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  • vor 2 Tagen
Ein Glaubens-Zeugnis zur Ehre Gottes allein (Luther)
Rhetor/ Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger, Germany

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Inhaber: Henning Westrup

Kategorie

Menschen
Transkript
00:00Meine Lieben, so ziemlich jeder von uns kennt ja die großen christlichen Glaubensbekenntnisse,
00:06das Nikeaneum und das Augustinium und letzteres, also das Augustinium, gehört eigentlich zu meiner
00:12morgendlichen Anlacht dazu. Und da heißt es in einem Vers, ich glaube an Gott, den Vater,
00:19den Allmächtigen, des Schöpfer Himmels und der Erden. Amen. Und Martin Luther sagt jetzt dazu
00:27Folgendes. Ich setze mein Vertrauen auf keinen Menschen auf Erden, noch nicht mal auf mich selber,
00:36noch auf meine Gewalt, Kunst, Gut, Frömmigkeit oder was auch immer ich haben mache. Nein,
00:41ich setze mein Vertrauen auf keine Kreatur, sei sie im Himmel oder auf Erden. Ich erwäge und setze
00:49mein Vertrauen allein auf den bloßen, unsichtbaren, unbegreiflichen, einigen Gott, der Himmel und Erde
00:57erschaffen hat und allein über alle Kreatur ist. Wiederum entsetze ich mich auch nicht über
01:07alle Bosheit des Teufels und seiner Gesellen, denn mein Gott ist über ihnen allen. Ich glaube
01:15nichtsdestoweniger an Gott, ob ich gleich von allen Menschen verlassen oder verfolgt wäre. Nein. Ich
01:22glaube nichtsdestoweniger, ob ich arm, unverständlich, ungelehrt, verachtet bin oder alle Dinge
01:29mangele. Nein. Ich glaube nichtsdestoweniger, auch wenn ich der größte Sünder wäre. Denn
01:37dieser, mein Glaube, soll und muss schweben über alles, was da ist und nicht ist, über Sünde und
01:45Drogen und über alles, dass er in Gott lauter und rein sich halte, wie mich das erste Gebot auch
01:54drängt. Nein, ich begehre auch kein Zeichen von Gott, ihn zu versuchen. Ich vertraue ständig und
02:03beständig auf ihn allein, wie lange er auch verziehen macht und setze ihm kein Ziel, keine Zeit, kein Maß und
02:12keine Art und Weise, wie er es tun soll, sondern stelle es alles ihm anheim, ihm, seinem göttlichen
02:19Willen in meinem freien, richtigen Glauben zertrauen. So er denn allmächtig ist, was mag mir fehlen,
02:30dass er mir nicht geben oder tun könnte? So er doch Schöpfer Himmels und der Erde ist und Herr aller
02:39Dinge. Wer will mir irgendwas nehmen oder schaden? Wer denn? Ja, wir wollen mir nicht alle Dinge
02:48zugutekommen und dienen, wenn der mir gut ist, dem sie alle gehorsam und untertan sind.
02:58Dieweil er denn Gott ist, so mag er und weiß, wie er es machen mit mir und tun soll aufs Beste.
03:05Dieweil er der Vater ist, so will er es auch tun und tut es von Herzen gerne.
03:13Dieweil ich daran nicht zweifle und setze mein ganzes Vertrauen also ganz und gar auf ihn
03:20allein, so bin ich gewiss sein Kind, Diener und Erbe ewiglich und es wird mir geschehen,
03:30wie ich glaube. Amen.
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