00:00Donald Trump sorgt erneut für Aufregung, diesmal mit einem Plan, der für grenzenlose
00:08Empörung sorgt. Der US-Präsident möchte eine umstrittene Christoph-Columbus-Statue
00:13auf dem Gelände des Weißen Hauses aufstellen lassen. Die Statue hat eine bewegte Geschichte.
00:19Ursprünglich wurde sie 1984 unter Präsident Ronald Reagan enthüllt. Doch im Sommer 2020,
00:26während der Black Lives Matter-Proteste, wurde sie von Demonstranten gestürzt und im Hafen von
00:31Baltimore versenkt. Für viele war das ein Symbol gegen Columbus' Rolle bei der Unterdrückung und
00:37Versklavung indigener Völker. Doch für andere, vor allem für italienisch-amerikanische Geschäftsleute
00:43und Politiker, hat die Statue eine ganz andere Bedeutung. Sie sehen in Columbus einen Helden,
00:50der für die Geschichte der italienischen Einwanderer in den USA steht. Unternehmer Bill Martin und
00:55seine Mitstreiter investierten über 100.000 Dollar, um die Statue zu bergen und zu restaurieren.
01:01Für sie geht es nicht um die Entdeckung Amerikas, sondern um die Anerkennung ihrer eigenen Wurzeln.
01:08Das Weiße Haus betont, dass Columbus in den Augen von Präsident Trump ein Held sei und
01:13weiterhin als solcher geehrt werde. Sprecher Davis Ingle wollte sich zu den konkreten Plänen zwar nicht
01:19äußern, doch die Botschaft ist klar. Trump setzt ein Zeichen. Und das sorgt für heftige
01:24Reaktionen. In den sozialen Medien überschlagen sich die Kommentare. Viele Nutzer zeigen sich
01:30fassungslos und schockiert. Sie werfen Trump vor, absichtlich zu provozieren und die Geschichte
01:35zu ignorieren. Für sie ist die geplante Statue ein Rückschritt und ein Affront gegenüber den Opfern
01:41der Kolonialisierung. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
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