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Bald 5 Kriegsjahre in der Ukraine: Deutsche Helfer unter Beschuss

Der russische Angriffskrieg geht am 24. Februar 2026 in sein fünftes Jahr. Zwar drängen die USA auf ein baldiges Ende des Krieges, doch bislang sind die Verhandlungen mit Russland erfolglos und das Sterben geht weiter.

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Transkript
00:00Beim Café Kiew in Berlin kommen Menschen zusammen, die den Krieg in der Ukraine aus nächster Nähe erlebt haben.
00:06Einer davon ist Ruben Mavik, der freiwilliger Sanitäter, immer wieder Zivilisten in Frontgebieten in der Ukraine rettet.
00:12Ich habe angefangen 2023. Damals war es ein fast reiner Artillerie- und Raketenkrieg, eine feste Front, keine großen Angriffe.
00:21Es gab die Versuche, aber keine Durchbrüche. Und inzwischen ist es einfach unglaublich gefährlich geworden, auch weiter weg von der
00:30Front.
00:30Also die Präzision ist inzwischen sehr gut auf 45 Kilometer teilweise von den Russen, wenn man auf den wichtigen Straßen
00:37fährt, wo ich oft herfahre mit meinem Krankenwagen.
00:40Und früher, da sind wir bis auf drei Kilometer an die russischen Linien herangefahren, um unsere Patienten abzuholen.
00:45Genau wie Mavik hilft auch Nils Thal seit mehreren Jahren in der Ukraine. Eigentlich ist er Feuerwehrmann in Nürnberg.
00:51Im Gespräch mit Euronews erklärt er, warum er sich entschieden hat, dem Kriegsgebiet zu helfen.
00:56Es ist mehr oder minder ein russischer Expansionskrieg. Eine Menge Menschen in Russland sehen die Westgrenze als temporär.
01:02Das betrifft uns alle, das ist gegen die internationale Ordnung. Und da kann man nicht einfach zugucken.
01:07Und das geht eben auch mit einem riesigen Leid einher. Und auch das, was dann folgt, wenn sie das nicht
01:12durchsetzen sollten,
01:13Das kann man nicht einfach passieren lassen. Da muss man sich dagegen stellen.
01:17Auch Politiker haben das diesjährige Kaffee Kiew besucht. Darunter Bundeskanzler Friedrich Merz,
01:23der sich bei seinem Rundgang die Drohnen des deutschen Unternehmens Quantum Systems anschaute.
01:28Während seiner Rede ging es jedoch auch um die Verhandlungen, die ein mögliches Ende des Krieges herbeibringen sollen.
01:34Wir wollen einen gerechten und vor allem einen dauerhaften Frieden.
01:38Ein Frieden, der die Würde der Ukraine wahrt und der die Sicherheit der Ukraine und die Sicherheit Europas wirklich schützt.
01:47Ein klares Zeichen an Putin wäre aktuell aus Sicht von Alexandra Matvichuk wichtiger denn je.
01:52Die Friedensnobelpreisträgerin warnt davor, dem russischen Präsidenten keine Grenzen zu setzen.
01:57Russisch sieht, dass die menschliche Dimension nichts bedeutet.
02:00Putin hat das Gefühl, dass es keine rote Linie gibt.
02:03Und das bedeutet, dass er das, was er will.
02:06Und jetzt haben wir den ersten Winter der großen Krieg, der der schwersten Winter der großen Krieg.
02:14Denn die Russen schützt die energetische Krise, die sehr infrastruktur, die den Zivilisten, die auf ihre Rehabilitation.
02:21Wir sind in unseren Flächen, ohne Hecht, Wasser, Elektrizität.
02:26Am 24. Februar jährt sich der Kriegsbeginn nun bereits zum vierten Mal.
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