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  • vor 4 Wochen
Die Verirrungen und Verwirrungen in Wort und Lehre grassieren; man hat nicht nur den Herrn, Jesus Christus verworfen- sondern auch die Prediger der wahren Lehre. Eine Predigt nach Luther.
Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger

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Inhaber: Henning Westrup

Kategorie

Menschen
Transkript
00:00Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Bruder, liebe Schwestern im Herrn Jesus Christus,
00:05die Ereignisse überschlagen sich und genauso überschlagen sich auch viele Prediger in dem Internet und überall
00:12und allen Teilen, von allen Spatzen, Witz, Gefiffen, dieses Lied von der Endzeit und der Vorentrückung,
00:20so dass man immer weniger weiß zu unterscheiden, was sind nun echte Prediger, die Christi,
00:26oder habe ich es mit einem Boten des Teufels zu tun, gell?
00:31Und darum spricht der Apostel Paulus auch hier klare Worte, nämlich 1. Korinther 4 sagt Paulus,
00:38dafür halte uns, jedermann, für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.
00:471. Korinther 4 Vers 1.
00:50Und Martin Luther sagt jetzt dieses dazu, hier lernen wir, wofür wir die Apostel und Bischöfe halten sollen,
01:00dass wir nicht zu hoch und nicht zu niedrig von ihnen denken, denn der Heilige Geist hat solches nicht umsonst gesagt,
01:08sondern wir sind verpflichtet, uns danach zu richten.
01:11Wie sollen sie für nichts anderes als für Diener Christi halten?
01:17Und sie sollen auch für nichts anderes gehalten werden wollen?
01:22Er nennt ihr Amt einen Dienst.
01:26Alle Christen dienen Gott, aber sie haben nicht alle einen Amt.
01:30Er nennt sich aber darum Christi-Diener, weil er sein Amt von ihm empfangen hat und ihm befohlen ist, zu predigen.
01:43Also sind alle Apostel und Bischöfe Christi-Diener, Christi-Boten, zu den Menschen mit seiner Botschaft gesandt.
01:52Also will er hier Folgendes sagen.
01:56Ein jeglicher, ein jeglicher seht zu, dass er nicht ein anderes Haupt habe, einen anderen zum Herrn nehme.
02:05Vielmehr bleibt allesamt an dem einen Christus.
02:11Denn wir sind weder eure Herren noch euer Haupt.
02:17Wir predigen auch nicht von uns, lehren auch nicht unser eigenes Wort.
02:22Wir führen euch nicht unter unseren Gehorsam, dass ihr uns etwa untertan sein müsstet.
02:29Nein, so ist es nicht.
02:33Sondern wir sind Boten und Diener dessen, der euer Herr ist.
02:39Wir predigen sein Wort, führen euch alle unter seinen Gehorsam.
02:46Wer uns also aufnimmt und das von uns hält, der denkt recht.
02:51Er nimmt nicht uns, sondern mit uns Jesus Christus auf.
02:58Wer uns aber nicht für solche hält, der lässt Christus das allgemeine Haupt fahren,
03:04will ein eigenes Haupt aufrichten und uns zu Götzen machen.
03:08In Klammern, das genau ist es, was wir Land auf, Land ab sehen, nicht?
03:15Wieso manch ein Prediger sich selber zum Herrn macht oder aber auch Martin Luther und unsere anderen Glaubensväter eben verachten, nicht?
03:24Um sich selbst groß zu machen.
03:25Klammer zu.
03:26Eben dasselbe wollen auch die folgenden Worte sagen, wo er sie Haushälter über Gottes Geheimnisse nennt.
03:36Nun hat Gott auch ein Haus und das sind wir selbst.
03:39Das ist die christliche Kirche.
03:41Das sind wir.
03:42Darin sind die Pfarrer und Bischöfe für die Haushalter, die das Haus pflegen, es mit Speise versorgen und das Gesinde regieren sollen.
03:54Aber Gottes Güter sind nicht leiblich.
04:00Sie geben unsichtbare Speise und regieren die Seelen.
04:04Darum nennt er sie Gottes Geheimnisse.
04:09So sind nun Gottes Geheimnisse nichts anderes als die Güter, die von Jesus Christus durchs Evangelium gepredigt werden und die einzig der Glaube erfasst und auch festhält.
04:23Es ist kündlich groß, das gottselige Geheimnis, spricht Paulus.
04:27Ja, das wird alles über Christus gesagt, der im Fleisch geoffenbart ist.
04:32Denn er ist unter Menschen gewandelt, die Fleisch und Blut hatten, aber dennoch blieb er ein Geheimnis.
04:41Denn, dass er Christus, Gottes Sohn, der Weg, die Wahrheit und das Leben war, das war verborgen.
04:47Wer aber an Christus glaubt, der bekennt, dass es wahr ist, dass er allein unser Leben, unsere Gerechtigkeit und Wahrheit ist und dass wir Sünder tot und verdammt sind.
05:02Nun hätte Paulus noch was anderes sagen können.
05:07Aber so verstehen wir also, was der Apostel mit diesen Worten sagen will.
05:13Nämlich, dass ein Diener Christi nichts anderes predige als die Dinge, die in Christus sind.
05:22Nämlich das lautere Evangelium, den reinen Glauben, dass allein Christus unser Leben, unsere Weisheit, unsere Kraft ist und so weiter.
05:31Und dass all unsere eigenen Dinge nur Schande und Verdammnis sind.
05:40Wer anders predigt, den soll kein Mensch für einen Diener Christi halten, sondern für einen Boten des Teufels.
05:50Amen.
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