Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 1 Tag
Im beeindruckenden Barocksaal des Alten Rathauses in Wien findet ein besonderer Kongress statt, der herausragende Wissenschaftlerinnen und ihre Arbeit ins Rampenlicht stellt. Inspirierende Vorträge, ein philosophischer Dialog und ein Festvortrag bilden das wissenschaftliche Programm.
Gemeinsam unterstützen wir außerdem den Verein Sprungbrett für Mädchen und junge Frauen – jede Spende hilft, Bildungschancen zu ermöglichen.
Zum Abschluss erwartet Sie ein Benefizkonzert junger Künstlerinnen. Ein Abend voller Inspiration und Engagement!

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Die Frau im Mittelpunkt von Wissenschaft und Forschung unter diesem Leitgedanken fand am 13. und 14. März 2026 im historischen
00:09Alten Rathaus in Wien ein außergewöhnlicher Kongress statt.
00:13Zwei Tage lang standen Expertinnen aus ganz Österreich und darüber hinaus im Zentrum, um neueste Erkenntnisse aus Gynäkologie, Endokrinologie, Onkologie,
00:21Reproduktionsmedizin und Genderforschung zu präsentieren.
00:24Der wissenschaftliche Leiter, Universitätsprofessor Franz Fischl, eröffnete die Veranstaltung, in zahlreichen Fachvorträgen wurden hormonelle Erkrankungen, moderne Therapieansätze bei gynäkologischen Tumoren,
00:38Fortschritte in der Reproduktionsmedizin sowie aktuelle Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz in der Frauenheilkunde beleuchtet.
00:45Mit diesem Kongress möchte ich jungen Wissenschaftlerinnen zeigen, welche Möglichkeiten sie in Österreich haben, heißt es im Programm.
00:52Ein besonderer Schwerpunkt lag auf gesellschaftlichen Themen.
00:56Ein philosophischer Dialog widmete sich der Frage, wer in der Forschung die Fragen stellt und wer die Antworten liefert.
01:03Weitere Sessions behandelten Transidentität, Diversität und Gendermedizin sowie die medizinische Versorgung von Patientinnen unterschiedlicher Herkunft.
01:12Neben dem wissenschaftlichen Austausch stand auch soziales Engagement im Mittelpunkt.
01:17Der Kongress unterstützte den Verein Sprungbrett für Mädchen und junge Frauen, der Bildungswege für junge Frauen fördert, die sich eine
01:24Ausbildung sonst nicht leisten könnten.
01:27Zum Abschluss jedes Kongresstages sorgten junge Künstlerinnen mit einem Benefizkonzert für einen stimmungsvollen Ausklang.
01:34Zwei Tage voller Wissen, Inspiration und gesellschaftlicher Verantwortung, ein Kongress, der zeigt, wie vielfältig und bedeutend Frauen in Wissenschaft und
01:42Forschung wirken.
01:43Neben mir steht der Veranstalter dieser wunderbaren und vor allem wichtigen Veranstaltung. Welchen Sinn hat diese Veranstaltung?
01:53Wie der Titel schon sagt, die Frau im Mittelpunkt von Wissenschaft und Forschung hat das eigentlich zwei Gründe.
01:58Auf der einen Seite möchte ich zeigen für junge Kolleginnen und Kollegen, welche Möglichkeiten es gibt auch in diesem Beruf,
02:04wenn man so will, Karriere zu machen.
02:06Und auf der anderen Seite auch, was bedeutet es, die Frau in der Medizin, wir wissen heute, Gender-Medizin heißt
02:13das, dass die Frau mit Krankheiten und Beschwerden ganz anders manchmal verläuft wie bei Männern.
02:20Und dass das immer mehr berücksichtigt werden muss, weil wir haben die meisten Studien von früher werden nur mit Männern
02:27gemacht und die Frau bekommt quasi die gleiche Dosierung, die gleiche Behandlung.
02:31Jetzt in den letzten Jahren, das geht seit 90 langsam an, kommt man immer mehr darauf, das geht nicht so,
02:38sondern ich muss die Frau auch individuell in der Medizin behandeln.
02:42Das wundert mich, dass das eigentlich nicht schon früher gemacht wurde.
02:45Naja, es ist sehr schwierig und aufwendig für die Firma, die Studien. Studien sind immer sehr teuer.
02:51Und die Frau ist ja ein sehr komplexes, fast kompliziertes Wesen, hormonell.
02:57Das heißt, Männer nehme ich einmal in einer gewissen Altersklasse, quer durch, von jung bis alt.
03:03Bei der Frau müsste ich unterscheiden.
03:05Die hormonelle aktive Frau, die Frau in der Menopause, die Frau die Hormone nimmt.
03:11Also da habe ich ein viel breiteres Spektrum, weil sie jedes Mal anders reagiert.
03:15Und das müsste ich beachten. Und das erhöht die Kosten natürlich immens.
03:19Und die Firmen schauen, jetzt müssen sie ja schon einen gewissen Anteil von Frauen haben in den Studien.
03:24Aber der ist noch immer nicht voll der Zahl erreicht, die man sich wünscht.
03:28Jetzt habe ich mir das Programm durchgelesen. Das ist schon sehr umfangreich.
03:32Das heißt, es gibt hier zwar auch Aussteller. Man kann sich hier informieren.
03:35Und man sollte natürlich dann auch diese Vorträge besuchen.
03:38Ja, das ist klar. Das ist das Ziel, vor allem für junge Kolleginnen.
03:42Und sie sind ja auch mehrheitlich die Referenten, Referentinnen.
03:46Also wir haben von 26, haben wir nur vier Männer.
03:50Das andere sind alles Frauen, die referieren. Und zwar Spitzenleute.
03:54Auch die Kollegin, die vorher im Bild war, ist eine Spitzenendokrinologin hier.
03:58Und das ist die eine Seite. Und die andere Seite ist,
04:02dass man natürlich ein bisschen den Schwerpunkt drauf legt und ein bisschen darauf aufmerksam macht.
04:06Aber auch ein bisschen Hoffnung bringt.
04:08Wir leben ja momentan in einer sehr schwierigen Zeit.
04:11Und jeder sieht alles so negativ.
04:13Wien, Ostösterreich ist ja eben ein negativen Ding sehr groß.
04:17Und ich möchte ein bisschen positiv zeigen, wenn wer will, hat er auch heute gute Chancen,
04:22sowohl Karriere zu machen, aber sowohl auch im Umgang der Frau in der Medizin,
04:27dass sich das positiv entwickelt.
04:29Also ein bisschen ein positives Bild zu bringen.
04:32Wunderbar. Ganz eine wichtige Sache.
04:34Und wer es heute nicht schafft, es besteht noch die Möglichkeit,
04:37das ganze Wochenende hier vorbeizuschauen.
04:39Ja, morgen auch noch den ganzen Tag.
04:41Und auch die Räumlichkeiten sind ja wunderschön.
04:44Dieser Barocksaal und alles ist ja auch vom Ambiente gemütlich mit dem Buffet und alles,
04:50wo die Kolleginnen und Kollegen sich austauschen können, wo sie sich Kontakte machen können.
04:55Und das ist genau das Wichtige.
04:56Weil das ist ja das Geheimnis bei Kongressen.
04:58Und darum bin ich ein Anhänger, dass man wieder persönlich zu Kongressen kommt.
05:02Nach Covid ist es sehr schwierig geworden. Warum?
05:05Hier beim Kaffee kann ich mit den Kollegen, Kolleginnen sprechen.
05:09Was machst du, wenn es nicht so funktioniert, wie es idealerweise funktionieren soll?
05:14Das heißt, hier werden die Feinheiten besprochen.
05:17Und der junge Kollege oder die junge Kollegin lernt diese Feinheiten.
05:20Die werden beim Vortrag nicht gebracht.
05:22Und das geht verloren.
05:24Wenn ich alles nur mehr im Internet mache, wenn ich alles so, gehen diese Feinheiten,
05:29wie kann ich Probleme elegant für die Patientin, für den Patienten lösen, geht verloren.
05:33Das möchte ich wieder ein bisschen den Jungen näher bringen und zu zeigen,
05:37wie wichtig es ist, sich auch persönlich auszutauschen und auch von der Empathie her und von allen,
05:43dass die Kontakte gepflegt werden.
05:46Face to face.
05:47Sie sagen es.
05:48Wunderbar, das sage ich recht. Herzlichen Dank.
05:50Ich danke auch. Herzlichen Dank.
05:57Wir sind da jetzt wirklich bei einem sehr interessanten Sessel.
06:00Ich habe ihn selbst auch ausprobiert.
06:01Nicht einmal unangenehm, würde ich einmal sagen.
06:04Und wie ich so gehört habe, es ersetzt praktisch die Beckenbodenübungen, die mechanischen, sage ich jetzt einmal.
06:09Genau, ja. Und das ist halt für sehr viele Frauen interessant und es ist egal, in welchem Alter.
06:14Und du sitzt echt nur da und kannst entspannen.
06:18Ich meine, bei 100 Prozent weiß ich nicht, ob man da noch entspannen kann.
06:21Wie viel Prozent habe ich jetzt gehabt?
06:2380.
06:24Na, das ist ja noch ganz angenehm gewesen.
06:26Ja, das hat ganz angenehm ausgeschaut.
06:29Nein, aber ich muss sagen, es gibt wirklich Frauen, die finden das auch sehr angenehm, wenn du weißt, was ich
06:34meine.
06:34Verstehe, absolut.
06:35Simone bringt es auf den Punkt.
06:37Wenn man den Beckenbodensessel regelmäßig benutzt, merkt man schnell.
06:40Er ist nicht nur angenehm, er kann sogar gegen Kreuzschmerzen helfen.
06:44Die tiefen Muskelgruppen werden aktiviert, die Durchblutung kommt in Schwung und genau das spürt man.
06:50Ich habe es selbst ausprobiert, einfach aus Neugier.
06:53Beim dritten Mal war ich schon bei 80 Prozent Intensität und hatte am nächsten Tag tatsächlich Muskelkater.
06:59Dieses gute Gefühl, wenn der Körper gearbeitet hat, nur ohne Anstrengung.
07:04Der Beckenbodensessel macht es einem leicht.
07:06Man setzt sich hin, lehnt sich zurück und ein starkes elektromagnetisches Feld übernimmt das Training.
07:12Es aktiviert die Muskulatur tausendfach schneller, als wir es selbst könnten.
07:17Jede Sitzung fühlt sich an wie ein kleines Workout im Sitzen.
07:20Rhythmisch, intensiv und trotzdem völlig entspannt.
07:24Die Muskeln ziehen zusammen, die Durchblutung steigt und der Körper erinnert sich wieder daran, wie stark er eigentlich ist.
07:31Und das Beste, auch Männer profitieren enorm davon.
07:34Der Sessel kann die Beckenbodenmuskulatur stärken, was gerade der Prostatau-Gesundheit zugute kommt
07:40und das allgemeine Wohlbefinden spürbar verbessert.
07:43Einfach ein paar Minuten draufsetzen und man hat trainiert, ohne auch nur die Schuhe binden zu müssen.
Kommentare

Empfohlen