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  • vor 2 Tagen
mir ist kein besserer name eingefallen

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😹
Spaß
Transkript
00:00Ich bin Domme, ich bin 23, meine Tochter Leonie hat es super bei mir.
00:04Ich finde, sie muss nicht in den Kindergarten gehen.
00:06Haushalt und Kind, das kriege ich schon unter einen Hut.
00:09In Leverkusen lebt die 140 Kilo schwere Dominik Grigori.
00:13Die alleinerziehende Mutter liebt Chips und Süßigkeiten über alles.
00:16Während ihre kleine Tochter Leonie im Wohnzimmer spielt,
00:18erfrischt sich die 23-Jährige mit einer Menge zuckerhaltiger Softdrinks.
00:23Süßigkeiten gehören bei der stark übergewichtigen Dominik zu den Grundnahrungsmitteln.
00:27Meine Tochter spielt hier im Wohnzimmer und ich gucke halt Fernsehen.
00:30Und ja, zwischendurch gönne ich mir die ein oder andere Süßigkeit, vor allem halt, wenn ich Frust habe.
00:36Die 49-jährige Marianne Kleps ist die Tante von Dominik.
00:39Sie nutzt jede Gelegenheit, um bei ihrer Nichte nach dem Rechten zu sehen.
00:42Ihrer Meinung nach gehört die kleine Leonie längst in einen Kindergarten.
00:48Oh ne, wir klingelten da jetzt. Scheiße, guck mal, wie sie aussieht.
00:51Komm, steh runter. Komm, alles hier reinmachen, Leonie, steh.
00:56Um ihre Fressorgien vor fremden Blicken zu verbergen, versucht die 140-Kilo-Frau, alle Spuren zu beseitigen.
01:02Die kleine Leonie ist davon überhaupt nicht begeistert.
01:06Ja, ich komm ja schon.
01:10Oh ne, das muss jetzt anders sein.
01:13Hallo, Dorf, grüß dich.
01:15Na, wie geht's ja?
01:16Gut, hast du auch um Nass dich gemacht? Du bist ja außer Atem.
01:18Ja, ich musste mich ja schnell anziehen.
01:20Ach, okay. Na komm, dann gehen wir mal rein.
01:22Als ich Marianne durch den Spion gesehen habe, habe ich mir nur gedacht, oh mein Gott, jetzt gibt es gleich
01:27so ein Theater, wenn die dieses Chaos sieht.
01:31Mein Gott, wie sieht das denn hier schon wieder aus?
01:34Ja, ein bisschen chaotisch.
01:35Ein bisschen chaotisch, aber dir sieht es immer chaotisch aus. Es ist ein Chaos, es ist ein Schweinestall.
01:40Ja.
01:40Du hast ein kleines Kind.
01:42Ja, das spiel ich doch da.
01:43Ja, hier, mit Abfallsäcken, oder was?
01:45Das ist schon mal ein guter Anfang, oder nicht?
01:46Ach Mensch, ich habe mir doch selber nicht einen in die Tasche. Guck mal, hier überall Dreck. Guck dir mal
01:50den Tisch an. Guck mal hier, hier.
01:53Oh, ja.
01:54Ah, ist ja ekelig.
01:55Soll ich denn alle fünf Minuten sauber machen, wenn da was drauf liegt, oder was?
01:58Nee, ja, natürlich. Als Mutter bist du dazu verpflichtet. Du hast ein kleines, lüttes Mädchen und dafür bist du verantwortlich.
02:04Und die kann nicht in so einem Dreckstall wohnen.
02:06Du fühlst dich doch hier nicht wohl. Das kannst du mir doch nicht erzählen.
02:09Och, wenn ich mich nicht wohlfühlen würde, würde ich machen. Meine Güte, ey.
02:13Nee, das kannst du mir nicht erzählen. Das glaube ich dir einfach nicht. Das sind nur faule Ausreden.
02:17Ich glaube es halt nicht.
02:17Ewig nur Fernsehen an. Ewig nur mit dem Arsch auf der Couch. Klar, da hätte ich auch keine Lust zum
02:22Putzen.
02:23Ja, was sollte ich denn sonst machen?
02:24Ja, putzen.
02:25Ja, nee.
02:26Und dich um dein Kind kümmern. Das ist viel wichtiger.
02:28Ich kümmer mich um mein Kind.
02:29Weißt du was? Echt, ich bin so geschockt hier von allem. Weißt du das? Kannst du... Was ist das denn
02:34hier?
02:36Oh, nee.
02:37Das ist doch jetzt ein Scherz, ne?
02:39Nee, siehst du doch, dass es kein Scherz ist.
02:41Da komm ich hier rein, setz mich aufs Sofa. Da gibt es einen Knall. Da habe ich gedacht, ich werde
02:45hier erschossen.
02:46Oder das Sofa bricht zusammen. Und was ist? Mach die Decke hoch. Da hat die da tausende von Tüten, Chips
02:53und Süßigkeiten.
02:54Also das geht ja überhaupt nicht.
02:55Hör mal, weißt du was? Ich bin sprachlos. Das frisst du alles in dich hinein?
03:00Meine Güte, ey. Lass mich doch essen, was ich will. Du weißt genau...
03:03Nein! Nein, ich lasse dich nicht essen.
03:06Und du weißt genau, dass ich Frust fresse, wenn ich Frust habe. Und du weißt genau...
03:08Ja, so dann bewältige deinen Frust.
03:11Aufgrund der frühen Trennung ihrer Eltern hat Dominique ihren leiblichen Vater nie kennengelernt.
03:17Regelmäßige Fressattacken sind die Folge dieses Verlusts.
03:20Dass ich meinen Vater nicht kenne, ist für mich extrem schlimm. Ja, und wenn ich dann gerade mal wieder ein
03:24bisschen Frust habe, ja, da greife ich schon mal zu der einen oder anderen Süßigkeit.
03:28Da gibt es doch mit Sicherheit Lösungen für. Es gibt doch nicht nur Probleme, die können wir doch lösen. Ich
03:34bin doch für dich da.
03:35Ist doch schon probiert. Also geht nicht. Also lass es doch. Meine Güte.
03:39Stell dir jetzt mal vor, dein Vater kommt jetzt hier rein und sieht diesen Schweinestall.
03:43Immer dann hast du eine gefunden und dann ist er auch gleich wieder weg.
03:45Boah, er hilft dir.
03:46Hast du eigentlich auch noch was anderes zu tun, außer zu meckern?
03:49Ich dachte, du wolltest mir helfen, weil du mir wichtig bist, meine Süße. Deshalb meckere ich auch.
03:55Wenn du mir nämlich egal wärst, dann würde ich sagen, weißt du was, ich gehe raus, hier ist ein Saustall,
04:00hier fühle ich mich nie wohl.
04:01Guck mal hier, ein Eimer Cola, lass dir doch gleich ein Fass liefern. Was ist das denn?
04:06Ja, schmeckt halt besser.
04:07Nee, Mineralwasser schmeckt auch gut. Vor allem, die Kleine trinkt das mit Sicherheit auch schon, oder?
04:13Nee, tut sie nicht.
04:14Ja, aber die sieht es doch. Du bist doch ihr Vorbild, die sieht es doch.
04:17Und trotzdem kriegt sie von mir keine Cola.
04:19Ich denke nicht, dass Marianne mir sagen kann, wie man sich richtig ernährt.
04:24Sie hat ja selber keine Modelfigur.
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