- vor 4 Monaten
Sturm der Liebe Folge 4448 - Am Wunschbrunnen
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TVTranskript
00:00Louis hat mir sein Restaurant angeboten. Er steigt aus.
00:07Ah, und jetzt denkst du über sein Angebot nach?
00:11Ja, nein.
00:13Wir müssen den Kauf der SF-Ressorts gar nicht rückabwickeln.
00:16Es gibt noch eine andere Möglichkeit.
00:18Und welche?
00:20Du überschreibst uns den Fürstenhof als Schenkung.
00:24Also Werner, Alexandra und mir.
00:26Ich bin so dankbar, dass du mich bei dir aufnimmst.
00:28Das ist absolut nicht selbstverständlich.
00:31Louis will sein Restaurant verkaufen.
00:32Aha.
00:34An mich?
00:35Ah, fühl dich hier wie zu Hause.
00:54Ich war erst heute Vormittag bei Louis.
00:56Ja, genau. Du warst erst bei Louis, dann hast du dich mit Hildegard und mit Katja besprochen
00:59und mir präsentierst du nur noch das Ergebnis.
01:01Manche Gelegenheiten soll man einfach ergreifen.
01:04Greta, du machst das immer wieder.
01:06Du entscheidest immer wieder alleine. So kann unsere Beziehung nicht funktionieren.
01:09Ich bin so dankbar, dass du dich mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard.
01:15Ich bin so dankbar, dass du dich mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard.
01:20Ich bin so dankbar, dass du dich mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard und mit Hildegard.
01:23Hildegard und mit Hildegard
01:53Das ist unfair.
02:10Ich wollte mit dir darüber sprechen, aber ich bin bisher nicht dazu gekommen, weil...
02:13So wie du damals nicht dazu gekommen bist, mir von der Schwangerschaft zu erzählen, ne?
02:20Das war was vollkommen anderes.
02:21Ich war total überfordert.
02:25Greta, du... du machst das immer wieder. Du entscheidest über unsere Zukunft. Alleine.
02:31Bitte, versteh doch. Das Restaurant ist eine einmalige Chance.
02:36Und ein eigenes Restaurant, das war schon immer mein Traum.
02:40Und diesen Traum habe ich für dich auf Eis gelegt.
02:43Weil ich dich liebe.
02:45Wieso denn für mich?
02:46Das war doch deine Entscheidung. Ich habe dich zu nichts gezwungen.
02:50So habe ich das nicht gemeint.
02:51Außerdem, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass du deinen Traum verwirklichst.
02:55Aber?
02:56Die Art und Weise, wie du das machst. Und das Timing könnte auch nicht schlechter sein.
02:59Wir finden Lösungen, okay?
03:03Ja, genau. Du findest eine Lösung und ich passe dann aufs Kind auf.
03:09Die Diskussion führt zu nichts. Wir kommen hier nicht weiter.
03:12Ja, weil du dich schon entschieden hast.
03:13Wir werden also das Bichlheimer Herbstfest nutzen, um Geld zu waschen.
03:29Solche Feste eignen sich immer perfekt, um an den Gewinnen zu schrauben.
03:33Ja.
03:34Naja, bei solchen Festen geben die Leute immer viel mehr Geld aus als sonst.
03:39Und wir packen in den Büchern einfach noch mehr drauf.
03:42Ich wusste, dass ich den Richtigen um Hilfe gebeten habe.
03:48Einen Teil des Geldes können wir auch über die Brauerei waschen.
03:51Es wird einige Stände geben, an denen Bier ausgeschenkt wird.
03:55Meinst du, wir kriegen die 200.000 zusammen, die ich brauche?
03:58Ja, nicht ganz.
04:02Aber auch dafür habe ich schon eine Idee.
04:05Aha. Die wäre?
04:07Ich werde im Bräustüberl eine Stornierung für eine angebliche Hochzeit überführen.
04:1240.000 Euro verbuchen.
04:14Die kompletten 100 Prozent, versteht sich.
04:17Dass diese Hochzeit sowieso nie stattfinden sollte, weiß das Finanzanklemmig.
04:21Also, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, du machst das alles nicht zum ersten Mal.
04:29Aber hoffentlich zum letzten Mal.
04:32Du musst mir jetzt nur noch das zu waschende Geld zukommen lassen.
04:35Ist schon alles in die Wege geleitet.
04:37Morgenfrühe werden 300.000 Euro Schwarzgeld geliefert.
04:41Ein Teil kommt in den Fürstenhof und ein Teil zu dir ins Bräustüberl.
04:44Ich bin bereit.
04:51Ohne dich hätte ich keine Chance gehabt.
04:56Ich danke dir.
05:00Du gibst mir die Chance, weiterzumachen.
05:02Du musst mich wirklich nicht einladen, Michael.
05:25Aber ich möchte dich einladen.
05:29Glaube mir, die Brotsuppe im Alten Wirt ist legendär.
05:33Brotsuppe?
05:34Ja.
05:35Die machte mein Opa auch immer so gern.
05:39Das war ein außergewöhnlicher Mensch.
05:42Mutig und total abenteuerlustig.
05:44Deswegen ist er auch viel gereist und am Ende dann nach Brasilien ausgewandert.
05:48Der wollte was von der Welt sehen.
05:50Das hast du also von ihm, hm?
05:52Naja, im Vergleich zu ihm bin ich nicht so wirklich rumgekommen.
05:56Naja, du warst in Brasilien.
05:58Ja, das war es dann aber auch schon.
06:02Oh, hallo, schönen guten Tag.
06:04Guten Tag, Herrschaften.
06:06Heligert, das ist Frau Rogalski, von der ich dir schon erzählt habe.
06:09Meine Frau Heligert.
06:11Ja, freut mich. Grüß Sie.
06:12Herr Doktor, wie schaut's aus? Kommen Sie morgen auch zum Schafkopfturnier?
06:16Das lasse ich mir doch nicht entgehen.
06:18Also, der Alphons kann's gar nicht erwarten. Diesmal will er endlich mal gewinnen.
06:22Ich hatte die letzten Jahre keine Chance.
06:25Ja, dann drücke ich Ihnen fest die Daumen.
06:27Danke. Mir? Nicht am Herrn Doktor.
06:31Ich hab bei Ihnen ja noch was gut zu machen wegen des Zimmers.
06:34Was? Schwamm drüber.
06:36Komm, Alphons, wir müssen.
06:37Ja, Sie entschuldigen uns. Einen schönen Tag noch.
06:40Ebenfalls.
06:41Ebenso.
06:41Das ist aber sehr sympathisch, diese Frau. Wie heißt sie?
06:49Rogalski.
06:50Rogalski.
06:51Ein bisschen komisch ist die schon.
06:53Findest du?
06:53Mhm.
06:58Du, Alphons, um nochmal auf unser Thema von vorhin zurückzukommen.
07:02Unsere goldene Hochzeit.
07:04Mir ist da was ganz Besonderes eingefallen.
07:07Eine Reise.
07:09Äh, wohin?
07:10Weit.
07:13Aus unserer Vergangenheit in die Gegenwart.
07:16Eine Tierreise.
07:17Ach so.
07:19Ja, das ist ja vielleicht eine schöne Idee, oder?
07:22Ja.
07:22Äh, Hildegard und Alfons gemeinsam durch die Jahre oder durch die Zeiten oder so ähnlich halt.
07:2950 Jahre, stell dir das mal vor.
07:32Wahnsinn.
07:33Wahnsinn.
07:34Das war's.
08:04Hi.
08:04Hi.
08:06Darf ich...
08:06Klar, bitte.
08:14Wie geht's dir?
08:16Ach, ja, ähm...
08:19Ging schon mal besser.
08:22Du, es tut mir leid, dass ich letztens so unsensibel war.
08:24Ja, Quatsch, das konntest du ja nicht wissen.
08:27Naja, aber ich erzähl dir was von meiner Hochzeit und wie glücklich ich bin und...
08:30Du hast auch jedes Recht, der Welt glücklich zu sein.
08:34Du aber auch.
08:38Ja.
08:39Und Maxi ebenso.
08:42Henry, ihr tut es wirklich leid, was passiert ist.
08:45Sie hat mich dermaßen angelogen.
08:47Ich kann ihr nie wieder vertrauen.
08:49Vielleicht sprecht ihr eigentlich...
08:50Larissa, bitte.
08:55Komm, erzähl mir lieber, wie's mit dem Bau der Fabrik vorangeht.
08:59Da läuft soweit alles sehr gut.
09:05Und der erste Spatenstich kann auch bald gesetzt werden.
09:08Schön.
09:10Dann bist du jetzt bald rechtmäßige Eigentümerin von Monkey Gems.
09:13Krass.
09:15Ja.
09:15Das freu mich sehr für dich.
09:16Und, ähm, wenn ich dir irgendwie mit geschäftlichem Brat zur Seite stehen kann, dann...
09:22...jederzeit.
09:26Das ist sehr lieb, danke.
09:28Ach du, der wird den Brief bestimmt lesen und sich dann bei dir melden.
09:44Ja, das hoffe ich.
09:45Nee, der Hufschmied kommt jetzt doch erst morgen.
09:49Der hat heute keine Zeit.
09:51Aber wir können gleich nochmal entspannt quatschen.
09:53Ich bin gleich am Gestürt.
09:54Ja, Martin?
09:55Gut, bis gleich.
09:57Hey.
09:58Hey.
09:59Hey, Vincent.
10:01Hey, Katja.
10:09Ich, ähm...
10:11Muss, ähm...
10:14Bis dann.
10:14Bis dann.
10:24Mal, ist okay?
10:26Ach du.
10:27Gerade ist es schon echt schwer.
10:30Aber wem erzähle ich das?
10:35Weißt du, Vincent versucht ja wirklich an sich zu arbeiten.
10:39Und da geht er jetzt auch in Therapie.
10:42Ach, wirklich?
10:43Das...
10:44Das wusste ich noch gar nicht.
10:47Also, ich habe ihm das ja geraten, aber...
10:50Das hätte ich nicht gedacht, dass er das sofort angeht.
10:53Ja.
10:53Ja.
10:54Das scheint ihm offenbar wirklich wichtig zu sein.
11:00Ich weiß nur einfach nicht, wie viel so eine Liebe aushalten kann.
11:02Weißt du, für mich ist das Fundament einer jeden Beziehung einfach Vertrauen und Ehrlichkeit.
11:11Ja, das stimmt, aber ich meine, Vincent versucht wirklich an sich zu arbeiten und seinen Fehler wieder gut zu machen.
11:17Das macht alles andere ja nicht ungeschehen.
11:19Und ich weiß nicht, wie viel so eine Liebe ist.
11:20Ja.
11:21Klar.
11:22Aber...
11:23Ich meine, ich hoffe einfach, dass...
11:26Dass man auch solche Risse im Fundament irgendwie wieder hinbekommen kann.
11:33Wenn man sich wirklich liebt...
11:36Dann kann man doch alles schaffen, oder?
11:38Was hattest du eigentlich mit der Wagner zu besprechen?
12:04Du hast uns gesehen?
12:08Warum hast du nichts gesagt?
12:09Ich kam von meinem Besuch bei Markus.
12:11Ich wollte eigentlich direkt zu dir kommen, aber da warst du mit der Wagner schon verschwunden.
12:15Äh, wir hatten noch ein paar Details zu besprechen wegen des neuen Fürstenhofbiers.
12:19Schon wieder?
12:20Ja.
12:21Sie will Werbung auf dem Herbstfest machen, also PR-Kram.
12:25Bierdeckel mit Logo, vielleicht ein paar Flaschen verschenken.
12:29Aber findest du das nicht eigenartig?
12:31Gerade wollte sie noch untertaugen und jetzt tut sie so, als wäre nichts passiert.
12:34Ja, aber was soll sie denn sonst tun?
12:36Ja, keine Ahnung.
12:37Aber auf jeden Fall nicht mit dir über ein Bierdeckel-Logo diskutieren.
12:42Ach.
12:43Sie versucht wahrscheinlich einfach unter dem Radar zu fliegen und tut so, als wenn alles okay wäre.
12:47Ach, diese Frau ist in hochkriminelle Geschäfte verwickelt und wir tappen im Dunkeln.
12:51Ganz so ist es ja auch wieder nicht.
12:53Ja, aber entschuldige jedes Mal, wenn wir glauben, sie steht mit dem Rücken zur Wand, windet sie sich da wieder in Schlange wieder raus.
12:58Das ist doch verhext. Wir haben gegen diese wahnsinnige Nichts in der Hand, Christoph.
13:01Nee, nee, nee, nee, nee.
13:04Komm mal hin. Komm mal hin.
13:09Es tut mir leid.
13:12Ich...
13:14Ich verstehe, dass du frustriert bist.
13:17Aber nicht mehr lange.
13:20Und wir haben den Fürstenhof wieder zurück.
13:22Ich weiß nicht, woher du deinen Optimismus nimmst.
13:25Du würdest schon sehen.
13:26Ja, das hoffe ich sehr.
13:28Denn...
13:29lange mache ich das alles nicht mehr mit.
13:32Und jetzt hat Dr. Niederbühl auch nur seine Dschungelfreundin hier einquertiert.
13:35Ich geh schon mal hoch, ja?
13:39Oh, ja.
13:57So mal.
14:00Oh, Mallorca.
14:02Da war die Marie zum ersten Mal im Meer.
14:04Ach Gott, wie süß. Ist das so lange hier schon, oder?
14:08Schade, dass wir damals nicht auch nach Menorca gegangen sind.
14:11Naja, da hat uns einfach die Zeit gefehlt.
14:13Ja, das haben wir in den ganzen Jahren nicht geschafft, dass wir da mal hinfliegen.
14:16Ja, aber was nicht ist, kann ja durchaus noch werden, oder?
14:20Ja, das wär schön.
14:22Du weißt du, was ich mir wünsche?
14:25Dass wir mal alle unsere Lieben wieder besuchen.
14:29Also, die Marie und den Hendrik und unseren Enkel in London.
14:35Und dann die Melli und die Klara und den Adrian in Tokio und den Lernder.
14:41Und die kleine Nala, die haben wir überhaupt noch nicht gesehen.
14:43In Tansania.
14:44In Tansania.
14:46Mei.
14:47Ja.
14:49Wir haben mir überlegt, wir haben viel zu wenig Urlaubstage für die vielen Reisen, die wir noch machen möchten.
14:54Und dabei kommen wir gerade aus dem Urlaub.
14:56Ja.
14:59So.
15:00Bitteschön.
15:01Ich bin so voll.
15:02Das Essen war so lecker.
15:05Vielen Dank nochmal für die Einladung.
15:07Gerne, jederzeit wieder.
15:08Aber beim nächsten Mal lade ich dich ein, ja?
15:11Und dann musst du mir auch deinen Trick vom Dart verraten, du Firehand.
15:17Machst du dich gerade über mich lustig?
15:19Also im Bäuerstüber warst du noch ganz begeistert von meiner Technik.
15:22Ja, ich kann das nicht leugnen.
15:24Ah, verstehe.
15:26So.
15:27Also.
15:28Möchtest du noch etwas trinken?
15:29Ähm.
15:30Boah.
15:31Ne, du, ich bin platt.
15:32Tut mir leid.
15:33Ja.
15:34Ich auch.
15:35Es war ein langer Tag.
15:36Gut, dann würde ich sagen, ich zeige dir jetzt mal das Zimmer.
15:39Okay?
15:40Äh, ich hol mir nur eben schnell noch ein Glas Wasser.
15:41Ja, in Ordnung.
15:42Ich, äh, richte dabei dein Bett her.
15:43Danke, Michael.
15:44Gerne.
15:45Ich, äh, ich zeige dir jetzt mal das Zimmer, okay?
15:48Äh, ich hol mir nur eben schnell noch ein Glas Wasser.
15:50Äh, ja, in Ordnung.
15:51Ich, äh, richte dabei dein Bett her.
15:53Danke, Michael.
15:54Gerne.
15:55Ach, das hätte ich was vergessen.
15:56Hier.
15:57Die Ersatzschlüssel für die Wohnung, damit du hier frei ein- und ausgehen kannst.
16:02Oh, danke, Michael.
16:03Ich...
16:04Ich...
16:05Ich...
16:06Ich...
16:07Ich...
16:08Das hätte ich was vergessen.
16:09Hier.
16:10Die Ersatzschlüssel für die Wohnung, damit du hier frei ein- und ausgehen kannst.
16:15Oh, danke, Michael.
16:18Ich...
16:19Das ist wirklich sehr lieb von dir.
16:22Gerne.
16:23Und morgen wirst du dann deine Mitbewohner kennenlernen.
16:28Sind die okay?
16:30Sie sind, ähm...
16:33Morgen wirst du sie kennenlernen.
16:35Äh, Gläser sind in den Hingeschränken in der Küche, oder?
16:38Ja, ja, richtig.
16:39In der Küche.
16:49Anja?
16:50Hm?
16:51Ich find's...
16:53einen schönen Zufall, dass wir uns wieder getroffen haben.
16:56Das finde ich auch.
16:59Ich hasse es, wenn Greta und ich getrennt schlafen.
17:04Ich hasse es, wenn Greta und ich getrennt schlafen.
17:09Gret doch noch mal mit ihr.
17:10Ganz in Ruhe und vernünftig.
17:12Ich hab Angst, dass wir uns wieder streiten.
17:14Weißt du, ich weiß ja, dass ein eigenes Restaurant ihr großer Traum ist und den soll sie auch verwirklichen.
17:15Und jetzt denkst du, es ist unrealistisch, dass sie das packt?
17:16Und jetzt denkst du, es ist unrealistisch, dass sie das packt?
17:19Die ersten Jahre mit einem Kind sind einfach mega stressig.
17:20Es ist völlig egal, wie du dich aufstellst.
17:21Es ist völlig egal, wie du dich aufstellst.
17:22Ich hasse es, wenn Greta und ich getrennt schlafen.
17:23Ich hasse es, wenn Greta und ich getrennt schlafen.
17:24Ich hasse es, wenn Greta und ich getrennt schlafen.
17:25Greta noch mal mit ihr.
17:26Ganz in Ruhe und vernünftig.
17:27Ich habe Angst, dass wir uns wieder streiten.
17:28Weißt du, ich weiß ja, dass ein eigenes Restaurant ihr großer Traum ist und den soll sie auch verwirklichen.
17:40Und jetzt denkst du, es ist unrealistisch, dass sie das packt?
17:44Die ersten Jahre mit einem Kind sind einfach mega stressig.
17:47Es ist völlig egal, wie du dich aufstellst.
17:48Ich kenne das von meiner Schwester.
17:50Ja, neben dem Baby in die Selbstständigkeit zu starten und auch ein eigenes Restaurant zu leiten,
17:55ist nicht ohne.
17:57Ja, das ist auch nicht gut für die Beziehung, glaube ich.
18:01Aber das eigentliche Problem ist, ich fühle mich einfach übergangen.
18:05Sie trifft ständig Entscheidungen, ohne mich vorher zu fragen.
18:07Ja, okay, im Moment mag das zwar stimme, aber es wird ja nicht immer so sein.
18:11Und für dich geht doch auch ein großer Traum in Erfüllung.
18:14Du wirst Papa und das war ja überhaupt nicht Gretas Plan.
18:17Kind, Familie.
18:18Ja, das stimmt.
18:20Aber das hat sich auch geändert.
18:21Ich meine, mittlerweile freut sie sich genauso wie ich auf das Kind.
18:24Ja, und trotzdem will sie mehr.
18:26Und du ja eigentlich auch mit deiner Fotografie.
18:28Ja, sie...
18:30Sie wäre sogar mit mir nach Afrika gekommen damals.
18:33Also wenn es jemand packt, Familie und Kind unter einen Hut zu bekommen,
18:37dann ja wohl Greta und mit dir an ihrer Seite sowieso.
18:40Ja, du hast wahrscheinlich recht.
18:43Ich weiß.
18:45Und jetzt entschuldige mich bitte, ich muss zu Herrn Saalfeld.
18:48Sag mal, Eifels, du bist heute die ganze Zeit so still.
19:03Weißt, ich bin gestern Abend ziemlich lang nicht eingeschlafen und hab viel nachgedacht.
19:10Das klingt aber jetzt sehr ernst.
19:12Ja.
19:13Sag mal, denkst du nicht auch ab und zu mal über eine Art Ruhestand nach?
19:20Ich?
19:21Naja.
19:22Also ich schon.
19:23Echt?
19:24Eifels, ich erinnere dich an unseren ersten Versuch diesbezüglich.
19:33Das haben wir gar nicht lange durchgehalten.
19:35Ja, okay.
19:36Das war auch viel zu früh und nicht ganz freiwillig.
19:39Ja, aber ich könnte doch jetzt auch nicht.
19:43Die Greta, die hat unter Umständen vor, ein eigenes Restaurant zu übernehmen.
19:47Und wenn ich dann jetzt auch noch gehe, wie stellst du dir das vor?
19:50Elika, deine Kolleginnen und Kollegen in der Küche sind doch gut eingespielt.
19:55Und dann muss man sich halt einmal rechtzeitig um einen Ersatz kümmern.
20:00Ja, Alfons, aber ich hab eine Verantwortung.
20:03Und wenn das einer versteht, dann doch wohl du.
20:06Ja, klar.
20:08Aber weißt du, die Zeit kommt nicht zurück.
20:13Und wenn wir ewig so weitermachen, dann werden wir es nicht schaffen, unsere ganzen Pläne zu verwirklichen.
20:20Und ich würde wirklich gern unsere Kinder und Enkel häufiger sehen.
20:24Ja, das würde ich auch.
20:27Aber können wir das Thema ein anderes Mal besprechen?
20:31Ich muss jetzt zur Arbeit.
20:34So, Frau Caldi, bitte schön. Und ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß bei der Wanderung.
20:47Danke.
20:48Danke.
20:49Danke.
20:50Danke.
20:51Danke.
20:52Danke.
20:53Danke.
20:54Danke.
20:55Danke.
20:56Danke.
20:57Danke.
20:58Danke.
20:59Danke.
21:00Danke.
21:01Danke.
21:02Danke.
21:03Danke.
21:05Danke.
21:06Danke.
21:07Danke.
21:08Danke.
21:09Danke.
21:10Danke.
21:12Danke.
21:13Danke.
21:14Danke.
21:15Danke.
21:16Danke.
21:17Danke.
21:18Danke.
21:19Danke.
21:20Danke.
21:21Danke.
21:23Danke.
21:25Danke.
21:35Danke.
21:37Ja.
21:38Danke.
21:39Danke.
21:40Danke.
21:41Tut mir leid, dass ich Sie so unangemeldet überfalle, Herr Saalfeld.
21:45Es wäre mir tatsächlich lieber gewesen, wir hätten einen Termin ausgemacht.
21:49Ich habe wegen des Herbstfestes noch einiges zu tun.
21:52Es dauert auch nicht lange, versprochen.
21:55Äh, wie kann ich Ihnen helfen?
21:58Ja, ähm, ich habe ja vor kurzem meine Prüfung zur Gesundheitsmanagerin bestanden
22:02und jetzt wollte ich die Frau Wagner um eine Gehaltserhöhung bitten.
22:05Und da wollen Sie von mir ein paar Tipps, wie Sie das am besten anstellen, ne?
22:09Genau. Immerhin habe ich ja jetzt eine Zusatzqualifikation, für die ich hart gearbeitet habe.
22:13Aber das ist doch schon mal ein gutes Argument, um Ihre Forderung zu untermauern.
22:18Aber reicht das?
22:19Naja, Sie haben eine Gehaltserhöhung verdient, da sollten Sie es zumindest versuchen.
22:23Okay, und was kann ich noch sagen?
22:25Naja, das A und O bei einer Gehaltsver... Entschuldigung.
22:28Herr Saalfeld?
22:30Ja, das bin ich.
22:31Lieferung für Sie.
22:32Bitte einmal hier.
22:36Wunderbar.
22:39Danke.
22:41Ich habe zu danken.
22:44Sie erweitern Ihr Weinsortiment.
22:46Sollten Sie als Brauerei-Besitzer nicht mehr Wert auf neues Bier legen?
22:50Ja, ob Sie es glauben oder nicht.
22:54Aber ich bewirte hier im Bräustübert eine weitaus breitere Klientel als nur die typischen Biertrinker.
23:00Und die wollen immer wieder was Neues.
23:03Äh, ja.
23:04So ist es.
23:08Jetzt zu Ihrer Frage.
23:10Mhm.
23:14Wir bringen die Listen schnell ins Restaurant, okay?
23:16Ist in Ordnung.
23:20Wer hat das denn hier abgestellt, ohne mir Bescheid zu sagen?
23:24Das weiß ich nicht, Frau Saalfeld.
23:25Komisch.
23:27Naja, ich bring's mal lieber in den Keller, bevor's noch wegkommt.
23:29Alles klar.
23:30Halt!
23:31Der Wein ist für mich.
23:33Entschuldigung, ich wollte ihn nur in den Keller bringen.
23:35Hab ich Sie drum gebeten?
23:37Nein.
23:38Aber das ist ein sehr exklusiver Wein, der dunkel und kühl gelagert werden muss.
23:42Der Vemejo Escuro wird erst kurz vor dem Servieren geöffnet.
23:45Vielen Dank, das weiß ich selbst.
23:48Entschuldigung, ich wollte nur helfen.
23:50Was war das denn gerade?
23:56Das Übliche.
23:57Sie lässt ihren natürlichen Charme spielen.
23:59Ja, da wird einem immer ganz warm ums Herz.
24:03Kann man wohl sagen.
24:03Was war das denn auch?
24:19Hey.
24:49Langsam glaube ich nicht mehr an Zufälle.
24:55Es soll wohl so sein.
24:59Georg, was gibt's?
25:19Ich bin gerade bei der Privatbank in München.
25:21Und? Konnten Sie sich das Geld auszahlen lassen?
25:25Leider nein.
25:27Georg, wieso? Sie wissen doch, wie wichtig das ist.
25:29Sonst kriege ich die Summe nicht zusammen für diesen teuren Wein.
25:33Ich weiß, aber bei so einer beträchtlichen Summe reicht eine Vollmacht nicht aus.
25:38Der Bankier braucht Sie vor Ort, damit Sie unterschreiben.
25:41Und er braucht auch Ihren Ausweis.
25:43Gut, ich komme.
25:45Bedenken Sie bitte, dass die Bank Mittagspause macht.
25:48Wenn das Geld rechtzeitig auf Ihrem Konto eingehen soll, müssen Sie vor der Pause da sein.
25:52Ja, ja, ich beeile mich.
25:58Jetzt hat die schon wieder...
26:00Das ist ja fast.
26:15Schon wieder abgeschlossen.
26:38Ist mein Büro?
26:40Meines auch, ich muss an den Laptop.
26:42Jetzt sofort?
26:44Ich muss dringend die Werbeanzeigen für die kommenden Casino-Events in Auftrag geben.
26:48Aber wenn das gar nicht so wichtig ist, wie Sie immer tun, kann ich gerne in meine verfrühte Mittagspause gehen.
26:53Das soll mir sogar sehr recht sein.
26:54Nein, nein. Machen Sie. Kümmern Sie sich drum.
27:14Auf jeden Fall bin ich froh, dass meine Mutter einen Weg gefunden hat, das Geld aufzutreiben.
27:23Ich wollte wirklich nie, dass deine Mutter irgendwas zustößt.
27:26Ich weiß.
27:27Ich habe gerade deinen Brief gelesen.
27:38Ich habe gerade deinen Brief gelesen.
27:46Hat mich sehr berührt.
27:47In den letzten Wochen ist viel passiert.
27:57Wir sind immer wieder zwischen die Fronten unserer Familien geraten.
28:01Ja.
28:05Manchmal stelle ich mir vor,
28:19was gewesen wäre,
28:21wenn ich damals einfach
28:23deinem Wunsch nachgegangen wäre.
28:27Zusammen wegzugehen?
28:30Ja.
28:35Dann wären wir jetzt wahrscheinlich irgendwo
28:37glücklich.
28:40Glaubst du wirklich?
28:41Du hättest deine Familie im Stich gelassen.
28:50Okay, wahrscheinlich.
28:51Hätte ich ein schlechtes Gewissen wegen Berna.
28:56Damals konntest du nicht weg
28:57und jetzt kann ich nicht weg.
29:05Ich weiß, dass du meine Mutter hasst.
29:08Für alles, was sie dir und deiner Familie angetan hat.
29:10Aber...
29:12Maxi.
29:16Sorry.
29:22Meine Mutter.
29:29Ja?
29:31Henry, ich brauche deine Hilfe.
29:33Was ist passiert?
29:34Bist du unterwegs?
29:36Ich muss kurzfristig nach München zur Bank.
29:38Du musst etwas für mich erledigen.
29:40Okay.
29:41Was denn?
29:42Im Büro steht eine sehr wertvolle Weinkiste im Aktenschrank.
29:45Ich hatte vorhin keine Zeit, sie vernünftig zu lagern.
29:48Würdest du das bitte übernehmen?
29:50Henry, sie darf unter keinen Umständen wegkommen.
29:52Klar.
29:53Bist du im Hotel?
29:55Ne, gerade nicht.
29:56Aber ich mache mich direkt auf den Weg.
29:57Bitte beeil dich.
29:58Frau Schwarzbach ist allein im Büro.
30:00Ja, du kannst dich auf mich verlassen.
30:01Danke, mein Schatz.
30:02Bis dann.
30:03Tschüss.
30:05Ich...
30:06Ich...
30:07Ich muss leider zurück.
30:12Ich hätte gerne noch länger mit dir geredet.
30:14Ich habe kein Papier da drin.
30:15Ich habe kein Papier da drin.
30:16Ich habe kein Papier da drin.
30:17Ich habe kein Papier da drin.
30:19Ich habe kein Papier da drin.
30:28Das war's für heute.
30:32Doch, mein Fettich.
30:38Ah, kein Papier.
30:44Ah.
30:45Okay.
31:15Sieh mal einer an.
31:43Hi.
31:44Guten Tag.
31:45Wer sind Sie?
31:49Und warum putzen Sie hier?
31:52Ähm, ich bin Anja.
31:56Krogalski, eine Freundin von Michael.
31:59Ach, ja, richtig.
32:01Dr. Niederbühl hatte gesagt, dass Sie hier für ein paar Tage runterkommen.
32:04Genau.
32:05Ja, und ich wollte mich dafür einfach ein bisschen erkennlich zeigen.
32:09Entschuldigen Sie, ich hatte das einfach vergessen.
32:11Irgendwie weiß ich auch nicht, wo ich heute mit meinen Gedanken bin.
32:13Ach, kein Problem.
32:14Ich kenne das.
32:17Und Sie sind einer der Mitbewohner?
32:19Ja, äh, Christoph Saalfeld.
32:21Meine Verlobte und ich, äh, also Alexandra Schwarzwach und ich, wir wohnen hier vorübergehend.
32:26Fein.
32:27Freut mich.
32:28Ähm, Entschuldigung, ich würde ganz gerne hier ein bisschen ungestört arbeiten.
32:37Ach so, ja, ja, kein Problem.
32:38Ich, ich wollte sowieso oben noch, ähm, erwischen.
32:43Das ist wirklich sehr nett, aber nicht nötig.
32:46Doch.
32:48Eine zusätzliche Person bedeutet auch immer zusätzliches Chaos.
32:51Ich bestehe darauf.
32:53Ja, dann.
32:56Frohes Schlafen.
32:57Ja, Ihnen auch.
32:58Ja, ja, danke.
33:04Ne, ich glaub, du musst mit den Armen noch weiter nach hinten.
33:07Auch das Band viel mehr dehnen.
33:09Ach, du bist gut.
33:10Oh, am Ende brechen mir bei meinem Glück ja noch die Arme.
33:16Herr Schwarzwach, weniger reden, mehr dehnen, dehnen.
33:20Oh Gott, fuck.
33:21Entschuldigt.
33:22Aber das ist wichtig.
33:24Haben Sie was gefunden?
33:25Das kann man wohl sagen.
33:26Die Weinkiste.
33:27Ich weiß jetzt, warum die Wagner so einen Aufstand deswegen gemacht hat.
33:34Hier.
33:35Oh.
33:38Was?
33:38Das sieht aber nicht so aus, als wäre es legal.
33:41Schwarzgeld?
33:43Ziemlich sicher, ja.
33:44Warum sonst wäre sie so nervös gewesen?
33:46Was haben Sie jetzt vor?
33:48Die Wagner ist gerade mit einem Shuttle nach München gefahren.
33:51Das heißt, sie ist für eine Weile nicht hier.
33:54Wir nehmen die Kiste an uns.
33:56Was soll uns das bringen?
33:58Selbst wenn wir die Kiste der Polizei übergeben,
34:00beweisen tut's gar nichts.
34:02Das hab ich auch nicht vor.
34:05Ich möchte die Kiste als Faustpfand nutzen.
34:08So wie ich das sehe,
34:10muss die Wagner das beschlagnahmte Geld des Kuriers zurückzahlen.
34:15Vielleicht wollte sie sogar deshalb untertauchen?
34:18Das ist eine gute Idee.
34:20Wenn wir die Kiste an uns nehmen,
34:22dann können wir sie damit unter Druck setzen.
34:24Sehr gut, Alex.
34:26Mit wem auch immer diese Frau Geschäfte macht,
34:29sie hat Angst vor diesen Menschen.
34:30Ja, auf jeden Fall ist sie sehr angespannt.
34:34Ihre Ideen einen ehren, aber
34:35das ist kein durchsachter Plan,
34:38sondern ein Schnellschuss.
34:40Was wollen Sie damit beweisen?
34:42Außer, dass die Wagner unter Druck gerät.
34:44Ich möchte,
34:46dass diese Frau den Fürstenhof verlässt
34:48und wir ihn zurückbekommen.
34:52Ich hol jetzt die Kiste.
34:54Bitte warten Sie.
34:56Bevor Sie etwas Unüberlegtes tun,
34:57lassen Sie mich telefonieren.
34:59Mit wem denn?
35:01Sie tun bitte nichts,
35:03bevor ich nicht mein Okay gebe.
35:05Verstanden?
35:06Werner!
35:18Du musst sofort herkommen.
35:20Deine Verlobte ist kurz davor,
35:21unserem Plan scheitern zu lassen.
35:23Wie bitte?
35:23Was hat sie vor?
35:25Sie hat eine Weinkiste mit Schwarzgeld gefunden
35:27und will Frau Wagner damit erpressen,
35:29damit sie verschwindet.
35:31Verdammt!
35:32Du hättest Frau Schwarz
35:33doch von Anfang an einweihen sollen.
35:35So wie ich es dir gesagt habe.
35:37Jetzt fliegt uns deine heimlich-Turerei
35:39schön um die Ohren.
35:41Alexandra hätte dem Deal
35:42mit Sophia Wagner niemals zugestimmt.
35:44Du hättest sie schon überzeugt.
35:46Schaffst du doch sonst auch.
35:47Alexandra ist viel zu nah an Markus dran.
35:50Sie würde nicht zustimmen,
35:51dass wir beide ihn ausboten.
35:53Du musst sie einbremsen, Christoph.
35:55Sie bringt sich auch sonst selbst in Gefahr.
35:58Kannst du Alexandra zurückhalten,
35:59bis ich da bin?
36:00Weiß ich nicht.
36:02Katja und Markus Schwarzhaupt
36:03wissen auch schon Bescheid.
36:05Du musst deine Verlobte überzeugen,
36:11die Füße stillzuhalten,
36:12sonst haben wir ein Riesenproblem.
36:14Beruhig dich.
36:15Ich überleg mir was.
36:16Entschuldigung, Herr Salfeld,
36:39darf ich fragen,
36:40wieso Sie die ganze Zeit
36:41die Bürotür fixieren?
36:43Oh, tue ich das.
36:46Naja, ich muss unbedingt
36:47mit Frau Schwarzbach reden.
36:48Will Sie aber nicht stören.
36:50Sie ist doch im Büro.
36:51Ja, ja, ist sie.
36:52Das ist die Speisekarte.
36:54Danke.
36:54Könnte ich noch kurz was nachschauen
36:56wegen der Allergie eines Gastes?
36:57Ja, natürlich.
36:58Dankeschön.
36:59Sagen Sie,
36:59hat Ihnen Ihre Frau
37:00heute keine Kekse gebracht?
37:02Nein.
37:03Äh.
37:04Nein, danke.
37:05Keine Schokolade.
37:06Keinen Keks,
37:07nicht einmal einen Espresso.
37:10Mhm.
37:11Krach im Haus der Sonnenbichter?
37:12Naja, Krach.
37:14Wir hatten eine winzige Meinungsverschiedenheit.
37:17Hä?
37:17Worüber denn?
37:18Ja, ich habe ganz vorsichtig einmal versucht,
37:20das Thema Ruhestand anzusprechen.
37:23Aber da war die Hildegard gar nicht begeistert.
37:26Ah, darüber denken Sie nach.
37:28Naja, wir werden ja nicht jünger.
37:29Wir haben noch sehr viel vor
37:31und sehr wenig Zeit.
37:33Weil die Hildegard denkt sich an die Küche
37:35nicht im Stich lassen.
37:36Das würden Sie tun?
37:38Den Fürstdorf einfach so im Stich lassen?
37:40Nein, natürlich nicht einfach so.
37:43Mit Bedacht.
37:44Bei den Planungen zu unserer goldenen Hochzeit,
37:47da haben wir nämlich gemerkt...
37:48Wie lang die Liste ist mit den schönen Dingen,
37:50die Sie noch erleben wollen.
37:52Ganz genau.
37:53Und wie schnell die Zeit davonrennt.
37:55Aber die Hildegard kann einfach nicht loslassen.
37:59Weil sie denkt,
38:00dass ohne Sie in dieser Küche nichts geht.
38:02Okay.
38:04Der Fürstenhof ohne Sie beide,
38:06das kann ich mir kaum vorstellen.
38:08Aber jeder ist ersetzbar.
38:10Das habe ich bei der Übernahme
38:12durch Frau Wagner
38:14auf die harte Tour
38:15lernen müssen.
38:17Der Fürstenhof existiert,
38:19auch ohne mich.
38:22Aber mit viel weniger Herz.
38:25Ja.
38:27Und mit viel mehr Schmerz.
38:29Ja.
38:34Hi.
38:36Hi.
38:41Wow.
38:42Warst du das alles?
38:45Ja.
38:45Ich habe geputzt.
38:48So sauber war es nicht mehr,
38:49seitdem meine Cousine Helena ausgezogen ist.
38:53Naja, ich...
38:54wollte mich ein bisschen erkenntlich zeigen.
38:57Für deine Gastfreundschaft.
38:59Das ist nicht nötig.
39:01Ich finde schon.
39:04Hast du mir nicht gesagt,
39:06eine Geste der Dankbarkeit
39:07erfüllt einen selbst am meisten?
39:08Das sagen die Karawaii.
39:12Ein kluges Volk.
39:14Oder?
39:17Überhaupt alles an denen ist interessant.
39:21Ihre Philosophie und...
39:22und ihre Kunstschätze.
39:24Da steckt so viel Bewusstsein drin.
39:25Ja.
39:26Also, ich finde ja diese kleinen,
39:29traditionellen Tierfiguren
39:30ganz besonders toll.
39:31Ja.
39:32So eine hatte ich.
39:34Oh, echt?
39:34Kann ich die mal sehen?
39:35Äh, nein.
39:36Die habe ich einer Freundin geschenkt.
39:37Anja, apropos Tradition.
39:45Könntest du dir vorstellen,
39:48bei einem Schafkopf-Turnier mitzuspielen?
39:50Du kannst so scharf kopfen, oder?
39:53Äh, ja.
39:54Ja, so ein bisschen.
39:55Und heute ist das Herbstturnier
39:56im Beustüber.
39:58Machst du mit?
39:59Das wäre ein Riesenspaß.
40:00Ich will mich nicht mit dir streiten, Greta.
40:09Ich will mich auch nicht streiten.
40:12Und ich will dich auch nicht hindern,
40:14deinen Traum zu verwirklichen.
40:15Das wollte ich nie.
40:17Und wenn es das ist,
40:18was du wirklich willst,
40:19dann werde ich dich unterstützen.
40:21Hundertprozentig.
40:23Ehrlich?
40:26Das bedeutet mir wirklich viel.
40:30Aber es gibt ein neues Problem.
40:34Frau Sonnbichler zögert,
40:35in den Ruhestand zu gehen.
40:36Weil sie das Team in der Küche
40:37nicht auch noch im Stich lassen will.
40:40Das heißt, wenn ihr beide
40:41mehr oder weniger zeitgleich geht,
40:42dann wäre der Rest des Teams allein.
40:44Ja.
40:46Ich meine, das ist ja wirklich
40:47sehr nett und loyal.
40:49Aber ich finde,
40:49ihr solltet euch beide
40:50nicht verpflichtet fühlen zu bleiben,
40:52wenn ihr das nicht wirklich wollt.
40:53Oder?
40:56Ich...
40:56Ich könnte auch nur gehen,
40:59wenn ich...
41:00meine Küche in guten Händen
41:02wissen würde.
41:04Ich meine, du hast das selber gesagt.
41:05Es gibt für alles Analyse.
41:06Ja, da hast du recht.
41:09Ich bin dir wirklich
41:10unendlich dankbar,
41:11dass du sie gemeinsam mit mir suchst.
41:14Zusammen schaffen wir alles, oder?
41:15Ja.
41:19Ich werde auch in Zukunft
41:20keine wichtigen Entscheidungen
41:22mehr ohne dich treffen.
41:24Der...
41:24Der Vorwurf tut mir leid.
41:27Er war gerechtfertigt.
41:32Was meinst du?
41:33Wir können ja nach Feierabend
41:34alles nochmal besprechen,
41:35ob und wie du das los übernehmen könntest.
41:37Einverstanden?
41:40Einverstanden.
41:40Ach,
41:56Sie sind wieder da.
41:58Und haben mir Blumen mitgebracht.
42:02Wie reizend.
42:03Vielleicht ein andermal.
42:05Die sind für meine Lebensgefährtin.
42:07Aber Zeit für einen Kaffee
42:08haben Sie mir doch hoffentlich mitgebracht.
42:12Wenn eine eifersüchtige Frau
42:14hysterisch...
42:15Ich bin nicht hysterisch.
42:17Ich hab einfach nur die Schnauze voll von Ihnen.
42:19Hysterisch in mein Zimmer rennt,
42:22weil hier offensichtlich
42:22der Mann weggelaufen ist,
42:25dass deren Liebe
42:26auf sehr wackeligen Beinen steht.
42:29Hier wackelt gleich etwas ganz anderes.
42:32Und das bedeutet,
42:33dass meine Chancen bei ihm
42:35sehr gut stehen.
42:49Christoph!
42:51Hast du aber eine Nachricht bekommen?
42:52Wir haben keine Zeit zu verlieren.
42:54Ich halte es für keine gute Idee,
42:56die Kiste verschwinden zu lassen.
42:57Das ist die Chance,
42:58diese Frau endlich loszuwerden.
42:59Erinnere dich daran,
43:00was mit dem Kurier
43:01im Gefängnis passiert ist.
43:02Ich erinnere mich sehr gut.
43:03Deshalb will ich diese Frau
43:04ja auch stoppen.
43:05Du bringst dich nur in Gefahr.
43:08Ich habe keine Angst vor dir.
43:10Aber ich habe Angst.
43:12Um dich.
43:14Wenn Sophia Wagner,
43:15was ich vermute,
43:16nicht hinter dem Tod des Kuriers steckt,
43:18dann waren sie ihre Geschäftsfreunde.
43:19Die sind gefährlich.
43:21Willst du hier wirklich
43:22nur mich beschützen?
43:23Oder auch gleichzeitig sie?
43:25Dich.
43:26Wenn diese Auftraggeber
43:27nicht an ihr Geld kommen
43:28und mitkriegen,
43:29dass du es warst,
43:30die das vereitelt hat,
43:31dann, Lexi, bitte,
43:32sei vernünftig.
43:34Hallo.
43:35Hallo, Herr Silo.
43:36Ich habe Post für Sie.
43:39Lexi, verliere jetzt nicht den Hafen.
43:40Lass uns bitte in Ruhe überlegen,
43:43wie wir am besten vorgehen.
43:45Ich habe noch was.
43:46Danke.
43:48Gerne.
43:49Danke.
43:58Hallo, Herr Söder.
43:59Hallo.
43:59Ich grüße Sie.
44:00Ich muss doch mal ins Bräusti,
44:02mal.
44:02Ich hole mir an der Bar
44:11einen frischen Orangensaft.
44:13Für Sie auch?
44:15Nein, danke.
44:15Okay.
44:16Okay.
44:16Okay.
44:17Musik
44:47Hey. Hey. Was ist zu dir vor? Too much. Vielleicht sollte ich mich doch besser umziehen.
45:00Nee, Quatsch. Sieht super aus. Aber willst du einen Fürstenhof übernehmen, oder?
45:04Ja, so ähnlich. Ich habe gleich einen Termin bei Frau Wagner. Ich will mit ihr über eine
45:09Gehaltserhöhung verhandeln. Nice. Aber die ist doch gar nicht da. Wie?
45:15Äh, Henry meinte vorhin, dass sie nach München muss. Ja, toll. Moment. Ihr sprecht wieder miteinander?
45:23Ja. Also, wir sind uns nur zufällig begegnet. Aber wir hatten ein ganz gutes Gespräch.
45:29Oh, das freut mich. Das ist doch schon mal ein Anfang.
45:34Vielleicht, wenn die Umstände anders sind, haben wir irgendwann nochmal eine Chance.
45:41Ich würde es euch wünschen.
45:45Wunderbar. Dann am Dienstag um 15 Uhr, Frau Stoiber. Ich freue mich sehr. Bis dahin.
45:53Tschüss.
45:55Hey. Hey.
45:57Ich freue mich sehr, dich zu sehen. Aber musst du nicht arbeiten?
46:00Ähm, nee, ich wollte einfach nur mal gucken, was hier so los ist.
46:03Äh, nicht viel.
46:06Ich habe es wieder getan.
46:10Ich habe dir versprochen, dass ich keine wichtige Entscheidung mehr ohne dich treffe. Aber ich habe es gemacht.
46:16Okay. Äh, ich kriege langsam so ein bisschen Angst vor dir, weißt du.
46:21Ich habe mich entschieden, das Louis nicht zu übernehmen.
46:24Ich dachte, das wäre ein großer Traum.
46:26Ja.
46:30Ich habe mir beim Kochen doch mal alles durch den Kopf gehen lassen und habe irgendwie erkannt, dass ich mich da in diese Euphorie verrannt habe.
46:36Aber du hast doch gesagt, dein Ex hätte dir so ein gutes Angebot gemacht, dass du es nicht abschlagen kannst.
46:39Ja, hat er auch. Aber das wird nicht meine letzte Chance sein, ein Restaurant zu übernehmen.
46:44Ich... keine Ahnung. Ich bin ein bisschen überfordert.
46:49Ich habe nach so viel Zeit, meine Träume zu verwirklichen.
46:52Wie man es nennt, ich glaube, unser Kind wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
46:56Ja, vielleicht.
46:59Trotzdem, ich habe mich gegen das Louis entschieden.
47:02Weil ich meine Zukunft mit dir zusammen planen und träumen will.
47:06Und zwar ohne, dass einer von uns beiden das Gefühl hat, zurückstecken zu müssen.
47:12Ja, ist schön.
47:14Ich bin mir sicher, unsere gemeinsame Zukunft wird wunderschön.
47:22Ich wäre das Risiko mit der Weinkiste eingegangen.
47:25Ich aber nicht. Das Risiko war einfach zu groß.
47:28Ich verstehe dich nicht wirklich, Christoph.
47:30So eine Chance bekommen wir vielleicht nie wieder.
47:32Der richtige Zeitpunkt wird schon noch kommen.
47:34Das sagen wir seit Monaten. Und wo stehen wir?
47:37Ein Risiko einzugehen, auch wenn es vielleicht zu groß erscheint, ist immer noch besser als nichts zu tun.
47:42Aber jetzt ist es ohnehin zu spät.
47:43Henry Süder hat das Geld bestimmt an sich genommen.
47:45Ich weiß, dass dir die Geduld ausgeht.
47:48Aber ich kann nicht zulassen, dass du wegen so etwas dein Leben aufs Spiel setzt.
47:52Christoph, wie...
47:53Ich will nicht, dass du dich in Gefahr begibst.
47:56Dafür liebe ich dich zu sehr.
47:57Ich bin so froh, dass du an meiner Seite bist.
47:58Und dass wir zusammen sind. Das ist das Allerwichtigste für mich.
48:11Für mich doch auch.
48:12Ich will, dass das immer so bleibt.
48:18Und du meine Frau wirst. Sobald wie möglich.
48:22Hast du das...
48:23Ja, lass uns heiraten.
48:25Auch wenn wir den Fürstenhof noch nicht zurück haben.
48:28Und woher kommt dein plötzlicher Impuls?
48:30Was soll die Frage?
48:32Weil ich dich liebe.
48:33Nur deswegen.
48:34Oder willst du mich damit ruhig stellen?
48:39Meine Frau und ich, wir feiern goldene Hochzeit.
48:43Ich wollte rechtzeitig einen Sonderurlaub beantragen.
48:47Nehmen Sie sich ruhig einen Extratag frei.
48:49Ich dachte an fünf Wochen.
48:51Wie bitte?
48:53Wir wollten nach unserer Feier eine größere Reise machen.
48:56Und unsere Kinder, Enkelkinder...
48:58Abgelebt.
48:59Weißt du noch?
49:00Mhm.
49:29Wir waren.
49:30Though ich will schon mehr��고 grâce.
49:32Mit Liebe ist nicht jederzeit zuường.
49:34Im Dichter.
49:35Ich weiß, wir versuchenden wir uns wieder.
49:36Wobei.
49:37Wir bekommen den ganzen Teichowski hin.
49:38Wir lassenen wir beide über fäänt.
49:40Ich mochte.
49:42Nachmittapes!
49:43Und wir sehen uns auch jedenfalls.
49:47Wir 메�ст を verlieren mit dem Update zu organisieren.
49:48Nachmittapes zurückорšen wir unbedingt machen online.
49:54jer uns auch schon über Warpfen
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