Die Kaiserjäger (1956) Die Kaiserjäger ist ein österreichischer Heimatfilm und Verwechslungskomödie aus dem Jahr 1956, unter der Regie von Willi Forst. Der Film spielt in Tirol kurz nach 1900, in der Zeit der k.u.k.-Monarchie, und kombiniert romantische Elemente mit leichter Militärromantik und Humor. Er thematisiert die Traditionen der berühmten Kaiserjäger (ein Tiroler Eliteregiment der österreichisch-ungarischen Armee) und spielt mit Verkleidungen und gesellschaftlichen Konventionen. Handlung (kurz, spoilerarm) Graf Leopold Hardberg, ein pensionierter General, hat seinen alten Kameraden vor Jahren einen Stammhalter (einen Enkelsohn) angekündigt – doch geboren wurde eine Tochter, Antonia. Um sein Gesicht zu wahren, hat er die Lüge aufrechterhalten, dass "Anton" auf der Kadettenschule sei. Als das Regiment der Kaiserjäger zu Manövern auf seinem Schloss Quartier bezieht, muss Antonia in eine Uniform schlüpfen und als Kadett "Anton" auftreten. Daraus ergeben sich chaotische Verwechslungen, romantische Verwicklungen und humorvolle Situationen, besonders mit dem charmanten Oberleutnant Pacher. Der Film ist eine charmante, harmlose Unterhaltung mit wunderschönen Aufnahmen der Tiroler Landschaft und nostalgischem Blick auf die k.u.k.-Zeit. Das musikalische Leitthema ist der Marsch "Wir sind die Kaiserjäger". Hauptdarsteller
Erika Remberg als Komtesse Antonia ("Toni") Hardberg Adrian Hoven als Oberleutnant Pacher Judith Holzmeister als Gräfin Valerie Hardberg (Antonis Mutter) Rudolf Forster als Graf Leopold Hardberg, General a.D. Attila Hörbiger als Oberst Weigant Gunther Philipp Oskar Sima Senta Wengraf C.W. Fernbach als Hauptmann Erlach Peter Brand
Weitere Beteiligte: Regie und Produktion von Willi Forst, Drehbuch von Kurt Nachmann, Musik von Hans Lang. Der Film ist ein typisches Beispiel für die leichte Unterhaltung der 1950er-Jahre und wird oft als nostalgisch und famili
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