00:002026 sorgt für ordentlich Zoff in der Politik. Denn gleich mehrere wichtige Feiertage fallen
00:09auf ein Wochenende. Millionen Arbeitnehmer gehen dadurch leer aus und verlieren wertvolle freie
00:15Tage. Besonders betroffen sind der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober und der zweite
00:20Weihnachtsfeiertag am 26. Dezember. Beide landen auf einem Samstag. Auch regionale Feiertage wie
00:27der Internationale Frauentag in Berlin oder der Reformationstag in einigen Bundesländern
00:32fallen ins Wasser. Linke und Grüne sprechen von einem echten Betrug an den Beschäftigten. Sie fordern,
00:39dass jeder entfallene Feiertag unter der Woche nachgeholt wird, so wie es bereits in vielen
00:44anderen Ländern üblich ist. Ihr Argument? Mehr Erholung bringt auch der Wirtschaft Vorteile.
00:51Ganz anders sieht das die Union. Sie warnt vor Milliardenschäden für Unternehmen und
00:55den Standort Deutschland. Deutschland könne sich keine Feiertagsmentalität leisten,
01:00heißt es. Die Debatte um Ersatzfeiertage bleibt also hitzig. Und die Frage, wie viel Freizeit
01:07uns zusteht, sorgt weiter für Streit. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
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