- vor 4 Wochen
Zwerg Nase ist ein Fernsehspiel des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1978. Er basiert auf Wilhelm Hauffs Kunstmärchen Der Zwerg Nase.
Handlung
Das Original von Wilhelm Hauff wurde um einige Elemente aus dem Grimm’schen Märchen Jorinde und Joringel ergänzt.
Der zwölfjährige Jakob hilft seiner Mutter beim Gemüseverkauf auf dem Markt. Eines Tages kauft der Oberküchenmeister des Herzogs bei ihnen ein, was sie sehr stolz macht. Kurz darauf erscheint eine uralte, seltsame Frau. Jakob schimpft über deren ungehöriges Verhalten, denn sie wühlt nicht nur mit ihren langen Fingernägeln in den Kräutern herum, sondern hält sie auch noch unter ihre häßliche lange Nase. Zudem nörgelt sie nur über die an sich sehr frische Ware. Nichts scheint ihr gut genug. Am Ende kauft sie dann drei Kohlköpfe, erwartet jedoch, dass Jacob ihr den schweren Korb nach Hause trägt. Widerwillig geht der Junge mit der alten Frau mit, die ihn bis in den Wald führt. In ihrer Heimstatt angekommen, verwandelt sich die alte Frau zurück in die „Fee Kräuterweis“ und gibt Jacob, zur Stärkung für den Heimweg, eine Suppe zu essen. Der Junge staunt über die würzige, schmackhafte Suppe und wird davon in einen Zwerg mit einer langen Nase verwandelt. „Fee Kräuterweiß“ hat Jacob zu ihrem Küchenjungen ausgewählt, der sieben Jahre bei ihr bleiben soll, um die Kunst des Kochens zu erlernen.
Als die sieben Jahre vergangen sind und er zu einem Meisterkoch geworden ist, drängt es ihn, wieder zu seiner Mutter zurück auf den Markt zu gehen. Die vergangene Zeit, war ihm allerdings nicht bewusst und er meinte, alles nur geträumt zu haben. So kehrt er in seiner Zwergengestalt zu seinen Eltern zurück, doch sie erkennen ihn nicht und verjagen ihn. Erst jetzt wird Jacob seine verzauberte Gestalt bewusst und er zieht sich traurig in den Wald zurück. Ihm kommt die Idee, sich beim Herzog als Koch zu bewerben. Dort ist man zunächst skeptisch und verspottet den Zwerg, doch Jacob lässt sich nicht abweisen und bittet darum seine Kochkünste beweisen zu dürfen.
Handlung
Das Original von Wilhelm Hauff wurde um einige Elemente aus dem Grimm’schen Märchen Jorinde und Joringel ergänzt.
Der zwölfjährige Jakob hilft seiner Mutter beim Gemüseverkauf auf dem Markt. Eines Tages kauft der Oberküchenmeister des Herzogs bei ihnen ein, was sie sehr stolz macht. Kurz darauf erscheint eine uralte, seltsame Frau. Jakob schimpft über deren ungehöriges Verhalten, denn sie wühlt nicht nur mit ihren langen Fingernägeln in den Kräutern herum, sondern hält sie auch noch unter ihre häßliche lange Nase. Zudem nörgelt sie nur über die an sich sehr frische Ware. Nichts scheint ihr gut genug. Am Ende kauft sie dann drei Kohlköpfe, erwartet jedoch, dass Jacob ihr den schweren Korb nach Hause trägt. Widerwillig geht der Junge mit der alten Frau mit, die ihn bis in den Wald führt. In ihrer Heimstatt angekommen, verwandelt sich die alte Frau zurück in die „Fee Kräuterweis“ und gibt Jacob, zur Stärkung für den Heimweg, eine Suppe zu essen. Der Junge staunt über die würzige, schmackhafte Suppe und wird davon in einen Zwerg mit einer langen Nase verwandelt. „Fee Kräuterweiß“ hat Jacob zu ihrem Küchenjungen ausgewählt, der sieben Jahre bei ihr bleiben soll, um die Kunst des Kochens zu erlernen.
Als die sieben Jahre vergangen sind und er zu einem Meisterkoch geworden ist, drängt es ihn, wieder zu seiner Mutter zurück auf den Markt zu gehen. Die vergangene Zeit, war ihm allerdings nicht bewusst und er meinte, alles nur geträumt zu haben. So kehrt er in seiner Zwergengestalt zu seinen Eltern zurück, doch sie erkennen ihn nicht und verjagen ihn. Erst jetzt wird Jacob seine verzauberte Gestalt bewusst und er zieht sich traurig in den Wald zurück. Ihm kommt die Idee, sich beim Herzog als Koch zu bewerben. Dort ist man zunächst skeptisch und verspottet den Zwerg, doch Jacob lässt sich nicht abweisen und bittet darum seine Kochkünste beweisen zu dürfen.
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:00:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:01:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:01:29Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:01:59Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:02:291, 2, 1, 2, 1, 2, 2.
00:02:53Ich brauch ihn aber. Ernst? Ernst? Ernst, weißt du nicht, wo der Jakob ist?
00:03:06Jakob? Ja. Ich brauch... Da kommt er ja.
00:03:11Gänse, Enten, Suppen und fertig in den Topf. Ein Hunderwein schmeckt nicht so fein. Auch Hans, Kräuter müssen rein.
00:03:24Und auch Knollern, die überrissen.
00:03:29Ah! Halt!
00:03:32Spöne, Blötchen, aller Arten. Wurst aus Mutters Kräuter raus.
00:03:36Ruhe! Wohlan!
00:03:42Lasst uns sehen, was wir für die herzogliche Küche, für die Tafel, unseres aller durchlauchtigsten Herzogs finden.
00:03:50Denn unser Herzog ist ein Herzog ganz besonderer Art.
00:03:53Er ist nicht nur der größte Lecker und Schlemmer, der größte Feinschmecker in unserem erlauchten Herzogtum.
00:04:00Nein! Er ist auch der größte Lecker und Schlemmer, der größte Feinschmecker im Umkreis aller Herzog und Fürstentümer auf tausend Meilen.
00:04:13Und ich, ich bin des aller durchlauchtigsten Herzogs Oberküchenmeister, wie ihr ja wisst.
00:04:21Wohlan, lasst uns sehen, was wir für die herzogliche Küche finden.
00:04:26Denn unser Herzog, liebe Leute, ist der größte Schmeckerer und Meckerer.
00:04:31Busche! Ruhe!
00:04:37Wohlan ans Werk. Sehen, wählen, prüfen, kaufen, zahlen.
00:04:49Ist der Kohl auch frisch, fest und zart, verehrte Stöck?
00:04:53Weißkohl, rotkohl, rote Beete, Salat. Alles frisch und fest und zart.
00:04:58Hey, kauf.
00:05:07Zahlen.
00:05:13Das stimmt aber nicht.
00:05:20Rotkohl, Weißkohl, rotkohl, rote Beete.
00:05:23Sind die Knollen auch nicht holzig? Wir nehmen nur die Jungen.
00:05:32Wunderbar, zart uns auf dich, ihr Herren.
00:05:33Kauf.
00:05:36Zahl.
00:05:39Und jetzt noch Gewürze.
00:05:41Die feinsten Kräuter und Gewürze für des aller durchlauchtigsten Herzogs.
00:05:47Dann müsst ihr bei Frau Hanne kaufen.
00:05:49Herr Hofober, Herr Obermeister, Herr Oberküchenmeister.
00:05:56Dann lasst uns sehen, Frau Hanne.
00:05:59Wenn es euch nur gefällig ist, Herr feinsten Salbei hab ich.
00:06:02Majoran, Kümmel, Meerrettich.
00:06:07Hier, diese besondere Art Thynian, Herr Oberküchenmeister.
00:06:11Gewiss, wunderbar für des Herzogs Frühstückssücken.
00:06:14Und hier, junge Wacholderbären.
00:06:16Für Wild und Geflügel ist es das Beste.
00:06:19In der Tat, in der Tat, ein gewitzter Bursche.
00:06:21Hier von fünf Stängel.
00:06:24Hier von zehn Knollen.
00:06:26Und hier von vier Wurzeln.
00:06:29Aber nur die feinsten, die allerbesten, Frau Hanne.
00:06:32Kaufen.
00:06:34Zahlen.
00:06:36Ihr müsst wissen, ist es nicht die allerbeste, die allerfeinste Ware?
00:06:41Und der aller durchlauchtigste Herzog merkt es.
00:06:43Er jagt mich fort.
00:06:45Aus der Küche.
00:06:46Aus dem Schloss.
00:06:48Oder sogar Kopf.
00:06:49Kopf ab.
00:06:50Kopf ab.
00:06:53Es ist ein gefährliches Akt.
00:06:57Genug für heute.
00:07:02Vielen Dank, liebe Leute.
00:07:04Bis zum nächsten Mal.
00:07:06Und...
00:07:19und...
00:07:20...
00:07:22Wie hier...
00:07:24...
00:07:30Jakob!
00:07:32Hilf der Mutter.
00:07:34Sie muss die frische Ware verkaufen.
00:07:35Hilf der Mutters, sie muss die frische Ware verkaufen.
00:07:39Feinster Kräuter für den Braten wird ja immer gut geraten.
00:07:45Bestes Obst und Geld.
00:07:50Frisches Gemüse.
00:07:52Kauf für die Bedankensuppe.
00:07:55Hier bekommen Sie fast ihre Sellerie.
00:08:03Was für die?
00:08:05Seit fünf, zehn Jahren sitze ich Tag für Tag auf dem Land.
00:08:08Aber noch nie habe ich diese Alte gesehen.
00:08:10Ja.
00:08:27Eine Pizze warm?
00:08:29Geht ihr Pizze kuchen?
00:08:31Kräutlein habt ihr.
00:08:42Allerlei.
00:08:44Allerlei.
00:08:45Und was rechts scheint nicht dabei.
00:08:51Wenn euch etwas gefährlich ist, Kräuter, Gewürze.
00:08:55Ich brauche Kraut.
00:08:56Ich brauche Kraut.
00:08:58Von fernen Orten.
00:08:59Wohin man schaut?
00:09:00Gewöhnliches Kraut.
00:09:01Pfefferkraut.
00:09:02Pfefferkraut.
00:09:03Pfefferkraut.
00:09:07Pfefferkraut.
00:09:08Gewöhnliches Kraut.
00:09:09Pfefferkraut.
00:09:10Pfefferkraut.
00:09:11Pfefferkraut.
00:09:12Pfefferkraut.
00:09:14Pfefferkraut.
00:09:20Pfefferkraut.
00:09:21Das kennt ja auch die Liese.
00:09:22Das wächst auf jeder Wiese.
00:09:25Pfefferkraut.
00:09:26Nichts Feines, nichts Reines
00:09:33Dann lass es doch liegen
00:09:34Schlechtes Kraut, wohin man schaut
00:09:38Keine guten Waren
00:09:41Ja, es war viel besser vor 50 Jahren
00:09:47Ihr seid ein unverschämtes altes Weib
00:09:50Jakob
00:09:51Sie wüt mit ihren langen hässlichen Fingern in den guten Kräutern herum und zerdrückt sie auch noch
00:09:55Sogar der Oberküchenmeister des Herzogs kauft bei meiner Mutter und ist zufrieden
00:10:00Der Oberküchenmeister des Herzogs?
00:10:05Ist er ein guter Koch?
00:10:07Hey!
00:10:09Was versteht der?
00:10:12Das weiß der!
00:10:13Der Koch des Herzogs, was bildet ihr euch ein?
00:10:18Viel mehr hat er gekauft für die Suppe, Basilikum und Estragon für die Pasteten
00:10:22Verstehst du was davon?
00:10:25Doch nicht genug
00:10:26Lang nicht genug
00:10:29Das Besondere fehlt
00:10:31Das Beste nur zählt
00:10:34Haltet nicht alles unter eure lange hässliche Nase
00:10:38Wie wer will dann ihr unsere Ware kaufen?
00:10:40Jetzt aber still Jakob, was kann die alte Frau dafür?
00:10:43Halt sie gefällt dir vor eine schöne lange Nase
00:10:45So ist auch eine
00:10:47Auch eine
00:10:49Mitten im Gesicht
00:10:51Bis übers Kinn herab
00:10:53Ja Gott, Schuster
00:10:55Jak doch die alte davon
00:10:57Fast alles einmal kaufen wird sie trotzdem
00:10:59Jeder kann die Ware prüfen
00:11:00Ehe er sie kauft
00:11:01Aber doch nicht so, Hanne
00:11:05Schlechte Ware
00:11:07Schlechter Kohl
00:11:09Euer Hals ist ja selbst so dünn wie ein Kohlstängel
00:11:12Wenn er abrischt, fällt dann den Korf hinein
00:11:15Halte, gefallen sie dir nicht, die dünnen Hälse?
00:11:20Aus gar kein zu haben
00:11:23Gar kein
00:11:25Dann kann dein Kopf nicht mehr herabfallen
00:11:28Kann nie mehr herabfallen
00:11:30Was soll das Geschwätz, Alter?
00:11:33Wenn ihr was kaufen wollt, so kauft
00:11:35Wenn nicht, dann sputet euch
00:11:37Gutes Ei
00:11:38Einerlei
00:11:39Eins
00:11:42Zwei
00:11:43Drei
00:11:45Das Tütenchen ist dabei
00:11:49Ich muss mich auf den Stock stützen
00:11:55Und kann ich tragen
00:11:57Erlaubt ihr
00:12:02Dass euer Söhnchen mir den Korb nach Hause trägt
00:12:07Ich will ihn dafür belohnen
00:12:10Muss ich wirklich mit der Alten mitgehen, Mutter?
00:12:16Ich weiß nicht
00:12:17Natürlich gehst du mit, Jakob
00:12:20Kannst doch die alte Frau nicht den Korb allein tragen lassen
00:12:27Schlechte Waren
00:12:29Das war viel besser
00:12:33Vor 50 Jahren
00:12:36Viel besser
00:12:40Vor 50 Jahren
00:12:43Wo sind wir?
00:12:59Im Wald vor der Stadt
00:13:00Wir laufen schon so lange
00:13:04Ich kann bald nicht mehr
00:13:06Noch ein paar Schritte, Söhnchen
00:13:07Gleich sind wir da
00:13:09Nur noch ein paar Schritte
00:13:11Wo nur der Jakob bleibt
00:13:19Du kannst mir glauben
00:13:27Die Alte
00:13:28Das war die Fehlkräuterweiß
00:13:29Das war die Fehlkräuterweiß
00:13:30Oh Gott
00:13:31Hanne
00:13:37Hanne, so hör doch
00:13:38Die Töpferin meint die geheimnisvolle Eitel
00:13:40Das war die Fehlkräuterweiß
00:13:42Die nur alle 50 Jahre mal in die Stadt kommt
00:13:45Die Fehlkräuterweiß?
00:13:48Ja
00:13:48Wenn das wahr ist
00:13:52Lauf, Vater, lauf
00:13:58Schnell dem Jakob nach
00:14:00Die Alte
00:14:02Das war die Fehlkräuterweiß
00:14:04Nein
00:14:04Die Fehlkräuterweiß?
00:14:08Wir müssen ihr nach
00:14:10Ich komme mit
00:14:11Niemand weiß, wo die Alte wohnt
00:14:12Wir finden sie
00:14:13Ich komme auch mit
00:14:14Ja, aber wo wollt ihr hin?
00:14:16In den Wald
00:14:16Vor die Stadt
00:14:18Komm, Hanne
00:14:19Wir werden sie schon finden
00:14:20Die Fehlkräuterweiß
00:14:22Komm, komm
00:14:30Ich muss jetzt umkehren
00:14:34Der Vater wartet
00:14:36Er braucht meine Hilfe
00:14:38Noch ein paar Schritte
00:14:39Ich kann nicht mehr
00:14:41So ein kräftiger Junge
00:14:51Die Mutter wird sich ängstigen
00:15:01Sind wir schon da
00:15:03Sind schon da
00:15:05Hier hinein, Söhnchen
00:15:08Hier wohne ich
00:15:15Die Suppe, die Suppe
00:15:19Die Suppe ist angebrannt
00:15:21Was soll das geben?
00:15:24Ihr könnt was erleben
00:15:26Obedeke, Obedeke
00:15:29Vom Kessel fortgerannt
00:15:31Die Suppe war angebrannt
00:15:32Ja, nicht herum
00:15:34Der Kessel fällt um
00:15:35Gesinke
00:15:37Das ist mir der Jakob
00:15:46Zurück
00:15:48Ja
00:15:49Ja
00:16:19Ich rieche es.
00:16:24Ich rieche es, hier stimmt was nicht.
00:16:27Vergessene Pflicht.
00:16:31Verbrannt bis zum Rand.
00:16:36Drei Tage Arbeit umsonst.
00:16:39Drei Tage habe ich die Suppe vorbereitet.
00:16:42Suppe für den neuen Küchenjungen.
00:16:45Verbrannt, vertan, vertan, verbrannt.
00:16:47Wer ist vom Kesselbeckerhand?
00:16:51An die Arbeit gesendet.
00:16:53Neue Suppe.
00:16:58Setz dich, Jakob.
00:17:00Ich will zum Akt zurück.
00:17:02Hast schwer tragen müssen.
00:17:05Sollst denn einen Lohn bekommen?
00:17:08Waren schwer.
00:17:10Die herrlichen Kokosnüsse.
00:17:12Kokosnüsse?
00:17:14Kohlköpfe habt ihr bei meiner Mutter gekauft.
00:17:16Denkst du?
00:17:22Schatz auf!
00:17:24Koch die Milch.
00:17:26Und gib genug Rosenkerne hinein.
00:17:28Das wird dein Lohn, Jakob.
00:17:34Ich will dir ein Süppchen einbrocken,
00:17:38an das du dein Leben lang denkst.
00:17:40Sechst dich, Jakob?
00:17:59Schon wird dein Süppchen eingebrockt.
00:18:06Aber ich will die Suppe nicht.
00:18:10Viel Kräuter weiß.
00:18:11Der Sud ist heiß.
00:18:14Viel Kräuter weiß.
00:18:16Viel Kräuter weiß.
00:18:19Auf mein Geheiß.
00:18:21Er wird schwarz zu weiß.
00:18:23und kalt zu heiß.
00:18:33Jakob!
00:18:35Jakob, so antworte doch!
00:18:40Jakob?
00:18:43Schuster, Ernst, hier bin ich!
00:18:45Walter, wo bist du?
00:18:50Hier!
00:18:56Von Jakob keine Spur.
00:18:59Was nun?
00:19:00Wir müssen zurück.
00:19:10Hier kann er nicht sein.
00:19:15Kein Weg, kein Steg.
00:19:17Ausgedacht und eingebracht.
00:19:27Angefragt und gut bewacht.
00:19:321001 und 1004.
00:19:37Keiner kennt es außer mir.
00:19:41Nun ist es, Jakob.
00:19:58Woher bekommst du?
00:20:04Mh, das schmeckt.
00:20:07Wie wird mir.
00:20:08O Fee, O Fee,
00:20:12geht rein mit der Fee.
00:20:18So etwas habe ich meiner Tage noch nicht gegessen.
00:20:21Es ist so lieblich, so würzig.
00:20:24Wer so etwas kochen kann.
00:20:26Du sollst es können, Söhnchen.
00:20:29Deshalb bist du ja hier.
00:20:32Du bist mein neuer Küchenjunge.
00:20:35Du sollst es lernen.
00:20:36Kochen lernen.
00:20:38Du hast die Zeit.
00:20:41Die Zeit ist weit.
00:20:44Du sollst es erfahren.
00:20:46In sieben Jahren.
00:20:49Willst du?
00:20:52Sag sie.
00:20:53Lärmst, so klein und verkeinert.
00:20:58Wie man kocht in aller Welt.
00:21:12Schlechte Blätter stets vermeiden.
00:21:16Siebzig Wurzeln.
00:21:18Du meinst die Samen.
00:21:20Nennst du alle hier deinen Namen.
00:21:22Wie man kocht in aller Welt.
00:21:26Wie es den großen Herren gefällt.
00:21:29Das lernst du jetzt.
00:21:32Doch hör zuletzt.
00:21:34Du bleibst stets hier.
00:21:36Du kochst nur bei mir.
00:21:39Ich soll kochen lernen.
00:21:42Besser als alle Köche des Herzogs.
00:21:45Gewiss.
00:21:46Ja.
00:21:46Ja.
00:21:47Ja.
00:21:48Ja.
00:21:49Ja.
00:21:50Ja.
00:21:51Ich muss es tun.
00:21:53Oh weh.
00:21:54Oh weh.
00:21:55Oh weh.
00:21:56Oh weh.
00:21:57Der Fluch der Fee.
00:21:58Dieses eine noch hinein.
00:22:01Ha ha ha.
00:22:04Ich nur kenne es.
00:22:06Ich allein.
00:22:08Nun kochst du, Jakob.
00:22:13Wohl bekommst.
00:22:15Das duftet.
00:22:22Sie wird mir.
00:22:25Atschi.
00:22:26Atschi.
00:22:27Es ist kein Traum.
00:22:37Es ist Zeit.
00:22:51Es ist Zeit und Raum.
00:22:54Oh weh.
00:22:55Oh weh.
00:22:56Oh weh.
00:22:57Die Tag der Fee.
00:22:59So bleibst du hier.
00:23:02Bleib stets bei mir.
00:23:04Mit dieser Gestalt.
00:23:07In meiner Gewalt.
00:23:08In meiner Gewalt.
00:23:10Oh weh.
00:23:11Oh weh.
00:23:12Oh weh.
00:23:13Oh weh.
00:23:14Oh weh.
00:23:15Oh weh.
00:23:16Oh weh.
00:23:17Oh weh.
00:23:18Oh.
00:23:26Oh, die Suppe war ganz entzünd.
00:23:31Köstlich.
00:23:32Die Suppe war ganz entzündend, köstlich, mein lieber Oberküchenmeister.
00:23:50Ihr seid der beste Koch unter der Sonne.
00:23:54Danke, danke aller durchlauchtigster Herzog.
00:24:02Wo bleibt der Kalbsfuß? Wollt ihr mich verhunger lassen?
00:24:05Unterküchenmeister, der Kalbsfuß.
00:24:08Servieren.
00:24:10Beeilung, Beeilung, Beeilung, Beeilung, Beeilung.
00:24:32Vorkoste, aber schnell!
00:24:39Eine Gaumenfreude, mein Herzog. Es wird euch munden.
00:24:43Der Kalbsfuß ist zu fest. Wollt ihr mich umbringen?
00:25:10Aller durchlauchtigster Herzog, der Oberküchenmeister hat den Braten nach allen Regeln der Kunst bereitet.
00:25:21So, der Oberküchenmeister.
00:25:28Dann soll er auch fühlen, wie hart der Kalbsfuß ist.
00:25:31Kraft ihn raus!
00:25:37Der schöne Kalbsfuß!
00:25:41Wovon soll ich denn uns sacht werden?
00:25:43Gemüse.
00:25:46Gemüse aus heimischen Gärten.
00:25:49Gemüse? Was glaubst du denn, wer ich bin?
00:25:51Ihr seid der allerfeinste Schlecker und Lecker.
00:25:55Ja, ja. Gemüse. Aus heimischen Gärten.
00:26:03Zwei neue Kalbsfuß, aber schnell! Das bleibt hier! Ich werde dich raus! Ich werde dich raus!
00:26:07Ich werde dich raus!
00:26:37Jetzt bist du kein Küchenjunge mehr.
00:26:41Jetzt bist du ein Koch.
00:26:44Ein Meister deines Faches.
00:26:47Du kochst besser als all die Köche des Herzogs.
00:26:50Und du kochtest in den sieben Jahren.
00:26:54Nur für mich.
00:26:57Sieben Jahre?
00:26:58Was redet ihr?
00:26:59Oh, sei still, mein Kleiner.
00:27:02Das Beste sind deine Mürbeteich- und Blätterteichpasteten.
00:27:06Du kennst jetzt 247...
00:27:08248.
00:27:10Verschiedene Königin des Essens.
00:27:14Aber noch köstlicher
00:27:15sind deine Suppen.
00:27:17Ich gehe jetzt aus.
00:27:24In den blauen Wald.
00:27:25Kräuter suchen.
00:27:28Bereite mir inzwischen
00:27:29eine Wurzelsuppe mit Leberklößchen.
00:27:32Nicht größer als eine Walnuss,
00:27:34gedämpft mit Muskatblüter
00:27:36und den jungen Blättern des
00:27:37Kratzdistelkohles.
00:27:39Meine Lieblingssuppe.
00:27:40Jaakob.
00:28:10Du kochst jetzt allein.
00:28:16Du hast es erfahren.
00:28:20In sieben Jahren.
00:28:24In sieben Jahren?
00:28:27Was sie nur immer meint.
00:28:30Hey ihr!
00:28:32Helft mir!
00:28:34Kommt das Geschirr weg!
00:28:35Holt Wasser!
00:28:36Einoperatet die Leberknötchen.
00:28:38Die Blätter des Kratztieselkohls, die habe ich.
00:28:43Aber Muskatblüte fehlt.
00:28:44Hörnchen!
00:28:45Ich brauche frische Muskatblüte.
00:28:53Nichts.
00:28:56Wo könnte noch welche sein?
00:28:59Tschüss nicht, Herr Kopp!
00:29:00Das darfst du nicht!
00:29:01Was darf ich nicht?
00:29:03Das darfst du nicht!
00:29:04Die Fee hat es verboten!
00:29:06Es ist ein Unglück!
00:29:08Welch wunderbare Blüte!
00:29:15Und wie sie duftet!
00:29:18Oh weh!
00:29:19Oh weh!
00:29:20Verzorn der Fee!
00:29:24Hörschi!
00:29:27Hörschi!
00:29:28Jetzt muss ich doch wahrhaftig im Haus der Alten eingeschlafen sein.
00:29:49Und ich habe geträumt, ich war bei der Fee Kräuterweiß und bin ein großer Koch geworden.
00:29:56Ein Pastetenmacher.
00:29:58Sieben Jahre.
00:30:00Dabei ist bestimmt keine Stunde vergangen, seit ich mit der Alten vom Markt wegging.
00:30:05Wie wird die Mutter lachen, wenn ich ihr den Traum erzähle?
00:30:08Wer seid denn ihr?
00:30:12Und wo ist die Alte?
00:30:15Bleibt da!
00:30:15Bleibt da!
00:30:16Bleibt da!
00:30:16Ich soll nicht fort!
00:30:17Aber kommt doch mit!
00:30:18Wir dürfen nicht!
00:30:19Wir können nicht!
00:30:20Bleibt da, Jakob!
00:30:22Aber ich muss zur Mutter auf den Markt!
00:30:24Sie wird schon warten!
00:30:25Lebt wohl!
00:30:26Er denkt wirklich, er hat nur geträumt!
00:30:30Und er weiß nicht, wie hässlich er ist!
00:30:32Armer Jakob!
00:30:34Rezel, frische Rezel, frische Rezel, auch alle Leute, auch Rezel, ein Allerweiter im Rezel!
00:30:43Auf, auf, auf, auf, auf, Rezel!
00:30:47Hey!
00:30:49Und noch mal hier!
00:30:51Und noch mal hier!
00:31:21Handel, so ruf doch auch deine Waren aus!
00:31:24Kommt ja doch sonst niemand bei dir!
00:31:26Ich weiß, die Trauer ist immer noch um euren Jakob, aber wir werden ihn wohl nie wiedersehen!
00:31:37Ein Zwerg, war auf dich!
00:31:47Was fehlt dir, Mütterchen?
00:31:49Bist du böse auf mich, dass ich erst jetzt komme?
00:31:51Was willst du?
00:31:52Wie kannst du mich so erschrecken?
00:31:54Geh weg!
00:31:55Geh!
00:31:55Geh!
00:31:56Aber Mutter, bloß weil ich zu spät komme, ich bin eingeschlagen bei der alten Frau!
00:32:01Lass deine albernen Späßezwerg!
00:32:02Geh!
00:32:06Liebe Mutter, so sieh mich doch an!
00:32:08Ich bin doch dein Jakob, dein Sohn!
00:32:10Was hält hier ein?
00:32:12Was hält hier ein?
00:32:12Oh, seht doch, diesen hässlichen Zwerg!
00:32:16Sag, der sei ihm mein Sohn, mein Jakob!
00:32:19Musst du die arme Frau so verspotten?
00:32:24Du verjagst uns alle Käufer!
00:32:26Weg!
00:32:27Weg von hier!
00:32:28Scher dich fort, hässlicher Kerl!
00:32:31Brezel!
00:32:32Lass dich hier nie wieder sehen!
00:32:33Frische Brezel!
00:32:35Komm, ihr Leute, komm!
00:32:42Guten Tag, Meister, wie geht es euch?
00:32:44Was soll das?
00:32:47Was willst du?
00:32:48Was sagt ihr denn?
00:32:49Ich hab euch doch nur gefragt, wie es euch geht!
00:32:52Schlecht!
00:32:54Schlecht, kleiner Herr!
00:32:56Die Arbeit geht mir nicht mehr so recht von der Hand!
00:32:59Aber habt ihr denn keine Kinder?
00:33:02Keinen Sohn?
00:33:03Ich hatte einen Sohn, freilich, kleiner Herr!
00:33:07Mein Jakob hätte mir die Arbeit wohl abgenommen!
00:33:11Ihr hattet einen Sohn?
00:33:12Wo ist er denn?
00:33:15Das weiß niemand, kleiner Herr!
00:33:17Vor sieben Jahren wurde er uns hier vom Markt gestohlen!
00:33:21Vor sieben Jahren?
00:33:22Einem alten Weib hat er den Korb mit Gemüse nach Hause getragen und ist nie wiedergekommen!
00:33:27Wir haben gesucht, immer wieder, überall!
00:33:32Manche meinen, die Fee Kräuterweiß sei es gewesen!
00:33:35Die Fee Kräuterweiß!
00:33:39Aber vielleicht ist euch etwas von meiner Arbeit gefällig, ein paar!
00:33:42Pantoffeln vielleicht!
00:33:44Oder ein Futteral, eine Lederhülle für eure lange Nase!
00:33:48Was habt ihr denn mit meiner Nase?
00:33:50Wozu soll ich eine Lederhülle brauchen?
00:33:52Damit ihr nicht anstoßt!
00:33:53Lang genug ist sie ja!
00:33:57Oh, bitte gebt mir den Spiegel!
00:33:59Schnell!
00:33:59Ich bitte euch!
00:34:00Den Spiegel?
00:34:01Eitel seid ihr auch noch, kleiner Herr!
00:34:04Vielleicht darf ich euch einen Vorschlag machen!
00:34:20Geht doch zum Barbier Seifenschaum!
00:34:22Der braucht einen Ausrufer, einen Spaßmacher für seinen Laden!
00:34:25Mit eurer lustigen Figur habt ihr vielleicht Glück!
00:34:27Als Lockvogel!
00:34:29Als Lockvogel!
00:34:30Als Spaßmacher!
00:34:33So etwas verlangt ihr von mir!
00:34:38Aber, kleiner Herr, ich dachte nur...
00:34:41Ein komischer Kauz!
00:34:51Liebe Frau!
00:34:53Bitte hört mich an!
00:34:54Ich will euch nur erzählen, was vor sieben Jahren geschah!
00:34:58Ein altes Weib kam auf den Markt!
00:35:01Euer Jakob machte sich lustig über ihre Nase
00:35:03und ihn für den Hals!
00:35:05Dann trug ihr den Korb mit Kohlköpfen nach Hause!
00:35:08Die Alte war die Fee Kräuterweiß!
00:35:11Sie hat euren Sohn in einen Zwerg verwandelt
00:35:14und ihm das Kochen gelehrt!
00:35:18Der Fee Kräuterweiß!
00:35:20Woher willst du das wissen?
00:35:22Weil ich es selbst erlebt habe!
00:35:25Weil ich von der Alten hier vom Markt weggeführt
00:35:27und in einen Zwerg verwandelt wurde!
00:35:30Weil ich dein Sohn Jakob bin!
00:35:32Mutter!
00:35:34Du musst mir glauben!
00:35:35Was soll ich glauben?
00:35:39Was nicht?
00:35:41Ernst!
00:35:44Ernst, komm doch mal her!
00:35:49Dieser Zwerg will wirklich unser Jakob sein!
00:35:54Er hat mir alles erzählt,
00:35:55wie er von der Alten weggeführt wurde!
00:35:57Er weiß alles!
00:35:58Er weiß alles!
00:36:00Und von wem weiß er es?
00:36:02Von mir!
00:36:02Und genau das, was ich ihm erzählt habe,
00:36:06hat er dir jetzt wieder erzählt!
00:36:09Verzaubert bist du worden, Bürschchen!
00:36:11Ich werde dich entzaubern,
00:36:13dass dir dein Spotten und Lügen vergeht!
00:36:16Vater!
00:36:16Vater!
00:36:18So unverschämt zu lügen!
00:36:19Aber er darfst du viel lieb!
00:36:21iós,
00:36:25dass er und serien ist!
00:36:26Auch wieder Helmut
00:36:28hat er uns traumatiskt.
00:36:32Duоче usst ja,
00:36:33bis zu liebermus Oz und ich binavana,
00:36:35ich hatte einen der Parrotis!
00:36:36Voyenz weg von dir wie gesagt!
00:36:37Also über den Regen gibt es eine Sparanz!
00:36:38tudo ist!
00:36:40Sehr gut!
00:36:41Das war das.
00:36:42Ich bin Its ya,
00:36:44dass du mich einmal ich vergleiche dir Powerai habe!
00:36:45Alles습니까?
00:36:45Das wird all rotor war!
00:36:48Substan ogni lange mit Musik.
00:36:49Untertitelung des ZDF, 2020
00:37:19Ich rieche. Ich rieche. Jakob ist fort. Geswingel! Wie ist das geschehen?
00:37:37Das Kräuteln ließ mit mir. Er hat es gefunden. Er ist mir entwich.
00:37:58Er hat an der Blüte gerochen. Und genießt. Und ist da wach. Wie sah er aus?
00:38:06Wie immer, ein Zwerg.
00:38:08Ein Blatt hat gefehlt. So hat er kein Glück. So kommt er zurück.
00:38:22So muss er sich schämen. Wird keiner ihn nehmen.
00:38:26In Zwergen gesteigt. In meiner Gewalt.
00:38:39Langsamer rühren, gleichmäßiger. Sonst gibt es ein Unglück. Und wen trifft die Schuld?
00:38:45Leiser Mundkoch, leiser. Wenn ich bitten darf, zu dieser Morgenstunde.
00:38:55Leute, macht nicht solchen Lärm. Der Herr schläft noch. Wisst ihr das nicht?
00:39:02Was gibt's?
00:39:03Herr Unterküchenmeister, da draußen ist einer der Möchstermann Oberküchenmeister.
00:39:06Und wozu der Lärm?
00:39:08Es ist ein Zwerg.
00:39:10Ein Zwerg? Unsinn.
00:39:12Doch, doch.
00:39:14Na, dann hol ihn rein.
00:39:23Ein Zwerg, tatsächlich.
00:39:26Na, Zwerg, was willst du denn hier?
00:39:29Erlaubt mir, dem Herrn Oberküchenmeister meinen Begehr vorzutragen.
00:39:33Rede, ich höre.
00:39:34Bitte, ich möchte zum Herrn Oberküchenmeister.
00:39:43Zum Herrn Oberküchenmeister, der bin ich. Rede.
00:39:47Mit Verlaub, Herr, ihr seid der Herr Unterküchenmeister.
00:39:51Was soll das?
00:39:58Du kennst mich, du hässlicher Zwerg. Schmeißt ihn raus.
00:40:01Frag dir doch erst, Herr Unterküchenmeister, was er vom Oberküchenmeister möchte.
00:40:06Sei nicht so vorlaut.
00:40:09Rede.
00:40:10Ich bitte, ich möchte in den Dienst seiner durchlaucht des Herzogs treten.
00:40:14In den Dienst seiner durchlaucht des Herzogs.
00:40:20Ja, als Leibzwerg, als Spaßmacher, dazu würdest du freilich taugen.
00:40:26Netzwerger, zeig uns mal deine Künste.
00:40:28Nicht als Spaßmacher.
00:40:30Herr Unterküchenmeister, ich bin ein gelernter Koch und erfahren in vielerlei Speisen.
00:40:36Koch bist du.
00:40:36Ein Koch, ein Mundkoch.
00:40:39Ja, aber siehst du denn nicht, wie hoch in der herzoglichen Küche die Herde sind?
00:40:43Wie soll ein Zwerg da hinauf langen?
00:40:46Und mehr als hundert Rezepte musst du wissen, um ein nur Küchenjunge des Herzogs zu sein.
00:40:51Zwerg in der herzoglichen Küche, ich verliere noch den Verstand.
00:40:53Holt den Oberküchenmeister.
00:40:55Das ist seine Sache.
00:40:56Ojei, ojei, es ist ein gefährliches Abend.
00:41:03Was ist hier los?
00:41:05Warum ist die Frühstücksuppe noch nicht fertig?
00:41:11Was ist denn der Zwerg hier?
00:41:13Ja.
00:41:13Herr Oberküchenmeister, gestatte, dass ich meine Kochkunst in eure Dienste stelle.
00:41:18Er soll sich davon scheren.
00:41:20Moment mal.
00:41:21Moment mal.
00:41:26Ein Koch bist du.
00:41:36Du machst Spaß, wie?
00:41:40Weißt du nicht, dass der Herzog der größte Feinschmeck am Umkreis von tausend Meilen ist?
00:41:46Und seine Köche aus aller Herren Länder kommen lässt?
00:41:48Und der größte Liebhaber aller Frühstückssuppen ist?
00:41:56Frühstückssuppen sind meine Spezialität.
00:41:59Lass das nicht versuchen, Herr.
00:42:00Was kommt es in der herzoglichen Küche auf ein bisschen Gewürz oder Mehl an?
00:42:04Auf ein, zwei Eier oder ein paar Pfefferkörner?
00:42:06Ein paar Pfefferkörner.
00:42:10Pfeffer?
00:42:12Wohlan, versuchen wir es.
00:42:15Was nimmst du für die pikante dänische Suppe mit Gänseleberklößchen?
00:42:18Schwarzen oder weißen Pfeffer?
00:42:20Weißen, aber nur von reifen Beeren.
00:42:23Spanischen oder türkischen?
00:42:24Weißen Pfeffer aus Ostindien.
00:42:28Alle Achtung.
00:42:29Aber jedoch, was brauchst du noch für die Gänseleberklößchen?
00:42:32Das bringst du auf keinen Fall heraus.
00:42:34Das ist ein Geheimnis.
00:42:37Man nehme zu sechs großen Gänselebern mit Nelden gespickt.
00:42:42Zwei Pfund Speck, feingeschnittene Zwiebel,
00:42:45ebenso viel Champignons und Kapern,
00:42:47zweimal so viel geschielte Trüffeln oder Morcheln,
00:42:50Sardellen, feines Salz, Muskatnuss und Lorbeerblatt.
00:42:54Genug, genug.
00:42:56Und ein gewisses Kraut,
00:42:59das man Magentrost nennt.
00:43:03Samt, Benedikt.
00:43:05Bei welchem Zauberer hast du gelernt?
00:43:08Das Kräutlein, Magentrost.
00:43:09Habe ich ja selbst nicht gewusst.
00:43:15Wohlan?
00:43:16Es sei um des Spaßes willen.
00:43:18Aber Herr Oberküchenmeister,
00:43:20was wird denn der allerdurchlauchtigste Herzog dazu sagen?
00:43:22Ein Zwerg, ein?
00:43:23Zwerg als Mundkoch des allergrößten Schleckers und Lämmers.
00:43:27Schlemmers und Leckers.
00:43:29Ich warne euch.
00:43:31Warum soll ein Zwerg nicht prima kochen können?
00:43:33Ruhe!
00:43:36Kann der Zwerg es nicht.
00:43:38Wird es ihm schlechter gehen.
00:43:41Wohlan, Zwerg.
00:43:48Wohlan!
00:43:59Das Frühstück.
00:44:01Herr Hesse.
00:44:03Guten Morgen, gnädiger Herr.
00:44:09Ich wünsche wohl gerucht zu sein.
00:44:10Wo bleibt das Frühstück?
00:44:11Das Frühstück.
00:44:12Was gibt es heute?
00:44:14Die pikante dänische Suppe mit Gänseleberklöß.
00:44:17Die pikante dänische Suppe ausgezeichnet, mein Bester.
00:44:21Servieren.
00:44:22Servieren.
00:44:24Beeilung.
00:44:26Beeilung, Beeilung, Beeilung.
00:44:27Oh, ja, hervor, Koste, aber schnell.
00:44:46Köstlich, mein Herzog.
00:44:48Entzückend.
00:44:49Ja.
00:44:50was ist das die dänische suppe jawohl durchlaucht die bekannte dänische warum
00:45:15schmeckt sie heute so warum hat sie sonst so anders geschmeckt gestattet mein herzog der
00:45:29oberküchenmeister hat einen neuen koch eingestellt so so für die mir vor
00:45:33durchlaucht es ist ein zwerg was mehr der neue koch
00:45:44guten morgen herr herzog du bist des todes des todes
00:45:55weil er so gut kocht so entzückend so überaus entzücken kocht die dänische suppe war die
00:46:10pikanteste die mir jemals vorgesetzt wurde mein kleiner wie heißt du denn eigentlich
00:46:18ja ich weiß es nicht er weiß es nicht so werde ich dich zwerg
00:46:27nase nennen ja zwerg nase hiermit er nenne ich dich zu meinem ersten frühstückssuppen koch
00:46:45ich gratuliere zwerg nase herzog ich danke euch ja ja ja und nun hört jetzt kann ich endlich den
00:46:59dicken fürsten aus dem morgenlande einladen den dicken fürsten zehn tage lang werden wir ihm die
00:47:07auserlesensten speisen vorsätzen denn er ist der beste und größte kenner der
00:47:15außergewöhnlichsten genüsse jeden tag fünf mal ein anderes gericht
00:47:21keines wiederholt sich jedes ist besser und wohlschweckender als das andere ganz entzückend
00:47:31zwerg nase beweise deine kunst und gelingt es dir nicht du kennst die strafe alles soll doch euren
00:47:40wünschen geschehen zwerg nase bereite mir die speisezettel für die zehn tage vor schont meine
00:47:45schätze nicht wenn ihr gold und diamanten in schmalz backen müsst tut es tut es lieber will ich ein armer
00:47:54man werden aber der dicke fürst soll wissen dass ich allein der größte feinschmecker lecker und
00:48:04schlimmer bin er soll staunen staunen
00:48:11suppenwurzeln spinnenwein da muss noch ein kraut hinein
00:48:20dort wird salz und estragon
00:48:25dein prieschen blauer mohn genug jetzt
00:48:33ihr könnt alle zusammen nicht so gut kochen wie der jacob
00:48:40ich will ihn suchen
00:48:48suchen bis ich ihn finde ja
00:49:02und wenn er noch lebt
00:49:21dann wird er irgendwo ein koch sein
00:49:25aber viel kräuter weiß ihr dürft doch erst nach 50 jahren wieder in die stadt
00:49:33keine sorge
00:49:34ich komme unmiss schade zurück
00:49:37ich rieche an köpfen
00:49:42ich rieche an kannen
00:49:45ich rieche an schüsseln ich rieche an kannen
00:49:49ich suche bei den reichen
00:49:51und bei den armen
00:49:53wenn ich ihn finde
00:49:56dann gibt es keiner warme
00:49:59wie das riecht
00:50:05wie das duftet
00:50:07wie das schmeckt
00:50:16unübertroffen zwergnase
00:50:19seit unser zwergnase
00:50:21der erste frühstückssuchenkoch
00:50:22und der erste mundkoch unseres herzoges ist
00:50:24gibt es kein tal mehr
00:50:26nur lob
00:50:27höchstes lob
00:50:28ihr seid ein wundervoller koch
00:50:30aber ob dem dicken fürsten aus dem morgenland
00:50:33das empfangsessen auch geschmeckt hat
00:50:35wird sich erst noch herausstellen
00:50:36na gefressen hat er ja für fünf
00:50:38zehn tage lang
00:50:41fünfmal am tag ein anderes gericht
00:50:45ich habe schreckliche angst zwergnase
00:50:49wir schaffen das schon
00:50:51ja wenn ich dich nicht hätte
00:50:53oberküchenmeister
00:50:54zwergnase
00:50:55der herzog
00:50:56er kommt mit dem dicken fürsten direkt hierher in die küche
00:50:59da haben wir es
00:51:00der herzog
00:51:01in die küche
00:51:02mit dem dicken fürsten
00:51:03salam aleikum
00:51:15seid mir gegrüßt
00:51:19rührige beherrscher der küche und kessel
00:51:22diesbare geister der kochtöpfe
00:51:25und bratpannen
00:51:26ich bin zufrieden
00:51:28ganz entzückend
00:51:30sehr gewiss
00:51:32ja
00:51:33und ihr
00:51:34sollt der zwerg sein
00:51:36und ihr edler zwerg sollt der zauber sein
00:51:45der meister der suppen
00:51:47pasteten
00:51:48und tausend und einer köstlichen speise
00:51:51in der tat
00:51:52euer essen war gut
00:51:54wie sagt ihr doch edler herzog
00:51:57ganz bezücken
00:51:59entzückend
00:52:00wie
00:52:01oh ja
00:52:02ganz bezüglich
00:52:05ja viel lieber
00:52:08als auf die jagd
00:52:10oder in den park
00:52:11dann gehe ich in die küche
00:52:13um zu schnuppern
00:52:16um zu kosten
00:52:17eine kostprobe für den hohen gast
00:52:20ausgezeichnet
00:52:27vorzüge
00:52:31nun hast du die speisezettel vorbereitet
00:52:37schon jetzt weiß ich ich darf den alle lieb
00:52:41liebreichsten genüssen entgegenschmecken edler fürst mögen diese speisen für die kommenden zehn tage
00:52:56eurem erlesenen geschmack entsprechen
00:52:59ja und meinen magen
00:53:02auserlesen
00:53:06wundervoll
00:53:08und hier ist das nicht ganz entzückend
00:53:12wie
00:53:13oh ja ganz
00:53:14ent
00:53:15entbezückend
00:53:17nur
00:53:19nur
00:53:21nur
00:53:23nur
00:53:24warum werdet ihr uns solange ich die gastfreundschaft eures edlen herzogs genießen darf
00:53:29nicht ein einziges mal die königin aller speisen auf den tisch bringen
00:53:33was die
00:53:35königin aller speisen
00:53:37naja die königin aller speisen die pastete schöps plum pimpinella
00:53:42schöps plum pimpinella
00:53:45nun
00:53:46zwergnase
00:53:47oh herr
00:53:48noch lange sollte euer angesicht leuchten an unserer herzoglichen tafel
00:53:53darum wollte ich warten mit dieser speise
00:53:55denn womit sollte euch der koch am letzten tage eures besuchs begrüßen als mit der königin der pasteten
00:54:00ja ja ja ja ja ja ja ja nur warum habt ihr mir nie die pastete schöps
00:54:06schöps
00:54:08plumpinella
00:54:10vorgesetzt
00:54:12wolltet ihr damit warten bis zu meinem tode um mich dann damit zu begrüßen
00:54:15denkt euch einen anderen abschiedsgruß für unseren gast aus morgen schon bringt ihr die pastete auf den tisch
00:54:23es sei wie ihr gesagt herr
00:54:25und dass die herzen ja von jungen gänsen sind aber das werdet ihr ja selber wissen
00:54:31und wehe sie gelingt euch nicht dann
00:54:35zwergnase
00:54:49ist etwas
00:54:51da haben wir es ihr kennt sie nicht
00:54:54ihr habt recht
00:54:56die schöps plum pimpinella
00:54:59ich kenne 100 200 pasteten aber die kenne ich wirklich nicht
00:55:04das ist dein ende
00:55:07lass dir etwas einfallen ich flehe dich an
00:55:11wir gehen erst mal auf den markt
00:55:14die gänse holen
00:55:15wo lang
00:55:16trink
00:55:17trink
00:55:18ich sitze
00:55:20muss ich immer
00:55:30an den jahr citing
00:55:31Wenn ich auf dem Markt sitze, muss ich immer an den Jakob denken.
00:55:47Nimm es nicht so schwer, Anne.
00:55:50Eines Tages wird unser Jakob wieder hier sein.
00:55:59Ich glaube nicht mehr daran.
00:56:01Die Zwergnase hat heute wieder bei dir gekauft. Bist du deshalb so betrügt?
00:56:10Bestimmt weiß er etwas von unserem Jungen.
00:56:15Red dir nichts ein.
00:56:18Ich habe ihn beschimpft und fortgejagt. Und jetzt ist er sogar Koch beim Herzog.
00:56:25Ein berühmter Koch.
00:56:26Trotzdem, es tut mir leid.
00:56:33Meister Nase, ist euch noch kein Rezept für die Schöpsblom-Pimpinella eingefallen?
00:56:52Die Gänse haben wir.
00:56:53Mach doch einfach die berühmte Gänseherz-Pasete a la Susren.
00:56:58Der Herzog findet es heraus und der dicke Fürst erst recht.
00:57:01Ach was. Ich hole frisches Mehl und Gewürz und wir fangen an.
00:57:05Du hast recht. Ich bin so oder so verloren.
00:57:08Stichst du mich? So beiß ich dich.
00:57:17Drückst du mir die Kehle ab, bring ich dich ins Frühgrab.
00:57:21Was ist das? Die spricht ja.
00:57:24Stichst du mich? So beiß ich dich.
00:57:28Eine Zauberganz.
00:57:29Ich wette, fast du bist nicht immer in diesem Federkleid gewesen.
00:57:34Ich bin Mimi, die Tochter des ersten Kochs beim Zauberer Suleiman.
00:57:38Mein Vater wusste viele Geheimnisse der Kochkunst.
00:57:41Eine Gans, die spricht.
00:57:43Psst, hör zu und komm her.
00:57:45Eines Tages bekam er Streit mit der berühmten Fee Kräuterweiß.
00:57:50Und aus Zorn hat sie mich in eine Gans verwandelt.
00:57:53Aber die Fee Kräuterweiß, die hat auch mich...
00:57:55Was? Sie hat auch dich verwandelt?
00:57:57Dann ist es durch ein Kräutlein geschehen.
00:58:00Wir müssen herausfinden, welches dich erlösen kann.
00:58:04Aber das wird schwer werden.
00:58:05Aber was wird aus dir?
00:58:09Doch erst, Meister Nase, müsst ihr die Pastete Schöpsblum Pimpinella bereiten.
00:58:13Sonst seid ihr des Todes.
00:58:14Da hilft euch auch kein Kräutlein.
00:58:16Ich kenne die Schöpsblum Pimpinella.
00:58:18Was?
00:58:19So ungefähr.
00:58:21Mein Vater hat sie oft gebacken für den Zauberer Suleiman.
00:58:24Du kennst die Pastete?
00:58:26Ja? Doch, es ist schon lange her.
00:58:29Na los, dann hol die anderen. Wir können beginnen.
00:58:31Der Herzog soll staunen.
00:58:32Oh, Mimi, das wird ein glücklicher Tag.
00:58:36Wie das duftet köstlich.
00:58:40Die Königin der Pasteten.
00:58:43Oh, nein, nein, danke, mein Bester.
00:58:49Das besorgen wir selbst.
00:58:51Darf ich, mein Fürst?
00:58:53Immerzu.
00:58:54Immerzu.
00:58:56Ja.
00:58:57Oh.
00:58:58Du kochst wundervoll, Zwergnasen.
00:59:09Deine Pasteten sind ausgezeichnet.
00:59:12Und auch diese Pastete ist überaus wohlschmeckend.
00:59:16Nur.
00:59:19Nur.
00:59:20Nur.
00:59:21Nur.
00:59:21Die Schapsblum Pimpinella, die Königin der Pasteten, ist es dann doch nicht ganz.
00:59:26Die Schapsblum Pimpinella ist anders und es fehlt etwas.
00:59:32Aber ich habe sie nach allen Regeln der Kunst zubereitet.
00:59:35Mein Gast würde nicht sagen, es fehlt etwas, wenn nichts fehlen würde.
00:59:38Ich lasse dir den Kopf abschlagen, jeder, der Zwerg.
00:59:42Das wird mir nicht helfen, mein Teuerster.
00:59:45Euer Mundkoch wird eben nie so kochen können wie mein Koch.
00:59:49Und nie, Zwergnase, wird dein Herr, die Pastetenkönige zu schmecken, bekommen.
00:59:54Was?
00:59:54Nie?
00:59:55Was fehlt, ist ein Kräutlein, das es hierzulande gar nicht geben kann.
00:59:59Deshalb kann ich es ja ruhig nennen.
01:00:01Es ist das Kräutlein Niesmittellust.
01:00:05Niesmittellust?
01:00:06Ohne dieses Kräutlein bleibt die Pastete ein Hefeteig, ein Aschekuchen, ein Niesmittellust.
01:00:14Und doch werde ich sie essen.
01:00:17Ich schwöre, edler Fürst, entweder ich zeige euch morgens am Frühstück die Pastete Schapsblum Pimpinella
01:00:25oder den Kopf dieses Burschen aufgespießt am Tor meines Schlosses.
01:00:32Ganz bezügend.
01:00:34Morgen, Frühzwerg, die Pastete oder dein Leben?
01:00:40Jakob, verzeih mir.
01:00:42Ich hatte das Kräutlein vergessen.
01:00:45Es wächst ja nicht hierzulande.
01:00:47Das stimmt nicht.
01:00:49Zu einer anderen Zeit wärst du vielleicht des Todes gewesen.
01:00:52Aber glücklicherweise ist gerade Vollmond.
01:00:55Da blüht das Kräutlein.
01:00:58Sag, gibt es in der Nähe alte Kastanienbäume?
01:01:00Kastanienbäume?
01:01:01Ja, äh, unten, im Park.
01:01:06Nur am Fuß alter Kastanien wächst das Krautniss mit Lust.
01:01:10Du nimmst mich auf den Arm und setzt mich unter die Kastanienbäume.
01:01:15Gut, Nimi.
01:01:15Ich will dir das Kräutlein suchen.
01:01:17Gut, Nimi.
01:01:18Da warten wir, bis der Mond aufgeht.
01:01:20Ja.
01:01:20Tja, mein lieber Nase, Zwerg bleibt Zwerg, du Zwerg der Kochkunst.
01:01:32Mit dir ist es aus.
01:01:35Auf Befehl des Herzogs darfst du das Schloss nicht mehr verlassen.
01:01:38Dafür trage ich die Verantwortung.
01:01:41Wo soll ich schon hin?
01:01:42Tut mir leid für dich.
01:01:43Verstehe.
01:01:46Aber sagt, hoher Herr,
01:01:49im Park darf ich doch ein wenig spazieren gehen?
01:01:55Aus dem Schlosspark kannst du ja nicht unbemerkt entkommen.
01:02:00Meinetwegen.
01:02:06Mimi, hast du etwas gefunden?
01:02:09Nein, Jakob.
01:02:10Eine Wolke ist vor dem Mond.
01:02:14Man kann nichts erkennen.
01:02:16Hier wächst das Kräutlein dies mit Lust nicht.
01:02:19Und da auch nicht.
01:02:21Armer Jakob.
01:02:23Gibt es noch andere Kastanienbäume im Park?
01:02:26Ja.
01:02:27Bei der großen Schlosswiese.
01:02:29Am See.
01:02:31Komm, Nimi, komm.
01:02:32Komm.
01:02:40Ich rieche es.
01:02:50Ich rieche es.
01:02:53Lecker, lecker.
01:02:56Das hat Jakob gekocht.
01:03:00Hab ich dich, Würstchen.
01:03:02Nun kann ich warten bis zum Morgen.
01:03:11Dann kommst du das Frühstück zu besorgen.
01:03:14Es wird ja schon hell.
01:03:23Was ist das?
01:03:27Wer läuft da über die Wiese?
01:03:29Ist das nicht, Jakob?
01:03:34Ist das nicht, Jakob?
01:03:35Ist das eine Gans?
01:03:37Ha?
01:03:40Der Mond geht unter.
01:03:42Mimi, du musst das Kräutlein finden.
01:03:45Hier, Herr Jakob.
01:03:47Zu mir.
01:03:48Schau nur, die wunderschöne Blüte.
01:03:50Aber die kenne ich doch.
01:03:58Diese Blüte.
01:04:00Dieser Duft.
01:04:03Wie wird mir.
01:04:07Barschi.
01:04:10Barschi.
01:04:20Mimi.
01:04:22Jakob.
01:04:25Mimi.
01:04:27Ich bin wieder ich selbst.
01:04:29Das habe ich nur...
01:04:30Das habe ich nur dir zu verdanken.
01:04:34Wunderbar, Jakob.
01:04:36Wunderschön.
01:04:37Mimi, vielleicht...
01:04:38Vielleicht hilft dir das Kräutlein auch.
01:04:40Mir?
01:04:41Ja.
01:04:41Ich habe Angst, Jakob.
01:04:43Aber Gänzchen.
01:04:44Versuch es.
01:04:47Jetzt verwandelt ihr auch noch die Gans.
01:04:49Ist das etwa, Mimi?
01:04:58Das Kräut ist gefunden.
01:05:01Jetzt wird sie gesunden.
01:05:07Das war ein krass.
01:05:09Der Kräuter weiß, wie kann er ihn weichen.
01:05:12Oh Gott.
01:05:13Ich werde mich reichen.
01:05:16Tsch.
01:05:19Bist du schön.
01:05:22Danke, Jakob.
01:05:23Danke.
01:05:25Komm, Mimi.
01:05:25Schnell in die Küche.
01:05:26Ich habe einen Getaler gespart.
01:05:27Die holen wir.
01:05:28Und dann nichts wie weg.
01:05:31Zwergnase.
01:05:33Oberküchemeister.
01:05:35Wie weit ist meine Pastete?
01:05:37Lauf doch nicht so schnell.
01:05:39Ah, kommt.
01:05:41Fürst in die Küche.
01:05:42Ich bin ein Bein und Teufelsfraut.
01:05:46Kräuter weiß ist auf der Hut.
01:05:51Keiner hier.
01:05:53Keiner kocht.
01:05:55Roh ist Zwergnase.
01:05:57Was stehst du hier rum los?
01:06:03Lauf, such den Zwerg, den Oberküchemeister, das ganze Personal.
01:06:08Ich will die Schöpf-Proms-Pimpinella.
01:06:12Was freut ihr so teurer Herzog, liebe Freund?
01:06:16Ich habe es ja gleich gesagt.
01:06:17Die echte Schöpf-Proms-Pimpinella werdet ihr nie kennenlernen.
01:06:22Ganz entzücken.
01:06:24Zum Teufel mit eurem ganz entzückend.
01:06:28Zwergnase wird gleich hier sein.
01:06:39Warte hier.
01:06:44Halt!
01:06:45Halt, halt, halt.
01:06:46Wer bist du?
01:06:48Wie kommst du in mein Schloss, in meine Küche?
01:06:52Oberküchemeister!
01:06:55Oberküchemeister!
01:06:56Herr Herzog, ich bin...
01:06:58Ja?
01:06:59Wir sind...
01:07:00Die neuen Küchenjungen.
01:07:03Küchenjungen?
01:07:06Zwergnase hat uns eingesteckt.
01:07:08Was untersteht der sich?
01:07:10Oberküchemeister!
01:07:13Oberküchemeister!
01:07:14Was geht hier vor?
01:07:16Wo ist Zwergnase?
01:07:17Wohl bewacht, hoffe ich.
01:07:19Ja, ja.
01:07:19Ist er denn nicht hier?
01:07:23Was?
01:07:24Du weißt nicht, wo Zwergnase ist?
01:07:28Zwergnase!
01:07:30Er ist mir entwischt.
01:07:31Ich kann ihn nicht finden.
01:07:33Er ist entwischt.
01:07:35Entwischt?
01:07:36Wer ist entwischt?
01:07:37Euer Wunderzwerg?
01:07:41Euer Meisterkoch?
01:07:41Unterküchemeister, aus meinen Augen, aus meinem Schloss!
01:07:45Raus!
01:07:46Für immer!
01:07:49Zwergnase ist entwischt.
01:07:55Unerhört!
01:07:57Unerhört!
01:07:57Halt, halt, halt!
01:07:58Ihr seid offenbar die Letzten, die Zwergnase gesehen haben.
01:07:59Mein lieber Freund!
01:08:02Keine Pastete?
01:08:03Ja, ja.
01:08:03Und kein Kopf von diesem Zwergnase aufgespießt am Tor eures Schlosses?
01:08:08Ich glaube, ich habe euch nicht schaut.
01:08:10Ihr wollt euren besten Koch nicht verlieren und habt ihn deshalb heimlich versteckt.
01:08:14Ja, und jetzt dieses Theater!
01:08:17Ich schwöre euch, bei meiner Küche, das...
01:08:20Bautbrecher!
01:08:21Ja, ja!
01:08:27Nein!
01:08:29Nein!
01:08:30Doch!
01:08:31Alter!
01:08:45Ich reise ab!
01:08:48Ich bat die Stau!
01:08:50Die Schöpf-Klumpf-Fidela!
01:08:59Die Sellerie, ich muss ihn ausbreiten, damit ich wünsche.
01:09:03Brötzeln, frische Brötzeln, kauf, kauf für Leute Frühstücks, Brötzeln alle.
01:09:10Hey, hey, hey!
01:09:13Brötzeln, frische Brötzeln.
01:09:15Oh, knuskige Frühstücksbrötzeln.
01:09:23Ha, ha, ha, ha!
01:09:29Gänse, Enten, Dumpelhuhn, fertig in den Topf zu tun.
01:09:37Ein Huhn allein schmeckt nicht zu fein, Frau Hannes, Kräuter müssen rein.
01:09:41Stänge, Blättchen aller Arten, frisch aus Mutters Kräuter gar.
01:09:45Hannes, das ist dein Sohn, der Jakob.
01:09:47Jakob? Mein Jakob! Mein Jakob!
01:09:54Was? Du bist wieder da, Junge?
01:09:58Ja, Vater, und das ist Mimi.
01:10:00Jakob, das werde ich wiedersehen.
01:10:02Ihr habt mich schon gesehen, als Zwerg, aber da wolltet ihr mich ja nicht erkennen.
01:10:06Als Zwerg? Also war er es doch.
01:10:09Jakob, kannst du es uns verzeihen, dass wir dich fortgejagt haben?
01:10:16Nun wird ja alles wieder gut, Mutter.
01:10:18Herr Nachbar! Herr Nachbar, so hört doch, Frau Hannes, Jakob ist wieder da.
01:10:22Nein!
01:10:23Der Jakob ist wieder da.
01:10:24Der Jakob ist wieder da.
01:10:26Jakob, wo warst du denn die ganze Zeit?
01:10:28Das ist eine lange Geschichte. Wir wollen sie besser für uns behalten.
01:10:32Damit der Größte, Schlemmer und Lecker, nichts davon erfehlt.
01:10:36Jakob!
01:10:37Du warst...
01:10:38Du bist der erste Mundkuch?
01:10:40Und du bist der Brezeljunge.
01:10:41Ja.
01:10:43Und ihr, Frau Mete, habt mir diese schöne Mädchen als schnöde Gans...
01:10:47...für die Bratwanne des Herzogs verkauft.
01:10:49Nein!
01:10:50Aber wieso?
01:10:51Was, du warst eine Gans?
01:10:52Ja, Mimi hat uns entzaubert.
01:10:54Und dann hat sie mich völlig bezaubert.
01:10:56Und jetzt bleibt ihr hier.
01:10:59Bei uns.
01:11:00Ja, Vater.
01:11:06Grüß dich, Jakob.
01:11:09Grüß dich, Mimi.
01:11:13Ich hab euch gesucht.
01:11:18Hab euch gefunden.
01:11:20Was wollt ihr?
01:11:21Wollt ihr neues Unheil stiften?
01:11:24Euer fleißiges Söhnchen ist aus dem Nest geflogen.
01:11:31Und das Gänzchen hat er gleich mitgenommen.
01:11:36Den Zauberkreis, der Kräuterheiß, könnt ihr nicht brechen.
01:11:42Ich will mich rechnen.
01:11:44Das werden wir sehen.
01:11:45Habt keine Angst.
01:11:45Das wird schwarz zu weiß.
01:11:47Das wird schwarz zu weiß.
01:11:49Und kalt zu heiß.
01:12:00Und jetzt bleibt so stehen.
01:12:03Jahre vergehen.
01:12:07Da hilft euch kein Flehen.
01:12:14Und jetzt ist's vorbei.
01:12:17Eins, zwei, drei.
01:12:20Jetzt sind wir dran.
01:12:21Heute weiß.
01:12:21Gebrochen ist dein Zauberkreis.
01:12:23Fünfzig Jahre sind noch nicht vergangen.
01:12:25Es ist ein leichtes, dich einzufangen.
01:12:27Auf mein Gehäuß.
01:12:29Auf dein Gehäuß, Fehlkräuterweiß, wird kein Unheil mehr geschehen.
01:12:37Ein Zauber wird vergehen.
01:12:39Hebe dich fort von diesem Ort.
01:12:44Der Spuk ist vorbei.
01:12:46Vorbei, die Zauberei.
01:12:47Und wisst ihr was?
01:12:48Jetzt wird gefeiert.
01:12:49Jetzt werden wir nichts.
01:12:51Wir haben geschehen.
01:12:54Jetzt werden wir das.
01:12:57Nein.
01:13:16Grey!
01:13:16Ey, ey.
01:13:19Musik
01:13:49Musik
01:14:19Musik