"Herr- sei mir, dem Sünder gnädig !" Wer auf solche Weise aus seiner Not heraus beharrlich betet, kann mit Erhörung und Hilfe rechnen. Eine Erzählung. Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger
Sie können dem Prediger folgen:Telegram Predigten https://t.me/jesus_sohngottesYouTube https://studio.youtube.com/channel/UCMBwvM-CUYBFvkZn4_tinDA
Kontakt zu Prediger Westrup über Stadtmission.gt@gmail.com Unterstützung für den Prediger Westrup bitte anKonto: DE04 4785 0065 0100 2036 79Inhaber: Henning Westrup
00:01Meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Bruder, liebe Schwester in dem Herrn Jesus Christus,
00:06heute geht es einfach mal um das Gleichnis vom verlorenen Groschen nachzulesen im Lukas-Evangelium, Kapitel 15, Verse 8 folgende.
00:15Und zwar sagt da in Vers 9 eine Frau zu ihren Nachbarinnen oder Freundinnen,
00:21freut euch mit mir, denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.
00:26Und also auch, sage ich, Jesus spricht jetzt, sage ich, Jesus zu euch wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buse tut.
00:40Lukas 15, Vers 9.
00:43In einem sehr alten Pastorenbuch las ich eine sehr anrührende Geschichte.
00:49Die hat mich also wirklich auch zu Tränen gerührt und wenn ich jetzt beim Vortragen, wenn mir da die Tränen kommen sollten, dann bitte nicht lachen.
00:56Da erzählt nämlich ein Sohn, der in früheren Zeiten den Auftrag von seinem Vater bekommen hatte, der ein Möbelgeschäft hatte,
01:11einen 100-Taler-Schein zur Bank zu bringen, um ihn in Kleingeld einzutauschen, damit er am nächsten Tage seine Angestellten entlohnen könnte.
01:21Also das war damals sehr, sehr viel Geld, würde man wahrscheinlich sagen, einige tausend Euro.
01:27So, und nun hat der Vater ihn auch ermahnt, auf dem Wege vorsichtig zu sein und Acht zu geben auf diesen großen Schatz,
01:35denn es geht ja nicht um das Geld, es geht ja auch um die Existenz seiner Angestellten und es geht um das Vertrauen der Menschen.
01:41Also eine Riesenlast lag jetzt auf diesem Jungen.
01:44Der Weg zur Bank führte aber einen kleinen Bach, nämlich die Eider und da rüber führte eine Brücke und genau an der Brücke,
01:52an dieser schönen Stelle natürlich, da trafen sich die Jungs immer, nicht die Jugendliche.
01:57Und auch so heute an dem Tag.
01:59Und diese Jungs sah er da fröhlich in einem Spiel verwickelt.
02:02Und die Jungs sagten ihm, komm, komm, spiel doch erstmal eine Runde mit uns.
02:07Doch, trotz schlechten Gewissens, er ließ sich überreden.
02:11Um aber diesen 100-Taler-Euro-Schein in Sicherheit zu bringen, legte der Junge jetzt seine Mütze auf das Brückengeländer
02:20und schob dann diesen Geldschein unter die Mütze, damit das also wirklich sicher verwahrt wäre.
02:25Und dann haben sie eben eine ganze Weile gespielt und plötzlich und unerwartet, wie es so schön heißt,
02:30dann kam dann eine Windböe und was passierte, Mütze und 100-Taler-Schein wurden ins fließende Wasser des Baches gerät.
02:39Und weg waren sie.
02:41Und jetzt rennt er los, die Not ist groß, versucht den Geldschein zu finden und die Mütze,
02:47ja die Mütze hat er gefunden, klatschnass, aber der Geldschein, der war weg.
02:53Endgültig, nichts zu machen.
02:55Und nach langer Zeit des Suchens, völlig erschöpft, es wurde schon dunkel, geht er nach Hause und ist fix und fertig
03:00und traut sich also überhaupt nicht, keinen Meter sich seinem Vater zu nähern, den er wirklich gefürchtet hatte.
03:07Die Strenge des Vaters hatte er gefürchtet, da gab es auch Schläge für sowas.
03:12Aber seine Mutter, die hat es gemerkt, dass da was nicht stimmte und fragte den Jungen dann, was ist los, was ist passiert.
03:19Und der Junge in seiner großen Not unter Tränen berichtete er der Mutter wahrheitsgemäß, was da passiert ist,
03:26dass er sich nämlich hat ablenken lassen von seinem geraden Weg.
03:30Er ist vom Weg abgeirrt.
03:31Er hat sich von der Welt abführen lassen in die Sünde, nämlich dem Vater untreu zu werden,
03:37hat sich auf die Sünde eingelassen und glatt den Zugriff auf das Heil verloren, könnte man sagen.
03:45Also das Geld war weg und das war die Not.
03:47Die Mutter nahm sich dieser Not natürlich an und sagte,
03:50Du, mein lieber Junge, ich weiß jetzt auch keinen, der uns hier jetzt aus dieser Not heraushelfen könnte.
04:00Aber lass uns doch einfach mal beten und den anrufen, der da mal gesagt hat, rufe mich an in der Not,
04:08so will ich dich ja retten und du sollst mich preisen.
04:11Das steht in der Bibel, im Psalm 51.
04:15Daraus hatte die Mutter das Gebet entnommen und sie haben das beide eh nichts gebetet.
04:19Und dann sagte die Mutter, komm und jetzt lass uns Daten folgen.
04:23Sind sie zusammen los und haben dann den Bach nochmal abgesucht,
04:25am Ufer entlang rauf und runter hin und her, es war schon dunkel.
04:29Schließlich kamen sie an so eine Stelle dran, da ragte so ein Zweig von einem Gestrüpp
04:32ziemlich weit in das Wasser rein und natürlich wollten sie auch die Gelegenheit
04:36nicht unversucht lassen, jetzt vielleicht da nach dem Schein zu suchen.
04:39Und dann haben sie mit Acht und Krach diesen Zweig da aus dem Wasser gezogen und durchsucht
04:44und siehe da, auf einmal ist der Schein da.
04:47Sie finden den Geldschein an einer völlig unmöglichen Stelle, an einer Stelle,
04:53wo ein normaler Mensch eigentlich nicht nachgeguckt hätte, wo ein normaler Mensch das nicht glaubt
04:57und nicht für möglich hält.
04:58Aber da war der Schein.
05:00Er war nun mal da.
05:03Und gut, er war zwar durchnässt, aber immerhin unversehrt und also noch ein Zahlungsmittel.
05:08Diese ganze Geschichte, dieses ganze Erlebnis hat den Jungen so tief ins allerinnerste Herz getroffen,
05:17dass er zum Glauben gefunden hat.
05:20Er hat sich bekehrt zu Jesus Christus, er hat Glauben bekommen durch den Heiligen Geist,
05:27nach der Bibel gelebt, ist Missionar geworden
05:30und es sind der Erzählung nach unendlich viele Seelen durch ihn zum Glauben gekommen.
05:40Ja, Jesus spricht, Lukas 15, also auch, sage ich euch, wird Freude sein über einen Sünder,
05:47der da Buße tut.
05:48Und ich habe mir die Frage gestellt, warum ist denn da so große Freude, wie Jesus sagt?
05:54Nun, ich denke mal, weil es wirklich für einen außenstehenden Menschen, der keinen Glauben hat,
06:00weil es für den wirklich schwer ist, das Wort Gottes zu glauben.
06:04Das ist schwer.
06:06Es ist halt so schwer, wie einen verlorenen Geldschein in einem fließenden Gewässer zu finden, nicht?
06:11Und deswegen möchte ich dir, der du es jetzt hörst und hast kein Glauben,
06:15möchtest aber auch durch Glauben selig werden.
06:21Dann rate ich dir, rufe Jesus Christus an im Gebet, wie der Junge und die Mutter das gemacht haben.
06:27Rufe ihn einfach an und bitte ihn, dass er dir auch den Glauben, der dich selig macht, schenken möge.
06:36Das wird sicherlich beim ersten Mal nicht klappen können,
06:39aber ich rate dir des Weiteren, bete so lange, so oft, so lange,
06:44bis du es zu glauben bekommen hast.
06:49Und wenn du das tust und gläubig betest,
06:52dann wirst du Glauben bekommen.
06:55Denn es ist ein Gebet nach dem Willen Gottes.
06:59Gott segne dich. Amen.
07:01Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
Schreibe den ersten Kommentar