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  • vor 4 Wochen
Deutschland braucht JESUS CHRISTUS. Unser Volk muß umkehren. Gedanken zu Heilig Abend.
Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger

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Inhaber: Henning Westrup

Kategorie

Menschen
Transkript
00:00Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde meiner Stadt- und Straßenmission,
00:08von Gott geliebte Brüder und Schwestern, wir feiern Weihnachten.
00:15Dazu lesen wir aus dem Lukas Evangelium Kapitel 1 folgende Verse.
00:20Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,
00:26dass alle Welt geschätzt würde und die Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit,
00:33da Kyrenius Landpfleger in Syrien war und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe und ein jeglicher in seine Stadt.
00:43Da machte sich auch auf Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazat, in das jüdische Land zur Stadt Davids,
00:55die da heißt Bethlehem, darum, dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war,
01:02auf das er sich schätzen ließe mit Maria, seinen vertrauten Weiber, und die war schwanger.
01:07Und als sie da selbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
01:12Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,
01:21denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
01:26Soweit Lukas 2, Verse 1 bis 7.
01:31Martin Luther sagt dazu folgendes.
01:33Und hier, hier ist die Geschichte kurz beschrieben, aus der man ersehen soll,
01:40dass der Herr gleich nach seiner Geburt auf Erden damit anfängt,
01:45sein und der Weltreich zu unterscheiden.
01:49Und die Welt stellt sich, als kannte sie diesen König und sein Königreich nicht.
01:59Doch nimmt Christus, dem römischen Kaiser, seine Gewalt und sein Regiment nicht weg,
02:05sondern er lässt ihn das Gebot ausschreiben und alles volksschätzen.
02:10Ja, Maria und Josef gehen ja auch zu der Schätzung hin.
02:14Der Kaiser macht es in seinem Reich, wie er will.
02:18Solches lässt Christus alles geschehen.
02:21Aber sein Reich will er unterschieden wissen von des Kaisersreich.
02:28Christi ist nämlich ein geistliches Reich und es soll sein,
02:34und doch liegt dieses geistliche Reich mitten im Reich der Welt.
02:39Der Kaiser richtet uns schlichtet weltliche Sachen für Krieg und dergleichen.
02:44Aber Christi reich und Amt ist es, die Seelen von Sünde und Tod zu erlösen
02:52und dass er helfe, wo die Welt nicht helfen kann.
02:55Also, wenn nun ein Prediger und Lehrer, ja, ein Christ überhaupt sein will,
03:03der richte all sein ganzes Tun und Leben dahin,
03:07dass es zu einem jenen Leben diene und wisse,
03:14das letztendliche Ziel des geistlichen Regimentes und Himmelreiches,
03:19da ein Christus und König der Herr ist.
03:22Das ist das letztendliche Ziel.
03:23Wie man hier in dieser Welt leben soll, das befehle man dem Kaiser an.
03:31Der hat und erhält den weltlichen Frieden.
03:36Christus aber hat und gibt ewigen Frieden.
03:41Das weltliche Regiment, letztes Anliegen, ist zeitlicher Friede.
03:47Der christlichen Kirche, letztes Anliegen, ist nicht Friede und Ruhe auf Erden.
03:53Reichtum, Gewalt und Ehre, nein, sondern ewiger Friede.
04:01Der Kaiser sorgt nicht dafür, dass ich seelisch sterbe und ewig lebe.
04:05Das Kaisersregiment dient zu diesem zeitlichen Leben.
04:11Wenn aber dieses aufhört, so fängt das Regiment der Kirche erst richtig an.
04:17Dass sie dem betrübten Gewissen nämlich den Schatz verkündigen lasse,
04:23der von Christus erworben und von Christus der Kirche anbefohlen wurde,
04:28nämlich Vergebung der Sünden und ewiger Friede.
04:34Das soll das Ziel und Ende sein, auf welches das christliche Regiment hinzielen und auch reichen soll.
04:42Soweit Martin Luther.
04:45Unser geliebter Herr und Heiland, Jesus Christus, weiß,
04:52was wir für ein schwaches und sündliches Gemächte sind.
04:56Und darum tue ich persönlich täglich Buße
04:59und bitte ihn, trotz aller meiner Schwachheit,
05:03meine Wege, Werke, Dienste,
05:05die ganze Mühse und Plagen in Gnaden anzusehen.
05:08Und so bitte ich auch Sie und Euch, um Nachsicht,
05:13dass ich es auch leider diesmal nicht schaffe,
05:16Weihnachtskarten zu versenden.
05:18Verzeiht mir das bitte.
05:21Ja, Gott hat auch im ablaufenden Jahr unsere Gebete erhört
05:27und meine Arbeit mit allerlei Frucht, auch mit Erweckung, gesegnet.
05:32Ja, unser lieber Herr hat auch Sie, auch Euch, mir zum Segen gesetzt im abgelaufenen Jahr.
05:41Sie haben sich von unserem Herrn immerhin anrühren lassen,
05:44für mich und meine vielen, vielen Aufgaben zu bieten.
05:49Und noch mehr, auch mit Gaben, Ihren Glauben hier sichtbar zu machen.
05:54An dieser Stelle meinen ganz lieben und herzlichen Dank.
05:58Gott segne jeden Geber und auch jede Gabe.
06:04Gott, der Schöpfer, kam abermals in seine Schöpfung.
06:11Diesmal als Säugling.
06:14Um uns nämlich zu zeigen,
06:16dass er unsere Schuld und unser Versagen vergeben will
06:21und dazu bereit ist,
06:24mit uns nun im neuen Jahr auch einen neuen Anfang zu machen.
06:31Meine Lieben,
06:33lasst uns dieser Gnade würdig erzeigen und erweisen
06:36durch wirklich ernsthafte Buße und Umkehr.
06:42Gott segne alle meine lieben Geschwister in Jesus Christus,
06:46alle meine aufrechten Freunde,
06:48die sich auch in Zeiten von Nöten und zunehmenden Angriffen
06:53in Liebe und Treue an meine Seite stellen.
06:59Danke.
07:00Bleibt treu in Christus.
07:03Und auch ich will im kommenden Jahr sehr gerne wieder
07:06ihr oder euer Frontmann auf Straße und Plätzen
07:10für das Evangelium sein.
07:12Von ganzem, von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen
07:17und euch allen und euren Lieben
07:20den reichen Segen Gottes,
07:23seine Gnade und Bewahrung
07:25in Glauben, Lieben und Hoffen
07:28alleine auf Jesus Christus,
07:31unseren Herrn.
07:33Amen.
07:33Amen.
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