen auch wirklich lieben und gerne tragen und viel tragen.
07:47Das ist im Endeffekt auch die größte Nachhaltigkeit, wenn man wirklich was trägt, bis es auseinanderfällt oder im Zweifelsfall repariert
07:52werden kann.
08:08Ich fand das auch, gerade mit der Musik in Kombination, das langsame Laufen hat so eine Bedeutsamkeit, die ich da
08:13reinbringen wollte, sodass dieses Gesamtgefühl irgendwie nochmal gesteigert wird.
08:17Von wegen, okay, man muss jetzt innehalten, weil es ist langsam und es ist nicht schnell und zieht an dir
08:22vorbei und ist nur ein Instagram-Moment.
08:25Sondern das ist wirklich eine Performance und auch eine bedeutsame Performance.
08:41Applaus
08:45Applaus
08:47Applaus
08:55Applaus
09:00Als kreativer Mensch machst du einfach, weil du es musst. Das ist in dir drin. Aber wenn du auf einmal
09:06merkst, dass Leute das auch sehen wollen und du bekommst die Unterstützung von verschiedenen Parteien, die dir helfen, das präsentieren
09:11zu können, das ist einfach eine Riesenehre.
09:13Vor allem auch, weil man hat ein halbes Jahr Arbeit reingesteckt und ganz, ganz viel Persönlichkeit.
09:22Mode ist Ausdruck, Mode ist Kunst, Mode ist auch einfach Schutz. Aber durch die Fast-Fashion-Industrie ist sie zu
09:28einer wirklichen Schande unserer Welt geworden und es geht eigentlich darum zu sehen, wie schön es sein kann, wenn wir
09:33den Kleidungsstücken wieder Wertschätzung entgegenbringen.
09:36Musik
09:44Rosa
09:46Hallöchen
09:47Schön, dass du da bist.
09:48Schön, dass du bist.
09:49Vor allem so direkt nach dem Fashion Week-Wahnsinn.
09:51Ja, oh mein Gott. Aber jetzt ist ja endlich wieder Ruhe da.
09:54Du hast es geschafft. Und hier hängen die ganzen Teile.
09:56Genau. Schau dich gern schon mal um.
09:58Oh, ich kann alles anfassen.
09:59Ich hoffe, du erinnerst dich noch an das ein oder andere Piece.
10:02Ja. Ach krass, du hast ja sich jetzt erst das Jahr bemalt.
10:06Ja, genau.
10:08Oh, das hatte ich nämlich, das hatte doch diese ältere, männlich gelesene Person an, ne?
10:13Genau, ja. Der Effekt sollte eigentlich so ein bisschen sein, wie als wäre jemand in Farbe getreten und es zieht
10:19sich langsam hoch.
10:20Ja.
10:20Und hier siehst du ja auch diese Flecken auf dem Stoff. Das ist über 100 Jahre altes Leinen von meiner
10:26Oma.
10:26Ich finde das halt sehr schön, dieser Kontrast von dem harten Schwarz zu diesem doch sehr imperfekten, aber besonderen Stoff.
10:34Ja.
10:34Also auch so auf der Rückseite sieht man das nochmal ganz schön. Wir haben das halt bewusst eingesetzt, diese Farbfehler
10:40oder Lagerflecken. Genau.
10:46Es war ja auch sehr auffällig, dass sie langsam gelaufen sind und dadurch hast du den Leuten ja auch erlaubt,
10:51viel länger aufnehmen zu können.
10:54Ja.
10:54Und selbst die Geräusche, also ich konnte sogar die Materialien hören, die irgendwie am Boden kamen oder wie sie an
11:00sich irgendwie ein Geräusch gemacht haben.
11:01Genau, das freut mich erstmal, dass du es überhaupt hören konntest, weil das war das Ziel. Und aber auch, wir
11:06hatten auch Rückmeldungen von Leuten, die gesagt haben,
11:08ah, endlich sieht man bei einer Fashion Show mal die Pieces.
11:11Ja. So.
11:12Du hast ja Zeit auch zu genießen und zu gucken, ja.
11:15Das ist ja dann so im übertragenen Sinne, geht es ja auch wirklich darum, alles ein bisschen zu verlangsamen.
11:21Genau.
11:22Und zu entschleunigen.
11:23Ja.
11:24In Bezug auf...
11:24Die ganze Industrie eigentlich, wenn man es so weit spinnen möchte, was man auch kann.
11:28Ja.
11:36Die brands, die top der Topf, all, holden all of die Power.
11:40Sie haben alle die Geld, sie machen alle die Profit.
11:43Sie können, wenn Sie möchten, einfach zu einem anderen Supplierien gehen.
11:45So, was passiert meistens ist, dass die brands sagen, dass sie mit dem Fair Wagen verpflichten und mehr Sustainable Produktionen
11:53sind.
11:53But when it comes to working with their suppliers, they will demand prices that are so low that it's impossible
12:00to have those fair wages and that more sustainable production because they are constantly pushing the prices down.
12:06And if a supplier says, hey, we need another 10 cents on this pair of jeans to be able to
12:10do it more sustainable, the brands can easily say, no, we're going to go somewhere else.
12:20We have to imagine a new world. We have to come from fast fashion, from the idea that everything is
12:25produced and only kurz carried out.
12:28That's the best clothes that must not only be installed.
12:32We have to imagine that now already 40% of the textile are overproduced.
12:37That means these masses are actually produced for the Müll.
12:40And that's why it's the best we can do is not to buy new textiles.
12:46We are growing up, that everything is always there and we can do everything.
12:50But it's not nice to go to the search?
12:53It's not nice to go to the search and see what is already there, what can I do?
12:57We can do everything.
13:08Brenda Hashtag is Influencerin and she is Journalistin, and she isцure
13:22Then she made a business and created a shop, where she also sold the parts.
13:29I started this before five years, as I realized as Influencer,
13:33that I was more interested in my personal life in the second hand.
13:36I realized, how do I still earn money,
13:40if it can not be made with my own values,
13:41so that I put five new products to my audience.
13:47I thought, how can I second hand sell for people,
13:51who don't like us on page 35 of eBay,
13:55who don't know exactly what they're looking for.
14:00I'd like to buy second hand, but what exactly do I need?
14:04So I'd like to make a pre-selection, a curation,
14:07I'd like to buy and sell for a month.
14:11I have inzwischen 15.000 people on a mailing list,
14:15and then there's a password, and then the shop is open for 24 hours.
14:20I want to buy something like that.
14:22I want to buy something like that.
14:23I want to buy something like that.
14:25That's also a part of my value.
14:26Yeah, totally.
14:27You really want to buy something,
14:29and it's not just like this,
14:31oh, I'm going to buy something for a season.
14:32And I'm going to buy something like that.
14:42Oh my God, that's so a great deal, right?
14:45Margella.
14:46It must still be cleaned, because it came from a shoot.
14:48I was in Mailand, and my flight was delayed.
14:51And I was in the city, and I was in the city.
14:53And I think I gave for 30 Euro or so.
14:56Not in the end.
14:57I was in the city.
14:58Well, I think, yeah.
15:00Brenda met exclusive styling-Beratungen.
15:02Denn sie war selbst im Verkauf.
15:04Sie kennt den Retail und sie weiß auch, worauf es ankommt.
15:07Und sie weiß vor allem,
15:08wie wichtig es ist, das Menschen abzuholen,
15:10dass man etwas an einer Person sieht und fühlt
15:13und noch ein paar Worte mitgibt.
15:15Das macht alles aus.
15:20If you have a piece that you have made with a company, that fits perfectly, it is also
15:25a good thing.
15:26But if you buy online things and send back to you...
15:28Or worse, if you have to be strafed with it.
15:30I have to buy it now, I have to buy it now, because I have to do it in the
15:33last minute.
15:34It is two weeks ago, I can't give it back to you.
15:40I can't give it back to you, I can't give it back to you, I can't give it back to
15:42you.
15:42I can't give it back to you.
15:42Bei Chanel steht auch immer, ich glaube, das ist 01C, 2001 Cruise Collection, für die reichen
15:47Ladies, die in Urlaub gehen.
15:49Jetzt habe ich es halt in Neukölln an.
15:51Gut.
16:11Ich finde, Nachhaltigkeit sieht ja bei jedem anders aus erst mal.
16:16Ich habe für mich lange gemerkt, was sind Motivatoren für meine Audience, sich nachhaltiger
16:21zu bewegen.
16:22Also ich kann zum Beispiel bei mir sagen, als Veganer, das bin ich seit acht Jahren, meine
16:25ersten zwei Jahre habe ich damit verbracht, gegen die Wand zu rennen und jedem zu predigen.
16:29Hier sind die Horrorvideos und das ist bei Mo teilweise genauso.
16:32Alles ist schlimm, alles ist Horror, bringt keinem was.
16:35Also auch wenn ein Motivator, Schuldgefühl, das ist nie langjährig, also das ist irgendwann
16:41drückt jemanden schnell da rein, du musst alles Secondhand kaufen.
16:43Ja.
16:44Aber ich habe gemerkt, ich fahre mit so einem oberflächlichen, ich stehe hier auf dem Event
16:48und sehe toll aus in meinem 50 Euro Secondhand-Full-Designer-Outfit.
16:52Das motiviert Leute, egal wie oberflächlich das ist, einfach viel mehr in die Secondhand-Welt
16:57einzubrechen.
16:58Ja und ich finde irgendwie, da habe ich so eine Linie gefunden, die echt bei meiner Audience
17:02eigentlich gut ankommt.
17:03Also wenn ich so Nachrichten kriege von meinen Followern, ich habe mein erstes Secondhand-Teil
17:07gekauft.
17:07Total cool, wenn ich merke, das ist so die Richtung, die funktioniert.
17:12Wenn du dir ein Vintage-Designer-Piece gönnst, vielleicht hast du auch noch ein richtiges
17:16Schnäppchen gemacht, dann ist das eine großartige Sache aus vielerlei Gründen.
17:20Denn dieses Teil, das schon mal geliebt wurde, deswegen sage ich auch immer gerne Pre-Loved,
17:24ist eine viel nachhaltigere Variante plus, wenn du Glück hast und es zum richtigen Zeitpunkt
17:29verkaufst, machst du auch noch Gewinn, weil sich der Wert gesteigert hat.
17:39Greenwashing ist natürlich überall, in jeder Branche, in Mode ganz spezifisch.
17:43Ich selber beschreibe mich auch nie als nachhaltig.
17:46Ich finde wirklich, dass Greenwashing teilweise genauso schlimm ist wie Umweltverschmutzung,
17:50einfach im Impact, weil es so irreführend ist.
17:52Und es kommt ja immer von Unternehmen, die es eigentlich besser wissen.
17:56Also ich finde das teilweise ziemlich schamlos, aber es ist natürlich auch in der Grauzone,
18:00wenn der Begriff erlaubt ist, mit Eco-Friendly zu bewerben oder mit Recyclingmaterial zu bewerben.
18:06Wenn aber im Gesetz gar nicht steht, ich muss beweisen, wie groß der Anteil von dem Recycling eigentlich ist,
18:12kommen sie natürlich damit durch.
18:16The entire problem of the fashion industry is hidden in the supply chain,
18:20and the fact that the supply chain is on the other side of the world,
18:23where we have companies that you don't even know their names,
18:26you don't even know where they are, you don't know what they do.
18:28That's really what Greenwashing is.
18:30It's the disconnect between us and how things are made.
18:34And the way that brands approach sustainability is so often about distracting from that.
18:38They will talk about anything but the supply chain.
18:41So for example, a brand could claim that they're being carbon neutral throughout their operations,
18:47which sounds impressive.
18:49And to remember that the biggest impact of fashion brands is the supply chain
18:53that they don't technically own.
18:54So they're essentially saying, we'll be carbon neutral for two or three percent of our overall impact,
18:59not actually making the clothes itself.
19:01And making the clothes itself is always the problem.
19:05We have to build our everyday life.
19:08Instead of a fast fashion temple in the city,
19:10there must be a second-hand temple.
19:12There must be a second-hand temple.
19:12Daneben must be a Reparatur-Angebot.
19:14I need the opportunity for the recovery of Textiles.
19:17And that must of course support from the state.
19:21Because in the moment is it so,
19:22that the big international brands
19:24actually even with Subvention for plastic and oil
19:27are supported.
19:31Would you say that vintage, allgemein, pre-loved,
19:35that this is a natural alternative?
19:38It's a better option,
19:40than anything new to buy
19:40or as fast fashion to buy.
19:42But the Shopping-Sucht
19:43from new things
19:44on second-hand things
19:45bring now not so much.
19:47I think that's the main thing
19:48should be a long-term consumption.
19:51First of all,
19:52let's take a look at the clothes
19:52and also the last one.
19:54What do I really need?
19:56Was can I spenden?
19:58Oder auch weiterverkaufen?
19:59Bevor man sagt,
20:01ich möchte in second-hand eintauchen,
20:04gucken, was ist schon da?
20:10Das ist so ein ganz altes Jean-Paul Gaultier-Teil.
20:13Mega stretchy, mega see-through.
20:16Aber ich weiß nicht,
20:17wo deine Tattoos überall sitzen.
20:18Es hat so eine Öffnung hier.
20:20Und je nachdem,
20:22wie du es sitzen haben möchtest,
20:24auf der Hüfte, am Po,
20:26man kann die Unterwäsche sehen
20:27oder was auch immer du drunter
20:28haben möchtest.
20:29Nicht dein Ernst.
20:29Das könnte ich mir echt vorstellen
20:31mit den richtigen Boots.
20:32Ist das geil.
20:33Und von der Höhe
20:34kann man theoretisch
20:34wirklich eine Backe rausgucken lassen.
20:36Oh!
20:37Ja, ich glaube,
20:38that's the one.
20:39That's the one?
20:39Ja.
20:50Look at that!
20:51Mein Gott.
20:52Also ich glaube,
20:52es sieht noch besser aus,
20:53als ich jetzt dachte,
20:54ohne mich einzuschleimen.
20:55Ich liebe es auch richtig doll.
21:14Wir kommen nicht drum rum,
21:16auf den Nachhaltigkeitszug aufzuspringen.
21:17Es ist nur die Frage,
21:18wann wir es tun.
21:19Und je früher, desto besser.
21:20Es ist unsere Entscheidung,
21:21was wertvoll ist.
21:23Ist es denn wertvoll,
21:24ein niegelnagel neues Kleid zu tragen?
21:26Weil es blitzt und blinkt
21:28und wir es bald wieder weggeben,
21:30weil es dann nicht mehr ganz so neu aussieht.
21:31Oder ist ein Kleid wertvoll,
21:32weil es eben schon lange geliebt worden ist
21:35und weil ich sage,
21:36hey, ich wertschätze dieses Kleid sehr, sehr lange.
21:39Es ist unsere Entscheidung.
21:40Und ich glaube,
21:41wir müssen als Gesellschaft
21:42wirklich einfach zusammenhalten
21:43und unser Denken ändern,
21:45um etwas zu verändern.
21:49The problem is,
21:50it's impossible to be truly sustainable.
21:53While we live in a society
21:54that's run on fossil fuels
21:55and while companies
21:56are not responsible
21:57for the pollution
21:58and the environmental destruction
22:00they cause.
22:00Brands that are doing
22:01really good things
22:02like someone like Patagonia
22:04or Veja,
22:05Story MFG,
22:06like these guys
22:07have really built sustainability
22:08into their business model.
22:10But that's an option.
22:11They're making their lives
22:12more difficult by doing it.
22:13They would make tons more money
22:14if they just,
22:15you know,
22:16outsourced everything to China,
22:18did it as cheap as possible,
22:19just, you know,
22:20did the same thing
22:21everyone else does.
22:22Wir brauchen schon
22:23die MahnerInnen,
22:24die uns zeigen,
22:25wie zerstörerisch
22:26die Modeindustrie ist.
22:27Das brauchen wir,
22:27ist keine Frage.
22:28Wir brauchen auch MacherInnen,
22:30die uns einfach
22:31Lösungsvorschläge geben
22:32und uns zeigen,
22:33was wir tun können,
22:34um das zu verändern.
22:43Dieses Teil habe ich gefunden.
22:46bei meinem Vater
22:46und das hatten wir halt
22:47früher gemacht,
22:48da war ich vielleicht sieben,
22:49acht Jahre.
22:49Das ist ein Mutter.
22:50Genau.
22:51Wir haben halt früher
22:52jeden Freitag zusammen
22:54ein Kunstprojekt gemacht,
22:55das hieß Wollekunst
22:56und da haben wir zusammen
22:58eben mit diesen ungenutzten
22:59Materialien gearbeitet
23:00und kleine Skulpturen gemacht
23:02Or Ketten, Anhänger.
23:04And that's how we were translated.
23:06So is the inspiration process of such a part.
23:09That's what I find and I remember.
23:11And that's what I think.
23:12And then I think,
23:13okay, we might need to develop this.
23:15But the idea is so beautiful.
23:17And then we made it for the show
23:19for example, a bigger version.
23:23Oh, no.
23:24Also, a huge piece of paper from the parts.
23:27Which is also very unclear.
23:30You don't recognize that it's a mother,
23:32and it's kind of like a object.
23:33And it can be a lot of things.
23:35At the beginning, we thought we were a Girtel.
23:36And at the end, we did it more than a jewelry piece.
23:39Because it's a very beautiful aesthetic.
23:44Because it's also a blue glow.
23:46And it's also very beautiful on the body.
23:52In the fashion week,
23:54we're lucky to be in the newspaper.
23:57It looks like a museum.
23:58And it looks like a museum.
24:01And Christiane Abba was also there.
24:02We got the contact with Christiane,
24:04because I work at the fashion council.
24:06Where she is in the office.
24:08And that represents the young talent
24:10who would like to support us.
24:12I mean, at the end of the day,
24:13she spoke for us at the support.
24:17We were from the fashion council
24:18with the project studio to retail
24:20financially for the show.
24:22What else would be for a small label
24:24like us not possible for us.
24:25And that she also set up for us.
24:27Christiane Abba was 17 Jahre
24:29Chefredakteurin der Deutschen Vogue.
24:30That's our Anna Wintour.
24:31And the most beautiful woman in the
24:33deutschen Mode world.
24:34And she is in the fashion council,
24:36um young designer to support us.
24:39Hello Rosa.
24:40Hallo Jakob.
24:41Hallo Christiane.
24:42Alles gut?
24:43Ja, alles super.
24:44Wie ist denn die Resonanz?
24:46Das heißt, wenn ihr sagt,
24:48ich glaube, dass ganz selten ganze Kollektionen,
24:51die gezeigt werden, produziert werden.
24:53Aber was denkt ihr,
24:54wie viel Prozent der Kollektionen,
24:55die ihr gezeigt habt, produziert ihr?
24:57Und habt ihr schon verkauft aktiv?
25:00Also Thema Produktion können wir sagen,
25:02dass es wirklich ein geringer Rahmen wird.
25:04Es werden vielleicht 10 bis 20 Prozent
25:05ungefähr der Kollektionen
25:06in Produktion gehen.
25:07Wir sind jetzt gerade dabei,
25:09Sales zu generieren.
25:10Also wir haben jetzt gerade
25:11das Sales Sheet angefangen zu erstellen
25:14und werden jetzt ganz viele Kontakte aktivieren
25:18und versuchen zu schauen,
25:20was möglich ist.
25:21Wir können auch nur einen kleinen Rahmen
25:22produzieren, da wir Stück für Stück
25:24erst unsere Produktion aufbauen müssen,
25:26sodass wir auch wirklich weiter nachhaltig
25:28produzieren und nicht sagen,
25:29okay, wir gehen jetzt irgendwie
25:30nach Fernost und sagen,
25:31okay, jetzt macht man da sehr günstig
25:34irgendwie mehrere hundert Stück,
25:35sondern das ist wirklich
25:36in einem sehr geringen Rahmen lokal.
25:39Viele haben eine Idee davon,
25:43was es heißt,
25:44jetzt benutze ich dieses Wort,
25:48nachhaltig zu produzieren.
25:51Aber das Wissen darum ist ja zum größten Teil,
25:55das meine ich auch gar nicht als Vorwurf,
25:57das sind ja immer nur Teile.
25:59Ja, klar.
26:00Ihr könnt da diesen Teil natürlich übernehmen
26:02anhand eines Kleidungsstups,
26:04genau zu erzählen, was es braucht,
26:07um das herzustellen.
26:09Und was Materialforschung betrifft,
26:11aber auch, wo gearbeitet wird und kurze Wege.
26:15Und das alles ist so wichtig,
26:18das permanent zu kommunizieren.
26:20Ich glaube, es ist gerade eine gute Zeit.
26:23Ich habe das Gefühl, da seid ihr.
26:25Das ist eine neue Generation von DesignerInnen.
26:30Ihr bringt so diese innere Kraft mit.
26:32Ich habe das ja, glaube ich,
26:33so mal gesagt,
26:35nach der ich immer gesucht habe.
26:36Also ihr Lieben, wir hören bald voneinander.
26:39Wenn ihr irgendwas braucht oder ich helfen kann,
26:41dann meldet ihr euch.
26:42Auf jeden Fall.
26:43Und dann sehen wir uns im Oktober.
26:51Unsere zwei Produktlinien bieten einmal
26:53die Multiplied Line Serienprodukte an.
26:55Also Produkte, die vervielfältigt sind,
26:57die auch nicht immer abgecycelt sind,
26:59sondern häufig auch aus einfach nachhaltig produzierten
27:04Stoffen oder Materialien sind.
27:06Und die 101-Line sind halt wirklich abgecycelte Einzelstücke.
27:11Häufig auch unsere Showteile,
27:13die man gegebenenfalls auch mit demselben Schnitt
27:15auf Maß anfertigen lassen kann.
27:17Also die wir auch in dem Sinne theoretisch reproduzieren können.
27:20Aber da ist jedes Teil ein One-Off.
27:23Ein Einzelstück, ja.
27:26Und das ist jetzt Wolle, oder?
27:28Genau.
27:28Das hört sich so gut an auf der Haut.
27:29Das ist jetzt Restwolle von der Mutter
27:33von Mamas bester Freundin.
27:35Also wieder so eine Familien-Connection irgendwie.
27:40Ich erlebe so viele Menschen,
27:42die hier in Deutschland und in Europa anfangen,
27:44Dinge zu verändern.
27:45Ich glaube, es ist eine so bunte und tolle Kultur
27:47mit so viel positivem Vibe und so viel Schönheit dahinter,
27:50die diesem Fast Fashion Madness einfach
27:53die Schönheit entgegensetzt,
27:55dass mir Mode nie so viel Spaß gemacht hat wie jetzt.
28:01Besonders aufgefallen ist mir,
28:02dass es super viele verschiedene Ansätze gibt.
28:06Nachhaltigkeit kann so viel bedeuten.
28:08Und ich glaube, alle von uns können eine Variante für sich entdecken
28:12oder vielleicht mehrere Dinge ändern im eigenen Alltag
28:15oder im Umgang mit Mode.
28:16Und was mir besonders im Herzen liegt, ist,
28:18dass wir diese Wertschätzung für Kleidungsstücke wiederfinden.
28:20Dass uns klar ist, dass dieses Stück von jemandem genäht wurde,
28:25dass das Material einen Impact hat,
28:28also eine Auswirkung auf unsere Welt.
28:29Und dass wir bei einem Kauf wissen,
28:33dass uns dieses Teil lange begleiten wird.
28:37Wir sehen uns beim nächsten Mal!amed
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