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  • vor 6 Monaten
Die beunruhigende Gewalt und Dämonie und ihre Ursachen. Derartige Bedrängnisse gibt es seit Beginn des Christentums. Die Welt schläft. Zugleich bewahrt Jesus Christus die Seinen liebevoll im Glauben und trägt sie bis zuletzt durch. Auf Golgatha hat der Sohn Gottes alle Finsternismächte besiegt. Jesus wird bald wiederkommen, Seine Feinde endgültig vernichten und diejenigen, welche IHM treu nachgefolgt sind, in Seine ewige Herrlichkeit nehmen. Laßt uns IHM in Liebe, Demut und Freudigkeit entgegengehen- der HERR ist nahe !
Prediger: Henning Westrup

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Kategorie

Menschen
Transkript
00:00Meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Bruder, liebe Schwestern im Herrn Jesus Christus,
00:05die Weltgeschichte scheint sich derzeit einem zentralen Ereignis zuzuwenden und zu verdichten,
00:13was auch mit einem gewissen Schrecken und Befürchtungen auch bei Gläubigen einhergehen kann.
00:20Sobald wir aber diese ganzen Ereignisse in das Licht der Heiligen Schrift und ihrer Historie stellen,
00:27verliert das Ganze wiederum seinen Schrecken.
00:29Denn Gott ist die Liebe.
00:32Und darum möchte die Schrift uns heute ganz wichtige Lehren aus einer historisch ähnlich bedeutsamen Situation vor Augen stellen.
00:42Nämlich am Beispiel der Heidenmission in Europa und zwar in ihren Anfängen.
00:49Der Gründung der Kirche Christi in Europa ist einiges an Details, an wichtigen Details vorausgegangen.
00:57Dann Bartholomeus Castelius sagt dieses, Liebe und übe, was Christus dich lehrt, was er dir sagt, dasselbe tue.
01:07Hasse und lasse, was sein Wort verwehrt, so findest du Frieden und ewige Ruh.
01:14Und so wollen wir uns heute dem Text in Apostelgeschichte 16, Versen 9 bis 34 hammer zuwenden.
01:22Dort wird berichtet, in einem Nachtgesicht wurde dem Apostel Paulus von einem Mann aus Mazedonius gebeten,
01:28den Christen dort in Mazedonien in ihrer Heidenmission behilflich zu sein.
01:33Die besondere Treue des Apostels Paulus bestand darin, dass er Tag und Nacht in allen Wegen, Werken und Gedanken
01:43in völliger Hingabe und bußfertiger Heiligkeit auf den Herrn ausgerichtet war
01:50und so auf diese Weise jederzeit bereit war, vom Herrn auch angesprochen und benutzt zu werden.
01:57Ganz wichtig, Gott hat diesen Apostel als ein entscheidendes Werkzeug auserwählt,
02:03das Evangelium in Europa zu verkündigen und die Kirche Christi in Europa auch zu gründen.
02:09Und so kam es, dass Paulus in Philippo, der Hauptstadt von Mazedonien, predigte
02:16und dort zu einem Treffpunkt gelangte, wo gläubige Frauen am Sabbat zu beten pflegten.
02:24Darunter war auch eine gottesfürchtige Heidin mit dem Namen Lydia,
02:28eine gut situierte Geschäftsfrau, die mit Purpur handelte.
02:32Fasziniert hörte sie der Predigt von Paulus zu und der Herr öffnete ihr Herz,
02:37sie bekam Glauben und sie wurde getauft.
02:41Denn der Glaube kommt vom Hören der Predigt und die Predigt aus dem Wort Gottes.
02:46Weder das Wort Gottes noch das Hören desselben kann aufgehalten werden, meine Lieben.
02:53Weder durch Reichtum noch durch Armut noch durch Verfolgung.
02:57Und nachdem die Lydia durch Glaube und Taufe der Gemeinde Christi zugetan war,
03:02lud sie ihrerseits die Glaubensboten in ihr Haus ein,
03:05so dass sie nun täglich mit all ihren Hausgenossen und Gesinde unter das Wort Gottes kamen.
03:12Also wurde ihr Haus zum Mutterhaus der Gemeinde zu Philippi.
03:18Jener lieblichen Gemeinde, an die der Apostel Paulus später seinen bekannten Philippabrief schrieb
03:24und sie sogar seine Freude und seine Krone nannte.
03:30Nun eröffnet uns die Schrift auch den Blick darauf,
03:36dass stets die Finsternismächte angreifen,
03:41wo immer das Licht der Wahrheit das Evangelium aufleuchtet.
03:45So erscheint also auch quasi als Gegenstück zu der Frau Lydia
03:49in dieser schön geistlichen Szene in Apostelgeschichte 16,16
03:54eine Magd, die einen Wahrsagergeist hatte.
03:58Diese Frau brachte mit ihrem Wahrsager ein, ihren Herren ganz bestimmt viel Geld und auch Wohlstand ein.
04:07Der Apostel Paulus aber trat dieser Finsternismacht vollmächtig entgegen,
04:13indem er den Dämon aus dieser Frau austrieb.
04:16Daraufhin führten ihre Auftraggeber, die Apostel Paulus und Silas, vor die örtliche Obrigkeit.
04:24Diese Obrigkeit wiederum zögerte keinen Augenblick,
04:28entkleideten die Jünger, stolpten sie und warfen die beiden Apostel,
04:32ohne sie überhaupt zu befragen oder anzuhören, ins Gefängnis.
04:37Kann uns heute auch passieren.
04:39Dort nämlich wurden sie dann vom Kerkermeister in den äußerst schmerzhaften Stock gelegt
04:48und sorgfältigst bewacht, mit Blick nämlich auf ihr Gerichtsurteil und die bevorstehende Hinrichtung.
04:57Beachten wir jetzt an dieser Stelle, die Verfolgung in Philippi ist die erste Verfolgung dieser Art weltweit.
05:05Bis dahin hat sich der Hass gegen das Evangelium nur bei den Juden offenbart.
05:13In Philippi aber greift der Christenhass nun auch auf die Heidenwelt über.
05:20Dieser Hass kommt aus der menschlichen Eigenliebe und Selbstvergötterung,
05:26wie aber auch aus Habgier, Macht und Geldliebe.
05:29Im Laufe der Zeit hat sich dieser Hass mit falschen Zeugen, Lügen und Verleumdungen,
05:36aber auch mit den übelsten Folterungs- und Hinrichtungsmethoden bis heute weiterentwickelt.
05:41Klassisch und aktuell werden Christen als Unruhestifter gegen den Staat und seine Kirche verklagt
05:50und die als Störer gegen den medialen Mainstream auftreten
05:55und solche, die angeblich zeitgeistliche Ansichten, Sitten und Gebräuche bekämpfen
06:02und so den sozialen Frieden stören.
06:06Lieber Bruder, liebe Schwester in dem Herrn, das bedenke, das erwäge,
06:11ob du solches um des Herrn, um des Evangeliums willen,
06:17aber auch mit Blick auf das Evangelium, auf die ewige Herrlichkeit auf dich zu nehmen bereit bist.
06:24Bist du bereit, das auch zu ertragen?
06:27Überschlage die Kosten.
06:29Und so kommen wir dann auch zu der ersten Lehre.
06:34Sei nämlich gewiss, dass Gott seine Verheißungen hält,
06:38dass er bei und mit seinen Nachfolgern alle Tage ist
06:44und niemanden über Maß und Vermögen versucht.
06:48Siehe 1. Korinther 10, Vers 13.
06:53Dieser Gedanke führt uns weiter als nächstes zum Glauben des Apostel Paulus.
07:00Anstatt in dieser Situation alle Mittel zur Linderung oder Veränderung für sich zu nutzen,
07:05verließ der Apostel sich ganz und gar auf seinen Herrn mit und im Gebet.
07:12Immerhin ist er fünfmal von den Juden und dreimal von den Heiden gestolpt worden
07:20und hat ebenso wie jeder andere Mensch unter den Schmerzen der Folter zu leiden.
07:25Aber der Glaube an Christus erweist sich bei ihm und auch bei jedem anderen,
07:31der so glaubt, als die Kraft, welche die Furcht und das Leiden blutgieriger Schläge
07:40tatsächlich in Geduld ertragen lässt.
07:43Das ist Fakt, das ist die Wahrheit.
07:47Dein Glaube hat dir geholfen, spricht der ja.
07:50Das ist die zweite Lehre.
07:53So höre darum ganz aufmerksam den Bericht der Schrift, Apostelgeschichte 16, Vers 25.
07:59Da heißt es, um Mitternacht aber beteten Paulus und Selas und lobten Gott.
08:07Und das hörten die Gefangenen.
08:09Gott verfeuchte nämlich mit dem Kerkermeister noch ein sehr großes und weitgehenderes Ziel,
08:38der jetzt weit über Tag und dieses Erdleben nämlich hinausgeht.
08:44Durch Glauben hatten Paulus und Selas die Kraft, alle Verfolgung, Folter, Leiden, Todesangst,
08:50mit Himmelsruhe, Frieden und Hoffnung zu ertragen.
08:55Wie herrlich, wie herrlich offenbarte sich da die Macht des Geistes Gottes.
09:01Das erkennen wir ganz klar daran, dass Gott praktisch den Kerker von Philippi zum Tempel
09:11für einen ganz besonderen Nachtgottesdienst machte, mit zwei wirklich merkwürdigen Liturgen,
09:19Paulus und Selas im hölzernen Block, vor einer auch wirklich seltsamen Gemeinde,
09:25nämlich die übrigen Gefangenen auf der anderen Seite und die Wächter auf dieser Seite.
09:33Und zwar mit einer Predigt von ganz, ganz besonderer Art.
09:38Als Jesus Christus damals am Kreuz ausrief, es ist vollbracht,
09:44da bebte die Erde, Gräber taten sich auf, die Felsen zerrissen, Matthäus Vers Kapitel 27.
09:49Szenenwechsel. Später, in der Verfolgung, betete die Gemeinde in Jerusalem.
09:57Und die Erde bebte, die Türen sprangen auf, die Ketten lösten sich.
10:02Und jetzt hier in Philippi, auf den Lobgesang der Apostel, folgt ein großes Erdbeben.
10:10Die Grundfesten des Gefängnisses werden erschüttert, die Banden lösen sich, die Gefängnistüren springen auf.
10:16Und wir heute sind ja nur Zuhörer, beziehungsweise Leser, 2000 Jahre danach, nach diesen Ereignissen.
10:28Und den wahren Schrecken und die Gottesfurcht, die bei jenen Zeitzeugen damals waren,
10:38können auch nur die damals anwesenden Beteiligten ermessen.
10:42Völlig überrascht, blieb jeder an seiner Stelle im Gefängnis, starr vor Schreck und vor Staunen.
10:49An Flucht war da überhaupt nicht zu denken.
10:52Von unsichtbaren Kräften gehalten, wurden sie anschließend Zeugen des gewaltigen Wunders Gottes an dem Kerkermeister.
11:02Jesus Christus spricht in diese Situation nach Johannes 5, 28, diese Worte hinein.
11:12Verwundert euch das nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind,
11:23werden seine Stimme hören und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben zur Auferstehung des Lebens,
11:31die aber Übles getan haben zur Auferstehung des Gerichtes.
11:34Johannes 5, 28
11:35Die Mitternachtsstunde im Kerker zu Philippi ist durchaus ein Vorausbild der großen Stunde unseres Herrn.
11:46Die Welt schläft.
11:48Selbst die größten Naturkatastrophen, Ungerechtigkeit, Gewalt, Krieg und Geschreifung kriegen,
11:54können die Weltmenschen nicht aufwecken.
11:56Aber die wahren Gläubigen, die herren dem Herrn entgegen, buchstbereit, wachend und betend
12:08und den Herrn verherrlichend durch gute Werke.
12:13Die Welt aber stöhnt und ächzt wie eine Frau in den Wehen.
12:18Ja, der Herr ist nah.
12:20Die Gesetzlichen und die Knechte der Sünde, die zittern vor dem Gericht.
12:27Die Kinder des Reiches aber heben ihre Häupter in die Höhe, denn unsere Erlösung ist nahe.
12:37Möge der Herr einem jeden von uns Gnade schenken, dass wir an jenem Tage gläubig,
12:43bußfertig und unsträflich in Liebe und Demut aufblickend zu Jesus Christus gefunden werden.
12:51Der Herr segne an jeden, der für meine Dienste und für mich betet,
12:57für jede Gabe zu meiner Unterstützung.
12:59Der Herr schenke uns allen seinen Frieden.
13:03Amen.
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