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00:00Okay, schnick, schnack, schnuck. Wer gewinnt, darf nach New York ziehen. Wer verliert, muss die Show heute mal drehen. Okay?
00:05Okay, okay. Schnick, schnack, schnuck. Kapier.
00:08Oh man, okay, dann moderiere ich halt die Sendung. Aber ich freue mich auch drauf, weil ich habe einen super
00:14Gast. Los geht's!
00:26Hallo, herzlich willkommen zur Kommunikation mit dem Show!
00:29Hallo! Herzlich willkommen! Wir senden heute, Leute, ganz besonders, wir senden heute halb aus Köln und halb aus New York.
00:45Schaut mal bitte da drüben, wie wunderschön! Sieht das nicht toll aus?
00:53Und in dieser Rooftop-Bar treffe ich mich gleich mit meinem heutigen Gast. Achtung, flippt aus.
01:00Annalena Baerbock kommt heute in diese Show.
01:06Aha.
01:10Aber auch auf dieser Seite des Studios ist es natürlich wunderschön, denn da steht meine Band, die Kapelle Kebekus.
01:28Herzlich willkommen an alle, die uns heute nüchtern zugucken und für die anderen Happy Vatertag.
01:35Ja, viele Frauen ziehen jetzt gerade in diesem Moment ja traditionell mit dem Bollerwagen durch die Gegend, um ihre besoffenen
01:43Typen einzusammeln.
01:44Und Leute, gönnt euch! Wirklich, feiert! Ich gönne euch!
01:48Aber man muss sagen, Frauen haben ja gerade irgendwie nicht so viel zu feiern überall auf der Welt.
01:55Und auch in Deutschland zum Beispiel sind im Führungsteam von Friedrich Merz fast so wenig Frauen wie im Konklave.
02:04Ja, und dazu wurde jetzt auch der stellvertretende Regierungssprecher bei der Bundespressekonferenz, Sebastian Hille, befragt.
02:12Die Frage, hat der Bundeskanzler weniger Vertrauen in Frauen?
02:18Davon gehe ich nicht aus. Er hat selber eine, er hat mehrere Töchter, der Bundeskanzler arbeitet gut und gerne mit
02:25Frauen zusammen.
02:38Er hat selber eine, er hat mehrere Töchter, keine Ahnung wie viele genau, denkt man so einen guten Rucksack voll.
02:46Die haben es auch gut bei ihm, Bodenhaltung, regelmäßige Tierarztbesuche, sind alle entwurmt.
02:52Außerdem hat er auch eine Mutter. Ja, das heißt, Herr Merz ist selber Halbfrau.
02:58Ich glaube, wenn man zu Chachipiti sagen würde, bitte gib mir die möglichst beschissenste Antwort auf diese Frage.
03:05Exakt das wäre das Ergebnis.
03:08Du, der hat auch gar nichts gegen Menschen mit Migrationsgeschichte. Der hat neulich eine Pizza gegessen.
03:19Aber Leute, die Journalistinnen auf dieser Pressekonferenz, die haben einfach nicht locker gelassen.
03:30Und dafür liebe ich die einfach so sehr.
03:31In dem 100%-Männerteam im direkten Umfeld von Herrn Merz im Kanzleramt wird denn dieses Thema überhaupt mal besprochen,
03:38dass man am Tisch sitzt und sagt, ja, es wäre anders vielleicht besser oder spielt es sozusagen in dieser Sphäre
03:44überhaupt keine Rolle?
03:47Sie können davon ausgehen, dass wir uns der Zusammensetzung bewusst sind, aber manche Dinge sind, wie sie sind.
03:58Ich dachte immer, Politik wäre darauf ausgerichtet, die Dinge zu ändern, wenn sie sind, wie sie sind.
04:03Getrifft es in diesem Fall nicht so?
04:06Jetzt wollen Sie mich aber challengen, ja?
04:12Äh, ja?
04:14Zu Recht.
04:23Wie oft muss ich dieses Argument noch hören?
04:26Der hat auch eine Frau und mehrere Töchter.
04:28Was heißt denn das?
04:29Nix!
04:30Also wenn ich dieses Argument noch in irgendeinem Zusammenhang noch einmal höre, dann beiß ich in den Fernseher.
04:35Was soll das heißen?
04:36Hier übrigens noch ein paar Leute, die auch eine Frau und mehrere Töchter haben.
04:40Oh, ja, da, da, da, alles Feminist-Icons, Leute.
04:48Erstmal wieder auf was Schönes konzentrieren.
04:51Also das Beste fand ich ja diese Woche, eine Moderatorin im US-Frühstücksfernsehen,
04:58die einfach trotz wehen weiter moderiert hat.
05:18Ah ja, meine Fruchtbasis geplatzt, aber Leute, Muttermund ist erst bei sieben Zentimeter.
05:25Keine Angst, ich hocke mich einfach hier neben hinter eine Kamera, mach einfach weiter.
05:30Meine Güte, also verglichen damit hatte ich es ja ganz gut.
05:34Also meine Geburt war, ich sag mal jetzt, nicht ganz einfach, aber da waren wenigstens keine Kameras dabei.
05:41Und man muss sagen, auch positiver Punkt bei der Geburt von meinem Kind war,
05:45ich hatte eine Hebamme an meiner Seite.
05:52Und es ist längst überfällig, Leute, darüber zu sprechen, was Hebammen für Heroes sind.
06:04Ich hatte vorher absolut keine Ahnung, was Hebammen wirklich machen, was die leisten.
06:13Und darüber muss man einfach mal reden.
06:15Ich werde zum Beispiel nie vergessen, wie ich im Krankenhaus ankam.
06:18Und ich hatte so eine kleine Liste von meinen Freundinnen bekommen mit so extra guten Medikamenten.
06:23Die hatte ich mir aufgeschrieben.
06:24Und dann habe ich bei der Hebamme gecheckt, ob die auch die guten Sachen da haben.
06:28Und dann hat sie mir einfach beide Hände auf die Schultern gelegt,
06:31hat mir tief in die Augen geschaut und gesagt,
06:33Caroline, wir haben alles da.
06:37Alles.
06:38Und ich dann so.
06:40Ich ballalalalalala.
06:43Ja, und Hebammen sind auch wahnsinnig lustig.
06:46Ich weiß noch, bei der Anmeldung, als ich da rankam, beim Kreisland,
06:49und mich angemeldet habe, das war eine polnische Hebamme.
06:52Und die meinte dann so zu mir,
06:53wenn Sie möchten, wir machen erst mal kleinen Einlauf.
06:58Und wenn Sie nicht möchten, wir schauen, was kommt zuerst.
07:09Und warum ich das alles erzähle, Leute?
07:12Weil jede Gebärende so gute Unterstützung bei der Geburt haben sollte.
07:17Und klar, natürlich, es gibt auch Väter.
07:20Auf jeden Fall.
07:21Aber auf die ist da leider nicht immer Verlass.
07:33Junge, das ist das Erste, was dein Kind von dir sieht, reißt dich zusammen.
07:38Also, wir brauchen Hebammen.
07:40Leider gibt es in Deutschland seit Jahren zu wenig Hebammen.
07:44Und dagegen muss was getan werden.
07:46Die gute Nachricht, ab November gibt es eine neue Regelung,
07:50den sogenannten Hebammen-Hilfe-Vertrag.
07:52And what he looks like, is first of all super.
07:55He will 1 to 1 get rid of it.
07:59That one woman concentrates on one woman.
08:03In a perfect world would be great.
08:06But I don't know if it's all about it.
08:08The world is not perfect.
08:12Hebammen have already problems with their insurance.
08:15Now something comes to it.
08:17Because this person gefähred many Hebammen in their existence.
08:20Nämlich die sogenannten Dienstbeleghebammen.
08:24Das sind freiberufliche Hebammen mit festen Schichten im Krankenhaus.
08:27Die arbeiten dort also wie angestellte Hebammen.
08:30Ungefähr jede fünfte Geburt wird von einer solchen Hebamme begleitet.
08:34Das ist die vorderste Front, die das alles betrifft.
08:37Wir haben mal eine dieser Hebammen gefragt.
08:39Wo genau das Problem mit diesem Bastard von Hebammen-Hilfe-Vertrag liegt?
08:44Also in Zukunft gibt das Hebammen-Hilfe-Gesetz die Vorgabe,
08:48dass eine Vergütung gestaffelt wird.
08:49Das heißt, die erste Frau, die ich betreue, wird mit 80 Prozent vergütet.
08:53Das sind knapp 59 Euro brutto pro Stunde.
08:56Eine zweite Frau wird mit 30 Prozent vergütet.
08:59Das sind dann nur noch 22 Euro brutto die Stunde.
09:02Ebenso eine dritte für eine Stunde.
09:05Und ab der vierten Frau gibt es gar keine Vergütung mehr.
09:08Es ist nichts mehr vorgesehen.
09:11Also, den vollen Satz gibt es nur, wenn sich die Hebamme exklusiv um diese eine Geburt kümmert.
09:18Währenddessen darf dann aber keine weitere Frau ihre Hilfe brauchen.
09:23Also vereinfacht gesagt sieht diese Regelung so eine Art Geburtenrabatt vor.
09:27Kennt man ja vom Hamburger Fischmarkt.
09:29Und noch eine Geburt für die Hesse oben drauf.
09:32Ach komm, noch eine Geburt dazu.
09:34Und die vierte gibt's gratis.
09:35Alles muss raus.
09:37Das ist ein bisschen so, als würde eine Schreinerin vier Stühle zimmern,
09:40aber nur einen voll bezahlt kriegen.
09:43Die anderen muss sie verramschen oder verschenken.
09:47Hier, das würde ich dann mit dem Stuhl machen.
09:56Jetzt fragt man sich natürlich, können dann die Hebammen sich nicht einfach schön Lenz machen
10:01und immer eine Geburt nach der anderen planen?
10:05Nee!
10:07Jetzt sind wir natürlich ein Krankenhaus mit einer Versorgungspflicht.
10:10Das heißt, alle Frauen, die sich an uns wenden, wollen wir natürlich sicher und adäquat betreuen.
10:15Oder auch Notfälle, die entstehen, müssen betreut werden.
10:19Und durch diese Staffelung dieser Vergütung wird es dazu kommen, dass wir insgesamt einfach weniger verdienen werden,
10:26weil wir diese Frauen natürlich denen die Betreuung nicht verwehren dürfen.
10:29Und das wird zu Einbußen von 15 bis 30 Prozent führen. Und das bedroht natürlich Existenzen.
10:37Also ich weiß nicht, ob vom Krankenkassenverband jemals einer eine Geburtsstation betreten hat.
10:43Denn die sagen dazu, von dem neuen Vergütungssystem profitieren vor allem zwei Gruppen.
10:48Gut organisierte Beleghebammenteams und Teams in kleinen Kliniken.
10:52Ach so! Ach so! Als wäre das im Kreißsaal wie beim Drive-In. Das muss man einfach nur gut organisieren!
10:58Ja? Eine nach der anderen! Alle stellen sich nacheinander an und bekommen ihre Babys nach der Reihe!
11:04Ja? Stellen die sich an, machen die ihre Bestellung! Hier einmal bitte McEmily ohne Dammriss!
11:10Ja, machen wir gerne!
11:22Ja, gerne, aber stellen Sie sich bitte hinten an, weil die Dame mit dem Big-Kaiserschnitt-Menü,
11:27die war vor Ihnen! Die Emily muss jetzt ein bisschen warten!
11:31Sag mal einem Baby im Geburtskanal, dass es warten soll! Dann kriegst du diese Antwort!
11:37No?
11:42Aber Leute, das kann doch nicht sein, dass wir diese tollen Menschen jetzt noch mehr ausbeuten!
11:50Und wenn meine emotionalen Appelle auch nichts bringen, dann hört vielleicht die Welt ja auf meine Baby-KI!
12:00Hebammen sind die wahren Superheldinnen unserer Zeit! Diese Frauen helfen jeden verdammten Tag, neues Leben in die Welt zu bringen!
12:08Und was habt ihr heute so gemacht? In den Bürostuhl gefurzt? Wer Hebammen nicht besser bezahlen will, der hat den
12:14Arsch so offen wie nach einem Dammriss!
12:16Da seh ich nur eine gerechte Strafe! Einfach mal selbst ohne Hebammen ein Kind zur Welt bringen! So! Und jetzt
12:22Titten her! Ich hab Durst!
12:31Und jetzt heißt es Haltung annehmen! Denn die Frau, die jetzt zu mir kommt, war bis vor kurzem noch unsere
12:38Außenministerin und übernimmt demnächst einen der höchsten Posten bei der UN in New York!
12:43Die schlechte Nachricht, anders als Friedrich Merz, hat sie keine Frau! Die gute Nachricht, sie ist selber eine! Ich freu
12:51mich sehr auf Annalena Baerbe!
13:10Schön, dass du da bist! Das ist, glaube ich, die allererste Unterhaltungssendung, in der du überhaupt so richtig zu Gast
13:21bist, oder? Kann man das sagen?
13:23Ja, jedenfalls in den letzten dreieinhalb Jahren! Ja, selbstverständlich! Große Ehre für uns! Und wir sind natürlich total ausgerastet, dass
13:33du kommst, dass du zu Gast bist!
13:34Und unser Team hat deswegen ein so wunderschönes Set für dich gebaut! Wollen wir mal kurz rübergehen? Guck dir das
13:39an!
13:52So schnell war ich noch nie in New York! Ohne Jetlag! Annalena, du bist ja jetzt Außenministerin außer Dienst, sagt
14:03man? AD? AD!
14:05Wie muss man sich das vorstellen? Du bist ja, dein Leben ging ja dann von 100 auf 0!
14:09Ja, ich bin ein bisschen später nach Hause gegangen als gedacht, weil die Kanzlerwahl ja etwas länger gedauert hat an
14:15dem Tag!
14:16Ah ja, wir erinnern uns!
14:18Ja!
14:23Und ehrlich gesagt hatte ich auch gedacht, so jetzt kannst du mal wieder Mutter sein! Ich habe gesagt, ich bin
14:27dann abends pünktlich zum Abendbrot zu Hause und dann nix da!
14:32Sondern, ja, dann hat es ein bisschen länger gedauert und wir haben aber die Amtsübergabe dann mein Nachfolger, Johann Wadephul
14:38und ich noch an dem Abend gemacht, weil die Welt, die hat ja nicht auf Deutschland gewartet, sondern er musste
14:43am nächsten Tag dann schon losgeflogen sein und deswegen haben wir glaube ich, weiß nicht, dann war es glaube ich
14:4821 Uhr, 21.30 Uhr im Auswärtigen Amt dann die Amtsübergabe gemacht!
14:54Ja, und dann bin ich ein bisschen später nach Hause gekommen!
14:55Ja, und dann ist es am nächsten Tag, dass man dann aufwacht und dann ist man dann erstmal, fällt man
14:59dann in so ein Loch, weil man einfach nicht mehr irgendwelche Brände akut löschen muss?
15:04Also es war ja ein bisschen mit Vorlauf, ja, und ich habe meinen Job doch sehr gerne gemacht und nach
15:10der Bundestagswahl, aber das war ja schon im Februar, da war es schon so, dass man so gedacht hat, okay,
15:14und jetzt ist ein anderes Kapitel, wird aufgeschlagen!
15:19Und dann hat man natürlich auch viel reflektiert und Wehmut war auch dabei, aber als dann die Amtsübergabe, dann hat
15:25es ja ein bisschen dauert in between und dann war es ja schon Mai und deswegen war das dann für
15:29mich auch so jetzt auch gut, dass wir jetzt die Amtsübergabe gemacht haben, weil diese Hängepartie dazwischen ist dann auch
15:34schwierig.
15:34Da bist du noch so halb Außenministerin und natürlich, wie gesagt, die Welt steht nicht still, bin ich auch zu
15:39allen Konferenzen gefahren, aber jeder wusste ja, ich bin bald nicht mehr Außenministerin.
15:42Deswegen war ich an dem Abendwassen einfach auch schön im Auswärtigen Amt auf Wiedersehen zu sagen und mit allen Mitarbeitenden
15:49dann nochmal sich zu verabschieden.
15:51Und wir haben ja jetzt am Anfang der Sendung, ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, da haben wir
15:54ja festgestellt auch, dass es jetzt in der neuen Regierung weniger Frauen in wichtigen Ämtern gibt, was ja jetzt auch
16:01ein weltweiter Trend ist.
16:04Warum war für dich die feministische Außenpolitik so wichtig?
16:08Also ich weiß ja, das war ja das Thema, worüber am meisten gesprochen wurde.
16:12Ein Triggerbegriff, ja und natürlich, also man reflektiert ja auch immer so, war das jetzt richtig und viele haben mich
16:18auch gefragt, ich finde das ja vom Thema total richtig, aber warum hast du da, warum haben sie denn ausgerechnet
16:22diesen Begriff benutzt?
16:23Und ich habe ehrlich gesagt selber am Anfang so fast ein bisschen gehadert, aber stand im Koalitionsvertrag und rückblickend muss
16:33ich sagen, das war schon das Beste, auch wenn ich dafür immer viel Kritik bekommen habe,
16:37aber hätte ich das jetzt Umsetzung von Artikel 3 des Grundgesetzes genannt, was es de facto ist, weil im Grundgesetz,
16:43wissen wir ja alle, steht Männer und Frauen sind gleichberechtigt und dann steht da aber auch noch drin,
16:48dass der Staat, solange diese Gleichberechtigung nicht besteht, zur aktiven Förderung von Frauen verpflichtet ist.
16:56Also aktiv Frauen zu unterstützen, wenn wir nicht im Kabinett 50 Prozent Frauen haben oder vielleicht noch viel, viel weniger,
17:02wenn wir das nicht in Führungskräften haben.
17:04So, aber es hätte ja kein Mensch sich dafür interessiert und aus meiner Sicht ist es schon so, dass wir
17:09in vielen Bereichen, und das ist jetzt mein Lieblingsthema,
17:11ich könnte jetzt zwei Stunden darüber reden, feministische Außenpolitik, gleiche Rechte, gleiche Repräsentanz, gleiche Ressourcen und wenn wir uns das
17:19eben anschauen,
17:20dann ist es in all diesen drei Ers so, dass wir noch ein bisschen was zu tun haben und das
17:25Schöne aber, und das ist auch an all die Kritiker,
17:28das war mein Lieblingsthema, weil es weltweit dazu geführt hat, dass ich die beste Vernetzung hatte, weil es nämlich keineswegs
17:35so ist,
17:35wie man sich manchmal so in Deutschland einbildet, dass wir uns mit Gleichstellungspolitik beschäftigen und andere tun das nicht.
17:42In der Mongolei zum Beispiel haben Sie gerade eine Quote eingeführt für das Parlament, um sicherzustellen,
17:47dass nicht wie in Deutschland wir wieder bei der Repräsentanz von Abgeordneten im Deutschen Bundestag zurückfallen,
17:52im Vergleich zu vor. Wir haben in Ruana, die hatten die Quote fast als allererste mit aus den Folgen des
17:59Völkermords,
18:00weil auch dort die Erkenntnis da war, dass nach einem Völkermord Frieden, Versöhnung eigentlich nur stattfinden kann,
18:06wenn logischerweise alle Teile der Gesellschaft und überall sind Frauen, 50 Prozent der Gesellschaft, beteiligt sind.
18:12Das heißt, dieses feministische Außenpolitik-Netzwerk ist eigentlich das effizienteste Netzwerk,
18:17weil es das einzigste ist, wo von allen Kontinenten Außenministerinnen, ein paar Männer sind auch mit dabei,
18:22die sich da aktiv zu bekennen, vertreten sind und nicht wie sonst bei G7 nur die wirtschaftlich stärksten Staaten
18:28oder nur Länder aus Europa oder nur aus Asien.
18:31Deswegen kann ich auch machtpolitisch nur empfehlen, dass man diese feministische Außenpolitik fortführt.
18:37Wäre eine gute Idee.
18:44Und wo wir dich ja schon mal hier haben, wollen wir natürlich noch ein bisschen mehr aus dem Nähkästchen hören.
18:48Und das holen wir jetzt aus dir raus mit ein bisschen Druck und einem lustigen Spiel.
18:57So, wir spielen jetzt vereinte Aktionen.
19:03Ehrlich gesagt ist das einfach nur ein etwas schönerer Begriff für Wahrheit oder Pflicht.
19:08In deinem Job muss man ja oft zwischen Pest und Cholera wählen und alles, was man sagt oder tut,
19:13das hat Konsequenzen.
19:15Und da du das ja so gut kannst, musst du das jetzt hier auch machen.
19:18Wenn du also eine Frage nicht beantworten willst oder kannst, dann musst du eine Aktion machen, also Pflicht.
19:25Und was du so als Pflichten zur Auswahl hast, das steht hier auf dieser Tafel.
19:29Zum Beispiel kannst du ein Lied singen dann, wenn dir eine Frage zu schlimm ist.
19:33Oder du kannst eine Politikerin imitieren, dir ein Tattoo machen lassen.
19:37Das steht wahnsinnig.
19:39Friedrich Merz, ein Kompliment machen, ist dann deine Entscheidung.
19:42Wie du dann willst.
19:43Ja, ich war ja nicht nur in dieser und anderen Sendungen dieser Art nicht, weil ich keine Zeit hatte.
19:49Sondern auch, weil mir gesagt wurde, also was du nicht kannst, ist ja lustig sein und singen.
19:54Wage es gar nicht, dass jemals in dieser Zeit da machen.
19:57Das hast du in der Hand.
19:58Ja, aber jetzt habe ich ja nichts mehr zu verlieren.
20:00Gut, jetzt ist eh.
20:01Also, erste Frage.
20:12Lieber jeden Tag essen, was Markus Söder isst, oder jeden Tag trinken, was Wolfgang Kubicki trinkt?
20:21Na, wenn man beides tut, dann ist man nicht ganz so betrunken.
20:24Ja, das stimmt.
20:25Das könnte sich, ja, nee, du musst dich hier entscheiden, oder du machst eine Auktion.
20:30Das zähle ich mir für schlimmere Fragen aus.
20:32Also essen, was Markus Söder isst, aber die Frage ist sozusagen, wie ich danach aussehe.
20:36Ja, aber das würde ich glaube ich auch machen.
20:38Ich würde, weil das ist, also nahhaft ist es, würde ich sagen.
20:41Das würde ich sagen, ja gut, verstehe.
20:43Okay, lieber Grüne aus dem Bundestag oder Werder Bremen aus der Bundesliga?
20:49Das ist jetzt der Hausfrieden oder der Parteifrieden, der schief hängt.
20:52In meiner Familie ist mein großer Werder-Fan.
20:54Okay, also nehme ich jetzt mal was.
20:56Sagst du das, was ich machen muss, oder ich kann das aussuchen?
20:59Du kannst es dir aussuchen, du kannst Robert Habeck anrufen.
21:02Aber das ist, äh, klar.
21:05Oh, zum Beispiel.
21:11Okay, das ist jetzt ja aber einfach, ne?
21:13Also, aber ich habe nur kein Handy, ja?
21:15Das ist das gute Ausgabe.
21:17Haben Sie die Nummer von Robert Habeck?
21:22Also, erstens geht er fast nie ran, wenn ich anrufe.
21:24Ja, aber nicht, weil er mich nicht mag, ja?
21:26Sondern, weil es immer irgendwelche Schwierigkeiten zu besprechen gibt.
21:28Aber wenn ich mein Handy bekomme, kann ich es probieren.
21:31Aber, wenn dir das zu einfach ist, was hast du denn noch für Nummer?
21:40Also, wenn dir jetzt Robert Habeck zu einfach ist, du kannst natürlich,
21:42ich weiß ja nicht, wen du da alles drin hast.
21:44Was wäre denn jetzt mal richtig schwierig?
21:45Ja, das sagen wir jetzt lieber nicht.
21:46Nee, nee, nee, nee.
21:47Du kannst die Challenge für dich gerne auch hochschrauben.
21:49Soll ich jetzt auf laut stellen, oder wie?
21:51Ja, FaceTime natürlich.
21:54Du musst ja FaceTime anrufen.
21:59Ja, warte, warte, so und so und, warte.
22:01Die Kamera muss jetzt natürlich, warte, so und so und so.
22:02Aber wie geht es, jetzt sieht auch jeder,
22:04was ich hier für ein ramponiertes Handy habe, mit so nahen Sicherheitsbruch.
22:06Das ist schön wohnenständig.
22:09Rufst du den manchmal FaceTime an, oder denkt der jetzt,
22:11oh Gott, die ist entführt worden.
22:14Ob er dann kommt, ja, das, ich sage, hallo.
22:21Vielleicht rufst du ihn lieber an, vielleicht geht er dann ran.
22:24Ob ich die Nummer von dem habe?
22:27Also, ich befürchte, ich muss mir was anderes aussuchen.
22:29Nein, gut, aber du kannst ja schon mal überlegen,
22:31wen du noch so anrufen könntest.
22:32Das finde ich nämlich sehr lustig.
22:34Wir könnten ja Christian Lindner anrufen und fragen,
22:36wie seine Elternzeit so geht.
22:47Also, wir machen das jetzt mal nicht pro FaceTime.
22:50Ja, genau.
22:52Aber, oder vielleicht doch.
22:53Also, viel hast du ja nicht mit dem kommuniziert,
22:55wie man am meisten sagt.
22:58Es gibt ja die Funktion bei Signal, ne,
23:01löschen nach, hm, hm, hm.
23:03So, jetzt wurde aber abgebrochen.
23:05Wurde abgebrochen, vielleicht hat er dich geblockt.
23:08Der ist in Elternzeit, der hat gar keine Zeit, Leute.
23:12Der, äh, der promoviert doch jetzt gerade in der Elternzeit,
23:14hatte der vor.
23:15Ähm, nächste Frage.
23:17Lieber, oh Gott, lieber Alice Weidel nach einem Tampon fragen
23:20oder einfach laufen lassen?
23:35Okay, ich nehme jetzt hier meinen Joker.
23:37Aber, ähm, okay.
23:39Okay, okay, was möchtest du machen?
23:40Einen Handstand, Schoko-Senftoast essen?
23:43Was ist denn das?
23:45Dann denken ja alle, ich bin schwanger.
23:48Gut.
23:49Das kann natürlich sein.
23:51Klebetattoos haben wir auch?
23:52Ja, das fände ich mal schön.
23:53Ein Klebetattoo?
23:54Wie schnell geht das ab?
23:55Ich muss ja Montag da in Feind Nation.
23:58Ach so, Montag Feind Nation.
24:00Wo kommt das denn hin, auf welche Stelle?
24:01Ja, das kannst du dir jetzt selber aussuchen,
24:03welche Stelle du hier entblößen willst.
24:04Also, ich hätte hier einen LKW.
24:06Einen LKW?
24:08Ich bin von den Grünen.
24:13Äh, ein E-LKW.
24:16Ein E-Dreiachser, aber der hat, glaube ich,
24:19irgendwas Tank-Mäse, Flüssigkeit geladen.
24:20Vielleicht Tampons.
24:21Vielleicht Tampons.
24:22Vielleicht Ersatzflüssigkeit.
24:24Ja, ich mache es hier so hin.
24:25Hier so hin auf die, gut, ich hoffe,
24:28das ist bis Montag weg.
24:29Wir brauchen Feuchtigkeit, ne?
24:30Ja, ja, ich habe hier Feuchtigkeit.
24:32Pass auf.
24:32Ich nehme einfach mein Trinkglas.
24:33Ich mache das nochmal richtig feucht.
24:35Moment.
24:37So, ich mache erst mal feucht.
24:40So.
24:41Warum haben wir eigentlich nicht,
24:43unsere Sendung wird ja Dicks abgekürzt.
24:45D-C-K-S, ne?
24:46Das wäre auch schön gewesen als Tattoo.
24:49Damit dann nach New York.
24:52Schön.
24:53Dann hätte ich gar nicht einreißen können wahrscheinlich.
24:56Aber ich glaube, in einem LKW,
24:58ein Dreiachser, hast du gute Chancen.
24:59Und da in Amerika kommst du gut rein.
25:01Da lassen sie.
25:03Oh ja, schön.
25:04Oh, ich wäre jetzt aber schön.
25:06Der ist so schön.
25:09So schön.
25:09Jetzt ist er.
25:10Ich hätte den anders, aber den ist es nicht.
25:15Jetzt kannst du ihn gut sehen.
25:17Also wenn dir irgendeiner blöd kommt,
25:18dann hier, pass auf Junge.
25:20Mein Auto, mein Boot.
25:23Ah, schön.
25:25Lieber nur noch Bücher von Robert Habeck lesen
25:29oder nie wieder irgendwas von Robert Habeck sehen und hören.
25:36Oder möchtest du noch mal Chris, Janine?
25:39Nee, also jetzt haben wir Robert, haben wir schon.
25:41Deswegen mach jetzt noch mal eine Aktion.
25:42Ja, mach doch mal eine Aktion.
25:44Ja, muss ich jetzt noch mal einen Handstand machen.
25:45Kannst du das etwa?
25:47Oder werden wir das jetzt erfahren?
25:48Das kann ich nicht.
25:49Ihr seid ja Haftlichtversichert hier, hoffentlich.
25:51Ja, natürlich.
25:53Jetzt macht sie einen Handstand.
25:55Jetzt muss ich mal gucken,
25:56ob ich hier die praktischen Sachen brauche.
25:57Das geht.
25:58Das geht auch.
25:59Kein Kleid, kein irgendwas.
26:01Okay.
26:02Oh.
26:03Wow.
26:06Okay.
26:08Das war nicht schlecht.
26:18Ja, gut.
26:20Aber wir haben hier noch was übrig.
26:22Also wir haben jetzt hier noch Politiker eine Politikerin imitieren.
26:25Hättest du eine gehabt?
26:28Nein, da bin ich echt schlecht drin.
26:30Komm, wir singen zusammen zum Abschluss ein Lied.
26:33Zusammen.
26:34Oder wir machen es so.
26:35Ich weiß, ich merke schon, du willst nicht singen.
26:37Aber wir machen einfach so wie so Lipsync.
26:39Alter, ich habe immer Mini-Playback-Show geguckt.
26:41Also ich kann es vielleicht so machen.
26:43Ja, ja, genau.
26:43Du tust einfach so, als würdest du singen.
26:44Und ihr blendet das dann so ein.
26:46Ich meine, es ist ja eher alles gefaked im Fernsehen.
26:48Eben, alles faked.
26:50Ich komme dann später zur Auflösung,
26:52so showmäßig dazu, so super amerikanisch.
26:55Okay?
26:55Und Sie müssen mitsingen.
26:56Ja, alle singen mit.
26:58Ja, hier in New York, New York natürlich.
26:59Was ist denn?
27:00Also, oder?
27:00Das passt doch hier alles perfekt heute zum Abschluss.
27:03Oh mein Gott.
27:03Machen wir so, ne?
27:04Ich hätte nicht kommen.
27:05Das war ein Ja.
27:15Aber wenn ich jetzt fake, hört man ja nichts.
27:18Ja genau, du machst ja nur die Lippen.
27:20Du bewegst deinen Mund und meine Stimme hört man.
27:27Achtung!
27:36I want to be a part of it.
27:40New York, New York.
27:43If you can make it there, you make it anywhere, it's up to you.
27:55New York, New York.
27:59New York, New York, New York.
28:13Reinhardt, tschüss!
28:16Thank you, thank you very much!
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