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  • vor 5 Wochen
Der Ukraine steht der vierte Kriegswinter bevor - und dieser wird womöglich noch dunkler und noch kälter als die zuvor. Denn Russland attackiert unermüdlich die Energie-Infrastruktur. Strom- und Heizungsausfälle sind deshalb an der Tagesordnung. Doch die Not macht erfinderisch.

Credits: AFP

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Transkript
00:01Kiew an einem ungemütlichen Herbsttag. Der Ukraine steht der vierte Kriegswinter bevor.
00:07Zur Angst vor russischen Raketenangriffen gesellt sich eine weitere Sorge.
00:12Die vor dem Ausfall von Strom und Heizung.
00:15Denn Russland attackiert unermüdlich die ukrainische Infrastruktur.
00:19In der Folge kommt es fast täglich im gesamten Land zu stundenlangen Stromausfällen.
00:24Bekan hilft sich selbst, wie Volodymyr aus Kiew.
00:30Nun steht der Winter vor der Tür und wir haben Angst.
00:37Wir decken uns mit verschiedenen Hilfsmitteln ein.
00:40Ich habe auch einen mit Benzin betriebenen Generator, mit dem wir die Batterie aufladen können.
00:46Die Batterie dient uns zum Betrieb des Kühlschranks, für die Powerbanks, das Internet und die Laptops.
00:52Damit so viele Menschen wie möglich Strom haben, gilt im Raum Kiew ein rotierender Ausfallplan.
01:01Volodymyr und seine Frau Tatjana stehen zum Beispiel nachts auf, um zu duschen, Wäsche zu waschen und ihre Akkus aufzuladen.
01:08Auch Dimitro Kustov behilft sich selbst.
01:11Als die Stromausfälle losgingen, kaufte er sich einen Generator.
01:14Er will verhindern, dass es in seinem Tanzstudio kalt und dunkel ist.
01:22Seitdem der Krieg begonnen hat, habe ich mich daran gewöhnt, dass die Stromausfälle leider zum Alltag gehören.
01:32Ein schnelles Ende des Krieges und damit der Engpässe ist nicht in Sicht.
01:36Kustov will durchhalten, bis die Kämpfe endlich vorbei sind und dann nach Bali reisen.
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