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Der kleine Fisch Peewee liebt es zur Schule im Korallenriff zu gehen und dort gemeinsam mit seinem Lieblingslehrer Dr. Fishbone die Geheimnisse des Meeres zu erforschen. Gemeinsam mit seinen Freunden löchert er seinen Lehrer jeden Tag mit Unmengen von Fragen und Dr. Fishbone beantwortet diese immer gerne. Die Fischschule ist eine unterhaltsame und lehrreiche Erfahrung für Kinder jeden Alters!
Der kleine Fisch Peewee liebt es zur Schule im Korallenriff zu gehen und dort gemeinsam mit seinem Lieblingslehrer Dr. Fishbone die Geheimnisse des Meeres zu erforschen. Gemeinsam mit seinen Freunden löchert er seinen Lehrer jeden Tag mit Unmengen von Fragen und Dr. Fishbone beantwortet diese immer gerne. Die Fischschule ist eine unterhaltsame und lehrreiche Erfahrung für Kinder jeden Alters!
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KurzfilmeTranskript
00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Ahoi, liebe Fischfreunde!
00:36Heute erkunden wir den Ozean mit Dr. Fishbone und seinem Gehilfen Peewee.
00:41Tief im Meer treffen die beiden immer wieder auf neue Fische
00:43und suchen nach Meerestierarten, die sie ihre Unterwasser-Enzyklopädie aufnehmen können.
00:55Wann sind wir mit unserer Forschung fertig, Doktor?
00:58Ja, wahrscheinlich niemals, Peewee, denn ich habe schon über eine Million Meeresbewohner und Pflanzenarten entdeckt.
01:07Und es werden immer mehr und mehr, nicht wahr?
01:10Und du weißt, Peewee, es gibt unendlich viele Fische im Ozean.
01:17Sind wir schon da, Dr. Fishbone?
01:19Tja, nur Geduld, Peewee, nur Geduld!
01:23Ähm, und wohin schwimmen wir nochmal?
01:25Heute besuchen wir ganz besondere Meerestiere, die an einem ganz besonderen paradiesischen Ort leben.
01:32Und dieser Ort heißt Hawaii.
01:34Und Hawaii ist eine große Insel.
01:37Hawaii? Und wo ist das?
01:39Hawaii ist ein Land in Amerika, das sich im Pazifischen Ozean befindet.
01:46Es ist das südlichste Land der USA und besteht aus Inseln, Riffen, Stränden und Küsten.
01:54Ah, da finden wir sicher neue Fischarten für unsere Fischiklopädie.
02:01Ja, mit absoluter Sicherheit, Peewee.
02:04Erzählen Sie mir mehr!
02:06Hawaii's Hauptinseln sind Maui, Molokai, Lanai, Oahu, Kuai, Niahu und natürlich die große Insel, zu der wir gerade schwimmen, Hawaii.
02:19Es gibt noch viele andere kleine Inseln, die auch zu Hawaii gehören und das Land zur größten Inselgruppe oder Inselkette der Welt machen.
02:30Hier ist es wunderschön. Klares, ruhiges Wasser mit Algen und Korallen.
02:36Hawaii ist für seine artenberaubenden Strände und faszinierenden Korallenriffe bekannt.
02:43Komm mit auf eine kleine Entdeckungstour.
02:45Nach welchen Meerestieren suchen wir genau, Dr. Fishbone?
02:50Wir halten oben und unten, rechts und links Ausschau nach der Meeresschildkröte.
02:57Oh, ich glaube, ich sehe schon eine.
03:00Gut aufgepasst, Peewee.
03:03Das hier ist eine grüne Meeresschildkröte. Meeresschildkröten sind Reptilien.
03:08Was sind denn Reptilien?
03:10Siehst du, wie die Schildkröte beim Schwimmen ihre Flossen bewegt?
03:13Siehst du die Struktur ihrer Haut? Ziemlich rau, oder?
03:18Weißt du, Reptilien haben eine schuppenartige Haut.
03:22Sie atmen außerdem über Wasser und legen Eier.
03:26Und was trägt sie da auf dem Rücken?
03:28Das ist ihr Panzer.
03:31Schildkröten haben einen harten Panzer aus Knochen, der sie beschützt.
03:36Damit sie nicht gefressen werden.
03:38Ja, der Panzer schützt sie vor Raubtieren.
03:41Und was fressen sie?
03:44Grüne Meeresschildkröten fressen viele Pflanzen, zum Beispiel Seegras.
03:49Sie fressen auch sehr gerne Quallen.
03:52Faszinierend! Ich möchte noch mehr über Meeresschildkröten wissen.
03:56Meeresschildkröten können sehr groß werden.
03:59Und sie leben bereits sehr lange auf der Erde.
04:02Schon seit der Zeit der Dinosaurier.
04:04Ach du heilige Flosse! Das ist ja cool!
04:07Wie lange leben Meeresschildkröten?
04:08Einige Schildkröten können sogar 100 Jahre alt werden.
04:14Wow! Welches Meerestier gucken wir uns als nächstes an, Dr. Fishbone?
04:19Den nächsten Meeresbewohner finden wir häufig.
04:21Aber er ist sehr, sehr schön.
04:24Der gelbe Segelflossendoktor.
04:26Lustiger Name. Aber wie sieht er aus?
04:29Oh! Der gelbe Segelflossendoktor hat eine wundervolle, leuchtend gelbe Farbe.
04:35Oh! Da ist einer!
04:37Ha! Schau mal! Da drüben ist er!
04:39Diese Fische sind sehr interessant.
04:43Denn sie können ihre leuchtende Farbe in der Nacht dimmen.
04:46So, dass ein horizontaler Streifen sichtbar wird.
04:51Warum verändern sie nachts ihre Farbe?
04:54Damit sie von Raubfischen nicht entdeckt werden.
04:59Abgefahrener Fisch!
05:01Oh, komm ihm lieber nicht zu nahe, Peewee.
05:04Diese Fische haben sehr scharfe Stacheln an beiden Seiten ihrer Schwanzflosse.
05:10Und sie scheuen sich nicht davor, sich damit auch zu verteidigen.
05:15Ach, du liebe Seegurke. Das habe ich ja noch nie gehört.
05:19Was fressen sie?
05:20Gelbe Segelflossendoktoren fressen Seetang, Algen und andere Pflanzen.
05:25Sie lieben Algen so sehr, dass sie sie sogar von den Panzern der Schildkröten abnagen.
05:32Wow! Schauen Sie sich diesen Meeresbewohner an.
05:36Das ist ein Kugelfisch.
05:38Er sieht zwar süß und harmlos aus, aber pass gut auf.
05:44Wenn ein Kugelfisch denkt, du willst ihn fressen,
05:46kann er seinen Körper auf ein Vielfaches seiner Größe aufblasen.
05:53Ach, du meine Flosse!
05:55Einige Kugelfische haben sehr scharfe Stacheln auf ihrer Haut.
05:59Aber manche von ihnen sind glatt und schleimig.
06:02Beide Arten schützen sich vor Raubtieren, indem sie tödliche Giftstoffe freisetzen.
06:08Unglaublich! Füttern Sie meinen Fischhirn mit noch mehr Wissen, Dr. Fishbone.
06:14Was frisst denn ein Kugelfisch?
06:16Ah, Kugelfische sind Allesfresser.
06:19Das heißt, sie fressen Pflanzen wie Algen und zum Beispiel auch Schalentiere.
06:23Wissenswert ist, dass Kugelfische große, scharfe Zähne haben, um Schalen aufzubrechen.
06:31So können sie auch Tiere wie Muscheln oder Krabben fressen.
06:33Ah, das ist sicher interessant für unsere Fischiklopädie.
06:40Da hast du recht, Pee-Wee.
06:42Oh, schauen Sie sich nur diesen super coolen Fisch an.
06:46Das ist ein Klauenfisch, Pee-Wee.
06:49Die sind ja großartig.
06:50Haha, ja, das stimmt.
06:52Sie werden auch Anemonenfische genannt,
06:55weil sie eine sehr faszinierende Bindung zu Seeanemonen haben.
06:59Die Haut der Klauenfische ist mit einem ganz besonderen Schleim bedeckt,
07:05der ihnen dabei hilft, das Gift der Seeanemone abzuwehren.
07:09Ähm, was ist eine Seeanem-M-M-M-Mone?
07:13Eine Seeanemone.
07:15See-an-em-one.
07:17Das ist ein fischfressendes Lebewesen, das wie eine Pflanze aussieht.
07:22Die Anemone hat giftige Tentakeln, mit denen sie Fische fängt und frisst.
07:27Oh, das ist genial.
07:29Weißt du, Pee-Wee, Clownfische sind keine besonders guten Schwimmer. Ein Leben in den Seeanemonen schützt sie vor Raubtieren.
07:37Und andere Fische oder Meerestiere, die Clownfische fressen, kommen an ihre Beute nicht heran, weil sie sonst von den Tentakeln der Anemone gestochen werden.
07:51Im Gegenzug für ihren Schutz fressen die Clownfische kleine Parasiten, die die Seeanemonen stören.
07:58Sie fressen auch ihre abgestorbenen Tentakel.
08:01Gut zu wissen, Dr. Fishbone.
08:04Auch interessant ist, dass Clownfische von Geburt an männlich sind.
08:11Wenn ein Alpha-Weibchen stirbt und kein anderes Weibchen da ist, dann wird das größte Männchen zum Weibchen.
08:19Wahnsinn, Dr. Fishbone. Das wusste ich nicht. Was fressen Clownfische eigentlich?
08:24Clownfische fressen Pflanzen und Tiere.
08:27Wenn sie nicht gerade die Anemonen von Algen und toten Tentakeln befreien, fressen sie gerne Schalentiere wie Krabben und verschiedene Planktonarten.
08:37Es gibt so viele interessante Fischarten in den Gewässern von Hawaii, Dr. Fishbone.
08:43Da hast du recht, Peewee. Hier gibt es unendlich viele faszinierende Fische.
08:48Aber nun müssen wir erstmal weiter, nicht wahr? Also pack deine Turboflossen aus, Peewee. Denn jetzt machen wir uns auf nach Belize.
08:58Yippie! Ich kann's kaum erwarten, Dr. Fishbone.
09:01Na dann los, Peewee. Große Abenteuer erwarten uns im weiten Meer. Haha.
09:07Ahoi, liebe Fischfreunde. Heute erkunden wir den Ozean mit Dr. Fishbone und seinem Gehilfen Peewee.
09:14Im tiefen Meer treffen die beiden immer wieder auf neue Fische und suchen nach Meerestierarten, die sie in ihre Unterwasser-Enzyklopädie aufnehmen können.
09:23Wann sind wir mit unserer Forschung fertig, Doktor?
09:30Wahrscheinlich niemals, Peewee. Denn ich habe schon über eine Million Meeresbewohner und Pflanzenarten entdeckt. Und es werden immer mehr. Haha.
09:41Der Ozean ist groß und wartet nur darauf, von uns erforscht zu werden. Alles zu entdecken ist unmöglich, aber wir können es wenigstens versuchen, nicht wahr?
09:54Wann sind wir denn endlich da, Dr. Fishbone?
09:58Hab Geduld, Peewee. Wir sind schneller dort als jedes Piratenschiff.
10:04Ähm, und wohin schwimmen wir nochmal?
10:05Heute besuchen wir Meeresbewohner, die an einem ganz exotischen Ort leben. Und dieser Ort heißt Belize.
10:14Wo liegt Belize, Dr. Fishbone?
10:17Belize ist ein Land an der Ostküste Zentralamerikas. Es grenzt im Osten an die karibischen Inseln und im Westen an einen großen Dschungel.
10:26Abseits der Küste liegt das riesige Belize-Barrier-Riff, wo flache Inseln mit einer einzigartigen Unterwasserwelt warten.
10:37Ah, dort finden wir sicher neue Meerestiere für unsere Fischiglopädie.
10:41In der Tat, Peewee.
10:43Erzählen Sie mir doch mehr, Doktor.
10:45Na klar. Belize hat die geringste Bevölkerungsdichte in ganz Zentralamerika.
10:50Seine vielfältige Kultur mit verschiedenen Sprachen sowie eine Fülle an Meerestierarten und Ökosystemen machen Belize zu einem globalen Mittelpunkt der Meeresbiologie.
11:04Wow, glänzendes Wasser. Blauer Himmel. Toll.
11:10Belize ist bekannt für seine artenberaubenden Korallenriffe, Strände und Buchten. Los, schwimmen wir auf Entdeckungstour.
11:20Nach welchen Meerestieren suchen wir denn genau?
11:23Tja, wir suchen diesmal nach einem Barracuda, Peewee. Weißt du?
11:29Und wie sieht ein Barracuda aus, Doktor Fishbone?
11:32Er ist ein Strahlenflosser, der für seine große, furchteinflößende Erscheinung und sein unbarmherziges Verhalten bekannt ist.
11:41Barracudas sind schlangenähnlich mit hervorstechenden Fangzähnen und weiten Kiefern.
11:47Sie haben einen großen, spitzten Kopf und bei vielen von ihnen kann man einen deutlichen Unterbiss erkennen.
11:54Ein Barracuda kann eine graue, grüne, blaue oder weiße Farbe haben.
11:59Alle haben einen weißen Bauch und tragen ein silbernes Muster an beiden Seiten.
12:04Barracudas sind sehr große Fische. Sie können eine Länge von über zwei Metern erreichen.
12:09Oh, warte, da ist einer.
12:12Auch interessant ist, dass Barracudas Einzelgänger sind, die meistens andere Fische fressen.
12:17Manchmal ist ihre Beute sogar so groß wie sie selbst.
12:23Mhm. Sie zerteilen ihre kleinere Beute einfach in zwei Hälften.
12:28Größere Beutefische werden von den Barracudas so lange gebissen, bis sie schließlich aufgeben.
12:36Das ist ziemlich brutal, aber wenigstens wird der Barracuda satt.
12:40Oh, sie zeigen keine Gnade.
12:43Was frisst ein Barracuda?
12:45Barracudas fressen eine Vielzahl an Meerestieren.
12:49Makrelen, Grunzer, Zackenbarsche, Schnapper, Thunfische, Meereschen, Kilifische, Heringe und Sardellen.
12:56Ja, ja. Und auch kleine Fische, die das Pech haben, dem Barracuda vor die Nase zu schwimmen, werden gefressen.
13:04Ja, und sie verwechseln Menschen manchmal mit großen Raubtieren, die im Ozean schwimmen.
13:10Wenn das passiert, folgt der Barracuda dem Schwimmer mit etwas Abstand, in der Hoffnung, ein paar Stücke von der Beute abzubekommen.
13:20Abgefahrene Fisch.
13:21Hm, das stimmt, Peewee. Wenn ein Barracuda auf Jagd geht, kann er eine Geschwindigkeit von bis zu 58 Kilometer pro Stunde erreichen.
13:32Unglaublich! Ein ziemlich schneller Fisch. Haben Barracudas Feinde zum Beispiel Fischer?
13:38Ja, weil Barracudas so groß sind, sind auch ihre Feinde meist große Fische, wie zum Beispiel Haie und Killerwale.
13:46Und ja, auch der Mensch gehört zu ihren Feinden.
13:51Der Barracuda landet überall auf der Welt auf dem Teller.
13:55Tja, aber das bringt auch ein Risiko mit sich.
13:59Der Verzehr von Barracudas kann bei Menschen zu einer Ziguatera-Fischvergiftung führen,
14:04die von Giftstoffen im Gewebe mancher Tropenfische hervorgerufen wird.
14:08Ziguatera-Symptome können Wochen, aber auch Jahre andauern.
14:14Doch die meisten Menschen werden wieder vollständig gesund.
14:17Wow. Suchen wir lieber nach dem nächsten Meerestier, Dr. Fishbone.
14:21Jetzt suchen wir nach einem ganz besonderen Meeresbewohner, den es hier sehr häufig gibt.
14:27Den Talar Skalar.
14:29Ich sehe schon einen dort vorne.
14:32Gut aufgepasst, Peewee. Darf ich vorstellen? Der Skalar.
14:36Er lässt sich ganz einfach an seinen bunten Streifen, seiner runden Form und seinen langen Flossen erkennen.
14:43Ein Skalar ist entweder rot, blau, grün oder gelb gefärbt.
14:48Die meisten Skalare haben leuchtenfarbige Muster und Streifen.
14:51Wie unterscheidet man Männchen und Weibchen?
14:54Haha. Gute Frage.
14:56Weibliche und männliche Skalare sind sich tatsächlich sehr ähnlich.
15:01Sie haben fast dieselbe Größe und Farbe, sodass man sie schwer auseinanderhalten kann.
15:07Wenn die Weibchen bereit sind, sich zu paaren, vergrößert sich ein Organ hinter der Bauchflosse.
15:15Das ist eine Art und Weise, das Geschlecht zu bestimmen.
15:19Aber auch das gelingt nicht immer.
15:21Skalare sind eben knifflig.
15:27Warum sind die eigentlich so bunt gemustert, Dr. Fishbone?
15:30Ihre bunten Schuppen dienen dazu, miteinander zu kommunizieren.
15:36Außerdem können sie dank ihrer tarnenden Farbe leichter Beute anlocken.
15:42Zum Beispiel kleinere Fische und wirbellose Tiere.
15:45Wirbellose Tiere? Was zum Teufelsfisch ist das?
15:51Hahaha. Wirbellose Tiere sind Lebewesen, die keine Wirbelsäule oder Wirbelknochen haben.
15:59Also Muscheln, Schwämme oder auch Quallen.
16:03Und Skalare sind absolute Weltmeister im Wirbeltierfressen, musst du wissen.
16:09Wie faszinierend!
16:10Es gibt mehr als 85 verschiedene Arten von Skalaren.
16:15Sie leben im warmen, flachen Wasser des Indischen, Atlantischen und Pazifischen Ozeans.
16:21Wie groß werden Skalare, Doktor?
16:23Abhängig von ihrer Art werden ausgewachsene Skalare im Durchschnitt 5 bis 60 Zentimeter groß.
16:30Verfischt und zugenäht. Erzählen Sie mir mehr.
16:34Sehr gerne, Peewee. Diese wunderschönen Fische sind vor allem deshalb interessant, weil manche Arten monogam sind.
16:42Das bedeutet, sie bleiben ihrem Partner ihr Leben lang treu.
16:47Andere Arten leben in Gruppen zusammen und bestehen aus einem Männchen und mehreren Weibchen.
16:54Ach du lieber Hai, aber wie lange leben denn Skalare, Doktor Fishbone?
16:59Skalare können ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen, wenn sie unter optimalen Bedingungen von Menschen aufgezogen werden.
17:07Das ist aber ganz schön alt. Wow, was ist denn das?
17:11Haha, einzigartig, oder? Das ist ein Seepferd.
17:16Unglaublich! Füttern Sie mein Fischhirn mit noch mehr Wissen, Doktor Fishbone.
17:21Das Seepferd bezeichnet genau 54 kleine Meerestiere, die in der griechischen Mythologie auch Hippocampos genannt werden.
17:29Der Name leitet sich aus den Worten Hippo für Pferd und Campos für Seeungeheuer ab.
17:35Oh, das ist aber ein Wahnsinnsname.
17:37Aber echte Pferde sind sehr große Tiere. Sind Seepferde denn auch so groß?
17:42Nein, Pee-Wee, nicht mal annähernd. Ein Seepferd wird normalerweise nur 1,3 cm bis etwa 35 cm groß.
17:52Es ist also ein riesiger Größenunterschied zwischen einem Seepferd und einem echten Pferd.
17:57Männliche und weibliche Seepferdchen tauschen während der Fortpflanzung ihre Rollen.
18:02Während der Paarungszeit legt das Weibchen seine Eier in den Bauchbeutel des Männchens.
18:10Er brütet die Eier 9 bis 45 Tage lang und gebärt schließlich 100 bis 1000 kleine Seepferdchen.
18:18Wow, das ist sehr nützliches Wissen für unsere Unterwasser-Fischiklopädie.
18:25In der Tat, Pee-Wee.
18:27Oh wow, was für ein super cooler Fisch, Dr. Fishbone.
18:30Das ist ein Drückerfisch, Pee-Wee.
18:34Großartig.
18:35Das stimmt. Sie leben im flachen Wasser, meist in der Nähe von Korallenriffen.
18:41Drückerfische sind normalerweise leuchtend bunt und haben oft schlechte Laune.
18:46Leg dich besser nicht mit einem Drückerfisch an.
18:49Oh, dann passe ich lieber auf. Ich suche ja keinen Streit.
18:53Ist dieser Drückerfisch etwa auch schlecht gelaunt?
18:55Oh nein, Pee-Wee. Drückerfische sind auch nicht bösartig.
18:59Nein, ganz im Gegenteil. Sie sind sehr intelligent.
19:04Und es ist nachgewiesen, dass sie aus ihren Erfahrungen lernen können.
19:09Ja, und das ist bei Fischen sehr, sehr selten.
19:14Das ist ja so cool.
19:16Ja, da hast du recht.
19:18Drückerfische haben außerdem den kompliziertesten Namen in der ganzen Fischwelt.
19:24Wow, was denn für einen, Doktor?
19:25Pass auf. In Hawaii hat der Drückerfisch auch folgenden Namen.
19:32Humu Humu Nuku Nuku Kua Pua. Er ist der offizielle Staatsfisch von Hawaii.
19:38Das ist ja super kompliziert, Doktor Fishbone.
19:41Und außerdem ist die Art und Weise, wie sich ein Drückerfisch bewegt, wirklich sehr interessant.
19:49Sie haben ganz spezielle Flossen, um vorwärts und rückwärts zu schwimmen und um sich explosionsartig von der Stelle zu bewegen, wenn sie Gefahr wittern.
19:58Wenn sie vor einem Raubtier fliehen, geben sie einen Grunzen von sich, um die anderen zu warnen.
20:03Ach du heilige Seegurke, das habe ich ja noch nie gehört. Ich verstehe nicht, warum sie einen so schlechten Ruf haben. Die sind doch total cool.
20:12Naja, das stimmt. Aber verantwortlich für ihren schlechten Ruf ist vor allem ihr Verhalten während der Brutzeit, wenn die Drückerfische ihre Eier beschützen.
20:22Der Picasso-Drückerfisch sowie der Riesendrückerfisch sind bekannt dafür, dass sie ihre Nester mit Inbrunst vor Feinden verteidigen, auch vor Tauchern oder Schwimmern.
20:34Ihr Revier erstreckt sie von ihrem Nest bis zur Wasseroberfläche.
20:38Es hilft also nicht, nach oben zu schwimmen. Somit gelangt man nur noch weiter in das Revier dieses verärgerten Fisches.
20:44Naja, also, wenn man das Pech hat und ein Drückerfisch-Nest erwischt, dann sollte man lieber zur Seite wegschwimmen, um den Ärger zu vermeiden.
20:54Ist gebongt.
20:56Es gibt ja wirklich viele interessante Fischarten in Belize, Doktor.
21:01Haha, das ist absolut richtig. Hier gibt es unendlich viele faszinierende Fische.
21:08Aber jetzt pack erstmal deine Turboflossen aus, Buiwee, denn wir müssen los zu unserem nächsten Ziel.
21:14Den Bahamas!
21:16Jeppi, ich kann's kaum erwarten, Dr. Fishbone.
21:19Na dann, los geht's, Buiwee, denn große Abenteuer erwarten uns im weiten Meer.
21:26Ahoi, liebe Fischfreunde! Heute erkunden wir den Ozean mit Dr. Fishbone und seinem Gehilfen, Buiwee.
21:34Im tiefen Meer treffen die beiden immer wieder auf neue Fische und suchen nach Meerestierarten, die sie in ihre Unterwasser-Enzyklopädie aufnehmen können.
21:44Wann sind wir denn mit unserer Forschung fertig, Doktor?
21:49Ha! Wahrscheinlich niemals, Buiwee, denn wir haben noch eine Menge vor uns.
21:56Aber unser Leben ist kurz.
21:58Und du weißt ja, es gibt unendlich viele Fische im Meer.
22:02Wann sind wir endlich da, Dr. Fishbone?
22:06Ah, du musst dich in Geduld üben, hm, Buiwee.
22:10Wohin schwimmen wir heute, Dr. Fishbone?
22:13Heute besuchen wir eine ganz besondere Unterwasserwelt.
22:18Und zwar die wunderschönen Bahamas.
22:22Wo sind denn die Bahamas, Dr. Fishbone?
22:25Die Bahamas liegen südlich von Florida und nördlich von Kuba, im Atlantischen Ozean.
22:33Sie zählen mehr als 700 große und kleine Inseln sowie Unterwasserhöhlen.
22:39Insgesamt umfassen die Bahamas über 460.000 Quadratmeter Ozean.
22:46Während der Eiszeit sind die Korallenriffe hier schneller gewachsen als in der heutigen Zeit.
22:50Deshalb befinden sich die schönsten Korallenriffe heute, in über 36 Metern Tiefe.
22:55Hier finden wir bestimmt viele neue Meerestiere für unsere Fischiklopädie.
23:00Haha, absolut, Buiwee.
23:02Erzählen Sie mir mehr.
23:04Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, Buiwee.
23:08Auf den Bahamas herrscht das sogenannte tropische Savannenklima.
23:13Und deswegen gibt es hier auch keinen Frost oder Schnee oder etwa Eis.
23:18Wer sich also nach warmen Stränden und strahlendem Sonnenschein sehnt, ist hier genau richtig.
23:25Deshalb sind die Bahamas auch das ganze Jahr über eine beliebte Touristenregion.
23:31Wow, toll hier. Aber die Wellen machen mich irgendwie schläfrig.
23:36Hä?
23:40Aufwachen!
23:40Ähm, äh, also, ähm, wo waren wir stehen geblieben? Ähm, Moment.
23:46Ah, ja, Bahamas.
23:47Die Bahamas sind bekannt für ihre artenberaubenden Korallenriffe, Strände und Buchten.
23:54Na los, Buiwee. Lass uns auf Entdeckungstour schwimmen.
23:58Nach welchen Meerestieren suchen wir genau, Dr. Fishbone?
24:01Nach einem Falterfisch, Buiwee. Wir suchen einen Falterfisch.
24:06Wie sieht denn ein Falterfisch aus, Dr. Fishbone?
24:10Dieser Tropenfisch ist sehr auffällig und kaum zu übersehen.
24:14Es gibt über 129 verschiedene Arten von Falterfischen.
24:19Falterfische sind meist in den Riffen des Atlantischen, Pazifischen oder Indischen Ozeans zu finden.
24:26Sie sehen kleinen Kaiserfischen sehr ähnlich, unterscheiden sich aber im Flossenaufbau, vor allem am Kiemendeckel.
24:33Die größte Art der Falterfische, auch Riesenfalterfisch oder Sattelfleckfalterfisch genannt, kann über 30 Zentimeter groß werden.
24:46Aber die meisten erreichen lediglich 12 bis 22 Zentimeter.
24:53Der Falterfisch verdankt seinen Namen vor allem seiner Farbenpracht und auffälligen Mustern.
24:58Ob schwarz, weiß, rot, blau, orange oder gelb, ein Falterfisch hat verschiedene Farben.
25:06Ah, hier, ich sehe einen. Dort drüben.
25:10Oh wow, ich sehe ihn. Mann, der ist ja bunt.
25:13Sehr interessant ist, dass Falterfische sich nur im flachen Wasser von bis zu 18 Metern Tiefe aufhalten.
25:22Ah, manche Arten sind aber auch in über 150 Metern Wassertiefe zu finden.
25:28Der Falterfisch bleibt meist an einem Ort und ist extrem territorial.
25:34Falterfische haben einen festen Partner und sehen bestimmte Korallenköpfe als ihr Revier an.
25:40Nachts versteckt sich der Falterfisch in Riffspalten und zeigt dann eine deutliche Verfärbung.
25:46Wow, der Falterfisch ist echt super beeindruckend.
25:50Ha, ja, sehr beeindruckend sogar, Pee-Wee.
25:53Seine schimmernden Farben machen ihn auch zu einem beliebten Aquariumsfisch.
25:59Der Falterfisch ist außerdem ein sogenannter Freilaicher.
26:02Das heißt, er legt seine Eier im freien Wasser ab.
26:05Die Eier werden dann Teil des Planktons und fließen mit der Strömung, bis die Jungen schlüpfen.
26:12Was für ein faszinierender Fisch!
26:14Da hast du recht, Pee-Wee.
26:16Der Falterfisch frisst Korallenpolypen, Zooplankton und Algen,
26:21während andere Arten auch deftigere Kost wie Krabben oder kleine Krebstiere fressen.
26:26Ja, Raubtiere wie Haie sowie Moränen, Aale und größere Fische fressen den Falterfisch.
26:32Oh, ach du meine Flosse. Hat der Falterfisch, ähm, irgendwelche Taktiken, um seinen Feinden zu entkommen?
26:41Ja, zum Glück. Der Falterfisch versteckt sich nachts in den Korallenriffen und schläft,
26:47da viele seiner Feinde zu dieser Zeit auf Jagd gehen.
26:50Oh, sehr clever. Was ist das nächste Meerestier, Dr. Fischborn?
26:55Wir halten jetzt überall. Oben und unten, links und rechts. Ha, Ausschau nach dem Papageifisch.
27:03Ich glaube, dort vorne ist einer.
27:05Sehr gut, Pee-Wee. Darf ich vorstellen? Der Papageifisch.
27:10Er lebt in eher flachen, tropischen Gewässern, überall auf der Welt.
27:15Aber die meisten Arten kommen im Indopazifik vor.
27:18Wer einen Papageifisch sucht, findet ihn zumeist im Korallenriff, an felsigen Küsten und in Seegrasbetten.
27:23Er ist außerdem mitverantwortlich für die Bioerosion.
27:28Was ist denn bitte eine Bioerosion?
27:31Gut, dass du fragst, Pee-Wee.
27:33Also, es ist so. Bei der Bioerosion werden Calciumcarbonatsubstrate von bestimmten Organismen abgetragen.
27:40Korallenriffe bilden Calciumcarbonat für ihr Skelett.
27:43Ihr Skelett bietet wiederum Schutz und Nahrung für seine Bewohner.
27:48Wenn Meerestiere wie der Papageifisch an den Korallen nagen und fressen, bauen sich die Korallenriffe ganz langsam ab.
27:57Das bringt den Naturkreislauf aus dem Gleichgewicht.
27:59Oh, wow. Ich wusste gar nicht, dass die Unterwasserwelt so verknüpft ist.
28:04In der Tat, Pee-Wee.
28:06Jeder einzelne Meeresbewohner und Organismus spielt eine einzigartige Rolle im Kreislauf des Ozeans.
28:12Selbst die kleinste Veränderung ist von großer Bedeutung.
28:17Wenn ein Fisch beispielsweise zu viel oder auch zu wenig frisst, hat das eine unmittelbare Auswirkung auf die Nahrungskette.
28:23Dann kann ein kleiner Fisch das gesamte Ökosystem durcheinander bringen, nur weil er mehr Hunger hat als sonst?
28:32Das kann man so sagen.
28:34Der Kreislauf des Lebens kann schnell aus dem Gleichgewicht geraten, ob im Meer oder auf dem Land.
28:40Egal, welche Tierart man unter die Lupe nimmt, man findet immer das Gleiche.
28:45Tiere und Organismen entstehen und sterben wieder aus.
28:49Dieser Kreislauf beginnt mit winzigen Veränderungen des Ökosystems.
28:52Wie groß werden Papageifische, Doktor?
28:55Hm, das ist sehr unterschiedlich.
28:57Aber im Durchschnitt erreichen Papageifische eine Länge von 30 bis 50 Zentimetern.
29:04In seltenen Fällen können manche Arten sogar größer als 90 Zentimeter groß werden.
29:10Die kleinste Art der Papageifische erreicht allerdings nur eine Länge von etwa 12 Zentimetern.
29:18Cool, ich möchte noch mehr über Papageifische wissen.
29:21Haha, okay.
29:24Papageifische tragen ihren Namen aufgrund ihres besonderen Gebisses.
29:28Ihre vielen Zähne sind am Oberkiefer sehr eng aneinandergereiht.
29:32Das sieht ein bisschen aus wie der Schnabel eines Papageis.
29:36Damit nagen sie Algen von den Korallen ab und tragen somit zur Bioerosion des Ozeans bei.
29:43Weißt du, die Zähne des Papageienfisches hören ihr ganzes Leben niemals auf, zu wachsen.
29:50Unglaublich. Papageifische sind echt total einzigartig.
29:55Naja, jeder Fisch ist auf seine Art und Weise einzigartig.
30:00Doch der Papageienfisch hat noch mehr im Petto.
30:03Manche weibliche Papageienfische können ihr Geschlecht ändern und zu Männchen werden.
30:09Ach du meine Flosse, das ist ja der Hammer.
30:12Boah, was ist denn das für ein Fisch?
30:14Der sieht toll aus, oder? Das ist ein Kuhfisch.
30:19Wow, der leuchtet ja richtig. Was muss man denn über den Kuhfisch wissen, Dr. Fishbone?
30:25Haha, da gibt es einige Dinge.
30:28Ähm, ein Kuhfisch hat eine quadratische Form und ist mit dem Kugelfisch sowie dem Pfeilenfisch verwandt.
30:34Er ist bekannt für seine hexagonalen bzw. wabenähnlichen Muster auf seinem sehr schuppigen Körper.
30:42Aufgrund ihrer vielen Schuppen sind Kuhfische langsamer als andere Fische.
30:46Ach du lieber Tintenfisch.
30:48Sind Kuhfische auch so groß und dick wie echte Kühe?
30:52Nein, Peewee. Der Kuhfisch hat mit der echten Kuh nicht sehr viel gemein.
30:57Er wird auch etwa nur 50 Zentimeter groß. Obwohl Kuhfische, die im Aquarium aufgezogen werden, nur etwa 40 Zentimeter erreichen.
31:06Sehr interessant ist, dass Kuhfische im Wasser nur vorwärts oder rückwärts schwimmen können.
31:12Um sich seitwärts vorzubewegen oder ihre Richtung zu ändern, müssen die Kuhfische auf die richtige Strömung warten.
31:19Das ist sicher interessant für unsere Fischiklopädie.
31:23Ganz sicher, Peewee.
31:25Was ist denn das für ein verrückter Fisch, Doktor?
31:29Das ist ein Schleimfisch, Peewee.
31:32Ein Schleimfisch? Was zum Haifischzahn ist denn ein Schleimfisch?
31:37Haha, Schleimfische sind sehr interessant.
31:40Sie sind sehr klein, haben einen sehr langen Aal-ähnlichen Körper, riesige Augen und einen großen Mund.
31:47Schleimfische haben sehr feine Hauttentakeln, sogenannte Zirren am Kopf.
31:52Und sie halten sich meiste Zeit am Meeresgrund auf.
31:58Sie leben sehr zurückgezogen und verstecken sich oft im Sand, in Riffen oder sogar in leeren Muscheln.
32:06Das macht es sicher nicht leicht, mehr über sie herauszufinden.
32:09Was muss ich noch über Schleimfische wissen, Doktor Fishbone?
32:12Tja, wir wissen schon einiges über den Schleimfisch, aber die genaue Funktion ihrer Kopftentakel oder Zirren ist bisher noch nicht bekannt.
32:22Schleimfische in der Karibik haben extrem lange Rückenflossen entwickelt, um Weibchen zu beeindrucken.
32:29Wow, das ist so cool!
32:31Haha, ja, da hast du recht.
32:32Und viele am Boden lebende Schleimfische haben ihre Schwimmfähigkeit ganz und gar verloren.
32:39Und nun liegen sie nur noch auf dem Meeresboden herum.
32:43Oh, also sind sie ein einfaches Fressen für Raubtiere.
32:47Ganz im Gegenteil.
32:48Natürliche Feinde wie der Felsenbarsch, Blaubarsch oder Umbafisch werden dem Schleimfisch erst dann wirklich gefährlich, wenn er ihnen auch in den Weg schwimmt.
32:59Wenn er sich aber am Boden versteckt hält, ist er meistens in Sicherheit.
33:07Außerdem kann er sich dort, wenn er großen Hunger hat, zusätzlich mit kleinen Schalentieren und Muscheln den Bauch so richtig vollschlagen.
33:14Das ist sehr nützliches Meereswissen.
33:16Ein besonderes Merkmal der Schleimfische sind ihre gebogenen Eckzähne, die sie vor allem bei der Revierverteidigung oder in anderen Kämpfen einsetzen.
33:26Auch Menschen hatten schon das Pech, mit den scharfen bis zu fünf Zentimeter langen Zähnen des Schleimfisches Bekanntschaft zu machen.
33:34Ach, du liebe Seegurke, das wusste ich nicht.
33:38Dann bin ich wohl lieber vorsichtig, wenn ich das nächste Mal einen großen, faulen Schleimfisch am Meeresboden sehe.
33:44Ach, keine Sorge. Einem Schleimfisch zu begegnen ist sehr unwahrscheinlich, da sie Einzelgänger sind und gerne abseits des Trubels leben.
33:54Wenn du es drauf anlegst, kannst du ihnen sicher auch in einer Auslandsschale begegnen.
33:58Das werde ich mir merken, Dr. Fishbone. Es gibt echt viele faszinierende Meeresbewohner in den Bahamas.
34:05Stimmt. Die Bahamas bieten eine Fölle an Meerestieren und Fischarten.
34:11Pee-wee.
34:13Aber jetzt pack erst mal deine Turboflossen aus, denn wir sind bereit für unser nächstes Ziel, Acapulco.
34:21Oh ja, ich kann's kaum erwarten, Dr. Fishbone.
34:24Na dann los, Pee-wee. Denn große Abenteuer warten im weiten Meer.
34:29Auf uns beide.
34:31Ahoi, liebe Fischfreunde. Heute erkunden wir den Ozean mit Dr. Fishbone und seinem Gehilfen Pee-wee.
34:38Im tiefen Meer treffen die beiden immer wieder auf neue Fische und suchen nach Meerestierarten, die sie in ihre Unterwasser-Enzyklopädie aufnehmen können.
34:46Wann sind wir mit unserer Forschung fertig, Doktor?
34:53Wahrscheinlich niemals, Pee-wee. Und heute Abend um sieben habe ich ein Date mit einer wunderschönen Haifischdame.
35:00Ich unterrichte dich wirklich gern. Aber heute müssen wir uns ein bisschen beeilen.
35:06Wann sind wir da, Dr. Fishbone?
35:08Geduld, Pee-wee. Der Ozean ist groß und zu manchen Orten schwimmt man eben eine Weile.
35:15Wohin schwimmen wir nochmal?
35:17Heute werden wir die einzigartige Unterwasserwelt des berühmten Ortes Acapulco besuchen.
35:25Wo liegt Acapulco, Dr. Bones?
35:28Acapulco ist eine große Stadt und ein beliebter Badeort an der Pazifikküste Mexikos.
35:33Sie liegt umgeben von den Sierra Madre del Surbergen in einer tiefen, halbkreisförmigen Bucht.
35:40Acapulco ist bereits seit der Kolonialzeit eine Hafenstadt und ist die größte Stadt Mexikos.
35:49Sie ist auch eine der größten Badeorte des Landes.
35:53Wow, hier gibt es sicher neue Meerestiere für unsere Fischiklopädie.
35:57Oh ja, Pee-wee, garantiert.
35:59Verraten Sie mir mehr über Acapulco?
36:01Ich dachte schon, du fragst nie, Pee-wee.
36:04Der Name Acapulco bedeutet Ebene des dichten Schilfs und das Siegel der Stadt zeigt zerbrochene Schilfblätter.
36:12Im Jahre 1920 stattete der Prinz von Wales der Stadt einen Besuch ab.
36:17Ihm gefiel es dort so gut, dass er all seinen Freunden zu Hause davon berichtete.
36:22Somit wurde Acapulco bei der damaligen Elite sehr beliebt.
36:27Ein Großteil der ursprünglichen Hotel und Infrastruktur der Stadt wurden von dem texanischen Unternehmer Albert B. Pullen ausgebaut.
36:35Während den 1950er Jahren sorgten vor allem Prominente wie Frank Sinatra, Elizabeth Taylor und Brigitte Bardot dafür,
36:43dass Acapulco zur angesagten Trendgegen wurde.
36:46In den 60er Jahren hatte Acapulco bereits ungefähr 50.000 Einwohner und in den 70ern wurde der Hafen von Acapulco maßgeblich erweitert.
36:58Seitdem hat die Stadt sehr mit ansteigender Kriminalität zu kämpfen, da sich organisierte Verbrechen schnell in mexikanischen Städten ausbreiteten.
37:05Aber nichtsdestotrotz ist und bleibt Acapulco ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen aus aller Welt.
37:16Hier ist es wunderschön. Perfektes Wetter, plätschernde Wellen und Elvis.
37:22Äh, also Elvis ist nicht mehr, ähm, ach egal. Es ist nun mal ein Entertainment-Paradies.
37:29Die Stadt ist bekannt für ihre atemberaubenden Korallenriffe, Strände und Buchten.
37:35Also los geht's, Peewee.
37:37Nach welchem Meerestier halten wir Ausschau, Dr. Fishbone?
37:40Wir suchen heute nach einem Trompetenfisch, Peewee. Vielleicht siehst du schon einen.
37:46Wie sieht denn ein Trompetenfisch aus?
37:49Der Trompetenfisch ist ein sehr langer Fisch mit einem hochstehenden Mund.
37:54Er schwimmt vertikal im Wasser, um Korallen zum Beispiel, Oktokorallen, Seefedern oder bestimmte Schwämme zu imitieren.
38:02Der Trompetenfisch lebt in den Tropengewässern des Westatlantiks.
38:06Man findet ihn von Florida bis Brasilien, aber vor allem in der Karibik und dem Golf von Mexiko.
38:13Da drüben, ich glaube, ich sehe einen.
38:16Gut aufgepasst, Peewee.
38:19Die Trompetenfische sind unglaublich gut darin, sich zu tarnen.
38:22Oft schwimmen sie mit großen Fischarten mit, ohne überhaupt bemerkt zu werden.
38:29Der Trompetenfisch frisst fast nur andere, kleine Fische, die ihm direkt ins offene Maul schwimmen.
38:36Wow, ganz schön böse Überraschung für seine Beute, hm?
38:40Mhm.
38:41Hinterlistiger Fisch.
38:43Trompetenfische können verschiedene Farben von braun bis grün haben.
38:47Manchmal sind sie sogar gelb.
38:48Sie haben meistens auch einen schwarzen Streifen am Kiefer.
38:52Und dann haben sie auch noch zwei dunkle Flecken unter ihrer Schwanzflosse.
38:56Die sind ja richtig stylisch.
38:58Das stimmt.
39:00Trompetenfische schwimmen sehr langsam, um sich an ihre Beute heranzuschleichen.
39:06Manchmal treiben sie aber wie ein Stock im Wasser, warten auf ihre Beute und greifen schließlich einfach zu.
39:15Ja, ja.
39:15Ach du lieber Haifisch.
39:18Haben Trompetenfische auch Feinde?
39:20Schleichen sich eigentlich andere Fische auch an sie heran?
39:24Jedes Tier muss früher oder später aufpassen, dass es nicht auf dem Speiseplan anderer landet.
39:29Zu den natürlichen Feinden des Trompetenfisches zählt der gelbflossen Zackenbarsch oder der Hundschnapper.
39:36Wenn er einem dieser beiden begegnet, gibt's Ärger.
39:40Welchen Meeresbewohner lernen wir als nächstes kennen, Dr. Fishbone?
39:44Ein sehr berüchtigtes Meerestier, das auch in vielen Legenden eine sehr große Rolle spielt, nämlich den Oktopus.
39:52Ah, da ist einer, dort drüben.
39:55Sehr gut, Peewee.
39:56Oktopusse sind eine der faszinierendsten Meerestierarten auf der ganzen Welt.
40:03Der Oktopus ist ein Weichtier mit acht Armen, zwei Augen, einem Schnabel und einem Mund inmitten seiner Arme.
40:10Wow, was Sie da beschreiben, klingt wie ein Alien, Dr. Fishbone.
40:15Ja, passt. Ein Oktopus kann seine Form je nach Laune verändern und passt auch durch sehr schmale Spalten in Korallenriffen.
40:25Boah, verraten Sie mir noch mehr über den Oktopus, Dr. Fishbone?
40:28Aber natürlich gerne, Peewee. Beim Schwimmen zieht der Oktopus seine acht langen Arme hinter sich her.
40:36Seine Arme werden fälschlicherweise oft als Tentakel bezeichnet, aber das ist fachlich nicht richtig.
40:43Oktopusse zeigen zahlreiche verschiedene Verhaltensmuster und verfügen über ein sehr komplexes Nervensystem sowie ein hervorragendes Sehvermögen.
40:54Und was fressen Oktopusse genau, Doktor?
40:56Ah, gute Frage, Peewee. Fast alle Oktopusse sind Raubtiere.
41:03Die Arten, die sich am Boden aufhalten, fressen Würmer, Krebstiere und Weichtiere.
41:09Oktopusse, die im offenen Meer schwimmen, fressen Krabben und Fische.
41:14Sie meiden meist Beute wie Mondschnecken oder Jakobsmuscheln, weil sich diese nur sehr schwer von Felsen und Steinen ablösen lassen.
41:22Glück für die Mondschnecke, Doktor. Wie alt können Oktopusse eigentlich werden?
41:29Oktopusse haben eine sehr geringe Lebenserwartung, Peewee. Die meisten Arten leben nicht länger als sechs Monate.
41:37Größere Arten, wie beispielsweise der pazifische Riesenkrake, können auch bis zu fünf Jahre alt werden.
41:43Ihre Lebensdauer ist an ihre Fortpflanzung geknüpft. Nach der Paarung leben männliche Oktopusse nur noch wenige Monate.
41:51Weibchen hingegen sterben bereits kurz, nachdem ihre Jungen schlüpfen.
41:54Das ist traurig. Also lernen Oktopusse... Naja, also sie lernen niemals ihre Eltern kennen?
42:02Nein, aber das ist nicht unbedingt so traurig, wie du denkst, Peewee. Das ist einfach der Kreislauf ihres Lebens.
42:09Sie kennen es ja schließlich nicht anders, also macht es den Oktopussen nicht viel aus, ihre Mutter oder ihren Vater niemals zu treffen.
42:17Okay. Erzählen Sie mir noch mehr über den Oktopus, Doktor Fishbone?
42:21Haha, pass gut auf, denn jetzt kommen ein paar wissenschaftliche Fakten.
42:27Der Oktopus kommt in jedem Ozean vor und die unterschiedlichen Arten haben sich an die verschiedenen Lebensbedingungen angepasst.
42:34Von flachen Gezeiten-Tümpeln, Korallenriffen und der offenen See bis hin zu Seegrasbetten und kalten Hochseegewässern.
42:43Oktopusse passen sich der Umgebung an, in der sie sich gerade befinden.
42:47Allerdings wurde noch nie ein Oktopus entdeckt, der im Süßwasser lebt.
42:53Ja, ja, noch nicht, Doktor Fishbone. Wer weiß. Kann sich ein Oktopus mit seinen acht Beinen schnell bewegen?
42:59Das kommt ganz darauf an, Peewee.
43:01Oh, das wusste ich nicht.
43:29Wow, das ist ja ein schöner Fisch.
43:31Toll, oder? Das ist ein Paletten-Doktor-Fisch.
43:36Lustiger Name. Erzählen Sie mir mehr über den Paletten-Doktor-Fisch, Doktor.
43:41Der Paletten-Doktor-Fisch heißt in der Fachsprache Paracanthorus Hepatus.
43:46Er hat eine königsblaue Farbe, eine gelbe Schwanzflosse und ein schwarzes Muster.
43:51Der Paletten-Doktor-Fisch hat einen flachen, mit kleinen Schuppen bedeckten Körper und eine spitze Nase.
43:59Er ist einer der häufigsten und beliebtesten Aquarienfische der Welt.
44:06Ziemlich cool. Und was brisst der Paletten-Doktor-Fisch gerne?
44:11Junge Paletten-Doktor-Fische ernähren sich fast ausschließlich von Plankton.
44:16Ausgewachsene Paletten-Doktor-Fische fressen Algen, was wiederum sehr gesund für die Korallen ist,
44:22die sonst unter der Last der auf ihnen wachsenden Algen einfach absterben würden.
44:27Der Paletten-Doktor-Fisch hat es dank Disney auch in die Popkultur geschafft.
44:32In Findet Nemo hat die vergessliche blaue Dory, ein Paletten-Doktor-Fisch,
44:36gesprochen von Ellen DeGeneres, ein Millionenpublikum verzaubert.
44:40Das ist aber erstaunlich. Das muss unbedingt in unsere Fischiklopädie.
44:45Aber klar, Pee-Wee.
44:47Wow, schauen Sie sich nur diesen Meeresbewohner an.
44:52Das ist ein Adlerrochen, Pee-Wee.
44:54Abgefahrener Fisch.
44:55Das kann man wohl sagen. Der Adlerrochen ist ein großes Meerestier, das im offenen Meer zu Hause ist.
45:02Sie fressen Weichtiere und Krebstiere, deren Schale sie mit ihren abgeflachten Zähnen aufbrechen.
45:09Adlerrochen haben einen flachen Körper mit einem langen Schwanz und sind ausgezeichnete Schwimmer.
45:16Der Adlerrochen gefällt mir. Erzählen Sie mir mehr, Doktor.
45:20Nichts lieber als das, Pee-Wee.
45:23Adlerrochen sind ziemlich große Meerestiere.
45:26Sie werden zwischen 30 Zentimetern und unglaublichen 8,80 Meter groß und bringen bis zu sechs Junge auf die Welt.
45:35Ganz schön viele Babys.
45:37Den Adlerrochen findet man am häufigsten im flachen Wasser an sandigen Stränden.
45:42Er nutzt die Spitzen seiner beiden flügelartigen Flossen, um die Wasseroberfläche zu durchbrechen.
45:47Das sieht dann so aus, als würden zwei Haie nebeneinander schwimmen.
45:50Clever! Ist der Adlerrochen ein geselliges Tier oder ist er lieber allein unterwegs?
45:57Der gefleckte Adlerrochen ist sehr gerne in Gesellschaft und schwimmt oft in Gruppen.
46:02Aber er ist auch etwas schüchtern und vermeidet vor allem den Kontakt mit Menschen.
46:08Gut zu wissen, Doktor Fishbone.
46:10Ein weiteres Merkmal der Rochen ist ihre Schwanzflosse, die vor allem bei dem Fledermausrochen extrem lang wird und einer Peitsche sehr, sehr ähnelt.
46:22Sie tragen an ihrer Schwanzflosse auch einen Stachel, mit dem sie sich zur Wehr setzen.
46:26Deswegen sei lieber vorsichtig, wenn du einem Rochen begegnest.
46:30Also mit ihren Peitschen will ich auf keinen Fall Bekanntschaft machen.
46:33Ich passe auf. Keine Sorge, Doktor Fishbone.
46:36Gute Entscheidung, Peewee. Leider sind die Adlerrochen eine gefährdete Art und die Anzahl der Tiere verringert sich stetig.
46:45Sie stehen deshalb unter starker Beobachtung, denn es ist wichtig, die richtigen Tierschutzmaßnahmen zu ergreifen.
46:51Adlerrochenbestände sollten auf keinen Fall so weit zurückgehen, dass sie vom Aussterben bedroht sind.
46:57Aber was wir wissen, können wir ändern.
46:59Und es ist niemals zu spät, eine Tierart zu retten, wenn wir die Gefahr noch rechtzeitig erkennen.
47:03Welches Meerestier sehen wir uns als nächstes an?
47:07Heute suchen wir nach einem Delfin, Peewee. Hast du ihn schon entdeckt?
47:13Wie sieht denn ein Delfin aus?
47:16Der Delfin hat einen schlanken, glatten Körper mit zwei Gliedmaßen, die ihm als Flossen dienen.
47:21Sie haben kegelförmige Zähne und einen ausgeprägten Gehörsinn, mit dem sie unter- und über Wasser hören können.
47:29Delfine erzeugen besondere Klick- und Pfeifgeräusche, um miteinander zu kommunizieren.
47:33Sie atmen durch ein Blasloch, das sich oben auf ihrem Kopf befindet.
47:38Oh, warte, ich sehe einen. Da drüben!
47:42Delfine haben nicht nur ein ausgezeichnetes Gehör und scharfes Sehvermögen.
47:47Sie orientieren sich auch mit Hilfe eines Echolot-Systems, um bestimmte Objekte im Wasser zu orten.
47:56Echolot-System? Was ist denn das?
47:58Mit Hilfe ihres Echolot-Systems senden Tiere Schallwellen aus, um die genaue Lage von Objekten zu bestimmen.
48:05Vor allem Fledermäuse und Delfine nutzen das Echolot-System zur Orientierung.
48:11Der Delfin ist ja ein toller Fisch.
48:13Kein Fisch-Peewee, sondern ein Säugetier.
48:16Aber ich stimme dir zu, er ist sehr beeindruckend.
48:20Abgesehen von ihren Klick- und Pfeifgeräuschen nutzen Delfine auch nonverbale Arten der Kommunikation.
48:26Wie Berührungen oder gewisse Körperposen.
48:29Wow, das höre ich zum ersten Mal.
48:31Sind Delfine intelligente Tiere?
48:33Ja, das sind sie in der Tat, Peewee.
48:36Delfine sind sogar hochintelligente Tiere, die ihre geistige Kapazität, ihr analytisches Handeln und ihr Sozialverhalten beweisen.
48:45Ihre spielerische Art ist bei Menschen sehr beliebt.
48:48Boah, was ist denn das da drüben? Welches Meerestier hat so viele Beine?
48:54Ha ha ha, das ist ein Hummer.
48:57Wahnsinn!
48:58Hummer haben einen länglichen Körper und einen muskulösen Schwanz.
49:02Sie leben in Felsspalten am Meeresgrund und haben Krallen an drei ihrer vier Beinpaare.
49:08Sie sind bei Menschen eine beliebte und sehr teure Delikatesse und bringen den Küstenorten, an denen sie leben, viel Profit ein.
49:20Oh, dann lebt ein Hummer also sehr gefährlich, oder?
49:24Was frisst so ein Hummer denn überhaupt?
49:26Hummer fressen gerne Venusmuscheln, Miesmuscheln, Seesterne, kleine Fische und manchmal sogar andere Hummer.
49:34Hummer haben auch Zähne, aber nicht in ihrem Mund, sondern in ihrem Bauch.
49:41Sie kauen ihr Fressen in ihrem Magen.
49:43Drei großen Mahlzähnen, die Backenzähnen ähneln.
49:48Ist ja der Hummer!
49:49Ja, oder? Hummer werden etwa 20 bis 50 Zentimeter groß und bewegen sich mit Hilfe ihrer vielen Beine am Meeresboden fort.
49:58Wenn sie allerdings fliehen müssen, dann laufen sie schnell rückwärts und winden dabei ihren Unterleib.
50:05Damit erreichen Hummer eine Geschwindigkeit von bis zu 18 Kilometern in der Stunde.
50:09Wow! War der Hummer eigentlich schon immer eine Delikatesse?
50:13Der Hummer wurde in Nordamerika erst Mitte des 20. Jahrhunderts eine kulinarische Spezialität, als die gesellschaftliche Elite in New York und Boston auf den Geschmack kam.
50:25Gewerbliche Fischereien florierten erst, nachdem das sogenannte Schmacksschiff erfunden wurde.
50:29Speziell für die Fischerei hergestellt, konnten auf diesen Schiffen lebende Hummer in Wasserbecken transportiert werden.
50:40In früheren Zeiten war der Hummer eher ein Zeichen der Armut und wurde als das Essen der armen Knechte und der niederen Gesellschaft angesehen.
50:49Hahaha, wie sich die Zeiten doch ändern!
50:53Jetzt ist es wohl eher umgekehrt, aber das ist sehr nützliches Meereswissen.
50:57Und es geht gleich weiter. Interessant ist auch, dass der Hummer allein in Unterwasserfelsspalten wohnt.
51:04Man findet sie dort am steinigen, sandigen oder schlammigen Meeresgrund, vom Ufer bis hin zum Kontinentalsockel.
51:11Ach du liebe Seegurke, über Hummer gibt's viel zu wissen. Sehen Hummer eigentlich gut?
51:17Da sie am trüben Meeresboden leben, nutzen Hummer ihre Fühler, um sich zu orientieren.
51:22Demnach ist ihr Tastsinn ihrem Seevermögen übergeordnet.
51:25Sie sehen also nicht besonders viel, aber sie haben anderweitig sehr gut ausgeprägte Sinne.
51:33Das ist echt fischtastisch! Heute habe ich viel gelernt.
51:37Acapulco ist echt faszinierend, Dr. Fishbone.
51:41Stimmt, hier gibt es so viele interessante Meerestiere.
51:44Aber jetzt ist es Zeit für deine Turboflossen, Peewee, denn wir machen uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel.
51:53Hahaha, Brasilien!
51:56Oh ja, ich kann es kaum erwarten, Dr. Fishbone.
51:59Na dann los, Peewee. Große Abenteuer warten im weiten, weiten Meer auf uns.
52:06Ahoi, liebe Fischfreunde! Heute erkunden wir den Ozean mit Dr. Fishbone und seinem Gehilfen Peewee.
52:13Im tiefen Meer treffen die beiden immer wieder auf neue Fische und suchen nach Meerestierarten, die sie in ihre Unterwasser-Enzyklopädie aufnehmen können.
52:21Wann sind wir mit unserer Forschung fertig, Dr. Fishbone?
52:27Wahrscheinlich niemals, Peewee.
52:30Denn ich habe schon über eine Million Meeresbewohner und Pflanzenarten entdeckt.
52:35Und es werden immer mehr.
52:37Hahaha.
52:39Der Ozean ist unendlich groß und es gibt noch viel zu entdecken.
52:43Der Ozean ist unendlich groß und es gibt noch viel zu entdecken.
53:13Der Ozean ist unendlich groß und es gibt noch viel zu entdecken.
53:43Der Ozean ist unendlich groß und es gibt noch viel zu entdecken.
53:45Und es gibt noch viel zu entdecken.
53:46Der Ozean ist ein
54:07Untertitelung des ZDF, 2020
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