- 4 months ago
Beim Sammeln von Almosen für die „Liga zur Betreuung bekehrter Krimineller“ wird Miss Marple Zeugin, wie der wohlhabende Einzelgänger Enderby zu Tode stürzt. Während Inspektor Craddock an einen Unfall glaub, hält die Amateurdetektivin an einer anderen Theorie fest. Sie befürchtet, dass der herzkranke Enderby, der Katzen hasste, mit einer Katze absichtlich zu Tode erschreckt wurde. Eine Lehmspur, die Miss Marple neben dem Toten findet, verweist auf einen Reitstiefel mit beschädigter Sohle. Auf der Suche nach dem Besitzer des Stiefels quartiert Miss Marple sich in einem Reithotel ein, das von Hector Enderby geführt wird, dem Neffen des Verstorbenen.
Darsteller: Margaret Rutherford, Stringer Davis, Robert Morley
Darsteller: Margaret Rutherford, Stringer Davis, Robert Morley
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00:00:00The End
00:00:30The End
00:01:00The End
00:01:30The End
00:01:59The End
00:02:29The End
00:02:59Mr. Enderby
00:03:04Mr. Enderby
00:03:09Mr. Enderby
00:03:10Bitte beruhigen Sie sich doch Mr. Enderby
00:03:21Wir kommen doch nur um
00:03:22Um Himmels Willen, was ist denn nur passiert?
00:03:31Was ist mit ihm?
00:03:42Er ist totfürchtig.
00:03:44Was ist das?
00:03:50Das ist ein Stück Lehm von jemandem, der ihn wahrscheinlich vor kurzem besucht hat.
00:03:56Aber...
00:03:56Und der anscheinend noch mal hier ist.
00:04:04Bleiben Sie hier unten.
00:04:06Miss Marble, das dürfen Sie nicht.
00:04:07Bitte seien Sie vorsichtig.
00:04:09Was war das?
00:04:39Was war es denn?
00:04:40Eine Katze.
00:04:41Das ist aber merkwürdig.
00:04:42Ich habe immer gehört, dass er Katzen hasst.
00:04:44Nicht nur das.
00:04:46Er hatte vorhin eine Todesangst.
00:04:48Was sagen Sie eine Todesangst?
00:04:50Tja, Miss Marble, das ist ja eine freudige Überraschung.
00:05:13Guten Morgen, Inspektor.
00:05:15Könnte ich Sie vielleicht einen Augenblick sprechen?
00:05:17Privat?
00:05:19Aber ja, natürlich.
00:05:20Kommen Sie bitte in mein Zimmer.
00:05:21Danke schön.
00:05:22Hier.
00:05:23So, nehmen Sie Platz, Miss Marble.
00:05:25Danke schön.
00:05:27Also, was kann ich für Sie tun?
00:05:28Sie sind doch nicht etwa hier, um mir zu sagen, dass ich schon wieder ein Verbrechen übersehen habe.
00:05:31Doch, genau deshalb bin ich hier gekommen.
00:05:33Es ist ein sehr schwerwiegendes Verbrechen.
00:05:35Es handelt sich um einen Mord.
00:05:36Oh nein, nicht schon wieder, bitte.
00:05:38Diesmal ist kein Irrtum möglich, Inspektor.
00:05:40Also gut, rücken Sie schon mit der Sprache heraus.
00:05:42Wer hat wen ermordet diesmal?
00:05:45Was den Mörder angeht, so erfordert das natürlich eine sorgfältige Untersuchung.
00:05:49Sein Opfer war der alte Mr. Enderby.
00:05:52Enderby?
00:05:53Das sind doch Hirngespinste.
00:05:54Er ist an einem Herzschlag gestorben.
00:05:56Ja.
00:05:57Aber es fragt sich, was die Ursache des unerwarteten Herzschlages war.
00:06:01Ich kenne den ärztlichen Befund, Miss Marple.
00:06:03Es kam nicht unerwartet.
00:06:04Er litt seit vielen Jahren unter Herzbeschwerden.
00:06:06Natürlich, genau.
00:06:08Ein wohlhabender alter Mann, der unter chronischen Herzbeschwerden leidet.
00:06:11Interessant, wie sich die Begleitungsstände in den beiden Fällen gleichen.
00:06:15Ganz egal, wem Sie nun auch immer gleichen.
00:06:18Sie deuten nicht auf einen Mord hin.
00:06:20Entschuldigen Sie bitte, Inspektor.
00:06:21Sie kennen doch sicher Agathe Christis bemerkenswerten Roman,
00:06:24Der Wachsblumenstrauß.
00:06:26Der Wachsblumenstrauß habe ich nie gelesen.
00:06:27Na, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass Sie den Zusammenhang nicht sehen können.
00:06:31Agathe Christi sollte Pflichtlektüre werden bei allen Polizeibehörden.
00:06:35Zu Ihrem Opfer kam das Verderben in Gestalt einer Katze.
00:06:38Aber ich bitte Sie, Miss Marple, das führt doch wohl etwas zu weit.
00:06:40Ein wohlhabender alter Mann mit einem schwachen Herzen
00:06:43und einer absolut krankhaften Furcht vor Katzen.
00:06:45Was könnte leichter sein für jemanden, der ihm nach dem Leben trachtet,
00:06:48als eine Katze in sein Haus zu schaffen?
00:06:50Eine Katze, auf die der alte Mann einem unerwarteten Augenblick stoßen wird?
00:06:53Ja.
00:06:54Der alte Enderby wurde vorsätzlich zu Tode erschreckt.
00:06:56Das ist wirklich eine geniale Theorie.
00:07:00Aber ich möchte Ihnen raten, Miss Marple, weniger Kriminalgeschichten zu lesen.
00:07:03Ein hübscher Liebesroman wäre viel beruhigender.
00:07:06Wollen Sie etwa damit andeuten, dass Sie in dieser Sache nichts unternehmen werden?
00:07:09Nicht das Geringste.
00:07:10Ich bin Kriminalbeamter, Miss Marple.
00:07:12Mich interessieren nur Tatsachen.
00:07:16Also bitte gut, dann bleibt mir nur noch einen Weg offen.
00:07:18Einen Augenblick, mein Miss Marple.
00:07:19Nein, Herr Inspektor, ich kenne meine Pflicht.
00:07:22Ich verzichte auf Ihre Hilfe und werde das selbst untersuchen.
00:07:25Guten Tag.
00:07:28Sie werden wieder von mir hören, und zwar, wenn mein Fall abgeschlossen ist.
00:07:38Ach, du liebe Güte, meine Pastete.
00:07:40Die sehen aber köstlich aus.
00:07:59Ach, ich habe Sie nicht aus Versehen anbrennen lassen, wie Sie vielleicht annehmen.
00:08:03Alles Absicht, Sie werden gleich sehen.
00:08:04Ich habe das Stück Lehm, das wir in Enderbys Haus gefunden haben, in Teig gebettet und dann den Abdruck mit Gips ausgefüllt.
00:08:14Sehen Sie sich das Ergebnis an.
00:08:16Beweisstück Nummer 1 in Gips festgehalten.
00:08:19Verstehe. Sehr klug von Ihnen, Miss Marple.
00:08:22Tja, nicht schlecht, nicht?
00:08:24Obwohl ich zugeben muss, dass es mir etwas gegen den Strich ging, meine Pastete zu lange zu backen.
00:08:28Es passt haargenau.
00:08:30Wofür halten Sie das?
00:08:32Das ist der Abdruck eines Steigbügels.
00:08:33Dann stammt der Lehm von einem Reitstiefel.
00:08:35Ja.
00:08:36Und zwar von einem Stiefel mit einem sehr deutlichen Riss.
00:08:40Dieser brockenfrischer Lehm klebte zwischen der Sohle und dem Hacken des Reitstiefels irgendeines Menschen.
00:08:44Und dieser Mensch hat Mr. Enderby noch besucht, kurz bevor er starb.
00:08:48Das war der Mörder, meinen Sie?
00:08:49So können wir ihn noch nicht nennen.
00:08:51Ich meine, solange nicht offiziell festgestellt wurde, dass er ermordet worden ist.
00:08:54Ja, schön.
00:08:54Aber wenn der Inspektor noch einmal in aller Ruhe über Ihre Theorie nachdenkt...
00:08:58Inspektor Gradob hat mir auf sehr liebenswürdige Weise versichert, dass das genau das ist, was er nicht tun wird.
00:09:02Nein, Jim.
00:09:04Sie und ich müssen die Spur, die wir entdeckt haben, ganz allein verfolgen.
00:09:09Dankeschön. Wo sollen wir beginnen?
00:09:11Nun, wir müssen zunächst herausfinden, wer seinen Toden Nutzen zieht.
00:09:14Dann müssen wir warten, bis das Testament in den Zeitungen veröffentlicht wird.
00:09:17Das ist nicht gesagt.
00:09:19Das ist nicht gesagt.
00:09:20So, das wär's, Fred.
00:09:48Also gut, dann machen wir jetzt Pause. Ich komme gleich rein.
00:09:51Ja, gut.
00:09:56Mutter allein macht es nicht. Glück muss der Mensch haben.
00:09:58Entschuldigen Sie, was meinen Sie damit?
00:10:00Das Fuhrwirt da. Steht genau unter dem Fensterdorf.
00:10:03Das erfordert jetzt ein gewisses Maß an Geschicklichkeit. Wir müssen da nämlich raufklettern.
00:10:14Wenn uns nun jemand zieht, was machen wir dann?
00:10:15Von der Straße wird uns niemand sehen können, weil der Turbogen ja die Sicht verdeckt.
00:10:19Kommen Sie.
00:10:19Darf ich?
00:10:34Ich fürchte, wir setzen uns dem schweren Verdacht aus, neugierig zu erscheinen.
00:10:37Damit müssen wir rechnen, Mr. Stringer.
00:10:39Also los, auf geht's.
00:10:41Und obwohl ich es sehr bedauere, die unersättliche Gier meiner Verwandten befriedigen zu müssen,
00:10:55bestimme ich hiermit nichtsdestoweniger, dass mein gesamtes Vermögen gleichmäßig verteilt
00:11:01wird zwischen meinem Vetter vierten Grades George Crossfield, damit er nicht länger auf das Geld seiner Kundschaft zurückzugreifen braucht.
00:11:10Meiner Nichte Rosamund Chain, um ihr die Möglichkeit zu geben, ihrem Mann ein Leben zu bescheren, wie er es gerne führen möchte.
00:11:20Meinem Neffen Hector Enderby, damit er in der Lage ist, jeden Tag auf die Jagd zu reiten, anstatt einmal in der Woche.
00:11:27Und ihm damit mehr als bisher Gelegenheit gegeben wird, sich den Hals zu brechen.
00:11:33Oh.
00:11:35Und schließlich meiner Schwester Cora Lenzkennett in dankbarer Erinnerung, dass sie sich 30 Jahre lang im Ausland aufgehalten hat und ich nicht von ihr belästigt wurde.
00:11:45Das hinterlassene Geld ist sofort allen betreffenden Parteien auszuzahlen, in der Hoffnung, dass es sie alle so unglücklich wie nur möglich machen möge.
00:11:53Das war wohl der wichtigste Punkt. Jedenfalls, was sie angeht, glaube ich.
00:11:57Nein, Mr. Trandl, der wichtigste Punkt ist, wie viel Geld ich bekommen werde.
00:12:01Aber George, ich finde, du solltest solche Dinge nicht sagen, auch wenn sie deiner Einstellung entsprechen.
00:12:05Warum nicht? Ich will es wissen.
00:12:07Ja, natürlich. Wir alle wollen es wissen.
00:12:09Nun, ich kann Ihnen im Moment noch nicht die präzise Summe nennen, aber ich schätze, dass jeder ihre Anteile zwischen 20.000 und 25.000 Pfund beträgt.
00:12:17Ach, Hector. Ich finde, du hättest in der Todesanzeige deines Onkels, die du in die Zeitungen aufgegeben hast, nicht das Wort plötzlich verwenden sollen.
00:12:27Wie meinst du das, Tante Cora?
00:12:28Ich meine, es könnte die Leute am Ende stutzig machen. Aber regen wir uns nicht auf. Es ist doch immerhin alles sehr hübsch verduscht worden, nicht wahr?
00:12:36Wovon redest du eigentlich?
00:12:37Natürlich. Nach dem, was er zu mir sagte, als er mich im vergangenen Monat besucht hat, wäre es nicht gut, die Sache publik zu machen. Wir müssen es für uns behalten, in der Familie.
00:12:48Meine liebe Mrs. Lenz-Kennett, würden Sie bitte klar aussprechen, was Sie mit diesen seltsamen Andeutungen meinen?
00:12:53Aber er wurde doch ermordet, nicht wahr?
00:12:56Was?
00:12:56Ich bitte nicht sagen, dass Sie in der Familie schon etwas sagen.
00:13:00Ich bitte nicht sagen, dass Sie in der Familie schon etwas sagen.
00:13:26Guten Morgen.
00:13:41Ach, guten Morgen, Inspektor.
00:13:43Danke sehr.
00:13:44Ich habe zuerst gedacht, das kann doch wohl nicht wahr sein. Das muss eine Sinnestäuschung sein.
00:13:49Aber Sie sind es doch.
00:13:51Gestatten Sie?
00:13:52Ach, ich danke Ihnen.
00:13:53Nein.
00:13:55Miss Marple, sind Sie sich darüber klar, dass, wenn Sie mir nicht so gut bekannt wären, ich Sie in diesem Moment wegen groben Unfuchs festnehmen würde?
00:14:01Dürfte ich Sie bitten, mir zu erklären, worin dieser grobe Unfug besteht, Inspektor?
00:14:05Ähm, äh, Schnüffeln.
00:14:08Schnüffeln?
00:14:08Ja, Sie haben mich ganz richtig verstanden, Miss Marple.
00:14:10Ich glaube, dass jeder in Manchester interessiert ist, zu erfahren, wie viel der alte Enderby hinterlassen hat. Und auch wem.
00:14:15Und ich nehme an, Sie wollten die Erste sein.
00:14:17Also, schöner Inspektor, wenn Sie es darauf anlegen, mich als alte Klatschstante und Schnüfflerin zu bezeichnen,
00:14:22dann wünsche ich Ihnen einen guten Tag. Kommen Sie, Mr. Stringer.
00:14:36Miss Marple, glauben Sie nicht, dass Sie besser zur Polizei gehen und Inspektor Kredok mitteilen, was Sie belauscht haben und...
00:14:42Alte Klatschstante und aufdringliche Schnüfflerin waren seine Worte, glaube ich.
00:14:46Nein, Ihre.
00:14:47Er hat es so gemeint.
00:14:48Aber vielleicht hat er jetzt...
00:14:50Bitte, Mr. Stringer, seit dem Auftritt heute Morgen ziehe ich es vor, Inspektor Kredok nicht mehr zu erwähnen.
00:14:56Es ist ja ganz gleich, was er denkt. Nach dem, was Mrs. Lenzgenett gesagt hat, wissen wir jedenfalls, dass wir Recht haben.
00:15:01Mr. Enderby wurde ermordet.
00:15:03Und wir kennen das Motiv. 25.000 Pfund für jeden Familienangehörigen.
00:15:08Ja, und das ist schon eine ganze Menge Geld. Und da Sie alle profitieren...
00:15:13Sind Sie auch alle verdächtig, sicher.
00:15:15Aber ein Motiv ist nicht genug.
00:15:17Was wir brauchen, sind vor allem Tatsachen, sonst tappen wir weiter im Dunkeln.
00:15:21Wir sollten uns also an die Arbeit machen und versuchen, so viel wie wir können über die Familie herauszubekommen.
00:15:26Mrs. Halley-Braun?
00:15:27Ja. Immer ein guter Ausgangspunkt. Natürlich kann Ihre Schwätzerei nicht ausstehen, aber in einer verzweifelten Situation muss einem jedes Mittel recht sein.
00:15:37Oh ja.
00:15:37Und darüber hinaus schlage ich vor, dass wir sofort anfangen.
00:15:41Oh.
00:15:42Es ist Ihnen doch sicherlich klar, wieso. Haben wir beide jemals einen Kriminalroman gelesen, der es bei einem Toten bewenden lässt?
00:15:48Ach, Sie meinen...
00:15:50Ja. Vielleicht schlägt der Mörder noch einmal zu.
00:15:53Ja, daran hatte ich nicht gedacht. Vielleicht sollte man doch lieber die Polizei...
00:15:56Wir werden erst zur Polizei gehen, wenn wir schlüssige Beweise haben.
00:16:00Die haben Ihre Methoden und wir haben die unseren.
00:16:02Nein.
00:16:03Eine.
00:16:03Ich komme jetzt in dielegen Sono.
00:16:06Ja, warum Pass baste.
00:16:07Ich hoffe mal, dass Sie heißen und KNE-Shopfen werden lässt, sehr zu sein.
00:16:09Äh, gest relevant!
00:16:11Und das ist die Politik hier nicht questi Schultf aus, gibt es wenn Sie lange nicht zu verfassen sind.
00:16:12Ja, wo ist ihr ja?
00:16:14Dafür ist alles ein介 Toben.
00:16:15Ich каз Kann das zusammenverg Ak mes schlüssige Beweise haben so einen über einen Mittelsch 여러분들.
00:16:16Ich kann vocês achten nicht.
00:16:17Daher bzw.
00:16:19Ab husten bei der B***e mit Youtube gut sein, Members...
00:16:21Und das ist nur ecst, mit uns بين Ums Wasser.
00:16:23Aber alles ist Down bist du auch auch alles.
00:16:24Und dann vai fragen welche Informationen esperst hinter dieser сто calcium,
00:16:26und hier.
00:16:27Aber�� sinds meine chatte.
00:16:27Yeah, and I heard that Cora Lensknecht not just before the end of Manchester, but before she lived in France, she lived here for about two months, just a few miles away from here.
00:16:55Yeah, and dort hat ihr Bruder Mr. Enderby sie auch besucht.
00:16:58Ja, ja, und der VK behauptet, er wäre ein Einsiedler gewesen. Er hätte den Ort über 30 Jahre nicht verlassen.
00:17:03Ja, das habe ich auch gehört. Und Mrs. Haley Brown.
00:17:06In meiner Fundgrube für Informationen.
00:17:08Sie sagt, Cora Lensknecht hätte diese Erbschaft dringend gebraucht, weil ihr Mann bis zu seinem Tod ihr ganzes Geld verschwendet hätte, um einen Haufen wertloser Bilder zu kaufen.
00:17:16Kann alles nützlich sein unter Umständen, aber es sagt uns noch nicht, warum sie glaubt, dass ihr Bruder ermordet worden ist.
00:17:22Vielleicht hat sie nicht die Wahrheit gesagt.
00:17:24Warum sollte sie lügen?
00:17:26Ihr Mann war immerhin ein Franzose und ein Maler noch dazu.
00:17:29Ja, und obendrein auch noch ein sehr schlechter und dennoch macht sie das nicht vollkommen unglaubwürdig.
00:17:33Nein, nicht vollkommen.
00:17:35Wissen Sie was? Ich glaube, es wird Zeit, dass ich mich mal porträtieren lasse.
00:17:39Porträtieren, Miss Martin?
00:17:40Ja, ich werde sie mal besuchen, diese Cora Lensknecht. Nur als Vorwand selbstverständlich.
00:17:45Wir müssen herausfinden, was ihr Bruder zu ihr an jenem Tag gesagt hat und was sie zu der Überzeugung brachte, dass er ermordet wurde.
00:17:51Ich werde bald wieder zurück sein. Vielleicht sind Sie so freundlich, einen Tee für uns zu bereiten.
00:17:55Natürlich, sehr gern.
00:17:56Musik
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00:19:04Mrs. Lenskeneck?
00:19:19Mrs. Lenskeneck, bitte verzeihen Sie die Störung, ich möchte...
00:19:24Mrs. Lenskeneck?
00:19:34Mrs. Lenskeneck?
00:19:46Wer sind Sie? Was tun Sie denn hier?
00:19:49Ich wollte...
00:19:50Und was ist denn mit Mrs. Lenskeneck geschehen?
00:19:52Ja, ich fürchte, sie ist tot.
00:19:56Tot aber...
00:19:58Sie haben Sie getötet.
00:20:01Sie haben Sie getötet.
00:20:02Aber meine liebe Frau...
00:20:02Rühren Sie mich nicht an!
00:20:04Ich habe doch gesehen, wie Sie sich über Sie balken.
00:20:06Meine liebe Frau, sehe ich etwa wie eine Mörderin aus?
00:20:08Ich weiß nicht, wonach Sie aussehen, aber ich habe Sie gesehen.
00:20:10Was Sie gesehen oder nicht gesehen haben, ist im Augenblick völlig ohne Belang.
00:20:14Wir müssen die Polizei rufen. Wo ist denn ein Telefon?
00:20:16Da steht es.
00:20:18Aber Sie haben mir noch nicht gesagt, wer Sie sind.
00:20:21Ich bin Mrs. Lenskeneck's Gesellschafterin.
00:20:23Miss Milchrist.
00:20:25Hallo?
00:20:25Ja, ich kann hören, dass Sie sprechen, aber Sie werden leider damit aufhören müssen.
00:20:29Ich weiß, dass das ein Nebenanschluss ist, aber dieses Gespräch ist sehr dringend.
00:20:33Ich muss die Polizei rufen.
00:20:34Haben Sie irgendein Schwerverbrechen zu melden?
00:20:35Seien Sie bitte nicht so sarkastisch, junger Mann.
00:20:37Ich habe tatsächlich ein schweres Verbrechen zu melden.
00:20:40Was denn?
00:20:40Mord, jawohl.
00:20:41Und einen besonders schreuslichen Mord.
00:20:43Oh, schönen guten Tag, Herr Inspektor.
00:20:57Miss Marple.
00:20:58Ja, ja.
00:20:59Schon wieder hat die dumme alte Klatschstante geschnüffelt.
00:21:01Bitte kommen Sie herein.
00:21:02So, das ist alles, was Sie brauchen, Sir.
00:21:13Gut, danke.
00:21:15Lassen Sie das im Laboratorium so schnell wie möglich untersuchen, ja?
00:21:17Ja, ist gut, Sir.
00:21:18Eine komische Waffe ist das.
00:21:20Ja, die Waffe einer Frau.
00:21:22Oder die eines Mannes, der wünscht, dass jeder denkt, es wäre eine Frau gewesen.
00:21:26Ich habe diese Möglichkeit schon mit einberechnet, Miss Marple.
00:21:29Die Dame sagt, sie fühlt sich jetzt wohl genug, um zu sprechen.
00:21:32Bitte. Gut, bringen Sie sich herein.
00:21:34Vielen Dank, Miss Marple. Ich möchte Sie nicht länger aufhalten.
00:21:35Ist schon gut, Herr Inspektor. Ich stehe Ihnen sehr gern zur Verfügung.
00:21:39Sie haben sie doch nicht etwa in Verdacht, oder?
00:21:40Nun, sie war hier, die Waffe war eine Hutnadel.
00:21:43Das schon, aber würde sich wirklich jemand so offensichtlich verdächtig machen?
00:21:46Es soll schon dumme Mörder gegeben haben.
00:21:48Sie ist schüchtern und gehemmt, Inspektor. Doch, sie ist keine dumme Frau.
00:21:54Übrigens, Inspektor, Sie müssen wissen, dass heute Morgen bei der...
00:21:56Eher nicht jetzt, Miss Marple, bitte.
00:21:59Oh, Miss Milchris, setzen Sie sich doch bitte schön an.
00:22:01Ach, je.
00:22:02Ich habe noch nie etwas mit der Polizei zu tun gehabt.
00:22:04Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, mein Kind.
00:22:06Diese Herrschaften sind immer sehr nett.
00:22:07Vielen Dank, Miss Marple.
00:22:09Ich habe gehört, dass Sie seit vielen Jahren Mrs. Lenzgenets Gesellschafterin gewesen sind.
00:22:13Oh ja, allerdings.
00:22:14Das ist bestimmt ein großer Schock für Sie, aber...
00:22:16Ich muss Ihnen doch einige Fragen stellen.
00:22:18Ich habe nichts zu verbergen.
00:22:20Davon bin ich überzeugt.
00:22:22Wann haben Sie Sie zuletzt gesehen?
00:22:23Unmittelbar, bevor ich zur Bücherei ging.
00:22:25Um welche Zeit war das?
00:22:26Ich fuhr mit dem Zwei-Uhr-Bus.
00:22:29Ich würde sagen, Sie ist seit ungefähr zwei Stunden tot.
00:22:31Jetzt ist es vier Uhr dreißig, also sagen wir zwei Uhr dreißig.
00:22:34Der Arzt wird das natürlich präziser feststellen können.
00:22:37Ist es nicht außergewöhnlich schwierig, ja sogar unmöglich, die genaue Todeszeit festzustellen,
00:22:41Inspektor?
00:22:41Wir werden uns die größte Mühe geben, so exakt wie möglich zu sein, Miss Marple.
00:22:46Nun, als Sie sie verlassen haben, erschienen Sie Ihnen da nervös oder irgendwie aufgeregt?
00:22:50Nein, es ging ihr so gut wie sonst. Sie machte sich gerade fertig, um auszugehen.
00:22:53Miss Milchrist, haben Sie vielleicht irgendeine Ahnung, wer Sie getötet haben könnte?
00:23:00Nein, nein, jetzt abgesehen von Ihrem Verdacht auf Miss Marple.
00:23:02Irgendjemand anders, gab es da jemanden, der Sie hasste?
00:23:04Das glaube ich nicht. Sie war immer zu jedermann freundlich.
00:23:07Sie war auch sehr freundlich zu mir.
00:23:08Sie sagte mir, dass mir Ihren Amethyst-Anhänger hinterlassen würde.
00:23:12Und eines von Ihren eigenen Bildern sollte ich auch bekommen.
00:23:15Sie hat wunderschön gemalt, finden Sie nicht auch?
00:23:17Mhm. Ähm. Ja. Ja, in der Tat.
00:23:22Miss Milchrist, hatten Sie irgendwelche Besucher in der letzten Zeit?
00:23:26Nein, wir haben sehr zurückgezogen gelebt.
00:23:28Aber hat sich denn keiner Ihrer Verwandten mit Ihrem Verbindung gesetzt,
00:23:31nachdem Sie wieder nach England zurückgekehrt war?
00:23:33Nur Ihr Bruder, Ihr verstorbener Bruder, meine ich. Er hat Sie vor etwa einem Monat besucht.
00:23:37Er hat doch zuletzt sein Haus kaum noch verlassen. Hatte der Besucher einen besonderen Grund?
00:23:41Nun, ja, sehen Sie, die beiden hatten sich in den Jahren etwas entfremdet.
00:23:45Und nach dem Tode Ihres Mannes hat sie dann an ihn geschrieben, weil sie finanzielle Hilfe brauchte.
00:23:50Waren Sie bei dem Besuch zugegen?
00:23:51Nein, Herr Inspektor.
00:23:53Haben Sie durch Zufall gehört, worüber die beiden miteinander sprachen?
00:23:56Hm. Glauben Sie, dass es meine Angewohnheit ist, an Türen zu horchen?
00:23:59Natürlich nicht.
00:24:00Oh, ich bitte um Entschuldigung. Es wäre ja möglich, dass Sie was von dem Gespräch zufällig mitbekommen hätten.
00:24:05Ich habe gar nichts gehört.
00:24:06Miss Marple, ich glaube, ich bin absolut fähig, die notwendigen Fragen zu stellen.
00:24:10Entschuldigen Sie, Inspektor.
00:24:11Ich danke Ihnen, Miss Milchrist. Wenn Sie so freundlich wären, meinem Assistenten eine vorläufige Aussage zu machen,
00:24:15werden wir uns später weiter unterhalten.
00:24:16Ja, ist gut.
00:24:16Ach, Bagan, verstehen Sie doch bitte die Angehörigen? Ich nehme an, dass der Anwalt die Adressen haben wird.
00:24:20Jawohl, Sir.
00:24:21Mrs. Lenskenet sagte mir, Sie würden sich alle für ein paar Tage bei Mr. Enderby aufhalten.
00:24:25Das heißt also im Galop-Hotel, nicht wahr?
00:24:27Ja.
00:24:27Das ist doch auch ein Reitinstitut, so viel ich weiß. Miss Milchrist, sind Sie oder Mrs. Lenskenet jemals geritten?
00:24:35Geritten?
00:24:36Ja, Sie wissen doch, Pferde.
00:24:38Nein.
00:24:40Dankeschön.
00:24:41Tja, ich möchte Sie zwar nicht aufhalten, Inspektor, aber ich würde vorschlagen, dass Sie der Familie so schnell wie möglich einen Besuch abstatten.
00:24:47So, das schlagen Sie also vor. Und warum?
00:24:48Warum? Nun, ich glaube, Sie sollten wissen, dass Cora Lenskenet bei der Testamentseröffnung heute Morgen gesagt hat, dass Ihr Bruder ermordet worden ist.
00:24:56Was? Woher wissen Sie? Oh ja, natürlich. Sie haben es zufällig mit angehört, nicht?
00:25:03Sie sagen es, ich habe es zufällig gehört.
00:25:05Hätte gern gewusst, warum Sie mir das nicht früher gesagt haben.
00:25:08Ich habe doch versucht, es Ihnen früher zu sagen, aber ich bin ja nicht zu Wort gekommen.
00:25:13Oh ja, natürlich, ganz recht.
00:25:15Finden Sie nicht auch, dass es etwas sonderbar ist, dass Sie so kurz nachdem Sie diese Äußerung gemacht hat, ermordet worden ist?
00:25:24Ja.
00:25:26Etwas sehr sonderbar.
00:25:28Es sei denn, dass jemand aus der Familie gedacht hat, dass Cora Lenskenet nicht nur wusste, dass Ihr Bruder ermordet wurde, sondern auch wer der Mörder war.
00:25:36Ja.
00:25:36Demzufolge ist diese arme Frau natürlich von jetzt an in einer sehr gefährlichen Lage.
00:25:42Miss Milchrist?
00:25:43Ja. Sehen Sie, wenn Sie nun doch zufällig das Gespräch zwischen Cora und Ihrem Bruder belauscht hat und der Mörder dies weiß oder vermutet,
00:25:50dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie ebenso zum Schwein gebracht wird, wie Cora Lenskenet.
00:25:56Ich fürchte, ich werde Sie jetzt verlassen müssen, um nach Hause zu gehen und zu packen.
00:25:59Packen?
00:26:00Ja. Ich mache einen kurzen Urlaub.
00:26:02Guten Tag.
00:26:04Eine ausgezeichnete Idee, Miss Marple.
00:26:06Ich hoffe, dass Sie recht angenehme Tage verleben.
00:26:36Guten Tag. Wo ist Mr. Enderby? Ich bin Inspektor Kredow.
00:26:40Geht lang, Sir.
00:26:45Ich bleibe mit Ihnen verbinden.
00:26:46Miss Marple, mir ist immer noch nicht ganz wohl bei dieser Geschichte. Ich finde, ich sollte lieber bei Ihnen.
00:26:51Aber Mr. Stringer, wir waren uns doch einig, dass jemand, der nicht reiten kann, an einem solchen Ort nur auffallen würde. Außerdem ist die Polizei da.
00:26:57Und daher, rein aus Routinegründen, möchte ich gern von Ihnen einen Bericht haben über alles, was Sie gestern Nachmittag zwischen zwei und vier Uhr getan haben.
00:27:05Sie wollen doch nicht andeuten, dass jemand aus der Familie die arme Tante Cora ums Leben gebracht hat.
00:27:09Ich will überhaupt nichts andeuten, Sir. Ich führe nur eine Untersuchung.
00:27:12Eine ziemlich aggressive Untersuchung, muss ich sagen.
00:27:14Tut mir leid. Ich finde, Mord ist auch ziemlich aggressiv.
00:27:17Seien Sie doch mal vernünftig, Mann. Warum sollte einer von uns solch einen schrecklichen Mord begehen?
00:27:20Vielleicht hat Cora Lenskinet etwas gewusst und man wollte Sie zum Schweigen bringen.
00:27:25Worüber zum Schweigen?
00:27:27Sie hat gestern in Ihrem Beisein eine Bemerkung gemacht.
00:27:30Und zwar die Bemerkung, dass Ihr Onkel, Mr. Enderby, ermordet wurde.
00:27:34Ungeheuerlich. Wie haben Sie das herausbekommen?
00:27:37Das ist doch nebensächlich, nicht wahr, Sir?
00:27:40Ich nehme an, keiner von Ihnen wird leugnen, dass Mrs. Lenskinet das gesagt hat.
00:27:45Also bitte. Das wäre ein Motiv.
00:27:47Vielleicht gibt's noch andere.
00:27:50Darf ich bei Ihnen anfangen, Mr. Shane?
00:27:52Ja, gewiss. Aber ich fürchte, ich kann kein Alibi nachweisen, wenn es das ist, worauf Sie aus sind, Herr Inspektor.
00:27:58Gestern Nachmittag? Tja, ich bin eigentlich den ganzen Nachmittag ausgeritten.
00:28:03Allein, Sir?
00:28:03Tja, ganz allein.
00:28:05Wohin?
00:28:05Ich fürchte, die Umgebung ist mir nicht bekannt genug, um Ihnen das sagen zu können.
00:28:08Aber Sie waren bekannt genug, dass Sie wieder zurückfinden konnten.
00:28:11Das Pferd fand zurück.
00:28:13Sind Sie unterwegs irgendjemandem begegnet?
00:28:15Nein, ich bedauere es sehr.
00:28:16Ich wünschte, es wäre so.
00:28:18Ja, ich auch.
00:28:18Na, wie steht's mit Ihnen, Mr. Crossfield?
00:28:22Tja, ich bin gestern Nachmittag ebenfalls ausgeritten.
00:28:24Verstehe.
00:28:25Und ich bin auch niemandem begegnet.
00:28:27Na schön.
00:28:28Und ich nehme an, dass Sie ebenfalls ausgeritten sind, Mr. Enderby?
00:28:31Nein, ich war den ganzen Nachmittag über hier zu Hause.
00:28:34Wirklich, Hector?
00:28:35Ich wollte dich sprechen und dachte, du wärst weg, weil deine Tür verschlossen war.
00:28:38Ich wollte nicht gestört werden und schloss deshalb die Tür ab.
00:28:41Was haben Sie getan?
00:28:43Die Abrechnungen kontrolliert.
00:28:45So, so.
00:28:45Hm.
00:28:46Na, fein.
00:28:47Und Sie, Mrs. Shane?
00:28:50Wir haben einen Schand alle ziemlich schwache Alibis.
00:28:52Ich war auch in meinem Zimmer.
00:28:55Den ganzen Nachmittag über?
00:28:56Ja, mit Ausnahme der Zeit, als ich zu Hector ging.
00:28:59Ich habe gelesen.
00:29:00Hat Sie jemand vom Personal gesehen, als Sie Mr. Enderby aufsuchen wollten?
00:29:03Nein.
00:29:06Ich gebe zu, Herr Inspektor, es ist ungewöhnlich für eine englische Frau, lieber mit einem Buch in Zimmer, als auf einem Pferd zu sitzen.
00:29:11Aber es ist dennoch möglich.
00:29:13Das habe ich gar nicht bestritten.
00:29:14Dann sind Sie jetzt wohl hoffentlich zufriedengestellt.
00:29:16Ich bin keineswegs zufriedengestellt, Mr. Enderby, aber lassen wir das jetzt im Moment.
00:29:19Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie meinem Assistenten Bacon ausführliche Angaben machen.
00:29:22Und halten Sie sich bitte zur Verfügung.
00:29:24Ich bin für etwa eine Stunde beim Kommissar, falls Sie mich brauchen.
00:29:27Jawohl, Sir.
00:29:28Einen Augenblick, Herr Inspektor.
00:29:29Hat das zu bedeuten, dass wir alle hierbleiben sollen?
00:29:31Ich fürchte ja, Mr. Crossfield, wenigstens bis zum Abschluss der Anversuchung.
00:29:34Aber ich muss morgen unbedingt nach Schottland fahren.
00:29:36Tut mir leid, aber das ist unmöglich.
00:29:38Es ist eine wichtige Auktion, Herr Inspektor.
00:29:41Lord Fotherways Gemäldesammlung, alle Kunsthändler Englands werden dabei sein und ich habe einen Kunden für den Gainsborough.
00:29:45Sie haben doch einen Partner, so viel ich weiß, nicht?
00:29:49Sie haben sich also bereits über mich informiert?
00:29:51Reine Routinesache, Mr. Crossfield, aber Ihr Partner kann doch an der Auktion teilnehmen, nicht wahr?
00:29:55Ja, aber...
00:29:55Na, das ist doch fein. Guten Tag.
00:29:57Ach, Sir, vielleicht kann ich bei Ihnen anfangen.
00:30:01Ach, Herr Inspektor, ich wollte Ihnen noch etwas sagen.
00:30:03Ja?
00:30:04Ich führe hier ein Hotel und Sie können sich bestimmt vorstellen, dass es nicht besonders angenehm für mich ist, wenn ein Polizeiparkn vor der Tür steht.
00:30:10Wenn Sie es für nötig halten, uns wieder zu besuchen, könnten Sie etwas mehr inkognito kommen.
00:30:13Sonst noch was?
00:30:14Ich finde, das genügt doch nicht wahr.
00:30:15Ja, Mr. Enderby, allerdings, guten Morgen.
00:30:17Oh!
00:30:18Oh, sehen Sie das da?
00:30:20Kann man nicht gut übersehen, nicht?
00:30:21Unglaublich!
00:30:22Das ist ein Broadbridge-Dammensattel aus Northampton, in Winters sind Sie auch.
00:30:26Sehen wir doch mal nach.
00:30:27Was?
00:30:27Ich meine, welcher Jahrgang es ist. Es muss unter dem Steigbügel stehen.
00:30:32Tja, hier steht...
00:30:33Nein, sagen Sie es mir nicht. Ich werde es Ihnen sagen. 1882. Nein, ich belüge Sie, Inspektor, 1885.
00:30:40Richtig. Und ich kann Ihnen auch sagen, wem er gehört. Ich habe solch einen Broadbridge-Sattel nur einmal in ganz England gesehen, Lady Cursebreckel.
00:30:48Na, einen Augenblick. Dieses Prachtstück gehört...
00:30:52Mir, Mr. Enderby. Guten Morgen, Inspektor.
00:30:55Meiner Mutter natürlich.
00:30:56Meine Gniss, ich beneide Sie. Er ist wunderschön.
00:30:57Ich hoffe, Sie haben ein Tier, das Ihnen mit Würde tragen kann und mich auch.
00:31:00Ja, ja, ja. Natürlich.
00:31:02Oh, wie reizend. Ich habe mich für eine Woche angemeldet. Wirklich, Herr Inspektor, es ist nett, Sie nach so langer Zeit wiederzusehen.
00:31:08Nach so langer Zeit?
00:31:09Ja, es muss doch Monate her sein.
00:31:11Tja, allerdings...
00:31:13Ich bin entzückt, Miss Marple. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass Sie Wert darauf legen, zu uns zu gehören.
00:31:17Sie müssen wissen, dass ich zu meiner Zeit viel geritten habe.
00:31:19So?
00:31:19Junior Silbersporen, Brockbrook, 1910.
00:31:23Junior Silber, Brockbrook, 1910? Miss JTV Marple.
00:31:27Miss Marple, ich hätte...
00:31:27Ein Augenblick, bitte, Inspektor. Wenn man bedenkt, dass wir seit Jahren Nachbarn sind, ohne uns zu kennen, Sie müssen mir gestatten, Sie zum Lunch einzuladen. Sie werden doch natürlich mit mir essen.
00:31:34Natürlich.
00:31:351910, was für ein Jahr muss das gewesen sein? Dann haben Sie sicher auch noch Harry Devanisch erlebt.
00:31:48Mr. Enderby?
00:31:49Entschuldigen Sie, dass ich Sie habe warten lassen.
00:31:50Ich sagte, dass ich warten würde. Ich wollte Sie nicht gern beim Essen stören.
00:31:53Das war sehr freundlich von Ihnen. Bitte kommen Sie herein.
00:31:56Wir müssen irgendeinen Platz finden, wo wir Sie verstauen können.
00:31:58Mich verstauen?
00:31:59Ja, natürlich. Ein Zimmer. Wollen Sie sich nicht setzen?
00:32:01Wie außerordentlich freundlich von Ihnen.
00:32:03Unsinn. Sie hätten unmöglich dort bleiben können, allein in dem Landhaus, nachdem was geschehen ist.
00:32:08Nein, das konnte ich nicht. Ich konnte es einfach nicht. Darum bin ich Ihnen ja so dankbar.
00:32:13Es ist mir ein Vergnügen, Gnädigste. Ein solcher Schock ist erst nach Wochen richtig überwunden.
00:32:18Wenn Sie denn ein paar Mal über unsere schönen Wiesen galoppiert sind, sitzen Sie schnell wieder fest im Sattel.
00:32:21Ich kann aber nicht reiten.
00:32:24Ach, Sie können nicht reiten? Nun, dagegen müssen wir etwas tun, nicht wahr?
00:32:27Vielleicht könnte ich mich aber irgendwie nützlich machen, solange ich hier bei Ihnen wohne.
00:32:32Als Empfangsdame vielleicht. Oder als Sekretärin.
00:32:36Darüber können wir ja später reden, nicht?
00:32:38Ja. Ich möchte Sie nicht aufhalten. Sie sind bestimmt sehr beschäftigt.
00:32:43Vielleicht, ähm, könnte mich jemand auf mein Zimmer führen.
00:32:46Das werde ich selbst tun.
00:32:47Nein, nein, nein, bitte bemühen Sie sich nicht. Ich hole den Portier, damit er meine Sachen heraufbringt.
00:32:51Ach, Miss Milgrist?
00:32:53Ja, Mr. Enderby?
00:32:54Ich wollte Sie noch etwas fragen. Was war es doch noch? Oh ja, natürlich.
00:32:58Erinnern Sie sich an den Tag, als mein Onkel die arme Tante Cora besuchte?
00:33:02Waren Sie da im Landhaus?
00:33:03Äh, wieso? Ja, ich war da.
00:33:06Sie haben keine Ahnung, wovon Sie gesprochen haben.
00:33:08Aber, nein, natürlich wollten sich die beiden allein unterhalten.
00:33:12Tja, es ist ja auch nicht so wichtig. Ich danke Ihnen.
00:33:17Ich danke Ihnen.
00:33:47Ach, Miss Milgrist, guten Morgen. Es ist nett, Sie wiederzusehen.
00:34:01Guten Morgen.
00:34:02Sehen Sie nicht so erschrocken rein, meine Liebe. Ich habe meinen Sollernmorden nämlich heute schon erfüllt.
00:34:06Wohnen Sie denn auch hier?
00:34:07Ja, das möchte ich sagen.
00:34:09Oh, das wusste ich gar nicht.
00:34:10Zweifellos eine angenehme Überraschung für Sie.
00:34:12Gestatten Sie, dass ich Sie bei dieser Gelegenheit frage, was Sie hierher führt?
00:34:15Oh, Mr. Hector Enderby hat mich eingeladen.
00:34:18Das war sehr liebenswürdig von Ihnen, denn ich musste doch das Landhaus verlassen und wusste nicht, wohin ich sollte.
00:34:22Mr. Hector Enderby hat Sie eingeladen?
00:34:24Ja.
00:34:24Nun, ich hoffe, Sie haben einen angenehmen Aufenthalt.
00:34:26Danke sehr.
00:34:27Übrigens, ich würde der Familie nichts davon erzählen, dass ich gestern am Landhaus war.
00:34:32Es würde die Untersuchung des Inspektors vielleicht beeinträchtigen.
00:34:34Oh ja, natürlich.
00:34:36Danke sehr.
00:34:37Kann ich Ihnen behilflich sein?
00:34:54Nein, ich habe gerade Ihre Stiefel bewundert.
00:34:56Sie sind wunderschön.
00:34:58Ich beneide Sie darum.
00:34:59Tja, danke schön.
00:35:01Auf Wiedersehen.
00:35:01Entzückend, meine Klingeste, weiblich und sportlich zugleich.
00:35:13Danke sehr, Mr. Enderby.
00:35:14Wenn ich so meine weiblichen Gäste in Ihren Reithosen herumlaufen sehe, denke ich immer, was für eine Schande ist, doch ist, dass die weibliche Eleganz aus dem Reitsport verschwunden zu sein scheint.
00:35:21Oh, wie galant von Ihnen.
00:35:22Ich habe mir überlegt, dass wir für Ihren ersten Ausritt...
00:35:31Hallo, George.
00:35:39Wohin stachst du denn so?
00:35:40Komm herein, Rosamund.
00:35:41Was kann es denn da unten so Interessantes geben?
00:35:43Die Frau, die mit Hector wegreitet, hat den Onkel tot aufgefunden.
00:35:46Sie wohnt seit gestern hier.
00:35:48Na und, was weiter?
00:35:49Ich mag Menschen nicht, die in meinen Angelegenheiten schnüffeln.
00:35:52Ach, du bist wieder nervös. Wiedersehen.
00:35:54Wenn du Michael siehst, sag ihm bitte, dass ich ihn gesucht habe.
00:35:56Bleib noch einen Augenblick hier, Rosamund.
00:35:58Falls es dich nicht nervös macht, dass du mit mir allein bist.
00:36:02Wieso denn nervös?
00:36:04Weil du weißt, wie anziehend ich dich finde.
00:36:07Ja, das weiß ich.
00:36:08Immer noch nur Michael?
00:36:09Ja, natürlich.
00:36:10Stört es dich nicht ein bisschen, dass er dich bloß wegen deiner Erbschaft geheiratet hat?
00:36:13Kleiner Irrtum, lieber George. Er hat nicht mich geheiratet, sondern nicht ihn.
00:36:16Ich wollte Michael vom ersten Augenblick an und habe die Entscheidung getroffen.
00:36:19Bekommst du immer alles, was du willst?
00:36:21Ja, natürlich. Und ich frage nicht erst lange.
00:36:24Aha. Du bist eine gefährliche Frau, Rosamund.
00:36:28Ich hoffe, du willst nie etwas von dem, was mir gehört.
00:36:31Du meinst jetzt von deinem Geld?
00:36:33Keine Angst, im Moment nicht.
00:36:34Warum hast du es eigentlich so eilig gehabt, es zu kriegen?
00:36:37Hast du es wirklich so dringend gebraucht?
00:36:39Sagen wir, ich konnte es ziemlich gut gebrauchen.
00:36:41Bist du wieder in Schwierigkeiten?
00:36:43Was zum Teufel meinst du damit?
00:36:45Deine Kunden geben dir doch sicher manchmal Geld, um Bilder für sie zu kaufen, nicht wahr?
00:36:49Ja, na und?
00:36:49Es wäre bestimmt nicht das erste Mal, dass du dir was davon geliehen hast, nicht?
00:36:52Halt den Mund.
00:36:53Wäre du doch nicht gleich so wütend?
00:36:55Das ist mir ganz egal.
00:36:56Ach, George, hast du vielleicht...
00:36:58Ach, da bist du ja, Rosamund.
00:37:00Ich habe dich überall gesucht.
00:37:02Ich habe dich auch gesucht, mein Schatz.
00:37:04Ich möchte gern ausfahren.
00:37:05Ich dachte, wir wollten spazieren gehen.
00:37:06Ich möchte aber jetzt gern ausfahren.
00:37:08Also schön, bitte, wie du willst.
00:37:09Bis nachher, George.
00:37:11Auf Wiedersehen, George.
00:37:12Danke schön.
00:37:31Sitzen Sie auch bequem, Miss Marple?
00:37:33Wunderbar, danke schön.
00:37:35Ich dachte, Daisy würde Ihnen liegen.
00:37:37Wenn Sie erst wieder richtig in Form sind, geben wir Ihnen ein etwas lebhafteres Tier.
00:37:40Ruhig, Blackjack, ruhig.
00:37:42Komm schon, wirst du wohl?
00:37:43Na komm, so ist er brav.
00:37:45Na, bist du ein bisschen nervös heute, was?
00:37:46Vorsichtig, Sir.
00:37:47Er ist heute schlecht aufgelegt.
00:37:48Nur keine Sorge, Hillman.
00:37:49Ich werde schon mit ihm fertig.
00:37:50Er wirft Sie ab, Sir, wenn er kann.
00:37:52Ach, Unsinn.
00:37:53Sind wir fertig, Miss Marple?
00:37:55Ich schon seit langem, wenn Sie so weit sind.
00:37:58Ja, er ist ganz hübsch eigensinnig.
00:37:59Oh, das ist kein Problem für mich.
00:38:01Nicht wahr, alter Bursche?
00:38:02Na, komm schon, komm schon.
00:38:04Passen Sie auf, Sie werden ihn nur wieder hineinfinden, Miss Marple.
00:38:06Erstmal ein paar Tage in aller Ruhe und dann werden wir schon einen kleinen Galopp wagen können.
00:38:26Hallo, Hillman.
00:38:28Wünschen Sie etwas, Mr. Crossfield?
00:38:29Ja, ich möchte ein bisschen mit Ihnen plaudern.
00:38:33Dazu habe ich keine Zeit, ich muss nämlich arbeiten.
00:38:35Nun werden Sie nicht frech.
00:38:36Alles, was ich will, ist eine kleine Information über Mr. Hector und diese alte Dame.
00:38:40Von mir werden Sie keine Information bekommen.
00:38:42Wieso nicht?
00:38:43Haben Sie etwas zu verbergen?
00:38:45Nein, ich nicht, aber vielleicht gehen Sie jetzt raus und lassen mich in Ruhe weiterarbeiten.
00:38:47Rägen Sie sich bloß nicht auf, Hillman.
00:38:50Ich kann das Gefühl nicht loswerden, dass diese alte Dame Mr. Hector Schwierigkeiten machen will.
00:38:54Das soll sie lieber lassen.
00:38:55Sie versucht es vielleicht.
00:38:56Ich glaube, es würde sich lohnen, wenn Sie sie ein bisschen im Auge behalten.
00:39:08Mein Hirschchen, ruhig, ruhig.
00:39:12Da hinten kommt ein Auto, Mr. Enderbieters wird ihn scheumachen.
00:39:15Er kann das Geräusch nicht vertragen, nehme ich ihm auch nicht übel, ist ja mörderisch.
00:39:18Oh, mein Fuß, mein Fuß.
00:39:27Rosamund, was soll denn das? Nur das war Hector. Willst du ihn vielleicht umbringen?
00:39:30Ich bin ihm doch ausgewichen.
00:39:31Ach was, du hast ihn fast angefahren. Das hast du mit Absicht getan, ne?
00:39:34Was ist los? Warum bist du so aufgeregt?
00:39:35Hör bitte auf, so zu rasen, Rosamund.
00:39:37So, ist es so besser?
00:39:48Sag schon, Rosamund, was soll das alles bedeuten?
00:39:50Was soll was bedeuten?
00:39:51Ach, das weißt du verdammt gut. Ich habe gelogen, als ich den Polizisten heute Morgen sagte, ich wäre ausgeritten.
00:39:55Aber das ist doch im Grunde ohne Belang.
00:39:57Es kommt darauf an, was du getan hast.
00:39:59Tja, ich hatte was in der Stadt zu erledigen.
00:40:02Natürlich. Ich hoffe, du hast ihr lebwohl gesagt.
00:40:05Ich weiß nicht, wovon du eigentlich sprichst.
00:40:07Wirklich nicht?
00:40:09Gib dir keine Mühe. Ich weiß immer, wann du lügst.
00:40:11Aber ich lüge nicht.
00:40:12Doch, natürlich lügst du.
00:40:15Genau wie du behauptet hast, dass du den Onkel an seinem Todestag nicht aufgesucht hättest.
00:40:19Das war auch eine Lüge.
00:40:21Woher willst du denn das wissen?
00:40:22Ich weiß alles über dich.
00:40:24Hör jetzt zu, Rosamund. Ich kann es nicht vertragen, wenn man mir dauernd nachspioniert.
00:40:27Das ist mein Ernst. Treib es bitte nicht auf die Spitze.
00:40:29Ich will es wissen, hörst du.
00:40:32Was ist passiert? Hast du geglaubt, dein unwiderstehlicher Charme würde seine Brieftasche öffnen?
00:40:36Ja, ich habe es jedenfalls gehofft.
00:40:38Und war es so?
00:40:39Nein.
00:40:40Und das ist also alles?
00:40:41Ja, natürlich ist das alles.
00:40:43Dann hättest du es doch erwähnen können.
00:40:45Ich dachte, die Leute würden nachdem, was passiert war, bestimmt glauben, dass ich...
00:40:48Du meinst, sie hätten denken können, dass Tante Cora vielleicht doch recht hatte?
00:40:52Ja, ich glaube, das hätten sie getan.
00:40:59Wie geht es denn Ihrem Fuß jetzt, Mr. Enderby?
00:41:15So gut, wie man es erwarten kann, nachdem ein Pferd draufgetrampelt ist.
00:41:18Ich werde Ihnen helfen.
00:41:18Ich danke Ihnen, das wird wohl nicht nötig sein.
00:41:20Keine Widerinner, Mr. Enderby.
00:41:21Damit ist nicht zu spaßen.
00:41:23Der Stiefel muss sofort herunter.
00:41:24Brr, Blackjack, komm, Blackjack, ruhig, mein Junge, ruhig, ruhig, Blackjack.
00:41:36Hat er sich was getan?
00:41:37Na, wer sagt's?
00:41:38So, jetzt kann ich mir allein weiterhelfen. Vielen herzlichen Dank.
00:41:40Da kennen Sie mich aber schlecht.
00:41:42Nun kommen Sie schon hoch, das Bein.
00:41:43Machen Sie sich bitte nicht solche Umstände, Miss Marvel.
00:41:45Ich versichere Ihnen, es sind gar keine Umstände.
00:41:46Und je länger Sie warten, desto schlimmer wird die Schwellung werden, Mr. Enderby.
00:41:49Es wird am besten sein, wenn ich das ganze Ding eine Stunde lang in kaltes Wasser stelle, schätze ich.
00:41:52Weg los, Mr. Enderby.
00:41:54Ach, Bein hoch.
00:41:56Es wird vielleicht etwas wehtun, aber seien Sie tapfer.
00:42:00Ist ja bald vorüber.
00:42:01Schön tapfer sein.
00:42:04Also beißen Sie die Zähne zusammen.
00:42:06Achtung, es geht los.
00:42:10Vorsichtig, vorsichtig.
00:42:15Tapfer sein, schon fast geschafft, Mr. Enderby.
00:42:19So, na, so schlimm war es doch gar nicht, Mr. Enderby.
00:42:24Oje, das ist ja reizend.
00:42:25Was meinen Sie denn?
00:42:26Ich schätze, das wird dem Oberst gar nichts gefallen.
00:42:28Dem Oberst?
00:42:28Das sind nämlich seine Stiefel.
00:42:30Ich habe sie mir heute früh von ihm geliehen.
00:42:32Ein dummes Ding von Stubenmädchen hat über meine Stiefel Farbe gekippt.
00:42:36Ach, tatsächlich.
00:42:37Und hat natürlich keine Ahnung, wie Sie sie wieder abkriechen sollen.
00:42:39Es wäre besser, Sie würden sich jetzt nicht um diesen Stiefel kümmern, sondern Ihren Fuß baden.
00:42:45Es sei denn, natürlich, Sie wollten, dass er noch weiter anschwillt.
00:42:48Ja, vielleicht haben Sie recht.
00:42:49Er wird morgen früh sowieso wie ein Ballon aussehen.
00:42:51Was zum Teufel machen Sie da?
00:43:09Mr. Hilmen, haben Sie mich aber erschreckt.
00:43:11Was machen Sie mit diesen Stiefeln da?
00:43:13Ich habe Sie nur bewundert.
00:43:14Feines, altes, englisches Leder.
00:43:16Kräftig und doch geschmeidig.
00:43:18Lassen Sie bitte in Zukunft Ihre Finger davon.
00:43:20Hilmen!
00:43:21So spricht man nicht mit einer Dame.
00:43:22Gehen Sie wieder an Ihre Arbeit.
00:43:23Ich wollte Ihnen bloß sagen, dass Blackjack wieder im Stall ist.
00:43:27Sie brauchen wegen Hilmen nicht beunruhigt zu sein.
00:43:29Er ist ein ungehobelter Bursche, aber er ist seit vielen Jahren bei mir.
00:43:32Unbedingt vertrauenswürdig.
00:43:34Dann täuscht aber das Aussehen, dieses Merkwürdige Menschen.
00:43:36Gewaltig, Mr. Enderby.
00:43:38Wenn Sie mich jetzt entschuldigen wollen, ich muss mich ein wenig ausruhen.
00:43:43Bursch!
00:43:48Bursch!
00:43:53Bursch!
00:49:17You seem to understand me. I want nothing from Uncle's sake, only this picture.
00:49:30That's very sad, because I just said to Hector, that I want to have it.
00:49:35Why don't we let this whole thing not just increase and everyone will get the same amount of money,
00:49:38so that finally this blöde Streit on the way.
00:49:40But I don't want to do that, Liebling.
00:49:42Listen, this picture brings not even two pounds to a auction.
00:49:44Are you sure, George? You're a good friend.
00:49:47Vielleicht ist es wirklich wertvoll und du bist der Einzige von uns, der es weiß.
00:49:50Es ist nicht wertvoll. Zufällig gefällt mir das Bild nun mal, das ist alles.
00:49:54George, ich finde der Rosamund dieses Gemälde so am Herzen liegt, solltest du es ihr lieber überlassen.
00:49:57Für einen Gentleman gilt immer noch das Gebot, Ladies first.
00:50:00Nicht nach meiner Aufmerksamkeit.
00:50:01Aber nach der meiner.
00:50:02Ich würde euch vorschlagen, darum zu würfeln.
00:50:04Keiner von euch scheint mich zu verstehen. Ich will es.
00:50:07Aber das bedeutet nicht, dass du es kriegen wirst.
00:50:09Aber gar keine Frage.
00:50:10Also nun hör mir mal zu, Rosamund.
00:50:11Los jetzt, ihr beiden, hört auf.
00:50:12Ich habe keine Lust, eure verrückten Streitigkeiten länger in meinem Haus zu erdulden.
00:50:15Aber Hector, ich...
00:50:16Es ist mein Ernst, Rosamund.
00:50:17Ja, Hector, dir mag es ernst sein, aber mir ist das...
00:50:18Kein Aber. Die Sache ist erledigt.
00:50:20Das ist mein Haus. Und hier werde ich wohl noch zu bestimmen haben.
00:50:23Es ist doch merkwürdig, wie sich ein bisschen Geborgenheit auf manche Menschen auswirkt.
00:50:26Entschuldigung, aber ich finde diese Bemerkung nicht sehr amüsant.
00:50:29So war sie auch gar nicht gemeint, lieber Hector.
00:50:31Jedenfalls freue ich mich, dass die Sache jetzt geregelt ist.
00:50:33Es ist noch nichts geregelt, soweit es mich betrifft, nicht.
00:50:36Aber natürlich, George.
00:50:37Du scheinst Rosamund falsch verstanden zu haben.
00:50:40Es ist geregelt, weil ich das Bild behalten werde.
00:50:45Oh, noch nicht zu Bett gegangen, Miss Marple.
00:50:47Ich suche mir nur etwas zum Lesen aus, bevor ich mich zurückziehe.
00:50:50Gute Nacht.
00:50:51Gute Nacht.
00:50:51Wenn Sie vielleicht Miss Marple suchen, sie ist unten in der Halle.
00:51:20Tut mir leid, wenn ich Sie erschreckt habe.
00:51:24Oh, es ist schon gut. Ich bin immer noch etwas nervös, glaube ich.
00:51:27Ja, natürlich. Unter den Umständen überrascht mich das nicht.
00:51:30Wie meinen Sie das?
00:51:32Nun, wenn ich der Mörder wäre, würde ich bei dem Gedanken sehr beunruhigt sein,
00:51:35dass Sie vielleicht gehört haben, was der alte Ender wie zu Cora gesagt hat.
00:51:37Aber ich habe nichts gehört.
00:51:38Ich persönlich kann es Ihnen nicht verdenken, dass Sie es vergessen haben.
00:51:41Der Mörder würde Sie sonst hier kaum herumlaufen lassen, nicht wahr?
00:51:44Oh, ich muss sofort gehen.
00:51:47Ja, das muss ich auch. Gute Nacht.
00:51:51Oh.
00:51:54Fehlt Ihnen irgendetwas, Miss Milgrills?
00:51:56Ja, ich...
00:51:57Könnte ich Sie bitte einen Augenblick sprechen?
00:51:58Allein?
00:51:59Oh, natürlich. Kommen Sie doch bitte in mein Zimmer.
00:52:01Dankeschön.
00:52:06Ich hoffe, das bedeutet, dass Sie mich nicht länger für eine Mörderin halten.
00:52:09Bitte verzeihen Sie mir das. Es war dumm von mir.
00:52:11Durchaus nicht.
00:52:11Eine natürliche Schlussfolgerung, als Sie mich fanden, wie ich mich über die Leiche beugte.
00:52:15Wollen Sie nicht Platz nehmen?
00:52:16Danke sehr.
00:52:17Also, was wollten Sie mir sagen, meine Liebe?
00:52:21Miss Marple, ich habe doch zugehört, als Cora...
00:52:24Ich meine, Mrs. Lenskinett und ihr Bruder sich unterhielten.
00:52:26Das dachte ich mir.
00:52:27Glauben Sie aber nicht, dass ich die beiden absichtlich belausche?
00:52:29Aber natürlich nicht.
00:52:30Was haben Sie gehört?
00:52:31Nicht viel, nur Bruchstücke eigentlich.
00:52:33Aber genug, um zu verstehen, dass er furchtbare Angst hatte, jemand aus der Familie würde ihn töten.
00:52:38Wer denn von Ihnen?
00:52:40Das weiß ich auch nicht.
00:52:41Er hat es immer nur angedeutet, als ob er sich scheute, einen Namen zu nennen.
00:52:44Verständlicherweise.
00:52:46Miss Milchrist, haben Sie das schon irgendjemandem erzählt?
00:52:50Natürlich nicht.
00:52:51Ich meine, weil er so kurz darauf starb, wurde ich doch ein bisschen stutzig.
00:52:55Und als dann Mrs. Lenskinett...
00:52:57Oh, Miss Marple, ich bin ganz verstört.
00:52:59Ich habe solche furchtbare Angst.
00:53:01Grund genug haben Sie dazu, glaube ich.
00:53:03Sie haben mich alle gefragt, ob ich das Gespräch belauscht habe.
00:53:06Und dann sehen mich alle an, als ob Sie mir nicht glauben wollen.
00:53:09Ich fürchte, Sie sind nicht imstande, überzeugend genug zu lügen.
00:53:13Wir müssen diese Geschichte Inspektor Gredock erzählen und niemand anderem.
00:53:17Und je früher, desto besser.
00:53:19Machen Sie sich keine Sorgen mehr darüber.
00:53:21Gehen Sie auf Ihr Zimmer und überlassen Sie alles andere mir.
00:53:24Ja, ich danke Ihnen.
00:53:25Gute Nacht.
00:53:33Gute Nacht.
00:54:03Gute Nacht.
00:54:33Gute Nacht.
00:55:03Gute Nacht, Inspektor.
00:55:04Hier ist Miss Marple.
00:55:04Guten Abend.
00:55:05Bitte verzeihen Sie mir, dass ich noch so spät anrufe.
00:55:07Aber der Grund dafür ist, dass ich endlich den Beweis habe, nachdem ich so lange suchte.
00:55:11Ich weiß, wer der Mörder ist.
00:55:12Ich weiß, wer der Mörder ist.
00:55:58Ich habe unseren Onkel an dem Tag, an dem er getötet wurde, aufgesucht.
00:56:13Wir alle sind irgendwann einmal bei ihm gewesen und jeder aus dem gleichen Grund, um Geld aus ihm herauszulocken.
00:56:19Aber du warst schlimmer als wir alle. Du warst gierig genug, um deswegen einen Mord zu begehen.
00:56:24Und nicht nur um ein Viertel des Vermögens, sondern um einen Riesenbetrag zu bekommen.
00:56:29Dieses Bild ist, wie du genau weißt, ein Vermögen wert.
00:56:33Ironie des Schicksals, was?
00:56:35Wenn man bedenkt, dass er es vor 30 Jahren in Paris für ein Butterbrot erworben haben muss.
00:56:40Doch ich weiß auch, was dieses Bild wert ist. Und ich will es haben.
00:56:46Und wenn du mir nicht sagst, wo es ist, dann weißt du genau, was passieren wird.
00:56:51Also, wo ist es?
00:56:53Was haben Sie hier zu suchen?
00:56:55Lassen Sie mich los! Sie tun mir weh!
00:56:57Alte Schnüffeltante, schämen Sie sich nicht, hier herumzuspionieren!
00:57:00Wie können Sie es wagen?
00:57:01Ich werde mich gleich morgen früh bei Ihrem Arbeitgeber über Sie beschweren.
00:57:05Lassen Sie mich los!
00:57:35Lassen Sie mich los!
00:58:05Hey, wer ist da?
00:58:11Machen Sie auf!
00:58:17Hilfe! Lassen Sie mich raus!
00:58:20Lassen Sie mich hier raus!
00:58:22Hilfe!
00:58:23Lassen Sie mich hier raus!
00:58:29Machen Sie mich solchen Höllenlärm!
00:58:30Stellen Sie den Motor ab!
00:58:31Na komm schon, Black Jack, komm ruhig, mein Junge, ruhig, ruhig!
00:58:41Was zum Teufel geht denn hier vor? Was ist passiert? Was ist mit Black Jack los?
00:58:48Black Jack ist in Ordnung, Sir.
00:58:50Ihm ist nichts geschehen.
00:58:51Aber es war jemand da drin.
00:58:53Was?
00:58:53Ich sagte, es war jemand da im Stall!
00:58:56So wer?
00:58:58Mr. Crossfield, Sir.
00:59:00Er ist tot.
00:59:01Und wo waren Sie, Mr. Hillman?
00:59:11Ich war oben in meinem Zimmer.
00:59:13Und Sie, Madam?
00:59:15Ich habe fest geschlafen, Inspektor.
00:59:18Hm.
00:59:18So, so.
00:59:22Dann waren Sie also alle auf Ihren Zimmern.
00:59:27Einer von Ihnen aber nicht.
00:59:28Derjenige, der die Stalltür heimlich verschlossen und den Motor anstellte, ist ein Mörder.
00:59:47So ist die Sachlage.
00:59:48Und bis ich hier auf den Grund gekommen bin, darf keiner von Ihnen das Haus hier verlassen.
00:59:51Das wird aber leider unmöglich sein, Herr Inspektor.
00:59:54Ich muss aber darauf bestehen.
00:59:56Meine Männer bleiben hier, also ist jede Flucht aussichtslos.
00:59:58Wollen Sie mich etwa ruinieren, Mann?
00:59:59Ich kann hier keine Polizeitruppen.
01:00:00Sie können und Sie werden, Mr. Enderby.
01:00:02Aber heute Abend ist unser jährliches Tanzvergnügen.
01:00:04Heute Abend?
01:00:06Sie veranstalten hier einen Tanz?
01:00:08Ich gebe zu, es mag gefühllos klingen, unter diesen Umständen ein Tanzvergnügen abzuhalten,
01:00:11aber ich bin Hotelbesitzer.
01:00:12Ich habe inzwischen schon genug Gäste verloren.
01:00:15Also gut, meinetwegen können Sie tanzen.
01:00:17Aber sonst ändert sich nichts.
01:00:19Das ist im Augenblick alles.
01:00:20Kann ich jetzt wieder an die Arbeit gehen, Sir?
01:00:22Ich habe noch sehr viel zu tun.
01:00:23Ich nehme an, dass der Inspektor das erlaubt.
01:00:25Natürlich.
01:00:26Mhm.
01:00:26Soll das heißen, dass wir alle gehen können?
01:00:29Sie dürfen nur das Grundstück nicht verlassen.
01:00:31Ach, Herr Inspektor, ob ich wohl heute Nachmittag nach London fahren darf?
01:00:33Ich habe ein Interview.
01:00:34Nein, Mr. Shane, es tut mir leid, aber es darf niemand weg.
01:00:36Aber Herr Inspektor...
01:00:36Das ist alles, Mr. Shane.
01:00:38Oh, Miss Marple.
01:00:39Ja, Inspektor.
01:00:40Können Sie bitte einen Augenblick sprechen?
01:00:41Ich habe Ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen.
01:00:43Aber natürlich, Inspektor.
01:00:44Es geht um Ihren Anruf von gestern Abend.
01:00:51Ach, das ja.
01:00:52Sie könnten jetzt beweisen, wer der Mörder ist, haben Sie, glaube ich, gesagt.
01:00:55Tja, ich fürchte, das war ein klein bisschen voreilig.
01:00:57Wirklich?
01:00:58Wen hatten Sie denn im Verdacht, Crossfield?
01:01:00Ja, ich glaubte zuerst, dass er es sei.
01:01:02Aber nur einen Moment lang, Inspektor.
01:01:04Ich hatte mich geirrt.
01:01:05Jetzt weiß ich es wirklich.
01:01:07Oh ja, davon bin ich überzeugt.
01:01:08Aber ich weiß es.
01:01:10Ich brauche nur noch eins, um vollkommen sicher zu sein.
01:01:12Das ist die fachmännische Auskunft eines Kunsthändlers.
01:01:15Eines Kunsthändlers?
01:01:16Ja, Sie haben ganz richtig verstanden.
01:01:18Das nehme ich zwar allein in die Hand, aber ich brauche dennoch Ihre Hilfe.
01:01:21Da ist ja Mr. Stringer.
01:01:22Wenn Sie mich einen Augenblick entschuldigen wollen, ich komme gleich zu Ihnen.
01:01:28Mr. Stringer fährt für mich nach London, in einer sehr wichtigen Mission.
01:01:31Und wenn ihr heute Abend zurückkommt, werde ich die letzten notwendigen Informationen erhalten.
01:01:36Dann sind wir soweit.
01:01:37Wir können den Mörder zwingen, sich uns zu erkennen zu geben.
01:01:40Ach, wirklich? Können wir das?
01:01:41Ja, das garantiere ich.
01:01:43Wie viel verstehen Sie von erster Hilfe, Inspektor?
01:01:46Erste Hilfe? Was hat das damit zu tun?
01:01:48Ich habe vor, heute Abend auf dem Ball einen Herzanfall vorzutäuschen.
01:01:51Und ich möchte Sie bitten, mitzuspielen und so zu tun, als ob Sie sich meiner annehmen.
01:01:55Wenn Sie auch nur einen Augenblick glauben...
01:01:56Und dann einen Arzt zu rufen und von ihm die Diagnose bestätigen lassen.
01:01:59Natürlich, verstehe. Und was haben Sie dann vor, wenn ich fragen darf?
01:02:01Ich habe vor, mich dann ins Bett zu begeben und mich von jemandem zu Tode erschrecken zu lassen.
01:02:06Guten Tag, Inspektor.
01:02:08Aber...
01:02:08Kommen Sie, Mr. Stringer, gehen wir hinauf in mein Zimmer. Dort können wir uns besser unterhalten.
01:02:14Nein, nein, mit dieser alten Tante stimmt irgendetwas nicht.
01:02:17George hatte sie auch schon im Verdacht, dass sie für die Polizei arbeitet.
01:02:20Was für ein Unsinn. Sie ist eine Dame und außerdem eine großartige Reiterin.
01:02:23Aber das eine schließt nicht unbedingt das andere aus.
01:02:25Nicht wahr, Hector?
01:02:25Ich habe noch nie von einer berittenen Polizistin gehört.
01:02:27Sie kennen sie doch besser. Arbeitet sie für die Polizei?
01:02:32Oh nein. Das heißt, das könnte ich mir nicht vorstellen.
01:02:35Ich bin mehr der Ansicht, dass sie den Herrn Inspektor persönlich kennt.
01:02:38Warum ist das so wichtig, Liebling?
01:02:40Das klingt, als hättest du ein schlechtes Gewissen.
01:02:42Mein Gewissen ist vollkommen rein. Danke sehr.
01:02:44Na gut, dann brauchst du dir ja keine Sorgen zu machen.
01:02:46Hector, jetzt kann ich doch das Bild haben, nicht wahr?
01:02:49Nein.
01:02:50Aber außer mir wollte es doch bloß George. Und er ist tot.
01:02:53Ich sagte dir ja wohl schon, warum. Ich behalte das Bild selbst.
01:03:00So, das wär's. Fahren Sie jetzt damit bitte nach London, zu einem Kunsthändler.
01:03:04Er soll den Wert schätzen, dann bringen Sie es zurück, so schnell wie möglich.
01:03:07Also gut, wenn Sie dadurch weiterkommen.
01:03:08Ich bin überzeugt, dass ich dann den Mörder überführen und den Fall zum Abschluss bringen kann.
01:03:11Sie meinen, dass Sie schon so weit sind, Miss Marl?
01:03:13Ja, wir sind der Lösung ziemlich nah.
01:03:15Sie wissen, wer es getan hat?
01:03:16Ich glaube, ja.
01:03:17Großartig. Wer?
01:03:18Das kann ich Ihnen im Augenblick noch nicht verraten.
01:03:20Miss Marl, bitte seien Sie vorsichtig.
01:03:22Aber natürlich sehe ich mich vor.
01:03:23Und sorgen Sie dafür, dass Sie nicht unterwegs verhaftet werden.
01:03:26Das ist gestohlenes Privateigentum.
01:03:27Gestohlenes Privat?
01:03:30Kommen Sie.
01:03:31Oh.
01:03:32Oh, Mr. Anderby, hab ich einen Schreck bekommen.
01:03:35Aber bitte treten Sie näher.
01:03:36Danke sehr, es tut mir leid. Ich wollte gerade anklopfen.
01:03:38Natürlich. Sie kennen doch Mr. Stringer?
01:03:40Nein, ich hatte noch nicht das Vergnügen.
01:03:41Oh, verzeihung. Mr. Anderby, Mr. Stringer.
01:03:43Ein Freund von Miss Marl ist uns immer willkommen.
01:03:46Sehr erfreut.
01:03:46Ganz meinerseits. Also, auf Wiedersehen.
01:03:51Sie gehen doch nicht meinetwegen, das könnte ich nicht erlauben.
01:03:53Nein, nein, nein, nicht. Doch ich habe etwas in London zu erledigen.
01:03:55Oh, das ist aber schade. Ich habe gehofft, Sie nehmen an unserem Fest teil.
01:03:58Das ist doch eine fabelhafte Idee, wo Sie doch so furchtbar gern tanzen.
01:04:01Tatsächlich. Das weiß ich ganz genau. Warum kommen Sie nicht wieder her, wenn Sie aus London zurücksehen?
01:04:05Ja, das könnte ich vielleicht einrichten.
01:04:07Na bitte, wunderbar. Dann wäre es doch am besten, Sie lassen Ihr Paket hier.
01:04:10Oh, von dem würde er sich bestimmt nie drehen, nicht wahr, Mr. Stringer?
01:04:12Nein.
01:04:12Glauben Sie nicht, dass Sie sich jetzt lieber auf den Weg machen sollen? Je eher Sie gehen, desto eher sind Sie wieder bei uns.
01:04:17Sehr richtig. Es war mir ein Vergnügen, Ihre Bekanntschaft zu machen, Mr. Anderson.
01:04:19Die Freude ist ganz meinerseits.
01:04:24Was für ein charmanter Mann.
01:04:26Ist es möglich, dass er zufällig den gleichen Beruf wie mein Vetter George hat?
01:04:29Und was für einen Beruf hatte Ihr Vetter?
01:04:31Er war Kunsthändler.
01:04:32Oh.
01:04:33Wie kommen Sie nur auf diese Idee?
01:04:35Ich bin mir nicht darüber klar. Vielleicht lag es an dem Paket, das er bei sich trug.
01:04:38Es sah ganz so aus, als hätte er ein Pichterin.
01:04:40Oh nein, Mr. Stringer ist der Leiter der hiesigen Gemeindebibliothek.
01:04:44Verstehen Sie etwas von Malerei, Miss Marble?
01:04:46Nur ein wenig, würde ich sagen.
01:04:47Ich selbst kann ein gutes Bild nicht von einem schlechten unterscheiden.
01:04:50Vielleicht könnten Sie die Gemälde beurteilen, die mir mein Onkel vererbt hat.
01:04:53Meine Kenntnisse auf diesem Gebiet sind sehr begrenzt.
01:04:56Aber Sie werden doch sicher eine Meinung haben.
01:04:58Ich werde Ihnen meine Meinung sagen, aber wir wollen das aufschieben.
01:05:00Ich fürchte, ich muss mich heute Nachmittag etwas ausruhen. Ich fühle mich nicht wohl.
01:05:04Oh je. Und da komme ich und belästige Sie auch noch mit meinem Geschwätz.
01:05:07Doch, ich auch nicht.
01:05:08Sie müssen sich ausruhen.
01:05:09Damit Sie unser Fest heute Abend richtig genießen können.
01:05:12Wenn Sie wüssten, wie sehr ich mich auf den ersten Walzer mit Ihnen freue.
01:05:31Sie tanzen einfach wunderbar, Miss Marble.
01:05:33Oh, ich danke Ihnen, Mr. Enderby. Sie aber auch.
01:05:36Nun ja, mein Fuß behindert mich zwar ein bisschen, aber es geht schon.
01:05:38So einigermaßen.
01:05:39Das geht doch sehr gut.
01:05:40Ich hoffe, dass Sie diesen heutigen Ball nicht falsch verstehen.
01:05:43Es ist nicht so, dass mir das mit George nichts bedeutet, aber das Fest hat immer stattgefunden.
01:05:47Aber natürlich, Sie müssen doch auf Ihre Gäste Rücksicht nehmen.
01:05:55Möchten Sie noch weiter tanzen?
01:05:56Aber selbstverständlich, Mr. Enderby.
01:05:58Ich glaube, den sollten wir wohl lieber auslassen.
01:06:03Ja, ist gut.
01:06:04Schrecklich und so, was nennt sich nun Tanz?
01:06:06Man muss den jungen Leuten gegenüber tolerant sein, Mr. Enderby.
01:06:10Ich werde nie vergessen, wie sich meine liebe Mama aufgeregt hat, als sie mich eines Abends beim Scharzentanzen ertappt hat.
01:06:15Aber der Scharzen war doch was völlig anderes und ich bin davon überzeugt, dass Sie ihn wunderbar getanzt haben.
01:06:19Danke.
01:06:20Ach, da ist ja Mr. Stringer.
01:06:22Na wunderbar, zufälligerweise ist das sein Lieblingstanz.
01:06:25Mr. Stringer.
01:06:26Miss Marble, ich habe...
01:06:27Ich habe gerade Mr. Enderby erzählt, dass das Ihr Lieblingstanz ist.
01:06:30Wollen wir?
01:06:31Tanzen, meinen Sie?
01:06:32Natürlich.
01:06:33Sie entschuldigen uns doch, nicht wahr?
01:06:34Aber ich...
01:06:35Nicht doch, Miss Marble, ich kann doch das gar nicht.
01:06:38Geben Sie sich doch Mühe, Mr. Stringer.
01:06:40Es ist die einzige Möglichkeit, allein mit Ihnen zu reden.
01:06:51Was haben Sie also festgestellt?
01:06:53Sie hatten völlig recht, Miss Marble.
01:06:54Das Bild ist wenigstens 50.000 Pfund wert.
01:06:57Ich wusste es.
01:06:58Es ging um das Bild, das dachte ich mir schon.
01:07:00Ja, höchstwahrscheinlich.
01:07:02Ausgezeichnet.
01:07:02Dann können wir jetzt langsam auf das Ziel lossteuern.
01:07:04Aber auf welches Ziel, Miss Marble?
01:07:06Dem Mörder eine Falle zu stellen.
01:07:09War Inspektor Credok draußen im Foyer, als Sie gekommen sind?
01:07:12Ja.
01:07:13Sehr gut, dann tanzen wir jetzt ein bisschen schneller, verstanden.
01:07:16Und reden Sie sich bitte nicht auf, wenn ich plötzlich vortäusche, dass mir schlecht wird.
01:07:20Also Tempo, nicht zu lahm.
01:07:27Helfen Sie mir auf einem Stuhl.
01:07:45Danke.
01:07:49Es ist bestimmt gleich vorüber.
01:07:54Kein Grund zur Besorgnis.
01:07:55Ganz im Gegenteil, der Arzt hat Sie nach dem letzten Herzanfall gewarnt, das wissen Sie genau.
01:07:59Tatsächlich?
01:08:01Ich glaube, ich sollte mich ein wenig hinlegen.
01:08:03Ist es nicht besser, wenn ich an den Arzt rufe?
01:08:04Wir rufen den Polizeiarzt, das geht schneller.
01:08:06Bacon.
01:08:07Jawohl, Sir.
01:08:08Sie muss sich vor allem erstmal hinlegen.
01:08:10Wo ist Ihr Zimmer?
01:08:11Oben am Ende des Gangs, Herr Inspektor.
01:08:13Ich glaube nicht, dass Sie Treppen steigen können.
01:08:14Könnte Sie nicht heute Nacht in einem Zimmer hier unten schlafen?
01:08:16Ja, wir haben hier in Parterre zwar ein kleines Zimmer, aber der Raum ist sehr abgelegen.
01:08:20Ausgezeichnet, genau das, was Sie braucht.
01:08:21Vollkommene Ruhe und Stille.
01:08:23Ähm, Miss Marble, glauben Sie, dass wenn wir Sie stützen...
01:08:25Ja, vielleicht.
01:08:26So geht's schon, ganz langsam.
01:08:28Ach, es tut mir so leid, dass ich Ihnen so viele Umstände mache, Mr. Enderby.
01:08:31Aber ich bitte Sie, Teuerster, das sind doch keine Umstände.
01:08:33Wir machen uns bloß Sorgen um sich.
01:08:35Ach, es geht mir bald besser, bestimmt.
01:08:46Mr. Stringer, wollen Sie sich nicht hinsetzen?
01:08:49Es wird ja bald besser gehen, dessen bin ich ganz sicher.
01:08:56Nun, wie geht es hier?
01:08:59Ich bin gar nicht sehr zufrieden.
01:09:00Sie wird aber wieder gesund, nicht wahr?
01:09:01Herr Doktor, kann ich zu ihr gehen?
01:09:03Ich bedauere es sehr, Mr. Stringer, aber sie darf keinen Besuch empfangen.
01:09:06Ich kann es nicht mal verantworten, Sie von morgen früh ins Krankenhaus zu bringen.
01:09:08Sie haben wohl meine Frage nicht verstanden.
01:09:10Wird sie wieder gesund werden?
01:09:12Ich hoffe es, aber es ist ein ziemlich schwerer Anfall.
01:09:14Würden Sie bitte dafür sorgen, dass Sie nicht gestört werden?
01:09:16Natürlich.
01:09:17Wenn ich Sie nur einen Moment sprechen könnte, bevor wir gehen.
01:09:19Auf gar keinen Fall, Inspektor. Ausgeschlossen. Sie braucht jetzt absolute Ruhe.
01:09:22Es ist aber sehr wichtig für mich. Sie wollte mir nämlich etwas über ein Gemälde sagen.
01:09:25Das kann Sie Ihnen ja vielleicht morgen erzählen, falls es ihr dann schon besser geht.
01:09:28Ich fürchte, ich muss darauf bestehen, doch.
01:09:30Das können Sie ruhig tun, aber es wird keinen Zweck haben, denn im Augenblick ist sie meine Patientin
01:09:33und niemand darf zu ihr.
01:09:35Eine Störung, welche Art auch immer, würde vermutlich tödlich sein.
01:09:40Ich schlage vor, dass Sie jetzt alle zu Bett gehen und versuchen zu schlafen.
01:09:42Gute Nacht.
01:09:43Gute Nacht.
01:09:43Gute Nacht.
01:09:44Gute Nacht.
01:09:49Gute Nacht.
01:10:19Miss Marple, sind Sie wach?
01:10:49Gute Nacht.
01:11:49Wachen Sie auf! Wachen Sie auf! Ich bin es, Cora. Ich komme wieder zurück.
01:12:12Ja, Cora. Ich habe schon auf Sie gewartet. Sie kommen doch wegen Ihres Bildes, nicht wahr?
01:12:18Ja, Sie haben es gestohlen. Ich habe es nur geliehen, meine Gute.
01:12:23Ich habe es hier bei mir. Gestatten Sie mir also, es Ihnen wiederzugeben.
01:12:29Miss Milchrist.
01:12:30Sie sind nicht krank?
01:12:35Ich habe mich in meinem ganzen Leben nie wohler gefühlt.
01:12:38Das heißt also, Sie haben gar nichts mit dem Herzen?
01:12:40Ich hätte mir denken können, dass es ein Trick war.
01:12:44Wie dumm von mir.
01:12:53Woher wussten Sie es?
01:12:54Ich habe Sie vorher schon mal gesehen. Und zwar bei der Testamentseröffnung.
01:12:57Sie haben sich verkleidert und Coras Stelle eingenommen, um den Verdacht zu sehen, dass der alte Enderbier mordet worden sei.
01:13:03Damit, wenn Sie Cora töteten, es so aussehe, als ob jemand aus der Familie es getan hätte, um Sie zum Schweigen zu bringen.
01:13:09Eine vollkommene Täuschung. Keiner von Ihnen hat gemerkt, dass ich nicht Cora war.
01:13:13Und als George Crossfield dahinter kam, mussten Sie ihn auch töten.
01:13:16Das war doch raffiniert von mir, was?
01:13:19Und alles das ganz umsonst.
01:13:21Oh nein. Nicht ganz umsonst, Miss Marple.
01:13:27Weil Sie die Einzige sind, die Bescheid weiß.
01:13:33Am Ende waren Sie vielleicht doch nicht so schlau, Miss Marple.
01:13:37Genauso wie Cora.
01:13:38Diese blöde Gans.
01:13:40Das Bild ist ein Vermögen wert und sie hatte keine Ahnung davon.
01:13:43Sie war so schrecklich dumm. Sie sagte, ich könne es haben, wenn sie tot sei.
01:13:47Bloß, weil ich es eines Tages bewunderte.
01:13:48Diesmal aber werden Sie nicht unbeschoren davon.
01:13:50Oh, doch, das werde ich. In wenigen Minuten ist alles vorbei.
01:13:53Und ich werde wieder die harmlosung des Milchriss sein.
01:13:56Ah! Inspektor!
01:13:57Zu Hilfe!
01:13:58Los, Bacon!
01:13:59Nein, bitte lassen Sie mich los!
01:14:00Bitte rühren Sie mich da nicht, ich will nicht mit.
01:14:02Also los, Bacon.
01:14:03Lassen Sie mich.
01:14:05Wie leichtsinnig, warum haben Sie denn nicht geläutet?
01:14:07Der Volksmund sagt, das Gesetz hat einen langen Arm, Inspektor.
01:14:11Ich unglücklicherweise nicht.
01:14:14Und wenn Sie mich vielleicht entschuldigen würden,
01:14:16ich muss ein wenig Schlaf nachholen nach all dem...
01:14:20Ja, bitte!
01:14:32Sie wollten mich noch sprechen, bevor ich abreise, Mr. Enderby?
01:14:35Oh ja, allerdings, Miss Mappel.
01:14:38Ja, ja, allerdings.
01:14:41Kann ich Ihnen dabei behilflich sein?
01:14:42Oh, das ist sehr freundlich von Ihnen.
01:14:44Aber gern.
01:14:46Darf ich?
01:14:46Aber bitte nur zu.
01:14:48Oh, oh, oh, oh.
01:14:51Ist denn das vernünftig, Mr. Enderby?
01:14:53Oh ja, heute ist doch eine große Jagd, wissen Sie.
01:14:56Die Fuchsjagd, toll.
01:14:58Mr. Enderby, man sagte mir, Sie wollten mich sprechen.
01:15:01Ja, das stimmt, Miss Mappel.
01:15:03Ganz recht.
01:15:04Also?
01:15:06Wussten Sie schon,
01:15:07dass wirklich jeder Stuhl in diesem Zimmer
01:15:09sorgfältig mit dem Haar der Pferde gepolstert ist,
01:15:12die ich geliebt habe?
01:15:14Und ich darf wohl sagen, Sie liebten mich auch.
01:15:17Wirklich?
01:15:18Tja, mit Menschen bin ich leider nie so gut ausgekommen
01:15:20wie mit Pferden.
01:15:21Solange Sie im siebten Himmel schweben,
01:15:22doch wenn Sie unten sind,
01:15:24auf zwei Beinen steht man sehr schwach.
01:15:26Ich glaube, ich kann Ihnen folgen, Mr. Enderby.
01:15:28Das wusste ich im Voraus.
01:15:29Wir sind uns ähnlich.
01:15:30Sehr ähnlich.
01:15:31Ja, ich meine, Sie sind sozusagen eine reifere Dame,
01:15:34sind unverheiratet, leben allein.
01:15:36Tja, ich denke, Sie wissen bereits, was ich sagen will.
01:15:39Soll das bedeuten,
01:15:42dass Sie mir einen Heiratsantrag machen, Mr. Enderby?
01:15:45Ganz recht.
01:15:46Liebe Miss Marple,
01:15:47ich möchte Sie bitten,
01:15:48Ihren Sattel hier für immer aufzubewahren.
01:15:50Hier gehört er nämlich her.
01:15:51Tja, ich fürchte...
01:15:53Oh, schauen Sie,
01:15:53wir würden uns selbstverständlich die Arbeit teilen.
01:15:55Sie führen das Hotel
01:15:57und ich werde den Stall überwachen.
01:16:00Also gut.
01:16:01Dann übernehmen Sie den Stall
01:16:03und ich führe das Hotel.
01:16:05Ich fühle mich außerordentlich geschmeichelt, Mr. Enderby.
01:16:07Also?
01:16:08Aber ich fürchte, ich muss Nein sagen.
01:16:12Nein?
01:16:13Ja, sehen Sie,
01:16:14ich habe so viele andere Interessen,
01:16:15die meine Zeit in Anspruch nehmen.
01:16:17Meine nächste Aufgabe drängt schon.
01:16:19Die Theateraufführung in der Stadthalle,
01:16:21so eine Kriminalkomödie.
01:16:23Ich hoffe, Sie werden auch kommen.
01:16:25M-m, ich fürchte, dafür fehlt mir der Sinn.
01:16:27Oh, das ist aber schade.
01:16:30Tja, auf Wiedersehen.
01:16:32Auf Wiedersehen.
01:16:35Äh, Miss Marple?
01:16:36Ja?
01:16:36Ich würde es mir zur Ehre anrechnen,
01:16:38wenn Sie wenigstens noch heute blieben
01:16:40und mein Gast wären, auf der Jagd.
01:16:42Ich bedauere sehr, Mr. Enderby,
01:16:44aber ich habe schon immer blutigen Sport verabscheut.
01:16:52Donnerwetter, da habe ich ja noch mal Glück gehabt.
01:16:53Donnerwetter, da war ich nicht nur...
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