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00:07For years, my parents gave me the illness of my father's father.
00:37But with every visit I noticed more, how my parents changed.
00:41How they became tired and confused.
00:45My father has Parkinson's.
00:47How does that change our life?
01:08Over a year, I accompany my parents with the camera.
01:12And I search for a question that many people ask.
01:17How do you accept a severe disease and the age of people who are next?
01:33How do you dream about it?
01:36I think so.
01:40But I don't know.
01:46Do you sleep a little further?
01:48Do you sleep a little further?
01:49Yes.
01:50Yes, a little bit.
01:52A little bit.
01:54A little bit.
02:02Seit 7 years pflegt my mother him now.
02:05In the near Kiel.
02:07Arzt-Besuche, Medikamente einteilen,
02:10körperliche Unterstützung.
02:12I ask myself, how long she can do that?
02:24I try as often as I can, to come to Hamburg because I want to support them.
02:29But my visits and gemeinsame flights like this are seldom near.
02:43The diagnosis of the day is at the age of 60.
02:47He holds her for himself.
02:49He doesn't tell my mother about it.
02:52Parkinson and he?
02:54He can't believe it.
02:55He feels fit.
02:57He does a lot of work in his mathematics.
03:05He wears out of the world to the world,
03:05With a couple years of years,
03:07he sends him to a conference.
03:08He meets researchers with other mathematics professors.
03:11From M to R,
03:14and the GIs are from M to R.
03:17The case is also from M to R,
03:18the same thing.
03:18That's what we do here,
03:20is the same.
03:21You must have formal formal
03:23to realize that exist.
03:25Existenz, not just the way it is, but the Existenz of this sense.
03:28But the Existenz of regular solution, that is so good,
03:31um the Existenz to close.
03:33But that means not that the word is not important.
03:40My parents take me with.
03:43My mother plays, my father writes complicated messages on the table.
03:47I don't understand anything, but I feel like I'm part of something,
03:50that's for everyone important.
03:55There are a lot of opportunities here.
04:01How can you do this?
04:14With the time, they can't hide the symptoms anymore.
04:16More barriers.
04:20Bewegungsschwierigkeiten,
04:21Zittern,
04:22steife Muskeln.
04:26As my mother knows about it, she begins to gather information.
04:30Together, they seek help and help in Parkinson's groups.
04:37Cane Fu is a word from Kung Fu,
04:39and in English word cane, that Stock, means Stock.
04:43And I believe that I also have more self-awareness,
04:48because I know I have a Stock or a Schirm,
04:50and could be, if I need it, also wehren.
04:55Links,
04:56links,
04:58Selbstverteidigung mit dem Stock.
05:00Bei Trainer Jan Fitzner lernen Senioren,
05:02wie sie sich bei Angriffen schützen und wehren können.
05:04Stich in Bauch,
05:06Stich ins Gesicht,
05:07hinten umgreifen,
05:09nach vorne geschlagen,
05:11links über die Schulter
05:12und Schlag zum Knie.
05:14Später komme ich noch mal zu Rollstuhlboxen,
05:16da können Sie das auch noch mal sehen,
05:17dass das auch aus dem Sitzen heraus geht,
05:19oder weil man sich gar nicht mehr auf den Beinen fortbewegen kann.
05:22Also hier geht der Ellenbogen runter,
05:24hier kommt er hoch,
05:25und ich ziehe meine Hände zu mir ran.
05:29Und du versuchst wieder ganz, ganz doll festzuhalten.
05:31Ganz, ganz doll.
05:34Du hast du schwach.
05:35Du hast du schwach.
05:39Die meisten hier haben Parkinson,
05:41in ganz unterschiedlichen Stadien.
05:46Viele werden zu Hause gepflegt,
05:48ohne professionelle Unterstützung.
05:50Sie haben viele Fragen.
05:58Die monatlichen Gruppentreffen organisiert oft Christiane Haas.
06:02Sie selbst bekam die Diagnose,
06:04als sie noch Lehrerin war.
06:06Wir sind nicht immer so, wie wir hier sitzen,
06:08sondern wir haben ganz unterschiedliche Phasen am Tag.
06:11Man kann sich das immer gar nicht vorstellen.
06:12Das ist wirklich eine Sache von Minuten,
06:15dass man sich völlig verändert.
06:16Dass ich dann hier wie so ein Zombie im Grunde genommen laufe.
06:20Also nach vorne gebeugt, zitternd,
06:23kaum in der Lage, ein paar Schritte zu gehen.
06:25So ist es inzwischen bei mir.
06:26Und ich brauche ständig Hilfe.
06:28Und insofern sind die Angehörigen da gefragt.
06:31In erster Linie mein Mann.
06:32Die anderen Angehörigen wohnen nicht mehr im Haus.
06:35Und die sind dann natürlich nur selten da.
06:37Ich habe früher im Altenheim gearbeitet.
06:40Und da habe ich ganz viele Bewohner begleitet bis zum Tod,
06:43die Parkinson hatten.
06:44Und von daher weiß ich, was alles kommen kann.
06:46Und das mache ich auch manchmal Angst.
06:50Ich habe gerade von der Möglichkeit von Lach-Yoga gehört.
06:53Welche Themen sollen wir bearbeiten in Zukunft?
06:58Und wo sollen wir gucken, dass wir Experten herbekommen?
07:01Meine Idee war, dass jeder, das fehlt leid.
07:04Ich gebe einfach mal so Zettel hier rum.
07:06Und ein paar Themenvorschläge aufschreibt.
07:19Parkinson, was nun? Wie verändert sich das Leben?
07:22Da würde ich mir nicht unbedingt einen Experten vorstellen.
07:25Sondern uns alle. Wir sind ja alle Experten.
07:28Da könnte man tatsächlich mal so ins Gespräch kommen.
07:30Miteinander. Was machst du? Wie gehst du damit um?
07:34Ernährung haben wir hier nochmal. Schluckstörungen.
07:36Welche Rolle spielt die Persönlichkeit bei der Parkinson-Erkrankung?
07:40Dass man immer die gleichen Medikamente bekommt.
07:44Und die Persönlichkeiten sind sehr unterschiedlich.
07:47Der eine reagiert so, der andere reagiert so.
07:49Das sehen wir ja tatsächlich immer.
07:51Dass man darüber vielleicht nochmal ins Gespräch kommt.
07:53Das bringt mir einfach nicht um das zu sein.
07:54Aber jetzt weiß ich, dass es noch nicht ein Verordnungen ist.
08:09Parkinson kann man nicht heilen. Aber man kann damit leben.
08:18How's it going?
08:20Thank you very much. And you?
08:25Did you do gymnastics?
08:27And I'm going to walk.
08:31A little bit.
08:42I'm going to walk.
09:04I'm going to walk.
09:09I'm your youngest daughter.
09:10Meine Geschwister aus früheren Ehen leben verstreut in anderen Städten.
09:17Meine Mutter kommt aus Armenien, mein Vater aus Oberschlesien.
09:23Zuhause sprechen wir überwiegend Russisch und Deutsch.
09:34Wann hast du von der Krankheit erfahren?
09:36An diesen Tag erinnere ich mich genau, denn wir saßen lange in der Küche und versuchten zu verstehen, was das
09:44jetzt bedeutet.
09:45Wir haben angefangen uns damit zu beschäftigen und kamen zu dem Schluss, es ist nichts Schlimmes.
09:51Wichtig ist nur, den Lebensstil anzupassen.
09:58Hast du das Gefühl, dass sich eure Liebe durch die Krankheit verändert?
10:04Ja, das schon, aber ich würde nicht sagen, dass ich ihn weniger liebe, eher mich selbst manchmal.
10:15Weil man oft unzufrieden ist mit sich, denn es gibt Momente, in denen man die Nerven verliert und ihm passiert
10:21das auch.
10:21Das kommt natürlich vor. Aber das heißt nicht, dass man den anderen weniger wertschätzt. Es heißt, dass man mit sich
10:29selbst unzufrieden ist.
10:34Und trotzdem muss man immer versuchen, innerlich über der Krankheit zu stehen, als würde man die Flügel heben und von
10:44oben auf sie herabschauen.
10:46Man darf nicht zulassen, dass die Krankheit auf einen herabschaut. Sonst liegt man nur noch da und ich gibt's nicht
10:54mehr.
10:56Das Gute ist, dass er ein Mensch ist, der seine Gewohnheiten beibehält. Gut, Volleyball schafft er nicht mehr.
11:03Aber Karten spielt er noch. Bridge, weil es gut für den Kopf ist. Mathematik, ob es gut klappt oder nicht,
11:10ist eine andere Frage.
11:11Es geht darum, dass du den Kampf gegen die Krankheit nicht aufgibst.
11:23Heute ist Bridge-Turnier in Kitzelberg an der Kieler Förde.
11:28Jahrzehntelang hat mein Vater mit Freunden zusammen Karten gespielt.
11:33Bridge spielt man im Team. Mit Richard hat mein Vater immer mal wieder zusammen gespielt.
11:37In wem spielst du heute? Heute spiele ich mit Inge Strössner.
11:42Kenne ich. Die kennst du auch noch? Ja.
11:45Du weißt, dass Udo gestorben ist? Nee. Weißt du nicht?
11:50Udo ist Anfang letzten Jahres, ist ja leider verstorben.
11:56Jetzt sieht man, dann hab ich noch gesehen, Roland Schmidt.
12:03Der Roland Schmidt, ja. Der ist aber mittlerweile auch nicht mehr aktiv.
12:10Also ...
12:12Es tut gut, meinen Vater in einem gewohnten Umfeld zu sehen.
12:16Gleichzeitig merke ich, dass es ihm immer schwerer fällt.
12:21Bridge ist ein toller Denksport.
12:23Also wir hoffen ja alle, dass wir da mit unserem Kopf sozusagen fit halten.
12:28Wir haben in unserem Club eine Spielerin, die ist 92.
12:38Mein Vater hat sich seit Wochen auf das Turnier gefreut.
12:41Doch mit einem Mal geht es ihm schlechter.
12:44Wir fahren nach Hause.
12:48Das ist ja so ein langweiliges Blatt.
12:51Drei Pik, drei Kreuz.
12:54Da hab ich hier fünf Punkte.
12:56As 4 und Bube 1 Punkt.
12:59Zu Hause geht es ihm schnell besser.
13:01Parkinson bleibt unberechenbar.
13:06Was ist für dich das Schwierigste?
13:10Dass wir in gewisser Weise inzwischen in unterschiedlichen Welten leben.
13:14Für ihn ist es sehr wichtig, sein Buch noch fertigzustellen.
13:18Seine Mission.
13:20Ein echter Wissenschaftler trägt das wohl immer in sich.
13:23Das Gefühl, noch etwas vollenden zu müssen, noch etwas weiterzugeben.
13:27Jetzt, wo er spürt, dass seine Zeit begrenzt ist,
13:30möchte er diesen Staffelstab unbedingt weiterreichen.
13:34Das ist fast wie eine Besessenheit.
13:36Er möchte nur noch daran arbeiten.
13:38Familie und Kinder treten dabei in den Hintergrund.
13:41Für ihn ist wichtig, es noch zu schaffen.
13:53Und meine Aufgabe ist jetzt, an ihn zu denken, an seine Gesundheit,
13:59damit er das, was er noch schaffen will, auch schafft.
14:01Denn es ist wichtig.
14:17Denn es ist wichtig.
14:22Es ist wichtig.
14:23Was macht du?
14:23Ich bin der Professorin.
14:26Alles, was ich da rausgekriegt habe, ist so interessant.
14:32Und dann sitze ich, dann liege ich im Bett.
14:35Dann will ich das ja aufschreiben, damit das nicht wegläuft.
14:40Was magst du an der Nacht arbeiten?
14:43Siehste, wenn man zur Ruhe ist, so ruhig, das ist ja geschehen.
14:48In der Nacht, als ich ein kleines Kind war,
14:52da haben sie mir immer auch vor Fragen gestellt.
14:56Mathematische.
14:58Und da habe ich, damit ich mich auf das Problem konzentrieren konnte,
15:06da habe ich ja immer die Hände vor die Augen gegeben
15:10und dann so in der Ecke gestanden.
15:15Bist du nicht müde?
15:17Ja, jetzt werde ich langsam ein bisschen müde.
15:20Jetzt kriege ich ja schlafen.
15:23Und du gehst auch jetzt schlafen.
15:29Meine Mutter ist Drehbuchautorin.
15:33Sie ist die Erste, die zu Hause filmt.
15:37Zum achten Geburtstag bekomme ich dann meine eigene Kamera geschenkt.
15:41Meine ersten Aufnahmen mache ich an der Universität in Kiel,
15:44wo mein Vater fast 50 Jahre lang Mathematik lehrt.
15:48Es ist über viele, viele Jahre alles gewachsen.
15:51Ich weiß alles, was an welcher Stelle liegt.
15:54Aber das kann ich nur alleine, nur alleine.
15:58Niemand könnte hier wissen, wo man was findet.
16:01Und das ist so mein tägliches Leben.
16:03Ich schreibe hier was an der Tafel mit der Kreide, wie jetzt hier.
16:09Jetzt kletterst du dir hoch ein Gerüst und hier ist die Sandkiste.
16:12Wie soll man jetzt eine Rutschen bauen, dass wenn du eine Kugel hier, wenn eine Kugel rollt, dass sie am
16:21schnellsten von oben bis zu der Sandkiste kommt.
16:23So sieht das aus, wenn das fertig ist.
16:27Das sind auch, wie ich dir gezeigt habe, auch einige Zeichnungen hier.
16:36Das sind die Kugel.
16:38Das ist das ganze Jahr.
16:39Das ist ein Rutschen.
16:41Das ist das ganze Jahr.
16:42Basiv.
16:43Hopp, hopp.
16:44Jaaaah.
16:46Hey Jungs.
16:48Was ich sagte, spritt doch.
16:53Hey!
17:04Parkinson entsteht, wenn im Gehirn Dopamin fehlt.
17:08Dopamin wird umgangssprachlich als Glückshormon bezeichnet.
17:13Auf mich wirkte mein Vater aber immer glücklich.
17:20Er tat, was er liebte und war mit Menschen zusammen, die er liebte.
17:25Oh nee, das hat nicht geklappt.
17:27Warum fehlt also ausgerechnet ihm dieses Glückshormon?
17:31Noch höher?
17:32Nee, das reicht, reicht.
17:49Wie heißt du?
17:51Ich heiße Peter.
17:53Wie alt bist du?
17:5665.
17:57Was tust du denn so gerne?
17:59Ich?
18:01Ich tue gerne Volleyball spielen, Mathematik machen, Nachdenken, Philosophie.
18:14Was kannst du gut?
18:16Was kann ich gut Witze erzählen?
18:23Wo bist du am liebsten?
18:25Wo bin ich am liebsten?
18:26Mit dir, meine Süße.
18:37Inzwischen muss mein Vater immer wieder für mehrere Tage ins Krankenhaus.
18:43Untersuchungen, Tests und Arztgespräche.
18:48Sein Medikamentenplan muss laufend angepasst werden.
18:51Viele Steine.
18:54Wie schön ist das?
18:57Wo ist das?
18:59Wo ist das?
19:00Wo ist das?
19:00Krankheit.
19:01Die nimmt sehr viel Kraft.
19:05Wenn du dann siehst, was da sich endet, dann hoffe ich, dass diese Krankheit sich durchzieht.
19:22Ah nein.
19:26Oh.
19:28Dann wird alles gut bei uns.
19:40Ich merke, dass es meiner Mutter zunehmend schwerfällt, alles alleine zu bewältigen.
19:45Und frage mich, wem fällt es eigentlich schwerer?
19:48Dem Kranken oder demjenigen, der sich um ihn kümmert?
19:51Aber was bleibt anderes übrig?
19:53Für meine Mutter kommt ein Pflegeheim nicht in Frage.
19:56Wenn man liebt, bleibt man zusammen.
19:58So ist sie aufgewachsen.
20:03Wie mein Vater werden etwa 3,8 Millionen Menschen in Deutschland hauptsächlich von ihren Angehörigen gepflegt.
20:08Geht alles in Ordnung?
20:09Geht alles in Ordnung?
20:11So, das ist sehr schön.
20:12Wie geht's Ihnen denn jetzt?
20:14Jetzt habe ich lange gesessen.
20:16In der Uniklinik wird mein Vater von Professorin Dr. Daniela Berg betreut.
20:22Wie schlimm kann es noch werden mit den Symptomen?
20:25Es gibt nicht den Standardverlauf.
20:27Also, ich arbeite jetzt seit vielen Jahrzehnten mit Menschen, die mit Parkinson leben.
20:32Und ich sage immer ganz bewusst Menschen, die mit Parkinson leben.
20:34Weil das ist ein Leben mit einer Krankheit, wo man nicht jeden Tag sagt, ich bin krank.
20:38Sondern man integriert es, sollte es integrieren und sagen, okay, ich bin Chef.
20:43Parkinson gibt's, aber ich lebe trotzdem mein Leben.
20:45Aber ich habe häufig den Eindruck, dass die Sorge, dass man nicht als guter Partner da ist,
20:53ich will noch nicht mal sagen nach außen hin, sondern auch für sich selbst, für den Betroffenen,
20:57dazu führt, dass man zu lange alleine die Belastung trägt.
21:03Aber ein bisschen ist es sicher auch dieses Denken, was wir vielleicht alle haben sollten,
21:09was vielleicht in der Generation noch mehr der Fall ist, in guten und in schlechten Zeiten.
21:13Jetzt ist eine schlechte Zeit und jetzt stehe ich zu dir und wir ziehen das zusammen durch.
21:16Was per se natürlich was Wunderschönes ist.
21:19Aber wo ich denke, dass eine gewisse Überschätzung der eigenen Fähigkeiten oder Möglichkeiten da ist
21:24und dass es dann schlussendlich gar nicht so gut ist.
21:27Das Gute, was man meint, macht nicht das Gute, was man will.
21:30Es wäre besser, wenn man sich Hilfe holt, wenn man selber mehr Kraft hat,
21:34wenn man selber besser schlafen kann.
21:48Dann ist es so, dass im Verlauf auch einige, die von Parkinson betroffen sind,
21:55mit der Stimmung Veränderungen erleben, dass sie gedrücktere Stimmung sind,
21:59dass sie sich zurückziehen, dass sie vielleicht auch apathisch werden,
22:01gar nicht mehr so Freude haben an den Dingen, die sie sonst hatten.
22:05Und ganz wichtig, auch die nicht so zum Ausdruck bringen können.
22:08Und auch da muss man sich natürlich als Familie daran gewöhnen,
22:11dass der Betroffene jetzt einen vielleicht nicht mit einer ganz lebendigen Mimik immer begleitet.
22:17Aber das heißt nicht, dass er nicht genauso innerlich auch Anteil nimmt.
22:23Erinnerst du dieses Lied?
22:35Sie schenkte mir, ich weiß nicht mehr in welchem Jahr,
22:39und kann's beim besten Willen heute nicht mehr sagen,
22:43ob's zu Weihnachten oder zum Geburtstag war,
22:47ein Kästchen in buntes Papier eingeschlagen,
22:51ein Kästchen rot und schwarz lackiert,
22:55im Holz mein Name eingraviert,
22:59Manschettenknöpfe dachte ich doch dann,
23:03fängt das Kästchen zu spielen an.
23:22Es spielte keinen Ton von stiller Weihnachtszeit,
23:26wie man's von einer Spieluhr wohl erwarten könnte.
23:30Es war auch nicht üb immer Treu und Redlichkeit,
23:33nur eine Melodie, die in den Ohren tönte,
23:38ein Lied, das einem unbekannt, bekannt vorkommt,
23:44von dem man ahnt, dass wie man ihm auch widersteht,
23:50es einem nicht mehr aus den Ohren geht.
23:53Ah, das ist ja süß.
24:00Links Richtung Bramstädter Landstraße B206 abbiegen.
24:05Eine Woche später kann meine Mutter ihn wieder mit nach Hause nehmen.
24:1016. Immer die gleiche Musik.
24:14Er hat immer gleich gemacht.
24:16Du wirst aber ein guter Schauspieler.
24:40In Momenten wie diesem merke ich, dass sie bereit sind,
24:43gemeinsam gegen die Krankheit zu kämpfen.
24:45Und dann fürchte auch ich nichts mehr.
24:52Warum gefällt dir das Lied?
24:54Ja, ich sehe da einen Torero.
24:58Sombrero.
24:59Sombrero mit Sombrero.
25:04Bist du auch ein Torero mit Sombrero.
25:06Emotions aller Wüsten.
25:08Gefreude.
25:10Rados.
25:28Erinnerung.
25:32Irgendwas übersehen.
25:40Aber das ist nicht viel.
25:47Mich damit abzufinden, dass auch meine Mutter älter wird, fällt mir schwer.
25:53Ich stoße diesen Gedanken weg von mir.
25:55Und ich glaube, sie auch.
26:11Und mein Vater, immer öfter sitzt er stundenlang im Garten, in Gedanken versunken.
26:37Ich habe so viel inzwischen geschrieben, und dann wollte ich ja das Buch nicht nur so herausgeben,
26:46sondern mit Änderung.
26:49Und ich bin schon fertig.
26:52Ich habe hier alles schon drin.
26:55Die Ergänzung.
26:56Und dieses Suchen, Springen, das ist gerade mit meiner Krankheit.
27:03Das ist ja sehr, sehr unangenehm.
27:08Und da wollte ich ja, dass du eventuell wie ein ganz bisschen helfen kannst in diesem Bereich.
27:28Die Hängematte sieht so aus, als ob da einer liegen würde.
27:35Durch den Wind, ne?
27:37Ja.
27:46Abendessen bei uns im Garten.
27:52Wollen wir raus?
27:54Draußen wunderschön.
27:57Dieter kennt meinen Vater bereits länger als ich.
27:59Ja.
28:01Auch lange nicht gesehen.
28:03Und meinen herzlichen nachträglichen Glückwunsch zu deinem Geburt.
28:0883.
28:09Vielen Dank.
28:11Schau mal hier.
28:13Das war die Zusammenfassung der Vorträge vom Baikalsee.
28:19Sie lernen sich an der Universität in Kiel kennen.
28:22Mein Vater als junger Professor, Dieter sein erster Doktorand.
28:27Viele Jahre arbeiten sie gemeinsam, veröffentlichen zusammen ein Buch.
28:31Und das ist ja die Spitze von allem, was wir da gemacht haben.
28:37Auch die Mühlen ist wirklich besonders.
28:38Ja.
28:39Da haben wir die ganzen guten Sachen reingepackt.
28:42Ja, da haben wir die.
28:44Das war sein Lieber.
28:55Ich hörte Vorlesungen bei irgendjemandem.
28:58Ich weiß gar nicht mehr genau, was das Thema war, aber Piotr hatte sich auch in diese Vorlesung gesetzt
29:04und saß nicht allzu weit von mir entfernt und ich sah, wie Piotr mit dem, was da erzählt wurde und
29:15wie es erzählt wurde, unzufrieden war.
29:20Und kurz darauf fingst du mit deiner Vorlesung an und es war irgendwie flüssiger und einleuchtender und nicht so spröde
29:35wie in dem anderen Fall.
29:36Wo seid ihr unterschiedlich, wie man Dinge angeht?
29:39Ja, ich glaube, Piotr ist derjenige, der tiefer die Dinge durchdringt und auch schon durchdrungen hat, ehe wir nun zueinander
29:49fanden.
29:50Aber ich glaube, die strukturelle Tiefe von Piotr, die habe ich niemals erreicht.
30:09Viele Silvester haben wir gemeinsam mit Dieter und Karin gefeiert.
30:14Freuen gleich Weihnachtsbäume um.
30:20Papa, wie sieht du denn da aus?
30:22Hey, ha ha ha ha!
30:25Xia arguably catspareman, banah!
30:28Joe Fari.
30:32Bravo!
30:35Hola!
30:41Aber neunzig Jahre kam bei² ein Blumenschw 때문!
30:47You can see it.
30:51You can see it.
30:51And you can see it.
30:54Wow!
30:56Wow!
30:57And then they say, you know what?
30:59Hey, Mama, go!
31:01A snake!
31:02Oh, a snake!
31:04Oh, a snake!
31:04Oh, a snake!
31:05Oh, a snake!
31:06Oh, a snake!
31:12The snake has success
31:14The snake has success
31:16The snake has success
31:18The snake has success
31:22The snake has success
31:23When it's my father in a moment
31:25It can be different from the next time
31:27It can be different from the next time
31:31Unruhe, Erschöpfung, Schmerzen
31:36That's Parkinson
31:37Unruhe
31:41Unruhe
31:50Unruhe
31:59Unruhe
32:00Unruhe
32:05Unruhe
32:06Unruhe
32:08Unruhe
32:09Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange
32:12-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange
32:13-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange
32:15-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-Ange-An
32:38And then for the person, who needs the support, to take care of it.
32:44I have everything done alone.
32:46I can't do that anymore.
32:47And I have to accept that I can't do that anymore.
32:52More than 85% of the people are in Germany at home.
32:58Meist are women, who pflegen.
33:00And just the older ones take a lot of support.
33:04The younger ones have it easier, to take care of it.
33:07They are faster and say, I can do that, that, that.
33:11And the older ones, they say that they are so proud.
33:16They are so angry.
33:18I make that alone.
33:19When I was younger, I would be more flexible.
33:23But now, it takes time for me and power.
33:28People call me and organize it.
33:32And I think, okay, better do I do it myself.
33:35But now they come to the point, where they say, I have more support.
33:40But so good for you, Mama, could you not do certain things?
33:45No.
33:46Sie sind ja auch perfekt eingespielt.
33:51Sie sind ja auch perfekt eingespielt.
33:53Neue Vokabeln stehen im Raum.
33:55Rollstuhl, Rampe, Pflegeheim.
34:08Ich bin das einzige gemeinsame Kind meiner Eltern.
34:11Ein spätes Kind, wie man sagt.
34:15Das hat Vor- und Nachteile.
34:19Ich bekam unendlich viel Liebe.
34:21Diese aufopfernde Liebe, die man eher mit Großeltern verbindet.
34:25Aber ich musste den Prozess ihres Älterwerdens schon sehr früh miterleben.
34:30Und das tat weh.
34:33Ich wollte immer, dass sie jünger und stärker sind.
34:36Und hatte große Angst, sie zu verlieren.
34:42Das sind mal zwei schöne.
34:45Welche bist du und welche?
34:47Der linke bin ich.
34:49Du? Linke?
34:50Linke.
34:51Ich stich mit der Hand rechter.
34:56Ist stark und ich könnte dich beschissen.
35:00Mich?
35:01Nur dich?
35:01Von wem?
35:02Nur wenn der kommt.
35:04Wer kommt?
35:05Dumme.
35:08Rechterhand.
35:09Ja.
35:09Ist noch gut.
35:10Ja.
35:14Köpfchen unter Wasser.
35:16Schwänchen in der ...
35:17Schwänchen in die ...
35:19Schwänchen in die ...
35:33Schwänchen in die ...
35:46Es ist Herbst geworden.
35:48Meine Mutter hat ein Erstgespräch im Pflegeheim verabredet.
35:54Natürlich zu Hause ist besser.
35:57Weil wenn er irgendwo ist, das ist wie eine Trennung.
36:02Das ist schon traurig für mich einfach.
36:07Weil das ist wirklich eine Trennung.
36:10Die Auffahrt Richtung Fähre Ostuferhafen zu nehmen.
36:14Vielleicht besser einmal, wenn er selbst kann das auch sehen, ja?
36:19Ja.
36:19Und dann kommt seine Entscheidung.
36:26Und dann für mich wäre auch leichter was akzeptieren danach.
36:35Sonst ist diese Frage immer in der Luft.
36:39Leicht rechts abbiegen auf Blumenweg.
36:42Langer Rehm.
36:42Dann befindet sich das Ziel auf der rechten Seite.
36:48Wie geht's dir, Peter?
36:50Oh, gut.
36:52Wie geht's?
36:53Das werden wir noch sehen, aber bis jetzt noch gut.
36:57So.
36:58Bitteschön.
37:01Möchten Sie das selber machen, oder sollen wir Ihnen helfen?
37:04Nein.
37:04Perfekt.
37:05Sie helfen schon.
37:06Mhm.
37:08Sie machen sehr, sehr gerne und sehr viel.
37:11Sie kommen aber auch irgendwann an Ihre Grenzen.
37:13Und genau für diese Grenzen brauchen Sie eine Alternative,
37:16um sich dann auch eine Hilfe zu holen.
37:19Wiederum brauchen Sie natürlich die Unterstützung.
37:21Und die Vertrauensbasis ist natürlich immer was Schöneres,
37:24als wenn ich mit fremden Menschen in so eine Aktivität komme.
37:28Ich komme nicht schlecht.
37:29Genau, gut.
37:30Und hier ist es so...
37:31Sie formulieren das gut.
37:33Ja, prima.
37:34Hier ist so ein Einstieg, um die Frau ein bisschen zu entlasten,
37:37aber auch noch so ein bisschen meine Selbstständigkeit
37:40und mein Selbstwertgefühl auch zu behalten,
37:42ist so eine Tagespflege immer ein ganz charmanter Einstieg.
37:45Und wir haben eine allgemeine Wohngruppe.
37:47Da wohnen zwölf Senioren gemeinsam in einer Gruppe.
37:51Und zwar hat jeder aber seinen eigenen Rückzugsort.
37:53Das heißt, ein eigenes Zimmer, eine eigene Nasszelle.
37:58Und diese Räume werden von Ihnen und Ihrer Familie
38:01komplett mit Möbeln ausgestattet.
38:03All das, Sie hatten was von einem Schreibtisch gerade gesagt,
38:07der Ihnen total wichtig ist, den könnte man mitbringen.
38:09Das klingt ja so richtig gut.
38:11Dann ist es so, wenn der Tag mal kommt, was wir nicht hoffen,
38:15aber es ist nicht mehr möglich, so ambulant zu wohnen
38:18und ambulante Leistungen in Anspruch zu nehmen.
38:21Und ich brauche 24 Stunden eine intensive Betreuung.
38:24Wir wissen ja alle nicht, was morgen passiert.
38:26Es kann passieren, dass Sie dann doch auf eine vollstationäre Pflege kommen.
38:32Eine vollstationäre Pflege ist eigentlich für uns immer wichtig,
38:35dass es sie gibt.
38:36Sollte aber immer im Falle einer Erkrankung
38:39eigentlich immer die letzte Station eigentlich sein.
38:42Jeder weiß bei uns von den Gästen,
38:44wir können Sie bis zum Lebensende auch begleiten.
38:47Das ist ganz vielen wichtig, dass Sie eben nicht in einem gewissen Alter
38:50nochmal von A nach B, von B nach C und von C nach D
38:53gebracht werden, sondern von vornherein eben zu wissen,
38:57das Gesicht sehen Sie dann bis zum Ende.
39:00Ich würde aber sagen, damit wir mal ein Gefühl dafür kriegen,
39:03dass das alles nicht so schlimm ist in solchen Einrichtungen,
39:06dass wir mal in die vierte Etage fahren.
39:09Und dann kriegen Sie auch ein Gefühl dafür,
39:11wie das Zusammenleben hier im Haus stattfindet.
39:14Kriegen wir das hin?
39:14Wir können mit dem Fahrstuhl ins vierte Obergeschoss.
39:17Wir haben dort auch einen Friseursalon.
39:19Also wenn man sich auch regelmäßig schön machen möchte,
39:21können wir das auch.
39:23Jetzt geht ihm schlecht.
39:25Sollen wir mal die Füße hochlegen?
39:27Das war niemals mit ihm schlecht.
39:30Stiftung Kieler Stadtklosterhaus Rehengarten an Katrin Hellwig.
39:33Guten Tag.
39:34Wir bräuchten einmal einen Wagen.
39:36Ich habe hier gerade ein Beratungsgespräch mit einem Senioren,
39:38der tatsächlich nicht ansprechbar ist.
39:46Das ist das Problem.
39:50Wie kann man das?
39:52Ja, jetzt ist besser, frische Luft.
40:06Darf ich mal Ihren Arm hören?
40:08Moin.
40:09Das ist auch schlecht passbar.
40:11Okay.
40:11Wie geht's Ihnen denn jetzt?
40:13Gut.
40:14Gut geht's Ihnen.
40:15Okay.
40:15Können Sie sich auch dran erinnern, was vorhin passiert ist?
40:18Nee.
40:19Nee, das können Sie nicht.
40:20Okay.
40:21Gut.
40:24Gut.
40:29Das ist die 5.000.
40:33Vorbei, dann lassen Sie sich die Notaufnahme weiterkappen.
40:35Okay.
40:36Okay.
40:39Gut.
40:40Gut.
40:41Gut.
40:44Gut.
40:50Gut.
40:50Oh, that's beautiful.
40:56Naja.
41:00It's not so traurig.
41:06But it's a great day.
41:17Weihnachtszeit.
41:19We all hope to come again soon with the big family together.
41:34In last time he sits there often and looks in the woods.
41:48We are always walking along the street.
41:49And we have this next day.
41:52We are always walking along the street.
41:58We are free.
42:06The sun goes on and hears the sounds of the clouds.
42:14It's fun.
42:16The clouds come and hear the ghosts.
42:17You're welcome, you're welcome.
42:30Good day.
42:32To the other side.
42:33No, to the front and then to the right.
42:39A life with Parkinson is possible, but not easy.
42:44It's not easy for us all, most of my father.
42:49He can't even go.
42:51Just eating, eating, writing, all that is almost impossible.
42:58His voice is silent.
43:00What he wants to say, I don't know.
43:03Never give up the wish to live and love.
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