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Nachrichten des Tages | 23. Februar 2026 - Mittagsausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 23. Februar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Kurz vor dem Jahrestag des Angriffskriegs setzt Russland seinen Beschuss der Ukraine mit Raketen und Drohnen unvermindert fort.
00:11An mehreren Universitäten in Teheran und in anderen Städten haben Studenten gegen die iranische Führung protestiert.
00:22Drei Clankriminelle terrorisieren monatelang den Gastronomen Jan-Philipp Bubinger.
00:28Immer wieder stören sie den Betrieb seiner mittlerweile geschlossenen Bar in Berlin-Schöneberg.
00:33Als sich Nachbarn wegen Lärms beschwerten, ergreifen die Clan-Mitglieder ihre Chance und fordern Schutzgeld.
00:40Dann sind die einfach eigenmächtig aus meinem Laden raus, sind zu den Nachbarn gegangen und haben den Nachbarn quasi irgendwie
00:46eine Ansage gemacht,
00:47haben den einen auch wirklich im Hausflug bedroht und sind dann wieder zu mir gekommen und meinten so,
00:51du brauchst dir keine Sorgen mehr machen, die Nachbarn rufen nicht mehr die Polizei.
00:53Ich glaube, er wollte 500 Euro im Monat oder so.
00:55Ich sage mal, diese Sache hat natürlich am Ende dem Laden auch den Todesstoß gegeben, wo ich dann gesagt habe,
00:59okay, ich schließe die Tür von außen ab und das war's.
01:04Bubinger, der heute das Restaurant ständige Vertretung betreibt, weigert sich, seine Erpresser zu bezahlen.
01:11Stattdessen wendet er sich an die Polizei, entscheidet sich aus Angst vor Rache dann jedoch gegen eine Anzeige.
01:17Monatelang folgen Drohanrufe, bis Bubinger einen Kindheitsfreund kontaktiert, der selbst kurdischer Libanese ist.
01:23Der hat ihn angerufen, hat mich später, zehn Minuten später zurückgerufen und hat gesagt, Jan, die Sache ist geklärt.
01:31Da meinte ich so, was hast du denn jetzt gesagt?
01:32Ist egal, ich hab's geklärt, die kommen nie wieder.
01:35Die kamen auch nie wieder ab diesem Zeitpunkt.
01:37Tägliches Geschäft für den einstigen sicherheitspolitischen Sprecher der Berliner Linken, Hakan Tasch.
01:43Wie kaum ein anderer kennt er die Schutzgeldszene der Hauptstadt, ist gut in der türkischen Community vernetzt.
01:49Viele solcher und noch schlimmere Geschichten hat er von Betroffenen schon gehört.
01:53In der Regel wird die Laden ja Personen erstmal eingeschleust in die Betriebe.
01:58Das sind ja halt irgendwie so Studenten, die einen Nebenjob suchen, die sich erstmal über den Ablauf sich genau informieren,
02:05gucken, wie viele Personen dort tatsächlich irgend so täglich vorbeikommen.
02:09Und auf der Grundlage der Informationen wird dann die Summe bestimmt.
02:14Also in der Regel bei den so mittleren Unternehmen, Mittelstandsunternehmen, sind das dann zwischen 200.000 bis 300.000 Euro.
02:22Die Opfer fühlen sich oft machtlos, erzählt Tasch.
02:26Sie trauen sich nicht, die Behörden einzuschalten, denn die würden sie zu wenig schützen.
02:31Genau das müsse mehr geschehen, fordert der Berliner Politiker.
02:34Die Polizei hat inzwischen die Sondereinheit Ferrum gegründet und will härter gegen Schutzgelderpresser vorgehen.
02:41Wie die Polizei mitteilt, werden mittlerweile sogar Kriminelle aus dem Ausland eingeflogen, um hier in Berlin auf Geschäfte zu schießen.
02:48Das Problem der Schutzgelderpressung wird immer schlimmer.
02:51Laura Fleischmann aus Berlin für Euronews.
02:57Kurz vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns hat Russland bei nächtlichen Angriffen 50 Raketen und fast 300 Drohnen auf die Ukraine
03:06abgefeuert.
03:07Laut dem Präsidenten Volodymyr Zelensky waren die Energieinfrastruktur, Eisenbahnanlagen und die Wasserinfrastruktur in den Städten die Hauptziele.
03:17Bei einem russischen Angriff auf die Region Kiew wurden 15 Menschen, darunter vier Kinder, verletzt.
03:25Zelensky sagte, dass sieben Regionen, darunter Odessa, Kirovorat, Mikolaiv und Poltava angegriffen wurden.
03:34Unterdessen sind in Mikolaiv 16.000 Menschen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ohne Strom,
03:41nachdem die Energieinfrastruktur bei den Angriffen beschädigt wurde, wie die regionalen Behörden berichteten.
03:49In der südwestlichen Region Odessa wurden laut ukrainischen Rettungskräften erhebliche Schäden und Großbrände von Energieanlagen gemeldet.
03:59Zelensky sprach von mehr als 1300 Drohnenangriffen Russlands innerhalb einer Woche.
04:10Polen ist an diesem Freitag offiziell aus dem Ottawa-Abkommen ausgetreten und damit nach Worten von Regierungschef Donald Tusk
04:16bald in der Lage, die Ostgrenze zu Russland binnen 48 Stunden im Fall einer Bedrohung zu verminen.
04:23Das NATO-Land beendet nach 14 Jahren offiziell seine Teilnahme an dem internationalen Abkommen,
04:28das den Einsatz, Produktion, Lagerung und Weitergabe von Antipersonenminen verbietet.
04:33Polen folgt damit Finnland, den drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen und der Ukraine,
04:39die im vergangenen Jahr ebenfalls den Austritt beschlossen.
04:42Die Russland-Anrainer befürchten, nach der Ukraine die nächste Zielscheibe eines Angriffskrieges Russlands zu werden.
04:48Der polnische Ministerpräsident verteidigte den umstrittenen Schritt als unerlässlich für die nationale Sicherheit.
04:55Antipersonenminen sind sehr gefährlich für die Zivilbevölkerung, insbesondere für Kinder,
04:59und richten schlimme Verletzungen und Verstümmelungen an.
05:02In der Regel werden sie auf oder unter dem Boden platziert und explodieren,
05:06wenn eine Person oder ein Fahrzeug sie berührt, darauf tritt oder darüber fährt.
05:10In Kriegsgebieten wie Kambodscha, Angola und Bosnien und Herzegowina wurden sie in großem Umfang eingesetzt
05:16und haben viel Leid unter der Zivilbevölkerung angerichtet.
05:20Laut polnischen Beamten sollen die Minen zwischen anderen Verteidigungselementen des neuen sogenannten Ostschildes
05:26an der Grenze zu Russland und Belarus eingesetzt werden.
05:34Im Südosten Europas, einer Region, die bisher eher am Rande blieb, steht nun die Energiesicherheit Europas im Mittelpunkt.
05:43Nach dem Verbot von russischer Energie wird die europäische Erdgaslandkarte neu gezeichnet
05:48und die Region Thrakien übernimmt dabei eine Schlüsselrolle.
05:52Dort sind bereits zwei Flüssig-Erdgas-Terminals in Betrieb.
05:57Eines davon, in Alexandropolis, versorgt Griechenland und Europa bereits mit Energie.
06:03Und es gibt Pläne für den Bau eines weiteren Terminals,
06:06mit dem Ziel, die LNG-Importe, also Flüssiggas, hauptsächlich aus den USA, zu erhöhen.
06:12Sie soll nach Mittel- und Osteuropa weitergeleitet werden,
06:15um die gestiegene Nachfrage zu decken und die Verluste durch das Verbot russischer Energie auszugleichen.
06:21Doch die Umsetzung dieser Infrastruktur scheitert an harten politischen Verhandlungen in Brüssel.
06:27Die EU-Kommission verweist auf Vorgaben zur grünen Wende
06:31und will keine neuen Erdgasinfrastrukturen mehr finanzieren.
06:35Regierungen und Energiekonzerne drängen auf einen Kurswechsel.
06:39Der Druck auf Brüssel wächst nicht nur innerhalb der Union.
06:44Ende Februar werden Vertreter der Europäischen Energiekommission
06:47an einem entscheidenden Treffen in Washington teilnehmen.
06:52Die Entscheidung der Kommission wird 2026 erwartet.
06:57Alternative Netze müssen bereitstehen, bevor Energieengpässe entstehen.
07:04Am Sonntag ist ein bewaffneter junger Mann erschossen worden,
07:08der in die Residenz von US-Präsident Donald Trump in Ma'a Lago in Florida eindringen wollte.
07:14Das hat der Secret Service bestätigt.
07:17Gegen 1.30 Uhr Ortszeit war ein etwa 20-Jähriger
07:20mit einer Schrotflinte und einem Benzinkanister am Nordtor des Resorts entdeckt worden.
07:27US-Präsident Donald Trump verbringt regelmäßig seine Wochenenden in Florida,
07:32vor allem um Golf zu spielen.
07:34Zuletzt fanden in Ma'a Lago auch mehrere internationale Treffen statt.
07:43Eine neue Welle der Proteste im Iran, die von Studenten angeführt werden,
07:48gewinnt im ganzen Land an Dynamik.
07:50Am Sonntag erinnerten Demonstranten an einer Universität in Teheran
07:54an die Opfer der Niederschlagung der Proteste gegen die Regierung vom Januar.
07:59Das vergossene Blut kann niemals weggewaschen werden, war eine der Parolen.
08:05Auch etwa 900 Kilometer von Teheran entfernt, im religiösen Zentrum Maschad, gab es Proteste.
08:12An der Beheshti-Universität in Teheran forderten Studenten die Rückkehr von Reza Pahlavi,
08:19dem Sohn des letzten Schah.
08:21Andernorts wurden die derzeit mächtigsten religiösen und politischen Führungsfiguren vehement kritisiert.
08:28Die Lage bleibt angespannt.
08:31Videos von der Scharif-Universität in Teheran zeigen Auseinandersetzungen
08:35mit Sicherheitskräften und regierungsfreundlichen Gruppen auf dem Campus.
08:43Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, wie groß das Problem inzwischen ist.
08:48Die neuesten Daten des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts
08:52geben einen Überblick über digitale Süchte bei Jugendlichen.
08:55Demnach sind etwa 100.000 junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren von einer Social-Media-Sucht bedroht.
09:02Laut der Social Warning Association, einer Bewegung für digitale Ethik,
09:06geben zudem 77 Prozent der italienischen Jugendlichen an, von digitalen Geräten abhängig zu sein.
09:12Auch Conny Bambini beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema.
09:16Das Sozialunternehmen hat bereits 800 Projekte in ganz Italien finanziert.
09:21Eine aktuelle Studie der Organisation nennt Bildungsarmut und Familienprobleme als zentrale Ursachen.
09:50Auch auf europäischer Ebene nimmt die Debatte Fahrt auf.
09:53Frankreich und Italien erwägen ein Gesetz, das Kindern unter 15 Jahren die Nutzung von Social-Media-Plattformen verbietet.
10:00Eine ähnliche Initiative wird auch in Spanien diskutiert.
10:35Am größten ist die Sorge bei Eltern.
10:38Laut einer Umfrage von Conny Bambini sind 83 Prozent der italienischen Erwachsenen beunruhigt
10:43über die Abhängigkeit von Jugendlichen von Internet, Smartphones und Tablets.
10:48Gäste Erwachsen
10:49Siamo preoccupati, però non sappiamo cosa fare, perché non si toglie facilmente il telefono.
10:54Non riusciamo a toglierlo.
10:56Noi giovani ci informiamo, per esempio si leggono molto di meno i giornali, le notizie passano molto attraverso i social,
11:02quindi effettivamente io stessa molto spesso uso tanto il telefono.
11:05Io credo che ad oggi non possiamo impedire i social, perché il mondo sta andando avanti ed è un mondo
11:10ipertecnologizzato
11:11und sollte einfach insegnen alle neuen Generationen wie sie in manier zu wissen.
11:16Ich spreche über die Prevention und die Repression des Phänomenen.
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