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  • vor 7 Monaten
Nach der Waffenruhe zwischen Iran und Israel trauen sich viele Iraner wieder in die Hauptstadt Teheran zurück. Aber von Normalität kann keine Rede sein. Weil die Versorgung immer noch holpert. Aber auch, weil die Wirtschaft immer noch mit den Folgen der Fluchtwelle aus der Hauptstadt in die Provinz zu kämpfen hat.

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Transkript
00:00Brennende Häuser in Teheran, getroffen von israelischen Raketen.
00:06Es sind solche Bilder, die zehntausende Menschen haben aus der iranischen Hauptstadt fliehen lassen.
00:12Seit dem Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran kommen zwar immer mehr Teheraner zurück,
00:17aber die Wirtschaft wird die Auswirkungen noch länger spüren, nicht nur wegen zerstörter Häuser.
00:23Ein Viertel der 90 Millionen Iraner lebt und arbeitet normalerweise in Teheran.
00:28Durch die Fluchtwelle waren Büros und Fabriken mehr als zwei Wochen leer und noch immer ist die Versorgungslage angespannt.
00:37Die Versorgung mit Gütern ist problematisch, Benzin ist begrenzt.
00:42An den Tankstellen gibt es Warteschlangen von etwa zwei Stunden, nur um etwas Benzin zu bekommen.
00:50Es gibt also immer noch viele Probleme für die normale Bevölkerung.
00:58Hinzu kommt, im Iran arbeiten ungewöhnlich viele Unternehmen im und mit dem Internet.
01:04Vom Restaurant, das zur Hälfte von Online-Bestellungen lebt, bis zur Kryptofirma, die via Bitcoin weltweit Geldtransfers ermöglicht.
01:13Aber das Internet war im Iran in den vergangenen Wochen mehrfach und länger komplett abgeschaltet
01:19oder funktionierte nur extrem langsam oder eingeschränkt.
01:22Es gab eine Zeit, wo man nur iranische Internetseiten erreichen konnte.
01:33Aber nach einer Weile gab es über VPN Umgehungsmöglichkeiten, um auch ausländische Internetseiten aufzurufen.
01:40Doch im Moment ist das gesamte Internet nicht stabil.
01:49Und die Verunsicherung, wie es weitergeht, ist nach wie vor groß.
01:54Bei Privatleuten genauso wie in vielen Unternehmen.
01:57Bei Privatleuten auch in vielen Unternehmen.
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