00:00Wir sind des Körpers in der Sitzhaltung gewahr und lassen den Geist dem Körper ruhen,
00:22so wie der Körper auf dem Kissen ruht.
00:30Und ohne diese verkörperte Form der Achtsamkeit zu verlieren,
00:38durchlaufen wir nun die ersten vier Speichen unseres Rades der Satipatthana Praxis.
00:46Drei Körperbetrachtungen und die Betrachtung der Gefühle.
00:53Anatomische Teile.
00:56Wir beginnen mit dem Kopf.
00:58Haut.
01:03Und vom Kopf zum Hals.
01:08Schultern.
01:11Arme.
01:15Hände.
01:17Rumpf.
01:18Hüften.
01:26Beine.
01:32Und die Füße.
01:33Und wir fahren direkt mit dem Fleisch fort, von den Füßen zu den Beinen.
01:41Händen.
01:42Die Hüften.
01:43Die Hüften.
01:48Der Rumpf.
01:51Die Hände.
01:56Die Hände.
02:00Die Arme.
02:04Die Arme.
02:12Die Schultern.
02:15die Arme.
02:16Die Hände.
02:17Die Hände.
02:19Die Hände.
02:20Die Hände.
02:21Die Hände.
02:22Die Hände.
02:23Und der Hände.
02:24Und weiter mit dem Knochen.
02:24Der Kopf.
02:26Der Hals.
02:28Der Hals.
02:29Der Hals.
02:30Der Hals.
02:31Die Schultern.
02:32Die Hände.
02:33Die Hände.
02:34Das ist mit dem Knochen.
02:35Wie viele andere Jahre.
02:36Die Schultern.
02:37Die Arme.
02:38Die Schultern.
02:39Die Schultern.
02:41Die Arme.
02:43Die Hände.
02:46Die Hände.
02:47Der Rumpf.
02:48Die Hände.
02:49Der Rumpf.
02:50Die Hüften.
02:51die Hüften, die Beine und die Füße.
03:10Und wir sind dieses Körpers in der Sitzhaltung gewahr, sind uns dabei der Haut, Fleisch
03:23und Knochenbewusst und entwickeln eine Haltung des Nicht-Anhaftens.
03:30Und die Elemente, Erdelement, der Kopf, der Hals, Schultern, Arme,
04:00Hände, Rumpf, Hüften, Beine,
04:24und die Füße.
04:35Und wir sind uns dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung bewusst, als durchdrungen vom Erdelement,
04:44in dem Verständnis seiner leeren Natur.
04:47Und das Wasserelement.
04:55Wir beginnen bei den Füßen.
04:57Die Hüften, die Beine, die Hüften, der Rumpf, die Hände, die Arme.
05:22Die Schultern, der Hals und der Kopf.
05:36Und wir sind uns dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung bewusst, als durchdrungen vom Wasserelement,
05:47in dem Verständnis seiner leeren Natur.
05:50Und das Feuerelement.
05:58Wir beginnen beim Kopf, der Hals, die Schultern, die Arme,
06:15und die Hände, die Hände, der Rumpf, die Hüften, die Beine.
06:40Und die Füße.
06:48Und wir sind uns dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung bewusst, als durchdrungen vom Feuerelement,
06:57in dem Verständnis seiner leeren Natur.
07:01Wir beginnen bei den Füßen und aufwärts zu den Beinen.
07:20Die Hüften.
07:23Der Rumpf.
07:25Die Hände.
07:35Die Arme.
07:42Die Schultern.
07:46Der Hals.
07:49Und der Kopf.
07:50Und wir sind uns dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung bewusst, als durchdrungen vom Windelement,
08:02in dem Verständnis seiner leeren Natur.
08:10Und wir verbinden uns mit dem Atem, als das, was uns mit dem Leben verbindet.
08:17Es wird eine Zeit kommen, wenn dieser Atem aussetzt und dieser Körper sterben wird.
08:32Und wenn wir wollen, können wir uns das Bild eines Skeletts vor unser geistiges Auge rufen,
08:40um uns an das letztendliche Schicksal dieses Körpers zu erinnern.
08:47Und mit jedem Einatmen sind wir uns der Tatsache bewusst, dass dies unser letzter Atemzug sein könnte.
09:04Und selbst wenn dies nicht der letzte Atemzug ist, so ist es doch ein Atemzug näher am Tod.
09:18Mit jedem Atemzug näher am Tod.
09:21Und mit jedem Ausatmen entspannen wir und lassen los.
09:32Entspannen und lassen los.
09:36Und nachdem wir durch diese drei Körperbetrachtungen das Nicht-Anhaften entwickelt haben,
09:55Einsicht in die Leerheit
09:58und in unsere Sterblichkeit
10:03gehen wir nun zur Betrachtung der Gefühle über.
10:12Während des Körperscannen ist das, was den Körper fühlt, das Gefühl.
10:19Das, was den Atem fühlt, ist ebenfalls Gefühl, wieder nah.
10:28Und da gibt es drei affektive oder gefühlsbedingte Formen.
10:35Angenehm, unangenehm oder neutral.
10:41Wir beginnen mit den angenehmen Fühlen.
10:50Den angenehmen Wedernas.
10:54Wir sind des Kopfbereichs gewahr.
10:58Und angenehme Gefühle.
11:02Lass mich mal sehen, ob da irgendwo im Bereich des Kopfes ein angenehmes Gefühl zu spüren ist.
11:11Und vom Kopf zum Hals.
11:19Wir prüfen, ob da etwas angenehmes Gefühl zu spüren ist.
11:27Was wir auch immer für Gefühle erfahren oder erspüren.
11:33Wir suchen nur nach Angenehmen.
11:41Wir geben Aufmerksamkeit nur dem, was wir als angenehm empfinden.
11:48Und vom Hals zu einer Schulter.
11:58Angenehme Gefühle.
12:05Und der Arm.
12:10Angenehme Gefühle.
12:12Und die Hand.
12:21Angenehme Gefühle.
12:25Und nun die andere Schulter.
12:29Wir sind uns dieses Körperteils bewusst.
12:32Und schauen, ob da irgendwo ein angenehmes Gefühl zu spüren ist.
12:39Irgendwo in diesem Bereich des Körpers.
12:41Und von der Schulter zum Arm.
12:48Angenehme Gefühle.
12:54Und die Hand.
12:57Angenehme Gefühle.
12:59Und der Rumpf.
13:04Wir schauen, ob da irgendwo etwas Angenehmes zu spüren ist.
13:09Ein angenehmes Gefühl.
13:11In der oberen Hälfte des Rumpfes.
13:14Und in der oberen Hälfte des Rumpfes.
13:30Angenehme Gefühle.
13:31Dann eine Hüfte.
13:45Angenehme Gefühle.
13:49Das Bein.
13:53Angenehme Gefühle.
13:55Und der Fuß.
14:06Angenehme Gefühle.
14:11Und die andere Hüfte.
14:14Angenehme Gefühle.
14:18Und das Bein.
14:23Angenehme Gefühle.
14:25Und der Fuß.
14:33Angenehme Gefühle.
14:38Und wir sind dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung gewahr.
14:43Und alle angenehmen Gefühle, die sich auf oder in dem Körper zeigen mögen.
14:50Es könnten Gefühle von Wärme sein.
14:54Geschmeidigkeit.
14:55Geschmeidigkeit.
14:57Glattheit.
14:59Sanftheit.
15:00Ebenheit.
15:02Entspannung.
15:04Pulsierung.
15:05Kitzeln.
15:07Was auch immer es ist.
15:09Es besteht für uns keine Notwendigkeit, es in einer anderen Weise zu benennen.
15:13Wir erkennen einfach, ob das Gefühl angenehm ist.
15:18Ansprechend.
15:20Ein angenehmes Gefühl.
15:22Und nun gehen wir zu den unangenehmen Gefühlen über.
15:32Wir fangen mit dem Fuß an, wo wir zuletzt aufgehört hatten.
15:35Und dann sind des Fußes gewahr, lass mich mal sehen, ob da irgendwo ein unangenehmes Gefühl zu spüren ist.
15:46Vielleicht etwas Spannung, etwas Druck.
15:49Was immer es auch ist.
15:53Wir kennzeichnen es einfach als unangenehmes Gefühl.
15:56Und vom Fuß zum Bein.
16:04Unangenehmes Gefühl.
16:10Und die Hüfte.
16:13Unangenehmes Gefühl.
16:15Die untere Hälfte des Rumpfes.
16:45Unangenehmes Gefühl.
16:51Die obere Hälfte des Rumpfes.
16:56Unangenehmes Gefühl.
17:04Wir verlagern die Aufmerksamkeit zu einer Hand und prüfen, ob da irgendein unangenehmes Gefühl ist.
17:15Der Arm.
17:16Unangenehmes Gefühl.
17:24Und die Schulter.
17:27Unangenehmes Gefühl.
17:29Unangenehmes Gefühl.
17:32Unangenehmes Gefühl.
17:33Die andere Hand.
17:36Unangenehmes Gefühl.
17:39Und der Arm.
17:43Unangenehmes Gefühl.
17:44Die Schulter, unangenehmes Gefühl.
17:58Der Hals, unangenehmes Gefühl.
18:05Und der Kopf.
18:08Wir prüfen, ob es da irgendwo im Reich des Kopfes ein unangenehmes Gefühl gibt.
18:15Und wir sind dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung gewahr und aller unangenehmen Gefühle bewusst, die sich auf oder in dem Körper zeigen mögen.
18:32Und neutrale Gefühle, die weder eindeutig angenehm noch eindeutig unangenehm sind.
18:40Wir beginnen mit dem Kopf.
18:45Lass mich mal sehen, ob da irgendwo ein neutrales Gefühl im Kopfbereich zu spüren ist.
18:51Vom Kopf zum Hals, neutrale Gefühle.
19:00Eine Schulter, neutrale Gefühle.
19:13Und der Arm, neutrale Gefühle.
19:18Die Hand, neutrale Gefühle.
19:29Und die Hand, neutrale Gefühle.
19:59Die obere Hälfte des Rumpfes.
20:04Wir prüfen, ob da irgendwo neutrale Gefühle sind.
20:10Und die untere Hälfte des Rumpfes.
20:14Neutrale Gefühle.
20:15Eine Hüfte, neutrale Gefühle.
20:26Das Bein, neutrale Gefühle.
20:38Und der Fuß, neutrale Gefühle.
20:44Die andere Hüfte, neutrale Gefühle.
20:48Die andere Hüfte, neutrale Gefühle.
20:52Das Bein, neutrale Gefühle.
21:01Und der Fuß, neutrale Gefühle.
21:11Und wir sind dieses ganzen Körpers in der Sitzhaltung gewahr.
21:20Und sind aller neutralen Gefühle gewahr.
21:24Die sich auf oder in dem Körper zeigen mögen.
21:30Und nachdem wir nun so körperliche, angenehme, unangenehme und neutrale Gefühle untersucht haben,
21:44öffnen wir den Blickwinkel unseres Gewahrseins, um alle Gefühle mit einzuschließen.
21:55Auch solche, die sich vornehmlich auf der geistigen Ebene zeigen.
22:02Ohne einen starken oder deutlichen körperlichen Komponente zu haben.
22:08Wir sind uns einfach der gefühlsbedingten Qualität, dem affektiven Ton, der Empfindungen bewusst.
22:25Und mit anhaltender Praxis des Gewahrseins der Gefühle
22:29Beginnen wir zu verstehen, in welchem Maße der Körper
22:36dauernd unangenehme Gefühle verursacht.
22:42Der Schmerz der Körperhaltung
22:45Die unangenehmen Gefühle, wenn wir den Außentemperaturen ausgesetzt sind
22:53Hunger und Durst
22:56Der Körper verursacht ständig Schmerz
23:03So viele unserer Aktivitäten
23:07zielen ledig darauf ab, den Schmerz zu lindern,
23:12der sich daraus ergibt, dass wir einen Körper haben.
23:19Und mit fortschreitender Praxis
23:22bemerken wir auch ein weiteres Gefühl.
23:26Und zum Glück ist das dein angenehmes, das angenehme geistige Gefühl
23:33im Hier und Jetzt, im jetzigen Augenblick zu sein.
23:39Es ist ein sehr subtiles, feines
23:42und zartes, angenehmes Gefühl,
23:47das sich lediglich daraus ergibt, dass wir im jetzigen Augenblick verwurzelt sind,
23:53dass unsere Achtsamkeit im derzeitigen Augenblick errichtet ist.
23:59Und mit andauernder Praxis des Gewahrseins der Gefühle
24:12bemerken wir, dass sie alle eine Qualität gemeinsam haben, eine Eigenschaft.
24:20Sie sind vergänglich, unbeständig, Veränderung.
24:30Lediglich Blasen an einer Wasseroberfläche,
24:33ein Gefühl nach dem Anderen.
24:40Unbeständige Phänomene.
24:41Und es ist diese so deutliche und direkte Erfahrung
24:49der Vergänglichkeit auf der Ebene der Gefühle,
24:54die wir nun in unsere offene Praxis mitnehmen.
24:57Diese gefühlte Erfahrung der Unbeständigkeit.
25:09Wir eröffnen uns dem, was an den Sinnesstoren geschieht,
25:15in welcher Art und Weise dies auch immer sein mag.
25:21Und mit einem klaren Erkennen,
25:24einem Gewahrsein des affektiven Tons,
25:30der gefühlsbedingten Qualität unserer Erfahrung.
25:36Und mit dieser direkten, gefühlten Wahrnehmung
25:42der Vergänglichkeit,
25:45der Unbeständigkeit der Phänomene.
25:49Und früher oder später wird der Geist abschweifen.
25:58Sobald wir das bemerken,
26:01kehren wir mit einem Lächeln
26:03zum gegenwärtigen Augenblick zurück.
26:08Und für einen Moment
26:11erspüren wir den affektiven Ton,
26:14die gefühlsbedingte Qualität
26:18der Tagträumerei,
26:22Fantasie
26:23oder Erinnerung,
26:25die uns vom Hier und Jetzt,
26:28vom gegenwärtigen Augenblick
26:30weggeführt hat.
26:32Und eine weitere mögliche Quelle von Ablenkungen
26:39kann körperlicher Schmerz
26:42infolge der Körperhaltung sein.
26:46Ein Juckreiz hier oder dort.
26:52Anspannung, Druck.
26:55Wann immer auch dies geschieht,
26:58wir betrachten dies für einen Moment.
27:00Wir betrachten es für einen Moment,
27:04um das Drängen von Gefühlen zu erkennen.
27:08Das Drängen,
27:09nach Aufmerksamkeit zu heischen
27:11und nach einer Reaktion zu verlangen.
27:15Kratz mich, kratz mich.
27:18Streck mich, streck mich.
27:21Beweg mich, bewege mich.
27:26Einfach nur Bewusstsein,
27:29der Art und Weise dieses Drängens.
27:34Es direkt erleben und erfahren,
27:38um die Bedingtheit
27:39der Gefühle zu verstehen.
27:43Die Art und Weise,
27:45auf die die Gefühle
27:45unseren Geist beeinflussen.
27:47Das soll nun aber nicht heißen,
27:52dass wir über längere Zeit
27:53mit starken Schmerzen
27:56sitzen sollen.
27:58Der Vorschlag ist nur,
28:01dieses Drängen für einen Moment
28:03zu beobachten.
28:06Und nachdem wir
28:08dieses Drängen beobachtet haben,
28:11machen wir,
28:13was zweckmäßig sinnvoll ist,
28:14kratzen, strecken,
28:16bewegen,
28:18was es immer auch sein mag.
28:23Und nachdem wir
28:24dieses Drängen
28:25gegenüber schmerzhaften Gefühlen
28:27beobachtet haben,
28:30werden wir auch
28:31bei angenehmen Gefühlen
28:32darauf aufmerksam
28:32und manchmal sogar
28:35bei neutralen Gefühlen.
28:39Das Drängen auf mehr Unterhaltung.
28:42Dieses Drängen ist
28:43unsere direkte Erfahrung
28:44der Bedingtheit.
28:47Bedingtheit
28:48und Vergänglichkeit
28:49sind zwei bedeutende Einsichten,
28:52die wir aus dieser Betrachtung
28:54der Gefühle ziehen können.
28:57Mit diesem klaren
28:59und unmittelbaren Gespüren
29:01für die Empfindung
29:02von Vergänglichkeit
29:03und mit dieser
29:06unmittelbaren
29:07Erfahrung der Bedingtheit
29:08an dem entscheidenden
29:14Kettenglied oder Übergang,
29:17wo Gefühl
29:18zu Verlangen führen kann,
29:21aber nicht
29:22zu Verlangen führen muss.
29:23Und indem wir die Gefühle
29:29mit Einsicht betrachten,
29:32sehen wir die Saat
29:33der Weisheit,
29:35lassen die Saat
29:36der Einsicht wachsen.
29:40Schritt für Schritt
29:41schreiten wir auf dem Weg
29:43zur vollkommenen Befreiung
29:46vom Verlangen fort.
29:50Übt weiter so.
29:52–
30:12–
30:14–
30:15–
30:19Vielen Dank.
Kommentare