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00:00:01Welcome to the beautiful garden of Brandenburgs.
00:00:08Garten, the still and the rest of the world.
00:00:12Garten full of colors and colors.
00:00:16A garden is an experience.
00:00:18It's an experience.
00:00:19And a lot of work.
00:00:21If you're lucky, you can move yourself.
00:00:23Our favorite.
00:00:25The beautiful garden garden paradise.
00:00:3030 zauberhafte Gärten haben wir für sie ausgewählt.
00:00:33Vom prachtvollen Schlossgarten bis zum kleinen Seehosenparadies.
00:00:39Riecht wunderschön.
00:00:41Einen ganz irren Geruch, ein bisschen seifig.
00:00:46Von der Lausitz in die Prignitz.
00:00:48Vom Oderbruch ins Havelland.
00:00:51Wir stellen ihnen 30 bezaubernde Gärten in Brandenburg vor.
00:00:57Wir haben ja auch im Garten geheiratet und haben auch einen Baum gepflanzt.
00:01:02Ja, genau.
00:01:02Allerdings einen Birnenbaum.
00:01:06Nach Potsdam.
00:01:07Das wollte schon Friedrich der Große.
00:01:10Die Spaziergänge sind halt wunderschön.
00:01:12Da durch diesen englischen Garten und am Teehaus vorbei.
00:01:16Das funkelt dann in der Sonne.
00:01:19Und ja, sehr schön.
00:01:21Entdecken.
00:01:22Erleben.
00:01:24Und natürlich gibt's auch ein paar Tipps zum Schlemmen.
00:01:27Die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese.
00:01:30Eine Jury hat abgestimmt.
00:01:32Hier ist das Ergebnis.
00:01:34Platz 30, der Saatgut- und Permakulturgarten in Alt-Rosenthal.
00:01:41Alt-Rosenthal liegt an der Bahnstrecke Berlin-Küstrin.
00:01:45Wer hier aussteigt, kann einen kleinen Dschungel entdecken.
00:01:48Es sprießt, summt und wuchert im Garten von Ute Böckholt.
00:01:53Bei ihr wachsen die Pflanzen da, wo sie sich wohlfühlen.
00:01:56Ihre Philosophie ist, so wenig wie möglich in die Natur eingreifen.
00:02:02Die Blätter fallen runter, die Pflanzenteile sterben ab an Ort und Stelle.
00:02:07Und daraus bildet sich eine dicke Humusschicht.
00:02:09Und daraus entsteht diese Üppigkeit und diese Vielfältigkeit im Dschungel.
00:02:15An jeder freien Stelle in ihrem Garten sprießen Pflanzen, Früchte, Kräuter.
00:02:21Ute Böckholt kümmert sich intensiv um alte Obst- und Gemüsesorten.
00:02:28Alte Gemüsesorten sind insofern faszinierend, finde ich, weil die so einen starken, intensiven Geschmack haben.
00:02:35Also es gibt zum Beispiel die Winterheckenzwiebel, die sieht aus wie so ein Monsterschnittlauch.
00:02:41Und es ist ein ganz köstliches, ganz robustes Zwiebelgewächs.
00:02:44Und wenn man die so ganz fein schneidet und dann so über Nudeln mit ein bisschen Öl, das ist köstlich.
00:02:49Also Winterheckenzwiebel bitte, bitte anpflanzen.
00:02:54Permakultur. Das ist Sorge für die Erde, Sorge für den Menschen, Sorge für die Zukunft.
00:03:01Ute Böckholt bietet Führungen durch ihren Naturgarten an.
00:03:05Wenn im Juni das Oderbruch zur Aktion offene Gärten einlädt, ist sie auch dabei.
00:03:11Platz 29. Der Bienenschau-Garten in Joachimsthal. Hinterm Marktplatz. Da liegt er. Etwas versteckt. Aber wir haben ihn gefunden.
00:03:28Rene Knack-Reichstein ist Bienenfachmann. Er weiß alles über die Joachimsthaler Bienen.
00:03:34Wie fleißig sind sie? Wie kommt der Honig von der Wabe ins Glas?
00:03:40Im Bienenschau-Garten gibt es Einblick in das Leben der emsigen Pollensammler.
00:03:45Ich würde sogar auch gerne anfangen zu imkern. Bin ich schon am überlegen, aber muss man auch erstmal die Genehmigung
00:03:52der Nachbarn einholen, wenn man das möchte.
00:03:56In Deutschland summt, brummt und krabbelt es immer weniger. Das Insektensterben ist dramatisch. Viele Menschen kümmern sich jetzt um die
00:04:05Bienen.
00:04:08Ein Freund sagte immer, ich muss dir nochmal ein Insektenhotel bauen. Da habe ich gesagt, mein Lieber, mein ganzes Haus
00:04:13ist ein Insektenhotel.
00:04:14Also ich habe zwei Sorten Wildbienen, die leben bei mir im Gebälk.
00:04:21Es gibt so an die 500 Wildbienenarten in Europa und da braucht man kleine Löcher, große Löcher, Baum, Holz, Steine,
00:04:29also möglichst vielfältig.
00:04:31Wird ja schon mal schön. Und dann sollte man möglichst so ein Bienenhotel nicht an den schön gemähten, zwei Zentimeter
00:04:39grünen Golfrasen stellen.
00:04:41Das ist eine grüne Wüste, da können die Wildbienen nichts finden und ihr Wildbienenhotel wird auch nicht viele Buchungen haben.
00:04:49Ich habe Wildbienen in meinem Garten. Ich habe die quasi angelockt, indem ich ihnen auch was zum Nisten angeboten habe.
00:04:57Ich lasse Stauden stehen bis zum Frühjahr. Also Stauden werden bei mir nicht im Herbst abgeschnitten.
00:05:03Ich habe keinen ordentlichen Garten. Der ist zwar gestylt und sehr aufwendig, aber der ist nicht ordentlich.
00:05:10Und Wildbienen und Tiere mögen keine Ordnung im Garten. Die wollen sich verstecken können.
00:05:15Und wir sollten doch auf unsere Bienenvölker aufpassen. Also wenn uns das nicht gelingt, wie soll es denn dann im
00:05:21Großen funktionieren?
00:05:22Also ich finde, wir sollten für die Biene da sein.
00:05:26Was wäre ein Garten ohne Bienen? Unvorstellbar.
00:05:33Der Bienenschau-Garten in Joachimsthal ist klein, aber es ist gut, dass es ihn gibt.
00:05:40Übrigens, es soll hier noch nie ein Besucher von einer Biene gestochen worden sein.
00:05:46Platz 28. Der Exotik-Kunstgarten in Rezow bei Lüchen. Wir sind in der Uckermark.
00:05:57Brandenburg hat Gartenfreunden viel zu bieten. Wer es extravagant mag, sollte hierher kommen.
00:06:04Auf 8000 Quadratmetern können Besucher exotische Tiere, exotische Pflanzen, Kleinkunst und eine große Magnolien-Sammlung finden.
00:06:19Also jeder Garten, in dem eine Magnolie steht, hat schon mal mein Herz gewonnen.
00:06:25Katrin Liesegang-Nagel und Jens Nagel verbringen täglich viele, viele Stunden in ihrem Garten.
00:06:31Hier im kleinen Rezow im Norden Brandenburgs haben sie sich einen Traum verwirklicht und einen Künstlergarten eröffnet, samt Zoo und
00:06:39Galerie.
00:06:41Zu tun gibt es ständig etwas. Die exotischen Pflanzen brauchen viel Aufmerksamkeit.
00:06:46Gerade dadurch, dass wir den Garten eben für die Öffentlichkeit geöffnet haben, für interessierte Besucher, sind wir auch irgendwo in
00:06:55der Pflicht.
00:06:56Und das treibt uns vorwärts. Dem Besucher auch immer wieder, auch dem, der öfter mal hier vorbeikommt, immer wieder auch
00:07:03was Neues zu zeigen und zu bieten.
00:07:05Das ist einfach eine tolle Möglichkeit zum Abschalten vom Alltag und Gedanken sind komplett woanders.
00:07:14Draußen kann die Welt zusammenfallen und hier drin ist das einfach nur, ja, schön.
00:07:22In der kleinen Galerie hängen farbenfrohe Bilder, die meisten sind heiter und unbeschwert.
00:07:34Jens Nagel bannt die Natur aufs Bild, so wie sie draußen in seinem Garten ist.
00:07:41In wechselnden Ausstellungen präsentiert er seine Werke.
00:07:46Ich versuche schon, nicht nur die Bilder im Garten zu schaffen, also die Begebern in meinem lebenden Kunstwerk, den Exode
00:07:54Kunstgarten,
00:07:55sondern eben auch die Einbrücke aus dem Garten auf die Leinwand zu bannen.
00:08:03Viel Natur, viel Kunst und ein bisschen Wildnis. Familie Nagel freut sich auf Besucher.
00:08:11Die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese.
00:08:15Platz 27, der Garten Eden.
00:08:19Das ist er, der Garten Eden. Korrekt heißt er Apfelkräutergarten und liegt in der historischen Obstbausiedlung Eden.
00:08:29Vor 130 Jahren ist hier noch Märkische Schafweide. Ein trister Ort, der nichts mit einem Paradies zu tun hat.
00:08:37Dann kommen sie. 18 begeisterte Lebensreformanhänger aus Berlin, die 200 Morgen billiges Land kaufen und eine vegetarische Siedlung aufbauen.
00:08:48Den tristen Ort nennen sie nach dem biblischen Paradies Eden.
00:08:56Das ist noch gar nicht so lange her, also dass man sich jetzt darüber so Gedanken macht und so bewusst
00:09:01damit lebt, das gibt es noch gar nicht so lange.
00:09:03Deswegen finde ich es so bemerkenswert, dass zu der Zeit schon so eine Handvoll Vegetarier das gemacht hat.
00:09:11Die müssen ja für die anderen gewesen sein, also wie eine Sekte. Für die war das ja bestimmt was völlig
00:09:17Abartiges.
00:09:19Eden wird um 1900 zum Inbegriff gesunder Ernährung. Die Edener stellen die erste rein pflanzliche Margarine her, Mousse, Gelee und
00:09:29viele Säfte.
00:09:35Krautfressen nannten die Oranienburger ihre eigenwilligen Nachbarn. Heute ist Eden eine ganz normale Siedlung.
00:09:42Man muss kein Vegetarier mehr sein, um hier zu wohnen.
00:09:46Im Apfelkräutergarten sind die Ideen der Lebensreformer nicht vergessen.
00:09:51Ein Verein kümmert sich um Pflege und Erhalt des Gartens.
00:09:54Bis heute gilt, gegärtnert wird im Einklang mit der Natur.
00:09:59Diana Reichenbach und ihr kleines Team setzen heute Kartoffeln.
00:10:03Zeline, dann ein Pfeil und dann, dass es zwölf Stück sind, dass man auch hier am Beet dann gleich nochmal
00:10:08sieht, was es ist.
00:10:12Also ganz untypisch, die werden nicht wirklich verbuddelt, nur so reingelegt.
00:10:17Lassen wir am Anfang erstmal noch offen, wir legen die erst alle.
00:10:19Wir haben hier verschiedene alte Sorten. Wir haben hier zum Beispiel eine deutsche Sieglinde aus dem Jahr 1935.
00:10:28Und wir haben hier eine blaue. Blaue Schweden ist auch eine alte Sorte, die mehlig kocht.
00:10:34Die sind resistenter, die schmecken meistens besser. Die halten einfach mehr durch, als diese neuen Züchtungen oftmals.
00:10:43Ich esse sehr gerne Kartoffeln und ich habe mich in diese Pflanze verliebt und da gibt es so viele Sorten.
00:10:48Und leider, die guten Sorten sind nicht im Handel.
00:10:53Das heißt, man muss sie suchen und dann gibt es solche Börsen, wo man sich dann diese Saatkartoffeln holen kann
00:10:58und dann baue ich die bei mir an.
00:11:01Einst kamen Abenteurer und Weltverbesserer nach Eden. Heute kann jeder kommen.
00:11:06Das kleine Stück vom Paradies, der Apfelkräutergarten, ist öffentlich.
00:11:13Platz 26. Die Kirschblütenallee zwischen Teltow und Berlin-Lichterfelde.
00:11:21Über 1000 Kirschbäume verwandeln jedes Frühjahr den ehemaligen Grenzstreifen in ein Meer aus rosa Blüten.
00:11:29Sobald sich die ersten Blüten zeigen, kommen Tausende zum Verweinen, Spazieren und Picknicken.
00:11:37Wenn man in diesem Blütenmeer der Kirschblüte steht und weiß auch, dass es ja solche Bedeutungen hat wie Wiedergeburt, Hoffnung,
00:11:52Glück.
00:11:53Zur Kirschblüte sind immer so viele Instagramer auch in Berlin unterwegs und fotografieren sich vor sämtlichen Kirschbäumen,
00:12:02weil es eben meistens nur zwei Wochenenden sind und dann ist auch schon wieder vorbei.
00:12:08Nutze die Zeit. In Teltow gilt längst das, was in Japan schon lange gilt.
00:12:13Hier fiebert das ganze Land jedes Jahr der Kirschblütenzeit entgegen.
00:12:19Ich war genau in Tokio zum Kirschblütenfest. Das ist ja auch nie festgelegt.
00:12:24Wir haben da gearbeitet mit einer Lindenoper-Produktion und dann der Oberbürger oder der Bürgermeister von Tokio sagt dann jetzt.
00:12:33Und dann steht für drei Tage das Leben still.
00:12:37Eineinhalb Kilometer zieht sich dieser Zauber. Ein Erlebnis.
00:12:42Platz 25, der Garten am Haus der Naturpflege in Bad Freienwalde.
00:12:49Ein Ort tiefer Naturverbundenheit.
00:12:54In dem Blockhaus mit den Holzschündeln leben die engagierten Naturschützer Erna und Kurt Kretschmann.
00:13:02Wollt ihr uns mal wieder besuchen? Ja, ja, das ist ja fein.
00:13:06Wollt ihr wieder gucken mal, was bei uns alles wächst und blüht?
00:13:10Wer war denn schon mal hier von euch?
00:13:12Eke.
00:13:12Ach, eine ganze Menge. Da kennt ihr unsere Anlage ja schon.
00:13:16Aber es wachsen ja bei uns so viele Blumen und Pflanzen, da könnt ihr immer noch was dazu lernen, nicht?
00:13:22Anfang der 50er suchen Kretschmanns ein Symbol für den Naturschutz.
00:13:26Die Waldohr-Reule soll es sein.
00:13:29Ich wollte ein Zeichen sowieso machen für den Naturschutz, also ein Symbol.
00:13:36Und habe dann überlegt und habe mir gesagt, gerade das Tier, was am meisten verunglimmt wird und aufgrund von keiner
00:13:46genügenden Kenntnis,
00:13:49also durch Unwissenheit, das musst du in den Mittelpunkt stellen.
00:13:53Erna und Kurt Kretschmann sind das erste Ehepaar in der DDR, das Naturschutz vor der Haustür praktiziert.
00:14:01Ihre schwarze Eule auf gelbem Grund ist heute bundesweit anerkannt.
00:14:07Der Garten, den sie anlegen, ist ein Garten der Zukunft.
00:14:12Dieser Mulchgarten ist quasi sowas von zeitgemäß, also den Boden abzudecken mit Schnittgut, mit Blättern, mit Häcksel, dass das Wasser
00:14:21nicht verdunstet,
00:14:22dass die Bodenorganismen da weiterleben können, arbeiten können im Verborgenen.
00:14:26Und das ist was ganz Modernes und das ist in Bezug auf den Klimawandel, ist dieses Mulchen eine Maßnahme, die
00:14:32echt hilft, Wasser zu sparen, den Boden gesund zu halten
00:14:36und die Bodenorganismen dazu zu bringen, wirklich arbeiten zu können.
00:14:42Die Kretschmanns sind seit jungen Jahren überzeugte Vegetarier.
00:14:46Der Garten liefert gesunde Nahrung. Morgens gibt's Haferflocken oder Roggenschrotsuppe. Jeden Tag, ein Leben lang.
00:14:58Wer hierher kommt, findet verschlungene Wege, lauschige Plätze und schöne Aussichten.
00:15:04Ein Verein kümmert sich um das Andenken an die Kretschmanns.
00:15:08Für mich waren sie beide wirklich Vorbilder. Eigentlich so ein bisschen Lebenshilfe, muss ich sagen.
00:15:17Weil ich diese Lebensweise so geachtet und geschätzt habe und gelernt habe von ihnen, was eigentlich Glück ausmacht.
00:15:28Nicht die materiellen Dinge, die hatten sie nicht.
00:15:33Der Garten ist wie ein Sanatorium. Er schenkt Glück und Lebensfreude. Das sollen Kretschmanns oft gesagt haben.
00:15:42Besucher sind willkommen. Vom Eulenturm hat man einen wunderbaren Blick über die Umgebung von Bad Freienwalde.
00:15:52Platz 24. Es geht in die Lausitz. Hier in Cottbus, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, liegt ein ganz besonderes Paradies.
00:16:05Das Seerosenparadies. Ja, da kann man, da waren wir in Warthose, mitten im Seerosendicht und Dschungel haben wir gestanden.
00:16:17Ich musste immer sehr aufpassen, also wenn ich mich bücke, dass nicht das ganze Wasser hier reinschwappt und so.
00:16:22Da haben wir einen tollen Dreh gehabt mit ganz außergewöhnlichen Seerosen.
00:16:28Im Sommer 2019 ist die RBB-Gartenzeit im Seerosenparadies.
00:16:34Die Wasserschönheit fasziniert seit jeher alle. Maler wie Monet, Literaten wie Proust und Gartenbauingenieure wie Dietmar Hauck.
00:16:44Wie viele Sorten Seerosen haben Sie denn hier in Ihrem Paradies?
00:16:48Ja, ich habe insgesamt so circa 60 Seerosen-Sorten. Natürlich gibt es da einige Favoriten dabei.
00:16:55Erzählen Sie doch mal, hier haben wir ja schon so ganz schöne Sorten.
00:16:57Ja, hier haben wir zum Beispiel, das ist eines meiner Lieblinge hier, die heißt Sunny Pink, heißt die.
00:17:02Und die steht bis 20 Zentimeter über dem Wasser. Ja, riecht wunderschön.
00:17:08Seerosen duften ja auch wunderschön, wissen die wenigsten, weil man sich ja eigentlich gewöhnlicherweise nicht so den Seerosen nähert, wenn
00:17:15die im Wasser sind, im See.
00:17:17Die duften, haben einen ganz irren Geruch, ein bisschen seifig.
00:17:23Toll, wie heißt die? Joe Tomacek heißt die. Okay, toll.
00:17:28Anmutig schwebt die Seerose auf dem Wasser. Ein toller Anblick.
00:17:33Das ist wunderschön, wenn die frühmorgens aufgehen und sobald die Sonne weg ist, machen sie wieder zu.
00:17:39Zumindest meine. Vielleicht gibt es auch andere, die länger offen bleiben, weiß ich nicht. Aber das ist irre schön.
00:17:47Meine Güte, ist das schön. Von der Seite irgendwie spiegeln sich noch so ein paar Schachtelhalme da an der Seite.
00:17:54Ich liebe Seerosen, aber ich finde, sie sind gar nicht so einfach, ja, sagt man, anbauen oder zu pflanzen. Also
00:18:03sie sind gar nicht so, ja, leicht glücklich zu machen.
00:18:07Dazu braucht man natürlich einen Gartenteich, den habe ich nun persönlich nicht.
00:18:11Aber man kann sich natürlich auch mit kleinen Tuppen oder so wunderbaren Vasen behelfen, in denen man auch kleine Seerosen
00:18:19halten kann.
00:18:19Seerosen sind kleine Diven. Es gibt sie in weiß und gelb, in pink und rosa. Wie auch immer, sie schmücken
00:18:29jede Wasserfläche.
00:18:31Unser Platz 23, der Biogarten Priros im Dameland.
00:18:38Fast 30 Jahre gibt es ihn schon. Mitte der 90er wird aus einer ungenutzten Wiesenfläche ein Schau- und Lehrgarten.
00:18:46Die Gründer wollen zeigen, man kann auch in Brandenburg biologisch gärtnern.
00:18:55Der Biogarten spricht sich schnell unter Haus-, Heim- und Kleingärtnern herum.
00:19:01Hier gibt es immer einen guten Tipp. Ob zu Tomatensorten oder in Kompostfragen.
00:19:08Ich habe einen Komposthaufen, ja. Das ist immer ganz schwierig, weil wir müssen immer erst lernen, dass gekochte Sachen nicht
00:19:14auf den Komposthaufen.
00:19:15Das heißt also, nicht alles verkompostiert sich, aber es ist natürlich so irre toll zu sehen, dass es ja wieder
00:19:23diese gesunde, wunderbare Erde wird.
00:19:26Über viele Jahre ist Franz Heitzendorfer die gute Seele des Gartens.
00:19:30Sechs Jahre lang kümmert er sich um alle gärtnerischen Belange.
00:19:37Priros ist ein Vorreiter in Brandenburg.
00:19:40Streng wird auf das Grundprinzip des ökologischen Gärtnerns geachtet.
00:19:44Der Garten produziert seine Nährstoffe selbst. Abfall wird wiederverwertet.
00:19:52Der künftigen Generation eine Chance geben.
00:19:55Keine Ressourcen mehr verschwenden. Raus aus der Wegwerfgesellschaft. Das ist das Konzept.
00:20:01Ich finde es sowieso total cool, wenn man alles, was aus dem Garten kommt, auch im Garten wiederverwendet.
00:20:08Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass Leute den Garten kurz schneiden, das Zeug entsorgen.
00:20:15Dann gehen sie ins Gartencenter und kaufen sich Mulch.
00:20:18Sich hallo, klein schneiden, häckseln, ausstreuen, behalten, Geld sparen, das ist doch Gold, was die da irgendwie rauswerfen.
00:20:27Verstehe ich nicht. Also bei mir bleibt so gut wie alles im Garten.
00:20:31Wie in Priros. Im Biogarten können sie viel lernen.
00:20:35Wie sie auf einem Balkon am besten Tomaten ziehen, wie der Kürbis am besten auf dem Kompost wächst und der
00:20:41Chili gedeiht.
00:20:44Ich habe sehr viel experimentiert mit Chilischotten, mit verschiedenen Chilisorten.
00:20:49Ich bin da nicht allein. Also ich habe das natürlich, ich habe das auch nicht selbst erfunden, dass Chile auch
00:20:55gut wachsen kann in Brandenburg.
00:20:57Viele machen das. Und es gibt wirklich unzählige Sorten. Es gibt Menschen, die 30, 40 verschiedene Sorten schon ausprobiert haben.
00:21:03Von ganz scharf bis weniger scharf.
00:21:06Lernen, entdecken, ausspannen, einfach die Natur genießen.
00:21:12Der Biogarten Priros ist ein Besuchergarten. Ein bisschen schlauer geht man hier immer raus.
00:21:19Platz 22, der Kräutergarten in Dissen im Spreewald.
00:21:24Das Dorf kennen Sie vielleicht. Es ist eine Storchenhochburg.
00:21:29Manchmal sind acht, neun Horste besetzt.
00:21:34Der Kräutergarten von Dissen liegt mitten im Freilichtmuseum Starilut. Das ist Sorbisch.
00:21:43Babette Zenker kümmert sich liebevoll um die kleine Wildblumen- und Kräuterwiese.
00:21:49Heute gibt es einen Wildkräutersalat.
00:21:55Und im Wildkräutersalat, da haben wir Knoblauchrauke, wir haben den Girsch, der enorm viel Vitamin C hat.
00:22:04Sowas ganz Frisches. Viel, viel mehr Vitamin C als Paprika, als der Salat, den man irgendwo zu kaufen bekommt.
00:22:13Also wirklich was ganz Tolles. Denn gerade wenn man so über die Wiese hirscht, dann hat man eine ganze Menge
00:22:19an schönen Kräutern, die das Immunsystem so richtig aufpeppen.
00:22:24Es gibt ganz viele Sachen, die man als Tee einfach auch verwenden kann.
00:22:28Von Kamille über Weißdorn über Schachtelhalme. Es ist ein unerschöpfliches Feld.
00:22:37Die Wildkräuter von der Wiese nebenan landen heute auf vielen Tischen.
00:22:42Der Wunsch nach ursprünglichen Nahrungsmitteln ist groß. Viele Pflanzen eignen sich auch als Arznei.
00:22:49Wir haben natürliche Brennnessel. Praktisch die Brennnessel ist ganz doll blutreinigend.
00:22:56Wenn man die mit isst, ich habe sie auch im Salat mit drin.
00:22:59Brennnessel finde ich allerdings nicht so...
00:23:03Nicht so... Nicht so wie.
00:23:07Nicht so schlimm.
00:23:09Ach so.
00:23:14Ich glaube, für Brennnessel sind überhaupt in Brandenburg alle natürlichen Wachstumsgrenzen ausgesetzt worden.
00:23:24Das ist wie ein Palmenwald, was bei uns an Brennnessel wächst, unten am See.
00:23:30Gleich wird angerichtet. Vorher hat Babette Zenker aber noch einen Tipp.
00:23:36Dann haben wir hier den Spitzwegerich. Der ist vor allem im Spreewald ganz besonders wichtig gegen Mückenstiche.
00:23:43Wenn man das schön zerdrückt und dann hier drauf macht, dann ist das wie das Pflaster der Natur.
00:23:48Also einmal hilft es gegen Mückenstiche und kühlt und nimmt den Schmerz vom Mückenstich weg.
00:23:53Aber man kann eben auch ein ganzes Blatt hier drauflegen und kann damit eben auch Blut stellen.
00:23:58Finde ich wirklich eine ganz tolle Wissenschaft eigentlich, ja.
00:24:04Die Kräutergärten im Spreewald sind kleine Perlen.
00:24:08In Dissen werden sie obendrein mit sorbischen Rezepten versorgt.
00:24:12Platz 21, die kochenden Gärten in Steinhöfel.
00:24:19Wir sind im Osten Brandenburgs. Ein stiller Flecken.
00:24:24Steinhöfel ist ein Paradies für Flora und Fauna.
00:24:29Hier gibt es die kochenden Gärten.
00:24:35Das war eigentlich ganz cool, dieser Garten, weil die machen ja dann so Kochkurse draußen mit den Sachen, die man
00:24:41dann da direkt erntet.
00:24:42Also man kommt da hin, erntet und verarbeitet das sofort draußen.
00:24:46Das haben wir auch gemacht, dann hat es toll geregnet, aber es war halt überdacht und dann haben wir draußen
00:24:51gekocht.
00:24:52Ein Spaghetti-Kürbis und das war super lecker.
00:24:56Den müssen wir uns mal angucken.
00:24:59Ja, und wir benutzen viel aus dem Garten im Sommer über.
00:25:03Also eben Salate und dann machen wir auch unsere Kräuter rein, machen wir dann Dressing mit unseren Gartenkräutern.
00:25:11Lange liegen in Steinhöfel alte Gärten brach.
00:25:15Zwei Hektar Land, auf denen nichts passiert.
00:25:18Ein Verein haucht ihnen neues Leben ein.
00:25:21Alte Obst- und Gemüsesorten werden angepflanzt.
00:25:26Das ist Eisbergsalat und zwar eine richtig schöne alte Sorte, das Laibacher Eis heißt die Sorte.
00:25:31Die ist grün und hat hier so ein bisschen rosa Ränder.
00:25:35Eisbergsalat ist ja eigentlich eher so ein bisschen als geschmacklos verschrien.
00:25:40Ja klar, wenn ich in einer Plastikfolie wachsen würde, würde ich mir auch nicht schmecken.
00:25:43Ein frisch gezogener Eisbergsalat auf normaler Erde, gut gezogen, ist was Köstliches, das glaubt man immer gar nicht.
00:25:51Hier wächst bei uns der Asiasalat. Das ist zwar nicht unbedingt eine alte Sorte, aber eine wunderbare Bereicherung, die in
00:25:56den letzten Jahren irgendwie immer mehr angeboten wird.
00:25:59Gehört zu den Köhlen, schmeckt auch ein bisschen kohlig, schmeckt auch ein bisschen nach roher Kartoffel.
00:26:04Man hat ganz früh im Jahr wundervolle Ernten, die man als Wokgemüse oder als Salat verwenden kann und sieht einfach
00:26:10hammermäßig gut aus.
00:26:12Mein Mann ist Chinese, wir kochen gerne auch asiatisch und es gibt unglaublich viele asiatische Kräuter, die auch wunderbar hier
00:26:20in Mitteleuropa wachsen.
00:26:22Das erste Gemüse ist da. Wie die neue Saison wird, weiß keiner. Aber es sieht nicht schlecht aus.
00:26:29Bald ist Mittagszeit. Gekocht wird nicht im Haus, sondern hier, mitten in der Natur.
00:26:36Also für mich erlebt Gartenarbeit und Gartenwesen gerade eine totale Renaissance.
00:26:43Sogar mein Sohn, der jetzt 22 ist, als er an einer Kreuzung seines Lebens stand und überlegte, was er studieren
00:26:53soll, hat zu meiner großen Bewunderung Gartenarbeit gewählt.
00:27:01Zwischen den Obstbäumen und Hochbeeten hat Gerry Kumz das Kochmobil aufgebaut. Hier kocht er am liebsten und gibt Kochkurse.
00:27:12Wenn man alte Gemüsesorten halt auf dem Programm hat, dann ist es ja oft halt wirklich auch die Frage, wie
00:27:20bereitet man die eigentlich zu?
00:27:21Und das war halt auch immer so eine Leidenschaft von mir, alte Kochbücher dann da wieder auszugraben.
00:27:30Die Kräuterfritata ist ein würziges Frühlingsgericht und schmeckt sehr lecker.
00:27:36In Steinhöfe gehören die Künste Gärtnern und Kochen zusammen. So, wie es sein sollte.
00:27:43Platz 20 der Naturpoesiegarten in Lenzen.
00:27:48Im äußersten Zipfel Brandenburgs empfängt eine prachtvolle Burganlage die Besucherinnen und Besucher.
00:27:55Mittendrin ein kleiner, traumhafter Garten. Im Naturpoesiegarten kommt die Seele zur Ruhe. Der Geist erfreut sich an der Poesie.
00:28:07Der heißt so, weil wir hier zwei Sachen zusammenbringen wollen. Einmal das Naturerleben hier im Burgpark und zum anderen das
00:28:14darüber nachdenken,
00:28:16was bedeutet die Natur eigentlich für Menschen und für mich selber. Und auch so dieses sich hineinbegeben in das, was
00:28:24Menschen vor mir schon darüber nachgedacht haben.
00:28:27Und deshalb haben wir hier neun Philosophen ausgewählt, die wir hier an schönen Orten, wo man sich auch wirklich richtig
00:28:34wohlfühlen kann,
00:28:35mit einem Zitat und einer Kunstinstallation dazu verewigt haben.
00:28:40Ein schöner Rundweg führt durch den Garten. Man kann innehalten und sich inspirieren lassen.
00:28:49Ach naja, also ich würde mich ja auch gerne in so einen Garten setzen und ein Gedicht von Heine vielleicht
00:28:55rezitieren.
00:28:58Es sind die vielen kleinen Dinge hier, die eine große Wirkung haben.
00:29:06Also der Garten hat sehr viel mit Poesie zu tun, weil ich glaube, dass man sich einfach nicht brachial ausdrückt,
00:29:11wenn man in einem schönen Garten ist, dann lässt er das gar nicht zu.
00:29:14Also ich glaube schon, dass man einfach auch dann blumiger redet, wenn man in blumiger Umgebung ist.
00:29:19Ein Garten für alle Sinne. Ein zauberhafter Ort.
00:29:27Platz 19, die Biosphäre Potsdam.
00:29:38Eine tropische Welt mitten in der Stadt.
00:29:45Aber meine Frau bringt von überall, also egal wo wir sind, ob Brasilien, Indien, Australien, von überall bringen sie Pflanzen
00:29:53nach Brandenburg.
00:29:55Die meisten gehen gar nicht natürlich, weil das ist ein bisschen zu kalt.
00:30:02Zu kalt ist es hier nie. Bei 27 Grad fühlen sich die exotischen Tiere und tropischen Pflanzen recht wohl.
00:30:14Es gibt Wasserfälle, eine Unterwasserwelt und ein Schmetterlingshaus. Es riecht nach Dschungel.
00:30:22Eine tropische Welt, die man gut zu Fuß mit Straßenbahn oder Bus erreichen kann.
00:30:28Dort sieht man hauptsächlich Pflanzen, die man sonst so in der Zimmerpflanzengärtnerei sieht.
00:30:33Die sind dort eben ganz groß und nicht im Topf.
00:30:36Orchideen haben sie sehr schön.
00:30:39Einmal im Jahr werden 1000 Pflanzen ausgestellt.
00:30:43Orchideen sind beliebt. Sie sind schön, robust und vielfältig.
00:30:472020 ist die ABB Gartenzeit in der Biosphäre zu Gast. Die Gärtnerin gibt Tipps.
00:30:55Wichtig ist wirklich Regenwasser oder abgekochtes Wasser. Kalkwasser ist für alle Orchideen Gift, also nicht nur für diese.
00:31:01Weil dann die Poren verstopfen.
00:31:03Hier von den Wurzeln.
00:31:04Genau, auf den Wurzeln sind die Kalkablagerungen und die verstopfen die Poren und dann kann die Pflanze im Prinzip kein
00:31:10Wasser und keine Nährstoffe mehr aufnehmen.
00:31:11Wie sieht es denn aus mit Dünn eigentlich?
00:31:14Ja, da gehen die Meinungen ein bisschen auseinander.
00:31:16Also Orchideen-Züchter meinen eigentlich, Orchideen müssen nicht gedüngt werden.
00:31:20Wenn sie jetzt Veränderungen an der Pflanze sehen, dass sie hellgrüne Blätter kriegt oder so, dann also während der Sommermonate
00:31:2514-tägig kann man dann dünnen.
00:31:27Aber mit Orchideen-Dünger.
00:31:28Ich habe zu Hause eine Orchidee, die ich von einer wohlmeinen Freundin geschenkt bekommen habe.
00:31:33Ich strafe sie mit Missachtung und sie blüht jedes Jahr.
00:31:35Wenn man nicht zu viel Wasser gibt und die richtige Lichtverhältnisse schafft, kann eine solche Orchidee unsterblich sein, die also
00:31:45Menschen überleben.
00:31:46Ob das stimmt? Die exotischen Orchideen sind die beliebtesten Zimmerpflanzen.
00:31:54Meine Frau macht sich große Mühe. Sie hat extra einen Wintergarten, weil sie steht darauf, eine Exotik nach Brandenburg zu
00:32:02bringen.
00:32:03Manchmal geht es ja mit Exotik, tatsächlich.
00:32:05Ich liebe Hibiskus. Er wächst ja nun leider nicht so üppig hier in unseren Breitengraden.
00:32:12Aber ich pflanze den immer ab und zu aus, also im Sommer.
00:32:16Und den gibt es ja in so vielen, die blühten ja in so vielen Farbkombinationen inzwischen. Also ganz wunderschön.
00:32:23Viele Tiere, mehr als 20.000 Pflanzen. Über die Zukunft der Tropenwelt wird immer wieder diskutiert.
00:32:30Platz 18. Der Obstgarten Berlins. Rund um Werder.
00:32:40Der Boden ist gut für Obst. Die Menschen sind gut fürs Obst, für den Obsthandbau. Ja, deswegen wird es so
00:32:47genannt.
00:32:49Hier findet sich alles. Kirschen, Erdbeeren, Äpfel. Zu DDR-Zeiten die größte Obstplantage der Republik.
00:32:57Damit habe ich die wildesten Kindheitserinnerungen, willst du wissen.
00:33:01Ja, wir haben nämlich, man hat ja früher, ist ja losgezogen und hat Obst geerntet, um einzuwecken, einzufrieren und zu
00:33:10verarbeiten und so.
00:33:11Und dann wurden wir immer drei Uhr nachts geweckt wie Kinder. Und dann sind wir mit dem Trabant mit meinen
00:33:17Großeltern und meinen Eltern nach Werder gefahren.
00:33:19Kam dann immer sehr, sehr früh an und ist durch Werder gefahren, immer auf der Suche nach einem Lkw, der
00:33:27Erntehelfer hinten drauf hatte.
00:33:30Und wenn man den dann gefunden hat, dann hat man sich da hinten rangehängt und landete dann sozusagen auf einem
00:33:35Feld.
00:33:36Gab ja kein Internet und nix, Telefon und so, also musste man immer so einen Lkw finden.
00:33:41Und dann war man auf einem Feld und dann haben wir geerntet. Und dann haben wir immer die schönen Erdbeeren
00:33:46mit dem Grün, haben wir immer zu uns getan.
00:33:49Und wenn dann unser Auto voll war mit den guten Sachen, haben wir dann für die Berliner Bevölkerung gepflückt und
00:33:54haben, also meine Schwester und ich,
00:33:55und haben uns dann noch ein bisschen Taschengeld verdient. Und dann haben wir unten immer die schnell abgerupften hin gemacht
00:34:00und oben immer die ein paar schönen.
00:34:02So, das ging dann nach Berlin.
00:34:07In den 80er Jahren kommt der Sanddorn ins Haveland. Ein Kraftpaket der Natur, sehr genügsam, aber er lebt nicht gerne
00:34:16allein.
00:34:19Wenn man einen Sanddornstrauch pflanzt, braucht man ein Männchen und ein Weibchen, hätte man in Baden-Württemberg gesagt.
00:34:25Und wenn sie nur Einzelfohnen nicht haben, dann wächst er nicht so richtig.
00:34:29Aber das ist natürlich eine tolle Pflanze, weil sie einen hohen Vitamin-C-Gehalt hat und ist wirklich sehr gesund
00:34:36und wird ja auch die brandenburgische Zitrone genannt.
00:34:40Doch die Käufer nehmen ihn nur zögernd an. Verwunderlich, wenn man bedenkt, eine Flasche Saft enthält so viel Vitamin-C
00:34:48wie ein Kilogramm Zitronen und so viel Vitamin-A wie 50 Gramm frischer Möhren.
00:34:54Nein. Also Sanddorn gefällt mir nicht.
00:34:57Der Sanddorn ist als Fruchtart bei uns noch zu wenig bekannt. Er besitzt zwei verbrauchseinschränkende Eigenschaften.
00:35:05Das ist einmal das typisch arteigene Sanddorn-Aroma und zum zweiten hat er die Eigenschaft, sich zu entmischen.
00:35:13Das heißt, an der Oberfläche des Süßmostes bildet sich eine fetthaltige Fruchtmarkschicht.
00:35:21Werder mit seinen blühenden Gärten ist ein beliebtes Ausflugsziel.
00:35:25Wenn Baumblütenfest ist, kommen die Großstädter. Mitte der 70er schaut sich das Westfernsehen hier um.
00:35:35Das sozialistische Baumblütenfest steht nicht so sehr im Zeichen weinseliger Volksbelustigung, sondern dient mehr der Popularisierung des Obstanbaus zur Versorgung
00:35:44der Bevölkerung.
00:35:46In den nächsten fünf Jahren soll die Obstanbaufläche in der Nähe von Werder von 4.600 auf 10.300 Hektar
00:35:53gesteigert werden.
00:35:54Die privaten Ausflugslokale haben ihre Pforten längst ebenso geschlossen wie die vielen Obstzüchter und Weinfabrikanten.
00:36:02Heute findet man hier ein paar Erfrischungsstände und HU-Gaststätten.
00:36:06Die Flasche Erdbeerwein kostet 4,50 Mark Ost.
00:36:12Schon im Mittelalter bauen Mönche auf dem Wachtelberg Wein an. Eine gute Qualität.
00:36:18Also das ist, wenn man da oben ist, als wenn man in einer Toskana ist.
00:36:21Man guckt oder auch wie in der Mosel, weil ringsum ja die Havel fließt.
00:36:27Und wenn man oben auf dem Wachtelberg steht, gibt es ja auch noch einen Aussichtsturm, da kann man dann draufklettern.
00:36:32Und guckt man so im Kreis, ja, es ist wie in so einem Weinanbaugebiet im Süden.
00:36:39Die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese. Große und kleine.
00:36:45Vom Haveland geht's in die Märkische Schweiz. Platz 17. Der Dichtergarten am Brecht-Weigel-Haus.
00:36:58Brecht und Weigel verbringen in Bukow die Sommermonate.
00:37:02Im Garten und am Ufer des Schermützelsees suchen sie Entspannung.
00:37:10Der Garten ist nicht nur für Maler eine Inspiration, sondern natürlich auch für Schriftsteller.
00:37:17Es gibt unendlich viele Literatur, wo nicht nur Gedichte geschrieben werden, sondern Gartengeschichten.
00:37:24Gartengeschichten sind eine viel gelesene Literatur.
00:37:29Bukow an sich ist ja schon ein schönes Dörfchen. Und wenn man dann in dem Brecht-Weigel-Haus da in
00:37:34diesem Garten ist,
00:37:35es geht mir dann immer so, ich denke immer, die kommen irgendwann um die Ecke.
00:37:40Also das ist noch eigentlich so lebendig, dass ich immer so denke, naja, jetzt werde ich bestimmt gleich die Weigel
00:37:47sehen,
00:37:47wie sie da ihr kleines Kräuterbeet pflegt.
00:37:51Brecht wird wahrscheinlich eher rauchen und gucken und schauen und denken.
00:37:57Jede Ecke des Gartens bedichtet Brecht. Mit der Schreibmappe auf den Knien, so kennt man ihn hier.
00:38:05Das Haus ist heute Museum und kann besucht werden.
00:38:10Er mochte es sehr, in seinem kleinen Garten zu sitzen. Er war hier im Buko sehr produktiv.
00:38:16Er saß auch gerne im Pavillon dort und hat geschrieben.
00:38:19Er kam hier hauptsächlich zum Essen ins Haupthaus und natürlich zu Gesprächen, die täglich stattfinden,
00:38:27zumeist mit Freunden, Bekannten, aber vor allen Dingen mit den sogenannten Brechtschülern.
00:38:32Ja, und Helene Weigel, sie hat hier natürlich alles das gemacht, was man hier so am See machen kann.
00:38:37Sie schwamm gerne im See, sie sonnte sich gerne auf dem Steg.
00:38:40Sie hatte hier Kräuterbeet, Gemüsebeet, Himbeersträuche. Brecht hat ja als einziges Obst Himbeeren gegessen.
00:38:49Bei Brecht finde ich das eigentlich rührend, dass er so natur- und gartenaffin war,
00:38:57weil er ja sonst doch immer sehr cool eigentlich in seinem Wirken wirkte.
00:39:04Aber eigentlich war er auch ein sentimentaler Hund, glaube ich schon.
00:39:08Die Gegend sei vogellos, schreibt Brecht in seinen Bukoer Elegien.
00:39:14Was er sich dabei gedacht hat, weiß niemand. In Buko gibt's alles. Amsel, Fink und Nachtigall.
00:39:20In einem Brandenburger Garten kann man schon schreiben, weil das ist niemals dann so hell,
00:39:28dass man gar nicht auf dem Laptop die Buchstaben erkennen kann.
00:39:31Es geht. Wir haben auch immer Wolken. Ich brauche eine vertraute Situation.
00:39:39Und dieser Brandenburger Himmel, das passt mir ganz gut, weil da sind immer die gleichen Wolken,
00:39:44immer an derselben Stelle. Die waren sogar, glaube ich, auf dem Foto, als wir das Haus gekauft haben.
00:39:50Wir haben quasi die Wolken mitgekauft. Das ist eine große und zwei kleine.
00:39:55Und das tut gut. Das hilft mir beim Schreiben.
00:39:59Platz 16. Der Pfingstrosenpark in Friedrichsauhe.
00:40:06Ein kleines Idyll ganz im Osten Brandenburgs.
00:40:13600 verschiedene Pfingstrosen gibt es hier zu entdecken.
00:40:19Von Schneeweiß über Pink bis Knallrot.
00:40:27Ich liebe Pfingstrosen. Es ist, ich finde, allein wenn die so aufgehen, finde ich es ein Traum.
00:40:33Die blühen immer kurz vor meinem Geburtstag.
00:40:38Und dann habe ich ganz oft Pfingstrosen geschenkt bekommen.
00:40:42Und ich mag Pfingstrosen so, weil die sehen so wild natürlich aus.
00:40:46Das ist es halt. Ich mag, also, wenn man mir so einen klassischen Rosenstrauß schenkt,
00:40:49dann finde ich es so, aber so ein Pfingstrosenstrauß, der ist schön.
00:40:56Die, finde ich, sind einfach, die sind toll.
00:41:01Eine Blütenpracht, die alle begeistert. Langweilig wird es hier nie.
00:41:11Ich kenne den Garten schon seit 15 Jahren.
00:41:13Und der ist sehr, sehr schön hier.
00:41:15Und es macht immer Spaß, mal hier durchzulaufen.
00:41:23Ja, ich genieße es einfach. Ich bin nicht wirklich eine Gartenkennerin, aber eine Genießerin.
00:41:29Und Pfingstrosen drücken eben was Schönes aus in der Zeit, um Pfingsten.
00:41:35Familie Ibe steckt viel Zeit und Liebe in den Garten.
00:41:40Viele sagen wirklich, das ist ja ein Paradies hier. Es ist so weiträumig.
00:41:44Man kann hier auch ein, zwei Stunden durch die Gegend laufen.
00:41:49Es gehen viele Gäste hier wieder nach Hause mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht und sagen,
00:41:55es ist einfach schön und hat uns viel gegeben.
00:42:00Und wir sind so ein Stückchen glücklich.
00:42:02Das ist das Schönste, was man sagen kann, wenn man aus dem Garten hier rauskommt.
00:42:08Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni ist es hier am schönsten.
00:42:12Da lässt sich Harnig durch den Garten schlendern.
00:42:17Platz 15. Der Parkgarten Kriven in der Uckermark.
00:42:29Um diesen Park zu schaffen, lässt Gutsbesitzer Otto von Arnim 1820 ein ganzes Dorf verlegen.
00:42:36Nur Dorfkirche und Friedhof bleiben am alten Ort.
00:42:45Peter-Josef Lenny legt einen Schlossgarten an mit geschwungenen Wegen, kleinen Brücken und Teichen.
00:42:58Kriven ist ein beliebter Ort zum Heiraten.
00:43:06Hinter dem Schloss geht's zu einer Streuobstwiese.
00:43:11Hier können Hochzeitspaare nach dem Jahrwort einen Apfelbaum setzen, als Symbol für den Anfang des gemeinsamen Lebensweges.
00:43:29Wolfram Schmiedinghoff ist der Gärtner von Kriven und kümmert sich um die Obstbäume wie um die wolligen Pommernschafe.
00:43:46Von den 150 Obstbäumen auf der Wiese haben schon viele ein kleines Schildchen, das auf ein Hochzeitspaar verweist.
00:43:53Ob der Brauch von Kriven Glück bringt?
00:43:58Wir kümmern uns um die Pflege, dass der Baum gedeiht. Die andere Geschichte ist deren Sache.
00:44:05Also da wollen wir nicht dafür garantieren. Können wir nicht garantieren.
00:44:16Wir haben ja auch im Garten geheiratet und haben auch einen Baum gepflanzt.
00:44:21Genau, allerdings einen Birnenbaum.
00:44:25Ich meine, wenn die Ehe dann lange hält und wir dann vor diesem 40-jährigen Apfelbaum stehen, das wäre doch
00:44:35toll.
00:44:35Also ich finde, ja, Apfelbaum sowieso, aber das ist auch wie Kirschbäume und sowas, überhaupt Obstbäume, wenn sie dann im
00:44:41Frühjahr blühen.
00:44:43Ja, also was Schöneres gibt es eigentlich nicht.
00:44:46Im Spätsommer oder Herbst können die Ehepaare hierher kommen und die Früchte von ihrem Hochzeitsbaum ernten.
00:44:56Die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese.
00:45:01Platz 14, der Märkische Gutsgarten Klesen.
00:45:11Wer ein paar unbeschwerte Stunden im Havelland erleben möchte, sollte hierher kommen.
00:45:18Park und Schloss haben einen ganz besonderen Zauber.
00:45:28Dann kam ich da rein ins Haus und dann waren dort überall sowas von unglaublich aufwendige Blütenarrangements in großen Vasen.
00:45:40Und es sah aus, als ob irgendein großer holländischer Florist dort irgendeine Ausstellung hätte.
00:45:46Und ich war zutiefst beeindruckt und habe dann gehört, dass die Sabine Tiedig hat dann erzählt,
00:45:50ja, sie macht dieses alles selber und sie macht das mit Blumen aus ihrem Garten.
00:45:54Da konnte ich kaum schlafen, weil ich natürlich diesen Garten dann unbedingt sehen wollte, wo diese ganzen Blumen auch herkamen.
00:46:00Und es ist ein Paradies.
00:46:02Auf einer Reise durchs Havelland entdeckt Sabine Tiedig diesen Ort.
00:46:08Es ist Liebe auf den ersten Blick. Und es wird angepackt.
00:46:13In unserem Falle war ja das Bestreben, hier ein brandenburgisches Denkmal zu retten und in ein Ensemble zu betten, was
00:46:24stimmig ist.
00:46:25Und ich bin schon sehr stolz, dass wir das jetzt über 20 Jahre geschafft haben, das auch öffentlich erlebbar zu
00:46:32machen.
00:46:34Außer einigen schönen alten Bäumen gab es im Prinzip ja nichts.
00:46:38Alles, was man, von dem man jetzt annimmt, das wäre immer so gewesen, war vorher nicht da.
00:46:43Und es gab eine historische Aufnahme und da wussten wir, es gab an der Stelle ein rundes Wasserbecken.
00:46:50An ausgewählten Tagen ist der Gutsgarten geöffnet.
00:46:55Das ist ein Kleinod. Sie haben einmal einen parkartigen Garten, auch so ein bisschen symmetrisch angelegt.
00:47:03Und dann hat die Sabine Tiedig, die inzwischen eine wirklich, also in England würde man sagen Schiese Keen Gardener, sie
00:47:10ist eine richtig gute Gärtnerin, die Ahnung hat.
00:47:14Die hat auf der rechten Seite drei Gartenkabinette angelegt, wo in dem ersten Kabinett Blumen und Gemüse wachsen.
00:47:20Und die beiden anderen Kabinette immer eingefasst von schönen Buchenhecken.
00:47:26Der Schnittblumengarten erinnert an typisch englische Gärten.
00:47:33Die Buchsbaumhecke ist außergewöhnlich.
00:47:39Die knubbelt sich in Wolken und also die sieht total magisch und mystisch aus.
00:47:47Aus Farben, Formen und vielen Pflanzen komponiert.
00:47:52Dieser Gutsgarten ist ein Erlebnis.
00:47:58Platz 13, der japanische Bonsai-Garten in Ferch.
00:48:03Ein Ort, an dem man gut zur Ruhe kommt.
00:48:06Am Eingang empfängt der Sound der Bambusklangspiele.
00:48:13Also ich kenne den Bonsai-Garten in Ferch und ich finde es wie ein Eintauchen in eine andere Welt, in
00:48:18so eine asiatische Welt.
00:48:19Also man hört sofort so Pling, wenn man da reinkommt.
00:48:23Teiche, kleine Hügel, fernöstliche Pflanzen.
00:48:28Thilo Gragerth lebt für diesen Garten.
00:48:31Und der hat da auch einen Moosgarten.
00:48:34Das ist sehr schön angelegt, ganz viele Azaleen.
00:48:37Auch ganz klassisch, logisch für Japan.
00:48:39So ein schönes Teehaus.
00:48:41Und dann wird da wirklich so aufs kleinste Detail achtgegeben.
00:48:44Hier sind ja jetzt wirklich ganz viele Bonsais in unterschiedlichsten Formen zu sehen.
00:48:50Ja, hier zum Beispiel der erste, das ist ein japanischer Ahorn mit roten Blättern.
00:48:55Das ist einer meiner ersten Bonsai.
00:48:57Selbst gezogen, selbst in Form gebracht. Wie alt ist der?
00:49:00Der ist mittlerweile fast 40 Jahre alt.
00:49:04Das hier ist zum Beispiel der älteste Bonsai in diesem Garten.
00:49:07Das ist eine 180-jährige Schwarzkäfer.
00:49:10Mein ältester Bonsai wird jetzt 18, er wird volljährig.
00:49:15Aber das macht einfach Spaß zu sehen, wie sich so ein Baum entwickelt.
00:49:19Wie er immer knorriger wird mit den Jahren und immer mehr Charakter bekommt.
00:49:23Das ist wirklich ein tolles Hobby.
00:49:25Kann ich jedem nur empfehlen, der ein bisschen einen grünen Daumen hat.
00:49:29Bonsai. Das heißt so viel wie Baum in der Schale.
00:49:32Die Blüten sind in Originalgröße.
00:49:35Das sieht man hier am Zierapfel. Das ist wie bei den großen Bäumen.
00:49:38Das ist richtig. Blüten und Früchte sind immer original groß.
00:49:41Aber aufgrund der kleinen Schale erwärmt sich die Erde schneller und alles passiert zeitiger.
00:49:46Das ist so wie Legoland.
00:49:49Halt als Pflanze.
00:49:51Und das ist natürlich eine hohe Kunst.
00:49:52Ich habe mir das mal angeschaut, wo zwei Bonsai-Spezialisten aus Japan
00:49:59in einem japanischen Garten die Bäume ausgeschnitten haben.
00:50:02Das ist eine unglaubliche Kunst.
00:50:12Bonsai finde ich ganz traumhaft schön.
00:50:14Ich habe mir sogar mal so ein Bäumchen gekauft, aber ist gleich eingegangen.
00:50:19Meine Tochter hat mich vor zwei Jahren überredet, ihr bei irgendeiner Ausverkaufsaktion, so ein Bonsai zu kaufen, relativ groß.
00:50:33Aber für 30 Euro sagt sie, Nicole bist du verrückt, mach das nicht, das wird nicht.
00:50:36Doch, doch, ich weiß wie das geht. Ich habe schon gegoogelt.
00:50:42Und dieser Baum hat es tatsächlich geschafft. Der Baum lebt.
00:50:47Japan ist 9000 Kilometer von hier entfernt. Man denkt es nicht.
00:50:53Platz 12, der Barockgarten am Kloster Neuzelle. Ein Hingucker.
00:51:01Beeindruckend, die Symmetrien, Sichtachsen und Terrassenanlagen.
00:51:06Für jeden Gärtner sind sie eine Herausforderung. 45 Grad Hanglage. Man braucht Spikes.
00:51:17Neuzelle ist eine der größten erhaltenen Klosteranlagen Europas.
00:51:22In einem Barockgarten sehen Sie klar und deutlich geradeaus, man schreitet dort.
00:51:29Die Wege wie mit dem Lineal gezogen.
00:51:37Im Barock herrschte ja so dieser Gedanke, wir müssen uns die Natur untertan machen.
00:51:44Also wir Menschen sind so das Größte der Schöpfung.
00:51:48Und daher kommt auch dieses, dass wir Bäume nicht wachsen lassen, wie sie wollen im Barock,
00:51:52sondern wir geben ihnen Formen. Wir machen Kugeln, wir machen Pyramiden, wir schneiden die Hecken.
00:51:57Wir formen die Natur nach unseren Wünschen.
00:52:04Es ist wunderschön anzuschauen, aber für jetzt selber wäre das für uns natürlich nichts.
00:52:09Abgesehen davon, dass unsere Marzelle nicht ganzes hergibt.
00:52:15Der Barockgarten ist neugestaltet, prächtiger und schöner.
00:52:23Platz 11, der Tempelgarten Neuruppin.
00:52:29Mitten in Neuruppin, an der alten Stadtmauer, liegt der Tempelgarten.
00:52:39Manche nennen ihn das Neuruppiner Gartenwunder.
00:52:46Eine beliebte Parkanlage an der Präsidentenstraße.
00:52:50Als ich zum ersten Mal in Neuruppin war, das ist schon viele Jahre her, weil ich eine Landpartie gemacht habe,
00:52:56bin ich da reingefahren. Da war der noch nicht so ganz aufgehübscht wieder.
00:53:00Und ich konnte das erst nicht glauben, was das ist.
00:53:03Ich dachte, das ist irgendwie eine mittelalterliche Burganlage oder irgendwas.
00:53:07Und bin dann da rein, hatte gar keine Ahnung, um was es da ging.
00:53:12Und war dann doch überrascht von diesem Garten.
00:53:19Friedrich der Große lässt hier als junger Kronprinz Mitte des 18. Jahrhunderts einen Garten anlegen.
00:53:25Er ist hier in Neuruppin als Regimentskommandeur stationiert und langweilt sich etwas.
00:53:31In einem schönen Garten will er musizieren, gute Gespräche führen, Obst und Gemüse anbauen.
00:53:38Das war ja so ein bisschen sein Lustgarten für den jungen Friedrich, als er dann nach Neuruppin kam.
00:53:45Der Garten war ja lange, lange auch wirklich verwahrlost.
00:53:51Ein Verein kümmert sich um den Tempelgarten, restauriert Mauern und Tore, sammelt Geld.
00:53:58Die Gartenarchitektin Brigitte Gerke rekonstruiert die Beete nach historischem Vorbild.
00:54:03Als wir diesen Tempelgarten gemacht haben, haben wir uns extra ein Musterbuch besorgt, um uns überhaupt mal Anregungen zu holen.
00:54:12Also letztendlich haben wir uns für ein anderes Muster entschieden, aber haben auch so nach unterschiedlichen Höhen gestaffelt, Pflanzen ausgewählt,
00:54:19nach unterschiedlichen Farben.
00:54:22Die Neuruppiner sind zu Recht stolz auf ihren Tempelgarten. Klein, aber fein und gepflegt.
00:54:29Das Café am Eingang ist beliebt. Niemand muss den Tempelgarten hungrig verlassen.
00:54:39Da gab es eine Mandarinentorte. Und diese Mandarinentorte habe ich geliebt.
00:54:45Und da war nämlich drauf, die ehemaligen DDR-Bürger kennen das noch, es gab doch in diesem Feinkost-Exquisit diese
00:54:52Dosen mit den eingelegten, filetierten Mandarinen.
00:54:55Das war ja für uns damals eine Delikatesse. Und die kamen oben auf diese Sahnetorte drauf. Und da war ich
00:55:00verrückt nach als Kind.
00:55:01Heute gibt's die immer noch. Immer noch lecker.
00:55:08Wo Neuruppin vielleicht am schönsten ist, der Tempelgarten.
00:55:18Die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese.
00:55:28Platz 10. Der Schlossgarten in Wiesenburg.
00:55:34Das Schlossparterre mit seinen Teppichbeeten ist das Schmuckstück.
00:55:44Genau. Da habe ich schon mal mitgepflanzt bei so einem Teppichbeet.
00:55:48Oftmals sind diese Teppichbeete rund, aber sie können auch oval sein oder langgestreckt.
00:55:54Es ist einfach diese Musterung des Beetes, die sich darin widerspiegelt.
00:55:58Und meistens hat man Teppichbeete auch angelegt, indem man dann viermal im Jahr oder dreimal im Jahr die Pflanzen ausgetauscht
00:56:07hat.
00:56:08Also eine Frühjahrs-, eine Sommer- und eine Herbstbepflanzung hatte.
00:56:13Ja, aber so ein echter Gärtner macht doch ratzfatz, noch, bam, Pflanze, zack, zack, zack, fertig. Teppich gewebt.
00:56:21Besonders schnell geht es, wenn die RBB Gartenzeit hilft. 2020 wird gemeinsam ein Teppichbeet mit weißem Lavendel verschönert.
00:56:31Im Mai ist ein Besuch am schönsten. Bei schönem Wetter leuchtet alles in vielen Farben.
00:56:39Das ist ein Ausflugwert. Das hat einen sehr, sehr schönen alten Baumbestand und der auch sehr schön integriert ist.
00:56:45Also es wächst alles sehr harmonisch zusammen. Es gibt sehr schöne Rotodendren.
00:56:49Was ich ganz toll finde, die haben so Wiesen, die sie eher extensiv nutzen.
00:56:53Das heißt, die Wiesen dürfen die Wiesen sein. Und dann mähen sie aber so in Rasenmäherbreite an den Wegen entlang
00:57:01das Gras runter.
00:57:03Und dann hat es so eine gewisse Ordnung, die dann so ins Wilde übergeht. Also ich finde, es sieht ganz
00:57:08toll aus.
00:57:09Der Park ist ein wunderschöner Ort zum Spazieren.
00:57:13Das Schloss ist in Privatbesitz. Aber im Park gibt es jetzt auch ein Café. Mit Mandarinentorte.
00:57:24Platz 9. Der Pfarrgarten Sachsdorf.
00:57:29Ein Juwel, mitten im Dorf. Gleich hinterm Pfarrhaus.
00:57:39Die Artenvielfalt ist atemberaubend. So etwas findet man nur selten in Gärten.
00:57:48Über Jahrzehnte gehört dieses Bild zu Sachsdorf. Pfarrer Karl-Heinrich Zahn und Maler Hans-Peter Bietke spazieren durch ihren Garten.
00:57:59Der Garten bedeutet für mich Vorhof des Paradieses.
00:58:05Was im Himmel ist, weiß kein Mensch. Und ich nehme auch an, dass da keine Gärten sind. Viel zu viel
00:58:10Arbeit für die armen Seelen dann.
00:58:17Stück für Stück schaffen Karl-Heinrich Zahn und Hans-Peter Bietke ein Gartenkunstwerk.
00:58:22Sie feiern Rosenfest und Bambusfest und bieten Gartenspaziergänge an.
00:58:29Dass der Garten nach ihrem Tod erhalten bleibt, wünschen sie sich Zeitlebens.
00:58:34Das waren sehr passionierte, sehr warme Menschen. Und die haben ihren Garten geliebt. Und man hat es diesem Garten angesehen.
00:58:44Gut 10.000 Quadratmeter ist der Garten groß. Da gibt es immer was zu tun.
00:58:50Die Sommer verbringen sie ausschließlich im Garten.
00:58:57Es kommen ja auch immer wieder interessierte Besucher und es entstehen neue Gartenfreundschaften und Liebschaften.
00:59:03Und dann werden einem immer Pflanzen ins Haus getragen.
00:59:06Wir haben erst kürzlich jemanden mit amerikanischen Taglinien kennengelernt, der uns natürlich ein ganzes Sortiment zur Verfügung gestellt hat.
00:59:13Oder es kamen von Potsdam mal welche mit dem ganzen Förstersortiment von Phloxen, 30 Sorten.
00:59:21Also da kann man doch nicht Nein sagen. Das muss doch dann gepflanzt werden.
00:59:25Nein sagen, das konnten sie nie.
00:59:28Ich glaube, dass die Gartenarbeit als Beschäftigung Menschen veredelt. Also sie besser macht.
00:59:44Nichts, was es im Pfarrgarten Sachsdorf nicht gibt. Der Garten ist Vermächtnis und Andenken zugleich.
00:59:58Und da gibt es ja so die wildesten Sachen. Winterharte Zitronen, irre Bambusgeschichten.
01:00:06Da war ich damals, weiß ich noch, ganz tief beeindruckt, wie viele Bambusarten die da hatten und was da nicht
01:00:13alles wuchs.
01:00:13Eine Ausstellung erinnert an die beiden Gartenschöpfer Hans-Peter Bethke und Karl-Heinrich Zahn.
01:00:19Am Wochenende kann sie besucht werden.
01:00:23Platz 8. Der ostdeutsche Rosengarten Forst.
01:00:28Als er um 1910 angelegt wird, bringen Kolonnen von Pferdefuhrwerken Torf und Stalldung hierher.
01:00:35Die Lausitz hat nicht den besten Boden für Rosen. Daher wird rangekarrt.
01:00:41Am 14. Juni 1913 ist Einweihung. Alles soll perfekt sein und wird es.
01:00:48Das Rosenflair ist ordentlich.
01:00:51Der Rosengarten, der liegt mir sehr am Herzen, zumal meine Mutter da auch mit meinem Vater sich kennengelernt haben.
01:01:00Und ja, da gibt es so eine Verbindung irgendwie. Wunderschön, kann man nur empfehlen.
01:01:06Die Tuchstadt Forst ist stolz auf ihren Rosengarten.
01:01:12Über 300 Sorten sind in der Neisseaue zu bewundern. Von den kleinsten, den Zwergrosen, bis zur vielversprechenden DDR-Neuheit vom
01:01:19letzten Jahr, Sommerliebe.
01:01:23200.000 besuchen jährlich den Garten. Eine der größten Rosenanlagen Europas.
01:01:29Und dass die 15 Hektar als duftendes Naherholungsgebiet immer gepflegt sind, dafür sorgen auch die Kreisstädter selbst in 2000-Mach
01:01:37-Mittstunden pro Jahr.
01:01:38Eine Viertelmillion Mark kommen hinzu aus dem Staatssäckel.
01:01:45Also der Rosengarten in Forst ist natürlich ein Muss für alle Gartenliebhaber, nicht nur für Rosenliebhaber, auch von der Anlage
01:01:52allein schon.
01:01:52Wenn ich dorthin komme, dann mache ich immer eins, ich renne sofort los zu den ADR-Rosen.
01:01:58Die ADR-Rosen, das sind die Rosen, die einer allgemeinen deutschen Rosenneuheitenprüfung unterliegen.
01:02:05Das heißt, neue Züchtungen werden dort erstmal getestet, ob sie gesund sind, ob sie überhaupt ausgepflanzt werden können.
01:02:15Das heißt, die stehen dort drei Jahre und werden beobachtet an elf Standorten in Deutschland.
01:02:21Mit seinem Garten hat sich Forst Glanz in die Stadt geholt. 10.000 Rosenstöcke in 800 Sorten gibt es zu
01:02:29entdecken.
01:02:32Da wachsen unglaublich viele Rosen. Die sind jetzt nicht besonders adrett angelegt, sondern es ist wirklich ein Schaugarten.
01:02:38Also gibt es Beete mit Rosen, wieder ein Beet-Rosen, wieder ein Beet-Rosen.
01:02:41Dann gibt es die Hochstockung, dann gibt es die Strauch-Rosen, dann gibt es irgendwie die Wömmler-Rosen.
01:02:45Und das ist alles sehr kategorisiert. Es ist jetzt nicht so ein Garten, wo man reingeht und sagt,
01:02:49oh Mensch, das ist einfach prächtig, hier wandle ich mal durch, sondern ich interessiere mich für diese Rose.
01:02:54So heißt der, so ist der Name, ist ja super, weiter geht's.
01:02:56Und dann haben die eben sehr alte Sorten und dann haben die aber auch so eine ulle Stachelgei, die Klum
01:03:00-Rose, die haben eben so alles da im Angebot.
01:03:04Auch die schönste und edelste Rose braucht vor allem eines, die Gunst des Publikums.
01:03:12Der Züchter hat ja ein Ziel, der möchte diese Rose letzten Endes verkaufen oder er muss ja auch von irgendwas
01:03:19leben.
01:03:19Und eine Rose, die einen schlechten Namen hat, die kann doch so schön sein, die verkauft sich einfach nicht.
01:03:26Also es ist heute eher unüblich, dass man Rosen zum Beispiel nach Politikern benennt, weil das kann schief gehen.
01:03:34Das kann dann ganz schnell in der Publikumsgunst mal nach hinten losgehen und dann ist die Rose eigentlich für den
01:03:40Markt tot oder zerstört.
01:03:43Und diese Hunderten von Züchtungen, die es in der Zwischenzeit gibt und immer gab, die sind natürlich, wenn sie wirklich
01:03:49wachsen und man ein Händchen dafür hat und man sie rechtzeitig zurückschneidet und nicht zu viel und nicht zu wenig,
01:03:55also auf drei bis fünf Augen im Herbst oder im Frühjahr, dann kommen natürlich da unglaublich prächtige Kunstwerke zutage, die
01:04:04die Leute faszinieren.
01:04:05Ein Stück Zaubergarten der Natur schwärmt das Forster Tageblatt bei der Einweihung.
01:04:13Eine bunt bestrahlte Fontäne wie hier gibt es selbst in Berlin nicht.
01:04:18Der Rosengarten von Forst hat Stil.
01:04:26Platz 7, der neue Garten in Potsdam.
01:04:30Als der junge Gartengestalter Peter-Josef Lenné 1816 mit 27 Jahren seinen Dienst in Potsdam antritt, muss er sich als
01:04:39erstes um ein Sorgenkind kümmern.
01:04:42Der neue Garten ist verwildert, überall ist dickigt, die Wegeführung chaotisch.
01:04:49Lenné soll dem Garten neuen Glanz zurückgeben.
01:04:55Der neue Garten ist halt so ein typischer englischer Landschaftspark und wenn man Weite braucht und tief durchatmen möchte und
01:05:04spazieren gehen möchte und schöne Blickachsen haben möchte,
01:05:08dann ist es meiner Meinung nach so genau der richtige Ort zum Blick aufs Wasser.
01:05:13Aber gärtnerisch, also ich sag jetzt mal Schrebergarten, Kleingärtnerisch gibt es da natürlich nicht so viel abzugucken.
01:05:18Da ist, glaube ich, mit Weite und englischem Landschaftspark nicht so viel zu machen.
01:05:23Aber also für Spaziergänge finde ich das traumhafte, traumhafte Kulisse.
01:05:28Friedrich Wilhelm, der Neffe von Friedrich dem Großen, lässt Orangenbäume aus Sanssouci hierher bringen.
01:05:35Die waren ganz kostbar bis dahin, dass man im Barock sogar seine Spielschulden mit Orangenbäumen bezahlen konnte.
01:05:41Ja, so kostbar waren Orangenbäume im Barock, weil es einfach eine unglaubliche Kunst ist, nördlich der Alpen diese zu kultivieren
01:05:48und zu überwintern.
01:05:49Es ist schon nicht so ganz einfach, ihn hier gesund und vorzeigbar zu halten.
01:05:57In der Orangerie überwintern die empfindlichen Kübelpflanzen, die Sommers über im Park stehen.
01:06:03Das ist der ursprüngliche Zweck aller Orangerien.
01:06:09Im Barockgarten standen oft Orangen in den Kübeln. Das erklärt den Namen.
01:06:15Später wurden die Räume auch für Geselligkeiten genutzt.
01:06:19Heute finden, wenn die südlichen Pflanzen im Freien stehen, in dem Gebäude Ausstellungen statt.
01:06:25Gern besucht, nicht zuletzt wegen der reizvollen Umgebung.
01:06:28Muschelgrotte, Meierei oder diese Pyramide. Zu entdecken gibt es viel im Neuengarten.
01:06:41Am meisten da beeindruckt hat war diese sechs Meter hohe Pyramide tatsächlich, die irgendwie so ein Eiskeller, glaube ich, war.
01:06:49Aber der Erbauer ist irgendwie auch Freimaurer gewesen. Und da haben wir lustige Bilder gemacht, als ob wir in Ägypten
01:06:57gewesen sind.
01:06:58Ansonsten von der, von, es ist ja parkähnlich und doch ansonsten recht naturbelassen, fand ich.
01:07:06Nach Potsdam, nach Potsdam, das brauche ich, um glücklich zu sein, rief Friedrich der Große. Es ist was dran.
01:07:14Platz 6, der Schlosspark Rheinsberg.
01:07:18In jungen Jahren soll Friedrich der Große hier glücklich gewesen sein.
01:07:23Die Tage teilt er ein in die nützlichen und angenehmen Stunden.
01:07:28Die nützlichen sind das Studium der Philosophie, der Geschichte und der Sprachen.
01:07:33Die angenehmen sind Musik, Maskeraden und gegenseitige Überraschungen.
01:07:38An schönen Tagen kommen heute die Ausflügler mit dem Boot.
01:07:43Gehen Sie bitte weg. Ich fahre zum ersten Mal, habe ich immer gerufen, den Paddlern zugerufen.
01:07:49Und das Schönste, was es wirklich, wird es jeden empfehlen, der wahrscheinlich bisher immer nur mit dem Auto und dem
01:07:54Parkplatz dann dahin gelaufen, von der Wasserseite zu kommen.
01:07:59Das Schloss am Grineriksee und sein prächtiger Park laden zum Flanieren ein.
01:08:04So still wie hier ist es nur ganz, ganz selten.
01:08:13Rheinsberg ist für viele Erholung.
01:08:16Zu DDR-Zeiten wird das Schloss ganz praktisch genutzt.
01:08:22Für hunderte von Diabetikern ist Schloss Rheinsberg ihr Sanatorium.
01:08:27Eine der speziellen Einrichtungen für die Zuckerkranken in unserer Republik.
01:08:32Mit ärztlicher Betreuung und Neueinstellung, mit exakter Diät, Bewegung, Schulung und Austausch von Erfahrungen.
01:08:42In Rheinsberg stehen viele alte Bäume. Eine 400 Jahre alte Eiche ist dabei.
01:08:48In den 80ern wird der Schlossgarten rekonstruiert.
01:08:53Dann haben wir angefangen, diese Anlage wieder förmlich auszugraben. Das war Wildnis.
01:09:00Und dann ging das los. Und da war noch der alte Hofgärtner, der noch, der war wirklich Hofgärtner, in den
01:09:0820er Jahren dort tätig war.
01:09:10Herr Ambosius, ein toller Mann.
01:09:14Wie die Orgelpfeifen stehen sie auf dem Vorplatz vom Schloss Rheinsberg.
01:09:18Die Linden, die jedes Jahr ihren besonderen Tropfenschnitt bekommen.
01:09:22Heute ist das Motto klar. Waschen, schneiden, füllen.
01:09:26Die Linden gehören zum Markenzeichen vom Schlossgarten Rheinsberg.
01:09:31Der Look stammt aus dem Barock.
01:09:33Heute werden sie Blatt für Blatt geschnitten, nach historischem Vorbild.
01:09:43Man fängt mit dem Kronenansatz an und schneidet erstmal den Kronenansatz alles gleich von allen Bäumen in Reihe.
01:09:49Und dann auch die Kronenspitze, dass alles erstmal eine Höhe hat.
01:09:52Und dann fängt man an, von außen die bauchige Form des Tropfens herzustellen und die geraden Spitzen nach oben zur
01:09:57Krone auszuformen.
01:09:59Ja, das muss man mögen. Aber ich finde es so zum Angucken und da mal sein, ich finde es schon
01:10:04ganz lustig.
01:10:05Das ist halt irgendwie diese menschliche Idee, dass man vielleicht die Natur irgendwie kontrollieren kann. Ich weiß es nicht.
01:10:13Falls Sie auch nach einer passenden Frisur für Ihr Gehölz suchen, schauen Sie mal in Rheinsberg vorbei.
01:10:19Vielleicht ist gerade Baumschnitt.
01:10:22Platz 5. Der Park Babelsberg.
01:10:28Da gehe ich sehr gerne spazieren. Ich fahre dann meistens Richtung Wannsee und laufe runter.
01:10:34Dann gibt es da so einen Biergarten, da kann man sich noch ein Eis auf die Faust holen und geht
01:10:39mal über die Brücke.
01:10:41Und dann kann man da am Schloss Babelsberg lang flanieren und da läuft man ja fast bis Potsdam.
01:10:46Das ist ja ein endloser, wunderbarer Spaziergang. Immer schön am Wasser lang.
01:10:50Ein Spaziergang hier will in der Tat nicht enden. 20 Kilometer Wege gibt es im Schlosspark Babelsberg.
01:11:02Im Park finden sich die Ideen der beiden großen Gartenarchitekten Vinné und Pückler wieder.
01:11:10Ein Pückler hat jetzt auch nicht alles weggefegt, was sein Vorgänger gemacht hat.
01:11:15Der hat vor allem das schöne Wegesystem, hat er aufgenommen.
01:11:19Und vor einigen Jahren wurde Park Babelsberg ja wunderbar renoviert.
01:11:23Das Schloss wurde renoviert, auch von außen die Gartenanlagen wurden renoviert.
01:11:27Und es wurden die sehr schönen Blumenbeete, die Pückler angelegt hat, die wurden alle wieder angelegt.
01:11:34Ein Paradies auf 140 Hektar. Das sind 200 Fußballfelder.
01:11:42Über 10.000 Altbäume gibt es im Park. Das Schloss ist ein Traum mit Türmchen und Terrassen.
01:11:49Vom Flathoturm hat man einen herrlichen Rundblick auf die Potsdamer Schlösserlandschaft.
01:11:55Ich habe ja ganz lange, viele, viele, viele Jahre in Babelsberg gewohnt, bin gerade umgezogen, jetzt nicht mehr da.
01:12:02Und war da ganz viel im Babelsberger Park. Als ich noch jung war und frisch, war ich da mal joggen.
01:12:10Da konnte man da gleich ins Wasser hüpfen und so. Das ist eine super Joggingstrecke da im Babelsberger Park.
01:12:15Und jetzt habe ich da meine Hunderunde gemacht. Und das ist eher so ein lebendiger Park.
01:12:21Im Park Babelsberg kann man wunderbar chillen. Coole Sache.
01:12:28Platz 4, die Freundschaftsinsel. Wir sind mitten in Potsdam und mitten in der Havel.
01:12:38Die Freundschaftsinsel ist Erholung vom Großstadtlärm. Hier blüht, sprießt und summt es.
01:12:49Das erschließt sich nicht sofort, dass es so schön ist, weil da erstmal so eine lange Rasenfläche kommt.
01:12:55Und dann denkt man, ja, lange Rasenfläche. Und wenn man die aber überquert hat, dann wird es richtig schön auf
01:13:01der Freundschaftsinsel, finde ich.
01:13:05Potsdams Staudengärtner Karl Forster gestaltet Anfang der 40er Jahre die Freundschaftsinsel.
01:13:14Das war ja ursprünglich ein Sichtungsgarten, also wo er quasi auch mit Matern zusammen, wo die auch Stauden ausprobiert haben,
01:13:21geguckt haben, was funktioniert.
01:13:23Und dort waren ja sehr viele von seinen Stauden auch aufgepflanzt.
01:13:28Wie das funktioniert mit den alten Staudensorten, erklärt der Inselgärtner der RBB Gartenzeit.
01:13:39Wir haben sowohl alte Pflanzungen als auch alte Sorten. Und die sind heute eben entsprechend weniger beschaffbar und machen sehr
01:13:48viel mehr Mühe.
01:13:50Viel Mühe heißt, Sie müssen oft verjüngen und teilen?
01:13:53Ja, wir müssen einen besonderen Aufwand betreiben, weil die in alten Sorten häufiger teilen.
01:13:58Und wie hier bei der Förster Staudensammlung eben entsprechend auch sogar mit einem Quartierwechsel beigehen, um die immer wieder auf
01:14:05neue Flächen zu setzen und die frisch zu halten und jung zu halten.
01:14:08Die Stauden haben mich insofern fasziniert, weil so einfach mit ihnen auszukommen ist ja gar nicht.
01:14:15Also sie wollen auch beachtet werden, sie wollen sagen, jetzt könntest du schon mal die Hälfte weg, weil wenn man
01:14:20sie zusammenlässt, haben sie gar nicht viel Zuwachs und sowas.
01:14:23Aber wenn man sie teilt und nimmt das andere Teil, die haben ganz viel Zuwachs.
01:14:29Stauden. Perfekt für den pragmatischen Gärtnertyp.
01:14:37Sie kommen jedes Jahr wieder. Man schneidet sie im Herbst runter oder im Frühjahr und dann kommt alles wieder von
01:14:43Neuem hoch.
01:14:44Die Bundesgartenschau 2001 macht die Freundschaftsinsel zum Friendship Island.
01:14:51Was ist denn das? Fragen die Potsdamer.
01:14:56Und was auch schön ist an der Freundschaftsinsel, das ist eben auch sowas Lebendiges.
01:15:01Da gibt es halt so einen Wasserspielplatz für Kinder und so, da kann man sich halt richtig aufhalten.
01:15:05Das ist jetzt nicht nur so ein Schaugarten, sondern so ein Ort, wo man sich richtig immer aufhalten kann und
01:15:09auch Spaß haben kann.
01:15:11Die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese.
01:15:15Kleine und große, zum Erholen, Auftanken und Genießen.
01:15:19Platz 3. Die Gärten von Saint-Souci.
01:15:25Man kann sich nicht satt sehen.
01:15:29Saint-Souci ist ein Mythos.
01:15:40Saint-Souci ist aus ganz, ganz, ganz vielen Gründen sehr besonders.
01:15:44Das fängt natürlich schon damit an, dass der damalige Gründer Friedrich der Große auf einem sumpfigen Gelände
01:15:52sein Traumschloss hingelegt hat, eine Sommerresidenz, die er dann auch noch Saint-Souci genannt hat.
01:15:59Also ohne Sorgen, sorgenfrei.
01:16:02Man kann sein Herz in Saint-Souci verlieren, nur dazu fehlte dir noch irgendwer.
01:16:10Man kann sein Herz in Saint-Souci verlieren, nur dazu fehlte dir noch irgendwer.
01:16:181971 ist Angelika Domröse auf einer Chansonreise durch Saint-Souci.
01:16:24Saint-Souci war ich natürlich schon als Kind ganz oft.
01:16:27Da gab es Eichhörnchen, die waren so zahm, dass sie einem aus der Hand die Nüsse genommen haben.
01:16:33Deswegen bin ich da als Kind sehr gerne hingegangen.
01:16:35Ich kenne ihn ja noch zu Ostzeiten.
01:16:38Und da muss ich sagen, ich weiß gar nicht, ob man das so sagen kann.
01:16:41Doch, man kann es eigentlich so sagen, indem ich es einfach sage.
01:16:44Man hat ihn damals einfach so als verwunschenen Garten.
01:16:48Also ich dachte immer, da liegt irgendwo noch Donrössin, man muss es wach küssen.
01:16:53Ja, ich war das erste Mal in Saint-Souci im Park, als das alles noch in der Pflege der DDR
01:17:00-Gärtner war.
01:17:01Ich war mit Freunden aus Ost-Berlin da.
01:17:04Und das ist meine schönsten Erinnerung an Saint-Souci, weil es war einfach so verwunschen.
01:17:12Auch noch nicht alles so aufgebrezelt und so geleckt.
01:17:15Hier ist ein Schloss, wo du nicht übernachtest.
01:17:19Und durch den Park wirst du am Tage gehen.
01:17:24Und doch, wer hier die Liebe außer Acht lässt,
01:17:28wird auch kulturgeschichtlich nichts verstehen.
01:17:33Saint-Souci ist Sehnsuchtsort.
01:17:36Jeder findet hier etwas für sich.
01:17:45Diese geordnete, diese gestaltete Natur ringsum, ist auf ihre eigene Weise schön und kostbar.
01:17:52Und um es noch deutlicher zu sagen, sie ist teuer.
01:17:57Weder ist sie von allein entstanden, noch würde sie sich auch nur eine Woche lang von allein erhalten,
01:18:02ohne sachkundige und liebevolle Pflege.
01:18:05An und für sich ist es wie Kinder. Man sieht so groß und freut sich, wenn alles hier da ist.
01:18:10Und es ist natürlich sehr traurig, wenn dann so wenig Regen kommt wie dies Jahr.
01:18:14Und die Blüten alle so hängen und der ganze Flur einfach nicht zur Wirkung kommt.
01:18:18Und schauen Sie auch mal nach draußen, wenn die Besucher im Park sind und sich freuen an Ihre Arbeit?
01:18:22Ja, wir kümmern uns auch darum und freuen uns, wenn unsere Blüten gestaunt werden und jeder bewundert ist.
01:18:29Damals wie heute sorgen Gärtnerinnen und Gärtner dafür, dass Besucher die Beete bewundern können.
01:18:38Und zwar wird das heute auch wieder so bepflanzt wie damals. Es gibt Pflanzlisten, Gott sei Dank.
01:18:45Und es ist in der Mitte ein riesengroßes Wasserbecken mit einer hochaufschießenden Fontäne.
01:18:51Wasser ist ein ganz wichtiges Element im Park von Sanssouci.
01:18:54Und drumherum legt er ein Rondell an mit schönen Sitzbänken und mit Blumenrabatten.
01:19:02Im Mai 1747 wird Schloss Sanssouci eingeweiht.
01:19:07Für Friedrich II. ist es eigentlich nur ein Gartenhaus.
01:19:12Erst viel später wird es berühmt.
01:19:14Ich war in Sanssouci und habe dort die Vorlage für die Terrassenrestaurierung gemacht, der Terrassenanlage und die Akten des 18.
01:19:22Jahrhunderts gelesen,
01:19:24wie der Garten oder wie diese Terrassen entstanden sind.
01:19:27Alle Baurechnungen, jede Nagelrechnung, jeder Witzbegalt können Sie alles noch finden.
01:19:32Die Rechnungen sind da.
01:19:33Friedrich II. hat das zwar mal angeordnet, dass das alles vernichtet wird, ist aber alles geblieben.
01:19:39Und das können Sie alles lesen. Die Akte von 1744 hat 1400 Seiten.
01:19:47Gut 150 Jahre ist Sanssouci Sommersitz preußischer Könige und deutscher Kaiser.
01:19:54Sorglos lässt sich heute im Park spazieren. Man sollte Zeit mitbringen.
01:20:01Die Spaziergänge sind halt wunderschön, da durch diesen englischen Garten und am Teehaus vorbei.
01:20:08Das funkelt dann in der Sonne.
01:20:13Und eine der schönsten Anlagen ist dann der Sizilianische Garten.
01:20:17Und dort wird die Italiensehnsucht der Könige und vor allem von Friedrich Wilhelm IV. ganz besonders deutlich,
01:20:25weil sie denken wirklich, sie sind in Italien.
01:20:29Sanssouci. Eine faszinierende Gartenlandschaft.
01:20:34Platz 2. Der Branitzer Park. Pücklers Reich der Pyramiden.
01:20:42Irgendwie ist der Park immer noch ein Geheimtipp. Nie überlaufen.
01:20:50Der Park ist ja auch super harmonisch schön angelegt. Der ist ja ganz sanft und ganz weich, der Park, wenn
01:20:57man da durchgeht.
01:20:58Und dann kommt halt so diese spitze Pyramide da in dem Gewässer. Und das hat schon was. Ist ja super
01:21:04modern eigentlich.
01:21:06Er ist ziemlich weitläufig. Ich kann sogar sagen, dass ich zu meiner aktiven Zeit da sogar trainiert habe.
01:21:14Es gibt wunderbare Wege, wo man laufen kann, also auch als Leistungssportler.
01:21:19Und ja, warum ist man da stolz? Ich denke, das hängt auch mit Pückler zusammen.
01:21:26Ich glaube, das ist der wichtigste Mensch in der Region gewesen. Der hat sehr viel bewegen können.
01:21:33Der Park ist Pücklers Lebenswerk. Wer hier einmal auf den geschwungenen Wegen wandelt, atmet auf und möchte für immer bleiben.
01:21:46Der Park tut der Seele gut. Blicke, Baumgruppen, Brücken, Beruhigen.
01:21:55Pückler ist irgendwie meine Lieblingsfigur in der Gartengeschichte. Ich sehe ihn aber auch sehr ambivalent, weil er war ein Spieler,
01:22:03er war ein Hasardeur.
01:22:05Er war ein Womanizer vor dem Herrn. Nicht zu vergessen, sinngemäß hat er ja mal gesagt, mit einer schönen Frau
01:22:13an meiner Seite durch die Gegend, durch die Welt zu fahren, das ist meine Lieblingsbeschäftigung.
01:22:18Nur er hatte zu Hause eine Ehefrau sitzen, Lucy, die etwas älter war als er, die offensichtlich nicht sehr schön
01:22:25war.
01:22:26Aber es war wohl eine Seelenverwandtschaft da und gemeinsam verbunden hat sie die Parkomanie.
01:22:34Pückler ist ein Exzentriker. Manche sagen auch, etwas verrückt. Er baut sich zwei Pyramiden in den Park, eine mitten in
01:22:43den See.
01:22:47Man stelle sich vor, er hat sich begraben lassen in einer Seepyramide, dem berühmten Tumulus.
01:22:54Und alle, die heute nach Branitz kommen, ich meine, man kippt doch in die Rabatte, wenn man das sieht. Das
01:23:00ist doch völlig verrückt.
01:23:01Seine Frau Lucy wurde dort begraben und er wurde dort begraben. Und es ist eine riesengroße, mit Efeu bewachsene, mit
01:23:09Efeu und Wein bewachsene Pyramide in einem Seespiegel.
01:23:13Bis heute wird man immer wieder in seinem Park von neuen Aussichten überrascht. Ihn würde das sicher freuen.
01:23:23Und dann sind sie im Dunkeln und eröffnen sich mit einmal einen Blick, wenn sie da rausgehen, in die Helligkeit
01:23:29des großen Raumes.
01:23:31Diese Wechselwirkung. Deswegen ist es wichtig, in solchen Anlagen vormittags zu gehen oder auch nachmittags, weil die Sonne eine ganz
01:23:40große Rolle in seinen Betrachtung spielte.
01:23:46Pückler will aus Wüsten Oasen schaffen. In Branitz ist ihm das aufs Schönste gelungen.
01:23:54Die schönsten Brandenburger Gartenparadiese. Unsere Nummer eins.
01:24:00Der Förstergarten in Potsdam.
01:24:04Im Teich quaken die Frösche. Es summt Sucht und Gurt.
01:24:10Der Förstergarten ist eine kleine andere Welt. Mitten in Potsdam. Verwunschen. Still.
01:24:18Hier lebt der berühmte Staudenzüchter und Gartenphilosoph Karl Förster.
01:24:24Kann man sich ja heute noch angucken auf sein Haus, wo er da gelebt hat und viele, viele Bücher geschrieben
01:24:30hat.
01:24:31Und das war der Mann der puren Gartenliebe.
01:24:34Karl Förster ist ein begnadeter Gärtner gewesen. Ein begnadeter Züchter. Er hat die schönsten Rittersporne überhaupt gezüchtet.
01:24:44Himmelblauer Rittersporn, duftender Phlox und Astern in den leuchtendsten Farben.
01:24:49Ihnen galt die besondere Liebe von Professor Karl Förster, dem bekannten Pflanzenzüchter, dem wir viele Sorten winterharter Blütenstauden verdanken.
01:24:58Phlox war so ein Leib- und Leben-Thema. Ein Garten ohne Phlox ist ein Irrtum.
01:25:06Bis 1970 lebt Karl Förster mit seiner Familie in Bornim und ist bis zum Schluss Pflanzenzüchter mit Leib und Seele.
01:25:15Er beschenkt die Gartenwelt mit unzähligen neuen Staudenarten.
01:25:21Der Karl Förster Garten wird heute von der Stiftung Denkmalschutz gepflegt.
01:25:25Gärtnerin Christina Scheller kennt alle Pflanzen und ihre Befindlichkeiten.
01:25:33Hier kommt zum Beispiel eine Iris. Ich weiß, dass da eine Iris ist, aber wenn man jetzt da einfach so
01:25:38jäten würde, selbst wenn man es weiß, dann würde man die vielleicht erwischen.
01:25:44Das ist nicht so gut. Hier kommt vieles jetzt an Stauden erst unten aus der Erde raus.
01:25:49Und in diesem Dschungel aus Blumenzwiebel, Laub und beginnendem Unkraut sieht man die nicht, wenn man nicht genau weiß, wo
01:25:58sie sind.
01:25:59Also lieber Zupfen. Und sowieso nicht mehr Gärtnern als unbedingt nötig, laut Karl Förster.
01:26:06Was er damit meint, erklärt uns der Leiter des Gartendenkmals.
01:26:12Er sagt, ich propagiere Gärten für intelligente Faule.
01:26:17Ihr müsst nicht mehr dreimal im Jahr pflanzen, ihr müsst nur einmal pflanzen und auch nicht jedes Jahr.
01:26:23Und ihr habt über Jahre Freude an dem Gartenstil, den ich propagiere.
01:26:30Im Förstergarten sind rund 1500 Staudenarten vertreten, die gemeinsam mit anderen Pflanzen nach Karl Försters Motto leben.
01:26:38Es wird durchgeblüht, das ganze Jahr über.
01:26:47Ich finde, der ist sehr, sehr vielgestaltig, dieser Förstergarten.
01:26:50Der hat eben auch versucht, also mit seinem Senkgarten und dem Teich, der da ist und seinem kleinen Alpinum und
01:26:56solchen Dingen,
01:26:59unterschiedliche Lebensbereiche auf relativ engem Raum irgendwie zu schaffen.
01:27:03Der Förstergarten, das ist wirklich sehenswert.
01:27:06Und das Tolle daran ist, man kann jederzeit dorthin, es ist immer offen, es kostet kein Geld.
01:27:13Und dank der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist er wunderbar renoviert, das Haus auch.
01:27:20Das Ganze ist ein Märchen und da muss man wirklich dringend hin, auch eigentlich jeden Monat.
01:27:28Der Förstergarten in Potsdam-Bornim, unsere Nummer 1.
01:27:41Und das waren sie, die 30 schönsten Brandenburger Gartenparadiese.
01:27:48Große und kleine Oasen, von der Lausitz bis in die Prignitz.
01:27:54Vielleicht haben wir sie ja neugierig gemacht und sie begeben sich auch einmal auf Entdeckungstour durch Brandenburgs schönste Gärten.
01:28:04Ich bin dann mit den Pflanzen, mit der Erde, mit der Natur allein und finde das sehr beruhigend und es
01:28:12erdet mich.
01:28:13Also Erde erdet mich.
01:28:18Wenn man dann noch irgendwo sich hinsetzen kann, einen Kaffee trinken und in den Garten gucken, das finde ich dann
01:28:22die Krönung.
01:28:23Man kann immer wieder was Neues entdecken und ist jedes Mal wieder begeistert.
01:28:28Man schlendert da halt gerne durch. Es ist Entspannung.
01:28:35Man kann possibly nicht cous successesụ Dir.
01:28:48Man wird es für euch also als Teiler.
01:28:48Man kann also hanno die Watsch resilience.
01:28:50Man kann sich einfach emple defundmen und vieles stattfinden.
01:28:50Man kann die Watsch-Blacke, ganz gut dem Jedi- movie.
01:28:51Man kann alles noch wirklich nicht durch.
01:28:51Bin es nochmal etwasrukturiert, aber auch da lange nicht.
01:28:51So death ist ein Teiler wie Kaffee trinken,
01:28:54muss ich einem Tiermillimeter تع Winter.
01:28:54Man kann alles wirklich nicht durchführen.
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