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  • 3 days ago
Transcript
00:00How harmonious are the two together.
00:02Yeah.
00:03It's like a nice pair.
00:04Yeah, but I think the two are not a pair.
00:07Oh yeah?
00:08Do I feel like I'm going to go on the side?
00:11You want to do something with this Headhunter?
00:14Vergiss it.
00:16Slag your ass off the head.
00:18Malachron is not a common self-help group.
00:23Sondern?
00:25A Sekte.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:08Come on.
01:26I thought, Brian's grandfather is a Psychologe.
01:32Psychologe and Motivationstrainer.
01:36He's the perfect mix,
01:38to sell his farewells to people.
01:41What for a farewells?
01:44Uli Klein predates,
01:47that he's old self to be able to achieve
01:50a new, bigger, better self to achieve.
01:55Entschuldigung, ich glaube nicht,
01:58dass meine Lotte auf so einen Quatsch reinfällt.
02:01Der Einstieg ist verlockend einfach.
02:07Keine tierischen Produkte mehr,
02:09die verunreinigenden Körper.
02:11Außerdem trage ich auch kein Rot mehr.
02:13Sie will sich ab jetzt vegan ernähren
02:16und mag kein Rot mehr.
02:20Gott, was will dieser Uli Klein von meiner Tochter?
02:23In der Regel sorgen Sekten dafür,
02:26dass ihre Mitglieder in eine psychische Abhängigkeit gelangen.
02:31Und dann nehmen sie sie finanziell aus.
02:37Dem Bericht nach von zwei Ex-Mitgliedern
02:41redet Uli Klein ihnen ein,
02:43dass sie ihr Heil nur erreichen,
02:45wenn sie seine völlig überteuerten Seminare besuchen.
02:48Sie haben mit Ex-Mitgliedern gesprochen?
02:52Einer hat das Seelsorgetelefon angerufen.
02:55Er bat um Hilfe, weil er aussteigen wollte.
02:58Ein anderer hat uns seinen Erfahrungsbericht zukommen lassen.
03:01Kann die Polizei da nichts machen?
03:03Malakron ist relativ neu.
03:06Da ist die Rechtslage schwammig.
03:08Und außerdem dauert es relativ lange,
03:12bis staatliche Stellen agieren
03:14und so eine neue Sekte auf dem Schirm haben.
03:17Was machst du denn hier?
03:31Ich warte auf dich.
03:32War mir verabredet?
03:34Deine Sekretärin hat mir gesagt,
03:36dass du ein paar Stunden Zeit hast.
03:37Also wollte ich dich überraschen.
03:39Das ist dir gelogen.
03:40Und ich wollte dir sagen,
03:42wie sehr ich unseren Vormittag genossen habe.
03:44Und das Brunch mit Mick und Rika.
03:47Das geht mir genauso.
03:49Wir brauchen mehr davon.
03:51Wir brauchen keine Urlaubspreisen oder Aussprachen.
03:55Wir brauchen einfach jeden Tag ein paar Stunden für uns.
03:59Das klingt gut.
04:00Wir schaffen das.
04:02Und wir fangen auch gleich damit an.
04:05Kommst du?
04:06Wohin?
04:07Wonach sieht's aus?
04:08Ähm.
04:09Okay.
04:10Ich zieh mich schnell um.
04:11Also gut.
04:12Nächste Woche.
04:13Nein, nein.
04:14Vielen Dank.
04:15So krieg ich Lotte nie rechtzeitig auf der Schule angemeldet.
04:17Warum macht Lotte das eigentlich nicht selbst?
04:18Entweder die Sekretariate sind nicht besetzt oder nicht kooperativ.
04:19Ich mach das.
04:20Entspann dich.
04:21Wenn Lotte hier wohnt, dann kriegt sie ja auch einen Schulplatz.
04:23Und das weißt du, weil du jetzt Mutter bist?
04:24Nein, das weiß ich, weil meine Schulzeit nicht so lange her ist wie deine.
04:26Hallo.
04:27Hallo.
04:28Hallo.
04:29Hallo.
04:30Hallo.
04:31Ob wir schon mal die Fotos von meinem Fitness-Jack sehen könnten?
04:32Ja, das stören wir gerade.
04:33Nein, überhaupt nicht.
04:34Nein.
04:35Ähm.
04:36Wir arbeiten die heute Abend gleich noch in die Website ein.
04:37Die sind übrigens echt schön.
04:38Ja.
04:39Haben Sie was anderes erwartet?
04:40Ja.
04:41Vor allem im Zusammenspiel mit Ihrer Frau.
04:42Oh.
04:43Das ist...
04:44Ja.
04:45Die sind wirklich sehr schön.
04:46Danke.
04:47Ja, wenn ich was mache, dann mach ich es richtig.
04:49Und deshalb will ich Sie auch noch beim Training machen.
04:51Ja, das ist so lange her, wenn ich so lange her ist wie deine.
04:53Ja, das ist so lange her, wie deine.
04:54Hallo.
04:55Hallo.
04:56Hallo.
04:57Hallo.
04:58Hallo.
04:59Hallo.
05:00Hallo.
05:01Hallo.
05:02Hallo.
05:03Hallo.
05:04Hallo.
05:05Hallo.
05:06Hallo.
05:07Hallo.
05:08Hallo.
05:09Hallo.
05:10Hallo.
05:11Hallo.
05:12Will ich den Training fotografieren?
05:13Ja, ja, klar.
05:14Kein Thema.
05:15Alle drei Disziplinen.
05:16Ich habe Ihnen das Duo vorgestellt.
05:18Ähm, Sie geben das Startzeichen für die Radstrecke, nehmen seine Zeit beim Sprint
05:24und erwarten ihn dann mit einem Handtuch am Schwimmbecken.
05:26Äh, Ben startet für Sie beim Triathlon, nicht ich.
05:29Ja, aber, aber Sie als Ärztin verleihen der ganzen Geschichte noch so einen Hauch Professionalität.
05:34Ja, eine Medizinerin und ein Sportler. Eine bessere Werbung kann es für Radsportverhafte nicht geben.
05:39Und Elektroberger.
05:41Und Elektroberger.
05:42Okay.
05:43Und dann bräuchten wir natürlich auch noch ein paar private Fotos.
05:47Ah.
05:48Eine Homestory.
05:49Ja.
05:50Sie beim Kochen, Staubsaugen, Töpfe ausweilen.
05:52Oder mit Ihrer kleinen Prinzessin auf dem Schmiedplatz.
05:55Ich sag nur Schinkennudeln.
05:58Töpfe.
05:59Töpfe.
06:00Töpfe.
06:01Töpfe.
06:02Töpfe.
06:03Töpfe.
06:04Töpfe.
06:05Töpfe.
06:06Töpfe.
06:07Töpfe.
06:08Töpfe.
06:09Töpfe.
06:18Töpfe.
06:19Gerne.
06:20Danke.
06:22Als Umweltdezernent knüpft man interessante Kontakte.
06:26Er hat ihm einen Job in Brüssel mehr zu bieten.
06:29Sie haben für das Europäische Parlament gearbeitet?
06:31Mhm.
06:32Bis mich das Heim gepackte.
06:34Aber ich wette, Sie als Headhunterin begegnen sicher interessanteren Menschen.
06:38Vor allem verdienen Sie besser.
06:40Ja.
06:41Dafür leben Sie in Ihrer Heimat.
06:44Mit Ihrer Familie.
06:45Ich lebe 80% der Zeit aus dem Koffer.
06:48Das spielt der Partner sicher irgendwann nicht mehr mit.
06:51Also ich finde es trotzdem schade, dass Sie so schnell aufgeben.
06:54Ich bin mir sicher, dass Herrn Flickenschild für Ihre interessanten Angebote empfänglich ist, wenn Sie dranbleiben.
07:02Dafür müsste er mir zuhören.
07:05Ich könnte ein Essen organisieren.
07:07Sehr gern.
07:09Also ich bin mir todsicher, dass Gunther sich in einer persönlichen Atmosphäre sicher mehr beeinflussen lässt.
07:16Wir werden sehen.
07:18Er wäre perfekt als Geschäftsführer für die Trabrennbahn.
07:21Ihr Zimmer?
07:22Das habe ich gerade verlängert.
07:25Ich dachte, Sie hätten ausgecheckt.
07:28Ich wäre eine miserable Headhunterin, wenn ich jetzt schon aufgeben würde.
07:33Hm.
07:34Auf mich wartet übrigens niemand zu Hause.
07:46Unsere Tochter tritt doch keiner Sekte bei.
07:49Sie ist doch nicht dumm.
07:50Natürlich ist sie nicht dumm.
07:51Aber Pastor Mertens hat gesagt, dass dieser Uli Klein eine charismatische Ausstrahlung hat.
07:56Besonders auf junge Leute.
07:58Ja, dann zieht er vielleicht Außenseite an, aber doch nicht unsere Lotte.
08:00Die ist doch keine Außenseiterin.
08:01Doch!
08:02Seit der Mobbing-Geschichte schon.
08:05Wenn dieses Malachron, Malachron wirklich eine Sekte ist, wieso geht da niemand gegen Sie vor?
08:21Frag mich nicht.
08:22Ich habe keine Ahnung, was hier passiert.
08:24Was sollen wir denn jetzt machen?
08:25Ach bitte, Uli, du fragst mich schon wieder.
08:29Dann fragen wir eben Lotte.
08:31Wir kommen doch gar nicht an Sie ran.
08:37Dann bleibt nur noch eins.
08:38Komm.
08:41Wie komm?
08:44Wenn wir unter Lotte Sachen irgendwelches Infomaterial finden, Notizen, was weiß ich, irgendwas,
08:48dann wissen wir vielleicht auch, wie wir an Sie rankommen.
08:51Also sag mal bitte, du willst doch jetzt nicht Ihre Sachen durchwühlen.
08:54Doch, genau das will ich.
08:55Gut.
09:00Lotte Hegelung isst kein Fleisch mehr und trägt keine roten Klamotten mehr.
09:05Entgiftung, Verzicht, das kann alles Teil einer Therapie sein.
09:07Das ist kein Beweis dafür, dass Malachron eine Sekte ist.
09:11Wie bitte? Malachron ist eine Sekte?
09:15Sagten Sie nicht vorhin, Uli Klein leitet eine Selbsthilfegruppe?
09:19Ja, davon gehe ich auch nach wie vor aus.
09:20Ich habe Herrn Klein als eloquenten und sympathischen Menschen kennengelernt.
09:23Der nach Ansätzen sucht, um Patienten zu helfen.
09:26Tja, die Gurus sind immer eloquent und umgänglich.
09:30Ach, das sind doch alles Klischees. Hast du auch nur einmal persönlichen Kontakt zu so einem Guru gehabt?
09:35Vor einigen Jahren habe ich einen guten Freund an eine sogenannte Selbsthilfegruppe verloren.
09:40Wie ist das denn passiert?
09:42Er war süchtig nach ihren Aufputsch-Seminaren.
09:47Aber die Kosten haben ihn ruiniert.
09:51Ja, und als er pleite war, da hat die Sekte ihn Tag und Nacht für sich arbeiten lassen.
09:55Das war zu viel für ihn. Das hat er nicht ertragen.
09:58Und hat sich umgebracht.
10:02Das ist ja schrecklich. Ich muss Tina warnen.
10:06Hab ich schon.
10:08Also dieser Brian hat bei mir auf jeden Fall Hausverbot.
10:11Und ich lasse ihn auch noch auf meine Konfirmanden los.
10:30Ach so. Du kennst ja die Wohnung noch gar nicht.
10:33Oh, aber den kenn ich.
10:36Ja. Vom Zug in Marrakesch.
10:38Ja, der andere steht bei mir.
10:40Die Kombi war gut. Wir hätten sie nicht rennen dürfen.
10:43Ich finde, sie funktionieren auch allein ganz gut.
10:50Er hat das Taschen.
10:53Dann nimm du dir ihr Zimmer vor.
10:56Frohle, wenn wir keinen Hinweis auf Malachron finden, dann durchwühlen wir ihre Sachen ganz umsonst.
11:00Ich wäre froh, wenn wir nichts fänden.
11:04Ihr Zimmer?
11:06Da.
11:12Ich kann das nicht. Ich kann das nicht. Wir haben uns immer vertraut.
11:16Gott, meine Tochter fällt doch nicht auf einen Guru rein.
11:25Wir kommen auf deinem Weg in ein neues Leben, liebe Lotte.
11:28Der Weg zur eigenen Seele, ruhig klein.
11:35Oh.
11:39Ola, bist du da?
11:44Entschuldigung.
11:46Herr Berger wartet. Wir wollten seinen Rat abstimmen.
11:49Wie es aussieht, ist Lotte einer Sekte beigetreten.
11:54Vielleicht.
11:58Ulrich Klein, der Weg zur eigenen Seele.
12:02So naiv ist Lotte nicht.
12:04So naiv ist Lotte nicht.
12:09Wenn ich irgendwie helfen kann?
12:11Danke.
12:13Gut.
12:15Dann kümmere ich mich um meinen Berger und ihr euch um eure Tochter.
12:18Durch die offene Küche will das Salto eine ganz andere Atmosphäre bekommen.
12:29Die Gäste würden ihre Steaks brutzeln hören.
12:32Die würden die Trüffelsuppe riechen, bevor sie überhaupt serviert wird.
12:36Ja, ein schöner Kraftakt, der Umbau, hm?
12:39Ich habe mir mit Mick die Statikunterlagen durchgesehen.
12:42So ein Durchbruch ist überhaupt kein Problem.
12:44Ja, der Durchbruch vielleicht nicht.
12:49Carla, ich habe heute das erste Mal seit deiner Rückkehr aus Corfu
12:54wieder was von unserer alten Vertrautheit gespürt.
12:57Der Brunch, unser Ausritt.
13:00Ich genieße das sehr.
13:02Ich auch. Und das werden wir auch beibehalten.
13:05Ja, nur wann?
13:07Sobald der Umbau beginnt, bist du wieder 24 Stunden damit beschäftigt.
13:10Du redest ja jetzt schon von nichts anderem mehr.
13:11Ich dachte, die interessieren meine Pläne für Salto.
13:15Die interessieren mich ja auch.
13:17Aber wir nähern uns erst gerade wieder an.
13:19Und jetzt willst du dich gleich schon wieder ans nächste Projekt stürzen.
13:22Soll ich den Umbau abblasen?
13:23Nein, natürlich nicht, aber vielleicht ein bisschen verschieben.
13:27Bis wir unsere Ehe wieder auf die richtige Spur gebracht haben.
13:31Torben, wir sind auf dem besten Weg.
13:33Und den werden wir auch nicht verlassen.
13:35Das verspreche ich dir.
13:37Aber mit einem Jahr Abstand sehe ich das Salto mit ganz anderen Augen.
13:42Dauert es wieder nur drei Monate?
13:46Du nimmst mir immer noch krumm, dass ich länger auf Korfu geblieben bin als geplant.
13:49Ja, es tut mir leid.
13:51Es tut dir überhaupt nicht leid.
13:53Du gibst mir die Schuld für all unsere Probleme.
13:56Du hast mich monatelang in dem Glauben gelassen, dass es Nikos Gesundheitszustand ist,
14:01der dich zwingt länger auf Korfu zu bleiben als unbedingt notwendig.
14:04Dabei war es dein Ehrgeiz.
14:06Du wolltest dieses blöde Väter-Imperium ausbauen.
14:09Dass unsere Ehe dabei Schaden nimmt, das war dir völlig egal.
14:11Ach komm jetzt, bleib doch mal da.
14:13Ach komm jetzt.
14:14Bleib doch mal da.
14:24Hallo.
14:25Ah, Frau Doktor.
14:27Was verschafft mir die Ehre?
14:29Abgelaufene Sohlen und die Neugierde auf ihr Geschäft.
14:34Das war es 40 Jahre lang.
14:37Jetzt gehört es meiner Großnichte.
14:39Ich vertrete sie nur, während sie auf ihrem Kundenbesuch ist.
14:43Ariane verkauft ihre Designschuhe schon bis nach München.
14:47Die sind aber auch zu schön.
14:49Leider ein bisschen zu jugendlich für mich.
14:51Ach, sie können das locker tagen.
14:54Erika vielleicht ist ein bisschen jünger als ich.
14:58Ariane hat für Erika ganz schicke Gesundheitsschule entworfen.
15:02Oh nein.
15:04Erika ist immer so schrecklich praktisch, finden sie nicht?
15:07Ja, sie kann zupacken und das liebe ich an ihr.
15:10Und was noch?
15:12Wieso, was noch?
15:13Ich meine, sie gehen mit ihr Fahrrad fahren und auch Nordic Walking.
15:17Also Nordic Walking tue ich nur Erika zuliebe.
15:19Ja, also sie hat mir schon öfters einmal den Kopf gewaschen.
15:25Aber wenn es Erika nicht gäbe, dann säße ich jetzt sicher unglücklich mit meiner Verflossenen und ihrer Freundin in Andalusien.
15:33Ja, und da haben sie sich für Erika entschieden.
15:38Ich gehöre einfach hierher.
15:40Und Erika erkannte das schon viel früher als ich.
15:42Ah ja, also die Sohlen, ne?
15:47Schön, dass du es einrichten konntest.
15:48Schön, dass du es einrichten konntest.
15:50Es passiert ja nicht allzu häufig, dass du mich zum Essen einlädst. Wie komme ich zu der Ehre?
15:56Ach, Frau Watzmann.
15:59Das hast du mir eingebrockt.
16:01Hallo.
16:02Vielen Dank für die Einladung.
16:05Frau Watzmann.
16:06Herr Flickenschild.
16:07Oh.
16:08Telefon.
16:09Ich habe nichts gehört.
16:11Vibrationsalarm.
16:14Herr Krüger.
16:16Ja.
16:17Ja.
16:19In fünf Minuten bin ich im Rathaus.
16:21Selbstverständlich. Bis gleich.
16:23Es tut mir wahnsinnig leid, aber die Pflicht ruft. Leider.
16:27Tja, dann war es das mit dem Essen.
16:29Das kannst du Frau Watzmann nicht antun. Ich habe ihr von der wunderbaren Seezunge hier vorgeschwärmt.
16:34Das Essen geht natürlich auf mich.
16:36Darüber reden wir noch. Viel Spaß.
16:38Danke.
16:41Dann essen also wir zusammen?
16:43Sehr gern.
16:45Dann schießen Sie mal los.
16:47Meine, diese Inszenierung, die der Einzelne an dem Zweck,
16:50mir die Stelle des Geschäftsführers der Trabrennbahn schreckhaft zu machen.
16:55Warum sperren Sie sich so?
16:58Weil ich mir meine Aufgaben im Prinzip selbst suche.
17:01Und aus Prinzip lassen Sie sich die Aufgabe entgehen, nach der Sie eigentlich suchen?
17:06Ziemlich vermessen von Ihnen zu wissen, was ich suche.
17:12Sie haben die Leitung des Drei Könige abgegeben und wollten auf Sardinien ein neues Hotel eröffnen.
17:17Und dann haben Sie Ihre Frau verloren.
17:20Damit ist Sardinien passiert und Ihr Lebensentwurf nun und nicht ich. Was Sie suchen.
17:24Ist eine Herausforderung, die diese Bezeichnung verdient.
17:28Und genau die biete ich Ihnen.
17:38Kein guter Jahrgang in Württemberg.
17:41Die haben noch keine Ahnung.
17:44Verstehe das nicht.
17:45Hast du Carla gesehen?
17:47Ich dachte, sie verbringt den Nachmittag mit dir.
17:49Das war der Plan und stattdessen haben wir uns wieder gestritten.
17:54Ach, entschuldige, ich sollte dich damit gar nicht belasten.
17:58Äh, ist schon okay.
18:01Du hast auch noch was gut bei mir.
18:04Ach ja? Wieso?
18:06Ich wollte mich bedanken, dass du Mick erklärt hast, dass Steiner's Beschwerde uns nichts anhören kann.
18:10Äh, die Beratungsleistung der Weinbank ist ja von der Gewährleistung ausgeschlossen.
18:14Hm, sexy Amtsdeutsch.
18:15Los, sag schon.
18:17Warum habt ihr dich geschritten, Carla und du?
18:19Ihr seid doch beim Brunch noch so harmonisch aus.
18:21Ja.
18:22Und auf einmal wirft sie mir vor, dass ich die Schuld für unsere Krise nur bei ihr suche.
18:26Tust du das denn?
18:27Ja, aber mit Recht.
18:28Die ist mehrere Monate weiter auf Kaufhof geblieben, als es der Gesundheitszustand ihres Vaters erfordert hätte.
18:40Hatte sie eine Affäre?
18:42Nein, das glaube ich nicht.
18:43Die hat ganz egoistisch die Explosionspläne von Nikos Firma vorangetrieben.
18:48Mit Erfolg?
18:50Ja, sicher. Aber darum geht's nicht.
18:53Und worum geht's dann?
18:54Dass sie mich angelogen hat.
18:57Hättest du ihr denn ehrlich eine Verlängerung gegeben, wenn sie dich gefragt hätte?
19:00Nein.
19:02Ja, dann...
19:04Jetzt bin ich auf einmal schuld, dass Carla mich angelogen hat, oder was?
19:07Du, Schuldfragen gehören in die Anwaltskanzlei.
19:10Du führst hier keinen Prozess und du bist dabei, deine Ehe zu retten.
19:13Und das willst du doch, oder?
19:16Ja.
19:19Bereut Carla, dass sie dich angelogen hat?
19:21Sie sagt, es tut ihr leid.
19:22Ja, dann weiß ich nicht, warum du immer noch auf den alten Kamellen rumreitest.
19:26Vergeben, vergessen, nach vorne schauen.
19:28Die Besucherzahlen sind seit Jahren rückläufig.
19:35Doch seit dieser Saison schreibt die Trabrennbahn endgültig rote Zahlen.
19:39Ihre Befürchtung ist also absolut unbegründet.
19:41Das Betreiberkonsortium hat keinerlei Interesse daran, die Trabrennbahn weiterlaufen zu lassen wie bisher.
19:47Ganz im Gegenteil.
19:49Sie wollen grundlegende Veränderungen.
19:52Die Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen.
19:54Also auch über den eigentlicheren Betrieb hinaus?
19:58Für Open-Air-Konzerte, Theateraufführungen?
20:01Absolut.
20:03Die fünf Eigentümer sind allesamt Geschäftsmänner, die sich von einem guten Konzept überzeugen lassen.
20:08Und die verfügen über die nötigen Mittel, um diese Maßnahmen umzusetzen?
20:13Machen Sie sich selbst ein Bild.
20:17Kommen Sie mit mir nach Hamburg.
20:19Die Herren brennen darauf, sie kennenzulernen.
20:30Ich bedauere, dass ich mir gestern nicht genug Zeit für Sie nehmen konnte. Bitte.
20:34Kein Problem. Mein Überfall war ja auch etwas spontan.
20:37Deuten Sie dies bitte nicht als Desinteresse.
20:40Ich würde sehr gerne Ihre Suchtkampagne unterstützen.
20:43Haben Sie meine Beteiligung diesbezüglich schon im Rathaus diskutiert?
20:47Zuerst hätte ich noch einige Fragen zu Ihrer Selbsthilfegruppe.
20:50Gerne. Fragen Sie.
20:54Kommen Sie. Fragen Sie.
20:57Es gibt Stimmen, die behaupten, Malachron sei eine Sekte.
21:01Ja, das ist der Preis, den man zahlt, wenn man therapeutisch vom konventionellen Weg abweicht.
21:05Die Menschen reagieren auf Neues immer mit Abwehr und Angst.
21:09Vor allem, wenn Sie befürchten, manipuliert zu werden.
21:12Ich kenne Ihre Artikel. Ich schätze Ihre journalistische Arbeit und weiß, dass Sie sich auf dieses Gespräch vorbereitet haben.
21:19Daher wissen Sie auch, dass Malachron keines dieser Kriterien erfüllt, die eine Sekte ausmachen.
21:25Jedenfalls nicht mehr oder weniger als andere Selbsthilfegruppen auch.
21:30Bei Malachron kursieren keine Inside-Gerüchte. Ich bin kein Guru.
21:36Und unsere Mitglieder kapseln sich nach außen hin nicht ab.
21:40Aber Sie tragen keine rote Kleidung. Und Sie sollen sich vegan ernähren.
21:45Bei uns wird nichts angeordnet und nichts verboten.
21:48Natürlich. Nur empfohlen.
21:52Um die Harmonie zwischen Körper, Verstand und Seele wiederherzustellen.
21:59Die Farbe Rot schürt Aggressionen und ist dabei wenig hilfreich.
22:03Und der Verzicht auf tierische Produkte weckt das Körperbewusstsein und hat übrigens nicht nur biologisch reinigende Wirkung.
22:11Verstehe.
22:14Ich möchte meine Patienten anregen, Sie selbst zu sein.
22:17Sich kennen, lieben, behaupten zu lernen.
22:20Das klingt verführerisch.
22:23Sie halten das für naiv.
22:30Es ist einfacher, als Sie denken.
22:32Und was ist mit dem Bericht des Aussteigers? Er redet von psychischer Abhängigkeit und Ausnutzung.
22:43Die Schweigepflicht verbietet es mir, über diesen Mann zu reden.
22:47Ich kann nur hoffen, dass er mit einer Einzeltherapie besser beraten ist.
22:51Entschuldige, äh, was haben Sie gesagt?
22:55Ähm, danke, dass Sie für uns Zeit haben.
22:58Äh, ja, das ist selbstverständlich.
23:01Entschuldigen Sie, ich höre momentan auf einem Ohr nicht besonders gut.
23:05Möchten Sie ein Wasser?
23:07Danke.
23:09Danke, nein.
23:11Bitte, nehmen Sie Platz.
23:13Sie wollen also mehr über Malachron erfahren?
23:17Ja, also dieses ganze Thema Sekte erwischt mich völlig kalt.
23:21Der Begriff Sekte bezeichnet erstmal völlig wertfrei eine Gruppierung mit Ansichten, die anders sind als die der Norm.
23:35Religiös, politisch, philosophisch.
23:39Also, Entschuldigung, aber wertfrei hört ja wohl da auf, wo mit Druck gearbeitet wird oder Manipulation.
23:43Deswegen legen die Sekten auch so viel Wert darauf, als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden.
23:49Damit sie sich auf die Religionsfreiheit berufen können.
23:52Und sind auch noch von der Steuer befreit.
23:55Malachron ist eine Religionsgemeinschaft?
23:58Na, Herr Klein zieht die Sache ein bisschen anders auf.
24:02Er benutzt seine psychologische Praxis und die Selbsthilfegruppe als Deckmantel.
24:07Mit Erfolg.
24:09Die Jugendlichen scheinen einen besseren Draht zu einem Psychologen als beispielsweise zu der Kirche zu haben.
24:15Und sie sind für seine Versprechen empfänglich, weil sie sich nicht verstanden fühlen, einsam sind, nach Orientierung suchen.
24:23Oder zum Beispiel gemobbt werden.
24:25Ja.
24:27Lotte ist verzweifelt.
24:29Das ist so ein Moment, wo die Kinder feststellen, dass ihre Eltern auch nicht unfehlbar sind.
24:35Äh, das haben wir bei Lotte gefunden.
24:39Eine simplifizierte Anleitung, wie man das Beste aus sich herausholt.
24:47Was will ich annehmen, nur in Begleitung des werten Herrn Klein möglich ist.
24:52Und mit kostspieligen Seminaren.
24:56Also doch.
24:58Vielleicht sollte ich mir diesen Klein einfach mal vorknappen.
25:01Ich würde keinen Streit anzetteln.
25:04Sie könnten den Konkurrenzkampf um ihre Tochter verlieren.
25:06Was hat das zu bedeuten?
25:09Herr Klein darf ihre Tochter auf keinen Fall aus ihrem sozialen Umfeld trennen.
25:15Halten Sie den Kontakt.
25:17Und auch wenn's schwerfällt, blenden Sie das Thema Malakron aus.
25:20Aber wie soll das gehen?
25:22Wir müssen doch Lotte wachrütteln.
25:24Sie muss selbst aufwachen.
25:26Und wenn sie das tut, dann müssen sie völlig wertfrei für sie da sein.
25:29Was kommt jetzt? Noch mehr Vorwürfe?
25:43Carla, ich, äh...
25:52Hab's mir ein bisschen zu einfach gemacht.
25:55Ich hätte wirklich mehr Verständnis für deine Situation haben müssen.
25:58Ja, ich bin enttäuscht, dass dir dein Erfolgskick auf Korfu wichtiger war, als mit mir zusammen zu sein.
26:07Tom, so darfst du das aber nicht sehen.
26:13Und jetzt bist du endlich wieder zurück, und wir beide haben einfach nichts Besseres zu tun, als uns darüber zu streiten, wer Schuld wo ran hat. Das ist...
26:21Hätte ich gewusst, was diese lange Trennung mit unserer Ehe macht, dann hätte ich natürlich den Bau der beiden Käsereien auf dem Festland abgelehnt.
26:36Wir hatten beide einfach zu große Erwartungen an deine Rückkehr.
26:41Auszeit? Zweiter Versuch?
26:44In zwei Stunden am Stall?
26:46Sehr gerne.
26:51Kaffee?
27:02Ja, danke.
27:06Es fühlt sich falsch an, das Buch wieder zurückzulegen.
27:09Leute, darf aber nicht merken, dass wir von Maracom wissen.
27:13Oh, Ole, bitte! Ich würde doch auch keine Drogen zurücklegen!
27:17Aber ich werde nicht zulassen, dass diese Sekte meine Tochter in die Hände bekommt.
27:25Gibt's Probleme?
27:27Nein.
27:29Warum?
27:30Äh, weil du noch nie hier warst?
27:32Ähm, wegen der neuen Wohnsituation. Wir müssen uns abstimmen.
27:35Ja, wegen der Wohnung und den Unterhaltszahlungen und deinem Schulbesuch.
27:41Ja, ich habe heute von zehn Sekretariaten nur eins erreicht. Und der Direktor ist noch die ganze Woche im Urlaub.
27:46Danke. Ich krieg das schon hin. Ich hab genug Leute, die mir helfen.
27:50Hm. Davon kann man nie genug haben, oder?
27:52Mit der Schulsuche kannst du übrigens aufhören. Ich mach mein Abitur auf Bryans Schule.
27:55Da ist drei Tage bevor das Schuljahr wieder anfängt, das Sekretariat besetzt. Da kann ich mich anmelden.
28:01Und, äh, bei der Wohnungssuche hilft mir Herr Klein. Er ist mit drei Maklern befreundet.
28:07Du verstehst dich gut mit ihm, hm?
28:10Ja. Kennst du ihn?
28:11Ich hab mal versucht, ihn anzurufen. Als ihr nach Mallorca abgehauen seid, aber irgendwie auf Geschäftsreise oder so.
28:20Ja, er halt in ganz Europa Seminare.
28:23Die sind sicher sehr teuer, oder?
28:25Die sind kostenlos.
28:27Das finanziert er alles aus seiner Praxis?
28:30Herr Klein versucht mit seinen Seminaren Menschen zu helfen.
28:33Hör mir meine Sachen und geh in die Gärtnerei.
28:42Ich habe unsere Lotte noch nie angelogen.
28:46Das war nicht unsere Lotte.
28:52Tja, na dann. Auf Wiederhören. Vielen Dank.
28:55Mist.
28:57Die Schneiderei nimmt die Schürzen nicht zurück.
28:59Sie berufen sich darauf, dass ich das Stoffmuster abgenickt habe
29:03und sie nicht verpflichtet sind, darauf hinzuweisen, dass der Stoff reißen könnte.
29:07Tja, was sollen wir mit Schürzen, die wir nicht verkaufen können?
29:09Schalte doch Torben ein.
29:11Die Schneiderei verzichtet aus Kulanz ja schon auf 50 Prozent des Kaufpreises.
29:16Mehr kann Torben auch nicht machen.
29:18Also die Dinger sind wirklich nicht zu gebrauchen.
29:20Nicht mit abgerissenen Bändern.
29:22Na, dann nähen wir sie wieder ein.
29:24Bei tausend Schürzen.
29:26Ja, wir müssen nur die Naht der Ansatzstelle der Bänder verstärken.
29:31Ach nur.
29:33Latine hat bestimmt eine Nähmaschine in Hamburg, wie sie uns leihen kann.
29:36Latine hat im Moment andere Probleme.
29:37Ich habe ja auch eine Nähmaschine.
29:40Ach ja?
29:41Habt ihr miteinander gesprochen?
29:43Ja.
29:45Tina kann mir nicht verzeihen.
29:47Und weißt du was?
29:49Irgendwie kann ich sie auch verstehen.
29:50Aber hör mal, das ist doch lange her.
29:53Tja.
29:54Zeit heilt eben nicht alle Wunden, Räuschen.
29:57Lass Tina noch ein bisschen mehr Zeit.
30:00Noch mehr als 14 Jahre, ich bitte dich.
30:03Wie alt soll man denn da werden?
30:05Sie will mit der Vergangenheit abschließen.
30:08Was soll ich machen?
30:09So, ihr habt aber genug gequatscht.
30:11Ihr habt nämlich tausend Schürzen zu fliegen.
30:13Viel Spaß.
30:14Danke, danke.
30:15Ja?
30:16Hallo.
30:17Geht's Ihnen wieder besser?
30:19Ich hab von Ihrem Hörsturz gehört.
30:21Wenn Sie wollen, kann ich die Woche die Konfirmanden-Freizeit für Sie übernehmen.
30:24Sind Sie Mitglied bei Malakron?
30:26Ja.
30:27Ist...
30:28Ist das ein Problem?
30:30Sie haben mir weisgemacht, Sie suchen Anschluss.
30:34In Wahrheit engagieren Sie sich nur in meiner Gemeinde, um Mitglieder für die Sekte Ihres Gastvaters zu akquirieren.
30:40Das ist ein Problem.
30:42Sie haben mir weisgemacht, Sie suchen Anschluss.
30:46In Wahrheit engagieren Sie sich nur in meiner Gemeinde, um Mitglieder für die Sekte Ihres Gastvaters zu akquirieren.
30:52Das ist eine Unterstellung. Malakron ist auch keine Sekte. Malakron ist eine Philosophie.
30:59Und wenn Sie es mal nachlesen würden, wüssten Sie das.
31:02Ich brauch das Buch Ihres Lehrmeisters nicht zu lesen, um zu wissen, was er vorhat.
31:06Dann würden Sie aber nicht so in Unsinn reden. Malakron wirbt keine Mitglieder.
31:10Die Leute, die sich unserer Gruppe anschließen, tun das aus freien Stücken.
31:13Und müssen später teuer dafür bezahlen.
31:15Ich weiß, dass Herr Klein seine Mitglieder finanziell ausnimmt und das werde ich ihm auch nachweisen.
31:23Ich werde es nicht zulassen, dass sich so eine Organisation in meiner Gemeinde breitmacht.
31:27Und ich werde es noch weniger zulassen, dass Sie meine Konfirmanden mit dem Gedankengut Ihrer Sekte beeinflussen.
31:39Sie sollten aufpassen, was Sie sagen.
31:41Wollen Sie mir drohen?
31:43Wollen Sie mir drohen?
31:45Wollen Sie mir drohen?
31:46Wollen Sie mir drohen?
31:47Wollen Sie mir drohen?
31:48Wollen Sie mir drohen?
31:49Wollen Sie mir drohen?
31:50Wollen Sie mir drohen?
31:51Wollen Sie mir drohen?
31:52Wollen Sie mir drohen?
31:53Wollen Sie mir drohen?
31:54Wollen Sie mir drohen?
31:56Mit deiner Maschine wären wir schneller.
31:59Hm.
32:01Als ich die Bezüge für Ariane in ihrer Werkstatt genäht habe, da gingen sie ja noch.
32:07Könnte Herr Lüder sich nicht mal die Maschine anschauen? Das macht er doch sicher gern.
32:11Hannes ist Schuhmacher und kein Nähmaschinenreparateur.
32:16Ich war vorhin bei ihm in der Werkstatt.
32:21Was hattest du denn da zu suchen?
32:24Mir die Schuhe besohlen zu lassen, was sonst?
32:27Ja, und dabei haben wir uns ein bisschen unterhalten.
32:31Über dich, über ihn, über euch.
32:34Inge, Hannes und ich, ja?
32:36Wir sind kein Paar und wir werden es sicherlich auch nie werden.
32:39Deine Angst vor Zurückweisung ist vollkommen unbegründet.
32:42Herr Lüder redet in höchsten Tönen von dir.
32:45Ich habe keine Angst, zurückgewiesen zu werden.
32:48Früher vielleicht mal ja, aber das hat sich geändert.
32:51Außerdem habe ich keinerlei Ambition, irgendetwas an Hannes und meiner Freundschaft zu verändern.
32:57Ich brauche momentan keine neue Liebesbeziehung in meinem Leben.
33:00Ihr müsstet euch nur trauen auszusprechen, was ohnehin offensichtlich ist.
33:06Ihr seid füreinander bestimmt.
33:08Ich bin nicht in Hannes verliebt und er sicherlich auch nicht in mich.
33:12So, bitteschön, und jetzt lassen wir das Thema, ja?
33:15Wir haben noch 994 Schürzen zu verstärken.
33:23Willst du für die neuen Mieter eine Zeitungsanzeige aufgeben oder soll ich einen Makler einschalten?
33:28Na ja, also jetzt brauche ich erstmal eine schöne Tasse da, Chili.
33:33Gut.
33:37Ach, sieh mal an.
33:38Hallo.
33:42Guten Tag.
33:44Was so ein gemeinsames Essen alles bewirken kann, du scheinst dich ja prächtig mit Frau Watzmann zu verstehen.
33:50Beruflich.
33:51Hallo Frau Janssen.
33:52Hallo, hallo.
33:53Wer redet denn vom Job, das ist doch längst passé.
33:55Etwas voreilig, wie ich gerade feststellen musste.
33:58Frau Watzmann stellt mich dem Eigner-Konsortium vor.
34:00Er vermasselt es.
34:01Wieso? Er scheint mit der Entwicklung sehr zufrieden zu sein.
34:13Mama, ich serviere ihm eine attraktive Headhunterin auf dem Silbertablett und was macht er?
34:17Ja, er interessiert sich für ein Jobangebot.
34:21Der Mann braucht keinen Job, er braucht eine Frau.
34:25Bist du ganz sicher, dass du ihn meinst?
34:27Äh, Mama?
34:28Hi.
34:29Ich hab mir diesen Artikel hier auch nochmal angetan.
34:43Der Abgesang auf meinen empfohlenen Wein, das ist eine Farce.
34:46Die Prognose auf die Wertentwicklung, die stürzt sich auf nichts weiter als auf Vermutung.
34:54Du, Herr Steiner wird sich tot ärgern, wenn er in einem halben Jahr feststellt,
34:57dass Sie meiner Empfehlung hunderte Euro von Rendite verschafft hätten.
35:02Ach, das ist nur eine Vermutung, oder?
35:04Hm?
35:05Ich hab nochmal nachgedacht über die Klage von Herrn Steiner.
35:09Warum?
35:11Thorben hat doch gesagt, er kümmert sich drum.
35:12Wir geben keine Garantie auf die Beratung und damit entbehrt die Klage jeder Grundlage.
35:17Herr Steinert ist unser Kunde.
35:19Und er ist mit unserer Beratung unzufrieden.
35:21Ich möchte mich nicht mit einem Kunden streiten.
35:24Erst recht nicht vor Gericht.
35:26Du, es kann immer vorkommen, dass Kunden meckern, weil sie sich höhere Renditen erhoffen.
35:31Ja, und genau das ist das Problem.
35:33Es fällt nicht nur auf die Weinbank zurück, sondern auch aufs Hotel.
35:38Also Ricke.
35:39Wir beide, wir beide wissen, dass du eine großartige Sommelier bist.
35:44Ja.
35:45Ja.
35:47Nur leider wirst du kein Eduard Phillips, der mit seiner Weinkritik Meinung macht.
35:50Noch nicht.
35:52Ricke, ich möchte in Zukunft auf Empfehlungen bei unserer Weinbank verzichten.
35:56Du, die, die Kunden, die wollen Weine nicht nur wegschließen, die wollen sich austauschen, die wollen Weine wirklich sammeln.
36:05Ich habe bei unserer Weinbank lieber ein paar Kunden weniger als unzufriedene Kunden.
36:13Du, Entschuldigung, die, die Weinbank, das ist meine Idee. Und meine Beratung ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts.
36:21Ich muss ans drei Könige denken. Ich kann nicht anders.
36:23Tja, das lasse ich mir nicht bieten.
36:24Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Und ich will mich schon gar nicht in dein Intimleben einmischen.
36:41Aber ich mache mir eben Sorgen, dass du im Alter alleine bist.
36:47Mach dir mal keine Sorgen. Ich habe hier Freunde und Familie.
36:53Ja, aber das ist doch was anderes als eine Beziehung.
36:56Das ist es.
36:58Genau darum habe ich mich in den letzten Jahren nicht bei dir auf Mallorca blicken lassen.
37:01Was habe ich denn gesagt?
37:02Solange ich denken kann, versuchst du mir vorzuschreiben, wie ich zu leben habe. Mit welchem Recht eigentlich?
37:08Aber ich meinst du nur gut.
37:10Ach, nur gut. Ich bin keine 14 mehr. Und ich bin auch kein Mauerblümchen. Ich bin durchaus zufrieden mit meinem Leben, ja?
37:16Was meinst du vielleicht?
37:18Ich habe es satt jetzt. Du tust so, als wäre dein Leben perfekt. Als wärst du was Besseres. Als müsste ich dir nacheifern.
37:25Du tust so, als wäre ich neidisch. Neidisch auf deinen Mann, ja, dem du jeden Tag sagen musst, wo die Marmelade steht.
37:33So nimmst du mich wahr?
37:34Also komm, wir lassen das jetzt hier mit den Schürzen.
37:38Tausend Schürzen mit dir zu nähen, das kann keiner von mir erwarten.
37:46Und bitte, lasst mich jetzt einfach mal allein, ja?
37:49Ähm, haben Sie die Fotos von meinem Fitness-Check schon auf die Homepage gestellt?
37:57Ja, drei Klicks und das Bild ist im Netz.
37:58Wow.
37:59Daneben platzieren wir noch die Trainingsfotos, die wir gleich machen werden. Und weiter unten bauen wir die Home-Story ein.
38:05Und das Logo von Elektroberger, bitte nicht vergessen.
38:06Und das Logo von Elektroberger, bitte nicht vergessen.
38:07Versteht sich. Wollen wir los?
38:08Jo.
38:09Ich schlage vor, wir starten mit dem Lauftraining, dann Radfahren und am Ende Schwimmen.
38:10Ja, und danach können wir bei uns zu Hause weitermachen.
38:11Okay.
38:12Ähm, kommst du?
38:13Äh, gefällt Ihnen unsere Seite nicht?
38:14Doch.
38:15Doch.
38:16Doch.
38:17Doch.
38:18Doch.
38:19Doch.
38:20Doch, doch, die ist sehr professionell.
38:21Ja, wir sind mittlerweile bei 50.000 Klicks pro Monat.
38:22Oh.
38:23Nicht zuletzt wegen meiner Geschichte.
38:24Mhm.
38:25Ja.
38:26Ja.
38:27Ja.
38:28Ja.
38:29Ja.
38:30Ja.
38:31Ja.
38:32Ja.
38:33Ja.
38:34Ja.
38:35Ja.
38:36Ja.
38:37Ja.
38:38Ja.
38:39Ja.
38:40Ja.
38:41Ja.
38:42Ja.
38:43Ja.
38:44Ja.
38:45Ja.
38:46Ja.
38:47Ja.
38:48Ja.
38:49Also, ich find's wirklich bewundernswert, wie sehr sie sich da reinknien.
38:52Und du natürlich auch, aber du hast es grad schon gesagt.
38:56Das ist deine Story.
38:57Naja, wenn wir zusammen auf den Bildern sind, dann ist es doch unsere Story.
39:01Klar, nur ich hab nichts davon.
39:04Guck mal, du wirbst für deine Firma, sie für ihren Laden und es wär schon schön, wenn
39:09die Diakonie da auch irgendwie auftauchen würde.
39:12Wir brauchen Aufmerksamkeit und Spenden brauchen wir sowieso immer.
39:16In etwa so?
39:17Ja.
39:18Ja.
39:19Sie haben ja schon an einen Platzhalter für das Logo gedacht?
39:22Mhm.
39:23Sprechstundenzeiten, Spendenkonto und hier könnte ein kurzes Interview mit Ihnen stehen.
39:29Super.
39:30Mit karitativen Dingen schmücken wir uns doch alle gerne, oder?
39:33Ja, dann lasst uns doch mal die Fotos machen.
39:37Ja.
39:38Unbedingt.
39:39Herr Steinert, hier spricht Lichtenhagen.
39:43Ich bin Anwalt und vertrete die Interessen der Weinbank des Hotels Drei Könige.
39:49Ja.
39:50Herr Steinert, wenn ich Sie gleich mal unterbrechen darf.
39:53Ich werde Ihnen sagen, wie wir mit Ihrer Beschwerde verfahren.
39:57Nein, nein, Sie haben mit dem Mietvertrag für das Weinschließfach einen Haftungsausschluss unterschrieben.
40:05Die Beratungsleistung von Frau Friedrichs ist natürlich von der Gewährleistung ausgeschlossen.
40:09Nein, da muss ich Sie leider korrigieren, das ist durchaus üblich und nicht hinterhältig.
40:14Aber, Herr Steinert, wenn ich Ihnen einen Vorschlag machen darf.
40:17Sie räumen Ihr Schließfach, wir erstatten Ihnen Ihre Kosten und diese unschöne Episode hat ein Ende für Sie.
40:24Ja?
40:25Gut.
40:26Ja, ich danke Ihnen.
40:28Wiederhören.
40:30Puh.
40:31Sehr souverän.
40:33Ist das der Streitgegenstand?
40:35Ja.
40:36Herr Flickenschild hat eine Kiste geordert, aber erst nicht zu Hause.
40:38Ihm hat der Wein geschmeckt.
40:41Das wundert mich nicht.
40:42Das ging mir bei deiner Präsentation nicht anders.
40:46Ich vertraue auf dein Urteil.
40:48Ja.
40:49Ich wünschte, das könnte ich von meinem Freund auch behaupten.
40:54Das haben wir doch jetzt schon dreimal besprochen.
40:57Ja.
40:58Ja, danke.
41:00Was gibt's denn? Ich bin auch besprochen.
41:01Carla, wir bekommen gleich eine Gruppe von Amerikanern rein.
41:03Ja, die habe ich auch besprochen.
41:04Während des Fluges gab es leider Probleme mit der Verpflegung.
41:07Wenn Sie ankommen, dann erwarten Sie ein regionales Drei-Gänge-Menü.
41:12Sie kommen in 30 Minuten.
41:14In 30 Minuten? Aber das schafft Herr Breuer nicht.
41:17Und ich bin doch gleich mit Torben verabredet.
41:19Ja, ja, dann, dann, dann musst du deine Verabredung eben mal absagen.
41:22Mick, wir machen das so.
41:25Herr Breuer macht Ihnen einen kleinen Snack und das Drei-Gänge-Menü, das gibt es heute Abend.
41:28Wie abgesprochen.
41:29Abgelehnt.
41:31Aber du weißt doch, dass es bei Torben und mir gerade nicht so gut läuft.
41:34Ich kann das jetzt nicht absagen.
41:35Carla, in so einem Fall, da müssen deine privaten Interessen eben mal hinten anstehen.
41:38Wie bei jedem von uns.
41:39Sag mal, hast du dich mit Rieke gestritten oder warum bist du gerade so zickig?
41:42Ich bin nicht zickig. Ich habe die Interessen von diesem Hotel hier zu vertreten.
41:47Mit Rieke hat das überhaupt nichts zu tun.
41:51Jetzt will Mick das Beratungsangebot canceln.
41:54Aber der Weinbank ohne Beratung macht überhaupt keinen Sinn.
41:57Ja. Er schaltet auf Sturm.
41:59Dann werde ich mal mit ihm reden. Schließlich gehört mir die Weinbank zu einem Drittel.
42:03Okay.
42:05Dann verlasse ich jetzt mal den romantischen Platz hier.
42:09Carla kommt jeden Augenblick.
42:11Okay.
42:15Hallo mein Schatz.
42:17Ja, du hast doch genau fünf Minuten.
42:20Es tut mir leid.
42:21Ich muss 18 hungrige Amerikaner bekochen.
42:25Wieso denn auf einmal? Ich habe gedacht wir...
42:28Es ist nicht meine Schuld.
42:36Carla kommt doch nicht?
42:39Jetzt trauen Sie mich an, weil sie keine Zeit hat.
42:42Ich begreif gar nichts mehr.
42:44Ja, es sieht aus, als hätten wir beide Streit mit unserem Liebsten.
42:47Ja.
42:49Schade ums Picknick.
42:51Ja.
42:55Das sind 94er Jahre.
42:58Hast du Zeit?
43:00Und Mordshunger.
43:01Hey.
43:02Hey.
43:03Hey.
43:04Wart ihr wieder schwindelig?
43:05Ich bin nur ein bisschen angestrengt.
43:06Brian war grad hier.
43:07Und?
43:08Wie hat er auf den Verdacht reagiert?
43:09Er hat alles lehrbuchmäßig abgestritten.
43:10Malacron ist keine Sekte und er ist natürlich auch nicht auf Mitgliederfang.
43:14Ja, so ähnlich lief auch mein Gespräch mit Uli Klein.
43:15Du warst noch mal bei ihm?
43:16Ja.
43:17Und es wird dir nicht gefallen.
43:18Seine Erklärungen klingen plausibel.
43:19Jule, du lässt dich von ihm einwickeln.
43:20Ich lasse mich von niemandem einwickeln.
43:21Jule, Klein hat gemerkt, dass du einen ausgesprochenen Sinn von
43:26der Kanzler hat.
43:27Und?
43:28Wie hat er auf den Verdacht reagiert?
43:29Er hat alles lehrbuchmäßig abgestritten.
43:30Malacron ist keine Sekte und er ist natürlich auch nicht auf Mitgliederfang.
43:32Ja, so ähnlich lief auch mein Gespräch mit Uli Klein.
43:34Du warst noch mal bei ihm?
43:35Ja.
43:36Und es wird dir nicht gefallen.
43:37Seine Erklärungen klingen plausibel.
43:39Jule, du lässt dich von ihm einwickeln.
43:42Ich lasse mich von niemandem einwickeln.
43:44Jule, Klein hat gemerkt, dass du einen ausgesprochenen Sinn von
43:48für Gerechtigkeit hast.
43:49Und er hat sich und seinen Verein als Opfer dargestellt, stimmt's?
43:53Er will über deine Suchtkampagne an Kontakte im Rathaus rankommen.
43:59Damit sein Verein gesellschaftsfähig wird.
44:01Ich habe ihm gesagt, dass eine Kooperation so lange nicht in Frage kommt,
44:06bis sämtliche Fragen um Malacron geklärt sind.
44:08Was bitte gibt es denn da noch zu klären?
44:11Ich bin Journalistin.
44:12Ich werde mein Urteil nicht auf Hörensagen begründen.
44:14Und das solltest du auch nicht tun.
44:15Ja, und da habe ich mich ganz an deinen Rat gehalten und die Schuldfrage ad acta erlegt.
44:24Hm.
44:25Und trotzdem Streit im Paradies.
44:27Das ist doch unfair.
44:28Jetzt macht mich Carla schon für Dinge verantwortlich, für die ich wirklich nichts kann.
44:31Wenn ich gerade an ihre wütende Absage vorhin am Telefon denke.
44:34Das kann ich toppen.
44:36Mein liebender Freund, für den ich drei Monate ab New York sausen lassen, degradiert mich im Job.
44:41Dabei wollte ich doch mit Carla nur eine gute Zeit haben.
44:44Ja.
44:45Und ich bin froh, dass du die stattdessen mit mir hast.
44:48Sollen sich die beiden Worker allerdings doch die Köpfe einschlagen.
44:53Genau.
44:54Und wir?
45:01Für Geld für nichts.
45:03Tasche.
45:05Was mache ich mit dir?
45:07Kiffen.
45:09Das war so hässlich.
45:11Hey, Merle.
45:12Hey.
45:13Hey.
45:14Sag, ist meine Tochter hier?
45:16Ja, die ist im Gewächshaus.
45:17Okay, danke.
45:18Sag mal, Pastor Mertens hat erzählt, dass die Selbsthilfegruppe von Barnes Gastvater eine Sekte ist.
45:25Wir sollen eigentlich gar nicht darüber sprechen.
45:28Von mir wird sich nichts erfahren.
45:30Glaubst du denn, dass Lotte bei Malakon schon so tief drin steckt?
45:33Ich weiß nur noch nicht, wie tief.
45:35Ah.
45:36Hey.
45:37Hey.
45:38Hey.
45:39Hey.
45:40Hey, mein Schatz, ich habe ein Geschenk für dich.
45:43Warum?
45:44Weil der Pullover mich im Schaufenster angelächelt hat und gesagt hat, ich bin für Lotte.
45:57Schön, danke.
46:00Ähm, hast du vielleicht Lust, heute Abend mit mir essen zu gehen?
46:03Ich habe in der Stadt ein veganes Restaurant entdeckt.
46:05Nein, ich bin mit Uli verabredet.
46:08Wozu?
46:09Wir unterhalten uns.
46:11Worüber?
46:12Das geht dich nicht so an.
46:14Ich bin deine Mutter.
46:17Lotte, ich erkenne dich nicht wieder.
46:21Lotte Malakon ist eine Sekte.
46:23Weißt du eigentlich, was dieser Uli Klein mit dir vorhat?
46:26Er will dich gefügig machen und dann nutzt er dich finanziell aus.
46:29Uli hat uns vorgewandt, dass unsere Eltern so auf die Gruppe reagieren würden.
46:33Ich hatte eigentlich gehofft, ihr seid anders.
46:35Er bietet dir Lösungen für deine Probleme an.
46:37Aber so funktioniert das Leben doch nicht, Lotte.
46:40Du hast keine Ahnung, Mama.
46:42Du hast eine kaputte Ehe mit Papa und sonst nur deinen Piloten und die Arbeit im Kopf.
46:46Krieg doch erst mal dein eigenes Leben auf die Reihe, bevor du dich in Mainz einmischst.
46:48Hier.
46:57Ich hab mein Stresslevel im Griff, Britta.
47:00Offensichtlich nicht.
47:02Neben der Arbeit kniest du dich in diese Sektennummer und da kommen alte Geschichten hoch.
47:06Du weißt genauso gut wie ich, dass einen die Vergangenheit einholen kann.
47:09Und das ist Stress.
47:11Und davor musst du dich schützen.
47:14Leichter gesagt als getan.
47:19Also ich muss schon sagen, bei dem Anblick hätte ich mich auch ohne Einladung auf den Weg gemacht.
47:26Danke.
47:27Wir werden Geduld haben und wir werden weiter mit Lotte im Gespräch bleiben.
47:31Wie gut das funktioniert, hast du uns ja gerade gezeigt.
47:34Du meine Güte, ich weiß, ich hab einen Fehler gemacht, aber dir vertraut sie doch noch.
47:38Du musst versuchen, an sie ranzukommen.
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