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  • vor 7 Wochen
Beim EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel geht es vor allem um die weitere Finanzierung der Ukraine. Während vor allem Deutschland dafür das eingefrorene russische Vermögen verwenden will, sind andere Länder skeptisch. Eine weitere Finanzierung Kyjiws über europäische Schulden scheint ausgeschlossen.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Beim EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel wird es vor allem um die Nutzung des in Europa eingefrorenen russischen Vermögens für die Ukraine gehen.
00:10Dabei gibt es einige Fallstricke zu beachten.
00:14Es geht um insgesamt rund 200 Milliarden Euro.
00:18Von diesen sollen zunächst 90 Milliarden Euro in zwei Tranchen als Darlehen an Kiew ausgezahlt werden.
00:24Nach fast vier Jahren der finanziellen Unterstützung für die Ukraine und leeren Kassen befürworten zahlreiche Länder diese Option, allen voran Deutschland.
00:35Belgien wiederum, wo die Gelder liegen, befürchtet rechtliche Konsequenzen und russische Vergeltungsmaßnahmen.
00:42Auch Italien ist skeptisch.
00:45Unklar ist, wie die EU-Länder die Unterstützung für die Ukraine aufrechterhalten wollen, falls sie ohne das russische Geld auskommen müssen.
00:52Dass die Europäer bereit sind, sich weiter für die Ukraine zu verschulden, ist schwer vorstellbar.
00:59Hinzu kommt, dass US-Präsident Donald Trump die in Europa eingefrorenen Vermögenswerte als Verhandlungspfand in den Gesprächen mit Russland sieht.
01:08Viele Europäer fürchten deshalb, die Kontrolle über das Geld zu verlieren, wenn Brüssel nicht schnell handelt.
01:15Auch beim Thema Mercosur-Abkommen zeichnet sich Streit ab.
01:19Während viele EU-Länder den Handelsvertrag mit südamerikanischen Ländern unbedingt noch in diesem Jahr abschließen wollen, schießt vor allem Frankreich quer.
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