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🌀 Zwischen Traum und Tradition
Der iranische KĂĽnstler Mehrdad Fallah zeigt im Otto Mauer Centero eine faszinierende Sammlung surrealer Bildwelten.
Persische Mythologie trifft auf zeitgenössische Symbolik – visuelle Erzählungen voller Rätsel, Tiefe und Fantasie.
Tauche ein in die Neo-Saqqakhaneh-Bewegung und entdecke Kunst als BrĂĽcke zwischen Kulturen und Zeiten.
📍 Otto Mauer Centero, Wien
đź“… Ausstellung ab [Datum einfĂĽgen]
🎨 #MehrdadFallah #NeoSaqqakhaneh #Kunstträume #TV21Austria #OttoMauerCentero #IranischeKunst #Surrealismus #KulturWien

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Transkript
00:00Zwischen Traum und Tradition entfaltet sich eine Welt, die zugleich rätselhaft und vertraut wirkt.
00:11Der iranische Künstler Merdat Falla präsentiert im Otto Mauer-Sentero eine Sammlung surrealer
00:17Bildwelten, die persische Mythologie, islamische Ornamentik und zeitgenössische Symbolik miteinander
00:22verweben. Seine Werke sind keine bloßen Gemälde, sie sind visuelle Erzählungen,
00:27bevölkert von fantastischen Kreaturen und verborgenen Zeichen, die zum Innehalten und
00:32Interpretieren einladen. In der Tradition der Neo-Sakachane Bewegung schafft Falla einen Dialog
00:38zwischen Kulturen, Zeiten und inneren Landschaften. Diese Ausstellung ist eine Einladung, sich auf
00:43eine Reise zu begeben durch das Sichtbare und das Unsichtbare, durch das Persönliche und das Universelle.
00:57Zuerst einmal danke fĂĽr die Einladung, fĂĽr diese interessante Ausstellung. Es ist wirklich
01:04etwas ganz Tolles. Es ist der KĂĽnstler nicht da. Und das hat einen bestimmten Grund, er kommt
01:11aus dem Iran.
01:12Ja, genau. Diese Ausstellung ist von Merdat Falla. Merdat Falla ist aus dem Iran, ein berĂĽhmter
01:18iranischer Künstler, aber leider ist er nicht bei uns, weil wegen dieser Sanktion der österreichischen
01:24Kunstler im Iran ist geschlossen und er konnte nicht eine Visum schenken bekommen. Aber ich veranstalte
01:32fĂĽr iranische Kunstlerinnen in Ă–sterreich auch, besonders in Wien, verschiedene Ausstellungen.
01:38Jetzt, wie kann man sich das vorstellen, wenn man im Iran Kunst machen will? Ist man da
01:44Zensur ausgesetzt? Gibt es da Verbote?
01:48Nein, nein, im Iran nicht verboten. Aber diese Figur von Frauen, das kommt von alter iranischer
01:57Geschichte und Historie auch. Das ist nicht verboten, aber zum Beispiel ohne Kleid oder mit dem
02:07Borussia, ja, natürlich, die Künstlerinnen können nicht das als eine Ausstellung aufhängen.
02:16Das ist auch verboten. Aber diese Figur kann man auch, ja.
02:21Die KĂĽnstler im Iran, die KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler im Iran sind ja sehr ausgezeichnet.
02:26Das ist einfach diese persische Kultur, die schon sehr lange zurĂĽckreicht. Kann man das so sehen?
02:30Okay, genau. Wissen Sie, diese Figuren als Frauen auf diese Bilder, genau, kommt zurĂĽck von unserer Geschichte.
02:40Weil wir haben eine alte Geschichte und das kommt auch auf iranischer Teppich.
02:47Auf iranischer Teppich und malen. Die KĂĽnstlerinnen benutzen diese Figuren mit Farben, verschiedenen Formen.
02:57Und das kommt auch auf Natur, Leben, Erinnerungen und auch, ich glaube, seine Bilder erklären über diese alte Geschichte,
03:11iranische alte Geschichte.
03:15Wunderbare Ausstellung und wir freuen uns auf die nächste. Schade, dass wir den Künstler nicht sehen dürfen.
03:20Ja, schade, schade. Aber ich bedanke mich von TV21 auch. Danke.
03:25Gerne, danke.
03:25Wir sind heute im Otto-Mauer-Zentrum bei einer Vernissage.
03:30Jetzt habe ich den Manager vom Otto-Mauer-Zentrum neben mir stehen.
03:34Was ist das Otto-Mauer-Zentrum?
03:36Ja, das Otto-Mauer-Zentrum ist benannt nach Monsignore Otto Mauer.
03:42Der lebte im Nachkriegsösterreich, hier in Wien.
03:46Und er ist bekannt geworden durch seine Förderung der Künstlerinnen und Künstler der 50er und 60er Jahre.
03:54Und durch seine Förderung haben es dann auch wirklich einige Künstler geschafft, prominent zu werden.
04:01Ich darf nur auf Arnold Freiner verweisen, auf den Friedensreich 100 Wasser.
04:05Ohne Otto-Mauer wären sie vielleicht gar nicht so bekannt geworden, wie sie heute sind.
04:10Und das ist das Verdienst von dem Tom-Prediger war auch Otto Mauer.
04:16Hier in der Weringer Straße 2 hat er Räumlichkeiten angemietet, nicht nur um Künstler zu fördern, sondern auch um andere Religionen zu einer Begegnung einzuladen.
04:26Vertreter aus dem Judentum, Vertreter vom Islam.
04:32Und in dieser Tradition stehen wir heute.
04:34Wir wollen dieses Erbe hochhalten, wollen mit Ausstellungen aus unterschiedlichsten Religionen und auch Kulturen hier diesen Dialog eben fördern.
04:45Ganz im Sinne des Herrn Monsignore Otto Mauer.
04:49Interessante Sache.
04:50Das heiĂźt, es gibt auch immer wieder Podiumsdiskussionen, auch Ausstellungen?
04:53Ja, natürlich. Wir haben Einzelvorträge an der Schnittstelle zwischen Religion und Wissenschaft, Naturwissenschaft.
05:02Wir haben Podiumsdiskussionen, wo wir auch Vertreter der Religionen und Kulturen einladen.
05:08Wir diskutieren auch heiĂźe Themen, keine Frage.
05:11Wenn es um den Frieden geht, wenn es um religiöse Konflikte geht, da scheuen wir auch hier das Gespräch nicht.
05:18Zwischen den Farben des Orients und den Fragen des Westens entfaltet sich eine Stimme, die malt, schreibt und verbindet.
05:26Die iranisch-österreichische Künstlerin Mitra Shamoradi-Strohmeyer über die Kraft der Kunst.
05:32Die Malerei kenne ich, abgesehen von dem Maler, dass ich seine Bilder schon kenne, aber das ist halt von unserer traditionellen Malerei ĂĽbernommen.
05:42Und es wirkt auf mich natĂĽrlich sehr interessant, weil es Tradition und moderne Malerei gemischt ist,
05:51was jetzt in letzter Zeit einige Malerinnen und Maler machen.
05:55Aber wie es auf fremde Menschen in Ă–sterreich wirkt, das weiĂź ich nicht.
06:02Es ist oft sehr interessant fĂĽr sie, aber ein bisschen noch nicht so greifbar.
06:08Also ich finde, das sind sehr interessante Motive und auch sehr viele Frauen natĂĽrlich sind in den Bildern als Motiv.
06:15Sehr schöne Farben, sehr schöne Technik auch, weil das ist nicht die traditionelle Malerei,
06:21ist eine andere Technik als das, was wir jetzt auf Leinwand sehen.
06:25Das sind oft kleine Formate und mit Wasserfarbe gemalt oder Aquarell gemalt, also ist es ganz anders.
06:32Aber er ĂĽbernimmt viele Elemente davon.
06:36Und daher, ich finde sie sehr, sehr interessant und auf mich wirkt einerseits vertraut,
06:41andererseits auch die Erneuerung sehr interessant.
06:44Ich kenne die Form der Kunst nicht, also diese Art, auf mich wirkt sie sehr, sehr toll.
06:51Ja, finden Sie das sehr?
06:53Ja, schön, das ist fein, dass auch auf eben eine andere Kultur so eine Auswirkung hat.
07:01Die Kulturen sind sowieso jeder fĂĽr sich interessant, aber die Vermischung ist auch sehr interessant.
07:08Das ist richtig, ja, das ist fein.
07:11Für mich persönlich hat fast jedes Bild, habe ich das Gefühl, dass es eine Geschichte erzählt.
07:16Das stimmt auch, das ist auch oft tatsächlich eine Geschichte,
07:20weil die ursprĂĽngliche alte persische Miniaturen oder Malerei war so wie Illustration eigentlich.
07:28Nachdem es Bildeverbot eine Zeit lang gab, haben die so auf diese Weise begonnen,
07:36dass sie ein bisschen Gedichte, Texte in Bezug zur Literatur gemalt haben.
07:45Was immer noch sehr, sehr verbindlich ist, also sehr viel Verbundenheit gibt,
07:50aber die sind natĂĽrlich auch, ich meine, jedes KunststĂĽck ist eine Geschichte, das ist richtig,
07:58ob man es erkennt oder nicht.
07:59Welche Motivationen, welche GrĂĽnde hat man da, wie kommt man darauf,
08:25dass man das hier in Wien, diese Bilder zur Erschau stellt?
08:28Die Kunst von Mechtad Falla kommt aus der iranischen Kultur,
08:34aber sie zeigt GefĂĽhle, Farben und Formen,
08:39da alle Leute können das verstehen.
08:43Auch seine Bilder erzählen über Frauen, Erinnerungen, Natur und Leben.
08:54Auch er verbindet den Iran mit der modernen Welt,
08:58aber auch öffnet so eine Tour mit dem Dialog.
09:13Daniel Moaceni ist ein vielseitiger Komponist, Tar-Spieler und Performer,
09:29der traditionelle persische Musik mit zeitgenössischer europäischer Klangsprache verbindet.
09:35Tja, neben mir steht kein Maler, sondern ein Musiker mit einem ganz interessanten Gerät.
09:41Wie heiĂźt dieses Instrument?
09:42Das heiĂźt Tar. Tar stammt aus Persien, aus dem Iran,
09:48aber wird schon gespielt in Armenien und Aserbaidschan,
09:53mit ein bisschen Änderungen von den Körpern.
09:58Wenn man sich so eine Gitarre anschaut, sind die Seiten um einiges dĂĽnner, ist das richtig?
10:03Sozusagen das ganz dĂĽnnere, von 0,18 mm bis zu, also tiefste ist das da,
10:1240, 0,0,40 mm.
10:17Was gibt es für Töne von sich?
10:23Also zum Beispiel, es gibt viele Varianten fĂĽr Stimmen, aber die wichtigste ist C, C, E, G, D, D, D.
10:31Also Doppel wird gestimmt, aber im heutigen, sozusagen modernen Stil,
10:37gibt es Varianten, die ist nicht Doppel gestimmt und als einen Bardon-Ton kann man benutzen.
10:43Aber man kann mit dem alte Musik spielen, aber auch moderne?
11:01Auch moderne, also wenn Musiker mag, ja natĂĽrlich.
11:03Ja, ja.
11:05Ja, ja.
11:06Ja, ja.
11:07Ja.
11:08Ja.
11:09Ja.
11:10Ja.
11:11Ja.
11:12Ja.
11:13Ja.
11:14Ja.
11:15Ja.
11:16Ja.
11:17Ja.
11:18Ja.
11:19Ja.
11:20Ja.
11:21Ja.
11:22Ja.
11:23Ja.
11:24Ja.
11:25Ja.
11:26Ja.
11:27Ja.
11:28Ja.
11:29Ja.
11:30Ja.
11:31Ja.
11:32Ja.
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