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  • vor 5 Tagen
Die Akteure in Hallo Spencer sind verschiedene menschliche wie anthropomorphe durch Puppen dargestellte Figuren. Die meisten haben dabei nicht nur einen eigenen Charakter, sondern eine feste Rolle im Gemeinschaftsgefüge, der namensgebende Spencer ist Moderator der Sendung, der Bücherwurm Lexi ein Bibliothekar, drei Charaktere bilden zusammen die Band „Quietschbeus“. Andere, wie der Drache Poldi, haben allerdings keine weitere Aufgabe. Die meisten der Hauptfiguren leben gemeinsam in einem kreisförmig angelegten Ort namens Spencerdorf. In einem Großteil der Folgen wird eine Geschichte aus dem Dorf erzählt. Diese zeichnen sich durch Humor, aber auch durch für Kinderserien typische pädagogische Inhalte aus (wie z. B. in Folge 3 Mal oben, mal unten). Immer wiederkehrende Elemente sind die Lieder der Quietschbeus, Poldis Fresssucht („Ich will dir fressen!“), Lexis Besserwisserei, Nepomuks Griesgrämigkeit, Kasimirs selbstlose Gutmütigkeit und andere Eigenschaften der Dorfbewohner. Die Hauptfiguren stellen Identifikationsangebote für Zuschauer unterschiedlichen Alters dar.[3]

Es gibt auch einige andere „Typen“ von Folgen. In einigen Folgen werden Geschichten von Max und Molly erzählt. In anderen Folgen erzählt/zeigt Spencer im Studio Filme bzw. Geschichten (Folgen 63, 64, 95 bis 97 und 109 bis 114). Eine Reihe von Folgen spielen außerdem in der Stadt, in welcher Spencer wohnt. Teilweise erzählt Spencer auch hier selbst Geschichten. Spätere Folgen spielen in der Jungdrachenschule, die Poldi besucht.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Hallo, Spencer!
00:15Hallo, Spencer!
00:17Hallo, Spencer!
00:30Hallo, Spencer!
00:42Hallo, liebe Leute von A bis Z, von 1 bis 100, von Norden bis Süden und Ost bis Westen.
00:46Hier bin ich wieder, euer lieber guter Alter, Spencer!
00:50Es war einmal...
00:52Jawohl, Leute!
00:56Heute spielen wir euch ein Märchen vor.
00:59Es heißt, Sechse kommen durch die ganze Welt.
01:03Und hier sind die Sechse.
01:08Karl-Heinz spielt einen abgedankten Soldaten.
01:14Nepomuk hat Kraft, kann ich euch sagen.
01:17Sowas von Kraft.
01:20Kasimir ist der schnellste Schnellläufer der Welt, kann ich euch sagen.
01:24Der trägt sein Bein überm Arm, damit er nicht zu schnell läuft.
01:26Lexi, der ist Jäger mit so scharfen Augen, da kann er sogar Fliegen auf 10 Kilometer entdecken.
01:37Poldi, Poldi pustet einen Sturm durch seine Nase, kann ich euch sagen.
01:42Und Karl Gustav mit seinem Hütchen, wenn der das gerade setzt, dann kommt eine Kälte.
01:50Ach, da kann ich euch sagen, eine Kälte, dass ihr zu Hause am Fernseher biebert.
01:53Und auf der anderen Seite spielen mit König Elviz, der 14.
02:04mit seiner Tochter, Prinzessin Lulu.
02:12Und die Mona.
02:14Na, die Mona spielt eine Köchin, die eigentlich ein Koch ist.
02:17Und die Lisa spielt eine Schneiderin, die eigentlich ein Schneider ist.
02:20Aber hauptsächlich ist sie unsere Aufnahmeleiterin.
02:23Und sorgt damit für den reibungslosen Ablauf unserer fantastischen Märchenschau.
02:29Unser Karl Otto schließlich ist Requisiteur.
02:33Was das ist?
02:34Ja, also das ist der Mann, der all die Dinge besorgt, die in unserer fantastischen Märchenschau vorkommen.
02:41Achso, was ist denn?
02:43Achso, ja, natürlich.
02:46Karl Otto spielt außerdem noch einen Soldaten.
02:49Einen Feldwebel der Kavallerie.
02:50Tja, jetzt bleibt mir eigentlich nur noch in aller Bescheidenheit zu sagen,
02:57dass ich das Märchen der Brüder Grimm vorlesen werde.
03:06So, es kann losgehen.
03:08Es war einmal ein Mann, der verstand allerlei Künste.
03:24Er diente im Krieg und hielt sich brav und tapfer.
03:29Aber als der Krieg zu Ende war, bekam er den Abschied und drei heller Zergeld auf den Weg.
03:37Oh, warte!
03:42Warte!
03:43Sprach er.
03:44Das lasse ich mir nicht gefallen, finde ich die rechten Leute.
03:49So soll mir der König noch die Schätze des ganzen Landes herausgeben.
03:53Da ging er voller Zorn in den Wald.
04:00Dort sah er einen stehen.
04:02Der hatte sechs Bäume ausgerupft, als wären es Kornhalme.
04:07Dann sprach er zu ihm, willst du mein Diener sein und mit mir ziehen?
04:17Ja, antwortete der.
04:19Aber erst will ich das welchen Holz meiner Mutter heimbringen.
04:22Und nahm einen von den Bäumen und wickelte ihn um die fünf anderen, hob die Welle auf die Schulter und trug sie fort.
04:34Moment, Moment, Moment, das Wasser.
04:36Was?
04:37Was für ein Wasser denn jetzt?
04:38Das brauchen wir doch erst später.
04:39Du hast doch gesagt, die Welle.
04:42Was?
04:42So, ja, hob die Welle auf die Schulter und trug sie mit fort.
04:48Welle heißt hier doch so viel wie Bündel.
04:50Muss einem doch gesagt werden.
04:56Dann kam er wieder und ging mit seinem Herrn.
05:01Der sprach.
05:02Wir zwei, wir sollten wohl durch die ganze Welt kommen.
05:06Und als sie ein Weilchen gegangen waren, da fanden sie einen Jäger.
05:14Der lag auf den Knien, hatte die Büchse angelegt und zielte.
05:20Sprach der Herr zu ihm.
05:23Jäger, was willst du schießen?
05:26Er antwortete.
05:28In zwei Meilen Entfernung sitzt eine Fliege auf einem Ast.
05:32Der will ich das linke Auge ausschießen.
05:34Oh, Requisite.
05:37Was ist, was ist?
05:39Die Fliege, Mann.
05:40Was für eine Fliege?
05:42Mann, Mann, bist du Requisite oder nicht?
05:45Requisite, ja.
05:46Aber nicht der Zonendirektor.
05:49Außerdem schießt der Jäger gar nicht an der Stelle, sondern erst später.
05:53Uh, Leute.
05:54Karl-Heinz, mach endlich weiter.
05:56Ach so, ja.
05:57Oh, geht mit mir.
05:59Sprach er.
06:00Wir drei sollten wohl zusammen durch die ganze Welt kommen, hm?
06:04Der Jäger war bereit und ging mit ihm.
06:09Und sie kamen zu den sieben Windmühlen.
06:12Deren Flügel trieben ganz hastig herum.
06:16Und ging doch rechts und links kein Wind und bewegte sich kein Blättchen.
06:23Ja, da drehen sich doch manche gar nicht.
06:26Hab keine sieben Hände schließlich.
06:27Da sprach der Mann.
06:31Ich weiß nicht.
06:32Was treibt die Windmühlen an?
06:34Es regt sich doch kein Lüftchen.
06:36Und er ging mit seinen Dienern weiter.
06:40Und als sie zwei Meilen fortgegangen waren,
06:44sahen sie auf einmal einen auf einem Baum sitzen.
06:49Der hielt das eine Nasen los und blies aus dem anderen.
06:53Mein, was treibst du dort oben?
07:09Fragte der Mann.
07:11Der antwortete.
07:13Zwei Meilen von hier stehen sieben Windmühlen.
07:16Seht, die blase ich an, dass sie laufen.
07:18Oh, geht mit mir, sprach der Mann.
07:22Wenn wir vier zusammen sind,
07:24sollten wir wohl durch die ganze Welt kommen.
07:27Da stieg der Bläser herab und ging mit.
07:32Oh Mann, ist ja was passiert.
07:36Geht schon, danke.
07:39Und ging mit.
07:44Und über eine Zeit,
07:46da sahen sie einen,
07:48der stand da auf einem Bein
07:50und hatte das andere abgeschnallt
07:53und neben sich gelegt.
07:55Da sprach der Herr.
07:57Ha, du hast es dir aber bequem gemacht zum Ausruhen.
08:01Ich bin ein Läufer.
08:02Läufer?
08:04Im Text steht aber Läufer.
08:06Was?
08:08Stimmt.
08:09Ich bin ein Läufer.
08:11Hm?
08:15Ich bin ein Läufer.
08:16Ja, das wissen wir jetzt aber langsam.
08:19Ich muss sagen, antwortete er.
08:22Was?
08:22Ich bin ein Läufer.
08:26Ach so, ja.
08:27Antwortete er.
08:29Und damit ich nicht gar zu schnell springe,
08:31habe ich das eine Bein abgeschnallt.
08:34Wenn ich mit zwei Beinen laufe,
08:37so geht's geschwinder,
08:38als ein Vogel fliegt.
08:40Oh, geht mit mir.
08:42Wenn wir...
08:43Eins, zwei, drei,
08:44Poldi, vier...
08:45Das steht aber hier nicht im Text.
08:46Ja, aber der Satz kommt immer wieder
08:48und jetzt habe ich die Zahl vergessen.
08:49Nein, das kann doch nicht mal bis fünf zählen.
08:51Fünf.
08:52Oh, geht mit mir.
08:54Wenn wir fünf beisammen sind,
08:56so werden wir wohl
08:57durch die ganze Welt kommen.
08:59Hm.
09:01Da ging er mit.
09:02Und gar nicht lang,
09:04so begegneten sie einem,
09:06der hatte ein Hütchen auf.
09:09Oh.
09:10Das war aber ganz
09:11nur auf ein Ohr gesetzt.
09:13Da sprach der Herr zu ihm.
09:15Ha, manierlich, manierlich.
09:18Warum hast du denn
09:18deinen Hut auf einem Ohr hängen?
09:20So siehst du ja aus
09:21wie ein Hansnall.
09:23Ich darf's nicht tun,
09:25sprach da der andere.
09:26Denn wenn ich das Hütchen gerade setze,
09:28so kommt ein gewaltiger Frost
09:30und alle Vögel unterm Himmel erfrieren
09:33und fallen tot zur Erde runter.
09:35Oh, geht mit mir,
09:37sprach da der Herr.
09:38Denn wenn wir sechs beisammen sind,
09:41so werden wir wohl
09:42durch die ganze Welt kommen.
09:52Nun gingen die sechs
09:54in eine Stadt,
09:55wo der König
09:56hatte bekannt machen lassen,
09:57wer mit seiner Tochter
09:59in die Wette laufen wollte
10:00und den Sieg davon trüge,
10:02der sollte ihr Gemahl werden.
10:07Wer aber verlöre,
10:10der müsste auch
10:11seinen Kopf hergeben.
10:12da meldete sich der Mann
10:32und sprach,
10:34ich will meinen Diener
10:36für mich laufen lassen.
10:37Der König antwortete,
10:39dann musst du auch dessen Leben
10:41zum Pfande setzen.
10:43Also,
10:44das Sein und dein Kopf
10:47für den Sieg
10:48haften.
10:50Als das verabredet
10:51und festgemacht war,
10:54schnallte der Mann
10:55dem Laufen
10:56das andere Bein an
10:58und sprach zu ihm,
10:59nun sei hurtig
11:01und hilf,
11:02dass wir siegen.
11:06Na?
11:10Es war aber bestimmt,
11:13dass wer am ersten Wasser
11:15aus einem weit abgelegenen
11:17Brunnen brächte,
11:19der sollte der Sieger sein.
11:21So,
11:35und wehe,
11:36du rast nicht langsam.
11:37Alles klar,
11:38Krasi.
11:38Na,
11:38ich hoffe doch.
11:39Ich rase wie eine Schnecke.
11:41Ja,
11:42konzentriert.
11:42Nun bekam der Laufer
11:44einen Krug
11:45und die Königstochter
11:47bekam auch einen
11:48und sie fingen
11:51zu gleicher Zeit
11:52zu laufen an.
11:54So,
11:54Moment mal.
11:56Und
11:56jetzt.
11:59Aua,
11:59meine Nase.
12:02Und
12:03sie fingen
12:04zu gleicher Zeit
12:06zu laufen an.
12:07Ja doch,
12:08ja doch.
12:09Und
12:10jetzt.
12:15Und
12:16sie fingen
12:17zu gleicher Zeit
12:18zu laufen an.
12:19Ja,
12:19ja,
12:20ja,
12:20ja.
12:21Und
12:21jetzt.
12:23Ja,
12:23los,
12:24los,
12:24los.
12:26Und
12:26sie fingen
12:27zu gleicher Zeit
12:27zu laufen an.
12:28Aber
12:29in einem Augenblick,
12:30als die Königstochter
12:31erst eine kleine
12:32Strecke fort war,
12:34konnte den Laufer
12:35schon kein Zuschauer
12:36mehr sehen.
12:37Und
12:37es war
12:38nicht anders,
12:39als wäre
12:40der Wind
12:41vorübergesaust.
12:43Karl-Otto.
12:59Ja,
13:00bitte,
13:00schon da.
13:02In kurzer Zeit
13:03war er
13:04bei dem
13:05Brunnen
13:05angelangt.
13:07Er schöpfte
13:08den Krug
13:08voll Wasser
13:09und kehrte
13:11wieder um.
13:12Genug.
13:25Mitten auf dem
13:26Heimweg aber
13:27überkam ihn
13:28eine Müdigkeit.
13:30Da setzte
13:31er den Krug hin,
13:33legte sich
13:34nieder
13:34und schließe
13:36ein.
13:37Moment,
13:38Kati.
13:42So,
13:44Moment.
13:45Was ist denn?
13:46Der
13:46Erdschädel.
13:48Moment doch mal.
13:50So,
13:52jetzt
13:52geht's?
13:54Ja,
13:54ja.
14:01Hä?
14:04Inzwischen
14:07war die
14:08Königstochter,
14:09die auch
14:09gut laufen
14:10konnte,
14:11so gut es
14:12ein gewöhnlicher
14:12Mensch
14:13vermag,
14:14bei dem
14:15Brunnen
14:15angekommen.
14:17Karl-Otto!
14:19Ja,
14:20bin ja da,
14:20bin ja da.
14:21Wasser!
14:21Ja.
14:24Reicht's?
14:24Äh,
14:25reicht schon.
14:26Und eilte
14:27mit ihrem
14:28Krug
14:29voll Wasser
14:30zur...
14:31Lulu!
14:32Äh,
14:32Lulu,
14:33wo willst du denn
14:33eigentlich hin?
14:34Ich wollte
14:34die Kartoffel
14:35aufstellen,
14:36wenn ich schon
14:36mal da bin,
14:37damit wir nachher
14:38nicht so lange
14:38warten müssen.
14:39Quatsch,
14:39Lulu,
14:40Kartoffeln!
14:41Prinzessin,
14:41los!
14:42Märchen,
14:42Wasser,
14:43wehtrennen,
14:43Donnerwetter noch mal!
14:45Und eilte
14:47mit ihrem
14:47Krug
14:48voll Wasser
14:49zurück.
14:51Und als sie
14:52den Laufer
14:53da liegen sah,
14:54war sie froh
14:55und sprach,
14:57Der Feind
14:59wurde in meine
14:59Hand gegeben.
15:01Leerte
15:02seinen
15:02Krug
15:03und sprang
15:05weiter.
15:07Nun wäre
15:08alles verloren
15:09gewesen,
15:11wenn nicht
15:12zum guten
15:13Glück
15:13der Jäger
15:14mit seinen
15:15scharfen Augen
15:16oben auf dem
15:18Schloss gestanden
15:19und alles
15:20mit angesehen
15:22hätte.
15:23Da
15:23sprach
15:24der,
15:25Die
15:26Königstochter
15:27soll doch
15:28gegen uns
15:28nicht
15:29aufkommen.
15:30Lud
15:30seine
15:31Büchse
15:31und schoss
15:33so geschickt,
15:34dass
15:35Laufer
15:36den
15:36Pferdeschädel
15:37unter dem
15:38Kopf
15:38wegschoss,
15:39ohne ihm
15:40wehzutun.
15:41Da
15:41erraschte
15:42Läufer
15:43sprang
15:44in die
15:44Höhe
15:45und sah,
15:46dass
15:46sein
15:46Krug
15:46leer
15:47und die
15:47Königstochter
15:48schon weit
15:49voraus
15:49war.
15:50Aber
15:50er
15:51verlor
15:51den Mut
15:52nicht,
15:53lief
15:53mit dem
15:53Krug
15:54zum
15:54Brunnen
15:55zurück.
15:57Bin
15:57ja da,
15:58haben
15:58wir
15:58ja
15:58alles
15:59geprobt.
15:59Dann
15:59komm
15:59mit
16:00dem
16:00Wasser.
16:01Er
16:02schott
16:02so aufs
16:03neue
16:03Wasser
16:04und
16:05war
16:05noch
16:06zehn
16:06Minuten
16:07eher
16:07als
16:08die
16:08Königstochter
16:09daheim.
16:12Seht ihr?
16:23Sprach her!
16:24Dabei habe ich jetzt erst die Beine aufgehoben.
16:27Vorher war es ja kein Laufen zu nennen.
16:29Jetzt fahre ich aber vielleicht langsam, mein lieber Karl.
16:32Gut, so Lolo.
16:33Den König aber kränkte es, dass sie ein so gemeiner, abgedankter Soldat davon tragen sollte.
16:42Vater!
16:54Sie ratschlagten miteinander, wie sie ihn mitsamt seinen Gesellen los würden.
17:00Da sprach der König zu ihr.
17:02Ich habe ein Mittel gefunden.
17:05Lass die nicht bang sein.
17:06Sie sollen nicht wieder heimkommen.
17:08Oh!
17:13Na?
17:14unser König sagte,
17:17ihr sechs
17:17sollt euch nun zusammen lustig machen,
17:20essen und trinken.
17:21Und er führte sie zu einer Stube, deren Boden war ganz aus Eisen und die Türen waren auch aus Eisen und die Fenster waren mit eisernen Stäben verwahrt.
17:34Mit eisernen Stäben verwahrt. Und in der Stube war eine Tafel, die war mit den köstlichsten Speisen besetzt und der König sprach zu ihnen.
17:43Elvis. Hey. Elvis. König Elvis der Vierzehnte. Elvis. Elvis.
18:02Ist was? Hey Spencer, was ist los? Warum geht's denn nicht weiter?
18:07Möchte ich auch mal.
18:08Warum? Warum, warum, warum? Vielleicht seid ihr bald mal hier.
18:11Ja, was machst du denn da am Eisenbahnwagen, hä?
18:14Was? Das ist doch die eiserne Stube. Das ist doch logisch. Eisenbahnwagen, eiserne Stube, oder?
18:21Nein, Spencer, alles falsch. Die eiserne Stube ist auch hier im Schloss.
18:24Das haben wir noch so geprobt. Das ist voll der Kamin und die Stube oben im Nippumoks Schlafzimmer. Ja.
18:29Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Die eisernen Stube ist hier. Das andere war alles das vorletzte Mal.
18:35Zuletzt haben wir hier geprobt. Also kommt mal her. Hier steht der Regisseur.
18:38Oh Mann, Mann. Nie wieder Aufnahmeleiter. Nie wieder Aufnahmeleiter.
18:42Sollen wir das denn alles behalten?
18:44Los, los, los, los, los. Ein bisschen schneller, ja. Uns wird der ganze Fluss unterbrochen.
18:49Wieso? Kommen die Mädchen im Fluss vor?
18:51Oh, Kasi.
18:53Ruhe jetzt.
18:53Also, da sprach der König zu ihnen.
19:00Geht hinein und lasst euch wohl sein.
19:04Und wie sie drinnen waren, da ließ er die Tür verschließen und verriegeln.
19:11Verschließen.
19:14Schließ, schließ, klimper, klimper.
19:18Dann ließ er den Koch kommen.
19:22Komm.
19:25Dann ließ er den Koch kommen.
19:27Wo ist denn die Mona?
19:31Dann ließ er den Koch kommen.
19:34Ach, Aufnahmeleitung. Lisa, Mona, Koch.
19:38Oh Gott, die haben wir im Schloss vergessen.
19:42Mona, los, komm raus, dein Auftritt.
19:43Ach Mensch, muss haben doch gesagt werden.
19:46Ja, ist mir furchtbar unangenehm.
19:47Kein Auftritt, los.
19:49Da hat die Mona schon so eine kleine Rolle.
19:51Und wenn sie dran ist, ist sie nicht hier.
19:53Doch, nicht mit echten Streichhölzern.
19:58Willst du uns den Waggon über dem Kopf anzünden?
20:00Von meinem Feuer brennt nichts an.
20:02Ist doch nicht in echt.
20:04Na also, Ruhe jetzt, ja?
20:06Ja.
20:07Dann ließ er den Koch kommen.
20:10Und befahl ihm, ein Feuer so lange unter die Stube zu machen,
20:14bis das Eisen glühend wurde.
20:21Ratschzen!
20:23Schalt! Schalt ein!
20:25Ja, ja.
20:27Loder, Loder!
20:28Ja, Glüh, Brutzel!
20:30Wah, wah!
20:31Das tat der Koch nun auch.
20:34Und es ward den Sechsen in der Stube ganz warm.
20:38Und sie meinten, das käme vom Essen.
20:42Als aber die Hitze immer größer ward
20:45und sie hinaus wollten,
20:46Türe und Fenster aber verschlossen fanden,
20:49da merkten sie,
20:51dass der König Böses im Sinn gehabt hatte
20:53und sie ersticken wollte.
20:56Das soll ihm aber nicht gelingen,
20:58sprach der mit dem Hütchen.
21:00Ich werde einen Frost kommen lassen,
21:03vor dem das Feuer sich schämen
21:04und verkriechen soll.
21:06Da setzte er sein Hütchen gerade
21:10und alsbald fiel ein Frost,
21:14dass alle Hitze verschwand.
21:25Als nun ein paar Stunden herum waren
21:28und der König glaubte,
21:31sie wären in der Hitze verschmachtet.
21:34Da ließ er die Türe öffnen
21:36und wollte selbst nach ihnen sehen.
21:38Aufmachen!
21:40Klimper, Klimper!
21:42Aufschließ, aufschließ!
21:44Aber wie die Türe aufgingen,
21:48standen sie alle Sechse da,
21:51frisch und gesund
21:52und sagten, es wäre ihnen lieb,
21:55dass sie heraus konnten, sich zu wärmen.
21:57Da ging der König voll Zorn hinab zum Koch,
22:02schalt ihn und fragte,
22:04warum er nicht getan hätte,
22:06was ihm wäre befohlen worden.
22:08Der Koch aber antwortete,
22:11der Koch aber antwortete,
22:14oh Mona!
22:15Karl Otto!
22:16Was ist denn schon wieder?
22:18Schalt das Feuer nochmal ein!
22:19Aber jetzt ist doch Frost!
22:21Schalt das Feuer ein!
22:22Hier unten ist doch Glut!
22:24Ach, muss einem ja gesagt werden.
22:26Also das haben wir doch geprobt, Karl Otto!
22:28Wir haben so viel geprobt, Spencer!
22:31Also, der Koch aber antwortete,
22:34es ist Glut genug da, seht selbst!
22:37Da sah der König,
22:39dass ein gewaltiges Feuer
22:40unter der Eisenbahn brannte.
22:42Eisenstube!
22:43Was?
22:44Was habe ich gesagt?
22:45Eisenbahn!
22:46Ja, sowas Blödes.
22:48Also, da sah er,
22:50dass ein gewaltiges Feuer
22:51unter der Eisenstube brannte
22:54und merkte,
22:56dass er so den Sechsen
22:58nichts anhaben konnte.
23:00Nun sann der König aufs Neue,
23:12wie er der bösen Gäste loswürde,
23:15ließ den Meister kommen
23:16und sprach,
23:19Willst du Gold nehmen
23:21und dein Recht
23:22auf meine Tochter aufgeben?
23:24So sollst du haben,
23:27so viel du willst.
23:29Oh ja, Herr König!
23:32Gebt mir so viel,
23:33als mein Diener tragen kann.
23:35So verlange ich
23:37eure Tochter nicht.
23:39Das war der König zufrieden
23:41und jener sprach weiter,
23:43So will ich in 14 Tagen
23:44kommen und es holen.
23:45Darauf rief er alle Schneider
23:52aus dem ganzen Reich herbei,
23:55die mussten 14 Tage lang sitzen
23:58und einen Sack nähen.
24:02Und als der fertig war,
24:05kam der Starke,
24:07welcher Bäume ausrupfen konnte,
24:09mit dem Sack zum König.
24:12Der aber erschrak und dachte,
24:14Was wird der für Gold wegschleppen?
24:19Kann auch so das Gold.
24:20Da ließ er eine Tonne Gold herbringen.
24:24Die mussten 16
24:25der stärksten Männer tragen.
24:28Nee, nee, Aufnahmeleitung.
24:30Ja, was ist denn?
24:32Ich kann doch nicht allein
24:3416 der stärksten Männer spielen.
24:37Ach, das sollst du doch auch gar nicht.
24:40Hier, die kommen doch schon.
24:42Oh, Wahnsinn.
24:46Die müssen noch ein bisschen trocknen.
24:47Das muss einem doch gesagt werden.
24:49Die sind ja fast so schön wie ich.
24:51Können wir jetzt weitermachen, ja?
24:53Ja, ich weiß nicht.
24:53So, ich muss weiter.
24:5416 der stärksten Männer tragen.
24:58Aber der Starke
24:59packte die Tonne mit einer Hand,
25:03steckte sie in den Sack
25:05und sprach.
25:07Warum bringt der nicht gleich mehr?
25:09Das deckt ja kaum den Boden.
25:13Holt mehr, holt mehr, holt mehr.
25:16Da ließ der König
25:18nach und nach
25:20seinen ganzen Schatz herbeitragen.
25:23Den schob der Starke
25:25in den Sack hinein.
25:27Und der Sack
25:28ward davon noch nicht einmal
25:30zur Hälfte voll.
25:32Schaft mehr herbei.
25:56Die paar Brocken füllen nicht.
25:59Tja, mehr hab ich nicht.
26:03Ich will dem Ding
26:04nun ein Ende machen.
26:06Man bindet wohl einmal
26:07einen Sack zu,
26:08wenn er auch noch nicht voll ist.
26:09Jawohl.
26:11Dann huckte er ihn
26:13auf den Rücken
26:14und ging
26:17mit seinen Gesellen
26:18davon.
26:22Davon.
26:22Als der König
26:27nun sah,
26:28wie der einzige Mann
26:30des Landes
26:31Reichtum
26:32forttrug,
26:34da ward er zornig.
26:37Und er ließ
26:38seine Reiterei
26:39aufsitzen.
26:40Die sollten
26:41den Sechsen
26:41nachjagen
26:42und hatten Befehl,
26:44dem Starken
26:45den Sack
26:45wieder abzunehmen.
26:47Los, Jungs,
26:48mir nach.
26:52Attacke.
26:55So,
26:55wir haben alle
26:56sonst.
26:58Zwei Regimenter
27:00holten sie bald ein
27:01und riefen
27:02den Sechsen zu.
27:04Halt!
27:07Ihr seid
27:07Gefangene
27:08des Königs.
27:10Legt den Sack
27:10mit dem Gold
27:11nieder
27:12oder ihr werdet
27:13zusammengehauen.
27:14Kuchen!
27:15Was sagt er?
27:17Sprach der Bläser.
27:18Wir wären
27:19Gefangene?
27:20Er sollt ihr
27:22sämtlich
27:23in der Luft
27:23herumtanzen.
27:25Hielt das
27:25eine Nasenloch
27:27zu
27:27und blies
27:29mit dem anderen
27:30die beiden
27:31Regimenter an.
27:32Und da
27:33fuhren sie
27:34auseinander
27:35und in die
27:36blaue Luft
27:36über alle Berge.
27:38Der eine
27:39hierhin
27:40und der andere
27:42dorthin.
27:45Da ließ
27:46der Bläser
27:47ein wenig nach
27:48und sprach
27:49zu ihnen.
27:51So!
27:51Nun geht
27:52heim
27:52zu eurem
27:53König
27:53und sagt
27:54er soll
27:55nur noch
27:55mehr Reiterein
27:56schicken.
27:56Ich wollte
27:57sie wohl
27:57schon alle
27:58fressen.
27:58Woll die!
27:59Ach ja
28:00ja
28:01ja
28:01in die
28:02Luft
28:02blasen.
28:03Genau.
28:05Der
28:05König
28:06als er
28:07den Bescheid
28:08bekam
28:08sagte
28:09lass die
28:11Kerle
28:11laufen
28:12die
28:13haben
28:13was
28:13an
28:14sich.
28:14da
28:17brachten
28:18die
28:18Sechse
28:19den
28:19Reichtum
28:20heim
28:20und lebten
28:22vergnügt
28:22bis an
28:23ihr
28:24Ende.
28:26Tja
28:26Ende
28:27Leute
28:28und
28:28Ende
28:29der
28:29Vorstellung
28:30Verbeugen
28:31Tschüss
28:34Tschüss
29:04Untertitelung des ZDF, 2020