00:00Hübsches Urlaubssouvenir oder sicheres Zuhause, Muscheln und Schnecken am Strand zu sammeln,
00:05wirkt oft wie ein unschuldiger Zeitvertreib, doch die Auswirkungen auf die Umwelt sind gravierend.
00:11Einsiedlerkrebse sind auf leere Schneckenhäuser angewiesen, in die sie sich bei Gefahr vollständig zurückziehen können.
00:18Um weiter wachsen zu können, muss aber auch ein freies, etwas größeres Schneckenhaus zur Verfügung stehen,
00:23damit der weiche, wurmförmige Hinterkörper wieder in einem größeren Gehäuse versteckt werden kann.
00:28Doch passende Schneckenhäuser können im Meer zur Mangelware werden, besonders an Küstenregionen,
00:34an denen TouristInnen eifrig Schneckenhäuser sammeln.
00:38Im Interesse der Einsiedlerkrebse bitten wir sie daher, leere Schneckenhäuser am Strand,
00:43dem Meeresboden und in den Souvenirgeschäften zu belassen, damit unter Wasser keine Wohnungsnot aufkommt,
00:49appelliert Dr. Abed Nawandi, Meeresbiologe und stellvertretender Direktor des Haus des Meeres.
00:55Nicht nur Einsiedlerkrebse verlieren wichtige Ressourcen, auch Schnecken wie das Tritonshorn zahlen ihren Preis.
01:02Als stiller Zeuge menschlicher Gier wurde es über Jahrzehnte wegen seines kunstvoll gewundenen Gehäuses massenhaft abgesammelt,
01:09als Souvenir, Dekostück oder Musikinstrument.
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