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  • vor 2 Stunden
Predigt zu 2. Korinther 12,9 (nach Luther)
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Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger, Germany
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Kategorie

Menschen
Transkript
00:01Liebe Bruder, liebe Schwestern, immerhin Jesus Christus, wir sind doch hier eigentlich nur Gäste auf diesem Globus.
00:10Das nehmen wir mal mehr, mal weniger auch in unserem direkten Umfeld oder in unserem eigenen Leben auch wahr
00:19und hat manchmal auch eine Reihe von Anfechtungen oder Problemlagen zufolge.
00:29Schwermut, Traurigkeit, das ist das Thema.
00:32Schauen wir uns dazu mal an, was die Bibel sagt, 2. Korinther 12, Vers 9.
00:38Da sagt uns der Herr, lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
00:47Darum, sagt Paulus, will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.
00:562. Korinther 12, Vers 9.
00:58Barthi Luther, ein anderer Glaubesheld, sagt dazu dieses.
01:03Alle Schwermut und Traurigkeit kommt vom Teufel, denn er ist ein Herr des Todes.
01:10Das geht besonders, wenn ein gläubiger Mensch betrübt wird und sich ängstigt, dass er einen ungnädigen Gott hat.
01:17So ist es gewisses Teufelswerk.
01:19Darum, wenn die schweren Gedanken kommen, als wolle Gott dich deiner nicht erbarmen,
01:24als wolle er dich in deinen Sünden sterben lassen und verdammen, oder du wirst jetzt vor Angst deinen Geist aufgeben,
01:34so schließe bald, dass solche Gedanken vom Teufel kommen.
01:38Denn Gott betrübt nicht, er schreckt auch nicht, er tötet nicht.
01:45Nein, sondern er ist ein Gott der Lebendigen, hat auch darum seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt,
01:53dass er die Sünder nicht schrecke, sondern trösten soll.
01:58Auch ist Christus darum gestorben und auferstanden, dass er den Tod, der des Teufels Werk ist, gern zerstörte,
02:08ein Herr darüber würde und wir durch ihn leben.
02:13Daher kommen in der Schrift oft solche Trostworte vor wie
02:17Seid fröhlich, oder freut euch in dem Herrn, oder fürchtet euch nicht.
02:23Seid getrost, ich habe die Welt überwunden, oder der Stachel des Todes ist an mir stumpf geworden, ja zerbrochen.
02:31Darum sollst du in solcher Anfechtung Mut fassen und bedenken,
02:36dass du hinfort nicht eines Menschenkind bist, sondern Gotteskind.
02:40Durch den Glauben an Christus ein Gotteskind, in dessen Namen du auch getauft bist.
02:46Darum kann der Tod seinen Spieß nicht in dich stoßen.
02:51Denn sofern du Christus angehörst, an ihn glaubst und auf ihn getauft bist,
02:56hat der Tod kein Recht an dir und kann dir nichts schaden.
03:02Denn er ist durch Christus verschlungen ewiglich.
03:07Aber der Satan verhindert, so gut er kann,
03:10dass uns solche tröstlichen Gedanken von Gott in der Anfechtung nicht einfallen.
03:14Oder aber er verdunkelt und verfinstert diese Gedanken in uns.
03:20Denn das Herz dessen, der in solcher Weise angefochten wird,
03:24ist dann so heftig eingenommen von diesen schweren Gedanken,
03:29vom Gesetz, von der Sünde und vom Tod,
03:31dass er den Artikel von der Rechtfertigung und vom Glauben,
03:34ich glaube an Jesus Christus,
03:36dann kaum noch ergreifen, geschweige denn, sich damit trösten kann.
03:39Ist das nicht so, wenn wir dann so richtig im Keller sitzen und uns das packt, das jammern?
03:44Und dagegen komme alle Freude, Trost, Gewissen, Friede, fröhliches Herz in Christus von Gott.
03:55Denn der Heilige Geist ist in dem gläubigen Herzen unerschrocken und unverzagt.
04:00Ja, er ist der Mut und Trost, selbst in der Anfechtung des Todes.
04:07Denken wir mal nur an die vielen, vielen Märtyrer,
04:10die zum Teil sogar singend und lobend in den Feuer totgegangen sind.
04:18Er spricht mutig heraus, Welt, Tod, Hölle, lass mich zufrieden.
04:24Du hast an mir keinen Teil.
04:26Willst du mich nicht lebendig machen, so sterbe ich in Gottes Namen.
04:31Es soll dir aber nicht gelingen, mich zu töten.
04:36Beim Thema Gottesgnade kann niemand mitreden,
04:39der nicht ausgiebig versucht und vom Teufel etliche Mal in den Mangel genommen worden ist.
04:43Wenn der Teufel mir mit dem Gesetz kommt, da habe ich verloren.
04:51Aber ich muss ihm Christus vorhalten und ihn damit verjagen,
04:58dass ich ihm einen anderen Text vorhalte, nämlich
05:01Christus hat sich selbst für die Sünder hingegeben.
05:05Wie er spricht, ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Gerechten.
05:11Von Gottesgnade kann niemand gründlich reden und schreiben,
05:15es sei denn, er ist mit geistlichen Anfechtungen wohl geübt und versucht.
05:21Soweit Luther.
05:22Und ich füge dem an.
05:23Alle die Anfechtungen, die leidenden Schmerzen, die Prüfungen, die wir so als Christen erleben,
05:29das sollten wir doch vielleicht mal nur als Übungsstücke ansehen.
05:32Also üben uns drei Stücke dazu oder dafür, dass wir zunehmen, dass wir wachsen im Glauben,
05:38im Lieben, in der Erkenntnis Gottes und alle Zeit zunehmen auch in der Heiligung.
05:45Was uns alles stärkt mit Blick darauf, auf die letzten Anfechtungen,
05:51die letzten großen Beinigungen und Schmerzen, die einem jeden noch ins Haus stehen werden.
05:56Denn Christus sagt es selber, ohne Leid kann niemand in das Reich Gottes kommen.
06:02Gott segne uns alle beim Nachsenden über dieses wunderbare Wort.
06:05Amen.
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