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00:00If we don't want, that Johansson is out of the way,
00:03then the Tower can't be in Emilias' name.
00:08Yeah, that's really nice.
00:12You're a great businessman.
00:14With a huge advertising campaign and a great model.
00:17Julius, that with Lucca you got in the wrong place.
00:21That's nothing real.
00:23Just an affair.
00:25Meant you, I wish you a second child with you?
00:28I don't.
00:33You do it right?
00:34Of course.
00:45You're super sweet.
00:58I'm running on.
01:01I'm running on the way.
01:03I'm running on the way.
01:05I'm running on the way.
01:07At this tower, it's about my mother's hand.
01:19I don't know what you've been doing.
01:22Why I haven't come seen it.
01:25Richard, what have we for options?
01:29We need a new building with his name.
01:33Er will seinen Namen auf dem Tower lesen.
01:37Das ist nicht verhandelbar, das hat er mir klipp und klar gesagt.
01:39Wir haben uns für den falschen Investor entschieden.
01:43Mein Fehler, es tut mir leid.
01:46Was ist denn los?
01:48Du gibst doch sonst nicht so schnell auf, das ist dein Kandidat.
01:52Ich habe Johansson immer für einen vernünftigen Mann gehalten.
01:55Er hat mich getäuscht.
01:58Ich schlage vor, wir geben den Emilia-Kaiser-Tower auf.
02:02Dazu bin ich nicht bereit.
02:13Gefällt er dir?
02:15Ist das denn wichtig?
02:17Also, muss der nicht euch gefallen?
02:20Ja, entschuldige, du hast recht.
02:22Da ist meine Begeisterung mir durchgegangen.
02:24Kein Problem.
02:25Ich habe halt einfach gar keine Verbindung zu den Wesen in mir, deswegen.
02:28Du, das ist ja vielleicht auch gar nicht so schlecht.
02:31Guck mal, das ist ja süß, da muss die Verkäuferin mir da reingetan haben als Geschenk.
02:40Das ist in der Fall die gute Idee.
02:42Das könnte ich auch machen.
02:43Immer wenn jemand ein Blind Date kauft, dann kriegt er einen Bleistift dazu.
02:46Klar.
02:47Na ja, ich muss jetzt eh erst mal schauen, wie sich die Blind Dates verkaufen.
02:52Ich werde jetzt wieder rein.
02:53Okay.
02:54Bis dann.
02:55Ciao.
02:56Ciao.
02:57Ciao.
02:58Ciao.
02:59Ciao.
03:00Uh, du bist hart am Schuffen.
03:06Das ist nett zur Ballon.
03:09Das hat aber nichts mit der Hofarbeit zu tun.
03:12Die Tabletten von Frau Baumbach funktionieren einfach nicht.
03:15Ist das normal?
03:16Ja, doch nicht sofort.
03:17Jetzt lass das mal stehen.
03:18Ich mach uns einen Salbei-Tee, der hemmt den Schweiß.
03:20Hilft bei mir auch nicht.
03:21Hast du dir nochmal die Aufzeichnung aus dem Kloster angeguckt?
03:26Es ist einfach nur Zeit und Energieverschwendung.
03:28Wir haben doch nichts gefunden.
03:30Nur die Kritzelein einer Verrückten.
03:32Also hat sich Katharinas Geist nicht nochmal bei dir gemeldet.
03:35Er hat mich im Stich gelassen.
03:36Wirklich.
03:37Ich dachte, ich decke das Geheimnis einer besonderen Frau auf.
03:42Aber sie war verrückt.
03:44Okay.
03:45Naja, wenn du das wirklich glaubst, dann kannst du ja die gestohlenen Aufzeichnungen ins Kloster
03:49zurückbringen.
03:50Die Äbtissin weiß und wusste nichts von den Papieren.
03:53Also, ich behalte sie.
04:07Wie du Sort bringen, was ist passiert?
04:17Das traut er sich nur, weil ich eine Frau bin.
04:21Von wem sprichst du?
04:23Sören Johansson.
04:25Er will nicht nur in den Tower investieren.
04:27Nein, weit gefehlt.
04:29Er erklärt sich bereit, die gesamten Kosten für die geforderte Infrastruktur am Endufer zu übernehmen.
04:36Klingt so schön, um wahr zu sein.
04:39Und, wo ist der Haken?
04:41Unser Tower soll den Namen seiner Firma tragen.
04:46Nicht mit mir.
04:48Wer ist dieser Sören Johansson überhaupt?
04:51Und, wie bist du an ihn geraten?
04:53Über Richard.
04:55Seine geschäftliche Reputation war einwandfrei.
04:58Sie kennen sich aus Kalifornien.
05:00Ich war froh, einen Großinvestor gefunden zu haben.
05:03Tja, was hat ein kalifornischer Investor davon, wenn ein Turm in Lüneburg seinen Namen trägt?
05:09Es liegt doch auf der Hand.
05:11Männliche Eitelkeit.
05:14Victoria, wir haben dieses Gespräch schon einmal geführt, vor ein paar Tagen.
05:17Aber ich frage dich trotzdem noch einmal.
05:19Muss es dieser Turm am Elbufer sein?
05:22Ich bin es meiner Mutter schuldig.
05:25Ich muss eben dieses Denkmal bauen.
05:28Noch vor ein paar Tagen wolltest du den Turm überhaupt nicht bauen.
05:31Die Idee ist doch überhaupt erst aufgekommen, weil Richard bei einer nicht abgesprochenen Pressekonferenz dieses Projekt lanciert hat.
05:37Ja, und da hatte Richard sehr recht. Seit ich den Tech Campus übernommen und wieder abgestoßen habe, ist der Ruf der MK angekratzt.
05:49Ich muss die Firma an der Spitze halten. Ich brauche diesen Tower unbedingt.
05:55Was sagt dein Sohn dazu? Also immerhin hat er dir diesen Investor empfohlen.
06:03Richard sagt abstoßen.
06:06Tatsächlich.
06:13Also, du bist nicht schwanger?
06:16Nein.
06:19Und wie geht es jetzt weiter?
06:21Gar nicht.
06:23Also, es war ja von Anfang an klar, dass Simon und ich das finden müssen.
06:27Hin und wieder mal.
06:29Mama wird schwer enttäuscht sein.
06:32Das glaube ich auch.
06:34Na?
06:40Ey, lass doch mal.
06:43Ich will kuscheln.
06:44Oh.
06:46Richard.
06:48Mo.
06:52Er will die Lizenz für unseren Heidesommer verkaufen.
06:56Es bedeutet ihm nichts mehr.
06:58Oh.
06:59Das tut weh.
07:00Er ist Geschäftsmann.
07:01Das hat mit dir doch gar nichts zu tun.
07:04Der erste gemeinsame Ausflug in die Heide.
07:08Es war so unbeschreiblich schön.
07:10Und dann hat er diesen Sommertag in der Heide in einem Duft eingefangen.
07:14Und dir geschenkt.
07:16Der Heidesommer war der Startschuss für seine Karriere.
07:18Der Startschuss für unsere Liebe.
07:20Ich glaube, ich werde nie über ihn hinwegkommen.
07:27Aber ich wollte eben Kinder.
07:29Ich nicht.
07:31Na dann ist ja gut, dass ich das mit deiner Schwangerschaft erledigt bin.
07:34Schweine?
07:35Ja, nee.
07:36Das war nur so ein Aufreger.
07:38Also Simon und ich, das würde niemals funktionieren.
07:41Ich werde nie jemanden finden.
07:45Der deinen Ansprüchen genügt.
07:47Das muss ich sagen.
07:49Dieser ganze Beziehungskram ist doch Mist.
07:51No love, no pain.
07:53Und was mit Bonsai-Torn?
07:55Wahre Liebe gibt's doch nur im Märchen.
07:58Hallo, die Dame.
08:00Soll dich von Richard küssen?
08:02Muah.
08:04Und der ist von mir.
08:08Hast du ihn getroffen?
08:10Telefoniert.
08:12Ja.
08:14Und jetzt ist ja nichts, muss ja weg.
08:16Was hältst du von Grünkohl?
08:18Mit Kartoffeln, leicht karamellisiert und Kochwurst.
08:23Ja, gern, wenn du togst.
08:26Dein Bruder war merkwürdig schwammig am Telefon.
08:30Ich hab mal nach dem Stand von Mia Kaisertauer gefragt.
08:33Wird gebaut? Wann wird gebaut?
08:36Und?
08:38Was hat er gesagt?
08:39Gute Frage.
08:40Es klang so wie, äh, es gibt Hürden, aber läuft wohl.
08:45Ich werd auf jeden Fall mal die Entwürfe überarbeiten.
08:49Mh.
08:51Alles nur immer kleiner, hm?
08:52Nee, im Gegenteil.
08:54Größer und deutlich auf ne Weib die Finanzele abgestimmt.
08:57Ah, Victorias Handschrift.
09:00So.
09:02Wie macht das für ihre Mutter?
09:04Es scheint dir tatsächlich sehr wichtig zu sein.
09:06Ich frag mal nicht, wo das Geld herkommt.
09:09Darum müssen sich Victoria und Richard kümmern.
09:11Ich bin nur Architekt.
09:13Also, Brainstorm beim Kochen.
09:16Was wünscht sich Frau in ihrem Büro, im Geschäft?
09:20Wie wohnt Frau als Single, als Paar, als Familie?
09:23Familie.
09:27Hilf mir, Lou. Ich brauch dein Insiderwissen.
09:32Ähm, weiblicher Stil in der Architektur?
09:36Ja.
09:38Wenn man sich zum Beispiel Jazz-Buchladen anschaut, dann ist man relativ schnell bei Puppenhaus.
09:42Wie kommst du denn jetzt darauf?
09:43Nur als Beispiel.
09:45Wie würde zum Beispiel ein Buchladen aussehen im Vemia-Kaiser-Tower?
09:49Oder Jazz-Wohnung.
09:51Oder überhaupt ne Wohnung für Schwangere.
09:55Alles okay?
09:57Wenn der Tower fertig ist, dann ist Jazz längst nicht mehr schwanger.
10:01Ja.
10:02Bestimmt.
10:13Hey.
10:19Wer bist du denn?
10:29Du denn? Bist du ganz alleine hier etwa?
10:32Hallo.
10:33Max, da bist du ja.
10:35Hallo.
10:36Entschuldigen Sie bitte, das ist Max, mein Pferd.
10:38Oh.
10:39Hat er Sie belästigt?
10:40Äh, nein, nein, aber ist er Ihnen abgerauen?
10:44Ja.
10:45Er ist ein Freigeist.
10:46Er macht gerne mal, was er will.
10:47Aha.
10:48Sehen Sie?
10:49Ja, ich sehe.
10:50Er kommt halt auch mal in die Gegend.
10:51Vor allem, wenn er irgendwo neu ist.
10:52Ah, Sie sind nicht von hier.
10:54Sonst werden wir uns sicher ja schon mal begegnen.
10:56Max?
10:57Ja, richtig.
10:58Ich gebe einen Reitkurs auf dem Gestüt hinter diesem Hof.
11:00Ah, gut.
11:01Dann sollten Sie Ihren Schülern gleich mal beibringen, dass Sie die Pet-Obs richtig schließen.
11:05Ich suche noch ne Unterkunft.
11:07Haben Sie einen Tipp?
11:08Äh, es gibt in Lüneburg ein richtig gutes Hotel mitten in der Stadt?
11:11Hm.
11:12Ich bin lieber auf dem Land.
11:14Ja, äh, warum schlafen Sie nicht hier?
11:17Mir gehört der Hof.
11:19Sie werden mit dem Zimmer?
11:20Sie werden mein erster Gast.
11:23Wäre meine Ehre.
11:26Danke, Max.
11:30Sehr rum.
11:31Bleib locker.
11:33Sie wählen den Tower.
11:34Und Sie wählen, dass er Emilia Kaiser heißt.
11:38Ein, das ist ein Denkmal für Ihre Mutter.
11:43Post es, was es wolle.
11:45Sie wird dich als Investor loswerden wollen.
11:47Und den einzigen Ausweg, den sie dann noch hat, um an Krone zu kommen, ist die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.
11:54Was?
11:55Ich würde ihr die AG sicher nicht nochmal vorschlagen.
11:58Sie wird selbst drauf kommen.
12:01Gut.
12:02Ich halte dich auf dem Laufenden.
12:05Bis dann.
12:06Wie geht's dir?
12:07Gut.
12:08Danke der Nachfrage.
12:09Die Augen sicherlich auch.
12:10Im Gegensatz zu Viktoria.
12:11Du hast schon davon gehört?
12:12Ich kann nur hoffen, dass Viktoria die Finger von dem Bau dieses Turmes lässt.
12:14Meine Meinung.
12:15Ich habe ihr geraten, dieses Projekt zu canceln.
12:16Und wieso verkündest du denn auf einer Pressekonferenz, die in Viktoria nicht abgesprochen war, den Bau eines
12:19Towers am Elbufer?
12:20Die Pressekonferenz war Teil einer dringend benötigten Mobilität der
12:43the building of a tower on the Elbufer?
12:46The conference conference was part of a dringend
12:48a PR-action for the MK.
12:50You knew that Victoria
12:52at the end of an Emilia-Kaiser-Gedächtnis-Turman
12:55would not say no.
12:57That could be.
12:58But that she's so in the Risiko,
13:00it doesn't fit.
13:01If the turman really built,
13:05what would that bring to you about?
13:08Yes.
13:12Ganz ehrlich, Gunther?
13:14Nichts.
13:16Wenn Victoria diesen Tower baut,
13:18und ich hoffe inständig, sie tut es nicht,
13:20dann hat es keinen Einfluss auf meine Position.
13:22Victoria entscheidet alles allein.
13:25So siehst du das.
13:38Hey, Scheffel.
13:43Jonas.
13:44Na, da bist du ja.
13:45Dann kann ich ja jetzt Feierabend machen.
13:47Jetzt schon?
13:48Na klar.
13:49Ich habe die ganze Mittagspause durchgearbeitet.
13:53Boah, der hat aber auch schon mal bessere Zeiten gesehen, ne?
13:56Hm.
13:57Am Anfang habe ich ihn richtig umsorgt,
13:59aber nachdem Tom sich auch nach Wochen nicht gemeldet hat,
14:03habe ich ihn vergessen.
14:06Was?
14:07Den Bonsai oder Tom?
14:09Hm.
14:10Beide.
14:13Ähm, diese Setzlinge hier, die sind vorhin gekommen,
14:17die sind fürs Gut von Frau Kaiser.
14:19Endlich.
14:20Ja, ganz schön viele.
14:21Ja, sie sind richtig schwer zu kriegen,
14:23deswegen habe ich gleich ein paar mehr bestellt.
14:25Aus Weilheim?
14:26Mhm.
14:27Einmal quer durch die Republik.
14:28Kannst du die bitte einsetzen?
14:29Ja klar, aber nicht heute.
14:33Es soll morgen regnen, deswegen wäre es gut,
14:35wenn die Setzlinge heute schon in die Erde kommen.
14:37Okay.
14:38Dann mache ich das gleich morgen vor dem Regen.
14:41Okay.
14:44Bis dann.
14:49Ja?
14:50Ihr wollt doch raus.
14:51An die frische Luft.
14:54Ist es schön, wenn ihr spielt, aber denkt an Hermine,
14:56muss noch mal raus.
14:57Ja?
14:58Geht ja.
15:06Es ist unfassbar, was die Jungs mittlerweile an Mengen verputzen.
15:08Ja.
15:09Einmal kochen, zweimal essen, ist nicht mehr.
15:11Hätte ich ja beinahe vergessen.
15:12Ich habe noch eine Überraschung für dich.
15:26Tada!
15:28Gefällt er dir nicht?
15:31Oder bist du sauber, weil ich ihn allein gekauft habe?
15:34Du, das ist unsere Tradition.
15:38Wenn wir wussten, es gibt ein Baby, dann gab es einen Strampler.
15:42Aber dieses Mal bin ich nicht schwanger.
15:45Er ist trotzdem für unser Baby.
15:47Und es wird diesen Strampler tragen, wenn wir es vom Krankenhaus nach Hause bringen.
15:51Ich habe den übrigens Jazz gezeigt.
15:54Ich war vorhin zufällig am Buchladen.
15:56Da lässt er ihr Gesicht ziehen sollen.
15:57Die konnte damit nichts anfangen.
16:00Gefällt er dir?
16:05Er ist wunderschön.
16:06Er ist wunderschön?
16:07Mhm.
16:09Die Ton.
16:15Ja, es ist alles improvisiert, vielleicht spontan.
16:18Alles bestens und sehr besonders.
16:22Wenn Sie Frühstück wollen, kein Problem.
16:24Und mittags koche ich übrigens auch.
16:26Machen Sie sich meinetwegen bitte keine Umstände.
16:28Das Bistro ist mittags geöffnet.
16:29Es kommen jetzt Spaziergänger, Reiter und vermehrt Jugendliche.
16:33Hat sich wohl herumgesprochen, dass ich ganz gut koche.
16:36Na, dann kann ich mir das ja nicht hingehen lassen.
16:38Wie heißt denn Ihr Bistro?
16:39Galilea.
16:41Die weibliche Form des großen italienischen Gelehrten.
16:45Interessieren Sie sich für Astronomie, Frau Sarabacos?
16:49Der Name war in einem Holzbacken eingeritzt und ich fand ihn einfach passend.
16:54Sie haben wirklich einen wunderschönen Auf.
16:58Ja, aber manchmal spukt es Sie auch.
17:00Ach ja? Sie machen mich neugierig.
17:02Ich könnte abends mal für uns kochen.
17:04Und dann würde ich Ihnen das alles erzählen.
17:07Sehr gerne.
17:09Gut.
17:12Ich könnte abends mal für uns kochen.
17:18Na komm.
17:19Oh ja.
17:21Den hat Charlie einen gehabt, als ich aus dem Krankenhaus abgeholt habe.
17:37Oh ja.
17:38Erinnerst du dich?
17:40Und der war damals viel zu groß.
17:41Unfassbar, oder?
17:43Wo ist denn Pelles erster Strampler?
17:46Keine Ahnung, der muss auch da drin sein.
17:48Also weggegeben habe ich ihn nicht.
17:50Ah, hier.
17:53Weißt du noch, wie verknallt Richard in Pelle war?
17:56Oh ja.
17:57Und später auch in Charlie.
17:59Na ja.
18:01Eigentlich wickeln sie ihn ja immer noch mit links um den kleinen Finger.
18:04Das wird mit dem nächsten Baby nicht anders sein.
18:06Das glaubt mal.
18:12Was ist los, Lou?
18:14Du warst vorhin schon so komisch.
18:18Komm, wir erzählen uns immer alles.
18:19Also gut, ich habe euch gesehen.
18:24Vor dem Buchladen.
18:26Wie du Jess den Strampler gezeigt hast.
18:29Du hast uns beobachtet?
18:31Warum bist du nicht rübergekommen?
18:36Ich kann es dir nicht sagen, ich verstehe es selber nicht.
18:39Ich habe hier einen Strampler gezeigt.
18:42Ich weiß.
18:44Es war nur so, irgendwie...
18:46Ihr beide und der Strampler.
18:51Es ist unser Kind.
18:54Jess bekommt es nur, weil wir es uns wünschen.
18:58Und ich will es mit keiner anderen Frau großziehen als mit dir.
19:01Weil ich dich liebe.
19:03Dich.
19:07Ich liebe dich.
19:11Dich.
19:12Ich liebe dich auch.
19:16Sehr.
19:21Und es wird bestimmt sehr aufregend mit Nummer drei.
19:33Das ist doch nicht wahr.
19:35Jetzt hat so ein dummer Gaul mein ganzes Beet kaputt gemacht.
19:38Der dumme Gaul heißt Max.
19:42Entschuldigen Sie bitte.
19:44Er ist neu hier und kennt die Gegend noch nicht so gut.
19:49War das ein Witz?
19:51Nicht gut.
19:55Ihr Pferd hat mein Beet zertrampelt.
19:59Es tut mir wirklich leid.
20:01Er ist eben noch jung und erkundet gerade die Welt.
20:04Ihr Pferd marschiert allein durch die Landschaft?
20:07Ja, ich muss ihm das noch beibringen.
20:10Was?
20:12Das Beet der Tabusinn.
20:16Die Setzlinge waren teuer und sind richtig schwer zu kriegen.
20:19Das Beet ist ruiniert. Da kann ich von vorne anfangen.
20:22Ich kümmere mich drum, ja?
20:24Ach ja? Und wie?
20:25Hey, was wird das? Hauen Sie jetzt etwa ab?
20:31Ich mach's wieder gut. Versprochen.
20:33Ach ja.
20:35Da bin ich aber gespannt.
20:36Hallo, Frau Sarah Berckers.
20:37Ach, Frau Böttcher.
20:38Kommen Sie doch rein.
20:39Ach so, ich wollte nicht stören.
20:40Nein, nein. Sie stören nicht.
20:41Okay.
20:42Hallo, Frau Sarah Berckers.
20:44Ach, Frau Böttcher.
20:45Ähm, kommen Sie doch rein.
20:47Ach so, ich wollte nicht stören.
20:49Nein, nein. Sie stören nicht.
20:51Okay.
20:52Haben Sie denn schon einen Blick in die Aufzeichnungen aus dem Kloster werfen können?
20:55Ja.
20:57Nachdem unsere Aktion im Kloster so aufregend war, dass wir nicht so ein bisschen stören.
21:00Ach so, ich wollte nicht stören.
21:01Nein, nein. Sie stören nicht.
21:03Okay.
21:04Haben Sie denn schon einen Blick in die Aufzeichnungen aus dem Kloster werfen können?
21:08Ja.
21:09Nachdem unsere Aktion im Kloster so aufregend war, ist das Ergebnis eher enttäuschend.
21:13Oh, sind die Texte nicht mehr lestbar, oder?
21:15Doch.
21:16Aber sie ergeben keinen Sinn.
21:17Es ist wirres Zeug.
21:18Wissen Sie was?
21:19Ich hol Sie mal, dann können Sie sich selbst einen Überblick verschaffen.
21:22Setzen Sie sich doch.
21:24Erwarten Sie jemanden zu essen?
21:25Ah, nee.
21:27Das war so eine fixe Idee.
21:30Wissen Sie, hier.
21:31Warte schön.
21:32Also, wie ich schon sagte, es ist lauter wirres Zeug, als wäre Katharina in dem Moment
21:45nicht mehr verstanden gewesen.
21:47Okay.
21:48Okay.
21:49Na ja, vielleicht war sie bei besonders scharfen Verstand.
22:02Ich meine, das ist ein Geheimcode oder eine Geheimschrift.
22:07Ein Code?
22:09Aber was sollte sie denn verstecken wollen im Mittelalter?
22:12Eine Frau von niederem Stand?
22:14Na ja, aber diese ganzen Tabellen hier.
22:18Da drin, da versteckt sich eine Botschaft.
22:21Wir können nur nicht erkennen welche.
22:24Noch nicht.
22:26Haben Sie Hunger?
22:28Und Ihr Gast?
22:30Sie sind mein Gast.
22:31Viktorias ist jetzt genug.
22:46Gunther, ich suche einfach nur eine Möglichkeit, dieses Projekt ohne Johannsen zu finanzieren.
22:52Das ganze Projekt war schon vor Sören Johannsen mehr als schlecht.
22:58Die Banken werden da nicht mitspielen.
23:00Okay.
23:01Ich verstehe, du möchtest deiner Mutter Posthum ehren.
23:04Aber muss es mit so einem überdimensionierten Projekt sein?
23:07Es war Richards Idee.
23:08Kann es sein, dass Richard dich möglicherweise in diese Richtung lenken möchte?
23:20Wie kommst du drauf?
23:21Nur sein Gefühl.
23:22Aber warum?
23:23Mit welchem Ziel?
23:24Deine Nachfolge.
23:25Wenn Richard an meinem Stuhl sägen will, wäre dieses Projekt eine denkbare, ungünstige Gelegenheit.
23:36Er muss eventuell eine Firma übernehmen, die pleite ist.
23:38Aber ohne Richard könntest du jetzt entspannt das Hafenareal bauen und wärst glücklich und zufrieden.
23:43Aber jetzt kommt Richard mit diesem Ton am Elbufer.
23:55Oh.
23:59Richard treibt mich zu gar nichts.
24:03Im Gegenteil.
24:06Er bremst mich aus.
24:11Weißt du was?
24:16Ich versuche morgens selbst private Investoren zu gewinnen.
24:22Vielleicht bin ich ja überzeugender als mein Sohn.
24:25Was hast du denn gekocht?
24:41Ach.
24:42Arbeitest du immer noch?
24:56Ich bin noch nicht müde.
24:59Und ich hab noch ein, zwei Ideen für Victorias Tower.
25:02Hm.
25:03Nur hoffentlich cancelt sie dieses Projekt nicht auch wieder.
25:07So darf ich nicht denken.
25:09Zieh ihn durch, ob er kommt oder nicht.
25:13Ach.
25:14Das liebe ich so an dir.
25:18Keine Leidenschaft.
25:25Ist das grad nur Liebeserklärung?
25:29Weiß ich nicht.
25:30Wie klingt's denn?
25:31Gut.
25:32Es ist er nur.
25:35Das ہے ja gut.
26:37Ich muss mich bei dir entschuldigen.
26:42Einen Investor wie Sören Johansson vorzuschlagen, das ist unverzeihlich.
26:47Der wird auf keinen Fall unser Investor.
26:54Deine Mutter hätte diesen Tower wirklich verdient.
26:55Und jetzt wird nichts draus.
27:00Ich mache die Presseerklärung.
27:06Ich erkläre, dass wir den Tower am Hafen nicht bauen werden.
27:12Begründe das mit den unangemessen hohen Auflagen der Stadt.
27:16Genau so machen wir es.
27:17Wir sagen den Tower ab.
27:20Wir können ihn nicht bezahlen.
27:22Victoria.
27:25Weisst du das wirklich?
27:28Ich habe mich viel zu schnell in deine Idee verliebt.
27:31Und du kennst meine Schwachpunkte.
27:36Der Tower ist unvernünftig.
27:38Sag ihn ab.
27:49Oh, ich wehe.
27:50Du sagst, Jess, dass ich einen heimischen Abgang gemacht habe.
27:54Wieso ist das dir peinlich?
27:56Ja, voll.
27:58Ich meine, die Frau trägt ein Kind für uns aus.
28:00Und ich kriege schon die Krise,
28:01wenn mein Mann ja mal kurz einen Strampelanzug unter die Nase hält.
28:04Das ist doch bescheuert.
28:05Die Situation ist ja auch irgendwie seltsam.
28:11Als ich mit Pelle und Charlie schwanger war,
28:14da habe ich das irgendwie so genossen.
28:17Selbst die Gewurte irgendwie.
28:21Dieses Wesen in sich zu spüren.
28:23Und jetzt bin ich gar nicht schwanger
28:28und übernehme ein Kind direkt nach der Geburt.
28:32Aber du freust dich jetzt, oder?
28:37Ja, schon.
28:39Vor allem auch, weil Daniel sich so freut.
28:43Aber ich weiß ja gar nicht, wie das Ganze ablaufen soll.
28:48Wenn ich mich einen Moment in Jess reinversetze.
28:51Ich hätte mich verpflichtet,
28:52mein Baby direkt nach der Geburt wettzugeben,
28:56das ist unverständlich.
28:59Aber Jessie ist ja nicht freiwillig schmalt.
29:02Sie ist froh, wenn die neun Monate rum sind
29:04und wie so hart das klingt,
29:07aber ja, das Baby los ist.
29:09Sicher?
29:11Sicher.
29:11Sicher?
29:15Naja, okay.
29:18Aber ich sollte mir vielleicht noch ein paar Infos holen,
29:20wie das Ganze wirklich ablaufen wird.
29:22Ja, das klingt vernünftig.
29:26Ich will dieses Kind genauso lieben wie Pelle und Charlie.
29:28Oh je.
29:37War es noch lange gestern bei Carla?
29:39Ja, ich bin immer noch total müde.
29:42Aber wir konnten wieder die Tabellen mit den Zahlen knacken
29:45und das Geschreibsteil entwirren.
29:48So enttäuschend.
29:49Der Stadthistoriker konnte mir auch nicht weiterhelfen.
29:52Herr Scheller?
29:53Ja.
29:53Oh.
29:54Ja, okay.
29:55Also wenn selbst der nichts weiß, dann...
29:57Ja, langsam denke ich,
29:58dass die Papiere wertlos sind.
30:00Hab ich das Namen?
30:02Ja.
30:03Das hab ich gestern gar nicht gesehen.
30:06Haben sich schon mal die ganzen Zahlen
30:09in eine Suchmaschine eingegeben?
30:10Was will der denn hier?
30:16Äh, um wen geht's?
30:18Tom!
30:19Ich wollte ihn löschen und hab auf Piktogramm gesehen,
30:21dass er in Hamburg ist.
30:23Was?
30:23Bonn sei Tom?
30:25Wenn er meinetwegen gekommen ist,
30:27ich will ihn nicht sehen.
30:28Oh, bist du gar nicht neugierst?
30:29Kein Stück.
30:31Ja, okay.
30:32Und was soll ich machen, wenn er dann hier auftaucht?
30:34Ja, ihn rauswerfen.
30:35Ist klar, mach ich.
30:37Gut.
30:37Endlich weiß ich, warum ich dich angestellt hab.
30:39Und den Bonsar kann er auch gleich mitnehmen,
30:41will ich das blöde Ding auch endlich los.
30:46Wo sind die Setzlinge aus Weihheim?
30:48Tja, ich bin hier zwar nicht im Verkauf,
30:50aber die hab ich an den Mann gebracht.
30:52Was?
30:53Ja, alle.
30:54Und zwar für richtig viel Geld.
30:56Ja, aber die brauch ich fürs Gut.
30:58Wieso?
30:58Ich hab gedacht, die hast du gestern alle schon gepflanzt.
31:00Nee, das...
31:01Das hat nicht geklappt.
31:03Oh man, wie nicht geklappt?
31:05Ja, das...
31:06Ja, das ist wirklich ne irre Geschichte,
31:08aber ist jetzt auch egal.
31:10Du bestellst sofort neue.
31:12Und ich würde Frau Kaiser
31:13erstmal Stellvertreter Setzlinge unterjubeln.
31:15Das Bild kann ich unmöglich so lassen, ja.
31:16Ja, und du mach hin.
31:17Ruf in Walheim an.
31:19Oh, Dr. Berger.
31:36Schön, wenn ihr Tätzi so spontan seid habt.
31:38Hallo.
31:39Ja, ich kann mir vorstellen,
31:40dass Sie einige offene Fragen haben.
31:43Ich weiß nichts eigentlich.
31:45Ich...
31:45Bisher hab ich meine Kinder immer selbst zur Welt gebracht.
31:49Ich mein Kind auch, ja.
31:52Es...
31:52ist auch ein absurder Fall,
31:54von dem ich's nur noch nicht gehört habe.
31:58Da wird eine fremde Frau
32:00mit den Spermien ihres Mannes
32:01insaminiert und...
32:04Ja, ich denke,
32:06ich würde das behandeln wie eine Adoption.
32:10Und wie läuft sowas ab?
32:13Also wann können wir das Baby übernehmen?
32:15Mir ist das nämlich nicht klar.
32:16Direkt nach der Geburt.
32:19Das ist eine emotionale Herausforderung
32:22für alle Beteiligten,
32:23aber sie würden den Säugling
32:25auf die Brust gelegt bekommen.
32:26Das ist ja auch irgendwie logisch.
32:32Damit sich eine Bindung
32:33zwischen uns entwickeln kann,
32:35das...
32:36ist ja wahrscheinlich
32:37für das Baby auch das Beste.
32:39Ab da ist es dann ihr Kind.
32:42Das hört sich gewaltig an.
32:45Das...
32:46ist es auch, ja.
32:49Deswegen ist es wichtig,
32:50dass Sie und Ihr Mann
32:51bei der Geburt dabei sein können.
32:53Äh, ist Jess das klar?
32:56Ich weiß nicht,
32:57wie weit Frau Böttcher
32:57sich schon mit allem auseinandergesetzt hat.
33:02Okay, ich...
33:03ich rede mit ihr.
33:05Wir haben inzwischen
33:05eigentlich einen ganz guten Draht.
33:07Das ist doch eine schöne Voraussetzung.
33:10Wie steht es mit Ihrem Mann?
33:11Ja, der wird sich das nicht nehmen lassen.
33:13Der war...
33:14bei Pelle und bei Charlie
33:16jeweils bei der Geburt an meiner Seite.
33:19Und können Sie beide
33:19Frau Böttcher unterstützen?
33:20Wie sieht es denn
33:26mit Muttermilch aus?
33:28Sie können Hormone nehmen,
33:29damit die Milch einschießt.
33:32Äh...
33:33Gibt es da noch
33:34andere Möglichkeiten?
33:36Na ja,
33:36Frau Böttcher
33:37könnte selbst stillen
33:39oder die Milch abpumpen.
33:41Aber
33:41sie hätte dann natürlich
33:42eine sehr intensive Verbindung
33:43zu halt klingen.
33:45Mhm.
33:46Mhm.
33:48Also doch Hormone.
33:49Oder sie entscheiden sich
33:50für Prämilch.
33:51Also für das Fläschchen.
33:53Vielleicht ist das
33:53die beste Lösung
33:54für alle Beteiligten.
33:57Ja.
33:58Wahrscheinlich.
34:01Was sich bei meinen eigenen
34:02Kindern so natürlich angefühlt hat,
34:03das ist jetzt irgendwie
34:04noch ein bisschen abstrakt.
34:06Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
34:10Okay.
34:11Ich werde mich
34:13auf alles gut vorbereiten.
34:16Das Baby wird
34:17einen guten Start
34:18ins Leben haben.
34:33Ich habe mit Victoria geredet.
34:39Du weißt es schon.
34:41Sie hat eingelenkt
34:42und Vernunft angenommen.
34:44So wie wir beides
34:45unser Hofft hatten.
34:48Besonders glücklich
34:49sieht es aber nicht aus.
34:51Ein Moment des Schmerzes
34:51muss erlaubt sein.
34:53Sein großes Projekt
34:54plant man als Bauunternehmer
34:55schließlich nicht jeden Tag.
35:01Oder hattest du gehofft,
35:02Victoria würde diesen Turm,
35:04also dieses Denkmal,
35:06um jeden Preis bauen?
35:08Und so was willst du?
35:09Der Emilia-Kaiser-Tower
35:12ist Geschichte.
35:21Victoria?
35:23Hallo.
35:23Hey, hast du ein Moment
35:24Zeit für mich?
35:25Für dich immer.
35:27Ich würde dir gerne was zeigen.
35:29Worum geht's?
35:30Der Emilia-Kaiser-Tower.
35:32Ich bin da nochmal
35:32ganz anders rangegangen.
35:34Du, da müssen wir
35:35nicht mehr drüber reden.
35:37Ich finde,
35:38wir sollten der Namensgeberin
35:39mehr Tribut zollen.
35:41Es geht um die Frauen,
35:42nicht nur die starken Frauen,
35:43sondern die ganz
35:43normalen Frauen.
35:45Die werden beim Bau
35:46viel zu sehr vernachlässigt,
35:48gerade beim Bau von
35:48Geschäftshäusern.
35:50Hier.
35:52Modulare Raumkonzepte,
35:54Shared Working Space,
35:56Kita,
35:56Spielplätze,
35:58Facilities speziell für Schwangere.
36:09Und so,
36:10warum bist du hier?
36:12Ich mache mir Sorgen
36:13um Victoria.
36:15Ich würde gerne
36:16die Pressekonferenz vorbereiten.
36:19Ich meine,
36:20du bist intelligent,
36:21clever,
36:22durchsetzungsstark.
36:24Wo du das gerade sagst,
36:25ich habe zu tun.
36:25Ich würde gerne loslegen.
36:27Ja.
36:28Und ich hoffe,
36:29dass du Victoria
36:30bei diesem Projekt
36:31mit aller Kraft unterstützt.
36:33Nichts anderes
36:34habe ich vor.
36:35Aber bedenke bitte,
36:36für Victoria
36:37ist es
36:39Chefsache.
36:43War es das?
36:45Ich wünsche dir
36:45einen schönen Tag.
36:46Ich wünsche dir einen schönen Tag.
36:53Was wird das denn?
37:16Ich habe Ihnen noch versprochen,
37:17ich mache es wieder gut.
37:19Das ist doch kein Hobbybeet.
37:23Und Sie sind kein Profigärtner,
37:25oder?
37:26Nein.
37:27Und nein.
37:35Sind ja die Originalsetzlinge.
37:37Wo haben Sie die her?
37:39Aus einer Gärtnerei.
37:43Die Pflanzen waren wohl
37:44doch nicht so selten,
37:45wie Sie gesagt haben.
37:45Aber sehr teuer.
37:46Da hatten Sie recht.
37:49Na, dann hoffe ich mal,
37:49dass Sie die Setzlinge
37:50nicht ruiniert haben.
37:51Und die kann man nämlich
37:52nicht einfach so
37:53in die Erde buddeln.
37:57Soll ich Ihnen zeigen,
37:58wie ich es gemacht habe?
38:00Bitte?
38:02Gut.
38:05Also.
38:08Lochgraben.
38:09Schon mal richtig.
38:13Setzlinge rausnehmen.
38:16Wurzeln lockern.
38:17Einsetzen.
38:23Und festdrücken.
38:27Messern nicht vergessen.
38:30Noch Wünsche offen?
38:33Nee.
38:35Perfekt.
38:37Wie wär's denn mit einem Lächeln?
38:39Sind Sie verrückt geworden?
38:40Sie sehen bezaubernd aus,
38:43wie Sie lächeln.
38:47Ich lächle doch nicht nur,
38:48weil Sie das wollen.
38:50Wieso?
38:51Wenn Sie mich fragen würden,
38:52ich würde's tun.
38:57Lächeln.
38:58So konzentriert?
39:23Hallo, Herr Flickenschelz.
39:24Sind das die Aufzeichnungen,
39:29die Carla und Frau Böttcher
39:31aus dem Klos,
39:32das Sie ausgenühen haben?
39:33Aus dem Zimmer von Maria Benedikta.
39:37Frau Jansen ist der Meinung,
39:39wäre eine weise,
39:41kluge Frau gewesen.
39:43Möglicherweise hat sie sogar
39:44Katharina unterrichtet.
39:46Also nicht Frau Jansen,
39:47sondern Frau Minne.
39:48Ja, nur leider wissen wir nicht,
39:51was Katharina da aufgeschrieben hat.
39:53Ich versuche schon die ganze Zeit,
39:54wie verrückt diese Zahlen
39:55in irgendwelche Suchmaschinen zu geben,
39:57aber bisher leider ohne Ergebnis.
40:00Ich hoffe nicht,
40:00dass Carla recht behält,
40:01damit dass Katharina
40:02vielleicht verrückt geworden ist.
40:04Es wäre schade,
40:05so viel Kraft und Energie,
40:06wie Carla da reinsteckt.
40:08Sie auch?
40:09Warum tun Sie das?
40:11Weil Carla meine Freundin ist
40:12und sie macht gerade
40:13eine blöde Zeit durch.
40:15Wechseljahre.
40:16Kennt ich von Merle.
40:18Ja,
40:19eine Belastung für alle Beteiligten.
40:21Aber bei Carla
40:22habe ich davon noch
40:23gar nichts mitbekommen.
40:24Naja, weil sie sich so sehr
40:25in die Geschichte
40:25mit Katharina gekniet hat.
40:28Sie hat ja sogar gehofft,
40:29dass sie vielleicht
40:29in den Aufzeichnungen
40:30irgendwas über Kräuter herausfindet,
40:32die ihr bei den Wechseljahren
40:32helfen könnten.
40:34Und jetzt,
40:34da das nicht der Fall ist,
40:35glaubt sie,
40:36dass möglicherweise
40:36Katharina verrückt war?
40:39Die Suchmaschine findet was.
40:42Das gibt's nicht.
40:44Das sieht mir eigentlich
40:45nach Kräuterkunde aus.
40:47Das gibt's nicht.
40:48Das ist mir eigentlich
40:49noch nicht.
40:50Das ist mir eigentlich
40:50vor allem.
42:21Ich glaube, die Botschaft steckt im Papier.
42:26Warte mal da.
42:28Da sind Sternenbilder und Planeten eingestochen.
42:32Und da steht was.
42:33Galilea.
42:36Katharina war Galilea.
42:38Eine Sternforscherin.
42:39Oh, sie sind gut.
42:54Kosten für den Ausbau der Infrastruktur
42:57beschreiten den vorgesehenen Rahmen
42:59um ein Vielfaches.
43:01Weshalb wir als
43:03verantwortungsbewusstes Unternehmen
43:05den Tower
43:07nicht realisieren werden.
43:13Ist sie schon raus?
43:15Die Pressemitteilung?
43:17Noch nicht, aber gleich.
43:18Sehr gut.
43:19Dann warte.
43:22Wir bauen ihn.
43:23Wir bauen den Emilia-Kaiser-Tower
43:27am Elbufer.
43:28Für die nötige Infrastruktur
43:30kommen wir selbstverständlich auch auf.
43:32Jetzt überrascht du mich.
43:34Daniela hat die Pläne umgearbeitet.
43:37Daniel?
43:38Er hat's genial gemacht.
43:40Das musst du dir ansehen.
43:41Worauf du dich verlassen kannst.
43:42Der Tower ist so,
43:44als fasste er alles zusammen,
43:46wofür Emilia ein Leben lang
43:48als Frau und Unternehmerin
43:50sich stark gemacht hat.
43:52Und das benötigte Kapital
43:54beschaffen wir wie?
43:58Es ist an der Zeit,
43:59neue Wege zu gehen.
44:10Die MK wird in einer Aktiengesellschaft
44:12drum gewandelt.
44:24Ich hab einfach vergessen,
44:26wie befreiend Lachen sein kann.
44:27Schön, wenn ich Sie zum Lachen bringe.
44:32Ich musste mal zurück
44:33in meine Gärtnerei.
44:35Wieso?
44:36Ich hab die Arbeit für Sie doch schon gemacht.
44:40Ja, stimmt.
44:41Und das gar nicht mal so schlecht.
44:42Wo ist eigentlich Ihr Pferd?
44:46Der hat's Koppeltag.
44:49Manchmal muss ich Freigeist Max
44:50einfach Grenzen setzen.
44:52Schätzt du,
44:53das wird ihm nicht so gefallen?
44:54Ganz und gar nicht.
44:57Und Sie?
44:59Mögen Sie Pferde?
45:01Auch.
45:03Schlechte Erfahrungen gemacht.
45:04Sind einfach nicht so meine Tiere.
45:06Sind einfach nicht so meine Tiere.
45:08Ah.
45:09Und Sie?
45:11Warum haben Sie sich so viel Mühe
45:12mit meinem Beet gegeben?
45:15Ich mag Unordnung nicht.
45:18Geht mir leider nicht so.
45:20Chaos liegt auf meiner DNA.
45:22Sind Sie deswegen so lebensfroh?
45:25Sie aber auch.
45:26Obwohl Sie auf Ordnung stehen.
45:27Ich mag Ordnung, ja.
45:30Aber ich kann auch spontan.
45:34Das glaube ich nicht.
45:35Habe ich einen Wunsch, Brian?
45:43Ich bin so ein Mäschchen.
46:07Schlechte.
46:13Ich bin so ein Mäschchen.
46:43Ich habe Schiss.
46:48Wovor?
46:51Vor allem, was da jetzt auf mich zukommt.
46:55Das brauchst du nicht.
46:57Du hast genug Zeit, dich vorzubereiten,
46:59dich darauf einzustellen.
47:01Ich weiß aber nicht,
47:02auf was ich mich einstellen soll.
47:05Wie oder worauf ich mich vorbereiten kann.
47:10Ich kriege kein Gefühl für dieses Kind
47:12und das macht mir Angst.
47:15Ich bin nicht schwanger,
47:16aber wir erwarten ein Baby.
47:18Und ich bin zum Abwarten, verdammt.
47:21Wenn das Baby da ist,
47:23wird alles besser.
47:24Woher willst du das denn wissen?
47:26Ich weiß ja nicht mehr,
47:29ob ich dieses Kind
47:29lieben kann.
47:34Ja, ob ich das Baby überhaupt will.
47:36Äh, wo finde ich dich denn jetzt wieder?
47:52Und der Aufsichtsrat wird so aufgestellt,
47:56dass er in meinem Sinne entscheidet.
47:58Natürlich.
47:59Du hast das letzte Wort.
48:01Wir sollen uns auf das Kind freuen.
48:03So sollte es sein.
48:04Deswegen vergiss einfach,
48:06dass ich so unsicher bin.
48:07Das kann ich nicht.
48:08Wir stecken da gemeinsam drin.
48:10Nee, ich muss das allein klarkriegen.
48:13Kann nicht sein.
48:14Das ist ein Wirtin des Bistro Galilea
48:16glaubt, einen Geist auf dem Hof zu haben.
48:18Ein paar Tage könnte ich
48:20eigentlich schon noch bleiben.
48:22Vielleicht findet ihr eure Geschichte
48:24dann doch noch ein Happy End.
48:26Oh nein.
48:28Was ist denn?
48:29Ich weiß überhaupt nicht, wie er heißt.
48:31Ich weiß.
48:36Ich weiß.
48:37Was ist das?
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