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  • vor 10 Stunden
Im Dokumentarfilm Ich war Zeuge trifft sich der Fotograf Andreas Reiner mit Menschen, die sich von den Zeugen Jehovas abgewendet haben, nachdem sie einst Teil dieser Religionsgemeinschaft waren. Im Dialog mit den Frauen und Männern offenbaren sie ihre Geschichte und sprechen über Gefühle wie Furcht, Schuld und Freiheit.

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Kurzfilme
Transkript
00:05Es ist halt, dass ich in meiner Vergangenheit sehr viel Gewalt erlebt habe, auch sexuelle Gewalt.
00:13Und ich wollte halt da rausflüchten.
00:24Die Zeugen Jehovas glauben ja, Gott greift hier ein, alles Böse wird beseitigt werden, der Teufel verschwindet und es wird
00:34ein Paradies geben, keine Krankheiten, kein Tod, nichts mehr.
00:38Die arbeiten mit Manipulation, sie arbeiten mit Angst, also mit den Ängsten der Menschen.
00:56Mir hat mein Vater halt immer erklärt, dass er mich nur schlägt, weil er mich liebt.
01:01Wenn es in den Versammlungen nicht funktioniert hat, also nicht so, wie es sollte, dann hat es zu Hause Dresche
01:09gegeben.
01:11Das steht in der Bibel.
01:20Es war sexuelle Gewalt.
01:25Ja, halt durch ein nahes Familienmitglied von mir, was aber auch getauft war.
01:31Missbrauch zum Beispiel, psychisch, physisch, das ist da eigentlich ein Fall für einen Staatserfalt und nicht für so einen Typ
01:40wie dich, wenn ich das jetzt mal so sagen darf.
01:51Ich war so müde, einfach vom Leben.
01:57Sie haben dir einen Teil deines Lebens genommen.
02:04Was ist dein Plan?
02:06Ich weiß nicht, eigentlich einfach überleben, irgendwie.
02:11Wahrscheinlich.
02:12Und irgendwie versuchen, mein Leben auf die Reihe zu bekommen.
02:15Jochen Corto.
02:16Jochenreu.
02:17Jochenこんにちは.
02:28Jochen Philippines.
02:30Jochen Kalwitz.
02:32eigen QR history.
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