00:00Herzlich Willkommen zur Stunde des Höchsten, dem Fernsehgottesdienst, der zu Ihnen kommt.
00:11Bei Mose war ein Dornbusch im Spiel, bei Maria ein Engel und bei Samuel eine dreifache Aufforderung.
00:19Die Bibel ist ein Buch voller Berufungsgeschichten.
00:23Und das Leben an sich auch. Bei Klaus war es der Aushang am schwarzen Brett, bei Miriam die vielen Gespräche mit ihrer besten Freundin und bei Jens die Gebetszeit im Hauskreis.
00:39Berufungen sind vielfältig, klein und groß, manchmal schwer zu erkennen und manchmal liegen sie auch auf der Hand.
00:48Du bist berufen. Diese Zusage möchten wir Ihnen heute zusprechen.
00:55Und uns ist bewusst, dass man damit vorsichtig sein muss, denn mit Berufungen kann auch Missbrauch betrieben werden.
01:03Wir wissen nicht, wozu sie berufen sind, aber wir wünschen uns, dass sie gemeinsam mit uns auf die Suche gehen.
01:11Denn ich bin mir sicher, dass jeder Mensch berufen ist von Gott.
01:17Vielleicht bekommen sie heute einen Impuls oder eine Vergewisserung durch ein Lied, einen Bibeltext oder die Predigt.
01:26Dann lohnt es sich, dem nachzuspüren.
01:32Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
01:39Amen.
01:47Musik
01:50Erweckt mich alle Morgen, erweckt mir selbst das Ohr.
01:58Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor,
02:05dass ich mit Seinem Worten begrüßt das neue Leben.
02:13Schon in der Dämmung Pforte ist er mir nah und spät.
02:21Er spricht wie an den Tagen, da er die Welt erschob.
02:43Da schweigen Angst und Klage, nichts geht mehr als sein Ruhm.
02:51Das Wort der Ewenträume, die Gott uns Menschen schwirrt, erfahre ich aufs Neue, so wie ein Jüngerer.
03:21Er will, dass ich mich füge, ich gehe nicht zurück.
03:30Hab nur in ihm Genüge, in seinem Wort mein Glück.
03:36Ich werde nicht so schaden, wenn ich nur ihn vernehme.
03:46Gott grüßt mich aus den Branden, Gott macht mich ihm gemein.
03:54Er will mich früh umhöhnen, mit seinem Wort und Licht.
04:08Verheißen und erfüllen, damit mir nichts gebringt.
04:16Ich will voll im Ruhn mir zahlen, frag nicht, ob ich versah.
04:24Sein Wort will helle Strahlen, wie dunkel auch der Tag.
04:31Ich will voll im Ruhn mir zahlen, wie dunkel auch der Tag.
05:01Er will mich alle Morgen.
05:09Er will mich alle Morgen.
05:14Dank dem Herrn und rufet an seinen Namen.
05:27Verkündigt sein Tun unter den Völkern.
05:30Singt ihm und spielt ihm.
05:33Redet von allen seinen Wundern.
05:35Rühmet seinen heiligen Namen.
05:37Es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen.
05:42Fragt nach dem Herrn und nach seiner Macht.
05:45Suchet seinen Anlitz alle Zeit.
05:49Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat.
05:52Seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes.
05:56Du, Geschlecht Abrahams, seines Knechts.
05:59Ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten.
06:03Er ist der Herr, unser Gott.
06:07Er richtet in aller Welt.
06:10Er gedenkt ewiglich an seinen Bund,
06:12an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.
06:17Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
06:35wie es war im Anfang, jetzt und immer da
06:38und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
06:42Amen.
06:47Ich bete.
07:03Ich danke dir, Gott, für diesen Gottesdienst.
07:06Wir versammeln uns in deinem Namen an allen Orten in Deutschland,
07:12in den unterschiedlichsten Ländern wahrscheinlich.
07:16Und du bist mitten unter uns.
07:17Ich danke dir, dass du uns nahe kommen willst,
07:22dass du in diesem Gottesdienst zu uns reden willst.
07:24Und ich bitte dich, genau das tue.
07:26Ich bete, dass du unsere Herzen berührst,
07:30dass wir dir zuhören, unsere Herzen für dich öffnen.
07:33Es ist also vor allem das Zuviel an Süß.
07:36Naschen ganz ohne Reue bleibt Zukunftsmusik.
07:39Oder etwa doch nicht?
07:43André Neff und Marcel Höfes haben an der Uni Bonn
07:46einen Ballaststoff entwickelt, der süß schmeckt.
07:48Kommt hier der Zucker von morgen?
07:52Jedenfalls wird er in einer Pilotstudie getestet.
08:04Das ist schon so ein bisschen pulveriger.
08:06Na, ich probiere mal.
08:07Ja, also schmeckt nach Zucker.
08:14Zwischendurch so ein bisschen karamellig,
08:16aber so im Nachgeschmack eigentlich nicht.
08:19Cool.
08:19Was ist denn jetzt der Vorteil an eurem Zucker?
08:22Der Vorteil ist, dass es eben kein Zucker ist,
08:24sondern ein Ballaststoff.
08:26Und als Ballaststoff dem Körper eben Nährwert bringt.
08:29Im Vergleich zu Zero Calories, gar keinen Nährwert,
08:33haben wir eine Zuckeralternative,
08:34die dem Körper wertvolle Energie liefert
08:37und auf die bestmögliche Art und Weise.
08:39Eben im Darm, in dem es gute Bakterien fördert
08:42und dabei auch den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.
08:46Eine echte Alternative zu Zucker
08:48und bisherigen Zuckeralternativen.
08:50Finden Sie jedenfalls.
08:52Möglich machen das sogenannte Biokatalysatoren.
08:55Enzyme, die die chemischen Verbindungen des Zuckers aufbrechen
08:59und neu anordnen.
09:01Klingt industriell und komplex.
09:04Doch die Basis ist eine gute alte Bekannte.
09:07Die Zuckerrübe.
09:11Die Basis eures Zuckers ist ja normaler Haushaltszucker.
09:14Wie viel braucht ihr denn da?
09:16Also hier kommen dann für diesen Maßstab
09:17knapp 90 Kilogramm Haushaltszucker rein.
09:19Zusammen mit nochmal 90 Kilogramm von einem anderen Zucker.
09:23Und das reicht dann aus, um circa 120 Kilogramm
09:25von unserem süßen Ballaststoff herzustellen.
09:27Das heißt, bei euch ist auch noch ein zweiter Zucker mit dem Spiel?
09:30Genau.
09:31Um letztendlich Zucker zu was Besserem zu machen,
09:34brauchen wir noch einen zweiten Rohstoff.
09:36Der wird auch biotechnologisch aus normalem Haushaltszucker hergestellt.
09:40Das heißt, beide Rohstoffe, die wir brauchen,
09:43basieren letztendlich auf Haushaltszucker.
09:45Der zweite Zucker, geheim.
09:48Er wird gerade patentiert.
09:51Die Biokatalysatoren wandern in die Zuckerlösung.
09:55Nach 24 Stunden bei Raumtemperatur kann kristallisiert werden.
09:59Mehr braucht es nicht.
10:00Das spart Energie.
10:01Was muss so eine Zuckeralternative denn mitbringen,
10:03damit sie breiten Erfolg quasi hat?
10:07Aus meiner Sicht drei Sachen.
10:09Nachhaltigkeit, es sollte aus nachhaltigen Rohstoffen kommen.
10:12Dann Gesundheit, sollte im Körper am besten
10:14auf eine Art und Weise verstoffwechselt werden,
10:16die uns gut tut.
10:18Und drittens Wirtschaftlichkeit.
10:20Also, dass man es auch zu einem Preis produzieren kann,
10:22den sich Leute leisten können.
10:25Und damit vor allen Dingen alle Leute.
10:27Ein süßer Ballaststoff.
10:29Ist das nun des Rätsels Lösung?
10:31Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
10:35Ich habe selten für einen Film so viel Süßes gegessen.
10:39Viele Kalorien später scheint mir,
10:42Zuckeralternativen sind wohl eher so eine Art Kompromiss
10:45zwischen Kalorien, Genuss und Gewissen.
10:48Ein Beigeschmack aber bleibt.
10:51Und die Erkenntnis?
10:53Letztlich macht immer die Dosis das Gift.
10:57Und es ist kein Zufall, dass gerade in dieser Einöde,
11:12auf dem Berg Sinai,
11:13Gott seinem auserwählten Volk das größte Geschenk macht.
11:17Genau hier soll es gewesen sein,
11:20da Gott dem Moses die zehn Gebote übergab.
11:23In steingemeißelte Vorschriften,
11:25die das Zusammenleben im Volke Israel genau regeln.
11:30Die zehn Gebote.
11:32Sie sind zum Kernstück des Alten Testaments geworden.
11:35Denn sie sind das, was Gott ganz ausdrücklich will.
11:38Eine Botschaft, die er mit seinem Finger geschrieben hat.
11:41Das ist das, was Gott ganz ausdrücklich ist.
12:11Das ist das, was Gott ganz ausdrücklich ist.
12:41Bis zum nächsten Mal.
13:11Bis zum nächsten Mal.
13:41Bis zum nächsten Mal.
14:11Für die Zukunft, für die Zukunft, für die Zukunft unserer Welt.
14:26Für die Zukunft, für die Zukunft, für die Zukunft.
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