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Großstadtrevier Folge 517
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00:02Du...
00:03Du...
00:03Du...
00:03Du...
00:03Das ist doch ein Guter!
00:04Das sehe ich sofort!
00:06Der ist überhaupt nicht wie du!
00:08Ach, also ich...
00:09Bin ich ja schon.
00:12Hahaha!
00:46¿Qué pasa?
01:11Hey, habt ihr was gefunden?
01:12Allerdings. Wir sind hier gerade in einem Keller, zu dem nur der Hausmeister den Schlüssel hat.
01:16Und wir sind uns ziemlich sicher, dass die Bombe hier gebaut wurde.
01:19Ja. Dann hat er wahrscheinlich auch diese Zeitschrift von Dodo Boings Arbeitsplatz genommen.
01:24Mhm. Und hinterher hat er sie so am Papiercontainer platziert, dass wir drüber stolpern mussten.
01:29Weil er sich sicher war, dass wir uns auf Dodo Boings als Täterin einschießen würden, sobald wir den Abgleich der
01:33Fingerabdrücke haben.
01:34Du, ich habe hier noch was ganz anderes gefunden. Axel Rudolf hat vor drei Tagen eine Absage auf eine Bewerbung
01:39bekommen.
01:40Er sucht eine neue Stelle?
01:42Offenbar. Und ich fürchte, er gibt Lena Schüle die Schuld daran, dass es nicht geklappt hat.
01:46Wo ist er jetzt?
01:49Verschwunden. Ist Lena Schüle noch im Krankenhaus?
01:51Nein, wieso?
01:53Weil es mir ehrlich gesagt lieber wäre.
01:56Sie ist auf dem Weg nach Hause. Wir treffen uns dort, ja?
02:15Oh Gott, was machen Sie denn hier?
02:18Sie haben es von Anfang an drauf angelegt, mich loszuwerden.
02:24Zuerst haben Sie schlecht über mich geredet. Und dann haben Sie dafür gesorgt, dass der Chef Sie auch ja sieht
02:29beim Schneeschippen, richtig?
02:31Nein.
02:33Hey, 15 Jahre habe ich mir für diesen Verband den Arsch aufgerissen.
02:37Und dann kommt so eine Schreibtisch-Tussi, vögelt den Chef und pisst mir ins Regal.
02:46Hast du eigentlich nur die leiseste Ahnung, wie sich das anfühlt?
02:49So eine Abmahnung, hm?
02:54Die mitleidigen Blicke der Kollegen, tagaus, tagein.
03:00Sie, Sie, Sie haben mir meine Würde genommen.
03:04Das bilden Sie sich nur ein. Jeder im Verband schätzt Sie.
03:08Ich scheiß auf euer Mitleid verstanden. Scheiß drauf.
03:13Ich hatte ja schon einen neuen Job. Ich hatte schon die mündliche Zusage.
03:16Und dann haben die nochmal nachgefragt und haben von der Abmahnung erfahren und zack, war ich wieder draußen.
03:21Aber da kann ich doch nichts dafür.
03:25Frau Schüle, wissen Sie, wenn gestern, Sie waren ganz traurig, wie ein kleines Vögelchen.
03:37Sie haben geweint und ich habe Ihnen mein Taschentuch angeboten.
03:45Aber Sie...
03:51Sie haben mich behandelt wie ein lästiges Insekt.
03:58Warum?
04:01Was haben Sie vor?
04:06Die Bullen, die wir suchen, die Werkstatt.
04:09Ich bin im Arsch.
04:12Aber du auch.
04:15Hände hoch!
04:17Hände hoch!
04:20Messer fallen lassen.
04:21Messer fallen lassen!
04:25Ich bin da.
04:42Alles in Ordnung?
04:44Ja.
04:45Sind Sie verletzt?
04:46Nein.
04:48Oh, ich könnte dich sowas von verschümmeln im Gefängnis, du Wurst!
04:56Lena.
05:02Das Video, in dem Ihre Freundin so schlecht über Sie spricht, das war übrigens ein Fake.
05:08Fake.
05:08Ludwig hat's hochgeladen.
05:13Ludwig.
05:15Fucking Ludwig Toba.
05:17Okay.
05:26Freuen Sie sich auf die Jubiläumsausgabe.
05:31Jubiläumsausgabe.
05:36Jubiläumsausgabe.
05:37Bist du dabei?
05:40Klar bin ich dabei.
05:42Okay.
05:49Große Haie, kleine Fische, viel Schatten, viel Licht, hier im Großstadtrevier.
06:00Große Sünden, kleine Schwächen, das wahre Gesicht, zeigt sich hier im Großstadtrevier.
06:25Große Sünden, kleine Schwächen, das wahre Gesicht, zeigt sich hier im Großstadtrevier.
06:35Große Sünden, kleine Schwächen, das wahre Gesicht, zeigt sich hier im Großstadtrevier.
06:43Hier im Großstadtrevier.
06:47Hier im Großstadtrevier.
06:49Große Sünden, kleine Schwächen, das wahre Gesicht, zeigt sich hier im Großstadtrevier.
06:56Große Sünden, kleine Schwächen, die sich hier im Großstadtrevier.
07:01Guten Morgen, Süße.
07:02Großer Tag, was?
07:03Ich bin so aufgeregt, als würde ich heute befördert werden.
07:07Niemand hat es so verdient wie du.
07:09Luego, nos toca a ti, ¿no?
07:11Pero ahora mismo, ¿por qué?
07:13Si, si te ha en el jean jacca,
07:15te voy a la casa.
07:48¡Suscríbete al canal!
08:09Was ist denn Leute los?
08:10Mach dir keinen Kopf. Das klärt sich alles auf. Ganz bestimmt.
08:12Hi, Chef.
08:13Erklärung?
08:16Ab heute endlich Chief Marketing Officer.
08:18Glück gehabt, dass diesmal kein Behinder bevorzugt wurde.
08:22Hashtag Leistung statt Quote.
08:25Das ist vor einer Viertelstunde irgendwie auf dein Profil aufgetaucht.
08:28Ja, aber ich habe das nicht geschrieben.
08:31Habe ich euch doch gesagt.
08:32Da ist ja unser Star des Tages.
08:34Alles Gute zum neuen Job.
08:36Glückwunsch.
08:38Sorry, ich glaube, ich habe mein Handy im Auto vergessen.
08:45Was ist denn los?
09:14Na ja, also wenn ich die Bahn schicke.
09:15Mitgemacht habe, dann kriegt ihr die neuen Fotos.
09:19Also ich finde es cool, dass du als Frührentner noch mal so einen Neuanfang brauchst.
09:21Ich bin doch am besten Mannes, Alter. Aber hier, guck mal.
09:23Ich habe hier eine Kleinigkeit für euch.
09:25Hey.
09:25Damit ihr mich nicht vergesst.
09:27Danke.
09:27Und in Dänemark besucht.
09:29Dann könnten wir dich jemals vergessen.
09:31Sag mal, ist Daniel gar nicht da?
09:34Der hat einen Impftermin, der müsste aber gleich kommen.
09:35Aber hey, ist doch gut. Komm, gehen wir noch einen Kappi trinken.
09:37Du, das schaffe ich jetzt nicht mehr. Du, der Umzug, ich muss ja den Umzugswagen abholen, weißt du.
09:40Echt jetzt?
09:40Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben.
09:42Herr Oßmann, schön, Sie noch mal zu sehen.
09:44Frau Küppers, ich habe hier was für Sie.
09:46Hey.
09:47Oh, Sie sind 35er. Der hat keine Laufruhe.
09:50Hallo.
09:51Hallo.
09:52Kann ich Ihnen beidrehen?
09:54War vorsichtig, weil wir schon als Krippel enden.
09:58Haben Sie einen Verdacht, wer das gewesen sein könnte?
10:01Auf jeden Fall derselbe Arsch, der dein Passwort geknackt hat.
10:04Mein Social Media Account wurde gehackt und es wurde etwas gepostet, das für mich ziemlich unangenehm ist.
10:10Ab heute endlich Chief Marketing Officer. Glück gehabt, dass diesmal kein Behinder...
10:14bevorzugt wurde. Hashtag Leistung statt Quote.
10:18Ich arbeite beim HWV und bin in die Geschäftsführung befördert worden.
10:22Das ist die Abkürzung für Hamburger Wohlfahrtsverband.
10:24Wir betreiben in Hamburg und Umgebung 13 Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten.
10:29Haben Sie das Passwort schon erneuert?
10:30Keine Chance. Das Profil wurde wohl mit einer neuen E-Mail-Adresse verknüpft und man kann den Account nur löschen
10:35lassen.
10:35Und der Support sagt, es dauert ein paar Tage.
10:38Wenn ich die zwischen die Finger kriege, ist sie selber behindert, ich schwöre.
10:42Kann sich aussuchen, wo sie sitzt, im Rollstuhl oder im Knast, aber sicher nicht auf den Posten.
10:46161 Kommentare.
10:48Hat den Brief außer Ihnen noch jemand berührt, nachdem Sie ihn vom Wagen genommen haben?
10:51Nein.
10:52Gut. Wir werden ihn kriminaltechnisch untersuchen, dann bräuchten wir doch einmal Ihre Fingerabdrücke zum Abgleich.
10:56Kommen Sie.
10:57Kommen Sie.
11:17Kommen Sie.
11:17Ihm Angst zu machen. Aber wir nehmen das in jedem Fall ernst.
11:21Die Formulierung in dem Brief könnte man so interpretieren, dass Ihnen jemand einen Verkehrsunfall wünscht und deswegen werden wir auch
11:26Ihren Wagen kriminaltechnisch untersuchen.
11:27Das heißt, Bremsen, die Reifen, das ganze Programm.
11:31Vorsichtshalber.
11:32Wir haben uns vor sieben Jahren kennengelernt, als Lena in der Presseabteilung angefangen hat.
11:36Und die Verwaltung vom HWV ist im gleichen Gebäude wie die Behindertenwerkstätte, in der ich arbeite.
11:40Seitdem hat Lena total viel verändert.
11:42Sie ist eine Macherin.
11:43Ähm. Kennen Sie die Herzlack Hamburg?
11:46Ähm, nee. Leider nicht.
11:47Das ist unsere Verbandszeitschrift. Hat Lena entwickelt.
11:50Tolle Geschichten, tolle Bilder.
11:53Und jedes Mal, wenn die neue Ausgabe rauskommt, dann klingelt die Spendenkasse so richtig.
11:57Und Sie betreuen in der Werkstatt die MitarbeiterInnen?
12:00Nee, ich werde auch betreut.
12:03Ja, heute ist ein guter Tag und man sieht es mir vielleicht nicht so an, aber an manchen Tagen kann
12:07ich kaum einen Schritt gehen.
12:08Meine Hände sind taub und meine Muskeln verkrampfen sich.
12:12Multiple Sterose.
12:13Es tut mir leid.
12:14Ist okay.
12:16Was hältst du davon, wenn wir meine Sachen holen und ich erstmal mit zu dir kommen?
12:20Sagen Sie, die Buchstaben hier könnten die aus dieser Herzlack Hamburg ausgeschnitten worden sein?
12:27Dann hängt mal.
12:29Dieser Mindkunde Hintergrund, das ist doch ein Artikel über Inklusion.
12:32Ja, aktuelle Ausgabe.
12:44Gibt es hier vielleicht irgendjemand im Hause, der es auf Frau Schüle abgesehen haben könnte?
12:47Ja, es gibt oder gab ein paar Differenzen mit unserem Hausmeister, Herrn Rudolf.
12:51Die beiden waren sich irgendwie von Anfang an nicht so sympathisch.
12:53Aber auf die Arbeit hat sich das eigentlich nicht ausgewirkt.
12:55Okay.
12:56Bis auf letzten Winter.
12:58Was war da los?
13:00Da habe ich Frau Schüle beim Schneeschippen erwischt.
13:03Okay.
13:04Ja, das ist eigentlich die Aufgabe von Herrn Rudolf.
13:06Lena hat ihn auch des Öfteren darauf angesprochen, aber er hat es nicht gemacht.
13:08Und das geht gar nicht.
13:10Sie können sich ja vorstellen, dass einige unserer Mitarbeiter auf gut begeh- bzw. befahrbare Wege angewiesen sind.
13:14Und da hat Frau Schüle dann selbst angepackt.
13:17Ich habe Herrn Rudolf abgemahnt, aber anstatt den Konflikt mit mir auszutragen, hat er sich auf Lena eingeschossen.
13:24Herr Rudolf, können Sie der Polizei bitte ein paar aktuelle Ausgaben der Herrschler Kammburg mitgeben?
13:28Klar.
13:29Danke.
13:29Vielen Dank.
13:30Danke.
13:31Moin.
13:32Moin.
13:32Moin.
13:37Wollen Sie meiner bitte folgen?
13:40Herr Rhein.
13:42Moin.
13:43Ich wollte nur Bescheid sagen und ich bin jetzt da.
13:46Moment, um Sie Platz.
13:47Ich habe mir die Bewerbung für die Stelle des Wachhabenden angesehen.
13:50Wir laden die zwei, die vier und die neun ein.
13:52Äh, die neun?
13:55Sind Sie sicher?
13:57Der Mann ist qualifiziert und ich begrüße frischen Wind auf dem PK-14.
14:00Ja, aber den wird es ja nun sowieso geben und vielleicht sammelt doch die Neun erst einmal ein paar Erfahrungen,
14:04bevor sie auf einer so verantwortungsvollen Stelle sitzt.
14:08Sie finden, er ist zu jung?
14:10Ja.
14:11Ist Ihnen bewusst, dass man diese Einschätzung als eine Form der Altersdiskriminierung auffassen kann?
14:20Also gut, dann laden wir die zwei und die vier ein.
14:22Die zwei zweifelt ohne eine sehr fähige Kollegin.
14:25Erfahren, sehr erfahren, vielleicht sogar ein wenig zu erfahren, wenn Sie mal einen Blick auf das Geburtsdatum werfen.
14:31Sehen Sie, dass wir die Stelle schon in ein paar Jahren werden neu ausschreiben müssen.
14:34Stichwort Altersdiskriminierung.
14:35Stichwort Frührente.
14:36Die Frau ist keine 60.
14:37Ja, aber fast. Und wir haben doch mit Herrn Hussmann gerade gesehen, was das bedeutet.
14:42Und die vier?
14:44Die vier. Auch ganz toll im Grunde.
14:47Ich frage mich nur, ob ein Bayer sich bei uns Fischköppen so wohlfühlt.
14:51Das nennt man dann wohl Bayouwaren-Beschi.
14:55Sie halten also keinen oder keinen dieser formal qualifizierten Beamten oder Beamtinnen für geeignet,
14:59die Nachfolge von Herrn Hussmann anzutreten.
15:01Leider nein.
15:06Operativ betrifft diese Entscheidung Sie am meisten.
15:07Deshalb liegt es mir am Herzen, dass Sie bei dem Gedanken an die Person kein Gesicht machen,
15:10als würde man Ihnen einen Backenzahn mit der Ohrzange entfernen wollen.
15:14Das freut mich zu hören.
15:16Trotzdem muss die Stelle so schnell wie möglich besetzt werden.
15:19Selbstverständlich.
15:24Na ja, klar. Als ich die Abmahnung bekommen habe,
15:27da war ich schon ziemlich sauer auf Frau Schüler.
15:28Aber da ist Schnee von gestern.
15:30Im wahrsten Sinne des Wortes.
15:33Ich meine, ich wollte ja an dem Tag noch den Schnee wegschippen.
15:37Es war nur so, dadurch, dass Frau Schüler das selbst gemacht hat,
15:39da stand sich vor dem Chef natürlich so ein bisschen blöd da.
15:41Wie so ein Drückeberger.
15:43Im Nachhinein weiß ich,
15:45Frau Schüler hat alles richtig gemacht.
15:47Die Sicherheit der Mitarbeiter steht an erster Stelle.
15:49Hey, alles gut?
15:50Moin.
15:53Das hier ist das Büro von Frau Schüler.
15:55Und hier liegen die aktuellen Exemplare.
15:58Ja, hier können sich alle Mitarbeiter bedienen.
16:00Darf ich?
16:02Bitte schön.
16:02Danke.
16:04Sagen Sie,
16:06Sie gehen also davon aus,
16:08dass einer von uns diesen Drohbrief gebastelt hat?
16:11Na ja.
16:12Na ja, klar.
16:13Sonst würden Sie ja hier nicht ermitteln.
16:14Aber ich frage mich,
16:15welche Motivation sollte denn einer von uns haben?
16:18Also wenn sich jemand so schnell und konsequent
16:20in der Führungsposition hocharbeitet wie Frau Schüler,
16:23da gibt es dann vielleicht Neider.
16:26Hocharbeiten ist jetzt vielleicht das falsche Wort.
16:28Sagen wir mal so,
16:29der Chef,
16:31der mag die Frau Schüler vielleicht ein bisschen mehr
16:33als die anderen Mitarbeiter.
16:35Na ja,
16:35kann ich schon verstehen,
16:36dass man das dann ausnutzt.
16:38Wollen Sie gerade andeuten,
16:39Lena Schüler hat
16:40oder hatte
16:41eine Affäre mit Ralf Hesse?
16:43Das haben Sie jetzt gesagt.
16:46Ungewiss.
16:48Komm, das ist nicht das Nummer.
16:49Danke.
16:51Das war total durch den Wind.
16:58Absetzen.
17:03Hallo.
17:03Guten Tag.
17:04Hi.
17:04Mein Wohnzimmer, bitte.
17:05Danke.
17:07Können Sie mir schon sagen,
17:08was mit meinem Wagen ist?
17:09Die Katiou ist noch dran.
17:10Wir kommen gerade aus der Werkstatt.
17:14Können wir uns setzen?
17:15Ich will klagen.
17:20Bitte.
17:23Wollen Sie Tee?
17:24Danke, nein.
17:25Nein, danke.
17:26Wir haben mit Herrn Rudolf gesprochen.
17:28Er hat angedeutet,
17:29dass Sie ein Verhältnis
17:30mit Ihrem Chef Ralf Hesse haben.
17:33Das stimmt nicht.
17:35Also,
17:36richtig ist,
17:36dass Ralf Interesse an mir hatte,
17:39aber das habe ich gleich abgeblockt.
17:40Warum sollte er so ein Gerücht
17:41in die Welt setzen?
17:43Wahrscheinlich seiner Art,
17:44sich zu erklären,
17:45warum eine Frau
17:45eine Führungsposition einnimmt.
17:47Er ist, sagen wir mal,
17:48nicht gerade ein Feminist.
17:50Können Sie sich vorstellen,
17:51dass er hinter dem Drohbrief steckt?
17:55Definitiv ist er ein schwieriger Mensch,
17:56aber das haben wir eigentlich geklärt.
17:58Ich würde gerne noch mal
17:59auf Ihren Chef zurückkommen.
18:00Wie hat er denn
18:01auf Ihre Ablehnung reagiert?
18:03Naja, er war schon ziemlich verletzt.
18:06Und er hat mir vorgeworfen,
18:07dass ich kein Interesse habe,
18:08weil er im Rollstuhl sitzt.
18:09Aber das ist natürlich Quatsch.
18:11Halten Sie es für möglich,
18:12dass er Ihnen aus
18:13verletzter Eitelkeit heraus
18:14schaden möchte?
18:15Entschuldigung.
18:19Ja, Daniel?
18:20Lukas, hallo.
18:21Wenn man einen Social Media Account
18:22knacken will,
18:23dann braucht man schon
18:24gewisse technische Fähigkeiten.
18:25Das siehst du auch so, oder?
18:26Ja.
18:28Dann rate doch mal,
18:28wer vor seiner Zeit beim HWV
18:30in einer IT-Firma gearbeitet hat.
18:32Verrate es mir einfach.
18:33Ralf Hesse,
18:34der Vorstandsvorsitzende.
18:36Interessant.
18:37Ja, ne?
18:39Wird auch noch interessanter,
18:41wenn ich dir verrate,
18:43warum er da nicht mehr arbeitet.
18:56Sie schon wieder.
18:57Gibt es was Neues?
18:59Sie verstehen sicherlich,
19:00dass wir zu laufenden Ermittlungen
19:01keine Auskünfte geben können.
19:08Ist das nicht ein bisschen übertrieben?
19:10Jetzt lassen Sie mal
19:11schön meine Sorge sein.
19:13Sie glauben doch nicht,
19:14dass ich nach der Geschichte
19:15mit dem Schnee,
19:15dass ich mir da noch
19:16irgendwas nachsagen lasse.
19:17Nee.
19:18Hier wird nicht das kleinste
19:20Stöckchen auf dem Weg liegen.
19:27In Ihrer alten Firma
19:29haben Sie einer Kollegin
19:29schöne Augen gemacht.
19:30Die hat Ihre Gefühle
19:31allerdings nicht erwidert
19:32und hat sich im Anschluss
19:33schlecht von Ihnen behandelt gefühlt.
19:34Weshalb Sie dann
19:35die Firma verlassen mussten?
19:36Ja, also Ihr damaliger Arbeitgeber
19:38spricht sogar von
19:39unüberbrückbaren Differenzen.
19:40Allerdings.
19:41Nur, dass die Kündigung
19:42meine Entscheidung war.
19:44Ich wurde da verleumdet
19:45und schikaniert.
19:46Nennt man Rufmord, oder?
19:47Wie auch immer.
19:48Fakt ist,
19:49dass Lena Schüle
19:50ihre Avancen
19:51auch nicht so bekommen geheißen hat.
19:54Das ist Privatsache.
19:56Nicht, wenn eine Straftat
19:58im Raum steht.
20:00Verstehe.
20:01Sie glauben,
20:01dass ich Lenas Account gehackt habe?
20:02Na ja, also Sie haben
20:03in der IT-Branche gearbeitet.
20:04Da darf man doch
20:05eine gewisse Affinität
20:06zu digitalen Angelegenheiten
20:07unterstellen, oder?
20:08Ah ja, und weil ich
20:09total unglücklich
20:09in Lena verliebt bin,
20:11stelle ich sie
20:11als behindertenfeindlich da,
20:12oder was?
20:14Hören Sie,
20:14es ist ja nicht so,
20:15dass ich Ihren Gedanken
20:15nicht folgen kann.
20:16Aber wenn ich wirklich
20:17private Probleme mit ihr hätte,
20:18dann wäre sicherlich
20:19nicht Sie befördert worden,
20:20sondern Ludwig.
20:22Wer?
20:23Ludwig Thober,
20:24der Leiter unserer
20:25Presseabteilung.
20:26Ist schon seit 18 Jahren
20:27im Unternehmen.
20:28Nach Dienstjahren
20:28wäre er eigentlich dran gewesen.
20:30Und warum wurde er nicht befördert?
20:32Weil Lena besser ist.
20:34Fachlich viel geeigneter
20:35und engagierter.
20:37Und wie hat Herr Thober
20:38darauf reagiert?
20:40Ganz sportlich genommen.
20:42Ist jetzt nicht so
20:42das Karriere-Tier.
20:44Ja, wir würden trotzdem
20:45gerne nochmal selber
20:46mit ihm sprechen.
20:52Seine Nummer
20:52ist heute im Homeoffice.
21:14Oh, denkst du,
21:15was ich denke?
21:16Ihr wollt uns wohl jemand
21:17auf dem Silbertablett servieren.
21:18Ja,
21:19die geht trotzdem in die Karte hin.
21:31Moin.
21:32Ah,
21:33da seid ihr ja.
21:34Neuigkeiten.
21:34Die Buchstaben aus dem Drohbrief
21:36wurden mit Sicherheit
21:37aus einer Verbandszeitschrift
21:38ausgeschnitten.
21:39Ja,
21:40und zwar sehr wahrscheinlich
21:41aus dieser hier.
21:43Dann lest ihr doch mal
21:45den KTU-Bericht,
21:46ob ihr das auch alles schon kennt
21:47oder ob da noch
21:47was Überraschendes
21:48für euch drinsteht.
21:49Alles okay?
21:50Ja.
21:51Sorry.
21:51Ist okay.
21:52Neben den Fingerabdrücken
21:53für Lena Schüle,
21:54wurden auch die
21:55von einer anderen Person
21:55festgestellt.
21:56Ja.
21:57Scheint kein Profi zu sein.
21:58Du,
21:59wir brauchen die Fingerabdrücke
22:00von allen Mitarbeitenden dort,
22:01okay?
22:01Ich schicke Ersan,
22:02Andi und Toddy los.
22:03Und wir haben Grund mehr,
22:04um Ludwig Toba
22:04aus dem Homeoffice herzuholen.
22:06Ach,
22:06sag doch mal,
22:06ihr wisst doch so viel.
22:07Wisst ihr,
22:07wem das gehört?
22:08Ja,
22:09dir.
22:11Helmuts Abschiedsgeschenk.
22:12Wir haben alle einen bekommen.
22:13Wie,
22:13Helmut war hier?
22:14Ja.
22:15Ja,
22:15und er hat uns Fotos
22:16von seinem Minigolfplatz
22:17da bei Avor gezeigt.
22:18Hm,
22:18schön.
22:19Na,
22:19hätte er nicht warten können,
22:20bis ich komme?
22:23Man weiß ja,
22:24wie das ist.
22:25Hätten haben die Zeit.
22:30Fertig.
22:31Danke,
22:32Herr Toba.
22:32Gerne,
22:33dann hilft's.
22:33So was hat keiner verdient.
22:34Lena schon gar nicht.
22:36Wie stehen Sie denn eigentlich
22:37zu Frau Schüle?
22:38Wir sind befreundet.
22:40Ich habe Lena damals eingestellt.
22:42Sie war sieben Jahre lang
22:43meine engste Kollegin.
22:44Super engagiert.
22:46Deswegen ist sie auch
22:46befördert worden.
22:47Genau.
22:49Sie hingegen scheinen
22:49im Unternehmen
22:50nicht so richtig
22:50vorwärtszukommen, ne?
22:51Na,
22:52hören Sie mal,
22:52ich bin 61.
22:53Da hat man nicht mehr
22:54so die Ambitionen.
22:56Außerdem hätte ich
22:56gar keine Zeit
22:57für eine Führungsposition.
22:59Darf ich fragen,
22:59wieso nicht?
23:01Naja,
23:02meine Mutter,
23:04sie kommt nicht mehr
23:05so gut allein zurecht.
23:06Als mein Vater
23:07vor zwei Jahren starb,
23:08bin ich wieder zurück
23:09in meine Elternhaus
23:10nach Elmshorn gezogen.
23:11Das ist bestimmt
23:12nicht leicht für Sie.
23:15Kann ich jetzt gehen?
23:16Meine Mutter hat
23:16noch einen Arzttermin.
23:18Klar.
23:30Moin.
23:30Moin.
23:31Also,
23:31es ist wahrscheinlich
23:32tatsächlich so,
23:33dass der Drohbrief
23:33in der Werkstatt
23:34angefertigt wurde.
23:35Hallo.
23:36Und da auf dem Brief
23:37mehrere Fingerabdrücke
23:37gefunden wurden,
23:38brauchen wir die Abdrücke
23:39aller Personen,
23:39die im Gebäude arbeiten.
23:41Aber doch nicht von Toto.
23:42Aller Personen.
23:43Ach,
23:44das verstehe ich natürlich.
23:45Das geht in Ordnung.
23:46Danke.
23:47Ciao.
23:48Wenn Sie so nett,
23:50können wir die rechte Hand
23:50einmal auflegen.
23:51Darf ich?
23:52Mhm.
23:55Toller Strauß.
23:56Von meinem ehemaligen
23:57Vorgesetzten.
23:58Herr Tober?
23:59Mhm.
24:00Ja.
24:00Den haben wir kennengelernt.
24:03Sagen Sie,
24:03fühlt es sich nicht seltsam an,
24:04dass Sie jetzt
24:05deine Vorgesetzte sind?
24:07Nein.
24:07Nicht für uns.
24:08Ludwig und ich
24:09wir haben schon immer
24:09auf Augenhöhe gearbeitet
24:10und daran wird es
24:11jetzt auch nicht ändern.
24:12Er hat sich so für mich
24:13gefreut.
24:14Oder, Dudo,
24:14der ist heute Morgen
24:15damit extra ins Büro gekommen,
24:16obwohl er sein Homeoffice-Tag hat.
24:18Sehen Sie das anders?
24:20Ja, ich muss schon zugeben,
24:21dass ich mich gewundert habe.
24:22Äh, wieso?
24:24Ich wollte dir das eigentlich
24:25gar nicht sagen,
24:25aber vielleicht ist es
24:26für Ihre Ermittlungen wichtig.
24:27Als Ralf deine Beförderung
24:28verkündet hat,
24:30habe ich mitgefilmt.
24:32Zugegeben,
24:33Martin hat das die letzten
24:34zwölf Jahre
24:34ziemlich gut gemacht.
24:35Und das möchten wir
24:36natürlich fortführen.
24:37Und deswegen heißt
24:38unser künftiger
24:39Chief Marketing Officer
24:40Lena Schüde.
24:59Herzlichen Glückwunsch, Lena.
25:01Danke.
25:01Das ist dir verdient.
25:03Na,
25:04tja, es war eine ganz
25:05schöne Überraschung.
25:06Wohl eher eine unschöne.
25:09Ich musste mich einfach
25:10erst an den Gedanken gewöhnen.
25:12Aber deswegen schreibe
25:13ich keine Drohbriefe.
25:15Und ich hacke auch
25:16keine Social Media Accounts.
25:17Das ist überhaupt
25:17nicht mein Stil.
25:18Was hingegen schon
25:19ihr Stil ist,
25:20ist das mit SZ.
25:21Obwohl es seit 1996
25:22mit Doppel S geschrieben wird.
25:24Wir haben uns mal
25:24Ihren Social Media Account
25:25angesehen.
25:26Immer wieder das mit SZ.
25:28Genau wie auf dem peinlichen
25:29Post von Lena Schülers
25:30Account heute Morgen.
25:36Und wegen sowas
25:36holen Sie mich
25:37und meine Mutter
25:37aus dem Wartezimmer?
25:39Was versuchen Sie
25:40mir anzuhängen?
25:41Wir hängen niemandem das an.
25:42Aber wir schließen
25:43auch nicht so aus.
25:47Bitteschön.
25:48Schönen Tag nach.
25:49Ciao.
25:51Oh, eine weitere Bewerbung?
25:52Äh, ja,
25:53aber der kommt auch nicht
25:54in Frage.
25:54Verfügt er nicht
25:55über die notwendigen
25:55Qualifikationen?
25:56Ja, doch schon.
25:57Aber schauen Sie doch mal,
25:58wie grimmig der guckt.
25:59Ich glaube nicht,
26:00dass der der Richtige
26:01für uns ist.
26:01Oder?
26:02Sag du mal.
26:02Nee, ne?
26:03Also so kommen wir nicht
26:04weiter, nehmen Sie mit
26:04auf die Liste.
26:06Was tut sich in Ihrem Fall?
26:07Die KTU weiß Bescheid,
26:08dass wir die Fingerabdrücke
26:09nachher gesammelt rüber schicken.
26:11Ergebnis kommt.
26:12Also der Wagen von Frau Schüle
26:13ist sauber, aber die haben
26:14den von der KTU
26:15irgendwie hierher gebracht.
26:17Wel?
26:17Sie muss ein Missverständnis
26:18sein.
26:18Na ja, hier kann er
26:19jedenfalls nicht bleiben.
26:20Sorgen Sie dafür,
26:20dass er so schnell wie möglich
26:21Frau Schüle zugeführt wird.
26:23Ja, aber wir waren
26:24doch gerade erst bei ihr.
26:25Komm.
26:25Helmut wäre sowas
26:26nicht passiert.
26:29Sag mal, kann es sein,
26:31dass du gar keinen
26:32neuen Wachhaben nimmst?
26:33Du willst einfach
26:33Helmut zurück?
26:35Wendel.
26:38Danke.
26:41Mega, wie viele Anzeigen
26:42du wieder akquiriert hast.
26:43So, die müssen wir
26:44jetzt nur alle irgendwo
26:45unterbringen.
26:48Hallo, Kuckuck.
26:50Ich wollte dich mit der
26:51Herbstplanung eigentlich
26:52ein Gewinn ablängen,
26:52wie ich deinen Job
26:53übernehme.
26:53Ja, sorry.
26:54Ist okay.
26:56Fucking Ludwig Thoba,
26:57stimmt's?
26:59Ich weiß einfach nicht,
27:00wer mich noch trauen kann.
27:02Weißt du was?
27:03Lass uns jetzt nur noch
27:04über das Shooting quatschen.
27:05Ich bin das Titelmodell
27:06der nächsten Ausgabe
27:07und ich bin so aufgeregt.
27:09Hast du schon eine Idee
27:10für das Motiv?
27:12Ach, da wollte ich ja auch
27:13noch mit dir drüber sprechen.
27:18Äh, du Telefon.
27:19Ich Tür, okay?
27:22Ja, Ralf?
27:23Hallo.
27:24Moin.
27:25Moin.
27:25Danke.
27:27Ja, wir bringen Frau Schieles
27:29Wagen.
27:29Das ist ja mein Service,
27:30danke.
27:30Könnten Sie ja ausrichten,
27:32dass die Kollegen nichts
27:32Auffälliges an dem Wagen
27:33feststellen konnten?
27:34Ja, außer, dass bald
27:35mein Ölwechsel fällig ist.
27:36Na, das sind aber doch
27:36gute Neuigkeiten, oder?
27:37Ja, das kann man so sagen.
27:40Danke.
27:43Alles in Ordnung?
27:45Das Wache ist es.
27:47Da hat gerade jemand
27:48ein Video auf der Seite
27:49des HWV hochgeladen.
27:51Anonym.
27:53Nicht Dodo.
27:58Ich kann heute gar nicht
28:00noch mal, aber ich habe
28:00jetzt mehr Verantwortung, ja?
28:02Die muss ich dann auch.
28:03Das ist ja auch
28:04das ist ja auch
28:05das ist ja auch
28:05ich sage euch jetzt mal
28:06was im Vertrauen, ja?
28:09Dodo kommt nicht aufs Cover
28:10von der nächsten Ausgabe.
28:13Ich meine, wer will denn so
28:15eine als Cover-Modell?
28:16Stell dir mal vor,
28:17die kriegt dann
28:18beim Shooting
28:18einen ihrer Anfälle.
28:27Kannst du mir das erklären?
28:29Ich weiß was, lass stecken,
28:30ich hab's verstanden.
28:32Dodo, warte,
28:33das habe ich nicht gesagt.
28:34Ah, klassischer Fall
28:35von Filmriss, hm?
28:36Dodo, ich würde niemals
28:37so über dich reden.
28:38Das habe ich ja gerade gehört.
28:39Ciao!
28:49Ich kann mich überhaupt
28:50nicht an diesen Moment erinnern.
28:54Ralf Hesse will mich sehen.
28:57Jetzt.
29:01Ist vielleicht besser,
29:02wenn Sie gerade nicht selber fahren.
29:28Wir haben das Video
29:29in der Zwischenzeit
29:30von unserer Social-Media-Seite gelöscht.
29:31Aber es hatte vorher schon
29:32mehrere tausend Aufrufe.
29:35Was da alles kommentiert wurde,
29:36kannst du dir sicherlich denken.
29:38Hör zu, ich weiß nicht,
29:40wie ich persönlich damit umgehen soll,
29:41aber der Vorstand ist sich einig.
29:43Du bist ab sofort freigestellt.
29:47Ludwig, kannst du erstmal
29:49Lenas Aufgaben übernehmen?
29:52Es tut mir leid.
29:53Ja, es tut dir leid.
29:55Ich versuche ja nur zu helfen.
29:58Entschuldigung,
29:58ich muss an die frische Luft, okay?
30:19Gute Güte, Frau Schüle.
30:21Was ist denn mit Ihnen?
30:23Es ist nichts.
30:24Danke, Herr Rudolf.
30:25Aber ich sehe das doch.
30:26Sie haben geweint.
30:29Wollen Sie ein Taschentuch?
30:31Das ist ja nett,
30:32aber es geht schon.
30:36Kannst du doch jetzt
30:37mich einfach hier so stehen lassen.
30:39Was ist denn passiert?
30:41Nehmen Sie es ganz frisch.
30:43Nein, danke.
30:44Ich mache das wirklich gern.
30:45Sie können das doch behalten.
30:46Ich habe nein gesagt!
30:49Warum lauern Sie mir auf?
30:50Sie haben doch erreicht,
30:51was Sie wollten.
30:52Ich bin mein Job los.
30:53Aber ich...
30:53Nee, nichts aber!
30:55Fanden Sie das mit dem Probrief?
30:56Und dem Hosting?
30:57Ja?
30:58Wenn ja,
30:58dann herzlichen Glückwunsch
31:00zu Ihrem größten Erfolg
31:01in Ihrem kleinen,
31:02miesen Universum.
31:17Es geht noch.
31:21Es geht noch.
31:41Es geht noch.
32:06Ich sage euch jetzt mal was im Vertrauen, ja?
32:09Dodo kommt nicht aufs Cover
32:11von der nächsten Ausgabe.
32:13Nee?
32:14Ich meine,
32:15wer will denn so eine als Covermodell?
32:17Stell dir mal vor,
32:18die kriegt dann
32:19beim Shooting
32:19einen ihrer Anfälle.
32:21Man nennt ja mal
32:22den Fotografen,
32:23dem man das zumuten kann.
32:26Das ist verstörend.
32:28Ja, geht uns ähnlich.
32:29Wir wissen auch nicht,
32:29was wir glauben
32:30und von wem wir was halten sollen.
32:32Frau Schüle hat
32:33innerhalb von ein paar Stunden
32:34alles verloren.
32:35Ihren Job,
32:36ihre beste Freundin,
32:37ihre Sicherheit.
32:38Die wäre nicht die Erste,
32:39der eine alkoholisierte Äußerung
32:40um die Ohren fliegt.
32:41Selbst wenn,
32:42Frau Schüle,
32:42die allseits beliebte
32:44Interessensvertreterin
32:44für Menschen mit körperlichen
32:45Einschränkungen
32:46tief in ihrem Herzen
32:47diese Menschen verachtet
32:48und dies,
32:49warum auch immer,
32:50sowohl online
32:50als auch bei gesellschaftlichen
32:51Eignissen
32:52Kundentums
32:53bleibt ja immer noch
32:54dieser Drohbrief.
32:55Ja,
32:56und den hat sie mit Sicherheit
32:57nicht selbst geschrieben.
33:14Hallo,
33:15hier ist Dodo,
33:16was geht?
33:17Dodo,
33:18jetzt ruf mich doch mal
33:19zurück, bitte.
33:32Hallo,
33:33hören Sie mich,
33:34was ist denn passiert?
33:35Ich ruf sofort die Polizei.
33:47Tschüss!
33:49Tschüss!
33:49Tschüss!
33:50Tschüss!
33:52Tschüss!
33:54Tschüss!
33:55Tschüss!
33:56Tschüss!
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40:42Du hast mir nur gedöhnt so'n dumm Tüch beigebracht.
40:46Ja, ja. Weißt du, mein Freund, den hier, den wollte ich dir persönlich geben.
40:54Das ist der Platinum Patapro. Mit dem bist du Profi auf der Bahn, noch ehe ich meinen Platz schick gemacht
40:59habe.
41:00Aber dafür musst du mich auch in Dänemark besuchen, ja.
41:03Helmut, danke. Komm her.
41:07Herr Hustmann, das trifft sich gut.
41:10Das ist er, ihr Nachfolger, unser neuer Wachhaber.
41:13Aber ich...
41:14Aber Ihre Gegenargumente habe mich nicht überzeugt. Seine Bewerbung hingegen schon.
41:18Sie werden den nächsten Montag persönlich kennenlernen.
41:20Herr Hustmann.
41:21Anne.
41:22Anna.
41:23Und dann
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