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00:00Good evening, ladies and gentlemen. I welcome you to the 200th episode of InasNacht.
00:06Today's guest is the singer Götz Otto, known as James Bond 007,
00:13The Untergang or The Rache der Wanderhure.
00:16And also the guest is I, Losgeidat,
00:21with a three-factor What shall we do with the drunken sailor?
00:25Prost!
00:47Here's what's going on! Here's what's going on, ladies.
00:52I'm so happy that she's there.
00:53She's been the mega-souverain, but also a little secret.
00:57She's the first Brunette,
01:02in which she said,
01:05oh Gott, she's dark-haired.
01:06Oh Gott, she had a chance.
01:09She had a chance.
01:10And we begrüßen wir die wunderbare Susanne Daubner!
01:25Susanne Daubner!
01:27Ja, hallo!
01:30Hast du's gehört?
01:32Super.
01:35Wir haben ja gerade live gespielt, das war ganz schön.
01:37Aber du hast wenigstens Glück, du hast Publikum.
01:39Bei mir ist ja nichts im Studio.
01:40Fehlt dir das wirklich?
01:42Ja, manchmal schon, ja.
01:43Warum?
01:44So nachts, nachts.
01:44Da wäre es schön, wenn da so ein netter Typ da irgendwie sitzen würde.
01:48Ein Publikum?
01:49Das würde reichen, ja.
01:50Für die Nacht, ja.
01:51Du, weißt du, was wir jetzt erstmal machen?
01:52Erstmal hinsetzen.
01:54Also, wir sagen, wir haben dir jetzt eine kleine Wolldecke hingelegt.
01:58Okay.
01:58Und diese Woll...
01:59Im Moment ist mir noch warm, ja.
02:00Ja.
02:01Du, Susanne, was trinken wir denn heute?
02:03Das ist bei mir ganz überschaubar.
02:05Seit der Geburt meiner Tochter kann ich nur noch Bier trinken.
02:07Alles andere, das geht nicht mehr.
02:11Aber das ist nicht genau in dem richtigen Lokal hier.
02:15Weil hier ist ja die Auswahl nicht sehr groß.
02:18Und das ist für mich genau richtig.
02:19Also, Bier ist das Einzige, was ich vertrage.
02:22Oh, bitte ein helles.
02:23So ein leichtes, helles, ja.
02:25Dankeschön.
02:26Ein blondes.
02:27Ein blondes, ja.
02:28Entschuldigung.
02:28Da sind wir schon beim Thema.
02:30Als damals Dagmar Bergkopf sagte, komm doch zu uns zur Tagesschau,
02:35haben dich alle angekuckt und gesagt, aber die hat ja braune Haare.
02:39Die ist ja brünett.
02:40Nee, das war erst nachdem ich dann die Zusage hatte, dass es geklappt hat,
02:44dass ich jetzt tatsächlich ins Team der Tagesschau komme.
02:47Und dann haben sich die Medien so ein bisschen draufgestürzt.
02:49Ich konnte damit, also ich habe es gar nicht so richtig verstanden,
02:53weil ich dachte, es geht auch darum, dass man seinen Job professionell macht.
02:57Und da ist die Haarfarbe ja wirklich zweitrangig.
03:02Außerdem waren ja eh nicht alle naturblond in der Tagesschau.
03:04Das muss man auch dazu sagen.
03:05Nee, das ist schon klar.
03:06Aber Sie haben ja viel dafür getan, blond zu sein.
03:08Ja, natürlich.
03:09Sich geopfert und gesagt, na gut, dann machen wir es blond.
03:11Und wer hat denn eigentlich gesagt, die nehmen wir?
03:15War das eine Männerriege?
03:17Wahrscheinlich schon damals noch, ne?
03:19Dagmar Bergkopf war die Frau, die sich wirklich für mich eingesetzt hat und gesagt hat,
03:23ich finde sie gut, sie passt gut ins Team.
03:26Und die sich für mich dann auch wirklich stark gemacht hat.
03:28Und als Dagmar Bergkopf mich anrief und sagte, Frau Dortner, Sie sind jetzt im Team der Tagesschau
03:33und das hat sie mir noch Jahre vorgeworfen, habe ich gesagt, oh Gott, da muss ich ja nach Hamburg ziehen.
03:38Und war das so schlimm?
03:39Naja, ich lebte in Berlin und hatte da wirklich meinen kleinen Kosmos.
03:43Und als ich dann das erste Mal hier zum Casting war, habe ich gedacht, oh Gott, Hamburg, das ist ja
03:47wie ein Dorf, alles so klein.
03:48Und dann fand ich...
03:49Du machst die Mönig!
03:51Du machst die Mönig unbeliebt hier nach 25 Jahren!
03:55Heute habe ich eine ganz andere Meinung natürlich.
03:57Ist es?
03:57Aber ist es wirklich so oder sagst du es einfach...
04:03Oder sagst du es einfach nur, damit du deine Ruhe hast und damit die Schenktis applaudieren?
04:09Nein, um Gottes willen.
04:11Ich bin immer schon sehr neugieriger Mensch gewesen, neugierig auf Menschen und auch auf die Geschichte einer Stadt.
04:17Das habe ich schon gemacht, als ich 16 war.
04:19Ich wollte immer wissen, das Haus, wer hat da gewohnt und die Geschichte überhaupt.
04:23Und das habe ich in Hamburg auch gemacht.
04:24So und dann bist du angefangen, kannst du dich noch an deine allererste Meldung erinnern?
04:30Ach Ina, das ist jetzt gemeint.
04:32So, wo du so...
04:32Der Gong kommt und...
04:34Also ich kann mich noch an die allererste Sendung der Tagesschau erinnern, das war 1999 im Januar.
04:41Ich kann mich auch sehr gut an den Tag davor erinnern, an die Fahrt von Berlin nach Hamburg, weil
04:46ich stieg dann in den Zug, fuhr nach Hamburg, dachte ich geh mal kurz ins Bistro, hol mir noch
04:50irgendwas zu essen, stolperte über die Füße eines Mannes.
04:54Ich ging dann ins Bistro, er folgte mir dann, setzte sich dann irgendwie an meinen Tisch.
04:59Also das endete damit, dass ich dann nicht brav in mein Hotel, weil ich ja nun...
05:03Ich hatte ja nicht morgens die Sendung, sondern erst um 13 Uhr.
05:05Es war eine kurze Tagesschau.
05:07Also wir sind dann in der Kantine vom Schauspielhaus gelandet, die ist ja direkt am Hauptbahnhof.
05:12Und...
05:12Der Mann mit den Füßen, immer dessen...
05:15Ja, genau.
05:16Und ich liebe solche spontanen Begegnungen.
05:19Und das war auch ein spannender Mann.
05:23Friedrich hieß er, ja.
05:24Und Friedrich, ja, und das war auch ein unglaublich kluger Mann.
05:28Also wir haben da wirklich dann noch...
05:29Spannend und klug und lange Beine, über die man fiel.
05:31Also das ist eine Koffie, die gibt es nicht so oft, ja.
05:34Okay.
05:35Und dann haben wir da, ich glaube bis eins, halb zwei.
05:37Hattest du einen Mann zu der Zeit?
05:39Ach, ich hatte so ein Wochenende Verhältnis, ja.
05:42Blöver.
05:42Blöver, würde man sagen.
05:43Ja, ja.
05:44Weißt du, dass wir noch gar nicht geprostet haben.
05:45Ich habe schon mein halbes Glas wieder ausgeschlabbert.
05:48Und mit dir ist schon der Schaum wieder mehr.
05:50Ja, ja.
05:50Aber das ist okay.
05:52Also...
05:52Okay, also Prost, Prost.
05:53Ich freue mich, dass du da bist.
06:11Ich habe mal ganz kurz eine Frage.
06:13Also, wenn ich Linas nachgucke, weil ich bin wirklich großer Fan.
06:15Und dann mache ich mir immer Sorgen um die Jungs da draußen.
06:18Weil ich mich frage.
06:19Wie haltet ihr das durch?
06:20Ihr steht euch da die Bahn...
06:21Oder haben die einen Hocker?
06:22Könnt ihr sich hinsetzen?
06:23Ihr seid ja nun schon im fortgeschrittenen Rentenalter.
06:26Also...
06:27Nein!
06:28Das darf ich sagen, weil ich bin ja auch über 60.
06:31Aber wie schafft ihr das?
06:32Soll ich das sagen?
06:33Kriegt ihr einen Fitness-Coach?
06:36Dann machen sie mal so.
06:37Vor der Sendung komme ich einmal kurz nackt runter.
06:41Bin sick, bin sick, heute haben wir gedacht.
07:07Dann bin ich beruhigt.
07:10Dann bin ich beruhigt.
07:11Dann bin ich beruhigt.
07:13Hast du denn mal so reingeguckt eigentlich?
07:16Also bist du in einer Beziehung eigentlich im Moment?
07:18Wenn nicht, kannst du ja mal gucken.
07:19Nee.
07:19Wenn wir jetzt so gucken, ne?
07:20Du kannst ja so an meinem Gesicht vorbeistellen, tust aber so, als ob du mich anguckst.
07:24Ja.
07:25Findest du nicht zum Beispiel Hartmut, der in der Mitte sitzt, mit dem grauen Bart, relativ attraktiv?
07:31Ja, attraktiv, aber das ist nicht so meine Zielgruppe.
07:36Die Chanty-Zier.
07:41Die Männer sollten ja auch gerne ein bisschen jünger sein.
07:44Von daher ist es besser, nicht nur, dass die Männer die jüngeren Frauen, nein, auch einen
07:48jüngeren Partner und der darf sich, nein, ich möchte autark sein bis zum letzten Abend.
07:52Ich auch.
07:52Also das habe ich mir ganz fest vorgenommen.
07:54Ich hoffe, dass das klappt.
07:56Und jetzt ist ja bei euch, hat sich ja verändert, dass du jetzt, und das würde mich so ärgern
08:00an deiner Stelle, dass ihr jetzt manchmal ganz ins Bild müsst, weißt du, dass du jetzt,
08:06früher war doch immer nur wirklich bis hier, da konntest du ja untenrum machen, was du wolltest.
08:10Das war großartig.
08:10Großartig.
08:10Also man hatte schon was an untenrum.
08:12Ja, ich weiß, natürlich hatte man was an.
08:15Aber jetzt musst du ja richtig Beine rasieren, welche Schuhe nehmen.
08:19Das siehst du auf der Entfernung, glaube ich.
08:21Aber HD, HD sieht man schon echt viel, finde ich immer.
08:26Okay, gut, dann muss ich noch mal gucken, ob dann alles immer wirklich so ist, wie es
08:30sein soll.
08:31Nein, aber das sind ja zehn Sekunden.
08:32Das ist ja wirklich im Abspann, wenn die Kamera quasi schon wegfährt.
08:36Aber man muss.
08:37Ja, man muss.
08:38Hast du früher mal Jeanshosen an gehabt zu den Oberteilen?
08:40Als man noch nicht zu sehen war, natürlich.
08:43Aber ich habe dich neulich gesehen, da war Jessie Wellmer, saß auf einer Bank und ihr habt
08:46über Sport gesprochen.
08:48Und sie sagte, Susanne, komm doch mal rüber zu mir.
08:50Und dann dachte ich, oh, die Arme hat sie wirklich vorbereitet alles.
08:53Und dann habe ich gesehen, was hat denn die Daugner für Beine?
08:56Bist du Sporty, Sport, Sporty, Spice, Sporty?
09:00Ne, müsste ich mal wieder machen.
09:01Ganz schön.
09:02Aber du wolltest ja auch Balleriner werden.
09:05Ja, so als Kind.
09:07Dann habe ich gedacht, jetzt sehe ich es.
09:08Ja, ich war dann tatsächlich in der Fachhochschule für klassischen Tanz.
09:12Ich bin gar nicht zum Vortanzen gekommen.
09:14Oh nicht?
09:14Nein, weil das ist wie auf dem Markt.
09:16Die Jury, in einem Raum mussten wir Aufstellung nehmen und dann sind sie um uns rumgelaufen
09:23und haben sich einfach die Körperstatur angeguckt.
09:26Und die haben bei mir wohl schon gesehen, dass ich...
09:29Aber ich habe mir ja deine Körperstatur auch angeguckt und dann gesagt.
09:32Ja, aber mich zu heben, das wäre dann irgendwann ein Problem geworden, ja.
09:37Ich bin groß und ich glaube, als Balletttänzerin darfst du nicht 60 Kilo wiegen.
09:42Nein, du darfst nichts essen.
09:44Das ist nicht mit Trennkost bla bla.
09:46Ich glaube, Ballett heißt einfach nichts essen.
09:48Nein, essen schon.
09:49Sonst würden die ja...
09:50Also nicht viel essen, ja.
09:51Also so gut wie...
09:52Da hätte ich dann auch ein Problem.
09:54Ja, genau.
09:55Ähm, Jens Riever ist jetzt dein Chef, ne?
09:58Kann man doch so sagen, oder?
10:00Ja.
10:00Ich mag den.
10:05Also, es ist ja auch lustig.
10:07Ihr kennt euch ja schon aus deiner Zeit, wo du und er im Osten damals noch
10:11beim Radio gearbeitet habt.
10:13Er war quasi aus Berlin damals, als die Mauer noch da war.
10:16Und beide haben beim Radio gearbeitet.
10:18Da hat er dich aber, glaube ich...
10:21Nee, da wurdest du, glaube ich, gecastet, ne?
10:23Du wurdest, glaube ich, gecastet.
10:24Am Alexanderplatz kam jemand und sagte, wir machen hier Stimmproben.
10:28Du hattest ja ganz andere Pläne.
10:30Ja, klasse.
10:31Du wolltest entweder Balleriner werden oder im Hotel arbeiten oder...
10:35Nee, im Hotel, nee, überhaupt nicht.
10:36Der Traum war ausgeträumt mit der Balleriner.
10:37Ich wollte im Westen.
10:38Das war...
10:39Das war wichtig.
10:39Im 16.
10:40Leben ist ja mein Ziel.
10:41Und das war Tag der offenen Tür vom Hörfunk und Fernsehen, die natürlich dann auch
10:46immer gucken nach Nachwuchs.
10:48Es ging um Jugendradio DD 64.
10:52Und das wurde ja aus dem Deutschlandtreffen 64 gegründet.
10:55Und in den 80ern haben natürlich viele Jugendliche am liebsten Rias, SFB und so weiter gehört.
11:00Und dann kam der Auftrag vom ZK an den Zentralrat der FDJ.
11:05Ja, und ihr müsst dringend was tun, damit die Jugendlichen nicht abdriften und dann so eine
11:09Gehirnwäsche vom westlichen Medien kriegen.
11:11Verstehe.
11:12Und da brauchten die halt junge Leute.
11:15Und so bin ich zu DD 64 gekommen, hab wirklich eine fundierte Sprecherausbildung bekommen.
11:18Der Moment deines Lebens eigentlich.
11:20Du bist da lang gelatscht.
11:21Aber ich wollte den gar nicht.
11:22Ja, genau.
11:23Und du bist da lang gelatscht.
11:24Das war ja gar nicht deine Ambition, dass da irgendjemand kommt und sagt, wollen
11:27sie vielleicht zum Radio?
11:28Können wir ihre Stimme mal hören?
11:29Ich hab gesagt, nee, ich hab keine Zeit.
11:30Und du hast ja auch nee gesagt.
11:31Das ist ja auch so lustig.
11:33Ja.
11:33Dann sagst du, nee, danke.
11:34Also auf Wiedersehen.
11:35Ja.
11:35Und dann haben die dir aber eine Karte, glaube ich, mitgegeben.
11:38Nee, nee.
11:39Ich bin in mein Büro zurück.
11:40Aber dann war ja ja.
11:40Erst war ja nee und dann war ja ja.
11:42Nee, nee.
11:42Ich bin in meinem Büro zurück.
11:44Ich hab in der Friedrichstraße gearbeitet.
11:46Und Frauen reden ja, wir sind ja sehr sozial und reden gerne viel mit anderen Frauen,
11:53was ja auch wichtig ist.
11:54Man taucht sich aus, kriegt neue Informationen.
11:56Und ich hab das eigentlich einfach einer Kollegin erzählt.
11:58Und die sagt immer, bist du bescheuert?
11:59Das ist die Chance deines Lebens.
12:00Die hat mich aus der Tür rausgeschoben und gesagt, du gehst da jetzt hin und machst
12:03jetzt diese Mikrofonprobe.
12:04Wenn es die nicht gegeben hätte, da glaube ich auch an Schicksal.
12:06Die sollte da stehen.
12:08Ja, ja.
12:09Und nicht gerade in irgendeinem Telefonatwerk.
12:10Wie viele Tage später bist du wieder dahin?
12:13In derselben Stunde.
12:14Ach, ehrlich?
12:15Achso, ja, okay.
12:16Und dann hast du gesagt, äh, doch.
12:19Entschuldigung, ich war grad so blöd, hab nein gesagt.
12:20Nee, ich hab gar nicht gesagt.
12:21Ich sag, nee, ich würde jetzt doch die Mikrofonprobe machen.
12:24Okay.
12:24So, dann hast du es gemacht und war die Stimme da.
12:27Und ich lieb ja deine Stimme.
12:28Du bist ja meine absolute Lieblingstimme im Lesen.
12:29Ja, so eine Altstimme.
12:30Ja, ich hab mit 14 einen Stimmbruch gekriegt für die Jungs.
12:32Hat mal irgendjemand gesagt, Frau Drunkner, wollen Sie mal ein Porno synchronisieren?
12:38Oder so.
12:39Erotik gab es doch sehr viel in den 90ern.
12:43Ja, aber das müsste...
12:43Es gibt sicher auch welche mit Niveau.
12:45Ähm, aber...
12:47Aber wer will die schon?
12:50Ach, wieso?
12:50Also doch.
12:51Also da gibt's große Unterschiede, denke ich.
12:54Ja.
12:54Das hat aber keiner gefragt.
12:55Nein, natürlich nicht.
12:56Aber das ist schon...
12:57Hat schon diesen...
12:58Ist schon sehr...
12:59Schön, die Assoziation, ja.
13:00Die so aufkommen, wenn man die Stimme hört...
13:02Denk an mich.
13:02Denk an diese Frage bei der nächsten Tagesschau, die du liest.
13:07Nicht, dass du da...
13:13Manchmal liest du die Lottozahlen vor, um nicht zu sagen, häufig, ne?
13:16Und spielst du selber Lotto eigentlich?
13:18Ich hab's aufgegeben.
13:19Wirklich, warum?
13:20Also dieser Moment, sich das Mikro abzureißen und zu sagen,
13:24lädt mich alle am Arsch in Trottel.
13:26Und einfach zu gehen, wenn du wirklich sehen würdest, sechs Richtige.
13:30Uh, das wäre doch nie zu toppen.
13:32Dann soll ich dir mal was sagen.
13:33Also es ist wirklich witzig, was mir aufgefallen ist, über die 25 Jahre, die ich jetzt dabei bin,
13:39dass es doch immer wieder sich wiederholende Zahlenfolgen gibt, die so eng aneinander liegen.
13:44Dann hast du die 6, 8, 9 oder die 13, 17, 19, wo ich dann immer denke, so mache ich
13:50das doch eigentlich immer.
13:51Also ich denke, während ich die Zahlen lese dann, scheiße.
13:55Hättest du da spielen sollen?
13:56Weißt du was?
13:56Ich denke, und ich stehe auch da immer, wenn die kommen, da putze ich dann auch.
14:01Ich sehe es nur, wenn ich Zähne putze.
14:02Immer bei Zähne putzen.
14:03Ja, weil im Badezimmer ist ein Fernseher.
14:05Ach so.
14:05Ich habe eigentlich nirgendwo, aber im Badezimmer ist so ein kleiner Fernseher.
14:07Du hast nur im Badezimmer einen Fernseher.
14:09Du guckst sonst gar nicht an.
14:12Und wenn dann die Lottozahlen kommen und dann denke ich jedes Mal, dann putze ich es und
14:16dann denke ich immer, wer soll da drauf kommen?
14:18Da kommt ja kein Mensch drauf.
14:20Also meins ist immer, was ich höre, ist immer sehr weit weg von dem, was ich nehmen würde.
14:24Und du denkst jedes Mal…
14:25Aber es gibt doch jetzt einen schönen Satz, entweder Glück im Spiel oder in der Liebe,
14:28wo ich dann sagen würde, beides kann man nicht haben, also dann nehme ich doch das Glück
14:33in der Liebe lieber.
14:33Ja, aber wenn man sehr reich wäre, dann könnte man ja sagen, Susanne, den, den, den und den.
14:52Dann sagen wir jetzt mal so, bevor wir singen, jetzt noch einmal Prost auf dich, Susanne.
14:56Wir sind gespannt so auf euch alle.
15:12Und jetzt wir, so, jetzt gehen wir hier raus.
15:17Ist es das erste Mal eigentlich, dass du singst?
15:19Nee, du singst doch jetzt, wurde mir gesagt.
15:20Nein, nein, nein.
15:21Ach nee, okay.
15:22Also das kläre ich ja vorher immer schon auf.
15:25Okay, ach Gott.
15:26Das war dann so, das ist der sogenannte Kai Pflaume-Move, der damals hier singen sollte
15:31und dann zu mir sagte, ja, aber ihr habt doch gefragt, welchen Song ich mag.
15:34Und ich habe gedacht, ihr fragt, damit du den singst.
15:36Ja.
15:36Und dann sage ich, nee, warum soll ich den singen?
15:39Ich kann singen.
15:39Du kannst singen.
15:40Wir wollen hören, ob du singen kannst, Kai.
15:42Nee, ich habe noch nie, nie, nicht mal Karaoke habe ich bisher gemacht.
15:45Ich habe noch nie in der Öffentlichkeit gesungen.
15:47Aber jetzt machen wir das und das ist ganz, ganz toll.
15:49Wir haben ein bisschen geübt und da haben wir gedacht, das war schon mal ganz gut.
15:51Wir fangen einfach an, ne?
15:52Würde ich auch sagen.
16:06Du bist mein Salz in der Suppe und mein Zucker zum Kaffee.
16:13Du bist mein Senf für das Würstchen und mein Reis zum Frikassee.
16:21Du bist mein Whisky im Soda und mein Pfeffer zum Filet.
16:27Ja, du bist alles, was ich brauch, wo ich geh und steh.
16:33Du bist mein Herz, wenn ich friere, meine Sonne an der See.
16:55Ja, du bist alles, was ich brauch, wo ich geh und steh.
17:00Man könnte ohne das alles leben, das hieße einfach ganz schlicht Verzicht.
17:15Ja, können kann ich schon, doch wollen will ich nicht.
17:21Und wenn ich mal nicht mag, dann mag ich nicht.
17:28Du bist mein Unkraut im Garten, meine Fehler, die ich mach.
17:36Du bist mein Schloss an der Horstür und mein Schornstein auf dem Dach.
17:43Du bist mein Brillant an den Händen, meine Pern am Dekolleté.
17:49Ja, du bist alles, was ich brauch, wo ich geh und steh.
17:56Du bist mein Weg, den ich geh, die Ideen in meinem Kopf.
18:03Du bist mein Lichtstrahl im Dunkeln, bist mein Deckel auf dem Topf.
18:10Und die Rosine im Kuchen, meine Fliege im Gelee.
18:17Ja, du bist alles, was ich brauch, wo ich geh und steh.
18:24Man könnte ohne das alles leben, das hieße einfach ganz schlicht Verzicht.
18:37Ja, können kann ich schon, doch wollen will ich nicht.
18:43Und wenn ich mal nicht mag, dann mag ich nicht.
18:54Dann mag ich nicht.
19:14Ich hab' mich immer ganz, ich hab' mich immer ganz den Ton getroffen.
19:21That was super!
19:22How Hilde would you say that?
19:24I've always had the tone of the tone.
19:27How great!
19:29We know Hildegard Knef
19:31one knows with the hits and so on.
19:34We can give them back.
19:35Oh, I have a microphone.
19:37I've seen her in Berlin.
19:39Really?
19:40She had a great woman,
19:42but she was a great actress.
19:43But she was a great actress.
19:46But I didn't really know that I knew the song
19:48I didn't really know.
19:50He's so good.
19:52Also, you know, you are my thing.
19:54You are my thing.
19:56And these modern variants.
19:57But that's older, I think.
20:00And how funny and funny the text is.
20:02It's really a love explanation
20:04to the man.
20:05That's wonderful.
20:06Of course.
20:08That was really cool.
20:12Toll, toll, toll.
20:13Now I have an earworm.
20:16Da da da da da da.
20:19Da da da da da.
20:22Da da da da da.
20:23Und ich sehe,
20:25meine Shantys
20:26könnten jetzt sogar
20:28ihre Stützstrümpfe runterrollen
20:30und dann trotzdem nicht umfallen.
20:32So geht das nämlich.
20:35Ach, herrlich.
20:37Ich möchte mit dir natürlich einmal sprechen
20:40über das, wofür dich
20:42die meisten jungen Leute kennen.
20:44Die kenn ich ja eher durch diese
20:46Jugendwort Tiktok.
20:48Da sag ich schon, Tiktok ist auch schon so falsch, ne?
20:50Tiktok.
20:54Man, wie blöd kann man sein.
21:01Also Tiktok, Instagram.
21:02Da bist du vertreten mit dem.
21:04Und ich habe natürlich keine Kosten
21:06und Mühen gescheut.
21:07Und ich habe mal bei Langenscheid nachgefragt.
21:10Weil die alten Worte kennen wir alle.
21:12Also das waren sowas wie Goofy.
21:13Wusstemann war, glaube ich, dabei beim letzten Jahr.
21:15Das war das letzte Jugendwort des Jahres.
21:17Slay haben wir ja auch schon in unserem Sprachgebrauch aufgenommen.
21:20Ja, aber das war ja nicht Jugendwort.
21:21Ich glaube, Smash war 2022.
21:24Und Cringe war, glaube ich, 21.
21:26Cringe war 21.
21:26Und das fing ja erst 21 an.
21:28Also wir haben erst drei Jahre.
21:29Genau.
21:30Also ich finde es toll, weil da ist was passiert.
21:34Weil in der Schule hat man sich plötzlich mit Sprache beschäftigt.
21:37Und wie ticken eigentlich, wie tickt unsere Jugend.
21:41Und das finde ich schön, dass das wirklich so einen positiven Effekt hat.
21:46Weißt du, was Langenscheid gemacht hat?
21:47Weil ich gefragt habe, ob die uns schon mal vom 24er Jugendwort des Jahres
21:54vielleicht wenigstens schon mal drei, die noch gar keiner weiß.
21:57Es gibt ja immer zehn.
21:58Ja, genau.
22:00Und es gibt drei neue Worte, die haben sie uns schon mal vorab gegeben.
22:03Eins davon ist De Lulu.
22:05Das kannte ich sogar.
22:06Also De Lulu...
22:08De Lulu?
22:09Nee, aber De Lulu, wissen wir, was das bedeutet?
22:12Nee.
22:14Wie uncool seid ihr denn hier alle?
22:16Also junge Leute, ein ganzer Tisch voller jungen Leute, voller junger Leute.
22:21Und keiner... De Lulu ist so wie, ich werde wahnsinnig crazy.
22:26Oder Elena Groschka würde sagen, bei Lunix gehen ist De Lulu.
22:30Ich bin De Lulu. De Lulu.
22:33Okay.
22:33Also das wird auf dich zukommen, auf jeden Fall das Wort.
22:35Weil ich könnte mir fast vorstellen, dass das gewinnt.
22:38Dann gibt's ein Wort, was mit drin ist in den Top Ten, ist Aura.
22:41Ich weiß nicht, ob sie es auf Deutsch oder auf Englisch sagen, ob sie sagen Aura oder ob sie wirklich
22:45sagen Aura.
22:48Aber Aura ist deswegen, weil die Leute, also die jungen Leute, die sagen sowas wie, ich sag mal, da sagt
22:53jemand, ich trage jetzt einen Fahrradhelm, ne?
22:56Da ist die Aura weg.
22:58Und dann heißt es so, das sind ja minus 1000 Aura.
23:02Ihr glaubt es nicht? Es ist wirklich so. Es ist neu, ganz neu brand, neu lang scheint.
23:06Und das sind junge Leute, äh ja.
23:09Aber wenn du jetzt so jung bist, hast du das schon gehört?
23:14Und sagt man es auf Deutsch Aura oder? Ja, sagt man es schon, ne?
23:19Dankeschön. Wie heißt du?
23:20Iago.
23:22Iago, oh wow.
23:25So Jungs, so heißt man nämlich heute.
23:30Könnte ja auch zum Jugendwort werden, ja.
23:33Du Iago, du.
23:35Aber toll, Dankeschön, das freut mich sehr.
23:38Dankeschön.
23:38Ich hab was für uns gemacht.
23:40Also du bist ja seit 25 Jahren, bist du, Susanne, jetzt in Hamburg, ne?
23:44Mittlerweile würdest du sagen, du bist Hamburgerin.
23:46Ja, würdest du dich, fühlst du dich als Hamburgerin?
23:50Oh, das ist, das ist zu lang für uns.
23:53Das hat uns jetzt ein bisschen zu lang gedauert.
23:56Aber üben können wir.
23:58Du musst dich ja auch nicht selber verraten, du hast ja recht.
24:00Ich habe ein paar, ich würde mal sagen, Phrasen rausgesucht.
24:04Und die würde ich von dir gerne nicht hören als hochdeutsch typisch Tagesschau vorgelesen.
24:09Sondern wir haben jetzt da zum Beispiel, lass das mal nochmal beschnappen.
24:13So lass das mal nochmal beschnappen.
24:15Ich würde gerne mal hören von dir, wenn du sagst, lass das mal nochmal beschnacken.
24:20Wie der Hamburger das sagt.
24:21Ne, das kann ich nicht.
24:22Wirklich nicht?
24:24Ich kann nur sagen, lass das mal...
24:26Oh Gott.
24:26Oh mein Gott.
24:28Lass das mal nochmal beschnacken, ja.
24:30Das ist irgendwie meine...
24:31Ich bin so...
24:32Aber wenn wir üben...
24:33Und ich würde jetzt sagen...
24:35HF...
24:35So was?
24:36Nein?
24:36Ne, das ist nicht meine...
24:38Nur mal ein paar da machen.
24:39Vielleicht haben wir einen dabei.
24:40Ja?
24:41Den Mantau.
24:42Ja, das ist ja...
24:42Den Mantau sagen wir ja.
24:44Den Mantau.
24:45Den Mantau.
24:46Den Mantau.
24:46Ja, so.
24:48Den Mantau.
24:49Der Mantau.
24:52Den Mantau.
24:54Den Mantau.
24:56Den Mantau.
24:56Oh, den Mantau.
24:57Den Mantau.
25:00Den Mantau.
25:08So, den Mantau.
25:09Den Mantau.
25:14Ja, aber das kriege ich nicht hin.
25:18I would like to speak with you. You were born in Halle, in Sachsen-Anhalt, in Halle.
25:24And when you were two, your mother said to me, I'll take my child in the Mongolei.
25:31Where was that?
25:33Two.
25:35How old were you?
25:36Six.
25:37Then I was with my little brother, he was two, I was six.
25:41I came to school.
25:43But I felt like it was, if you were a child really learning to speak,
25:51that Mongolian, what I found out there, I didn't forget it.
25:56And that's where I always say, we have all the time on the kindergarten,
26:00also the Mütter, but 400.000 kindergarten places in this country.
26:04And that you might learn a little bit, because then you don't have to quail a lot.
26:10Yeah.
26:10And that's so sad, because it was really a great time.
26:15From the Mongolei you were away and you worked so job-mäßig in a hotel.
26:21And then you were in a Reise.
26:24I knew that I was 16 already.
26:27That was my only goal.
26:29For me came it not in question to study,
26:31because this Grundstudy about Marxism and Leninism,
26:33that was...
26:35I was eight years old.
26:37I flew out.
26:39I was not to use for the Socialism?
26:41No, not at all.
26:43I have already had a lot of experience.
26:45You have to ask yourself,
26:46you have to ask yourself,
26:48you have to ask yourself,
26:50why is that so?
26:51Why is that so?
26:51Why is that so?
26:51Why is that so?
26:51Why is that so?
26:52Why is that so?
26:53Why is that so?
26:55Why is that so?
26:57Why do you want to like Meyer,
26:58why do you have to ask yourself,
27:00Why do you have a German or German,
27:01why do I have to ask her,
27:02Why are you trying to ask yourself?
27:06Why did you do that?
27:07You did that so?
27:09Why did you do that?
27:13Why did you do that?
27:13Why did you do that with these people,
27:14so you have to do that with this country?
27:15Why did you do that with the French?
27:18Why do you get your information off your time?
27:24So a communist group from Spain came into the D.D.A.
27:28And for a group from Spain, Italy, or France.
27:34But I thought, if I start now, then I know all the chefs.
27:38And then they let me drive.
27:40And my chef said to me,
27:41I'll let you first drive in the party.
27:44And since we both knew that I will never do that,
27:47it was clear that this way for me is closed.
27:50Okay.
27:50We would now put it on the table and put it on the table.
27:57So, so.
27:58Susanne, now you have to go.
28:00Now we have to go out.
28:01We have to go out here.
28:04And we go out here.
28:08And then we would do it like this.
28:09Then we would put it on the table.
28:11Then we would put it on the table.
28:13You have to go out with my head.
28:16That would be nice.
28:17Then you have to go out here.
28:19Yes.
28:20Three, two, one.
28:21Rüber.
28:26Also, das ist ja wohl ...
28:29Also, ich finde es ein bisschen schade,
28:31dass das wirklich 20 Jahre lang unterm Tisch versteckt war.
28:35Das würde ich jetzt in der Arbeit die Hose auch natürlich nicht tragen.
28:38So, Susanne, wir haben viel zu viele Fragen geschaffen.
28:40Das haben wir gar nicht.
28:40Hast du für Jan Hofer bei Let's Dance angerufen?
28:45Nee, hab ich ...
28:47Nee, ich hab das tatsächlich ...
28:48Ich guck da schon mal zwischendurch rein, aber ...
28:51Ich hab nicht jede Folge mit ihm gesehen.
28:54Ich hab da nicht angerufen, nein.
28:56Ich hab Let's Dance.
28:56Aber ich hab in die Daumen gedrückt natürlich.
28:58Aber du bist ja so ein Dancing Girl.
28:59Ja.
29:00Könntest du denn hier mal mitmachen?
29:01Die haben es mir tatsächlich mal angeboten.
29:02Aber du musst ja unglaublich powern da.
29:04Was kannst du?
29:05Und richtig ackern da, wochenlang ...
29:08Aber der Tagesschau wird's ja auch gut trocken.
29:10Ich weiß nicht, ob ich da Bock drauf habe.
29:11Das ist auch wieder so ein Funktionieren.
29:13Ich musste in meinem Leben schon so oft funktionieren.
29:15Es ist schön, wenn du dann da ...
29:16Aber dann mach ich lieber zu Hause mal die Musik an,
29:19stell mich vor den Spiegel und ...
29:20Reicht dir?
29:21Das war eine flotte ...
29:22Ja.
29:22Ich dachte, dass so Wettbewerb schon ein bisschen deins ist.
29:25Dann irgendwie so aus der Ballerina-Zeit.
29:27Aus dem Ballett und so.
29:28Na ja.
29:28Drei Tage bin ich da mal ...
29:30Drei Jahre bin ich da mal ...
29:32Drei Tage?
29:32Drei Jahre ist aber schon ...
29:33Einmal in der Woche, ja.
29:34Und konntest du mit deinen Füßen beim Ballett so auf die Spitzen ...
29:37Nein.
29:39Aua, aua, aua.
29:41Worum beneidest du Männer?
29:42Ach, im Moment gar nicht so viel,
29:44weil die haben es im Moment gar nicht so einfach, ja, muss ich sagen.
29:48Ähm ...
29:48Und ...
29:51Ja, aber ich finde, wir wurden ja auch 20.000 Jahre unterdrückt.
29:54Dann ist es auch völlig okay, dass wir jetzt ...
29:57Dass jetzt vielleicht mal der Mann sagt,
30:00Ähm ...
30:01Oh, ist gar nicht mehr so cool hier gerade alles.
30:03Jetzt muss ich auch ein bisschen aufpassen, was ich sag und wo ich hingreif und so.
30:08Aber worum ich sie wirklich belage, ist ...
30:09Das letzte Kind hat immer ...
30:11Wie einfach. Einfach ein Anzug, ein Hemd.
30:15Und die sehen einfach gut aus.
30:16Ja, und dennoch so eine Uniform.
30:18Die brauchen keine Handtasche, die brauchen ein paar Schuhe, ein paar Tourenschuhe.
30:21Eine ausgeleitet Jeans, wo hinten das Portemonnaie in der Hosentasche steckt und auf der anderen Hosentasche das Handy.
30:27Und man denkt, der schöne Hintern.
30:29Also das ist wirklich das, worum ich sie wirklich beneide.
30:35Der schöne Hintern.
30:57Viel ist aber das, was wirklich privat ist, sagen wir mal ja nicht.
31:00Auf was stehst du optisch bei Männern?
31:04Ach, das ist ganz unterschiedlich.
31:05Also, ich sag immer, wenn man Männern begegnet, du hast ja in jeder Lebensphase ein anderes Thema zu laufen.
31:12Und entsprechend sind dann auch die Männer, auf die du triffst.
31:15Das ist so meine Philosophie und von daher bin ich da gar nicht so festgelegt.
31:19Wärst du gerne Omi?
31:22Steht da O-M-I.
31:23Wärst du gerne Omi?
31:25Meine Liebe, ich werde Oma.
31:26Oh!
31:26Oh!
31:29Oh!
31:30Oh, schön!
31:31Ich freue mich sehr.
31:34Und das ist toll.
31:35Im Dezember.
31:36Wollen wir jetzt direkt einfach Musik hören?
31:38Ja.
31:38Habe ich auch wieder irgendwo gehört, gesehen und dachte, wow, ist das toll.
31:43Sie singen den Song That Life, den habe ich mir gewünscht.
31:46War gar nicht so einfach, sich was zu wünschen.
31:47Aber sie haben gesagt, für dich, Ina, machen wir das.
31:49Und ich freue mich, dass Sie heute da sind.
31:51Benjamin Amaro!
32:14I never thought we could fly so high
32:18What if we fall, when we fly
32:22They said we're never gonna make it out of town
32:26But when we left, they came to say goodbye
32:30And we drove so fast with our heads outside
32:36Our faces in the wind, and we shouted out loud
32:40The night that we'll ever slow us down, no
32:47When we'll be chasing that light
32:51Full of love, full of light
32:55When we'll be chasing that light
32:59And this will always feel right, so right, so right, so right
33:06Oh, this will always feel right
33:13I never thought that we would make it this far
33:17But Godspeed and the sun on our side
33:21They said be careful when you cross those lines
33:25In the end, I think that we'll be fine
33:30And we drove so fast with our heads outside
33:35Our faces in the wind, and we shouted out loud
33:39And nothing will ever slow us down, no
33:45When we'll be chasing that light
33:50Full of love, full of light
33:54And we'll be chasing that light
33:58And this will always feel right, so right, so right
34:03And we'll be chasing that light
34:07So full of love, full of light
34:10And we'll be chasing that light
34:14And this will always feel right, so right, so right, so right
34:29Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
34:41oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
34:41oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
34:41oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
34:41oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
34:41oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh
34:51Ooh, ooh, ooh, ooh.
35:04Oh
35:21You have a very good feeling.
35:29Benjamin,
35:31you live already in Switzerland,
35:33you are still in Switzerland?
35:36We are still in Switzerland.
35:37We are still in Switzerland.
35:37Not only comes a very good football out of Switzerland,
35:41but also very, very good music.
35:46Ganz toll.
35:53Jetzt holen wir noch jemanden dazu.
35:57Ich brauche irgendwie ein Mikrofon.
35:59Würde ich sagen.
35:59Wir holen jetzt einen Mann dazu
36:01und ich freue mich sehr, dass er endlich mal bei uns ist.
36:04Er spielt seit über 30 Jahren,
36:06spielt er sich kreuz und quer
36:08durch die internationale Filmwelt.
36:10Er ist heute bei Spielberg,
36:12morgen beim Bergdoktor,
36:13übermorgen mal eben bei James Bond
36:15und jetzt ist er heute endlich mal bei uns.
36:17Begrüßen wir mit den wunderbaren Götz Otto!
36:38Götz Otto!
36:43Jetzt wird es aber echt sein!
36:44Du bist wirklich zwei Meter!
36:46Nein!
36:471,99!
36:48Nein!
36:48Wie groß denn?
36:49Nein, ich bin 1,96!
36:50Das ist ja gar nicht so groß!
36:51Glaube ich!
36:51Also, war ich mal!
36:52Das ist gar nicht so groß!
36:53Also, wenn ich mir jetzt mal eben die High Heels wegdenke,
36:56dann wäre es so, ne?
36:57Kommt mir gar nicht mehr so groß vor, 1,96!
36:59Ne!
36:59So dann schon!
37:00So schon!
37:01So nicht mehr!
37:02So schon nicht mehr!
37:03So schon!
37:04So schön!
37:04Wie in der Sesamstraße Grobium!
37:06Das ist vorne!
37:07Und das ist hinten!
37:09Hast du dir schon heute irgendwo den Kopf gestoßen oder geht's?
37:12Ich habe hier oben so eine latente Delle,
37:14weil wenn du in meiner Größe bist,
37:16dann gehst du eigentlich immer so durch die Türe.
37:19Ich muss jetzt eine Haarsträhne wieder runter machen,
37:21weil die guckt jetzt hier so raus, wo die Beule ist.
37:22Und dann ist immer so eine Delle.
37:23Wenn dann, wenn es 80 ist, schlage ich mir da immer so eine Delle rein.
37:26Und die heilt dann schon gar nicht mehr so?
37:27Nein, das ist richtig eine Kuhle im Kopf!
37:29Oh mein Gott!
37:29Eine Kuhle im Kopf!
37:31Da haben wir es!
37:32Leben mit einer Kuhle im Kopf!
37:33Danke!
37:34Susanne, also das war jetzt ganz vorbildlich, muss ich wirklich sagen.
37:39Sag mal bitte Götz!
37:40Ja!
37:41Sag mal, der Name Götz ist auch irgendwie schon ein ungewöhnlicher Name.
37:45Irgendwie finde ich.
37:45Das stimmt.
37:46Mein Vater, ich bin in der Bäckerei groß geworden und Bäckerssohn.
37:51Und meine Eltern, meine Schwester ist unwesentlich älter als ich.
37:54Und als die dann meine Mutter schon wieder schwanger war,
37:56haben alle gesagt, ihr habt gerade die Bäckerei aufgemacht.
37:59Es geht doch auf gar keinen Fall.
38:00Neues Kind!
38:02Neues Kind!
38:30Neues Kind!
38:31Was man als Mann heute ertragen muss, ja?
38:32Ja, aber ich bin gar nicht...
38:34Oh, er ist so gruselig!
38:35Den besetzen wir irgendwie!
38:37War das früher anders?
38:40Naja...
38:41Warst du mal gruseliger aus?
38:42Schauspiel, weißt du?
38:43Also es ist jetzt nicht so, dass du irgendwo hinkommst und sein musst,
38:45sondern du musst auch was tun dafür.
38:47Und dann...
38:48Ja, das ist sozusagen mein Beruf.
38:50Götz, ich freue mich, dass du da bist.
38:51Danke, Susanne auch.
38:53Prost!
38:54Prost!
39:07Prost!
39:09Prost!
39:23Prost!
39:24Ich bin ja vor allen Dingen...
39:24Ich bin ja auch noch ein Sitzzwerg.
39:26Guck mal, ich bin ja gar nicht wesentlich...
39:27Du bist gar nicht größer als ich.
39:28Wie geht denn das?
39:29Ich habe irre lange Beine.
39:30Er hat schöne lange Beine.
39:31Da hat Träume gefragt.
39:32Er hat die Beine, die ich gerne hätte.
39:34Naja, gut, aber...
39:35Naja, klar, du könntest jetzt mit der Kniescheibe, könntest du jetzt immer die
39:39Klimaanlage rauf und runter schieben, sehe ich.
39:41Ja, stimmt.
39:43Das würde funktionieren.
39:44Stimmt es eigentlich, dass du deine Kniescheibe raus und wieder reinmachen kannst?
39:48Woher weißt du das?
39:49Ich weiß so Sachen.
39:50Ja, kann ich.
39:52Aber muss ich das jetzt machen für dich?
39:53Nein, das musst du jetzt nicht machen.
39:54Nein, nein, aber die ist blockiert manchmal und dann muss man die verdrehen...
39:57Dislockiert heißt, man muss die dann wieder reinmachen?
39:59Ja, weil das blockiert dann das Knie.
40:00Und du musstest ja damals, ne?
40:02Musstest du nicht zum Bund.
40:04Nee.
40:04Weil du gesagt hast, ich habe einen Knieschaden.
40:06Ich war Sportinvalide.
40:08Ah ja.
40:08Du hast ja...
40:08Und dann bin ich zu einer Knappschaftsarzt gegangen und da habe ich so Angst gehabt.
40:13Ich meine, Knappschaftsarzt?
40:15Oh mein Gott.
40:16Das klingt wirklich so, als wenn der...
40:18Als wenn der...
40:19Also Rektaluntersuchung und alles ist da drin.
40:21Ja.
40:21Und dann hat er gesagt, wollen Sie eigentlich?
40:25Ich habe gesagt, ne.
40:25Gut, dann haben Sie was.
40:27Was haben Sie denn?
40:28Ich glaube, Sie haben Knie.
40:30Ach ja.
40:30Dann habe ich gesagt, ja, ich habe Knie.
40:31Weil ich so groß bin.
40:32Ja, dann habe ich Knie.
40:34Stimmt es?
40:34Das ist mal hier.
40:35Aber ist ja gut.
40:36Was ich so witzig finde, ist, du hast mal mit Penelope Guus gedreht, ne?
40:41Ja.
40:42Das ist schon toll.
40:43Das ist eine tolle Frau.
40:44Eine so tolle Frau.
40:44Ganz toll.
40:45Aber sie ist halt leider sehr klein.
40:46Sie ist richtig klein.
40:47Was man im Film nicht sieht, natürlich.
40:49Aber jetzt bist du ja 1,96 und Penelope ist 1,56.
40:52Ja, und die war verliebt in mich übrigens.
40:54Wirklich?
40:55Wie soll das gehen?
40:56Ich war schwul und hatte nur...
40:57Im Film?
40:58Im Film hatte nur...
41:00Ich dachte, wir decken was auf.
41:03Ich dachte, wir decken was auf.
41:04Nein, nein.
41:04Okay, du warst im Film schwul, okay.
41:06Ja, ja.
41:07Und ich meine, aber ganz toll bei Penelope war, weil ich meine, da war die noch nicht bekannt.
41:11Das war vor, keine Ahnung, 25 Jahren.
41:13Aber sie war trotzdem sehr...
41:15Sie war total toll und hübsch und großartig.
41:17Sehr klein.
41:17Und hat ein tolles Lied gesungen übrigens.
41:19Wirklich super.
41:20Im Film.
41:21Und das war mein 1. Drehtag.
41:23Und ich habe dieses Mädchen da gesehen am Set.
41:25Da spielt die mit.
41:28Ja, die hat Kostüme.
41:28Und dann war die Kamera auf.
41:31Und ich gucke in den Monitor und denke, leck mich am Arsch.
41:35Also wirklich so ein kompletter Unterschied zwischen dem Wesen, was da irgendwie rumgelaufen
41:40ist und dem Wesen vor der Kamera.
41:41Das war wirklich ein Wahnsinn.
41:43Jetzt frage ich mich aber trotzdem.
41:44Toll.
41:45Du musstest ja die Drehs, die du mit ihr hattest, immer auf Knien neben ihr gehen.
41:49Ja, ich habe den ganzen Film wirklich auf Knien.
41:51Das ist kein Witz.
41:52Hätte man nicht sagen können, der Typ ist zu groß für Penelope.
41:55Wir nehmen einen, der 1,75 ist.
41:57Davon gibt es ja genug.
41:58Das stimmt, aber ich bin ganz froh, dass das nicht so war.
42:02Ja klar, aber ein bisschen blöd ist doch trotzdem.
42:04Ja, aber ich habe einen deutschen Ufer-Filmstar gespielt.
42:07Das spielte er in den 30er Jahren.
42:09Also Sie brauchen ein fieses deutsches Gesicht, oder?
42:12Und da bist du immer der, der ran muss.
42:14Ja, und ich bin aber sehr froh darum, weil ich das, ein Film von Fernando Troeba, ein spanischer
42:18Regisseur, mit dem ich drei Maschen arbeiten durfte, der dann gesagt hat, der schreibt mir
42:22auch die Rollen und so.
42:22Das finde ich total toll.
42:23Ja, verstehe ich.
42:24Aber ich dachte, da ist einer, der mitdenkt und der sagt, Leute, sorry, aber sie ist 1,65 und
42:28der ist 1,95.
42:29Da kann er in die Knie gehen.
42:31Ja, aber wie geht man denn, wenn...
42:32Lass uns mal ganz kurz...
42:33Wie dreht man das?
42:34Ich bin jetzt klein, ne?
42:36Ich bin jetzt Penelope.
42:38Ja, pass auf.
42:39Ich komme jetzt hier.
42:39Ach so.
42:41Penelope.
42:42Hallo.
42:43Hallo.
42:43Das geht doch wunderbar.
42:44Guck mal.
42:45Aber ist das noch organisch?
42:47Ja, ich muss dann nur, wenn ich näher komme, muss ich an der vorbeitreten.
42:50I love you, I love you.
42:51Na ja, gut, also gut.
42:53Aber das ist doch ein bisschen...
42:54Das geht.
42:55Ja, okay.
42:55Die wollten dein Gesicht und deine Attitude, wollten die natürlich haben.
42:58Ich verstehe.
42:59Man kann auch graben graben.
43:00Ja, ich verstehe.
43:02Oder...
43:02Na gut, das stimmt natürlich.
43:03So, sag mal.
43:05Der große Götz war ja auch mal klein und Papa hatte eine Bäckerei, ne?
43:10Mhm.
43:10Das heißt, du bist aufgewachsen irgendwo...
43:13Wo war das, dieser Ort, wo du aufgewachsen bist?
43:15Warte, ich nehme die mal kurz.
43:16Im hessischen.
43:16Im hessischen.
43:17Ditzelbach.
43:19Ditzelbach.
43:19Ja, aber du Ditzelbach.
43:20Aber du hast sehr Norddeutsch, zeig ich schon, du hast sehr Hochdeutsch...
43:23Ja, für mich ist Norddeutsch halt Hochdeutsch, weiß man.
43:25Natürlich.
43:26Hochdeutsch sprichst du jetzt, aber du bist ja damit Dialekt aufgewachsen, oder nicht?
43:30Ja, ich kann noch babbeln, wenn du willst, aber du willst es nicht.
43:32Da sollen sie dich mal ranholen.
43:33Doch, das ist doch schön, wenn man das kann.
43:35Ich mag alle Dialekte.
43:36Fast alle Dialekte.
43:38Das Problem mit dem hessischen Idiom ist, dass du fängst an zu babbeln und jeder denkt,
43:41du hast eine IQ von 12 Max.
43:44Genau.
43:44Weil das klingt halt irgendwie so...
43:46Bei den Schwaben auch so ein bisschen, ne?
43:47Ja, aber Susanne weigert sich ja komplett irgendein Dialekt auszusprechen.
43:52Ja, das wurde mir zugetragen.
43:54Könntest du denn den Dialekt von Halle an der Seine noch?
43:57Ja, du bist jetzt bei ihm, ja.
44:05Und du warst noch auf der Schauspielschule, da kam die Anfrage für Schindlers Liste.
44:11Ja.
44:11Dann habe ich gesehen damals im Kino und war natürlich wie alle overwhelmed, wie wir...
44:16Ja.
44:16Na ja, go, sagen wir es mittlerweile.
44:18Wir waren overwhelmed, ne?
44:19Geht das noch, ne?
44:20Geht overwhelmed noch?
44:22Ja, geht overwhelmed...
44:23Ist overwhelmed schon out?
44:24Ne, sagt man noch, ne?
44:25Overwhelmed.
44:26Overwhelmed, literally, ist beides noch irgendwie machbar, glaube ich.
44:29Okay.
44:29So, dann kam Schindlers Liste und die haben dich damals gefragt, weil die brauten wahrscheinlich,
44:32lass mich raten, ne Nazi-Fresse, darf ich das so sagen?
44:35Natürlich.
44:36Aber das war ja super.
44:37Also ich meine...
44:38War eine Sprechrolle eigentlich?
44:4080% meiner Karriere sind Nazi-Rollen.
44:42Ich habe mir schon überlegt, ob ich so eine Uniform hier mal in den Schrank hänge,
44:45damit ich nicht immer zum Kostüm proben muss.
44:48Als du mit dem Spielclub dann fertig warst, da warst du ja noch fast auf der Schule dann.
44:54Da war ich noch auf der Schule, ja.
44:55Auf der Kauspielschule, muss man ja so sagen.
44:57Und dann warst du ja fünf, sechs Jahre später erst mit James Bond, oder?
45:02Ja.
45:02Wie kam das zustande?
45:04Das war Casting in London?
45:06Casting in London.
45:07Ich hatte vorher so eine deutsche Co-Produktion gemacht und die Casting-Agentin hatte mich eingeladen
45:14und dann bin ich nach London gekommen und da dachte ich mir, ach komm, das wird doch nie
45:17im Leben was.
45:18Da fliege ich jetzt dahin.
45:19Da hätten wir ja auch gedacht.
45:20Na ja, komm, das ist doch ein Witz, oder?
45:22Ja, oder?
45:22Die wollen nicht doch verarschen.
45:23Und dann bin ich aber...
45:24Oder ich muss wieder den Nazi spielen, einen von 40 oder so in der letzten Reihe.
45:28Und dann bin ich da eingeflogen worden.
45:30Ich glaube, damals gab es noch First Class nach London.
45:33Ja.
45:34Dann bin ich mit dem livrierten Fahrer abgeholt worden am Flughafen.
45:38Oh, James Bond.
45:41Leute, ist total krass hier.
45:43Und dann bin ich zu Piccadilly gekommen.
45:47In die Produktionsfirma.
45:49Zuerst mal in die First Base.
45:51Da kriegst du einen Tee serviert.
45:52Aha.
45:53Kriegst du erstmal einen Tee.
45:54London halt.
45:54Kannst dich ein bisschen entspannen.
45:55Dann kommst du in den zweiten Stock.
45:57Da fragen sie dich, ob du Whisky trinken möchtest.
45:59Mhm.
46:00Dann haben wir in den zweiten Stock.
46:01Ich nehme das alles mit.
46:02Hier ist alles wunderbar.
46:02Ja klar.
46:03Ich bin ja nur einmal da.
46:03Genau.
46:04Und dann kam ich zu Barbara Broccoli.
46:08Sehr, sehr, die Produzentin.
46:09Sehr bekannte.
46:10Und die ist unwesentlich älter als ich.
46:13Lange schwarze Haare, schwarze.
46:15Die hatte eine schwarze Lederstiefel bis über die.
46:19Overknees heißt sie.
46:20Overknees.
46:21Total krass.
46:22Und die war am Telefon.
46:25Und die Castlern.
46:26Sehr sexy aber auch, ne?
46:27Sehr sexy.
46:27Sagst du aber.
46:29Fucking sexy.
46:30Super fucking sexy.
46:31Von der musste man ja jetzt parieren.
46:34Und dann sagte die Castlern.
46:35Das ist Götze Auto aus Germany.
46:36Und dann sagte die am Telefon.
46:37Hold on a second.
46:38I have a very good looking German guy here.
46:40Und ich so.
46:42Oh.
46:43Ja, aber da.
46:44Wer will ja wohl auch jetzt sein.
46:45Fühl dich doch wohl.
46:46Und dann hat sie gesagt.
46:48Okay, you have 20 seconds to introduce yourself.
46:4920 seconds.
46:5020 seconds, genau.
46:52Und dann.
46:52Weil ich kam gerade von der Produktion.
46:54Auch ein Soldaten gespielt mit ganz kurzen Haaren.
46:57Hab gesagt.
46:57I'm big.
46:57I'm bad.
46:58I'm bold.
46:59I'm German.
47:00Five seconds.
47:01Keep the rest.
47:01Ich lieb das.
47:02Nicht vorbereitet.
47:04Ja, das ist mir eingefallen.
47:04Ja, das ist mir eingefallen.
47:10Aber sie war doch sehr beeindruckt.
47:12Und da hat sie mich angelächelt.
47:13Ich hab sie angelächelt.
47:14Dann bin ich wieder rausgegangen.
47:15Davor war das.
47:16Mit dem Regisseur war so grauenvoll.
47:17Ich dachte mir.
47:17Aber du durftest ja dann im Film Pierce Brosnan würgen.
47:21Oder?
47:21Hast du den gewürgt?
47:22Ja.
47:22Ich hab immer noch ne Narbe von ihm.
47:24Nein.
47:24Wenn du den Ärmel mir so ein bisschen holst.
47:27Nein.
47:28Was ist das?
47:30Nein.
47:31Ist sie groß?
47:33Wo sich kommt?
47:34Was ist schief gegangen?
47:35Hat er da reingebissen?
47:36Nein.
47:36Sondern in dem Endkampf, den wir hatten.
47:38Okay.
47:39Hat er ein Messer in den Oberarm gerammt.
47:41Und da war so eine Platte hier.
47:42Und der war aber so enthusiasmiert von der Szene.
47:45Da ist er wieder.
47:46Da ist er wieder.
47:46Die Platte durch.
47:48Und dann hat er noch so gemacht.
47:51Schwein.
47:52Schwein.
47:53Nein, überhaupt nicht.
47:53Er wusste nicht, dass er längst drin sitzt.
47:56Ich bin tot.
47:57Ja, ich bin tot.
47:58Zu richtig Schauspielern musstest du ja dann nicht.
48:00Ja.
48:01Aber er dachte, er spielt.
48:03Ja, Piers hat es gefallen.
48:05Sag mal, aber du bist ja mit Piers immer noch so ein bisschen irgendwie in Kontakt über
48:08die Jahre, oder?
48:09Also diese Bond-Familie, die gibt es tatsächlich.
48:13Also es gibt ein paar Leute, mit denen ich immer noch Kontakt habe.
48:15Ja, verstehe.
48:15Aber du sagst ja selber, es ist so eine Maschine.
48:18James Bond wird man nicht sterben lassen.
48:20Ne.
48:21Also bei uns war das auch so, das Drehbuch war nicht fertig und wir haben schon gedreht.
48:25Wir mussten fertig werden, weil es zum Studio scheiße ging.
48:27Und dann haben wir einfach, ich bin teilweise ins Studio gekommen und da saß der Head-Autor
48:32und saß im Catering und hat getippt.
48:34Ach übrigens, du bist gar nicht mehr dabei, du bist schon tot.
48:36Aber du bist dann noch First Class und wird noch von einem librierten Fahrerabgeordneter.
48:40Kostet natürlich alles ein Schweinegeld.
48:42Ja eben, das hätte man ja da mal.
48:44Ja, das kostet ein Wahnsinnsgeld und da weißt du auch, warum dann plötzlich so Filme
48:47so teuer werden.
48:49Du hast aber ja außer, es tut mir immer für dich ein bisschen leid, dass man die Schindesliste
48:53und den James Bond so ranzieht, weil das ist doch alles schon ein bisschen her.
48:56Du hast dann über 100 Filme, Kino und Fernsehen mitgespielt. Bergdoktor.
49:03Lach nicht.
49:04Ich mag das.
49:05Weißt du, dass ich den Bergdoktor leider immer gucke?
49:07Ach komm.
49:08Ich auch.
49:09Ach, soll ich was sagen?
49:11Und dann gibt's dann noch den Berg Retter.
49:13Ah, richtig.
49:14Dann warst du auch schon dabei.
49:16Warst du bei Sturm der Liebe schon dabei?
49:17Nein.
49:18Bist du stolz darauf, dass du bei Sturm der Liebe dabei warst?
49:21Ich bin Unterhaltungsdienstleister.
49:25Was spielt man dann hier als Schauspieler am liebsten?
49:27Den Bösewicht, den Trottel oder den Helden?
49:30Trottel sind geil.
49:30Die machen Spaß, weil die lustig sind.
49:32Ja, weil da kannst du mehr Spiellust, weißt du?
49:37Ja.
49:37Also so Helden sind echt in der Regel total langweilig.
49:41Also wirklich total langweilig.
49:42Und bei so Bad Guys, da gibt's noch so Sachen, da kann man sich noch was ausdenken.
49:47Aber Helden sind echt langweilig, finde ich.
49:50Verstehe.
49:51Was ich ganz süß fand, war, dass du irgendwo in einem Interview mal gesagt hast,
49:55da hab ich gedacht, ich hör dich oder lies nicht richtig,
49:57dass wenn du Theater spielst, dass es Kollegen gibt, die sich im Verbeugen,
50:01und ich werde jetzt immer darauf achten, das war mir vorher nicht klar.
50:04Ja, es ist so.
50:05Die im Verbeugen, selber durch die Beine durch, wenn der Kopf unten ist,
50:10Bravo rufen.
50:11Bravo rufen.
50:11Das machen die.
50:11Die gehen rein.
50:12Bravo!
50:13Damit die das im Publikum...
50:15Aber das merk ich mir natürlich.
50:16Ja.
50:17Da rufen Leute Bravo.
50:19Ja, da ruf ich jetzt auch Bravo.
50:22Ah!
50:22Wir haben morgen rufen, Schatz.
50:25Das ist ganz schön eklig für mich.
50:27Ja, weil das die Leute, die finden es, also dafür machen die Theater.
50:30Für den Applaus.
50:31Aber ich gebe zu, das merk ich mir.
50:32Ich hab noch eine Frage, bevor wir jetzt Musik hören,
50:35weil du gleich Mundharmonika für uns spielst und es ist sehr, sehr schön.
50:38Ich bin gespannt.
50:39Und zwar, du kannst, irgendwo hab ich's mal gesehen,
50:42du kannst deinen Unterkiefer raushaken.
50:48Und wieder reinhaken.
50:49War das das gerade?
50:52Dann geht er so, dann krieg ich ne...
50:54Ändert sich dann das?
50:55Ja, dann krieg ich den Kiefer weiter auf.
50:58Wofür braucht man das?
50:59Keine Ahnung.
51:00Ne, wenn du Birnen essen willst, dann brauchst du das.
51:04Um ne Glühbirne in den Mund zu nehmen, musst du den Kiefer rauskriegen.
51:06Und hast du nicht Angst, dass das ausleiert und man das wie bei der Kuh dann,
51:09wenn du so wiederkriegst, nicht wieder reinkriegt?
51:11Oh wow.
51:12Das heißt, du kannst die Kniescheibe raus und wieder reindrücken.
51:15Ich bin ganz flexibel.
51:15Dein Kiefer rein und wieder rausdrücken.
51:17Also Großsein hat schon auch einen Vorteil.
51:19Nazi, good guy, bad guy.
51:20Ich bin ganz flexibel.
51:27Und jetzt darfst du mit deiner Mundharmonika dich in die Mitte begeben.
51:32Und wir hören einen, wir haben glaube ich gesagt, Blues in G oder ist es ein Blues in C, in
51:36F, in was ist es denn?
51:37G haben wir gesagt.
51:39Hast du das Ding dabei, den wie der Bayer sagt, der sagt der Fotzenhobel, wir denken immer schlimm, hat Fotze
51:44gesagt.
51:44Aber die Bayern sagen das ja wirklich, oder?
51:46Ja, und hast du den Kiefer wieder drin?
51:50Ist es besser zu spielen mit ausgehackten oder eingehackten Kiefern?
51:54Das geht nicht.
51:56Das geht nicht mit ausgehackt.
51:58Nee, ausgehackt geht nicht.
51:59Da kriege ich die Lippen nicht drüber.
52:01Ich finde es super.
52:03Ich freue mich sehr.
52:05Los geht das.
52:06Wow.
52:06Los in G.
52:17WUH
52:19WUH
52:20WUH
52:20Was ist laut?
52:39WUH
52:41WUH
52:42WUH
52:42WUH
53:13Yeah!
53:20Ja, danke.
53:22Ach, das war schön.
53:24Schön, dass es ist.
53:27Aber cool.
53:30Das war cool.
53:31Ja, danke.
53:32Habt ihr für Gott schon Bierdöckelchen geschrieben?
53:34Können wir schon was einsammeln?
53:36Das ist toll.
53:37Dann würde ich mich hier oben jetzt draufsetzen.
53:39Mit dir, Susanne.
53:40I'm with God's, of course, together.
53:42And I would...
53:43You have to pay attention to my legs.
53:45I don't want to kick anyone.
53:48For my Shantish-Nunis.
53:58It's the Boomer-Variante!
54:02Basic Instinct!
54:03Basic Instinct!
54:05I'm a big fan!
54:06I'm a big fan!
54:09Hey!
54:10So, komm wieder auf, du warst schon gerade so sehr gut.
54:11Ja, der Stützschrumpf, der...
54:13Der Stützschrumpf ist schon wieder hoch, meinst du?
54:15Ach, der muss gar nicht wieder hoch, meinst du?
54:17Ja, so.
54:18Ach, herrlich.
54:19Bin gespannt.
54:20Götz, welches Brot backst du noch selber? Backst du noch manchmal?
54:25Ja, ja, ich backe alle Brote selber.
54:26Also mein Brot back ich selber.
54:28Einmal in der Woche back ich mein Brot selber.
54:30Hast du... backst du noch?
54:33Ich backe, ja, tatsächlich.
54:34Warum? Weil es mir Spaß macht.
54:35Weil es mir Spaß macht.
54:36Also auch in diesem...
54:37Also in dem Teigromanschen.
54:40Ja.
54:40Ja.
54:41Und dann mit Sauerteig und es riecht so...
54:44Und dann Holzofenbrot und so.
54:47Lecker.
54:48Ja?
54:48Ganz lecker.
54:49Aber du backst nicht noch Brot?
54:51Sicher auch noch andere Sachen.
54:51Ich backe noch Brot.
54:52Wo backst du das? Backst du das in deinem Backofen?
54:54Oder hast du dir einen extra...
54:55Holzbackofen tatsächlich.
54:57In der Küche?
54:57Nee, im Garten.
54:59Ja.
55:00Ja.
55:00Den hab ich gebaut und dann...
55:02Und dann...
55:03Ja, toll.
55:03Aber schön, dass noch ein bisschen was übrig geblieben ist.
55:05Ja, es macht total Spaß.
55:07Also wobei mein Vater Sohn natürlich nicht gebacken hat.
55:09Weil das würde nicht mehr gehen.
55:10Aber hast du nicht mal überlegt, so da, wo du lebst in Kreiling...
55:13Kreiling.
55:14Kreiling bei München, ne?
55:16Kreiling.
55:16Ja, Kreiling.
55:17Dass du da vielleicht eine kleine Bäckerei aufmachst, so wenn du grad nicht drehst.
55:20Okay.
55:21Er will doch richtig früh aufstehen.
55:22Ja.
55:22Aber das könnte man ja anders...
55:23Ich kann ja nachmittags anfangen zu packen.
55:24Man könnte ja einfach sagen, wir öffnen um 16 Uhr.
55:26Mhm.
55:27Vati hat morgens gebacken.
55:28Genau.
55:29Da könnte ich dann so drei Brote verkaufen.
55:29Und weil du in deiner Familie, du hast ja Patchwork-Familie quasi zwei Kinder aus
55:33der ersten Ehe, zwei Kinder jetzt mit der zweiten Ehefrau und vier Kinder.
55:36Also ich hab vier.
55:36Muss man als Schauspieler auch erstmal sagen, Alter, da musst du viel für spielen.
55:39Da komm ich ja mit...
55:40Hast du mal Panik gehabt zwischendurch?
55:41Immer.
55:42Dass du die nicht satt kriegst?
55:43Jetzt grad nicht.
55:44Ja, mit Brot schon, ja.
55:44Aber wenn ich hier rausgehe, schon wieder Brot schon.
55:46Ja, aber deswegen dachte ich, mit Brot wärst du ja vielleicht...
55:48Ja, aber finanziell bestimmt nicht sattkriegen, schon.
55:51Aber das Konzept machst du damit nicht vor.
55:53Man hat ein bisschen Druck.
55:53Ja.
55:54Ja, hab ich mir auch so gedacht.
55:55Und dann hab ich ein Interview gelesen, wo du gesagt hast, irgendwie, naja, die Hierarchie
55:59in meiner Familie ist so, ich bin schon, ich stehe schon in der Hierarchie über
56:05unserem Hund.
56:06Ja, knapp.
56:06Aber weit unter der Katze.
56:08Ja.
56:09Ja, weil die Katze zum Beispiel, du kennst dich, weil jemand der Katze, also die braucht
56:14den Menschen ja nur, damit sie jemanden hat, den sie ignorieren kann.
56:17Und also, die kommt dann zu mir und ignoriert mich dann.
56:21Ach so, ja.
56:21Dann weiß ich aber schon, okay, du bist viel toller als ich.
56:24Ja.
56:25Aber das ist ganz schön, sowas dann irgendwie zu sagen.
56:27Ähm, welcher Schauspieler war der beste James Bond?
56:33Sean Connery.
56:34Wolltest du schon mal jemand für Sex bezahlen?
56:37Was?
56:38Was ist denn das für eine Frage?
56:39War die für Susanne?
56:40Was war das denn?
56:40Oder für mich?
56:41Nein.
56:42Nein.
56:44Aber wollte...
56:45Ach, dich entschuldigt, bitte.
56:47Wollte dich schon mal jemand für Sex bezahlen?
56:50Warum?
56:51Ein attraktiver Mann?
56:52Warum?
56:52Naja, bevor ich Brot backe.
56:54So, weiter.
57:02Stehst du eher auf blond oder eher brünett?
57:06Hast du schon weggeworfen, ey.
57:07Ja, weil wüsste ich jetzt keinem, was man da sagt.
57:09Das ist vollkommen scheißegal.
57:10Das ist mir raten.
57:11Nein, weiter.
57:13Was war der schlimmste Moment in deiner Karriere?
57:18Oh, da gibt's nur viele tatsächlich.
57:21So viele?
57:21Ja, ja, weil Schauspielerei hat auch viel mit Peinlichkeiten zu tun.
57:25Nur?
57:26Eine einzige Peinlichkeiten?
57:27Komplett, eigentlich.
57:28Man macht sich die ganze Zeit lächerlich und wenn man sich das dann mal vor Augen führt,
57:31dann ist das ganz schrecklich.
57:32Ja.
57:32Und man darf darüber nicht nachdenken.
57:37Mit wem hast du früher Pokern geübt und waren am Ende immer alle nackt?
57:44Ich hab mal bei Stefan Raab tatsächlich bei dieser Pokernacht gewonnen.
57:48Oh, dann kannst du nur zocken.
57:49Ich pokere gerne und hab das aber, weil ich da gefragt wurde, da gibt's so ein Buch, das
57:54heißt Pokern Texas Hold'em for Dummies.
57:57Das hab ich gelernt und dann hab ich's gewonnen.
57:59Und wie viel Geld war das?
58:0250.000?
58:03Da muss ein Bäcker lange für backen.
58:05Ja, absolut.
58:06Meine Kinder haben sich sehr gefreut darüber.
58:08Aber toll, warum hast du eigentlich keinen Nachnamen?
58:12Ja, gute Frage.
58:13Stimmt, Otto Götz wär auch gegangen, oder?
58:16Wär beides gegangen.
58:16Matthias hab ich noch in der Mitte, kannst dir was aussuchen.
58:19Bist du Götz Matthias Otto?
58:20Otto?
58:21Das ist ja auch dämlich.
58:23Ja, total.
58:24Das liegt aber auch daran, weil mein Patenonkel wollte, dass ich so heiße wie er und der hieß
58:29Heini.
58:30Und da hätt ich Heini Otto gehiesen.
58:33Und der Sohn vom Heini hieß Matthias.
58:35Und deswegen hatt ich Matthias mit zweiten Namen.
58:37Was ein Glück.
58:38So Leute, das war's.
58:39Ich freu mich so.
58:41In Hamburgs Sachen bei den Schieß.
58:43Ich hatte einen Zauber aufgehauen.
58:45Mit der zauberhaften Susanne an meiner Seite.
58:48Mit dem zauberhaften Götz an meiner Seite.
58:52Danke schön.
58:52Danke an mein Publikum.
58:55Danke an Jago.
58:56Danke an meine Bank.
58:59Danke an meine Shetty.
59:01Schmullis.
59:02Danke schön.
59:03Danke schön.
59:04Danke an alle Jungs.
59:06Und er kann bei uns.
59:07Und er kann bei uns.
59:09Und er kann bei uns.
59:10Und er kann bei uns.
59:10Und ihr seid die Besschen.
59:12Oh du weisst währenddicht.
59:14Nicht!
59:15Jetzt komm herren.
59:16Jetzt komm herren.
59:17Aber jetzt!
59:18Jetzt komm herren.
59:19Und jetzt komm herren.
59:21Und er kann bei uns.
59:26Dankeschön.
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