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Heute erzählt „Family Stories“ die Geschichte der alleinerziehenden Dominique. Die übergewichtige junge Frau hat viele Probleme. Da sie ihren Vater seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, möchte sie sich mit ihm treffen. Gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter und ihrer Tante fährt sie nach Venlo in Holland, wo ihr Vater lebt. #familystories #rtl2 #dome #venlo
Kategorie
🏖
ReisenTranskript
00:01Mein RTL
00:04Hallo Leute und herzlich willkommen zu diesem neuen Vlog.
00:07Wenn ihr diesen Vlog seht, habe ich noch keinen YouTube-Vlog hochgeladen.
00:10Ich habe noch zwei auf Reserve, aber irgendwie traue ich mich nicht.
00:13Aber ich habe mich jetzt erst entschieden, meinen Dritten anzufangen.
00:16Heute ist Samstag. Ich werde bestimmt auch mal einen Vlog machen vor einer Schulwoche.
00:20Aber ja, gerade halt nicht.
00:23Ich habe gestern meine Nägel gemacht. Wie findet ihr sie? Ich bin echt stolz.
00:27Ich finde die richtig schön.
00:29Ich habe Neonel benutzt und die Farbe Perfect Rose habe ich benutzt.
00:36Keine Werbung. Ich habe selber gekauft.
00:38Davon muss ich auch mal eigentlich ein Video machen.
00:40Ich habe früher voll auf Videos gemacht, wie ich meine Nägel mache, wo ich noch immer Tipps drauf geklebt habe.
00:47Aber das nenne ich meine Naturnägel.
00:49Weil gerade bin ich eine Natural Queen.
00:51Ja, auf jeden Fall habe ich gerade eben an einem Fotobuch für eine Freundin gearbeitet.
00:58Hier seht ihr noch meine Utensilien. Ich kann die Bilder nicht zeigen.
01:00Zumindest kann ich euch das Buch auch nicht zeigen.
01:01Aber hier seht ihr auf jeden Fall schon mal die Startseite.
01:04Ich finde es.
01:05Und dann habe ich ihr noch so ein Kiko Lipgloss geholt in dieser Farbe 07.
01:09Warum zählt das meine Hand gerade irgendwie?
01:10Ja, ich kann mich das gerade zeigen, weil ich weiß, dieses Video kommt nicht nach, nee, nicht vor ihrem Geburtstag
01:16online.
01:19Deswegen durftet ihr das jetzt sehen.
01:21Mein RTL. Willkommen zu Hause.
01:26Heute bei Family Stories. Dominique ist im holländischen Venlo auf der Suche nach ihrem Vater.
01:30Doch statt an die Kost zu denken, haut sie die Reisekasse sinnlos auf den Kopf.
01:34Hast du das ganze Reisegeld für Süßkram ausgegeben?
01:38Und dann hat die Leverkusenerin auch noch vergessen, ein Hotelzimmer zu reservieren.
01:42Weit und breit sind alle Betten belegt.
01:44Ja super, das ist das dritte Hotel. Es reicht langsam.
01:48Endlich steht Dominique vor dem Haus ihres Vaters.
01:51Macht sie in letzter Minute einen Rückzieher?
01:53Wollen wir nicht einfach wieder fahren?
01:54Ach Domi, du kannst ja nicht immer aufgeben.
01:57Ich nehme dich mit in meine Welt und ich zeig dir, wer ich bin.
02:02Denn ich liebe mein Leben.
02:08Ich nehme dich mit.
02:09Die 23-jährige Dominique Gregori hat ihren Vater nie wirklich kennengelernt.
02:14Von ihrer Mutter Maria erfährt sie, dass er zuletzt im holländischen Venlo gelebt hat.
02:18Um die Reise dorthin finanzieren zu können, braucht Dominique dringend einen Job.
02:22Doch alle Versuche enden im Desaster.
02:25Ihre Mutter Maria hat Mitleid und kratzt die letzten Ersparnisse zusammen, um ihrer Tochter diesen Herzenswunsch zu erfüllen.
02:32Ich bin Dommer, ich bin 23 und ich muss endlich meinen Vater finden.
02:36Ganz egal, was bei der Suche rumkommt, aber diese Ungewissheit, die macht mich echt kaputt.
02:42Leverkusen Hauptbahnhof.
02:43Heute geht es endlich los.
02:44Dominique möchte gemeinsam mit ihrer Tante Marianne ihren Vater in Venlo suchen.
02:49Gespannt wartet Marianne auf ihre Nichte.
02:51Schließlich hat Dominique die komplette Organisation der Reise übernommen.
02:54Hallo.
02:56Hallo.
02:58Hallo Leonie.
02:58Vorsicht.
03:00Hallo Schneckchen.
03:01Ich bin so aufgeregt, jetzt geht's los.
03:03Ja, das kann ich mir vorstellen.
03:05Hast du die Zugtickets?
03:06Ja, die holen wir jetzt hier im Automaten, aber ich hab die Verbindung rausgesucht.
03:09Ja, das ist ja schon mal super.
03:10So Leonie, sollen wir jetzt Zug fahren?
03:12Können wir gehen die Fahrkarten kaufen, Mäuschen.
03:15Ja.
03:15Ja, super.
03:18Dominiques Vater hat die Familie verlassen, als die 23-Jährige noch ein Kleinkind war.
03:22Seitdem hat die alleinerziehende Mutter ihren Vater nicht mehr gesehen und leidet sehr darunter.
03:27Nun kann die Reise zu den Spuren ihrer Vergangenheit losgehen.
03:30Und bist du schon aufgeregt?
03:33Oh ja, und wie?
03:36Aber was erwartest du denn so?
03:38Was denkst du, was passiert?
03:42Also erwarten tue ich ja eigentlich nichts, aber ich hoffe natürlich, dass danach halt, wenn ich ihn finde, dass der
03:48Kontakt halt weiter besteht.
03:50Ja, und wenn nicht, ja gut, dann weiß ich halt Bescheid, was Sache ist und kann so ein bisschen damit
03:54abschließen, weißt du?
03:55Ja, ja, ja.
03:57Gehst natürlich auch mit einer großen Euphorie daran.
04:00Und ich denke, du solltest wirklich denken, dass du ihn nicht findest und dass es keinen Kontakt gibt.
04:07Denn dann bist du hinterher glücklich, wenn du ihn gefunden hast.
04:11Und wie gesagt, wir wissen das ja noch gar nicht.
04:13Wir haben zwar jetzt eine Adresse, aber vielleicht wohnt er da ja auch nicht mehr.
04:16Aber es besteht ja dann die Möglichkeit, dass man dann gucken kann, ob die Leute da im Haus oder so
04:21wissen, wo er wohnt oder was Einwohner melde an.
04:25Man weiß das nicht.
04:26Eben.
04:26Wir müssen uns da echt Mühe geben und müssen gucken.
04:28Na, wir werden es halt sehen. Wir sind ja auf dem Weg.
04:32Dominik kann es kaum erwarten, endlich in Venlo anzukommen.
04:35Nach zwei scheinbar endlos langen Stunden rollt der Zug im Bahnhof in Holland ein.
04:39Das erste Etappenziel haben die drei erreicht.
04:43Mayonne ist sehr gespannt, wie die 23-Jährige die weitere Reise organisiert hat.
04:48Das mit der Zugfahrt, das hat ja schon richtig gut geklappt.
04:52Jetzt bin ich ja mal gespannt, was die hier vor Ort so organisiert hat.
04:55Wie geht's denn jetzt hier weiter?
04:57Ja, in die Stadt.
04:58Ja, wir sind hier am Stadtrand, ist mir klar.
05:01Ja, jetzt müssen wir in die Stadt.
05:02Ja, und wie kommen wir da hin?
05:03Mit dem Bus.
05:04Ich habe ja genug hier.
05:05Bist du doof, oder was?
05:07Wir stehen doch genug.
05:08Wir können hier einfach in irgendeinen Bus steigen.
05:10Weißt du denn überhaupt, wo wir da ankommen?
05:12Wir können doch fragen.
05:14Wir sind in Holland.
05:15Wir sind nicht in Deutschland.
05:16Ich kann kein Holländisch.
05:18Holländisch ist auch nicht viel anders als Deutsch.
05:20Ja, das weiß ich nicht.
05:22Du machst es dir gerade schon wieder sehr, sehr einfach.
05:26Ach Gott.
05:27Ja, dann bitte, ich möchte jetzt mit dem Bus fahren.
05:29Dann guck mal, wie den Bus fährt.
05:30Ja, das kommt voran.
05:31Dann komm.
05:31Gut, dann gucken wir uns das voran.
05:33Die hat gedacht, das könnte man sich alles so aus dem Ärmel schütteln.
05:36Anstatt mal im Internet zu gucken, wo der Bus fährt, welche Linie wir fahren müssen,
05:41wo wir überhaupt hin müssen.
05:43Nichts hat die geschissen gekriegt.
05:45Hier müssen wir hin zum Markt und hier fährt die 6.
05:48Du spinnst doch.
05:49Dann ist das hier, hier, Stadt U, ist dann da eine U-Bahn.
05:53Wir sind doch am Bahnhof.
05:54Kann doch sein, dass hier eine U-Bahn fährt.
05:56Ach Dumme, du machst es ja wieder so einfach.
05:59Dann sag mir mal, mit welchem Bus müssen wir denn jetzt fahren?
06:01Ja, warte.
06:02Hier ist der Markt, also hier ist dann die Stadt.
06:05Ja, wieso, was wollen wir denn am Markt?
06:06Das ist die Stadt.
06:10Ach Dumme, ich habe das Gefühl, du willst mich echt verarschen.
06:13Fenlo ist da oben.
06:15Marianne, nur weil hier Fenlo steht.
06:18Fenlo ist das Ganze hier.
06:19Ah, okay.
06:20Okay.
06:21Das sind also so Stadtteile dann.
06:23Genau.
06:25Hier, Leuterberg, Fenlo, Leuterberg.
06:27Fenlo, Hagerhof.
06:30Ja gut, also wenn du dich da so gut auskennst und da kennst und dich da so gut organisiert hast,
06:35das Ganze, dann müssen wir jetzt mal einen Bus finden.
06:38Ja, die sechs.
06:40Die sechs.
06:40Und die bringt uns dann zum Ziel.
06:44Marianne ist skeptisch, ob Dominique wirklich weiß, was sie tut.
06:47Und trotzdem lässt sie sich von ihrer Nichte leiten und folgt ihr.
06:50Auf der Suche nach dem richtigen Bus fallen Dominique noch andere Dinge ins Auge.
06:55Guck mal da, Geld wechseln.
06:57Müssen wir nicht Geld wechseln?
07:01Quatsch.
07:01In Holland sind auch Euro.
07:05Ja, aber die sind doch ganz anders als die Deutschen.
07:07Die spinnst.
07:09Gehört alles zur EU.
07:10Das müsstest du doch aber wissen.
07:12Alle ein Geld.
07:14Hm, okay.
07:15Marianne sagte dann irgendwie, die haben auch Euros und man kann hier auch mit den Deutschen Euros bezahlen.
07:20Aber das glaube ich jetzt ja nicht.
07:22Also, ne, allein in der Rückseite von den Münzen, da sind doch ganz andere Sachen abgebildet.
07:27Ist das denn hier ein Fahrradverleih?
07:29Ja, weiß ich nicht.
07:31Vielleicht sind das aber auch nur die Fahrräder von den Leuten, die mit dem Zug fahren.
07:36Die verfallen?
07:38Also hier in Holland verfallen sogar die Fahrräder.
07:40Haben minus Halt-Baggeizdatum.
07:42Die verfallen am 15.8.
07:44Du spinnst.
07:45Fahrräder verfallen doch nicht.
07:47Das steht doch da.
07:49Deine Übersetzung ins Deutsche, du, die ist auch wirklich perfekt.
07:51Ja, aber wenn die am 15.8. sowieso verfallen, dann können wir uns jetzt auch zwei wegnehmen.
07:56Und mit dem Fahrrad da hinfahren.
07:58Super.
07:59Du hast Einfälle.
08:01Du hast das ja ganz toll im Griff.
08:03Wir werden uns jetzt hier einfach ein Fahrrad wegnehmen und damit irgendwo hinfahren.
08:07Ja.
08:07Dann wollte die noch Fahrräder klauen.
08:09Die dachte in Holland, hätten die Fahrräder ein Verfallsdatum.
08:15Also ich möchte echt mal wissen, wer manchmal so in ihrem Kopf rumradelt.
08:21Marjana fährt lieber mit dem Bus und so machen sich die drei Leverkusenerinnen auf den Weg zur nächsten Haltestelle.
08:27Doch so leicht, wie es sich Dominik vorgestellt hat, ist das Fahrplan Lesen nicht.
08:32Völlig überfordert und genervt fällt Marjana eine Entscheidung.
09:04Ich möchte jetzt auch hier weg, weißt du was?
09:05Ja, ja, die ist doch in London.
09:07Quatsch, in Holland gibt es auch eine Königin.
09:09Und die haben auch eine Kronprinzessin, die heißt Mitte Marit.
09:12Echt?
09:13Natürlich.
09:14Hm, okay.
09:15Dann will mir Marianne noch weismachen, dass wir hier irgendwie die Königin treffen.
09:20Und will die denn in Holland?
09:21Das weiß doch jedes Kind, dass die Königin in England ist.
09:25Dabei weiß doch jeder, dass die Niederlande auch eine Königin haben, sogar eine Kronprinzessin.
09:31Das ist doch die Mitte Marit.
09:34Schließlich laufen die drei zu Fuß in die Innenstadt.
09:37Die sonst so faune Dominik beweist plötzlich Kondition und Durchhaltevermögen.
09:42Angetrieben durch den sehnlichen Wunsch, endlich ihrem Vater gegenüber zu stehen, geht sie mit schnellen Schritten voran.
09:48Ach, weißt du, ich hätte ja jetzt mal so ein bisschen Hunger, ne?
09:51Hunger?
09:51Von der ganzen Reise und von allem.
09:54Sollen wir hier nicht mal so ein paar Fritten essen oder?
09:57Nee, ich hab doch Essen mit.
09:59Du hast Essen mit?
10:01Ja, ja.
10:01Das ist ja super.
10:02Natürlich.
10:03Was hast du denn mit?
10:04Ja, zeig mal.
10:05Ja, so Kartoffelecken.
10:07Was hast du im Koffer?
10:09Kartoffelecken.
10:10Nee.
10:12Aber eine Bratpfanne holst du jetzt hier nicht raus, ne?
10:14Nee, nicht ganz.
10:15Also hast du schön gesunde Sachen mit.
10:16Das ist natürlich toll.
10:17Marianne wollte dann was essen und wollte sich da irgendwas kaufen, aber ich hab ja schon
10:23was eingepackt.
10:24Also ich plan so eine Reise ja natürlich auch.
10:27Süßigkeiten hast du im Koffer?
10:29Ja.
10:30Und das sind die Kartoffelecken?
10:32Ja, ja.
10:33Das sind Chips.
10:34Bist du bescheuert oder was?
10:35Hast du das ganze Reisegeld für Süßkram ausgegeben?
10:39Nee.
10:39Deswegen muss ich laufen und wir können uns kein Bus erlauben.
10:44Also ich glaub, ich spinne.
10:46Ehrlich.
10:48Also sowas will ich nicht essen.
10:51Also was hast du da alles drin?
10:55Schokolade, Wein, Gummi.
10:58Also.
11:01Das gibt's doch nicht.
11:03Ich hab echt keinen Bock mehr, weißt du das?
11:06Du kriegst das nicht geregelt, weißt du?
11:08Nur die Zugkarte hast du kaufen können.
11:10Und für den Rest hast du Süßzeug gekauft.
11:13Ist doch gar nicht wahr.
11:14Also das will ich alles nicht.
11:16Ja gut.
11:16Das muss man sich mal vorstellen.
11:18Da stehe ich in der Fußgängerzone von Venlo.
11:22Mit einer dicken Frau und einem offenen Koffer.
11:25Und der ist voll mit Süßkram.
11:27Das muss man sich mal vorstellen.
11:28Ich hab mich so geschämt.
11:30Weißt du, ich bin auch jetzt echt sauer.
11:31Und ich bin kaputt und müde.
11:33Weißt du, ich möchte jetzt ins Hotel.
11:35Wo hast du denn gebucht?
11:37Ins Hotel.
11:39Oh, ich hab das Hotel vergessen.
11:41Wie bitte?
11:42Du hast das Hotel vergessen?
11:44Ja.
11:45Ich hab dir doch gesagt, du sollst an alles denken.
11:47Ja, mach ich, schaff ich.
11:49Ist ja kein Problem.
11:50Und jetzt sitzen wir hier und haben noch nie mein Hotelzimmer.
11:53Laufen muss ich?
11:55Süßigkeiten soll ich essen?
11:56Und jetzt weiß ich nicht, wo ich schlafen soll.
11:59Unter der Brücke oder was?
12:01Ach, du bist aber auch dämlich.
12:02Hier sind doch so viele Hotels.
12:04Ja, hier sind doch so viele Hotels.
12:05Sollen wir jetzt eins nach dem anderen ablaufen oder was?
12:07Ja, so viel ist jetzt hier auch nicht los.
12:08Irgendeiner wird schon ein Zimmer frei haben.
12:10Und ich hatte keinen Bock, durch die ganze Stadt zu latschen, um nach einem Hotelzimmer
12:15zu suchen.
12:15Denn auf dem Hinweg hatte ich kein Hotel gesehen.
12:19Und es sind diesmal nicht die anderen schuld.
12:21Du alleine warst dafür verantwortlich.
12:23Ja.
12:24Ich möchte jetzt ins Hotel.
12:26Also gib Gas.
12:27Ja, dann komm.
12:28Leonie, komm.
12:29Leonie.
12:30Da weit und breit kein Hotel in Sicht ist, gehen die drei erst einmal etwas essen.
12:35Mit vollem Wagen lässt es sich schließlich besser nach einem Schlafplatz suchen.
12:39Ach, guck mal.
12:40Ganz schön pervers die Holländer verruhrt.
12:43Na, ich weiß nicht.
12:45Marianne ist nicht nach Späßen zumute.
12:47Sie sehnt sich nach einem Nachtquartier.
12:50Endlich taucht ein Hotel auf.
12:51Doch leider sind alle Betten belegt.
12:53Die 49-Jährige ist stinksauer.
12:56Kurz darauf finden die zwei ein paar Schritte weiter noch eine Herberge und versuchen ihr Glück.
13:00Guten Tag, die Damen, hallo.
13:03Sprechen Sie auch Deutsch?
13:04Ja, ich spreche auch Deutsch.
13:05Auch super.
13:06Und zwar wollten wir fragen, ob Sie noch Zimmer haben.
13:08Nee, es tut mir leid.
13:09Ich habe kein einziges Zimmer mehr frei.
13:12Es ist alles belegt.
13:13Nein.
13:15Ja, wirklich.
13:16Können Sie nicht irgendwo noch so ein kleines Räuchchen?
13:17Nee, überhaupt nichts mehr.
13:18Ganz voll.
13:19Können Sie nicht irgendwas organisieren?
13:20Es tut mir sehr leid, nein.
13:21Wir brauchen nicht viel Platz.
13:23Ich habe kein Zimmer mehr frei.
13:25Ach Mann.
13:26Können wir nichts machen mit so weiter so.
13:28Okay.
13:28Es tut mir leid.
13:29Schön, vielen Dank.
13:30Schönen Tag noch.
13:31Schönen Tag noch.
13:31Schönen Tag noch.
13:31Schönen Tag noch.
13:31Schönen Tag noch.
13:31Schönen Tag noch.
13:32Tschüss.
13:33Danke.
13:33Leonie, komm, gib kein Zimmer.
13:35Da habe ich nur gedacht.
13:36Was tue ich mir hier an, ich Hornochse.
13:40Wenn ich gewusst hätte, wie scheiße die das organisiert hätte, dann hätte sie alleine fahren können.
13:49I'm in the car.
13:51Ich fahre jetzt nach Edeka und hole Datteln, weil ich habe...
13:56Warum geht das so?
13:57Ab gerade die Lüftung.
13:58Weil ich habe...
14:01Weil ich habe letztens...
14:07Weil ich habe letztens...
14:11So einen Dattelsnack gemacht.
14:13Ich zeige euch das gleich.
14:15Ja, und dafür brauche ich Datteln.
14:18Das ist gar nicht gut, dass ich fahre und das halte.
14:23Okay, tschüss.
14:24Wir sehen uns mit Edeka.
14:25What the fuck?
14:27Ich bin gerade...
14:28Hä?
14:29Oh mein Gott.
14:30Ich bin gerade eher angekommen.
14:31Okay, die gingen gerade wieder alle rein.
14:32Hier war auf einmal...
14:33Also hier steht überall Krankenwagen und Feuerwehr.
14:38Ich glaube, es hat gebrannt oder so.
14:39Und alle Menschen aus diesem Supermarkt standen hier auf dem Parkplatz.
14:43Ich kann das euch, glaube ich, nicht zeigen.
14:46Aber...
14:47Nee, ich glaube, man sieht es nicht, aber da gerade sind alle reingelaufen.
14:51Da ist Feuerwehr, seht ihr?
14:52Ja, auf jeden Fall sind die jetzt aber irgendwie alle wieder reingegangen.
14:55Also Schäber brennt es nicht mehr.
14:56Ich kaufe jetzt einfach meine Dattel.
14:57Mein RTL.
15:00Willkommen zu Hause.
15:01Weißt du was?
15:02Genau das habe ich mir gedacht.
15:04Ja.
15:04Du bist echt zu nichts fähig.
15:07Du kannst nichts vernünftig organisieren.
15:10Hättest du das alles schön vorher gemacht, hätten wir dieses Theater nicht.
15:13Wo sollen wir denn jetzt schlafen?
15:15Ja, müssen wir weiter gucken gehen.
15:16Ja, nein, nein, nein.
15:18Meinst du, ich laufe jetzt hier stundenlang rum und such ein Hotel?
15:21Ja, es bleibt uns da jetzt nichts anderes übrig.
15:24Ja.
15:24Dann komm jetzt.
15:25Boah, Marianne ist aber auch wirklich immer am Meckern.
15:28Das ist doch kein Weltuntergang.
15:31Dominik und der genervten Marianne bleibt nichts anderes übrig, als weiterzusuchen.
15:35Seit einer halben Stunde laufen sie nun schon durch die Stadt.
15:38Für die beiden unsportlichen Frauen eine halbe Ewigkeit.
15:41Guck mal, hier ist auch noch ein Hotel.
15:43Ja, ist auch schon das dritte.
15:45Jetzt wird es aber auch langsamer Zeit.
15:47Ja, ist okay.
15:48Weißt du, ihr habt keinen Bock, in deine Brücke zu schlafen.
15:50Ja, ich gehe eben rein fragen.
15:51Ja, Leonie, komm zu mir bitte.
15:53Ich warte hier draußen.
15:55Leonie, komm bitte zu mir.
15:57Ja, dann nimm sie mit.
15:59Dann komm, Schatz.
16:00Vielleicht haben die dann Mitleid.
16:02Marianne kann einfach nicht mehr und ist froh, nach dem langen Fußmarsch endlich wieder zu sitzen.
16:07Doch sie ahnt bereits, dass die Suche nach einer Unterkunft noch länger dauert.
16:12Dominik kommt mit ihrer Tochter Leonie niedergeschlagen aus dem Hotel zurück.
16:16Und, können wir ins Zimmer?
16:18Nee, die haben auch kein Zimmer mehr frei.
16:20Ja, super.
16:21Das ist das dritte Hotel.
16:22Es reicht langsam.
16:24Ja, der hat mir da drin gesagt, das ist wohl irgendwie eine Messe oder so.
16:27Und deswegen ist es kein Zimmer.
16:28Siehste, und wenn du richtig recherchiert hättest und du wolltest ja ins Internet gucken,
16:32dann hättest du das gewusst.
16:33Dann hätten wir uns diesen Scheiß hier ersparen können.
16:36Leonie, komm her.
16:36Und wie denkst du dir, dass es jetzt weitergeht?
16:39Wolltest du mit der Kleinen unter der Brücke pennen?
16:41Nein, will ich nicht.
16:43Weißt du, sonst müssen wir uns bei der Bahnhofsmission melden.
16:46Gibt's hier überhaupt sowas?
16:47Weiß ich nicht.
16:48Leonie.
16:48Ja, auch das weißt du nicht.
16:49Weißt du überhaupt irgendwas?
16:52Ich hab keinen Bock mehr.
16:54Ich bin müde.
16:55Ich bin kaputt.
16:56Ich möchte mich schlafen legen.
16:59Jetzt können wir hier noch stundenlang rumlaufen und nach einem blöden Hotelzimmer suchen.
17:03Nur weil du es mal wieder verpeilt hast.
17:06Weißt du was?
17:06Ich bin echt angesäuert.
17:08Und jetzt lass uns weitersuchen.
17:10Leonie, komm jetzt.
17:12Die 49-jährige Marianne ist mit den Nerven völlig am Ende und würde am liebsten wieder nach Hause fahren.
17:18Leonie scheint die Suche als einzige nichts auszumachen.
17:21Sie freut sich, eine neue Stadt kennenzulernen.
17:24Im nächsten Hotel will Marianne die Sache selbst in die Hand nehmen.
17:29Guten Abend. Kann ich Ihnen helfen?
17:31Ja, haben Sie für uns noch ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer?
17:36Leider, nicht mehr da. Ich habe nur noch ein kleines Doppelzimmer.
17:39Ein einziges?
17:41Ein Doppelzimmer von 1,40 Meter.
17:43Ach, weißt du, wenn du das besser organisiert hättest, wenn wir jetzt hier nicht stehen mit einem kleinen Zimmer.
17:48Ja.
17:50Okay, dann müssen wir das halt nehmen.
17:52Ja.
17:52Ja, auf jeden Fall.
17:54Hast du super gemacht.
17:55Jetzt sitzen wir hier mit drei Mann in einem Zimmer.
17:58Und du hast nichts anderes zu tun, als Wormons zu essen. Super.
18:01Dann hatten die nur noch ein kleines Doppelzimmer frei.
18:06Wenn die an der Rezeption schon sagt, das ist ein kleines Zimmer, mag ich mir gar nicht ausmalen, was das
18:13für ein Loch ist.
18:14Zimmer 102. Sie gehen durch die große Tür. Zweite Zimmer an ihrer rechten Seite. Frühstück zwischen 7 und 10 Uhr
18:22morgen und im Erdgeschoss.
18:25Okay, okay. Vielen Dank. Ja, dann komm.
18:27Dann auf dem Weg zum Zimmer, da stand dieser Automat voll mit Süßigkeiten. Und ich habe mir gedacht, mh, lecker.
18:34Davon gönnst du dir was für den Weg bis zum Zimmer.
18:37Was willst du da denn schon wieder? Du hast dir gerade Bonbons genommen, hast einen halben Koffer voll Süßigkeiten.
18:43Ich wollte mir doch nur den Rasierschaum holen.
18:45Du tickst doch nicht richtig. Wolltest du dir eine Glatze rasieren oder was?
18:48Oh ja, komm.
18:48Komm jetzt.
18:49Will mir erzählen, sie will sich Rasierschaum ziehen. Wahrscheinlich war das gar kein Rasierschaum, sondern Sprühsahne.
18:56Bin ich ja echt mal gespannt.
19:00Das Zimmer ist tatsächlich sehr klein. Aber dem Dreien bleibt nichts anderes übrig, als sich zu arrangieren und es sich
19:05in dem viel zu engen Bett bequem zu machen.
19:08Selbst das Bad scheint von einem Kleinwüchsigen konzipiert worden zu sein. Leonie versteht nicht, was die Erwachsenen haben.
19:15Schließlich ist das Zimmer sehr gemütlich. Nach einer Weile hat jeder eine Schlafposition gefunden. Bis auf Dominik.
19:22Als die Kleine sich dann so breit gemacht hat in dem Bett, da konnte ich gar nicht mehr liegen. Ich
19:27lag ja eigentlich nur noch mit dem Oberschenkel im Bett und der Rest hing da draußen.
19:31Also so hätte ich nicht schlafen können.
19:34Während Marianne und Leonie nach diesem anstrengenden Tag in einen tiefen Schlaf gefallen sind, versucht die übergewichtige Dominik, es sich
19:41auf dem Boden bequem zu machen.
19:42Doch das Zimmer ist viel zu klein für die füllige 23-Jährige.
19:48Oh, weißt du? Oh Mann.
19:52Das ist eine Scheiße hier.
19:54Dann habe ich mich noch in diesen Scheißkabeln verwickelt und dann ist mir diese Lampe auf den Kopf gefallen.
20:00Also das war eine Scheißnacht. Ich habe echt kein Auge zugemacht.
20:05Da Dominik aus lauter Nervosität vor dem morgigen Treffen mit ihrem Vater ohnehin nicht schlafen kann, widmet sie sich lieber
20:11anderen Dingen.
20:12Außerdem ist sie davon überzeugt, mit vollem Magen besser schlafen zu können.
20:17Doch durch das Geraschel der Chipstüte wird Marianne wach.
20:22Was machst du denn da?
20:26Bist du am Essen?
20:28Ja.
20:28Ersatz ist Essen oder was?
20:31Leg dich mit deinem Arsch wieder da hin.
20:33Pack die Sachen da weg.
20:37Warum?
20:38Ich habe Hunger und ich kann nicht schlafen.
20:40Sorry, aber das geht gar nicht.
20:41Wir sind hier im Hotelzimmer.
20:42Die Kleine schläft.
20:44Ich schlafe.
20:45Und du lässt dich jetzt auch wieder hin.
20:47Ich kann aber nicht schlafen.
20:49Ja, dann zähl Schafe oder mach sonst was.
20:54Dome, jetzt auf zu essen.
21:01Los, möchte weiter schlafen.
21:04Ich dachte, ich fall vom Glauben ab.
21:07Da sitzt der Domme auf dem Bettrand und isst Chips.
21:11Also mich hätte es echt nicht gewundert, wenn die noch am Fenster gestanden hätte und hätte mir im Gaskocher die
21:17Kartoffelecken zubereitet.
21:20Genervt legt sich Dominique wieder auf ihren harten und vor allem engen Schlafplatz.
21:24Doch kaum liegt sie bequem, meldet sich ihre volle Blase.
21:28Sportlich quetscht sich Dominique an der Matratze vorbei und räumt dabei das Bett mit den beiden Schlafenden aus dem Weg.
21:36Ich bin ja schon ziemlich aufgeregt, was das morgen gibt.
21:38Ob ich meinen Vater jetzt treffe und was das da ergibt.
21:42Also ich glaube, selbst im Bett hätte ich nicht richtig schlafen können.
21:46Nach einer unbequemen und kurzen Nacht wird es am nächsten Morgen endlich ernst.
21:50Dominique, Leonie und Marianne machen sich auf den Weg, um Vater und Opa Gregory zu finden.
21:56Doch Dominique bekommt kurz vor ihrem Ziel Muffensausen.
21:59Ich glaube, hier sind wir richtig.
22:01Ja, dann komm, dann lass uns gehen.
22:03Ich traue mich nicht.
22:04Wie, du traust dich nicht?
22:07Du bist jetzt am Ziel deiner Träume.
22:09Was soll ich dem denn sagen?
22:11Du, das wird sich schon im Gespräch ergeben.
22:13Hm, nur jetzt müssen wir erstmal anklingeln und müssen gucken, was passiert.
22:18Warum soll man nicht einfach wieder fahren?
22:19Ach Domme, du kannst doch nicht immer aufgeben.
22:22Weißt du, du hast dir nichts sehnliches ja gewünscht, als deinen Papa zu treffen.
22:25Jetzt stehen wir bei ihm vor der Tür und du willst nicht hin.
22:28Ja, ich traue mich auch nicht.
22:30Ja, das kann ich ja so ein bisschen nachvollziehen.
22:32Aber ich bin bei dir und dir kann nichts passieren.
22:34Als wir dann davor standen, wäre ich am liebsten wieder umgekehrt.
22:37Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass mein Vater mir da gleich die Tür aufmacht.
22:41Am liebsten wäre ich sofort wieder gegangen.
22:43Guck mal, Domme, das ist ja toll.
22:46So habe ich mir Holland vorgestellt.
22:49Hier so mit den Windmühlen.
22:51Also das ist ja richtig klasse.
22:54Aber weißt du was, jetzt sollten wir mal anschälen.
22:56Ja, aber guck mal da, da steht ein ganz anderer Name.
23:00Ja gut, das weiß man jetzt nicht.
23:02Wieso?
23:03Vielleicht hat er auch geheiratet und hat den Namen der Frau angenommen.
23:06Das müssen wir jetzt klären, wenn wir jetzt anklingeln.
23:09Ja gut.
23:10Soll ich klingeln oder willst du klingeln?
23:12Nein, auch du.
23:13Okay.
23:18Oh, das hört sich aber an wie das Klingeln der Königin.
23:21Merkt man schon, dass Holland eine Monarchie ist, ne?
23:24Ah ja.
23:25Ja.
23:28Frohe Mittag.
23:30Entschuldigung, sprechen Sie auch Deutsch?
23:31Ja, was wollten Sie denn?
23:33Äh, und zwar suche ich meinen Vater.
23:35Wir haben diese Adresse bekommen, der soll hier wohnen.
23:38Ihr Vater?
23:39Ja.
23:39Ja, seit elf Jahren sucht sie ihren Vater.
23:43Und das ist auch so ein bisschen dramatisch alles.
23:45Und wir haben schon die ganze Verwandtschaft durch.
23:47Und keiner konnte uns so richtig weiterhelfen.
23:50Und der hat so eine Sehnsucht nach ihrem Papa.
23:53Und kommt da einfach nicht voran.
23:55Und jetzt haben wir gesucht.
23:57Und jetzt haben wir hier eine Adresse bekommen.
24:00Und ja, der soll wohl hier gewohnt haben.
24:03Also mein Mann ist noch nicht so alt, dass er jetzt noch schon so eine Tochter haben könnte, die so
24:08alt ist.
24:08Das kann nicht sein.
24:09Als Dominik dann den Namen ihres Vaters nennt, kann die Hausbesitzerin doch weiterhelfen.
24:14Da fällt mir ein, wir haben das Haus gekauft vor ein paar Jahren.
24:19Und ich habe eine Adresse von dem Vormieter.
24:21Weil wir haben das Laminat und ein paar Gardinen und sowas übernommen.
24:24Mussten dem Geld überweisen.
24:26Wenn Sie die Adresse haben wollen, die Telefonnummer, kann ich mal nachgucken.
24:28Ja, das wäre super.
24:29Ja?
24:29Ja, das wäre schön.
24:30Dann gucke ich mal eben nach.
24:31Am Ende war ich dann aber schon froh, dass die Frau mir die Adresse und die Telefonnummer von meinem Vater
24:37gegeben hat.
24:37Das war ja zumindest schon mal ein Lebenszeichen.
24:40Können Sie es vielleicht, ich glaube nach Hamburg oder so ist der gezogen.
24:43Nach Hamburg?
24:43Ja.
24:44Meine ich.
24:45Also damals zumindest.
24:46Das ist ja schon wieder ein paar Jahre her.
24:47Okay.
24:47Müssen Sie mal gucken.
24:49Alles klar.
24:50Dann bin ich fertig.
24:51Ich bin weitergeholfen.
24:51Vielen, vielen Dank auch.
24:53Schönen Tag.
24:53Tschüss.
24:54Tschüss.
24:59Aber so richtig war das ja jetzt auch nichts, ne?
25:02Ach, das siehst du falsch.
25:04Wir sind doch jetzt echt ein Stück weiter.
25:06Ja, aber meinen Vater sehe ich jetzt trotzdem nicht.
25:08So einfach funktioniert das nicht, mein Kind.
25:11Du dachtest du etwa, du bist in Venlo und der steht schon am Bahnhof?
25:14Ja, natürlich.
25:15Ich habe gedacht, jetzt haben wir die Adresse und jetzt sehe ich den auch.
25:18Ja, aber...
25:19Und jetzt müssen wir nach Hamburg.
25:21Nein, aber wir sind jetzt schon mal wieder ein Stück weiter und das finde ich gut.
25:25Nur, dass das sehr aufreibend ist, das habe ich mir schon gedacht.
25:28Aber weißt du, da passt so ein Stück zum anderen.
25:31Und das ist schon gut, so wie es ist.
25:33Wir sind echt weiter.
25:34Du hast jetzt eine Telefonnummer, du hast eine Adresse und vielleicht können wir ihn da erreichen.
25:38Naja, mal gucken, was es jetzt noch gibt.
25:40Gut, dann lass uns jetzt erstmal nach Hause fahren.
25:43Ja.
25:43Dann gucken wir weiter.
25:44Ich war dann so froh, dass sie uns die Nummer von Dommes Vater gegeben hat.
25:48Das soll jetzt halt unser nächstes Ziel sein und ich denke, dort werden wir ihn auch finden.
25:52Scheiße, dass wir den da nicht gefunden haben.
25:55Ja, aber guck mal, wir haben jetzt eine Adresse und eine Telefonnummer.
25:57Was willst du denn jetzt machen?
25:59Was hast du denn vor?
26:00Ja, da hinfahren.
26:01Jetzt sofort?
26:02Ja, nee, nicht sofort.
26:04Du musst erstmal anrufen.
26:06Weißt du nicht, dass wir da vor zur Tür stehen?
26:09Meinst du, ich soll erst anrufen?
26:10Ja, natürlich.
26:12Ja, okay.
26:14Dann ruf ich den wohl erst mal an.
26:16Ja, mach gleich den Zug.
26:17Da ist mehr Ruhe, ne?
26:18Genau.
26:19Dominik ist trotz der guten Nachrichten betrübt.
26:22Sie hat sich mehr von dieser Reise erhofft.
26:25Wenigstens hat die 23-Jährige eine Telefonnummer.
26:29Jetzt ruf ihn doch mal an.
26:31Jetzt hast du die Nummer, jetzt mach das doch auch mal.
26:33Ja.
26:37Und geht er dran?
26:39Warte doch mal, klingelt doch noch.
26:41Als ich den dann im Zug nicht erreicht hab, hab ich schon gedacht, den findest du nie wieder.
26:45Vielleicht stimmt die Adresse schon gar nicht mehr, die Telefonnummer auch nicht mehr.
26:49Vielleicht haben die Nachmieter auch die Telefonnummer übernommen.
26:51Versuchst du einfach später nochmal.
26:54Weiter.
26:59Wichtig ist ja, dass du die Nummer hast.
27:02Weißt du, dass du ihn anrufen kannst.
27:05Weißt du, man muss jetzt sowieso mal gucken, was passiert.
27:09Das soll doch alles nicht sein, dass ich ihn jetzt wieder nicht erreiche und in Fenlo nicht befunden hab.
27:14Ja, aber seh das Ganze doch bitte mal ein bisschen positiv.
27:18Ich find das schon, dass wir viel erreicht haben in Fenlo.
27:20Wir haben eine Telefonnummer bekommen.
27:23Also wir hätten da auch wegfahren können und hätten nichts gehabt.
27:27Das wär negativ.
27:28Aber das find ich jetzt sehr, sehr positiv.
27:32Doch auch die einfühlsamen Worte von Marianne können ihre Nichte nicht trösten.
27:36Dominique ist von diesem Rückschlag ziemlich frustriert.
27:39Nach scheinbar endlosen Stunden rollt der Zug endlich in Leverkusen ein.
27:45Nach der langen Reise sind sie endlich wieder zu Hause.
27:48Dominique versucht noch einmal, ihren Vater zu erreichen.
27:54Mein RTL
27:56Ähm, Leute, ich bin wieder zu Hause.
27:57Ich seh mit meiner Zinksebe genauso aus wie vorher, nur dass meine Haare nass sind.
28:00Ich war nämlich duschen.
28:01Und ja, ich muss euch leider enttäuschen.
28:03Wir gehen doch nicht in Liner fahren.
28:04Mein Tag heute wird super langweilig.
28:06Aber es ist auch ein Sonntag.
28:07Das muss auch mal sein.
28:09Deswegen, ich geh jetzt runter was essen.
28:12Und ja, sonst hab ich eigentlich nichts vor.
28:14Also ich werde die ganze Zeit chillen.
28:15Ich könnte was für Schule machen, aber ich glaube, das schiebe ich auf einen anderen Tag.
28:21Deswegen, falls noch was Spannendes passiert, melde ich mich.
28:23Ansonsten sehen wir uns morgen wieder.
28:24So, doch nochmal kurz das Update.
28:26Ich hab jetzt hier nochmal an dem Fotobuch weitergemacht und YouTube geguckt.
28:30Und jetzt war ich gerade schon dabei, mein Bett Null zu beziehen.
28:34Das muss ich jetzt auch leider zu Ende machen.
28:36Ich hab gar keinen Bock.
28:36Ich hasse es.
28:37Aber ja, ansonsten hab ich vorhin die ganze Zeit nur Netflix geschaut.
28:41Weil ich gucke im Moment The Rookie.
28:43Und ich finde es total toll.
28:45Ich mach jetzt wieder einen Zeitrapper, weil ich liebe Zeitrapper.
29:00Oh mein Gott, fertig.
29:02Jungen, seitdem ich das selber machen muss, tut mir jede Mutter und auch meine Mutter früher leid,
29:06die das auch noch für mehrere machen müssen.
29:07Weil das wäre mein Albtraum, wenn ich das jetzt noch für zwei andere Betten machen müsste.
29:12Okay, ich übertreibe ein bisschen, oder?
29:14Okay, tschau.
29:15Mein RTL.
29:18Willkommen zu Hause.
29:22Äh, Papa?
29:24Hier ist Dominik.
29:28Ja, genau.
29:32Ja, ich hab deine Telefonnummer aus Fenlo von, äh, deiner Nachmieterin oder so.
29:38Wir sind nach Fenlo gegangen, haben deine Adresse dann in Fenlo bekommen und haben dich da gesucht.
29:43Und, äh, ja, da hab ich dann jetzt deine Nummer herbekommen.
29:48Ähm, du hast jetzt keine Zeit.
29:50Und du wolltest mich noch besuchen dieses Jahr.
29:53Ja gut, alles klar.
29:57Dann tschüss.
29:58Was ist los?
30:02Er hat jetzt keine Zeit für mich.
30:05Aber er will mich ja dieses Jahr noch besuchen, weißt du?
30:08Aha.
30:09Er wollte sie dieses Jahr besuchen kommen.
30:11Was ist das denn bitte für eine Aussage?
30:12Er will sie dieses Jahr besuchen ohne konkreten Termin.
30:15Natürlich will er sie nicht besuchen, weil er einfach nichts von ihr wissen will.
30:19Das hört man doch schon da raus.
30:20Weißt du, ich erzähl dem da, ich fahr nach Fenlo für den und er hat jetzt keine Zeit für mich,
30:25weißt du?
30:26Hallo.
30:30Naja, dann hat sich das jetzt erledigt.
30:33Zieh ich jetzt da einen Schlussstrich drunter, das ist, genau wie damals, ehrlich.
30:39Die ganzen zehn Jahre, kein Kontakt und jetzt fängt ja genauso an wie damals.
30:46Ich hab den damals schon immer nur bei Pflichtterminen und was weiß ich gesehen,
30:50wenn irgendwie wie eine Feier da unten war, ein Geburtstag von Oma oder was weiß ich.
30:54Ich fahr nach Fenlo für den, der hat nicht mal fünf Minuten Zeit, um mit mir zu telefonieren, weißt du?
30:58Du, das war aber vielleicht auch wichtig.
31:01Für dich selber war das vielleicht wichtig.
31:03Dich auf diese mühsame Suche zu machen und wirklich dann zu erkennen.
31:09Eigentlich will er mich gar nicht.
31:10Das Ganze hab ich jetzt umsonst getan oder anders.
31:13Das ist jetzt, um das festzustellen, dass ich das jetzt auch vielleicht gar nicht brauche.
31:19Naja, jetzt weiß ich zumindest, was Sache ist und jetzt kann ich damit abschließen, dass es durch.
31:25Das ist gut, das ist echt gut.
31:29Ich bin ja echt traurig, dass er nichts von mir wissen will.
31:32Aber dann wird das für mich ja auch nicht anders sein.
31:34Ich will jetzt auch nichts mehr von ihm wissen.
31:36Ich bin diesmal fest davon überzeugt, dass Dommer das durchzieht, denn sie ist echt diesen schweren Weg gegangen und hat
31:43gesehen, wie mühselig das ist.
31:44Und ich denke, das musste sie auch, um wirklich jetzt damit abschließen zu können und das wirklich für sich durchziehen
31:50zu können.
31:51Einen Tag später. Marjane und Dominique wollen Maria von ihrer Reise berichten.
31:56Dominiques Mutter wartet gespannt in ihrem Schrebergarten.
31:59Während die kleine Leonie im Garten spielt, berichtet Dominique von der Reise und dem enttäuschenden Telefonat mit ihrem Vater.
32:06Maria hat Verständnis für den Kummer ihrer Tochter.
32:10Ist okay, jetzt hab ich damit abgeschlossen. Das ist ja das, was ich wollte. Eine Antwort, die hab ich jetzt.
32:16Also.
32:17Und vor allem, weißt du, jetzt kannst du für sich abnehmen und nicht für ihren Papa, was sowieso ein Witz
32:22ist.
32:23Die sollen auf sich und ihr Kind denken, ja.
32:25Ganz genau.
32:26Die Kleine braucht dich noch.
32:28Weißt du, jetzt ist das nicht mehr so als Spuk in deinem Kopf, sondern jetzt kannst du dich auf dich
32:33selber konzentrieren, kannst dich gesund ernähren und kannst Sport machen.
32:39Glaub mir, das wird dir gut tun.
32:41Ja, natürlich. Aber apropos Ernährung, ich hab ein bisschen Hunger.
32:46Ich hab was Gutes da. Ich hab viel Obst, kann man einen Obstsalat zusammenhalten.
32:50Oh, das find ich gut. Das ist gesund und lecker.
32:53Dann hol ich gleich, können wir gleich anfangen.
32:56Okay.
32:56Dann sagte Dominique irgendwann, sie hätte Hunger. Aber da dachte ich schon, gleich kommt Maria wieder mit so einem Pfannekuchenauflauf
33:03um die Ecke.
33:04Aber sie sagte dann, sie hätte Obst gekauft und für einen frischen Obstsalat.
33:09Da hab ich gedacht, gut, das ist schön. Ich glaub, die beiden sind echt auf dem richtigen Weg.
33:13Auch Maria hat sich viele Gedanken über Dominiques Ernährung gemacht.
33:17Gemeinsam bereiten die Frauen einen Obstsalat zu und kommen seit langer Zeit mal wieder zur Ruhe.
33:23Dominique kann durch die gemeinschaftliche Aktivität ihren Kummer der vergangenen Tage vergessen.
33:27Die 23-Jährige weiß nun, wo sie hingehört.
33:32Das hat richtig Spaß gemacht, mit Marianne, meiner Mama, den Obstsalat da zu schnibbeln.
33:37Und in dem Moment wusste ich, wer meine Familie ist.
33:40Zwei Wochen später. Marianne besucht ihre Nichte Dominique das erste Mal wieder seit dem gemeinsamen Nachmittag im Schrebergarten.
33:47Sie ist gespannt, ob die 23-Jährige ihre guten Vorsätze eingehalten hat und nicht wieder in Selbstmitleid badet.
33:53Und, wie hast du das alles so verkraftet?
33:56Gut, ehrlich, gut. Ich hab da jetzt einen Haken hinter gemacht und es läuft alles super momentan.
34:02Ich hab jetzt versucht, so ein bisschen mein Leben zu ändern.
34:04Die Sache ist abgehakt.
34:07Das finde ich auch gut.
34:08Da hab ich jetzt die Sicherheit, die ich immer haben wollte.
34:10Genau.
34:11Und jetzt kann es weitergehen.
34:12Und so kannst du jetzt das streichen aus deinem Leben.
34:14Weißt du was? Ich hab sogar schon zwei Kilo abgenommen.
34:17Nee.
34:18Mhm.
34:18Und das ist ja super.
34:21Ja, ne? Kann natürlich auch sein durch die ganze Rumbrennerei in Venlo und...
34:24Siehste? Und was sagt uns das? Bewegung ist das Zauberwort.
34:28Du brauchst Bewegung.
34:30Was ist denn mit Nordic Walking?
34:31So, da hast du die Stöcke, hast du auch immer ein bisschen Halt.
34:34Finde ich gar nicht so verkehrt.
34:35Ja, ja.
34:36Hast du dir die Frauen mal angeguckt, die das machen? Die dicken Frauen?
34:39Das sieht aus wie fett am Stiel.
34:43Ja.
34:44Was denkst du denn, was du an Sport machen könntest?
34:47Was dir Spaß macht?
34:49Ja, irgendwas, wo Action drin ist.
34:53So still vor der Gegend, in der Gegend rumrennen, das ist doch langweilig.
34:58Hast du denn schon mal in eine Zeitung geguckt?
35:00In der Zeitung.
35:01Oft bieten die ja auch irgendwelche sportlichen Aktivitäten in der Zeitung an.
35:05Warte, können wir ja gucken.
35:06Und nachdem wir dann nochmal über alles gesprochen haben, die Sportarten, die sie alle gemacht hat,
35:11das war ja alles nichts für sie, hab ich mir mal überlegt, mal in die Zeitung zu gucken.
35:15Manchmal sind da ja so kleine Annoncen drin und man weiß nicht was, aber dann kommt
35:19man vielleicht auf die Idee und sagt, komm, da hab ich Bock zu.
35:22Ach, was ist das denn?
35:23Bauchtanz.
35:25Aha.
35:26Das hört sich doch mal interessant an.
35:28Das klingt auf jeden Fall nicht langweilig.
35:30Das glaube ich auch, dass das nicht langweilig ist, weil da lernst du ja immer wieder was Neues dazu.
35:35Eben.
35:35Zumal bin ich da unter Leuten.
35:36Ziehe, genau, bist du in der Gruppe.
35:39Ja, für Anfänger bis Fortgeschundene.
35:42Und du tust was für deine Gesundheit und bewegst dich.
35:44Fitness und Gesundheit, siehst du?
35:45Ja.
35:46Und da steht eine Telefonnummer.
35:48Weißt du was, ruft da einfach mal an.
35:50Ja, ich kann es ja ausprobieren.
35:51Das sehe ich genauso.
35:53Dominik fackelt nicht lange und ruft bei der Bauchtanzschule an.
35:57Nur mit Bewegung kann die 23-Jährige ihre Pfunde loswerden.
36:00Sie hat Glück.
36:01Es sind tatsächlich noch ein paar Plätze in dem Tanzkurs frei.
36:05Okay, dann würde ich sagen bis Mittwoch.
36:08Alles klar, tschüss.
36:10Mittwoch, 16 Uhr.
36:11Super.
36:12Ja, ne?
36:13Aber sag mal, was ziehe ich denn zum Bauchtanz an?
36:16Guck mal da, die hat doch so Tücher um.
36:18Das habe ich doch gar nicht mit so Klimm-Bimmen, dass das raschelt und all das.
36:21Du hast ja hier so ein Tuch.
36:24Was machst du denn?
36:25Jetzt nimmst du mal die ganze Wohnung auseinander hier.
36:26Ja, das ist ein Tuch.
36:27Ja, das ist aber auch doof, die Lampe hier.
36:30Aber die Stand, bist du da rumgehoben, da ganz prima.
36:33Naja, trotzdem scheiße.
36:37Du solltest schon etwas anhaben, wo man ruhig deinen Bauch sehen kann.
36:44Denn Bauchtanz, da ist ja auch Bauch zu sehen.
36:47Also weißt du, du hast aber auch hier Scheißmöbel, guck dir das nach an.
36:50Das ist noch nie umgefallen.
36:52Ja, dann solltest du dir mal Gedanken machen, warum hier jetzt immer umfällt.
36:56Weil du das Tuch da weggeholt hast.
36:57Ja, das kannst du aber gut gebrauchen.
37:00Und Frauen, die Bauchtanz machen, sollten auch Bauch haben.
37:03Ja, Bauch habe ich.
37:04Davon habe ich jede Menge.
37:05Und sonst ganz normale Sportzeug.
37:07Genau, oder wir lassen uns mal gucken an deinem Kleiderschrank.
37:10Ja, dann kommen wir mal gucken.
37:12Gemeinsam mit ihrer Tante durchforstet die 140-Kilo-Frau ihren Kleiderschrank nach einem passenden Outfit.
37:18Doch das ist schwerer als gedacht.
37:21Das geht gar nicht.
37:22Das ist eh viel zu eng.
37:23Wenn du damit zum Bauchtanz gehst, das sieht aus, als wären zwei Schweine unter der Bettdecke kämpfen.
37:29Guck mal nach was anderem, was auch passt.
37:32Schließlich zaubert Dominique doch noch etwas Adäquates aus dem Schrank.
37:37Die Fäden an dem Kleid sind wie gemacht für die rhythmischen Bewegungen beim Bauchtanz.
37:42Natürlich darf auch eine Turnhose nicht fehlen.
37:44Den letzten Schliff verleiht Dominique ihrem Outfit durch ein farblich passendes Seidentuch.
37:50Oh, das ist ja schön.
37:51Oh, das ist toll.
37:53Guck mal, die Rosen passen sogar zu der Hose.
37:55Ja, stimmt.
37:56Super.
37:57Ha.
37:58Und dann macht man das jetzt irgendwie.
38:01So.
38:03So.
38:04Und dann tanzt man so.
38:06Wie geil.
38:06Oh ja, schicke däm, schicke däm.
38:09Oh ja, schicke däm, schicke däm.
38:12Oh ja, schicke däm, schicke däm.
38:15Jetzt weiß ich auch, was das heißt.
38:16Schicke däm.
38:17Du bist eine schicke däm.
38:18Oh, toll.
38:19Das heißt irgendwas mit Küssen.
38:21Ach, ist doch egal.
38:22Mein Englisch ist halt nicht so gut.
38:24Es kommt auf den Rhythmus an und den habe ich halt im Blut.
38:26Schicke däm, schicke däm.
38:28Oh ja.
38:32Durch Mariannes Anfeuerungen kommen die runden Hüften von Dominique so richtig in Schwung.
38:37Die 23-Jährige hat plötzlich Spaß an der Bewegung und glaubt, endlich eine Sportart für sich gefunden zu haben.
38:43Mit dem Tanzen will Dominique ihrem Speck den Kampf ansagen.
38:49Ich habe mich dann da beim Bauchtanzen auch so richtig wohl gefühlt und das hat mir so richtig Spaß gemacht.
38:54Also wenn das was mit Rhythmus zu tun hat, ich glaube, dann liegt mir das.
38:57Zwei Tage später.
38:59Dominique ist unterwegs zur Bauchtanz-Schnupperstunde.
39:01Tante Marianne lässt es sich nicht nehmen, ihre Nichte zu begleiten.
39:05Im Foyer werden sie bereits erwartet.
39:07Hallo.
39:08Hallo.
39:10Ich hatte angerufen wegen der Probestunde, wegen dem Bauchtanzen.
39:14Ja genau, ich bin die Martina.
39:15Hi.
39:15Hallo Domme.
39:16Ich bin die Knalldruck.
39:18Du bist die Blöcke.
39:18Hallo, ich bin die Marianne.
39:19Ja super.
39:20Okay, das sind die Mädels, die heute mit dir zusammen das mitmachen.
39:24Hallo.
39:25Gut, dann gehen wir mal dort rüber, dann zeige ich dir alles.
39:29Okay.
39:31Geradeaus durch haben wir die Umkleide.
39:32Da kannst du alles so lassen, was du nicht brauchst.
39:35Schuhe, Tasche, wenn du dich umziehen willst, was Bequemes anziehen, kannst du das dann in den Raum machen.
39:40Ja.
39:41Und vorher rechts sind die Toiletten.
39:43Okay.
39:43Und wenn du fertig bist, kommst du raus und dann gehen wir zusammen in den Raum.
39:47Alles klar.
39:47Okay.
39:49Mein RTL.
39:52Wenn die das sieht, wie wir das machen, die schlägt uns.
39:54Hi.
39:55Hi.
39:56Matsch.
39:56Das ist Julius Matsch.
39:58Wir testen jetzt Julius Matsch aus.
40:00Das ist meine Schwester und ihre Tochter.
40:02Genau.
40:02Also ich habe noch nie Matsch gemacht.
40:04Du auch nicht, oder?
40:05Nee.
40:05Ich habe immer nur Fertigen gekauft.
40:08Oh Gott, die sind ja süß, die Strohhalmer.
40:10Welchen nehmen wir?
40:10Große.
40:11Nein, grüße.
40:12Dann machen wir jetzt das kaputt, ne?
40:14Ah.
40:15Einfach so drauf rücken.
40:16Das ist ja vielleicht.
40:17Voll toll.
40:18Uuuuh.
40:18Schön.
40:19Das sieht ja auch geil aus hier drin.
40:21Offen wie Matsch.
40:23Wir haben keine Matschschale und auch keinen Matschpinsel.
40:29Oder wie heißt das?
40:30Mein RTL.
40:33Willkommen zu Hause.
40:34Ich war ja schon froh, dass Marianne dann mit zu der Probe gegangen ist von dem Bauchtanzen.
40:38Weil man weiß ja nicht, ob das genauso ist wie im Fitnessstudio, dass die alle immer gucken,
40:43weil ich ja schon ein bisschen stabiler bin.
40:45Bist fertig, gut, prima.
40:46Ich habe hier zwei verschiedene Tücher.
40:48Ich würde sagen, das Weiße nimmst du.
40:51Okay.
40:51Das passt am besten.
40:52Kannst du dir, oder hast du selber was mit?
40:54Ja, aber das ist so.
40:56Ja, ich glaube, das hier kannst du gleich anziehen.
40:59Okay.
41:00So, komm, wir gehen rein.
41:01Mädels, wir fangen an.
41:03Dominique kann es kaum erwarten, ihre Hüften endlich auf der Tanzfläche zu bewegen.
41:07Aus sicherem Abstand beobachtet Marianne das Geschehen.
41:11Mit langsamen und kreisenden Bewegungen lassen die Tänzerinnen den Rhythmus in ihre Körper fließen.
41:17Die 140 Kilo schwere Dominique stellt sich dabei gar nicht so schlecht an.
41:21Sie scheint ein Naturtalent zu sein.
41:24Immer mehr Schrittkombinationen kommen in den Schnupperkurs dazu.
41:28Die alleinerziehende Mutter hat dabei richtig Spaß und fühlt sich wie eine Prinzessin aus dem Orient.
41:33Die Gruppe kommt so richtig in Fahrt und lässt sich von der orientalischen Musik leiten.
41:37Um Dominique noch mehr Einblicke in den ägyptischen Solotanz zu lehren, lässt die Tanzlehrerin die Schleier ausbreiten
41:44und zeigt Schritte, die eigentlich erst in den höheren Kursen gelehrt werden.
41:48Zu ihrer Überraschung macht auch hier die übergewichtige Dominique eine sehr gute Figur.
41:56Die 23-Jährige bemerkt dabei überhaupt nicht, wie schnell die Zeit vergeht.
42:05Ja, Mensch, du hast das echt gut gemacht.
42:07Also, wenn du Lust hast, nächste Woche sind wieder die Anfängerkurse, die starten dann.
42:12Und nach Montags, Dienstags, Mittwochs und Donnerstags haben wir die immer jeweils eine Stunde.
42:17Und ich glaube, da würdest du ganz gut reinpassen auch.
42:20Also, du hast das echt gut gemacht, auch arabischen Grundschritte und sowas, das gar nicht so einfach ist.
42:25Okay.
42:26Auch vom Alter her sind die, passt du da gut rein, die sind so zwischen 25, 35, manche auch ein
42:32bisschen kräftiger.
42:33Ja, super.
42:34Also, überleg sie dir mal.
42:36Na klar, ich kann es mir auf jeden Fall richtig gut vorstellen, weil es hat echt Spaß gemacht.
42:40Ja, klasse, das freut mich.
42:42Ja, mich auch.
42:44Gut.
42:44Danke, dann bis dann.
42:45Bis dann, tschüss.
42:46Wenn ich die Zeit, die ich da getanzt habe, gejoggt wäre, dann hätten sie mir ein Sauerstoffzelt dahin stellen müssen.
42:52Also, das war zwar schon anstrengend, aber das hat so viel Spaß gemacht, dass man das gar nicht gemerkt hat.
42:58Und Domme hat das fantastisch gemacht. Also, die ist mit dem Rhythmus mitgegangen. Das war einfach nur eine Wucht.
43:06Und Domme, sag mal, wie hat dir das gefallen?
43:08Das war super. Das hat mir so viel Spaß gemacht, ehrlich. Habe ich nicht gedacht, dass mir das so viel
43:13Spaß macht.
43:13Das war auch richtig toll. Mir hat das richtig gut gefallen. Und das sah auch toll aus. Du glaubst es
43:18nicht.
43:18Ich habe es ja nun aus der anderen Perspektive gesehen. Wahnsinnig. Also, das ist, glaube ich, wirklich das, was dir
43:25weiterhilft.
43:25Ich glaube auch. Also, ich finde das richtig klasse, ehrlich.
43:27Ja, du siehst da so richtig entspannt aus. Das gefällt mir richtig gut.
43:31Also, das kann ich mir wirklich richtig gut vorstellen.
43:33Ja, ich glaube, da hast du das gefunden, was du gesucht hast.
43:36Ja, auf jeden Fall. Das will ich auf jeden Fall weitermachen.
43:38Komm, dann lass uns gehen.
43:39Selbst Marianne sagte dann sogar zu mir, dass sie mir angesehen hat, dass mir das Spaß macht und dass das
43:44richtig mein Ding ist.
43:46Die 23-jährige Dominique möchte sich bei ihrer Mutter Maria und ihrer Tante Marianne für die Unterstützung in den letzten
43:52Tagen bedanken.
43:53Um zu beweisen, dass sie es mit ihrer neuen Lebenseinstellung ernst meint, zaubert die 140-Kilo-Frau ein gesundes Mittagessen.
44:01Neben einer frischen Gemüsepfanne gibt es Hähnchenbrust mit einer leichten Soße.
44:06Dazu serviert sie Reis.
44:08Ich habe Marianne und Mama zum Essen eingeladen und denen werde ich heute mal beweisen, dass ich auch so richtig
44:14gesund kochen kann.
44:16Und dass es mir auch ernst ist, dass ich mein Leben jetzt umkannte.
44:20Marianne und Maria freuen sich sehr über die Einladung von Dominique.
44:24Sie sind gespannt, was die 23-Jährige vorbereitet hat.
44:28Hallo.
44:29Hallo.
44:29Kommt rein.
44:33Setzt euch schon mal ins Wohnzimmer, Essen ist schon fertig.
44:36Ui.
44:36Ui.
44:37Sehr toll.
44:38Ich hole es direkt.
44:40Hallo Leonie.
44:41Hallo Mäuschen.
44:42Hallo Mäuschen.
44:43Domme hatte Maria und mich zum Essen eingeladen.
44:46Da sie ja jetzt Sport macht und sich komplett verändern will, da war ich schon gespannt, was sie uns da
44:53vorsetzt, was sie so gekocht hat.
44:55Stolz serviert Dominique ihr gesundes Mahl und hofft, dass ihre Kochkünste diesmal mehr gewürdigt werden als in der Vergangenheit.
45:03So, dann guten Appetit.
45:05Danke.
45:06Danke.
45:07Hast du die Soße mit Sahne gemacht?
45:08Ne, das ist keine Sahne, das ist so ganz fettarmes Zeug.
45:12Aha, das ist ja super.
45:14Also quasi so ein Sahneersatz.
45:16Also total super.
45:19Sieht auch sehr, sehr gesund aus.
45:21Da ist ja auch viel Gemüse, Reis, ich will ja jetzt auch abnehmen.
45:27Das ist gut, ja.
45:28Und den Sport mache ich ja jetzt auch.
45:29Super.
45:30Und das finde ich auch gut.
45:32Ja.
45:32Das ist auch wichtig für Leonie, ne?
45:34Das ist wichtig für das.
45:34Für sich selber und für Leonie auch.
45:36Ja.
45:36Eben, mein Baby braucht ja eine gesunde Mama.
45:38Genau.
45:39Guck mal.
45:39Ne, Schatz.
45:40Wasser.
45:41Wasser.
45:42Das ist auch toll, dass hier keine Cola steht, sondern Wasser.
45:47Mama, Wasser.
45:48Wasser hast du.
45:49Ja, aber das ist doch einfach nur jetzt, das mit meinem Vater belastet mich einfach nicht mehr.
45:54Damit habe ich jetzt abgeschlossen, weil ich jetzt einfach weiß, was Sache ist, was ich vorher ja nie wusste.
45:59Das ist so dieser, ne?
46:01Genau.
46:01Jetzt kannst du da einen Strich drunter machen.
46:04Richtig.
46:05Prost.
46:06Und uns beiden geht es gut, auch ohne den Opa.
46:09Ganz genau.
46:10Sehe ich auch so.
46:10Hier Wasser.
46:11Ich glaube, dass du jetzt so richtig durchstarten kannst in dein neues Leben.
46:15Hier Wasser.
46:16Ich bin nicht fest von überzeugt.
46:19Und Leonie geht ja jetzt in den Kindergarten.
46:21Und ich habe mir jetzt gedacht, ich fange mich jetzt an zu bewerben, dass ich eine Ausbildung mache.
46:26Das ist super.
46:28Weil ich will meinem Kind ja auch irgendwann mal was bieten können.
46:30Das ist eine gute Einstellung.
46:33Das ist toll.
46:34Und einen Mann, den brauchen wir momentan auch noch nicht, ne?
46:37Der kommt bestimmt irgendwann, aber momentan genießen wir unser Leben erstmal ein bisschen, ne?
46:43Ist ja doch vernünftig.
46:45Der kommen soll, der kommt dann auch.
46:47Richtig.
46:47Doma hat sich echt in letzter Zeit zum Positiven verändert.
46:50Das freut mich wahnsinnig.
46:52Und ich glaube schon, dass sie das schaffen wird.
46:55Das alles, was sie sich vorgenommen hat.
46:57Marianne hat dann ja auch gesagt, dass sie stolz auf mich ist.
46:59Und das soll sie auch in Zukunft sein.
47:02Und da werde ich sie nicht enttäuschen.
47:03Ich werde auf jeden Fall weiter an mir arbeiten.
47:05Ich bin auch stolz, dass du jetzt so weitermachst und ich hoffe, es bleibt so.
47:10Ja, ich habe ja auch tolle Unterstützung von euch.
47:13Dominique weiß nun, dass sie nicht allein auf der Welt ist und sich immer an ihre Mutter und ihre Tante
47:18wenden kann.
47:19Einen Vater braucht sie dafür nicht.
47:21Sie kann gemeinsam mit ihrer Tochter Leonie glücklich in die Zukunft schauen.
47:31Mein RTL
47:33Hey Leute, ich bin zurück.
47:34Das Licht ist ein bisschen scheiße zum Film.
47:36Ist das hier so besser?
47:37Aber ich will nicht dieses richtige Licht hier einfach machen, weil es so hell und da bin ich auch direkt
47:42wieder wach.
47:43Also, ich bin immer noch wach, aber egal.
47:45Also, Fazit.
47:47Ich habe ja...
47:48Also, ich wollte eigentlich mehr filmen.
47:51Boah, irgendwie ist das Licht echt hell.
47:52Ähm, auf jeden Fall wollte ich eigentlich mehr filmen.
47:55Also, ich wollte was filmen während der Yoga-Class, weil ich dachte, es wäre leer, aber das war so voll
48:00da.
48:00Ich habe mich extra in die Ecke gesetzt, aber dann hat sich so ein Typ neben mich gesetzt und dann
48:04hätte ich gefilmt, hätte man ihn auch gesehen.
48:06Und dann war mir das ein bisschen zu doof.
48:08Ja, deswegen habe ich jetzt nichts gefilmt, aber...
48:10Ähm, ich habe ja davor noch Kraftübungen gemacht.
48:13Dementsprechend, also, ich finde...
48:15Also, Yoga war auf jeden Fall anstrengender, als ich dachte.
48:17Es war eigentlich nicht anstrengend, ich habe mich geschwitzt.
48:19Aber meine Beine haben gezittert, weil es geht ja sehr oft.
48:22Um Gleichgewicht und Dehnen und so da.
48:25Und ich habe ja auch mit Aerobik aufgehört.
48:27Keine Ahnung, wer das wisst, ist schon länger her, aber...
48:29Dementsprechend mache ich halt auch nicht mehr so regelmäßig Sport.
48:31Ich war ja sonst immer so dreimal, zwei, dreimal die Woche.
48:34Das heißt jetzt, sonst würde ich nie Sport machen.
48:35Aber egal, ihr checkt, ne.
48:37Wenn man irgendwo angemeldet ist in so einem Verein, dann ist man immer sportlich aktiver, auch wenn wir oft nichts
48:42gemacht haben.
48:43Egal, ich rückte gerade ab.
48:44Auf jeden Fall habe ich dementsprechend auch nicht mehr so viel Gleichgewicht und so.
48:48Ich glaube, manche machen das ja auch komplett einfach als Sportart.
48:53Und irgendjemand denkt immer direkt bei Yoga so, ja, du sitzt da, machst um und sonst nichts.
48:59Aber so ist es eigentlich nicht.
49:01Also, ja, ich fand es schon...
49:02Klar ist es jetzt nicht zu vergleichen mit einer Cardio-Class.
49:06Also, ich habe, wie gesagt, nicht geschwitzt, aber es war trotzdem...
49:08Es hatte Anforderungen.
49:10Checkt ihr, ja.
49:12Mein RTL.
49:14Willkommen zu Hause.
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