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Schmelzende Gletscher könnten weltweit Hunderte ruhende Vulkane aktivieren und explosive Ausbrüche auslösen, warnt eine neue Studie. Die Forscher befürchten jedoch noch weitaus Schlimmeres.

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#vulkane #vulkanausbruch #klimawandel

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Transkript
00:00Forscher schlagen Alarm. Der Klimawandel könnte hunderte ruhende Vulkane weltweit
00:10wieder aktivieren. Eine neue Studie der University of Wisconsin-Madison zeigt,
00:14dass schmelzende Gletscher und Eiskappen das Risiko für Vulkanausbrüche deutlich erhöhen.
00:19Die Ergebnisse wurden auf der Goldschmidt-Konferenz in Prag vorgestellt. Während der letzten Eiszeit
00:25unterdrückte eine dicke Eisschicht das Eruptionsvolumen vieler Vulkane. In dieser
00:30Zeit sammelte sich Magma in bis zu 15 Kilometern Tiefe an. Als das Eis vor etwa 13.000 Jahren
00:36schmolz, wurden die aufgestauten Kräfte freigesetzt und führten zu heftigen Ausbrüchen. Heute warnen
00:41Wissenschaftler, dass sich dieses Szenario wiederholen könnte, besonders in der Antarktis,
00:46wo zahlreiche Vulkane unter dicken Eisschichten verborgen liegen. Auch Regionen in Nordamerika,
00:51Neuseeland und Russland gelten als gefährdet. Der Mechanismus ist klar. Schmilzt das Eis,
00:58entspannt sich die Erdkruste, Gase im Magma dehnen sich aus und es kommt zu explosiven
01:03Ausbrüchen. Die Folgen könnten gravierend sein. Einerseits kühlen Vulkanausbrüche kurzfristig
01:09das Klima, langfristig aber könnten ausgestoßene Treibhausgase die globale Erwärmung weiter
01:14anheizen und einen gefährlichen Teufelskreis auslösen.
01:17Untertitelung des ZDF, 2020
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