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Trotz minimalen Handels: Warum der Iran-Konflikt Europas Wirtschaft trotzdem trifft

Die Spannungen im Nahen Osten drohen die Inflation und die Energiekosten in die Höhe zu treiben, obwohl die EU kaum direkten Handel mit Teheran betreibt.

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Transkript
00:01Europa importiert kaum iranisches Öl.
00:04Beeinflusst der Konflikt trotzdem unseren Handel?
00:08Europa importiert fast kein iranisches Öl.
00:11Dennoch ist der Kontinent wirtschaftlich vom Konflikt im Nahen Osten betroffen.
00:15Das liegt daran, dass die Ölpreise auf den globalen Märkten festgelegt werden
00:19und dass die Straße von Hormuz eine der wichtigsten Energierouten der Welt ist.
00:24Mindestens 20 Millionen Barrel Öl passieren täglich die Meerenge,
00:28ein Fünftel des weltweiten Erdölverbrauchs.
00:31Auch große Mengen Flüssigerdgas werden über diese Route transportiert.
00:35Der direkte Handel zwischen Europa und dem Iran ist laut Eurostat
00:39mit einem Anteil von etwa 0,03 Prozent an den Gesamtimporten der EU äußerst gering.
00:46Wegen ihrer Sanktionen gegen Teheran importiert die EU fast kein iranisches Öl.
00:51Aber einige Energieimporte sind auf diese Route angewiesen.
00:546,2 Prozent der Rohölimporte der EU und 8,7 Prozent der Flüssiggasimporte.
01:01Die EU importiert Öl von verschiedenen Lieferanten.
01:04Laut Eurostat waren das 2024 etwa 16,1 Prozent aus den USA,
01:10gefolgt von Norwegen mit 13,5 Prozent und Kasachstan mit 11,5 Prozent.
01:16Der Nahe Osten liefert nach wie vor einen Teil des europäischen Öls.
01:21Saudi-Arabien 7 Prozent und Irak 5,7 Prozent.
01:25Das heißt, der Konflikt kann Auswirkungen auf die europäischen Energiemärkte haben,
01:29auch wenn Europa nur wenig iranisches Öl direkt importiert.
01:33Die EU importiert werden.
01:35Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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