Skip to playerSkip to main content
  • 1 day ago
Transcript
00:00Fr. Böttcher!
00:01Herr Kaiser!
00:02Sie sind nicht ein bisschen leichtsinnig?
00:04Mit Magen Darm und Kaffee?
00:06Mir geht es schon viel besser.
00:07Ersparen Sie uns das.
00:08Ich weiß, dass wir da Sie noch Ihrer Tochter gerade brauchen.
00:10Sie haben Ihre Arbeit vernachlässigt.
00:12Mich angelogen.
00:13Sie sind im Vorhinein.
00:16Ich habe vorhin im Park Jazz getroffen.
00:18Was ist passiert?
00:19Nichts eigentlich.
00:20Du weißt doch warum.
00:22Weil wir alle Schutzengel haben, die auf uns aufpassen.
00:25Alles in Ordnung?
00:28Sie war total lieb und hat sich um Charlie gefühlt, als er hingefallen ist.
00:31Aber ich weiß nicht, es war irgendwie anders als...
00:36Ach, keine Ahnung, was ich erwartet habe.
00:38Hast du wirklich geglaubt, dass du auf dieses Mutterglück verzichten kannst?
00:58Und I'm rolling on.
01:10Jess!
01:11Hi.
01:12Oh, nein.
01:13Ich habe dich erschreckt.
01:15Äh, nein, nein.
01:16Alles gut.
01:17Okay.
01:19Ähm, also ich wollte mich eigentlich nur noch mal bedanken.
01:23Das war sehr lieb, dass du mit den Kindern im Park gespielt hast.
01:26Also.
01:27Und dann wollte ich dir den hier bringen.
01:30Das ist die Aufnahme von unserem Lieblingsbuch.
01:33Daniel meinte, du wolltest dem Baby unsere Stimmen vorspielen.
01:38Ey.
01:39Oder hat er da was missverstanden?
01:41Nee, nee.
01:42Alles gut.
01:43Also Jess, du musst das nicht tun, wenn...
01:45Doch, doch.
01:46Alles gut.
01:47Also ich, ähm...
01:48Daniel hat mich nicht missverstanden.
01:51Bist du sicher?
01:53Also wenn dir das unangenehm ist, dann...
01:54Es ist mir nicht unangenehm.
01:56Wirklich nicht.
01:58Ich...
01:59mach das gern.
02:01Mmh, lecker, die erinnern mich total an meine Kindheit.
02:06Darf ich?
02:07Hm?
02:08Dankeschön.
02:10Hm.
02:11Hm.
02:12Hm.
02:13Hm.
02:14Sie kündigen mir.
02:30Sämtliche Arbeitsmaterialien der MK, die sich in Ihrem Besitz befinden, geben Sie bitte bis morgen Abend im Personalbüro an.
02:36Herr Kaiser, Sie können mich nicht einfach so feuern.
02:39Nein?
02:40Nein, Sie müssen mich erst abmahnen.
02:42Sie haben in der Vergangenheit mehrfach Fremdaufträge angenommen, ohne diese mit der Geschäftsführung auszusprechen.
02:48Meine Mutter hat Sie dafür verwarnt.
02:51Um Ihr Fristus zu kündigen, müssen Sie mich dreimal abmahnen.
02:54Was Sie sich geleistet haben, ist Arbeitsverweigerung.
02:56Weil das rechtfertigt eine Kündigung.
02:59Und dazu die dreisten Lügen über die angebliche Krankheit Ihrer Tochter.
03:04Meine Tochter, ich bitte Sie. Sie sind gepinigt. Restlos.
03:11Schönen Tag noch.
03:13Ja, das werde ich von meiner Anwältin prüfen lassen, Herr Kaiser.
03:19Das kann er nicht machen. Nicht mit mir.
03:23Ich verklag' den. Ich verklag' die ganze MK.
03:25Jetzt beruhig dich erst mal.
03:27Ich glaube, du solltest erst mal eine Nacht drüber schlafen, bevor du hier irgendwelche Firmen verklagen bist.
03:31Ich hab' keine Angst, Simon.
03:32Ich weiß.
03:33Vor allem nicht vor Herrn Kaiser.
03:49Hallo.
03:51Hey, Britta.
03:53Oh, entschuldige die Verspätung.
03:55Keine Probleme. Wollen wir?
03:56Ja.
03:57Wie geht's zur Schulter?
03:59Perfekt. Also, ich konnte heute sogar ein paar Stauden im Garten pflanzen.
04:04Echt?
04:05Wie hast du das denn gemacht?
04:06Ich mach' genau das, was du wolltest. Ich ernähre mich gesund und ich trinke Tee.
04:10Also, so schnell geht's eigentlich nicht.
04:12Na, ich hab' sogar dein Kräuterbeet erweitert.
04:14Melisse, Salbei, Frauenmantel und unterschiedliche Scharfgabe.
04:18Toll, aber übernimm dich bitte nicht gleich mit der Schulter.
04:21Natürlich nicht, aber vielleicht ist das ja mit der Frozen-Schulter so mit dem Hitzewallung.
04:26Sie kommen und gehen.
04:27Nein, leider nicht. Das braucht Zeit und gezielte Übungen.
04:30Ah, hallo.
04:32Hallo.
04:33Frau Böttcher.
04:34Na, wie geht's Ihnen?
04:36Sehr gut. Wir haben gerade über Karlas Spontanheilung der Schulter gesprochen.
04:41Ah, Spontanheilung.
04:43Also, wo wir drei so schön zusammenstehen, wie wär's denn, wenn wir den Podcast eigentlich gleich heute aufnehmen?
04:49Heute?
04:50Ja, ich könnte was über das Kräuterbeet erzählen und ich könnte auch mit den Kräutern gegen Wechseljahrsbescheren schöne Rezepte kreieren.
04:59Also, was haltet ihr davon? Also, wir beide hätten doch Zeit.
05:04Ja, ja, dann müsste ich jetzt aber schnell nochmal meine Unterlagen holen.
05:07Gut, dann bereiten wir uns vor und treffen uns alle nachher auf den Pferderhof.
05:10Okay, super.
05:11Später.
05:12Ja, bis später.
05:13Spontanheilung, da gratuliere ich. Das Geheimnis müssen Sie mir mal verraten.
05:24Ich werde Ihnen gar nichts verraten und Sie sagen aber auch nichts.
05:27Ja gut, ich halte meine Klappe.
05:30Ja, dann bis nachher.
05:33Ja, Paragrafen Schulz hat auf jeden Fall nichts mehr zu meckern. Ich hab den Garten richtig schick gemacht.
05:49Ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass Unkraut jäht mich so entspannen kann. Das bringt mich irgendwie richtig runter.
05:58Ja, natürlich gefällt er mir, aber ich kann mir den Garten einfach nicht leisten.
06:02Ja, und außerdem hat Britta sich ja jetzt schon um einen Interessenten gekümmert.
06:08Ja, ich weiß.
06:10Ja, mir tut's auch leid.
06:12Okay, Papa, dann mach's gut, ja?
06:15Tschüss.
06:16Hilfe, du ist gut.
06:24Weißt wohl nicht, was du schreiben sollst, Jonas Schlüter.
06:39Wird deine Bank in Portugal überfallen oder was?
06:54Du hast was?
06:57Es tut mir leid, Valerie, aber ich konnte doch nicht wissen, was du Richard Kaiser für eine Geschichte auftischt.
07:05Magendam, ich bitte dich.
07:07Mann, Franka, wenn du deine Klappe gehalten hättest, dann hätte ich jetzt noch einen Job.
07:12Ich hab nicht Mist gebaut, sondern du. Du hast deinen Chef angelogen und deine Arbeit nicht gemacht.
07:18Ich hab nicht gelogen. Ich war vielleicht ein bisschen kreativ mit der Wahrheit.
07:24Aber ganz ehrlich, mit deswegen Fristus zu kündigen, ist auch übertrieben.
07:29Verklag die MK.
07:31Lass das. Die MK hat eine ausgezeichnete Rechtsabteilung.
07:37Mann, was mach ich denn jetzt? Ich brauch den Job, Franka, vor allem jetzt.
07:41Wegen der Möbel von Hans Harald.
07:43Ja.
07:45Ich hab die ganzen Aufträge zwar schon storniert, aber bis das Geld zurück auf dem Konto ist, kann das eine ganze Weile dauern.
07:53Dieser Job, weißt du, ich war wirklich gut darin. Und es hat mir Spaß gemacht.
07:58Was? Nein! Das hab ich nicht bestellt und das liefert ihr mir auf gar keinen Fall.
08:14Wo kann ich denn das stornieren, da? Kontonummer. Boah, wehe, das wird von meinem Konto abgebucht.
08:28Was war denn?
08:29Ich hab offenbar irgendein irre teures Designersofa für Hans Harald bestellt.
08:36Aber dieser Mann hat mich so verwirrt. Ich kann mich noch nicht mal mehr an das Sofa erinnern.
08:42Übrigens, den Sessel, den du nicht mehr stornieren konntest, ich hab dafür einen Käufer gefunden.
08:47Und das Geld kannst du ja erstmal behalten, damit du über die Runden kommst.
08:51Herrlich. Dank.
08:54Und wenn dir der Job bei der MK so viel bedeutet, dann entschuldige dich bei Richard und frag ihn, ob du eine zweite Chance bekommst.
09:02Komm, Valerie, leg dich ins Zeug. Und zeig Richard Kaiser, was du auf dem Kasten hast. Hm?
09:11Oh, Carla, das ist jetzt irgendwie so kurzfristig. Ich fühl mich gar nicht richtig vorbereitet auf den Podcast.
09:15Frau Pötcher, stell doch die Fragen. Wir müssen einfach nur wir selbst sein, ne?
09:18Ach, du meinst...
09:21Oh, ne?
09:24Anscheinend vertrage ich kein Mineralwasser mehr.
09:27Ist das auch ein Wechseljahrsymptom?
09:29Es gibt Frauen, die Sodbrennen bekommen, ja.
09:32Was?
09:33Ja, oder du hast was Falsches gegessen. Oder es kommt von Medikamenten. Aber die nimmst du eigentlich nicht.
09:39Hast du eigentlich schon gehört, dass Frau Pötcher jetzt Übernachtung im Buchladen anbietet?
09:43Nee.
09:44Ich meine, das wär doch was für uns, eine ganze Nacht durchschmökern.
09:46Weißt du was? Wir machen jetzt den Podcast und dann gönnen wir uns das, hm?
09:51Du bist so gut drauf. Was ist mit dir?
09:53Ja, manchmal haben wir Mona auch was Gutes.
09:56Ja, bei dir ist alles möglich.
09:58Außerdem habe ich eine Freundin, die jedes Abenteuer mit mir mitmacht.
10:02Ich hab Jazz übrigens auch unsere Aufnahme schon gebracht.
10:06Hast du?
10:08Ja, wieso wolltest du sie ihr geben?
10:11Ich wär vielleicht gern dabei gewesen, ja.
10:13Egal, was hat sie denn gesagt? War's okay?
10:14Sie sagt ja, aber sie war irgendwie reserviert.
10:15Naja, ich hätte vielleicht auch wirklich warten sollen. Nach der Begegnung im Park war das vielleicht alles ein bisschen viel.
10:31Andererseits hat sie ja danach gefragt.
10:32Und sie jetzt hängen zu lassen, das wäre auch blöd gewesen.
10:36Du, mach dich nicht verrückt.
10:38Mach ich doch gar nicht.
10:39Doch, du machst viel zu viel.
10:41Football-Trainerin, Chefin der MK, Familie, Jazz, das Kind.
10:45Ja, ist doch alles kein Problem. Es geht mir doch gut.
10:48Es bringt niemandem was, wenn du dich aufreibst.
10:51Dann sag du mir doch mal, was davon ich lassen soll.
10:55Vielleicht kann ich dir was abnehmen.
10:58Seit wann bist du denn Football-Trainer?
11:01Oder Chef der MK?
11:03Nee, ernsthaft jetzt, was genau soll ich deiner Meinung nach nicht tun?
11:07Vergiss es.
11:09Oder geht's in Wahrheit um dich? Um die Freistellung?
11:15War blöd, entschuldige.
11:20Schon gut.
11:25Gut, es ist ja auch keinem damit gedient, wenn ich jetzt auch noch zu spät zum Training komme.
11:30Ich, ähm, ich komm direkt danach ins Büro, ja?
11:35Gehen wir dann kurz was essen als Carlos?
11:40Kurz.
11:45Genau, Dübelsbrücker Weg. Ich hol sie dann ab.
11:50Okay, bis nachher. Tschüss.
11:53Moini.
11:55Hi.
11:57Du siehst irgendwie nicht so gut aus.
11:59Danke.
12:00Hast du Ärger?
12:01Ich treffe mich in der Pause mit einem Interessenten für den Garten.
12:04Okay, und das ist jetzt gut oder nicht gut? Weil du wolltest ihn doch loswerden.
12:08Ja, aber ich finde ihn jetzt doch ganz cool.
12:11Nee, dann behalte ihn.
12:12Na, ich wüsste nicht wie. Ich brauche ja das Geld von der Ablöse und die Fracht muss ich auch noch bezahlen.
12:16Das stimmt.
12:18Und Jonas meinte zwar, er schickt mir das Geld, aber wann und wie weiß ich auch nicht.
12:21Jonas hat mir 30 Euro überwiesen.
12:3030 Euro?
12:31Ja.
12:32Dann dauert es ja nur noch 2,5 Jahre, bis das Konto wieder ausgeglichen ist.
12:36Noch was?
12:37Ja, er meinte, er schickt mir bald mehr Geld und dass ich den Garten auf jeden Fall behalten soll.
12:41Und du traust ihm?
12:44Nein.
12:58Okay.
12:59Los geht's.
13:02Fängst du an?
13:03Nein, du wolltest den Part lesen.
13:06Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit.
13:09Um genau zu sein, vor mehreren Millionen von Jahren.
13:14Da lebten auf der Erde eine ganze Menge Dinosaurier.
13:34Hi, Jonas.
13:36Wie geht's dir?
13:37Ja.
13:39Ja, mir geht's auch gut.
13:42Nee, übel ist mir zum Glück nicht mehr.
13:45Also, eigentlich merke ich wirklich gar nichts.
13:48Ja, ich könnte es tatsächlich fast vergessen, wenn mich nicht jeder daran erinnern würde.
13:56Ja, natürlich vermisse ich dich.
13:59Ja.
14:00Alles gut.
14:01Ja, ja, ich melde mich.
14:02Bis dann.
14:03Ciao.
14:04Ja.
14:05Ja.
14:06Ja.
14:07Ja, ich bin's.
14:08Ja.
14:09Ja.
14:10What's your name?
14:26You?
14:32I'm Jess.
14:37Can you hear me?
14:40Hello, Frau Sarah Markus. Na, sind Sie schon aufgeregt?
14:48Ja, das kann man wohl sagen. Ich weiß gar nicht, worauf ich mich da eingelassen habe. Könnten wir es nicht vielleicht doch nochmal verschieben?
14:54Ach, was? Das wird super. Sie sind doch spontan. Seien Sie einfach Sie selbst.
15:00Ja, genau das gleiche habe ich Britta auch gesagt.
15:02Na, sehen Sie.
15:04Aber ich werde mich gleich die ganze Zeit über die Wechseljahre unterhalten und sagen, dass ich mich mit Kräutern und Ernährung auseinandersetze.
15:08Ja, das tun Sie doch auch.
15:10Ja, aber nicht nur.
15:12Ach so, ja, wie schlägt es denn an, das Girl-Back-40? Sie wirken schon wie ausgewechselt.
15:18Ja, das schlägt wirklich sehr gut an. Also meine Schulterschmerzen und meine Hitzeballung sind fast weg.
15:25Ja, das ist doch super.
15:26Aber hat das, ähm, Nebenwirkungen?
15:30Ja, ach, ja, ich war so ein bisschen rastlos damals und dann hatte ich auch so einen nervösen Darm, ne?
15:38Ja, und, ähm, ja, ein bisschen Sodbrennen hatte ich auch manchmal. Aber das ist ja nicht so schlimm. Das ist ja gar nichts im Vergleich zu, äh, einer steilten Schulter, ne? Oder Haarausfall oder...
15:49Äh, Sodbrennen hab ich auch. Ja, ach, das geht vorbei. Ja, aber wenn es nicht vorbei geht, wo soll ich denn dann hingehen? Zur Frauenärztin oder zu Pritta?
16:00Na ja, da ist natürlich was dran. Das heißt, ich muss ihr weiter was vormachen.
16:08Ach, sie machen sich einfach zu viele Gedanken. Das ist auch nicht gesund. So, auf geht's.
16:14Na, weiß ich.
16:28Musst du damit arbeiten?
16:30Geh mal wechseln.
16:34Na, ist okay?
16:35Ja, ähm, als du mit Olivia schwanger warst, hast du da drüber nachgedacht, was sie in deinem Bauch hört? Also, deine Stimmung?
16:48Also, als ich verstanden hab, dass da ein kleiner Mensch in mir drin heranwächst? Ja, schon.
16:53Das heißt, du hast auch mal mit ihr gesprochen?
16:56Mhm. Und du? Bist du dir nicht mehr sicher, ob du's abgeben willst, oder?
17:03Doch. Doch, doch, doch. Ich, ähm, ich hätte nur nicht erwartet, dass...
17:10Mann, Valerie, es ist so komisch. Ich, ich, ich spür kaum was und trotzdem ist da so ein Gefühl.
17:17Kenn ich. Kenn ich. Aber vielleicht kannst du ja trotzdem ne Bindung zu dem Kind haben irgendwann.
17:23Wie Olivia und ich. Ich hatt's ne ganze Weile nicht für möglich gehalten, aber mittlerweile nicht richtig froh, dass ich in Olivias Leben bin.
17:31Auch dank, Simon.
17:34Ja, aber du und Simon, ihr wart zwar kein Paar, weil da war ja was zwischen euch.
17:38Ihr mögt euch, das ist was anderes.
17:40Wieso?
17:41Naja, weil die Familie, in die Olivia reinwächst, deine Familie ist.
17:46Bei mir und dem Malers ist das was anderes. Ich gehör da nicht dazu.
17:49Ich glaub, das Wichtigste ist, dass du auf dein Gefück passt.
17:58Ja?
17:59Ja, das freut mich, dass Ihnen der Garten gefällt. Dann bringen Sie gerne später die Ablöse in Bar mit.
18:14Und dann machen wir das mit dem Vertrag und Sie bekommen den Schlüssel.
18:16Wunderbar. Danke.
18:17Ja, vielen Dank.
18:18Tschüss.
18:19Guten Eimweg. Tschüss.
18:20Danke. Tschüss.
18:21Nein, Jonas, wenn du das Konto nicht leergeräumt hattest.
18:39Na ja, klar, dass da noch heiße Luft kommt.
18:57Was soll der mir jetzt damit sagen?
19:22Und Sie können nicht vielleicht eine Ausnahme machen?
19:31Das Problem ist, dass Read & Sleep sich für mich nicht lohnt. Es ist leider viel zu viel Aufwand.
19:35Okay, das verstehe ich natürlich.
19:38Carla hatte nur neulich gesehen, dass sie das anbieten und fand die Idee so schön.
19:41Und ich wollte ihr irgendwie eine besondere Freude machen, weil ich ihr sagen will, wie viel mir unsere Freundschaft wert ist.
19:48Denn ich glaube, dass ich ihr in der letzten Zeit nicht so eine gute Freundin war.
19:51Was? Aber so wie Sie sich für die Umbenennung der Kometen eingesetzt haben? Das war doch toll.
19:58Alles gut, ich finde was anderes.
20:00Ach, wissen Sie was? Ich mache eine Ausnahme für Sie.
20:04Wirklich?
20:05Ich weiß doch, wie kostbar eine Freundschaft ist.
20:07Also das wäre natürlich toll.
20:21Ich weiß, ich habe einen Fehler gemacht. Und ich möchte ihn korrigieren.
20:24Sofern Sie bereit sind, mir eine zweite Chance zu geben.
20:27Ich weiß, ich habe einen Fehler gemacht. Und ich möchte ihn korrigieren.
20:33Sofern Sie bereit sind, mir eine zweite Chance zu geben.
20:42Ich habe die Moodboards für den Emilia-Kaiser-Tower fertiggestellt und ich würde sie Ihnen gerne zeigen.
20:49Gut, vielen Dank für Ihr Engagement, Frau Böttcher. Ich werde mich mit meinem Bruder besprechen und dann melden wir uns bei Ihnen.
20:58Danke.
20:59Auf Wiedersehen.
21:00Auf Wiedersehen.
21:01Tschüss.
21:02Meine Güte, du bist aber hart. Warum sagst denn du nichts?
21:04Sie ist alles gesagt. Frau Böttchers Verhalten war geschäftschenklingend.
21:05Ja, aber sie hat ihren vielen Dank für Ihr Engagement.
21:06Ich habe mich mit meinem Bruder besprochen. Ich habe mich mit meinem Bruder besprochen.
21:07Ich habe mich mit meinem Bruder besprochen. Ich habe mich mit meinem Bruder besprochen.
21:09Ich habe mich mit meinem Bruder besprochen. Und dann melden wir uns bei Ihnen.
21:10Danke.
21:11Auf Wiedersehen.
21:12Tschüss.
21:13Tschüss.
21:14Meine Güte, du bist aber hart. Warum sagst du nichts?
21:15Sie hat alles gesagt. Frau Böttchers Verhalten war geschäftschenklingend.
21:30Ja, aber sie hat ihren Fehler eingesehen. Sie hat sich entschuldigt. Sie hat die Arbeit
21:37offensichtlich nachgeholt. Und wir sind noch gut im Zeitplan. Schau dir Ihre Entwürfe
21:42doch wenigstens mal an.
21:43Was sind denn das für Signale, dass wir uns auf der Nase herumtanzen lassen?
21:47Es bricht uns doch kein Zacken aus der Krone, wenn wir die Boards wenigstens mal ansehen.
21:52Viktoria hält auch große Stücke auf ihrer Arbeit.
21:55Hm. Ist noch so ein Punkt, mit dem sich unsere Ansichten unterscheiden.
22:01Komm. Wir geben ihr eine Chance.
22:08Wenn du meinst?
22:09Lass uns lieber über diese Ulme sprechen. Da muss uns doch irgendwas einfallen.
22:16Vielleicht können wir dieses Prozedere mit den Ausgleichsflächen irgendwie beschleunigen.
22:21Längst erledigt. Die Petition wird zurückgezogen.
22:25Wie hast du das gemacht?
22:27Ich habe eine dieser Aktivistinnen gesprochen und wir haben eine Lösung gefunden, die für beide Seiten profitabel ist.
22:33Richard, was hast du getan?
22:35Ich habe vereinbart, dass wir uns künftig noch mehr für den Umweltschutz engagieren.
22:39Das kannst du auch gleich in dein Rebe-Konzept mit einfließen lassen.
22:44Heißt konkret?
22:45Erstmal eine großzügige Spende für die Organisation.
22:50Ich weiß nicht. Also ehrlich gesagt, wem wäre es lieber, wir würden eine andere Lösung finden.
22:54Was sind das überhaupt für Leute, diese Aktivistinnen?
22:56Nun, bitte. Vertraue mir einfach. Dafür lasse ich mich wegen Frau Böttcher erreichen.
23:02Toller Deal.
23:03Frau Böttcher, hier ist Kaiser. In zehn Minuten im Kalas. Ja? Und bringen Sie Ihre Unterlagen mit. Bis dann. Kommst du mit?
23:22Ich bin noch mit Daniel verabredet.
23:49Hallo.
23:50Mutter, hey.
23:51Hi.
23:52Hey.
23:53Na?
23:54Seit früher als erwartet. Hast du alles geschafft, was du schaffen wolltest?
23:55Ja.
23:56Rappig.
23:57Was ist das?
23:58Du machst auf.
23:59Okay.
24:03Ein Read-and-Sleep-Gutschein?
24:05Mhm.
24:06Frau Böttcher bietet es eigentlich nicht mehr an, aber für uns macht sie eine Ausnahme.
24:10Das ist ja ganz lieb von dir. Aber das habe ich doch gar nicht verdient.
24:15Natürlich. Ich finde die Idee toll von dir. Und wir machen uns einen richtig schönen Abend, ja?
24:19Aber eigentlich müsste ich dir was schenken. Du bist immer an meiner Seite. Mit dem Pferdehof, mit Katharina, mit ...
24:26Ja. Und ich möchte dir Danke sagen dafür, dass du mich und meine Art immer erträgst. Und dass es mit dir nie langweilig wird.
24:33Britta, da ist etwas, wo ich gern mit dir drüber reden würde. Also ...
24:39Okay. Sag mal, ist das okay, wenn wir das nach dem Podcast machen? Ich bin schon so wahnsinnig aufgeregt.
24:43Okay.
24:44Ja? Wirklich, wir haben die ganze Nacht. Mhm.
24:47Ist Frau Böttcher schon da? Mhm.
24:49Ich ... ich muss schon mal was trinken, ja.
24:51Ja.
25:07Wie war das Training?
25:08Okay.
25:09Hey!
25:12Bist du sauer wegen vorhin?
25:17Was?
25:19Also, wenn ich ehrlich bin, habe ich mich schon geärgert.
25:24Ich versuche irgendwie klar zu kommen und ...
25:26Ich weiß. Das versuchen wir doch alle.
25:28Ich will einfach nur das Beste für alle.
25:30Ich will einfach nur das Beste für alle.
25:39Vielleicht sollte ich ... Ich ... Es war nicht okay, dass ich Sie vorhin so überfallen habe.
25:44Nu, nu!
25:49Hallo, Jess.
25:51Hi!
25:53Ähm, ich wollte noch mal ... wegen vorhin ...
25:58Ich hatte irgendwie den Eindruck, ich ... ich habe dich überfahren.
26:03Mit der Dino-Geschichte ...
26:04Ja, wirklich ist alles gut.
26:05Ich meine, ich habe richtig eine süße Geschichte.
26:08Ach, du hast sie schon angehört?
26:10Ja, tatsächlich schon.
26:13Ich habe sie wirklich sehr schön gelesen.
26:15Okay.
26:17Ja.
26:18Ja, gut.
26:19Da ist jedermann neu herein.
26:20Ja, und ... und ... falls irgendwas sein sollte ...
26:22Also, du weißt ja ...
26:23Du kannst jederzeit mit uns immer über alles sprechen.
26:26Ja, ja. Ich erwarte einen Anruf.
26:28Ciao.
26:35Geh mal jetzt fürs Essen.
26:40Dann legen Sie mal los.
26:42Danke, dass Sie mir die Chance geben.
26:44Meine Schwester hat ein gutes Wort für Sie eingelegt.
26:49Ich weiß, dass Sie denken, dass mir der Job egal ist, aber so ist es nicht.
26:52Umso weniger verstehe ich, dass Sie eine Show anziehen.
26:55Wir brauchen Zuverlässigkeit.
26:58Ausnahmslos.
27:00Mein Vater ist überraschend in Lüneburg aufgetaucht.
27:03Ich habe ihn seit meiner Kindheit nicht gesehen.
27:05Und ich weiß, es ist keine Entschuldigung, aber ich war überfordert.
27:08Und in gewisser Weise hat es mich tatsächlich krank gemacht.
27:11Privantangelegenheiten sollten sich dennoch nicht negativ auf Ihr Arbeitsverhalten aushalten.
27:16Ich weiß.
27:17Und deswegen habe ich ihr auch meine Tochter vorgeschoben.
27:20Ich wusste mir nicht anders zu helfen.
27:23Nächsten sind Sie ehrlich.
27:26Das ist schon mal ein Fortschritt.
27:28Dann zeigen Sie mal, was Sie haben.
27:31Also.
27:32Ich habe mir gedacht...
27:35Haben Sie sich ja richtig ins Zeug gelegt, Frau Batscher?
27:49Ja.
27:59Solina, hi.
28:00Hey, Toni.
28:01Ah, das ist die Weinbestellung?
28:02Genau.
28:03Und das wurde auch alles schon bezahlt, also kannst du dann direkt so übergeben.
28:05Alles klar, danke dir.
28:07Mir läuft's für den Schremergarten.
28:08Woher weißt du von dem Garten?
28:10Jonas hat vorhin angerufen.
28:11Er wollte für das Drei Könige Partys organisieren, um seine Schulden bei dir abzubezahlen.
28:15Das ist das denn für eine Schnapsidee.
28:18Ach, ist doch süß.
28:20Oh, warte.
28:21Hier.
28:22Was ist das?
28:23Mein Anteil an Strom und Wasser.
28:26100 Euro?
28:27Wenn ich schon umsonst bei euch wohne, kann ich mich ja wenigstens an den Nebenkosten mitteilen.
28:30Das ist total nett, danke dir.
28:32Ja, bedanke dich bei Jonas.
28:34War seine Idee.
28:38Okay.
28:39Ich habe mir überlegt, man könnte den Industrial Chic mit warmen Holztönen brechen.
28:44Das heißt, es bleibt von der Ausstattung her klar und effizient, aber es suggeriert eine gewisse Geborgenheit.
28:49Das gefällt mir.
28:50Ja.
28:51Und dann könnte man...
28:52Ich übernehme das.
28:57Machen Sie 15 Euro, bitte.
28:59Dankeschön.
29:00Danke.
29:01Danke.
29:06Wenn Sie da jetzt...
29:07Okay, hier gehe ich nicht mit.
29:09Das ist absolut nicht der Emilia-Kaiser-Tower.
29:12Oh, das sollte eigentlich gar nicht in dem Ordner sein.
29:15Das ist eine Spielerei für meinen Vater.
29:16Das hat doch gar nichts zu suchen.
29:18Diese Entwürfe wurden während Ihrer Arbeitszeit erstellt, sagt der Zeitsteppel.
29:24Also während Sie sich krank gemeldet hatten.
29:27Ich habe Ihnen doch von der Situation mit meinem Vater erzählt.
29:30Sie sagten, dass Sie aufgrund Ihrer emotionalen Situation nicht in der Lage waren zu arbeiten?
29:34Naja, er...
29:35Offenbar waren Sie es doch.
29:36Er brauchte Hilfe und es war ja auch gar kein richtiger Auftrag.
29:39Es hat es...
29:40Böttcher, Sie haben mich schon wieder angelogen.
29:44Ich wollte...
29:45Also unter diesen Umständen bleibt die Kündigung natürlich bestimmt.
29:49Herr Kaiser, ich...
29:56Die Karte funktioniert leider nicht.
29:58Wirklich nicht?
29:59Nein, tut mir leid.
30:04Aubergine gleich Geld.
30:09Ich check's nicht.
30:11Also glaubst du, er hat Sex gegen Geld?
30:16Hm, wieder 60 Euro.
30:19Ja, aber dann funktioniert Sex gegen Geld ja nicht.
30:21Also so schnell, das kann doch keiner.
30:24Ja, aber was macht er dann?
30:25Warten.
30:29Ey, vielleicht ist er die ganze Zeit in der Spielung.
30:31Also Automaten hier, einarmiger Mandit und so.
30:34Da braucht man viel zu viel Glück für.
30:36Stimmt.
30:38Was ist mit Blutspenden?
30:40Nee, das ist ja wie Sex gegen Geld.
30:41Also das funktioniert bei mir nicht so schnell.
30:44Das stimmt.
30:48Aber was macht er dann?
30:52Hier, Gartenarbeit.
30:53Vielleicht hilft er irgendwo.
30:54Wieso sollte er daraus ein Geheimnis machen?
30:57Stimmt.
30:59Jetzt hab ich's.
31:00Hm?
31:01Ein Poker.
31:02Ein Online-Poker.
31:03Das würde genau passen.
31:04Ja, das würde ich ihm tatsächlich zutrauen.
31:05Oh, frag mal.
31:10Aber ich könnte den Garten trotzdem nicht halten.
31:13Wieso nicht, wenn er mit dem so eifrig weitermacht?
31:16Na ja, mit der Ablöse und den 100 Euro von Jolina kann ich dir die Miete gerade so überweisen.
31:20Warte, er schickt ein Foto.
31:23Oh.
31:24Oh, wie groß ist bitte die Datei?
31:32Er arbeitet als Nacktenhotel.
31:35Das erklärt auch die Aubergine.
31:38Das find ich irgendwie cool.
31:40Und vielleicht hat er auch recht, du solltest den Garten behalten.
31:44Und wie?
31:46Ja, überweis mir halt nächsten Monat einfach die doppelte Miete und dann passt es.
31:50Nee, Simon, das ist wirklich nett.
31:52Entschuldigung.
31:54Valerie, ja?
31:56Ja.
31:58Nee, klar, kann ich. Ja, ja, ja, mach ich.
32:00Nein, ich bin sofort da.
32:01Ja, bis gleich, tschüss.
32:03Entschuldigung, Valerie braucht mich.
32:05Also, das mit der Miete, das ist wirklich alles in Ordnung.
32:07Das können wir nächsten Monat machen und die verrechnen wir damit.
32:10Okay.
32:11Ich zieh dann den Übergangsvertrag zurück, ja?
32:13Ciao.
32:14Mach's gut.
32:21Okay, dann vertraue ich dir mal.
32:26Mutter, jetzt hör auf mit deinen Büchern, du machst mich noch nervös.
32:28Ich denke, du bist nicht aufgeregt.
32:29Nein, bin ich nicht.
32:30Aber lass es doch einfach so tun, als wäre das Mikrofon nicht da.
32:32Und wir reden ein bisschen über unser Leben.
32:34Und über die Wechseljahre.
32:36So.
32:37Hallo.
32:38Ja.
32:39Na gut, dann kann's ja jetzt losgehen.
32:41Ja.
32:43So.
32:47Okay.
32:51Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Flucht der Hormone.
32:56Und unser heutiges Thema ist Vergnügt durch die Wechseljahre.
32:59Geht das überhaupt?
33:01Meine heutigen Gäste sind Dr. Britta Berger, Medizinerin, und Carla Saravakos, die sich mitten
33:09in den Wechseljahren befindet.
33:13Frau Dr. Berger.
33:14Ja.
33:15Können Sie uns erklären, was denn passiert im Körper während der Wechseljahre?
33:20Was ist da los?
33:21Ja, das mach ich gerne.
33:22Äh, vorweg möchte ich aber sagen, dass die Wechseljahre was ganz Natürliches sind.
33:26Es ist keine Krankheit, auch wenn wir immer über Symptome sprechen.
33:30Und von Symptomen kann Carla ein Lied singen, stimmt's?
33:33Ja, aber das sollte man auch nicht so breit treten.
33:35Also, Frauen in meinem Alter entdecken einfach ihr Leben neu.
33:39So wie ich.
33:40Ich hab den Sternenhimmel für mich entdeckt.
33:43Schön.
33:44Ja, aber heute reden wir ja mal über die Wechseljahre, ne?
33:48Also, äh, wie geht's Ihnen?
33:51Mhm.
33:52Gut.
33:53Äh, keine Hitzewallungen oder ähnliches?
33:56Nein.
33:57Ja, dazu muss man sagen, dass du dich aber inzwischen auch toll auf das Thema eingelassen hast, Carla.
34:02Also, äh, du hast deine Ernährung umgestellt und probierst die Wirkung von verschiedenen Kräutern aus.
34:07Ach toll.
34:08Ja, dann erzählen Sie doch mal.
34:10Ja, Schafgabe.
34:11Daraus kann man ein sehr gutes Pesto machen.
34:13Und das hilft dann gegen die Beschwerden, oder wie?
34:16Es schmeckt gut.
34:17Mit Nudeln.
34:18Ja, okay.
34:19Also, äh, über das Essen machen wir mal eine andere Folge, ne?
34:24Heute bleiben wir mal dran.
34:25Ja.
34:26Ähm, die Wechseljahre.
34:28Es scheint ja so, als wäre Ihnen das unangenehm, darüber zu sprechen.
34:33Nein.
34:34Kannst du gar nicht.
34:36Ach gut.
34:37Ja, dann wollen wir das Thema doch mal vertiefen.
34:41Tauchen wir richtig ein.
34:42Danke, dass du die Rechnung übernommen hast.
34:46Boah, wenn Herr Kaiser das gesehen hätte, ich wäre im Erdboden versunken.
34:49Das wiederum hätte ich gern gesehen.
34:51Witzig.
34:52Was ich nicht ganz verstehe, jetzt wo du nicht mehr für den Kaiser arbeitest, kann es dir
34:57doch eigentlich auch egal sein, was er über dich denkt, oder?
34:59Warum habe ich eigentlich dich angerufen?
35:00Das ist eine gute Frage.
35:01Kannst du bitte diesen beschissenen Tag nicht noch beschissener machen?
35:04Warte, ich probier's.
35:05Fertig?
35:06Fertig.
35:07Mann, ich habe wirklich gedacht, ich hätte meinen Job zurück.
35:11Und Herr Kaiser, der fand meine Entwürfe wirklich gut.
35:14Und dann steckt er da seine Nase in Dinge, die nichts angehen.
35:17Wer prüft denn einen Zeitstempel?
35:19Wo mir noch so ein bisschen die Verbindung fehlt.
35:23Also, was hat deine Kündigung mit deinem leeren Konto zu tun?
35:28Hast du das mal gecheckt?
35:29Ja, natürlich habe ich das gecheckt.
35:30Ich bin ja nicht blöd.
35:31Ja, und?
35:32Das liegt irgendwie an den stornierten Bestellungen für Hans Harald.
35:34Keine Ahnung, irgendwie haben zwei Firmen das Geld noch nicht zurückgebucht.
35:36Ja, aber dann ist doch optimal.
35:37Du rufst das später an, klärst das mit denen und alles ist wunderbar.
35:41Ich bin selber gar nicht drauf gekommen, Simon.
35:42Na gut, dass du mich hast.
35:44Achso.
35:45Jetzt mal im Ernst, Valerie.
35:46Fürs Erste kannst du dir bestimmt Geld bei deiner Familie leihen.
35:49Du musst...
35:50Simon, kannst du mal aufhören?
35:51Womit?
35:52Ich will gerade keine Lösung von dir.
35:53Ich will einfach verdammt auch mal wütend sein.
35:55Ja, sei wütend.
36:02Besser?
36:03Ja.
36:04Besser?
36:05Ja.
36:14So, dann sind wir ja jetzt all die lästigen Begleiterscheinungen der Wechseljahre durch.
36:19Ja, ich bin mir sicher, mein Körper erfindet noch was Neues.
36:21Ja, dann fragen wir doch mal die Medizinerin, was man denn gegen diese Symptome alles tun kann.
36:29Also, letztendlich muss das natürlich jede Frau für sich selbst entscheiden.
36:33Mhm.
36:34Ja.
36:35Also, und Sie haben sich für die natürlichen Mittel entschieden?
36:39Ich probier's.
36:40Ja, das ist eben der Punkt.
36:43Man braucht Geduld.
36:45Also, nicht jedes Mittel hilft jeder Frau.
36:50Ja, das stimmt natürlich.
36:52Also, bei mir haben diese Naturmittel aus der Apotheke leider gar nicht geholfen.
36:58Ja, keine Wirkung.
37:00Vielleicht muss man ja daran glauben, damit es bleibt.
37:03Also, es hilft auf jeden Fall, daran zu glauben.
37:05Aber Carla ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ohne Glauben funktioniert.
37:09Naja, es gibt natürlich auch sowas wie eine Hormonersatztherapie.
37:12Ach ja, hat bei mir gar nichts gebracht.
37:14Ja, aber jede Frau muss ja auch selbst entscheiden, wie sie damit umgeht, hast du gesagt.
37:19Das stimmt.
37:20Also, ich hab mir für meinen Teil die Hammerpillen eingeworfen, ne?
37:25Davon muss ich natürlich unbedingt abraten.
37:27Ne, ich hab die aus den USA, ne?
37:29Und ja, die haben gleich geholfen.
37:31Lassen Sie auf, was Sie sagen.
37:32Wieso?
37:33In meinem Podcast wird offen geredet.
37:35Ja, aber doch nicht so offen.
37:37Du hast dir diese Pillen doch nicht eingesch...
37:39Deshalb waren deine Beschwerden so plötzlich weg.
37:48Und deshalb das Sodbrennen und dein unfassbares Rumgeiere.
37:51Carla, hast du die Tabletten genommen?
37:55Ich wusste einfach nicht, wie ich's dir sagen soll.
38:00Du warst so vehement gegen die Tabletten.
38:02Aus gutem Grund!
38:04Mensch, die sind in Deutschland nicht zugelassen!
38:06Ja, aber sie helfen!
38:07Sie helfen viel besser als Kräutertier oder irgendwelche Phytoöstrogene aus Leinsamen!
38:12Ich fass es nicht.
38:14Ja, mir tut es wirklich leid, dass sie jetzt umsonst hergekommen sind.
38:17Aber ich kann den Garten einfach nicht abgeben.
38:19Schade.
38:20Ja.
38:21Tut mir wirklich leid.
38:22Tschüss.
38:23Tschüss.
38:42dich Schade.
38:57Kochbeißt Du wissen Cocohne Teufel und Schade.
39:01Schade.
39:03Schade.
39:07Achso.
39:09Hi, here's Jonas. I'm not able to reach. Let me give you a message.
39:30Hey, Jonas, here's Tony. Also, you see, you probably see it on the screen.
39:35You, I'm just standing in the garden and the sun is just because today is a sunniger day, especially when you're in the garden.
39:47Yeah, the flowers are going to be, also, the flowers are going to be and the flowers are going to be.
39:54Yeah, I'm calling you, because I just wanted to say thanks for the garden and of course also for the money.
40:05And, yeah, the aubergine, which is also wonderful.
40:13Also, du weißt doch gar nicht, wie das ist, wenn man nicht schlafen kann, wenn man die ganze Zeit Schmerz hat und wenn man bei jeder Kleinigkeit ausrastet.
40:27Ja, das ist wirklich Scheuss.
40:29Natürlich weiß ich das. Ich hab doch mitbekommen, wie schlecht es dir geht.
40:32Es ist leicht zu sagen, hab Geduld, hör auf deinen Körper, wenn man das selbst nicht durchmachen muss. Du hast einfach keine Ahnung.
40:38Ich hab keine Ahnung. Ich bin Ärztin. Ich hab mir doch auch nicht den Arm ab, um rauszufinden, wie man ihn wieder annäht.
40:44Also, äh, ja, also, um das Ganze jetzt mal jetzt zusammenzulassen.
40:46Du hast doch selbst gesagt, dass die Wechseljahresbeschwerden noch gar nicht wirklich erforscht sind.
40:50Also bin ich jetzt hier dein Versuchskaninchen?
40:52Aber spinnst du?
40:53Du warst so verbohrt mit deiner Naturheilkunde. Ich hab mich doch gar nicht mehr getraut, irgendwas zu sagen.
40:59Also, jetzt reicht's, aber wenn du was anderes brauchst, dann rede mit mir, bevor du dir so einen illegalen Krempel einschmeißt.
41:05Moment, in den USA ist dieses Mittel auf jeden Fall legal.
41:09Ja, aber hier nicht. Haben Sie, Carla, das Zeug besorgt?
41:12Das war meine Entscheidung. Das war eine schlechte Entscheidung.
41:14Du hast selbst gesagt, jeder darf entscheiden, was er in den Wechseljahren zu sich nimmt. Das hast du doch selbst gesagt.
41:20Ja, natürlich, aber das bedeutet doch nicht, dass man vielleicht mal Rücksprache mit seinem Arzt hält.
41:25Und ich hab mich eben gegen deinen Rat entschieden.
41:28Carla, ich lass mich wirklich auf einiges ein.
41:30Aber wenn's um Medikamente geht, dann kenn ich mich aus. Ich hab das Ganze studiert.
41:33Ja, dann weißt du eben alles. Aber Fakt ist, mein Körper ist mein Körper.
41:39Warte! Worauf?
41:41Ich will, dass es dir gut geht. Aber ich will nicht, dass du diesen Scheiß einschmeißt.
41:47Vielleicht ist das bei Frau Böttcher gut gegangen.
41:49Wird bei mir auch gut gehen.
41:50Das weißt du doch noch gar nicht. Ich, es macht mich wahnsinnig, dass du mir nicht vertraust.
41:54Oh, das läuft ja noch.
42:09Olivia liebt dieses Buch. Und ich dachte mir, ich geb der Tagesmutter vielleicht auch ein Exemplar.
42:14Dann kann sie es ihr vorlesen und ihr so die Eingewöhnung ein bisschen erleichtern.
42:18Das wäre die gute Idee.
42:21Ah, hier.
42:22Hast du?
42:22Ja.
42:24Zum Hören und Fühlen.
42:25Ja, genau.
42:25Ganz klar.
42:28Mittlerweile tut Olivia auch so, als würde sie mir die Geschichte erzählen, wenn wir das...
42:31Echt?
42:33Ja, ja. Also es ist halt alles noch in ihrer Sprache, aber so ein authentisches...
42:37...kommt dann schon mal an.
42:41Süß.
42:42Meine Mutter hat gesagt, dass ich das früher auch immer gemacht habe, als sie mir das vorgelesen hat.
42:48Äh, soll ich dir das jetzt bestellen?
42:51Ja. Gerne.
42:52Ganz gerne.
42:55Na gut, sollte morgen auch schon da sein.
42:56Perfekt.
42:57Ja.
42:57Dann schönen Tag dir.
42:59Äh, ich wollte noch was fragen. Weißt du, wie es Valerie geht? Sie wirkte irgendwie fein so... geknickt.
43:05Ja, ich glaub's schon ein bisschen besser. Wir waren eine große Runde spazieren und...
43:09...jetzt versucht Olivia, sie auf andere Gedanken zu bringen.
43:13Kriegt das echt gut hin.
43:16Valerie ist schon was Besonderes, oder?
43:20Ja.
43:21Das ist sie.
43:23Ich mein, ich könnte sie auch häufig genug einfach liebend gern zum Mond schießen, aber das beruht wahrscheinlich auf Gegenseitigkeit.
43:30Ich weiß nicht. Ich find einfach, dass es total gut tut, mit ihr zu sprechen.
43:35Also weißt du, grad mit dem Kind und so.
43:38Ja.
43:41Ja, die Zeit mit Valerie und Olivia hat ja nie eine ganze Menge verheldenbart.
43:46Und ich weiß, dass es jetzt banal klingt, aber...
43:50...reden hilft.
43:52Vor allem, wenn man ehrlich sein kann.
43:53Ja.
43:55Ich finde, das ist meistens das Schwerste.
43:58Ehrlich zu sich selbst zu sein.
44:00Ich habe wirklich versucht, ehrlich zu sein, aber ich hatte keine Chance.
44:13Wie meinst du das?
44:13Du warst zu vehement gegen die Pillen.
44:21Was soll ich denn machen?
44:24Mit mir reden, so wie wir es immer machen.
44:28Na klar.
44:30Aber alle Argumente sind ja auf deiner Seite, während ich hier in meinem Hormonchaos...
44:33Vielleicht ist es nicht vernünftig, die Pillen zu nehmen, aber was ist an den Wechseljahren schon vernünftig?
44:41Sie sind einfach nur schrecklich.
44:45Und Britta, durch die Pillen geht es mir besser.
44:47Ich habe keine Schmerzen mehr.
44:49Ich kann schlafen.
44:50Ich...
44:50Ich habe keine Hitzeballung.
44:54Ich verstehe trotzdem nicht, warum du mich angelogen hast.
44:56Britta, ich glaube, wir brauchen eine Pause.
45:19Ja dann, viel Freude mit dem Buch.
45:20Vielen Dank.
45:21Danke.
45:22Ciao.
45:22Moin.
45:26Ein Paket.
45:31Ein Autogramm, bitte.
45:32Ja.
45:34Okay.
45:35Okay.
45:36Danke schön.
45:36Danke.
45:37Ciao.
45:37Tschüss.
45:52Ich mache jetzt mal mein Handy aus.
46:18Vielleicht ist da schon was dran an dem, was du sagst.
46:42Es ist nicht so, dass ich dich nicht verstehe.
46:47Ich weiß.
46:47Du gibst einfach keine Ruhe, bis für alles eine gute Lösung gefunden wurde.
46:53Meist schaffst du es ja auch.
47:02Dieses Warten macht mich verrückt.
47:04Warten und nichts tun zu können.
47:07Weißt du, ich denke irgendwie immer, ich...
47:37Ich müsste für Jess da sein, sie verstehen.
47:42So oft wie möglich mit ihr reden.
47:47Sie weiß es mit Sicherheit zu schätzen.
47:49Aber ehrlich gesagt, also ich will natürlich für sie da sein.
47:54Aber vielleicht mache ich das auch aus der Hilflosigkeit heraus,
47:57dass ich einfach überhaupt keinen Einfluss auf ihre Entscheidung habe für unser...
48:01Für das Kind.
48:02Das ist die Mailbox von Lu Mahler.
48:13Hinterlassen Sie mir gerne eine Nachricht.
48:15Ich rufe dann zurück.
48:16Ähm, hi Lu.
48:20Äh, können wir uns treffen?
48:24Ich...
48:25Ich muss mal durch reden.
48:27Na?
48:35Na?
48:36Ja?
48:36Zurück von deiner Shopping-Tour.
48:38Shopping-Tour?
48:39Special Edition.
48:41Kofferset Deluxe in rosa.
48:42Das ist nicht mein...
48:43Ach, komisch nur, dass dein Name auf dem Lieferschein steht.
48:45Valerie Böttcher, hä, das kann nicht sein.
48:51Mafia-Methoden bei der MK?
48:54Umweltaktivistin Julina B. berichtet von Bestechungsversuchen,
48:58um Umweltauflagen zu umgehen.
49:00Ich hab dir doch gesagt, dass das eine bescheuerte Idee ist mit dieser Spende.
49:03Ich hab geschlossen.
49:04Ich will Kontakt zu dem Kind haben.
49:07Und ich will sehen, wie es aufwächst.
49:09Hast du mit Lu und Daniel schon gesprochen?
49:13Nee.
49:14Das ist für den Wahnsinn.
49:15Ich kann einfach ein neuer, kleiner Mensch in meiner Welt.
Comments