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Nachrichten des Tages | 4. Februar 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 4. Februar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:00Die deutschen Behörden haben einen 37-jährigen Rumänen und einen 54-jährigen Griechen festgenommen,
00:06denen Sabotageakte gegen Eigentum der deutschen Marine im Hamburger Hafen vorgeworfen werden.
00:13Die Festnahmen erfolgten in Hamburg und in einem Dorf in Griechenland.
00:17Dem Bericht zufolge sollen die beiden Männer kleinere Kriegsschiffe, sogenannte Korvetten, manipuliert haben,
00:22die sich in einer Werft befanden.
00:24Sie sollen Frischwasserleitungen beschädigt, Tankdeckel entfernt und Sicherungsautomaten für die Bordelektronik außer Betrieb gesetzt haben.
00:34Die deutsche Marine verfügt derzeit über fünf Korvetten, die für Küsten- und Randmeeroperationen
00:39sowie Überwachungs- und Kampfaufgaben in küstennahen Bereichen konzipiert sind.
00:45Nun soll herausgefunden werden, wie die Auftraggeber der Sabotageakte waren.
00:49Die EU-Außenbeauftragte Kaya Kalas hat Forderungen nach einer europaweiten Armee zurückgewiesen.
00:58Sie warnte, ein solcher Schritt könnte gefährliche Lücken in der NATO-Befehlskette schaffen.
01:03Kalas äußerte sich auf einer Sicherheitskonferenz in Norwegen.
01:06Dort wurde auch vor einer möglichen Verschiebung der US-Prioritäten gewarnt.
01:11Norwegens Ministerpräsident Jonas Garstöre sagte,
01:14sein Land überwache russische Atom-U-Boote, die nur 100 Kilometer entfernt seien.
01:18Er widersprach der Behauptung von Präsident Trump,
01:21die europäischen NATO-Mitglieder leisteten nur einen geringen Beitrag.
01:25Störe verwies zudem auf eine bevorstehende Bündnisübung in Nordnorwegen und Finnland.
01:30An dem Manöver sollen 25.000 Soldaten teilnehmen.
01:34NATO-Generalsekretär Mark Röthe erklärte,
01:37Europa könne sich ohne die Unterstützung der USA nicht verteidigen.
01:40Er forderte die EU auf, ihre Militärausgaben mehr als zu verdoppeln, um unabhängiger zu werden.
01:45Kallers wies den Eindruck einer Spaltung zwischen NATO und EU-Mitgliedern zurück.
01:50Schweden und Dänemark werden gemeinsam mobile Flugabwehr-Artilleriesysteme
01:57im Wert von 245 Millionen Euro für die Ukraine beschaffen.
02:02Schweden steuert 199 Millionen Euro bei, Dänemark den Rest,
02:06wie beide Verteidigungsminister an diesem Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt gaben.
02:10Die Plattform könne sowohl Marschflugkörper als auch Drohnen mit großer Reichweite abschießen.
02:15Eine Fähigkeit, die die Ukrainer angesichts der zunehmenden russischen Langstreckenangriffe bräuchten,
02:21so der schwedische Verteidigungsminister.
02:45Das System sei in Rekordtempo entwickelt und auf Basis der ukrainischen Erfahrungen aus dem Krieg angepasst worden,
02:55erklärte Paul Jonsson.
02:58Der ukrainische Präsident Volodymyr Silensky hat seine Verbündeten wiederholt
03:02um Hilfe bei der Stärkung der Luftabwehr des Landes gebeten.
03:05In Kiew empfing Silensky NATO-Generalsekretär Mark Rutte,
03:11um der gefallenen Soldaten seines Landes zu gedenken.
03:15Beide stellten an einem Mahnmal für die Kriegsopfer der Ukraine Kerzen auf,
03:20während in der Hauptstadt Luftschottsirenen heulten.
03:22SpaceX hat damit begonnen, Russland an der Nutzung des Satelliteninternets Starlink
03:35zur Steuerung von Angriffsdrohnen über der Ukraine zu hindern.
03:39Der ukrainische Digital- und Verteidigungsminister Mikhailo Fedorov spricht von ersten Erfolgen.
03:44In den vergangenen Tagen sei kein Ukrainer durch russische Drohnen getötet worden, die Starlink nutzten.
03:49Fedorov hatte SpaceX kontaktiert, nachdem Hinweise aufgetaucht waren,
03:54dass russische Truppen Starlink-Terminals auf Drohnen montieren.
03:57Diese können niedrig fliegen, sind weitgehend resistent gegen elektronische Störmaßnahmen
04:02und über große Distanzen einsetzbar.
04:04SpaceX-Chef Elon Musk bestätigt den sozialen Medien,
04:07Maßnahmen gegen die unbefugte Nutzung durch Russland ergreifen zu wollen.
04:10Künftig will die Ukraine alle Starlink-Terminals anhand einer staatlichen Whitelist überprüfen.
04:15Nur registrierte Geräte sollen aktiv bleiben.
04:18Ziel ist es, die militärische Kommunikation der Ukraine zu sichern
04:22und Russland einen technologischen Vorsprung zu verwehren.
04:31US-Präsident Donald Trump hat angekündigt,
04:34die Zölle auf Waren aus Indien von 25 auf 18 Prozent zu senken.
04:39Trump sagte, Indien werde außerdem damit beginnen,
04:41seine Einfuhrabgaben auf US-Waren auf null zu reduzieren.
04:44Die Entscheidung folgt auf eine Zusage von Indiens Premierminister Narendra Modi.
04:50Demnach will Indien künftig kein russisches Öl mehr kaufen.
04:53Trump hatte das seit langem gefordert.
04:55Seit Beginn von Russlands groß angelegten Angriffskrieg gegen die Ukraine
04:58hat sich Indien zu einem wichtigen Abnehmer günstigen russischen Öls entwickelt.
05:03Damit verschaffte das Land Moskau einen entscheidenden Exportmarkt,
05:06während viele Staaten versuchten, ihre Abhängigkeit von Russland zu verringern.
05:10Trump hat wiederholt betont, dass aus seiner Sicht ein Angriff auf Russlands Öleinnahmen
05:15der wirksamste Weg sei, Moskau zu einem Ende des Krieges gegen die Ukraine zu bewegen.
05:20In einem Beitrag auf Truth Social schrieb Trump,
05:22die Zollsenkung werde helfen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
05:26Modi erklärte, er freue sich über die Entscheidung und lobte Trumps Führung.
05:30Die Einigung fällt mit geplanten Dreiergesprächen zwischen Kiew, Moskau und den USA in dieser Woche zusammen.
05:40Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr kündigte der amerikanische Präsident immer wieder neue Zölle an.
05:46Das wirkt sich weltweit auf Volkswirtschaften aus und veranlasst,
05:49Staats- und Regierungschefs nach alternativen Handelspartnern zu suchen
05:52oder die Zukunft offener Märkte anzuzweifeln.
05:56Dabei sei die Ausweitung des Welthandels positiv für die Menschen weltweit,
05:59betonte OECD-Generalsekretär Matthias Kormann in unserer Sendung Europe Today.
06:03Um das Beste anzuzweifeln,
06:33aus einem offenen Markt zu machen und neben den Großmächten Einfluss ausüben zu können,
06:38schlug Kormann vor, auf den ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, zu hören.
06:44Draghi, einst auch italienischer Ministerpräsident, hatte diese Woche erklärt,
06:48die moderne Zeit mache es erforderlich, dass Europa sich von einer Konföderation zu einer Föderation wandle,
06:54um Deindustrialisierung und Niedergang zu vermeiden.
07:03Nach Ansicht von Kormann ist Europa nach wie vor ein erfolgreicher Kontinent.
07:12Er räumte jedoch ein, dass es Herausforderungen zu bewältigen habe,
07:15damit die Europäer auf die sich ändernden Umstände reagieren können.
07:33Pedro Sanchez, who hat eine sehr active voice in der Region.
07:38Er hat für die zwei-State Lösung für die Palästinien und auch war sehr critical für die Krieg in Gaza.
07:45Also on the agenda, this is really a question permeating this conference and the region beyond the UAE,
07:52but also the Gulf, is the situation in Iran.
07:55As you know, talks are expected to take place this week between a U.S. delegation and authorities in Iran.
08:02There's a question as to whether or not talks to restart a nuclear deal can take place
08:07and de-escalate the situation in the country, which of course escalated after Iran cracked down violently on protesters.
08:14Also remember that President Trump has been clear and repeated many times
08:17that Iran cannot have a nuclear weapon and will never be allowed to have a nuclear weapon.
08:22In this region, of course, the question is whether or not military escalation and conflict can still be avoided.
08:29The other big subject very much on the diplomatic front is Ukraine
08:33because this country, the UAE and Abu Dhabi in particular,
08:36will now host another round of talks between the Ukrainians and the Russians.
08:40Yesterday, the Ukrainian president, Volodymyr Zelensky, said the Russians,
08:44if they take the right steps, they can still potentially lead the way to an acceleration in the talks towards a peace deal,
08:52but also said that up until now, Russians had not really changed their goals.
08:56And this, of course, is happening in a very difficult context for the Ukrainian people
08:59with temperatures dropping below 20 percent, the energy infrastructure heavily damaged.
09:03And that means there is a population currently now freezing in Ukraine.
09:09I should also stress a note.
09:10The German chancellor yesterday said that this is no longer the moment
09:13and it is not the right time for the Europeans to engage directly with the Russians,
09:18suggesting that the Kremlin has not moved an inch from, quote, their maximalist goals.
09:23Die Polizei hat die Pariser Büros von Elon Musks Social Media Plattform X durchsucht.
09:32Die Operation ist Teil der Ermittlungen wegen algorithmischer Verzerrungen auf der Plattform
09:36sowie wegen angeblicher Einmischung in deren Verwaltung seit der Übernahme durch Musk.
09:41Die Pariser Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Durchsuchungen mit Unterstützung von Europol
09:46und der Cybercrime-Abteilung der französischen Polizei durchgeführt werden.
09:50Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor erklärt, es gebe Aussagen von zwei Personen,
09:55nach denen der Algorithmus von X möglicherweise für ausländische Einmischung genutzt wurde.
10:00Die Ermittlungen wurden ausgeweitet, nachdem weitere Beschwerden über den KI-Chatbot der Plattform Grog eingegangen waren.
10:07Darunter Behauptungen, dass er Inhalte verbreite, die den Holocaust leugnen, sowie sexuelle Deepfakes.
10:13In jüngerer Zeit stand Grog weltweit in der Kritik,
10:15da es gefälschte sexuelle Darstellungen insbesondere von Frauen, Kindern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erstellte.
10:21Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und die frühere Außenministerin Hillary Clinton
10:31haben sich bereit erklärt, in einer Untersuchung des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein auszusagen.
10:37Vorausgegangen war ein Verfahren wegen Missachtung des Kongresses.
10:40Angestoßen hatte es der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, James Comer,
10:44nach monatelangen politischen Auseinandersetzungen.
10:47Comer brachte den Antrag vor den Regelausschuss des Repräsentantenhauses.
10:51Noch nie hat der Kongress einen ehemaligen Präsidenten wegen Missachtung des Kongresses angeklagt.
10:56Das Verfahren soll die Aussagepflicht durchsetzen und kann hohe Geldstrafen sowie Haftnachsicht ziehen.
11:04Der republikanische Abgeordnete erklärte, er werde die Missachtungsanträge gegen die Clintons vorerst nicht zurückziehen.
11:10Zuvor hatte das Ehepaar versucht, ihre Kooperation in anderer Form als durch eine Aussage zu regeln.
11:16Das lehnte Comer ab.
11:17Eine Abstimmung im Repräsentantenhaus könnte für die Clintons dennoch heikel werden.
11:23Neun demokratische Mitglieder des Aufsichtsausschusses unterstützten den Antrag gegen Bill Clinton,
11:28drei gegen Hillary Clinton.
11:31Bill Clintons gut dokumentierter Kontakt zu Jeffrey Epstein in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren
11:38rücken damit erneut in den Fokus der Republikaner, die eine konsequente Aufarbeitung des Epstein-Komplexes fordern.
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