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00:00Der Wald. Um ihn ranken sich schier unendliche Mythen und Sagen.
00:05Rotkäppchen wurde im Wald vom bösen Wolf getäuscht.
00:09Schneewittchen fand die sieben Zwerge.
00:11Und Hänsel und Gretel? Jo, die haben nur Oma in den Ofen geschmissen.
00:16Die deutsche Seele ist tief im Wald verwurzelt.
00:20Doch er ist in Not. Zur Hilfe eilt eine tapfere Heldin.
00:25Wer reitet zu spät durch Nacht und Wind? Es ist die Reschke. Die Show beginnt.
00:32Was? Jetzt schon? Scheiße.
00:45Herzlich willkommen zum Reschke-Fernsehen.
00:48Schön, dass Sie sich so spät noch eine Prise Recherche abholen wollen.
00:52Oh, herrlich, oder? So ein Wald? Es gibt doch nichts Schöneres als grünes Moos, dunkle Tannen.
00:58Ich spüre schon richtig die Energie. Unser deutscher Wald. Das sieht aus wie ein Märchen hier, ne?
01:04Eben. Waren Sie in letzter Zeit mal im Wald?
01:10So sieht's nämlich draußen aus. Man sieht an vielen Orten den Wald vor lauter Waldsterben nicht mehr.
01:16Wer hat das zu verantworten? Gehen wir doch heute mal zusammen auf Spurensuche.
01:19Spurensuche. Gibt es im Wald etwa einen bösen Wolf? Kann es sein, dass er sich so gut verkleidet hat, dass
01:25wir ihn bislang gar nicht gesehen haben?
01:27Als harmlose Großmutter? Als engagierter Klimaschützer?
01:30So, jetzt aber Schluss mit den Märchen. Das ist immer noch eine journalistische Sendung und da beschäftigt man sich mit
01:37Fakten.
01:37Als erstes bräuchten wir mal einen Überblick über die Gesamtlage. Sowas wie ne...
01:43Bundeswald-Inventur.
01:45Genau. Alle zehn Jahre wird die gemacht. Und da guckt man, wie geht's denn dem deutschen Wald so?
01:50Und sagen wir mal so...
01:52Um den deutschen Wald steht es schlecht.
01:54So schlecht, dass auch der zuständige Bundeswaldminister Cem Özdemir sonst ja stets gut gelaunt seine Stirn mal sorgenvoll in Falten
02:02gelegt hat.
02:03Seit der letzten Inventur sind nämlich allein 400.000 Fichten abgestorben. Eine Fläche größer als das Saarland.
02:09Es sind 644.000 Fußballfelder.
02:14Ah, danke. Jetzt kann ich's mir besser vorstellen.
02:15Eine Fläche, die größer ist wie Mallorca.
02:17Ja, verstanden.
02:18Oder für Baden-Württemberger achteinhalbmal die Fläche des Bodensees.
02:23Alles klar. Eine riesige Fläche auf jeden Fall.
02:25Und selbst wenn Fichte, Kiefer, Eiche oder Buche nicht gerade absterben, verlieren die meisten von ihnen zumindest ihr Haupthaar.
02:34Kronenverlichtung. Da hilft auch kein Koffein-Shampoo.
02:39Dem Wald geht's also schlecht 2025. Wer hat das kommen sehen?
02:44Der Wald ist krank. Er kämpft uns über Leben.
02:47Das Waldsterben konnte noch nicht gestoppt werden.
02:50Der Patient heißt Wald.
02:51Dem Wald geht es schlecht.
02:53Nicht mal mehr ein Drittel der Bäume erfreut sich guter Gesundheit.
02:57Dem Wald geht es also so schlecht wie noch nie.
02:59Das grüne Herz unseres Landes gerät aus dem Takt.
03:03Und wenn das Herz Schaden nimmt, das wissen wir aus der Medizin, dann ist der ganze Körper gefährdet.
03:08Gut, der Wald liegt also seit Jahrzehnten quasi für alle sichtbar auf der Intensivstation.
03:14Und man kann da gar nichts gegen tun?
03:16Nein, leider kann man gar nichts dagegen tun.
03:20Schade, dachte sich unsere Heldin und beendete die Sendung.
03:25Nein, das tue ich nicht. Aber wer spricht hier eigentlich?
03:28Fragte sie sich.
03:29In der Tat, frage ich mich.
03:31Nervt jedenfalls jetzt schon.
03:33Zurück zum Wald.
03:34Wenn man also nachdenkt, warum es dem Wald so schlecht geht, dann stößt man natürlich als allererstes auf die Klimakrise.
03:39Halt! Nicht abschalten.
03:40Ich weiß, Klima ist oft eine trockene Angelegenheit, aber dann muss man die Sache einfach ein bisschen fetziger verpacken.
03:46Klima ist langweilig?
03:47Nein, ich präsentiere Ihnen Waldsterben in der Disco-Fun-Edition.
03:54Also, in einem gesunden Wald sind die Kronen dicht und es kommt nicht so viel Licht auf den Waldboden.
03:59Der bleibt feucht und kühl, finden viele Pflanzen und Tiere cool.
04:03Wenn die Kronen aber nicht mehr so dicht sind, dann ballert die Hitze auf den Boden. Volles Rohr.
04:11Also, weniger Feuchtigkeit, mehr Dürre, Bäume verdursten.
04:16Wenn mehr Bäume absterben, dann wird alles noch viel trockener.
04:23Und wenn dann noch irgendein Horst seine Zigarette aus dem Auto wirft, gibt es Waldbrände.
04:30Und wenn es durch den Klimawandel dann noch häufiger stürmt, dann hat der Wald ein riesiges Problem.
04:42Na, spätestens jetzt interessiert sich ja wohl selbst der klimaleugnende Onkel fürs Waldsterben.
04:47Ah, nun verstehe ich, rief Anja aufgeregt. Das Klima ist schuld, ganz allein.
04:54Nee, so einfach ist es eben leider nicht.
04:56Zum einen sind wir ja alle nicht ganz unbeteiligt an der Klimakrise.
05:00Und zum anderen gibt es sehr wohl einen weiteren Verantwortlichen für den schlechten Zustand des Waldes.
05:07Nee, der nicht. Auch wenn er so aussieht, als hätte er was verbrochen.
05:11Ich spreche natürlich von der Forstindustrie.
05:13Ich bin Holzfäller und mir geht's gut. Am Tag packt mich die Arbeitswut.
05:19Gut, auch mit ganz viel Arbeitswut richtet der lustige Holzmichel heute mit seiner Axt nicht so viel Schaden an.
05:25Bäume werden ja nicht einfach so geschlagen. Nee, Bäume werden heute rasiert.
05:38Gut, man kann von den Forstbetrieben auch nicht verlangen, die Bäume mit einer Nagelfeile abzuraspeln.
05:42Und um das mal vorweg zu sagen, es gibt da draußen wirklich viele Förster und Waldbesitzer,
05:48die alles dafür tun, dass es dem Wald nicht schlecht geht.
05:51Trotzdem werden und wurden Fehler gemacht.
05:54Einer davon ist der Fichtenfetisch der Forstwirtschaft.
05:57Die Fichte ist nämlich die Nummer eins der deutschen Wälder.
06:01Hat bei Forstwirten sogar einen liebevollen Spitznamen.
06:03Die Fichte ist unser sogenannter Brotbaum.
06:06Der sogenannte Brotbaum im Wirtschaftswald.
06:09Brotbaum der Forstwirtschaft.
06:11Quasi der Brotbaum der Nation.
06:13Der Brotbaum der Nation. Mein Gott, ich dachte, die Eiche wäre der deutsche Baum.
06:17Aber nein, es ist die Fichte nicht, die Lerche. Aber warum?
06:21Naja, sie wächst schnell und gradlinig und bringt daher viel Holz, das man gut verarbeiten kann,
06:25ist vielseitig verwendbar und ertragreich.
06:27Also die Fichte füttert den Forstwirt. Die zahlt die Miete.
06:31Sozusagen das Brot- und Buttergeschäft der Holzindustrie.
06:34Ein sprudelnder Quell für stete Einnahmen. Ist klar geworden jetzt, oder?
06:38Das hat man jedenfalls schon vor über 200 Jahren erkannt.
06:41Und nach dem Zweiten Weltkrieg brauchte man ja dann sowieso ganz schnell ganz viel Holz.
06:45Also hat man das ganze Land dann endgültig mit Fichten zugetackert.
06:49Die Folge? Monokulturen.
06:51Bis heute sind 21 Prozent der Waldflächen in Deutschland Monokulturen.
06:55Und auch wenn der ein oder andere denken mag, was könnte es Schöneres, Besseres, Erhabenderes geben als nur eine Kultur
07:02in einem Land?
07:03Alles gleich? Nein, das ist nichts Gutes.
07:07Denn wenn alles gleich ist, bedeutet das Ödnis.
07:11Der Waldboden verödet, es wachsen weniger Pilze und die Vögel hauen ab.
07:15Lernt man ja schon in der Schule. Fragt man sich also, wieso hat man das trotzdem gemacht?
07:19Der Zustand des Waldes wird eben wesentlich getrieben von den Interessen des Marktes.
07:24Auch wenn klar war, das ist ein Risiko, der Klimawandel läuft, da kann was Ungutes passieren.
07:30Aber viele Förster sind dann verfahren nach dem Motto, einmal Fichte geht noch.
07:34Einmal Fichte, immer Fichte. Obwohl man seit 30, 40 Jahren weiß, Monokulturen sind keine gute Idee.
07:40Die Fichte, also der Brutbaum, hat zum Beispiel so gar keinen Bock auf Klimaerwärmung.
07:46Kommt nämlich mit Hitze und Trockenheit nicht besonders gut klar.
07:48Und darüber freut sich vor allem dieser Schlingel.
07:52Nee, nicht der schon wieder.
07:54Genau, der. Possierliches Tierchen, dieser Borkenkäfer.
07:57Hat bei geschwächten Fichten leichte Spiele.
08:00Da kann er nämlich seine Rammelkammern, kein Witz, die heißen wirklich so,
08:03ganz besonders einfach reinbohren und sich so fröhlich durchs ganze Land vermehren.
08:09Weidmannsgeil.
08:10Man kennt den Spruch.
08:11Ene mene Miste, er rammelt in der Fichte.
08:13Und so freute sich die tapfer Recherchierende an, ja endlich den wahren Feind des Waldes gefunden zu haben.
08:20Den Borkenkäfer.
08:22Ja, ja, kann man machen. Immer schön die Schuld auf die Kleinsten abschieben.
08:27Aber geht's dem Wald dadurch besser?
08:29Dabei brauchen wir den gerade so, um das ganze CO2 aufzunehmen, das wir ja so raushauen.
08:34In der Summe hat der Wald seit 2017 mehr Kohlenstoff abgegeben, als er aufgenommen hat.
08:40Sorry, der Wald gibt mehr CO2 ab, als er aufnimmt? Was soll das denn?
08:44Der hatte hier doch einen Job zu machen. Der sollte mithelfen, das Klima zu retten.
08:48Wir zählen auf den. Und jetzt arbeitet auch noch der Wald gegen uns?
08:51Hä? Was soll das denn? Das wäre ja wie... Gibt's ja nicht noch irgendeinen Vergleich?
08:56Das wäre ungefähr so, wie wenn die Klimaanlage statt zu kühlen heizen würde.
09:01Na, da gehen bei uns Deutschen doch wohl eher die Alarnglocken an.
09:04Die Klimaanlage ist kaputt. Geht direkt eine schlechte Hotelbewertung raus.
09:07Das ist kaputte Klimaanlage, kaputte Klimaanlage. Wo beschwere ich mich denn da beim Manager?
09:12Wem gehört denn eigentlich der Wald?
09:14Von den 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland sind 48 Prozent Privatwald, also fast die Hälfte.
09:2129 Prozent des Waldes sind Eigentum der Länder.
09:2419 Prozent von Körperschaften und 4 Prozent gehören dem Bund.
09:28Länder, Körperschaften, also Städte und Kommunen, der Bund.
09:31Der Wald gehört zur Hälfte Ihnen und mir.
09:34Uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Deutschland. Ist das nicht super?
09:38Gut, nicht allen gleich. Den Bayern natürlich ein bisschen mehr.
09:42Bayern ist das schönste Land. Bayern ist das stärkste Land.
09:45Herrgott, ja. Bayern ist mit seinen Landes- und Staatsforsten natürlich der größte Landeswaldbesitzer in Deutschland.
09:51Und auch erfolgreich.
09:52Über 500 Millionen Euro Umsatz haben die in 2023 erzielt.
09:56Aber wer sind denn die anderen starken, die privaten Waldbesitzer, die 48 Prozent?
10:01Da gibt es ein paar Firmen und einige der größten Privatforste befinden sich in der güldernen Hand einiger deutscher Adelsfamilien.
10:09So, wen haben wir denn da im deutschen Adelswald?
10:13Also, an Position 1 wäre die Familie Turn und Taxis.
10:1820.000 Hektar Wald besitzen die.
10:21So viel Wald, das verändert mitunter anscheinend die Sicht auf unser Land.
10:25Und Gloria von Turn und Taxis, jedenfalls, sagt manchmal seltsame Dinge in ihrer Lieblingssendung.
10:30Es ist so wie bei Hänsel und Gretel.
10:32Das Staat sind die Eltern und wir sind, wir Volk sind die Kinder.
10:36Und die Eltern schicken uns in den Wald und lassen uns in den Wald, Mutterseelen alleine, bis die böse Hexe
10:41kommt und uns einsperrt.
10:44Hm.
10:45Wald scheint was mit den Besitzern zu machen, zumindest wenn man sehr viel hört.
10:50So, wem gehört der Adelswald noch?
10:53Ach, also, auf den weiteren Plätzen.
10:55Christian Erbrinz zu Fürstenberg, Familie von Harzfeld-Wildenburg, Fürst von Hohenzollern, Riedeselfreiherrn zu Eisenbach.
11:03Und das geht munter von und zu weiter in diesem Adelswald.
11:06Adelsschlösser quasi auf Holz gebaut, weiß man ja.
11:09Adel, verfichtet.
11:12Puh, okay, also, die eine Hälfte des Waldes gehört also uns und die andere ist im Besitz von Privatleuten, große
11:20Teile davon der Adel.
11:21Und was machen wir denn mit diesem Wald?
11:24Naja, nachdem der Wald ja kein Geld einbringt, wenn er einfach so vor sich hin wächst, wird er eben ordentlich
11:30abgeholzt.
11:31Und das machen wir anscheinend im großen Stil.
11:33Nicht nur für den Eigengebrauch, nein, nein, Deutschland ist der viertgrößte Holzexporteur der Welt.
11:39Putzblitz staunte unsere Heldin. Beinahe applaudierte sie.
11:43Ja, beinahe.
11:44Also, unser ganzes System ist eher nicht darauf ausgelegt, dass der Wald wichtig ist fürs Klima,
11:49sondern in erster Linie darauf, dass er Gewinne abwirft und uns Holz in die Hütte bringt.
11:54Diesen Geist atmet auch das Bundeswaldgesetz von 1974.
11:58Erstens, den Wald wegen seiner Nutzung, Schutz und Erholungsfunktion zu erhalten und seine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern.
12:09Zweitens, die Forstwirtschaft zu fördern und drittens, einen Ausgleich zwischen dem Interesse der Allgemeinheit und den Belangen der Waldbesitzer herbeizuführen.
12:20Das war die Zeit, in der man im Bundestag noch trinken durfte. Aber Sie hören es schon raus, 1974 war
12:25sehr viel die Rede von Nutzungsfunktion, Bewirtschaftung, Förderung der Forstwirtschaft, Belangen der Waldbesitzer.
12:32Aber wenig von seiner Klima- und Ökosystemleistung.
12:37Klar, 1974 gab es auch noch die Hausfrauen-Ehe, man musste sich im Auto nicht anschnallen und Playmobilfiguren konnten noch
12:44nicht mal ihre Hände drehen.
12:45Deshalb sollte es jetzt, 50 Jahre später, vom zuständigen Minister ein frisches Klima-Makeover für das Bundeswaldgesetz geben.
12:53Höchste Zeit also für ein Waldgesetz, das die Realität der Klimakrise in den Blick nimmt und den Rechtsrahmen für die
13:00Zukunft unserer Wälder schafft.
13:02Höchste Zeit für neue Mindeststandards für einen gesunden Wald.
13:05Der Bund wollte zum Beispiel den Waldbesitzern Geld geben, wenn sie was für den Klimaschutz leisten.
13:10Und Strafen verhängen, wenn man seinen Wald ungenehmigt kahl schlägt. Stand im ersten Gesetzesentwurf.
13:16Die Wahrheit wollte ganz tief in unsere Wirtschaftlichkeit eingreifen und da müssen wir uns auf die Hinterfüße stellen.
13:23Genau, auf die Hinterfüße. Schon beim allerersten Entwurf für ein neues Gesetz.
13:27Okay, war vielleicht noch nicht der große Wurf, aber man hätte ja drüber reden können.
13:31Stand ein großer Teil der Forstwirtschaft schon sowas von auf dem Hinterfuß?
13:35Nicht alle, die Mächtigen halt. Aber wer hat denn eigentlich das Sagen im Wald? Bambi?
13:41Ich habe mit dem Spitznamen Bambi, den mir Jürgen Möllemann angeheftet hat, gar kein Problem.
13:46Man muss den Film zu Ende schauen. Am Anfang ist Bambi zart und hilfsbedürftig, aber am Ende Herrscher des Waldes.
13:53Ja gut, meinetwegen, du bist der Herrscher des Waldes. Aber nochmal, wer hat denn jetzt im Wald das Sagen?
13:59Also ich bin der Sprecher des Deutschen Waldes.
14:02Aha, der Sprecher des Deutschen Waldes. Nicht der Sprecher der Forstwirtschaft, nein, nein.
14:08Der spricht für den ganzen Deutschen Wald. Der Oberförster, der Waldmeister, der Fechtenflüsterer, Georg Schirnbeck.
14:15Seit 2007 Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats oder DFWR, wie Freunde ihn nennen.
14:22Ein Mann wie ein Baum. Stark und standhaft wie eine Eiche im Sturm. Anja war beeindruckt.
14:30Ja, vor allem bin ich beeindruckt, wie er es geschafft hat, so viele Ämter unter einen Hut zu bringen.
14:36Denn Georg Schirnbeck war vor allem erstmal Politiker. Von 2002 bis 2013 saß er zum Beispiel für die CDU im
14:43Bundestag.
14:44Und auch da hatte er schon wirklich ein großes Herz für die Belange des Waldes. Oder das Portemonnaie seiner Besitzer.
14:52Unsere Waldbesitzer, unsere Forstbetriebe brauchen bessere Einnahmen. Das sind wirksame Maßnahmen.
14:59Mhm. Mehr Geld für die eigenen Leute. Und im Endeffekt auch für sich selbst.
15:03Georg Schirnbeck besitzt laut eigenen Angaben nämlich 10 Hektar Wald.
15:07Das ist so viel wie... Jemand eine Antwort?
15:10Wir tun jetzt gar keine ein.
15:11Ach, schade. Also Georg Schirnbeck war in einer Person und teilweise zur gleichen Zeit Waldbesitzer, Präsident des Forstwirtschaftsrats und Bundestagsabgeordneter.
15:21Bestand da vielleicht ein Interessenkonflikt?
15:23Nein, hat uns der Forstwirtschaftsrat auf Nachfrage mitgeteilt. Interessenkonflikte sind nicht gegeben.
15:29Mhm. Kann man vielleicht so oder so sehen.
15:31Als Bundestagsabgeordneter jedenfalls war er sogar Mitglied im Haushaltsausschuss. Also einer von denen, die die Regierung beraten, wofür das Haushaltsgeld
15:40so ausgegeben wird.
15:42Hm. Wofür könnte man das denn so ausgeben?
15:46Zwei Millionen Arbeitsplätze sind in der Forstwirtschaft, in der Holzwirtschaft. Und auch die kommt es an.
15:52Und die stellen wir, oder da unterstützen wir auch durch zusätzliche Haushaltsmittel. Die haben wir eingestellt. Und darauf sind wir
15:58auch stolz.
15:59Wir haben im nächsten Jahr 300 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft. Also haben wir gesagt, das muss mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden.
16:09Stellen wir 250.000 Euro zur Verfügung.
16:12Klar. Zusätzliche Haushaltsmittel für die Forstwirtschaft und 250.000 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit für das 300-jährige Jubiläum.
16:19Die haben da aber auch wirklich eine schöne Festveranstaltung gemacht. Sogar die Kanzlerin war da.
16:25Natürlich begrüßt vom Präsidenten des DFWR Georg Schirnbeck.
16:28Schirnbeck. Oder war er als Bundestagsabgeordneter? Ich komme schon selbst ganz durcheinander.
16:34Dazu hat Schirnbeck selber doch mal so eine gute Idee gehabt.
16:36Und zwar sollten wir, wenn hier einer spricht, immer deutlich machen, welcher Lobbyist da gerade spricht und welcher Oberlobbyist.
16:43Ja, danke. Das würde die Arbeit auch für mich erheblich vereinfachen.
16:46Den Bundestagsjob hat Schirnbeck jedenfalls 2013 gelassen.
16:50Heute konzentriert er sich voll und ganz auf seinen Lobbyjob beim Deutschen Forstwirtschaftsrat.
16:56Und da hat man viel zu tun.
16:57Also zum Beispiel der Forstwirtschaft ein neues Image als lupenreiner Klimaschützer zu verpassen.
17:03Mit einer total coolen Videokampagne.
17:05Du bist Elon Ast. CEO der Klimaschutz AG.
17:13Elon Ast.
17:14Hey Leute, ich nehme euch heute mit in das älteste Klimaschutzprogramm der Welt.
17:19Die Forstwirtschaft.
17:21Hey, alles klar. Hat ja super funktioniert mit dem Klimaschutz.
17:25Bei der Klimaschutz AG arbeiten seit über 200 Jahren ein Haufen nicer Peoples in der Forstwissenschaft.
17:31Okay, nice. Danke für diese Kampagne, Forstwirtschaftsrat. So hatte ich es noch gar nicht gesehen.
17:37Euch geht es gar nicht um Wirtschaft. Ihr seid in Wirklichkeit eine selbstlose Umweltschutzvereinigung.
17:42Sichtlich beeindruckt vom nachhaltigen Engagement der Forstwirtschaft schloss Anja endlich dieses Kapitel und ging erschöpft nach Hause.
17:50Nee, ich gehe doch nicht, wenn es am schönsten ist. Weil diesen Haufen nicer people müssen wir uns wirklich mal
17:55genauer angucken.
17:56Also, der Forstwirtschaftsrat. Rat. Das klingt ja schon mal hochoffiziell staatlich.
18:02Irgendwie als hätten wir den alle mitgewählt. Wie so ein Klassensprecher.
18:05Also ich bin der Sprecher des Deutschen Reiches.
18:08Ist aber gar nicht unser aller Sprecher. Sondern am Ende ist der Forstwirtschaftsrat einfach nur ein Verein.
18:15Gegründet in den 50ern von, wer hätte es geahnt, einem Adligen. Einfach eine stinknormale Interessenvertretung.
18:21Als Dachverband ist der DFWR das forstpolitische Sprachrohr der gesamten Forstbranche in Deutschland.
18:28Ein Verein, der die gesamte Forstbranche repräsentieren will. Also Staatsforst und Adelsforst und Privatforst.
18:35Naula die Waldfee. Eine Gruppe in diesem Lobbyverein ist besonders mächtig.
18:39Das ist die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, kurz AGDW.
18:44Das sind vor allem private Waldeigentümer mit vielen, vielen Bäumen.
18:48Bei der AGDW läuft es nämlich so. Je mehr Mitgliedsbeitrag man zahlt, desto mehr Stimmrecht hat man.
18:55Wer also besonders viel Holz vor der Hütte hat, hat das Sagen.
18:59Das sind vor allem Großgrundbesitzer und Adelige. Und die haben eine klare Agenda. Der Staat soll sich nicht einmischen.
19:05Die neue EU-Kommission muss überflüssige Regulierung beseitigen.
19:09Die in den letzten Jahren gestartete Waldregulierungsoffensive stoppen.
19:13Die AGDW spricht sich gegen einen Neuerlass des Bundeswaldgesetzes aus.
19:18Also eher nach dem Motto, lasst uns Waldbesitzer mal in Ruhe abholzen, als wenn dann so ein Özdemir kommt und
19:24meint, es sei...
19:25Döckste Zeit.
19:25...für eine Erneuerung des Waldgesetzes.
19:27Da hat sich die AGDW erfolgreich auf den Hinterfuß gestellt.
19:31Und der Oberpoltergeist, also Georg Schirnbeck, also der Präsident des gesamten Forstwirtschaftsrats, hat sich dieser Haltung angeschlossen.
19:39Wir haben ein gutes Bundeswaldgesetz. Wir haben gute Waldgesetze der Länder. Mehr ist nicht erforderlich. Deshalb, liebe Bundesregierung, Hände weg
19:48vom Waldgesetz.
19:49Hände weg vom 50 Jahre alten Waldgesetz. Falls dieser Schlachtruf noch irgendwie missverständlich sein sollte, hat es der DFWR in
19:56seiner Pressemitteilung noch mal einen Ticken deutlicher formuliert.
19:59Der DFWR fordert den Bundeskanzler auf, die offensichtlich beabsichtigte Novelle des Bundeswaldgesetzes in die Tonne zu hauen.
20:07In die Tonne mit der Novelle. Und gegen diese super Lobby-Power hatten die in der Regierung dann auch wenig
20:13Chancen.
20:13Wir haben schon mehrfach Anläufe genommen und es ist immer daran gescheitert am Widerstand von verschiedenen Waldbesitzern.
20:21Tja, und so scheiterte auch diese Neuauflage des Waldgesetzes. Und mit dem Ampel aus, war dann endgültig aus die Maus.
20:29So, aber jetzt wird's interessant. Wer ist denn da noch so dabei beim forstwirtschaftlichen Widerstand?
20:37Und damit herzlich willkommen zu meiner neuen Rubrik. Zwischen Borke und Blaukieferstamm passt immer noch ein Baumdiagramm.
20:44Im DFWR sitzt die AGDW. Dazu gibt's noch ein paar andere private Akteure wie den Bund Deutscher Forstleute, den Deutschen
20:52Forstverein, die Familienbetriebe Land und Forst, der Deutsche Bauernverband und so weiter.
20:57War's das? Bisschen einseitig beschmückt der Baum. Ach ja, da kommt ja noch was. Guck, fast alle Landwirtschaftsministerien.
21:05Und praktisch alle Verwaltungen der staatlichen und kommunalen Forste. Sie erinnern sich? Also die, die unsere Hälfte des Waldes verwalten.
21:14Die sitzen ebenfalls alle im Forstwirtschaftsrat. Also dem Lobbyverein, der die Interessen der Wirtschaft gegen den Staat vertritt.
21:22Damit kämpft der Staat quasi gegen sich selbst. Genial.
21:26Und in dem Moment wurde ihr klar, sie war zu weit gegangen. Die Nummer ist mir zu heiß, seufzte sie.
21:33Oh genau, klingt ganz nach mir. Der Staat ist also gleichzeitig auch Lobbyists. Ist das normal? Haben wir mal die
21:42Experten von Lobbycontrol gefragt.
21:44Also wenn Akteure wie die Landesforstanstalten öffentliche Akteure Mitglieder sind in einem privaten Lobbyverband der Waldwirtschaft, dann ist das ein
21:53massiver Rollenkonflikt.
21:55Weil genau diese Akteure, die sind ja nicht nur dafür zuständig, Wald zu bewirtschaften, sondern die sollen auch gute Umweltschutzregeln
22:03aufstellen.
22:03Und wenn sie sich jetzt so nah zusammentun mit der privaten Waldwirtschaft, dann stellt sich schon die Frage, ob sie
22:09diesem Gemeinwohlauftrag noch nachkommen können.
22:13In der Tat, die Frage stellt sich.
22:15Voller Neid blickte sie auf das starke Team aus Verein und Staat, das unerschrocken Seite an Seite für unseren deutschen
22:23Wald kämpft.
22:24Unerschrocken trifft's gut, man kann fast sagen ungestört.
22:27Denn irgendwie hat sich da bisher noch nie jemand gewundert, wie eng verwurzelt Staat und Wirtschaft hier sind.
22:33Und das geht weit über die ehemalige Doppelrolle des Präsidenten Schirnberg hinaus.
22:37Das ist ja ein ganzer...
22:40Aber welche nicen Peoples gibt's denn da noch so beim DFWR?
22:43Schauen wir uns doch zum Beispiel mal den Geschäftsführer an, Johannes Schmidt.
22:48Was macht man denn da so? Was ist denn die Aufgabe des Geschäftsführers?
22:51Es ist die Aufgabe, den politischen Entscheidungsträgern, die ja gar nicht fachlich meistens wirklich im Thema sind, sachliche Beratung zu
22:59dienen.
22:59Na verstehe, sachliche Beratung. Also den ahnungslosen Politikern einsingen, welche Entscheidungen möglichst cool für die Forstwirtschaft wären.
23:07Zu deutsch Lobbyarbeit.
23:09Wahrscheinlich macht diese Arbeit besonders viel Spaß, wenn man sie mit einer Reise verbinden kann.
23:13Also sowas wie mit Abgeordneten andere Orte mit Waldbesichtigen.
23:18Neuseeland zum Beispiel.
23:20Ach guck, auf so einem 24-Stunden-Flug können sich Forstwirtschaft und Politik ja wahrscheinlich so richtig gut kennenlernen.
23:27Und weil ich auch gern mal nach Neuseeland reisen würde, habe ich mir gedacht, ich könnte ja Johannes Schmidt auf
23:33Xing anschreiben.
23:34Vielleicht hat er ein paar schöne Reisetipps für mich.
23:35Und dann habe ich gesehen, Moment mal, der ist Beamter beim Land NRW, aber der ist doch Geschäftsführer eines Lobbyvereins.
23:46Dann kann man doch nicht gleichzeitig Beamter sein, oder?
23:48Haben wir natürlich beim Land NRW nachgefragt.
23:51Johannes Schmidt ist Beamter des Landes NRW.
23:54Der Beamtenstatus wird durch die befristete Zuweisung an den DFWR nicht berührt.
23:59Sapper Lott. Und kurze Nachfrage. Wer bezahlt denn dann gerade das Gehalt für den Geschäftsführer des DFWR, Johannes Schmidt?
24:06Das Land NRW.
24:08Das Land NRW. Beziehungsweise die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zahlen also einen Beamten, der beim DFWR hauptamtlich Lobbyarbeit macht.
24:17Aber gut, vielleicht rege ich mich auch schon wieder zu schnell auf.
24:19Vielleicht ist ja auch gut, dass mal einer vom Staat beim DFWR dabei ist.
24:23Einer von außen, der nicht so ein klassischer Lobbyband ist, sondern einer, der eher das Allgemeinwohl im Blick hat, oder?
24:30Johannes Schmidt hat sich in der Vergangenheit in der Tat um Forstpolitik sehr intensiv schon gekümmert.
24:36Mehrfach bei uns Praktika gemacht. Von daher weiß er, an welchen Schrauben man in Berlin drehen muss.
24:42An der politischen Front hat er Herausforderungen. Da wird auch mit harten Bandagen gekämpft.
24:50Dass Beamte an politischen Schrauben drehen und mit harten Bandagen an der politischen Front kämpfen, ist auf jeden Fall eine
24:55ganz neue Berufsbeschreibung für einen Staatsdiener.
24:58Ich dachte immer, die müssten irgendwie neutral sein, dem Allgemeinwohl dienen oder sowas.
25:02Grundlagen des Beamtenverhältnisses sind Neutralität und Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen.
25:09Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei.
25:14Beamte dienen dem ganzen Volk. Und meines Wissens nach glaubt der DFWR zwar, dass er für den ganzen Wald spricht,
25:21aber noch nicht für das ganze Volk, oder?
25:23Also um es klipp und klar zu sagen, der DFWR ist eine Interessengruppe. Ende.
25:28Und nach unseren Recherchen war Herr Schmidt nicht der einzige Beamte, der von den Bundesländern an den Forstwirtschaftsrat entliehen wurde.
25:36Was sagt denn Lobbykontroll dazu?
25:37Es ist eben ein Lobbyverband. Und das finde ich schon absurd, weil eben diese Beamten, die haben eben eine Rolle
25:44in ihren jeweiligen Ministerien oder Landesforstanstalten und da müssen sie neutral sein.
25:49Und wenn sie in ihrer Karriere bis dahin schon so nah bei den privaten Waldbesitzern waren, dann ist es die
25:57Frage, ob sie da wirklich noch ohne Interessenkonflikt agieren können.
26:01Das sind problematische Rollenkonflikte, die hier entstehen.
26:03Problematische Rollenkonflikte, Interessenkonflikt, wie sehen das denn die staatlichen Forstbetriebe und Ministerien, die Mitglied sind beim DFWR?
26:14Die haben wir alle angeschrieben. Und sie haben alle geantwortet. Danke.
26:19Also mal sehen. Baden-Württemberg schreibt.
26:21Ein Interessenkonflikt besteht nicht. Das Neutralitätsgebot kommt nicht zum Tragen.
26:29Meckpom. Ein Interessenkonflikt wird nicht gesehen.
26:33Der geht gar nicht.
26:37Schleswig-Holstein. Ein Interessenkonflikt durch die Mitgliedschaft im DFWR wird nicht gesehen.
26:42Berlin schreibt uns, nö, die Berliner Forsten sehen keinen Konflikt.
26:49Thüringen. Ein Konflikt wird nicht gesehen.
26:55Anscheinend hat niemand ein Problem damit. Das ist ja wirklich merkwürdig.
27:00Ah, immerhin. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium schreibt, der Interessenkonflikt wird nicht gesehen.
27:06Bekannt. Aber die Mitgliedschaft wird allerdings aufgrund dieser Anfrage noch mal kritisch hinterfragen.
27:13Auf Niedersachsen ist doch Verlass. Die wollen immerhin mal drüber nachdenken. Schön.
27:18Also jetzt mal ehrlich. Das ist doch bekloppt.
27:21Wir überlassen unseren Wald seit Jahrzehnten einem Gewirr aus Politik und Waldlobby.
27:26Keine Krähe pickt der anderen ein Auge aus.
27:28Die Holzen und Wirtschaften schön Hand in Hand.
27:31Keiner hinterfragt das. Und alle sagen immer nur, lass uns mal machen.
27:34Wir wissen schon, was wir tun seit 200 Jahren.
27:37Okay, dann frage ich mich, wenn ihr das so gut im Griff habt, wieso sieht der Wald im Jahr 2025
27:42dann so aus?
27:46Und natürlich geht es nicht darum, dass gar keine Bäume mehr gefällt werden sollen.
27:49Wir alle brauchen ja Holz zum Bauen, für Möbel, für Märchenbücher, zum Verheizen.
27:54Aber es ist ja nicht so, dass man Wirtschaft und Umweltschutz nicht vereinbaren könnte.
27:58Es gibt ja Forstbetriebe, die das zeigen, dass man sehr naturnah oder regelrecht ökosystembasiert wirtschaften kann.
28:06Und einen Wald dann haben kann, der auch ein bisschen widerstandsfähiger ist im Klimawandel, mit dem man auch Geld verdienen
28:11kann.
28:12Alles halb so wild. Und so verrannte sich unsere Heldin auf der Suche nach einem Skandal.
28:18Vergebens. Und wenn sie nicht gestorben sind...
28:20So, jetzt reicht's. Kann bitte mal jemand diesen Baum fällen?
28:27Stopp! Stopp! Stopp! Stopp! Okay, ich gebe zu. Ich bin kein Baum.
28:31Ach nee. Wer sind Sie denn dann?
28:33Ich bin die Stimme des Waldes. Ich erzähle seine Geschichte.
28:36Nee, Sie erzählen Märchen. Die Stimme des Waldes ist ja immer noch der Forstwirtschaftsrat.
28:41Ach ja, bei denen mache ich gerade ein Praktikum. Ich habe so ein bisschen Wald geerbt.
28:45Verstehe, das erklärt einiges.
28:46Ja, und was heißt das? Macht mich das zu einem schlechten Menschen oder was?
28:50Nein, es geht nicht um gute oder schlechte Menschen. Es geht um einen guten Wald und schlechte Politik.
28:54Was wollen Sie denn nun? Strengere Gesetze? Dann versuchen Sie es mal. Wir Waldbesitzer haben vor nichts und niemandem Angst.
29:02Da, ein Borkenkäfer.
29:06Tschüss, viel Spaß im Praktikum beim Forstwirtschaftsrat.
29:09Mal sehen, wann er wieder in die Politik wechselt und dann vielleicht wieder zurück zum Rat.
29:13Ein fröhliches Bäumchen wechsel dich. Aber dass ein Lobbyverein Lobby-Dinge macht, überrascht einen ja jetzt nicht.
29:20Wenn man aber nicht mehr genau sagen kann, ob der Staat, Wolf, Großmutter oder Schaf ist, dann braucht man sich
29:26nicht zu wundern, wenn unsere Klimaanlage plötzlich heizt.
29:29So, das war Forsthaus Falkenau für diese Woche. Vielen Dank an den wunderbaren Rufus Beck.
29:34Im dicksten Fichtendickicht stehen nickende Fichten. Heute nicht mehr so dicht.
29:39Danke schön. Auf die nächste Folge Reschke Fernsehen müssen Sie kein Jahrhundert warten. Wir sägen nämlich bald schon wieder am
29:45nächsten Ast.
29:46Bis dahin können Sie natürlich Reschke Fernsehen immer wieder in der ARD Mediathek gucken. Oder wir sehen uns auf Instagram.
29:53Das war Reschke Fernsehen. Tschüss!
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