Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 10 Monaten
Nachdem sie früher einmal im selben Haus gewohnt hatten, treffen sich die 14-jährige Karoline und der 15-jährige Robbi nach längerer Zeit in einem Ferienlager wieder. Mit der Zeit entwickelt sich eine erste Liebe zwischen den beiden. Doch es gibt viele Hindernisse für sie. Der Tagesablauf ist streng reglementiert. Die Lagerleiterin ist streng und interessiert sich nur für die körperliche Ertüchtigung. Gefühle – vor allem die der jungen Menschen untereinander – versteht sie nicht. Deshalb ist sie zunächst auch dagegen, dass der Betreuer Herr Benedikt, der als einziger Verständnis für die jungen Menschen hat, mit den Jugendlichen das Stück Romeo und Julia für die benachbarte LPG aufführt. Doch auch innerhalb der Gruppe von Jugendlichen gibt es Rivalitäten. So hat das Mädchen Marlene selbst ein Auge auf Robbi geworfen und versucht, die Beziehung der beiden zu sabotieren. Nachdem sie Karoline ein Päckchen mit Antibabypillen untergeschoben und sie danach bei der Lagerleitung angezeigt hat, soll Karoline aufgrund ihrer Frühreife nach Hause geschickt werden. Nur der Betreuer Benedikt ist der Meinung, dass man diese „unmoralischen“ Dinge nicht überbewerten sollte. Auch die geplante Theateraufführung wird verboten. Daraufhin läuft Karoline davon, Robbi sucht nach ihr. Nachdem sie wiedergefunden wurde, klärt sich die Sache mit der Pille auf. Auch die Theateraufführung findet statt, wo Karoline und Robbi in den Hauptrollen selbst die harte Lagerleiterin zu Tränen rühren.

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:30Musik
00:01:00Musik
00:01:30Musik
00:01:32Musik
00:01:34Musik
00:01:36Musik
00:01:38Musik
00:01:40Musik
00:01:42Musik
00:01:44Musik
00:01:46Musik
00:01:48Musik
00:01:50Musik
00:01:52Musik
00:01:54Musik
00:01:56Musik
00:01:58Musik
00:02:00Musik
00:02:02Musik
00:02:04Musik
00:02:06Musik
00:02:10Musik
00:02:12Ja, ich komme ja schon
00:02:14Hast du Tina Sachen gepackt?
00:02:16Ja, das Waschzeug fehlt noch
00:02:18Das fehlt noch.
00:02:21Du hast schon wieder alles vollgekleckert.
00:02:23Mama, komm schnell, er spuckt alles aus.
00:02:26Das halte ich nicht aus. Ach, Herrgott.
00:02:30Na komm, mein Kleiner.
00:02:32Dann trinkst du vorher ein Schlückchen Tee. Ja, komm mal her.
00:02:36So, na siehst du. Nun gib deinen Löffel her.
00:02:40Ach, herrje. Ja, fein. Fein so.
00:02:44Hier nun, nimm. Langsam musst du mit deinem Kind aber alleine zurechtkommen.
00:02:49Gehen wir bald, Mama.
00:03:04Mama, wir müssen gehen. Ja, ja.
00:03:14Mach's gut, Schwester. Ihr habt's gut.
00:03:17Ach, das wird der reinste Kindergarten. Ich schreib dir.
00:03:22Du musst dich beeilen, Mama, sonst kommst du wieder zu spät.
00:03:24Aber ich kann euch doch nicht alleine gehen lassen.
00:03:26Klar.
00:03:27Also, mach's gut. Pass schön auf Tina auf.
00:03:30Mach mir keinen Kummer.
00:03:33Tschüss, meine Kleine. Und viel Spaß, ja?
00:03:36Ja, ja.
00:03:44Über dein Zeugnis müssen wir doch ernsthaft reden, Robert.
00:03:45Wenn du studieren willst.
00:03:46Ich kenne einen, der ist von zu Hause abgehauen.
00:03:47weil sein Vater so Großes mit ihm vorhatte.
00:03:48Ich kenne einen, der ist von zu Hause abgehauen, weil sein Vater so Großes mit ihm vorhatte.
00:03:50Na, lassen wir das jetzt. Schreib mal.
00:03:51Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:04:07Über dein Zeugnis müssen wir doch ernsthaft reden, Robert.
00:04:10Wenn du studieren willst.
00:04:12Ich kenne einen, der ist von zu Hause abgehauen, weil sein Vater so Großes mit ihm vorhatte.
00:04:17Na, lassen wir das jetzt.
00:04:19Schreib mal.
00:04:20Ich ruf dich mal an.
00:04:21Oder Mutter ruf dich mal an.
00:04:34So, mach's gut, Junge.
00:04:36Ich kann leider nicht warten.
00:04:38Hier, wenn du was brauchst.
00:04:39Na, nimm schon.
00:04:40Keine Dummheiten.
00:04:42Ich will nichts hören.
00:04:48Die Jugend war ja verschockt.
00:04:49Ich hab meist Geld bekommen.
00:04:50So 400 Mark.
00:04:51Warst du auch im langen Rock?
00:04:52Nee, mein Vater war dagegen.
00:04:53Ich war in Himmel blau und lang.
00:04:54Und dann bin ich bald hingefallen.
00:04:55Gerade als wir einmarschierten, ist mir so ein Typ auf den Rock getrampelt.
00:04:58Und bei der schönen langen Rede von unserem Dirk hatte einer von den Schluck.
00:04:59Ganz laut, wir sind bald gestorben.
00:05:00Und wir gelungen.
00:05:01Aber dann waren wir doch ganz komisch im Bau.
00:05:02Ja, auch so feierlich.
00:05:03Und unsere Jungs.
00:05:04Die waren alle so still und so brav angezogen.
00:05:05Mit Hemd und Schlips.
00:05:06Hey!
00:05:07Alles kleine Bisschen.
00:05:08Alles kleine Bisschen.
00:05:09Alles kleine Bisschen.
00:05:10Alles kleine Bisschen.
00:05:11Ja, aber jetzt ist es noch einmarsch.
00:05:13Ich habe mir so ein Typ auf den Rock getrampelt.
00:05:14Und bei der schönen langen Rede von unserem Dirk hatte einer von den Schlucken.
00:05:17Ganz laut, wir sind bald gestorben.
00:05:18Und wir gelungen.
00:05:19Hey!
00:05:20Aber dann waren wir doch ganz komisch im Bau.
00:05:21Ja auch, so feierlich.
00:05:22Und unsere Jungs.
00:05:23Die waren alle so still und so brav angezogen.
00:05:25Mit Hemd und Schlips.
00:05:26Hey!
00:05:27Hey!
00:05:28Ha!
00:05:29Ha!
00:05:30Ha!
00:05:31Ha!
00:05:32Ha!
00:05:33Alles kleine Bisschen.
00:05:44Bist du auf die US?
00:05:45Hm.
00:05:46Ich habe es nicht geschafft.
00:05:47Aber ich will sowieso Bäcker werden.
00:05:49Nehm' Beispiel die Kronen.
00:05:50Paula, da wird ja der Teig-Sauer.
00:05:52Eben.
00:05:53Deshalb ja.
00:05:5418.
00:05:5520.
00:05:56Hast du die Kassette mit?
00:05:57Ach.
00:05:58Ach.
00:05:59Ach.
00:06:00Ach.
00:06:01Ach.
00:06:02Ach.
00:06:03Ach.
00:06:04Ach.
00:06:05Ach.
00:06:06Ach.
00:06:07Ach.
00:06:08Entschuldigung.
00:06:09Hört doch mal her, ihr Hübschen.
00:06:10Ich bin Bettina, eure Betreuerin.
00:06:12Und das ist Herr Benedikt, der will Lehrer werden.
00:06:14Ihr betreut die großen Jungs, klar?
00:06:16Ja, bitte.
00:06:17Ach.
00:06:18Ach.
00:06:19Ach.
00:06:20Ach.
00:06:21Ach.
00:06:22Ach.
00:06:23Ach.
00:06:24Ach.
00:06:25Ach.
00:06:26Ach-
00:06:27Ach.
00:06:29Ach-
00:06:29Ach.
00:06:52Unser Tag beginnt zehn vor sieben mit Frühsport.
00:06:58Da kommt uns nach. Ich seh nischt.
00:07:02Kommt schon, ne?
00:07:04Warte doch mal.
00:07:08Hinten ist das Lager.
00:07:11Das sieht klasse aus hier.
00:07:13Was ist denn das?
00:07:23Schöne Aussicht, hm?
00:07:26Ich wusste, dass du mitkommst.
00:07:29Mein Vater.
00:07:31Du hast dich verändert.
00:07:32Ja?
00:07:33Deine Haare sind kürzer.
00:07:37Ich hab sie mir vorgeschnitten.
00:07:46Siehst das, mein Schatzengel?
00:07:47Engel sind aber weiß.
00:07:53Bleib mal so sitzen.
00:08:05Warum hast du dich eigentlich nach dem Umzug nicht mehr gemeldet?
00:08:10Du doch auch nicht.
00:08:13Ich hatte deine neue Adresse nicht.
00:08:16Aber gedacht hab ich an dich.
00:08:18Karoline!
00:08:21Karoline!
00:08:25Ich muss jetzt gehen.
00:08:28Warte doch!
00:08:30Bach delentes!
00:08:31Du bist doch tot!
00:08:38Ach!
00:08:40Du bist doch tot!
00:08:42Es ist doch tot!
00:08:44ậu!
00:08:46Was hins?
00:08:55Ein Stomm.
00:08:56Du hör mal, ich wandte meine Seele, meinen Sinn in Liebe ganz zu Julien hin.
00:09:11Denn wie im Donnerschlag sich Blitz und Flammen auf einmal kundtun,
00:09:15so entbrannten wir zusammen in Blick und Händedruck und Kuss.
00:09:23Schön.
00:09:26Aber sag mal, gehst du nicht ein bisschen auf Zehenspitzen?
00:09:30Du musst doch mit denen mal fertig werden.
00:09:32Guck sie dir doch an.
00:09:33Naja, in der Meute sind sie laut.
00:09:36Aber wenn sie allein sind.
00:09:37Nee, nee, du, die haben schon gefühlt.
00:09:40So entbrannten wir zusammen in Blick und Händedruck und Kuss.
00:09:51Borgst du mir mal bitte deine Handlung?
00:09:53Ja.
00:09:54Danke.
00:09:54Sag es PR, Romeo und Julia.
00:10:01Romeo und Julia, das ist eine Liebesgeschichte.
00:10:05Kennt ihr das?
00:10:06Handelt von Liebe und Tod.
00:10:08Krimi?
00:10:09Ja.
00:10:10Tote gibt's einen Haufen.
00:10:11Spielt vor 400 Jahren in Italien.
00:10:14Hört mal zu.
00:10:15Ja, sie belehrt die Kerzen hell zu scheinen.
00:10:20Sie stellt sich unter den Gespielen dar, wie eine weiße Taube in der Krähen schar.
00:10:25Das sagt Romeo zu Julia, als er sie zum ersten Mal sieht.
00:10:29Mann, ist so dummständlich.
00:10:31Da haben die sich immer so ein Sprüchen angeredet?
00:10:34Aber es ist doch schön.
00:10:35Ja.
00:10:37Wir könnten das als Theaterstück spielen.
00:10:39Zum Abschlussfest.
00:10:40Und die sind doch viel zu alt.
00:10:42Nö, wirklich.
00:10:42Die sind in eurem Alter, so 15.
00:10:44Sie durften sich nicht lieben, weil ihre Eltern verfeindet waren.
00:10:48Und daran sind sie gestorben?
00:10:49Na ja.
00:10:50Werden sie doch abgehauen?
00:10:51Na, wer macht nun mit?
00:10:52Jeder kriegt eine Rolle.
00:10:53Ich, die Bahn.
00:10:54Der Typ spinnt doch.
00:11:00Die reagieren nur auf Beat.
00:11:02Aber wenn die Mädchen wollen, das ist doch schon was.
00:11:04Na, dann fangen wir eben mit Julia an.
00:11:06Na, wer möchte denn?
00:11:11Ihr schreibt euch die Szene ab.
00:11:13Und wer es am besten kann, der soll die Julia spielen.
00:11:16Morgen ist Vorspiel.
00:11:17Willst du schon gehen?
00:11:18Der Tag ist ja noch fern.
00:11:19Kannst du nicht leise lernen?
00:11:21Es ist die Nachtigall und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang.
00:11:24Nur halt doch mal die Klappe.
00:11:26Also hier kann kein Mensch in Ruhe arbeiten.
00:11:28Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.
00:11:29Willst du schon gehen?
00:11:31Willst du schon gehen?
00:11:32Quatsch.
00:11:33Es ist die Nachtigall und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang.
00:11:39Sie singt es nachts auf dem Granatbaum dort.
00:11:42Auf dem Granatbaum dort.
00:11:44Die zieht sich ja richtig hoher in dem Zeug.
00:11:47Könnte mir was sein.
00:11:48Halt sich schon die Ohren, überhaupt.
00:11:52Die ist ne Nummer zu groß für dich, Paula.
00:11:54Welche gefällt denn dir?
00:11:55Die rote, die Caroline, stimmt's?
00:11:58Mhm.
00:11:59Die hat aber Sommersprossen.
00:12:01Ja, sieben.
00:12:02Mensch, hier zählt hast du auch schon.
00:12:05Wir sind aber mehr als sieben.
00:12:06Na, weiter bin ich eben noch nicht gekommen.
00:12:08Du hielst immer ran an die Weih, aber ich trau mir immer nicht.
00:12:11Die Weih war so ne andere Welt.
00:12:13Aber halt die Klappe.
00:12:13Okay.
00:12:14Also Kinder, ich kann den Text.
00:12:19Das muss ja ne Liebe gewesen sein.
00:12:22Traumhaft.
00:12:25Sag mal.
00:12:27Warst du schon mal verliebt?
00:12:29Na ja, so vor einem Jahr.
00:12:30Er hat mir einen Zettel geschrieben, dass wir uns in der Schulhof-Ecke treffen.
00:12:33Da haben wir dann immer zusammen gegessen.
00:12:35Jeden Tag, unsere Stullen.
00:12:38Aber dann hat er mit einer anderen gegessen.
00:12:40In der gleichen Ecke.
00:12:42Und du, Hanni?
00:12:45So Anfang der achten Klasse.
00:12:47Als er mich küssen wollte, kam jemand.
00:12:49Und da ist seine Brille runtergefallen.
00:12:51In tausend Stücke.
00:12:52Die haben wir dann aufgesammelt.
00:12:54Na und dann?
00:12:56Na nichts.
00:12:57Ich hab ihm meine Brille geborgt.
00:12:59Kinder, Kinder, seid ihr harmlos.
00:13:00Ich hab mit zehn den ersten Liebesbrief bekommen.
00:13:03Und mit zwölf hab ich mich das erste Mal geküsst.
00:13:05Jetzt hab ich so 50 Briefe.
00:13:06Das sind ein paar Pfund.
00:13:08Die hab ich auf unserer Datsche vergraben.
00:13:10Und was ist mit dir?
00:13:13Na ja, ich kannte meinen.
00:13:16War ich so zwölf.
00:13:18Der ist dann weggezogen.
00:13:19Und eins, und eins, Halt!
00:13:26Das ist nun schon das zweite Mal.
00:13:29Ich war da noch so müde.
00:13:32Nun mach doch mit.
00:13:33Bei dem Wetter könnte er sowieso nicht baden gehen.
00:13:37Hast du Lust, sag mal?
00:13:39Mensch, die hat Ideen, die Frau.
00:13:41Willst du schon gehen?
00:13:43Der Tag ist doch noch fern.
00:13:44Es ist die Nachtigall und nicht die Lerche,
00:13:47die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang.
00:13:49Sie singt es nachts auf dem Granatbaum dort.
00:13:52Na ja.
00:13:53Oh, gut, ey.
00:13:54Was willst du eigentlich?
00:13:55Gar nicht so übel gemacht, oder?
00:13:57Na los, komm.
00:13:58Ist doch nicht so schlimm, hm?
00:14:01Willst du schon gehen?
00:14:03Der Tag ist noch fern.
00:14:04Es ist die Nachtigall und nicht die Lerche,
00:14:07die eben noch dein banges Ohr durchdrang.
00:14:09Sie sitzt, sie sitzt, sie sitzt des Nachts
00:14:12auf dem Granatenbaum dort.
00:14:14Willst du schon gehen?
00:14:19Der Tag ist ja noch fern.
00:14:21Es war die Nachtigall und nicht die Lerche,
00:14:23die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang.
00:14:25Sie sitzt des Nachts auf dem Granatbaum dort.
00:14:29Na, wer war am besten?
00:14:31Marlene.
00:14:32Ja, findet ihr?
00:14:33Marlene.
00:14:35Ach, erzähl nicht.
00:14:35Na ja, dann spielst du Julias Amme
00:14:37und du spielst Julias Mutter.
00:14:39Dann passt.
00:14:40Und wer traut sich den Romeo zu spielen?
00:14:41Keiner?
00:14:45Paulchen, du?
00:14:46Na, der hatte aber nicht so eine Figur.
00:14:47Es wäre besser, du spielst deinen Freund.
00:14:52Micha, wie wär's mit dir?
00:14:54Ach, nö.
00:14:55Kann ich nicht.
00:14:57Na und Robby?
00:14:58Du fängst auch mit R an.
00:14:59Wie wär's denn?
00:15:00Mensch, sei kein Frosch.
00:15:02Na ja.
00:15:04Also, alles in Ordnung.
00:15:05Micha spielt den Grafen Capule
00:15:06und Sven spielt Ramios anderen Freund.
00:15:09Und ihr alle könnt Volk spielen.
00:15:11Ihr braucht nur immer über die Bühne zu laufen
00:15:13und zu rufen,
00:15:14tot den Capules, tot den Montagus.
00:15:16Das sind die beiden Familien von Romeo und Julia,
00:15:18die sich bekriegen.
00:15:19Und ich mach die Kostüme in Ordnung?
00:15:21Und ich spiel Pater Lorenzo,
00:15:23der Romeo und Julia heimlich traut.
00:15:24Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo.
00:15:45Gut, frei.
00:15:46Rechts mehr durchziehen.
00:15:48Rechts, links, rechts, links.
00:15:51Tempo, Tempo, Tempo.
00:15:53Also, Romeo und sein Freund Benvolio
00:15:56schleichen sich aus Übermut
00:15:57ins verfeindete Haus der Capule zum Maskenfest ein.
00:16:00Dort sieht Romeo und Julia,
00:16:02die Tochter des Hauses, zum ersten Mal.
00:16:04Hört doch mal auf mit dem Kartenspielen.
00:16:06Ja, schon gut.
00:16:08Also jedenfalls, wie vom Blitz getroffen,
00:16:09verliebt er sich in sie
00:16:10und er fragt Benvolio seinen Freund,
00:16:14wie das Fräulein heißt.
00:16:17Wer ist das Fräulein?
00:16:19Weiß ich doch nicht.
00:16:21Weiß ich das?
00:16:22Ach, sie belehrt, die Kerzen hell zu scheinen.
00:16:27Sie stellt sich unter den Gespielen dar
00:16:29wie eine weiße Taube in der Krehenschar.
00:16:33Schließt sich der Tanz, so nahe ich ihr.
00:16:39Ergreife ich deine Hand,
00:16:41o heilig Bild, hier heftig und verwegen,
00:16:44so sind zwei Pilgern meine Lippen gleich,
00:16:46den rauen Druck zu büßen, schon zugegen.
00:16:49Und nun die Hand küssen.
00:16:50Na ja, aber Robby, doch nicht wie so ein Stück Holz.
00:16:56Na, nun mach doch mal.
00:16:57Nö, kann ich nicht.
00:17:03Ein heilgemild, es pflegt sich nicht zu regen.
00:17:07So bleibt ein Unbewegt, wie heilge pflegen.
00:17:10Derweil mein Mund dir nimmt, was er pflegt.
00:17:13Da steht Julia, die musst du küssen.
00:17:17Kann ich nicht.
00:17:20Ihr küsst ja ganz gelehrt.
00:17:22Ihr küsst ja ganz gelehrt.
00:17:25Aber Robby,
00:17:27das ist doch nur ein Spiel.
00:17:28Wir haben eine Überraschung vorbereitet,
00:17:40fürs Abschlussfest.
00:17:40Ich hab schon sowas gehört.
00:17:43Naja, wir wollen ein Stück spielen.
00:17:45Ein kleines Theaterstück zum Abschlussfest.
00:17:48Shakespeare's Romeo und Julia.
00:17:49Gekürzt natürlich.
00:17:51Gehen Sie da nicht etwas zu weit?
00:17:52Ich meine,
00:17:54da ist doch andauernd von Liebe die Rede.
00:17:55Und das wollen Sie mit den Kindern?
00:17:57Ich glaube, dass Sie das verstehen.
00:17:58Es behandelt doch Ihre Probleme.
00:18:00Das kann doch nicht der Ernst sein.
00:18:02Seit wann ist die Liebe das Problem von Kindern?
00:18:05Nicht alle sind mehr Kinder.
00:18:06Ja.
00:18:07Und deshalb sollte man Ihre Fantasie
00:18:09nicht unnötig aufreizen.
00:18:12Warum spielen Sie nicht ein Stück
00:18:14aus dem FDJ-Legend?
00:18:15Naja, das wäre auch nicht schlecht.
00:18:18Aber wir haben schon angefangen mit den Proben.
00:18:20Und das macht allen Spaß.
00:18:21Sogar den Jungs.
00:18:22Wir haben doch genügend Veranstaltungen
00:18:24im Lagerplan.
00:18:25Da ist das Sportfest.
00:18:27Da ist die Erntehilfe in der LBG.
00:18:29Und der Besuch im Reifenwerk.
00:18:30Ich denke, wir sollen uns hier erholen.
00:18:32Erholen heißt nicht dauernd vorlinzen.
00:18:34Und morgens nicht aus den Federn kommen,
00:18:35wenn man die halbe Nacht herumschwackst.
00:18:38Naja, ist doch fahre.
00:18:40Wann sollen Sie denn Ihre Rollen lernen,
00:18:41wenn Sie den ganzen Tag besetzt sind?
00:18:44Schon gut.
00:18:46Ich werde mir das mal ansehen.
00:18:48Du, Karoline,
00:18:55die Kregel ist ganz schön sauer auf dich.
00:19:00Warum bist du bloß immer so ernst?
00:19:03Bin ich doch gar nicht.
00:19:05Bist du traurig wegen der Julia-Rolle?
00:19:07Ich möchte Schauspieler anwerden.
00:19:15Sag mal,
00:19:16warst du wirklich noch nie verliebt?
00:19:18Das mit dem,
00:19:19der da weggezogen ist,
00:19:19das zählt doch nicht.
00:19:22Den Robby finde ich schau.
00:19:25Und mit dem Küssen
00:19:26ist ja klar,
00:19:27dass er sich nicht getraut hat.
00:19:36Du,
00:19:38Babypillen.
00:19:41Von meiner Mutter.
00:19:42Davon soll man schöner werden.
00:19:44So runder.
00:19:45Wir nehmen eine.
00:19:46Dann werden wir ja sehen.
00:19:47Nee, lieber nicht.
00:19:48Na klar.
00:19:49Die Jungs rauchen doch auch.
00:19:50Früher gab es so Liebestränke.
00:19:52Da konnte man jemanden in sich verliebt machen,
00:19:54wenn man es ihm ins Essen schüttet.
00:19:55Na los,
00:19:57nimm schon.
00:19:59Ob es auch gegen Halsschmerzen hilft.
00:20:04Schmeckt süß.
00:20:07Verschluckt?
00:20:11Aber jetzt wie Poppe.
00:20:21Na los.
00:20:23Ich will schlafen.
00:20:25Pssst.
00:20:30Du Marlene,
00:20:31soll ich dir was sagen?
00:20:32Hm?
00:20:34Der Junge,
00:20:34der damals weggezogen ist,
00:20:37das ist Robert.
00:20:39Robert?
00:20:41Ach so ist das.
00:20:43Na,
00:20:43ich geh jetzt schlafen.
00:20:44Ich gehe dann.
00:21:07Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:37Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:07Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:37Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:07Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:37Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:07Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:37Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:07Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:37Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:07Das seint unsere Betriebsbesichtigung wahr.
00:26:10Man wird doch wohl mal einen Krankenbesuch machen dürfen.
00:26:13Er hat mir nur das Radio gebracht.
00:26:15Wenn das nochmal passiert, kriegst du eine Strafe.
00:26:17Du weißt genau, dass die Jungen im Zimmer der Mädchen nicht zu suchen haben.
00:26:21Du könntest ihn anstecken. Und du verschwinde.
00:26:37Und du weißt genau, dass die Jungen nicht zu suchen.
00:27:07Wie kamst du her? Oh, sag mir. Und warum?
00:27:11Die Gartenmauer ist doch hoch. Schwer zu erklimmen.
00:27:15Der Ort ist tot. Bedenk nur, wer du bist, wenn einer meiner Väter dich hier findet.
00:27:21Der liebeleichte Schwing trugen mich. Kein Stein am Bollwerk kann der Liebe wehren.
00:27:25Was Liebe nur für fair mag, das wagt sie auch.
00:27:29Drum halten deine Väter an mich nicht ab.
00:27:31Wenn sie dich sehen, sie werden dich ermorden.
00:27:34Ach, deine Augen drohen mir mehr... mehr...
00:27:37Mehr Gefahr als 20 ihrer Schwerter.
00:27:39Deine Augen drohen mir mehr als 20 ihrer Schwerter.
00:27:42Drei Worte, Romeo. Dann gute Nacht.
00:27:45Wenn deine Liebe tugendhaft gesinnt, Vermählung wünscht,
00:27:49so lass mich wissen, wo du die Trauung willst und wann vollziehen.
00:27:52Du kennst Lorenzo, jenen ehrenwerten Herrn,
00:27:55der allen beisteht, die sich lieben.
00:27:57Er legt seine fromme Hand auf unsere Hände
00:27:59und alle Furcht und Sorg, sie nimmt ein Ende.
00:28:01So sei es denn, in allem folge ich gern.
00:28:05Auch durch die Welt dir, meinem Freund und Herrn.
00:28:08Fräulein, Fräulein, die Mutter ruft.
00:28:11Im Augenblick, ich komme.
00:28:14Bis morgen.
00:28:16Nun tausend gute Nacht.
00:28:20Ja, danke.
00:28:23Na, das war doch schon ganz gut.
00:28:24Lebt wohl, lebt wohl. Der Schmerz ist unser Blut.
00:28:31Also mein Fall ist es nicht.
00:28:33Aber meinetwegen, wenn Sie wollen.
00:28:35Aber nur in der Freizeit und die anderen Aufgaben
00:28:37dürfen nicht darunter leiden, besonders nicht das Sportfest.
00:28:39Liebe Mama.
00:29:04Du weißt gar nicht, wie schön es hier ist.
00:29:09Wie schön es hier ist.
00:29:17Kannst du mir den Stuma bohren?
00:29:18Gelegentlich, nicht umsonst.
00:29:20Kannst du fahren?
00:29:21Klar.
00:29:21Okay, Dorfstraße 12, neben der Kneipe.
00:29:24Der Liebe, leichte Schwingen drohen mich.
00:29:27Was denn das?
00:29:28Ach, Porcine gibt's eine Rolle.
00:29:29Wir machen da so ein Spiel.
00:29:31Alles über Liebe, ist öffentlich.
00:29:32Bist eingeladen.
00:29:33Machen die Weiber mit?
00:29:34Aber immer.
00:29:35Könnte sein, ich komme.
00:29:39Machen die Weiber im Nachtheft.
00:29:53Mensch, die Weiber im Nachtheft.
00:30:07Machen die Weiber im Nachtheft.
00:30:31Den haben die Wälder bekommen wir ihn im Bette.
00:30:49Kannst du mir in die Fallen tun?
00:30:51Na klar.
00:30:52Für Caroline.
00:30:54Aber gerne, lieber Freund. Dein Brief tritt die Geliebte.
00:30:57Halt mal toren.
00:31:01Ruf mal Caroline, bitte.
00:31:10Die liegt schon im Bett.
00:31:12Ich hab was für sie.
00:31:15Ist gut, ich geb ihn ihr.
00:31:17Aber wirklich, ist ja wichtig.
00:31:19Das kann ich mir denken.
00:31:22Du, der Tachohitli, fahr nicht so schnell.
00:31:27Danke.
00:31:28Benzin ist doch genug drin.
00:31:31Was willst du denn hier?
00:31:51Wir sind doch verabredet.
00:31:54Du bist doch bescheuert.
00:31:56Paulchen hat, naja.
00:31:59Hast du etwa den Brief aufgemacht?
00:32:01Ich, ich dachte...
00:32:03Sag Caroline Bescheid sonst.
00:32:05Sonst?
00:32:06Ach, hau ab, Mensch.
00:32:15Meinst du?
00:32:16Na klar.
00:32:18Guten Tag.
00:32:18Wer ist denn das?
00:32:21Weiß ich auch nicht genau.
00:32:23Die Leute hier sagen, dass die SS ihren Freund erschossen hat.
00:32:26Er war von der Wehrmacht desertiert.
00:32:28Sie hat ihn bei sich versteckt.
00:32:30Naja.
00:32:31Und dann, kurz vor Kriegsende, haben sie ihn gefunden und erschossen.
00:32:34Vor ihren eigenen Augen.
00:32:40Gehst du noch spazieren?
00:32:41Kommt nicht so spät, ja.
00:32:42Mhm.
00:32:42Kommt nicht so spät, ja.
00:32:42Mhm.
00:32:42Die Hände ist auch nicht so spät, ja.
00:32:46Untertitelung. BR 2018
00:33:16Untertitelung. BR 2018
00:33:46Ich liebe ihn eben. Davon kann ich doch nichts. Liebe ist wie eine Krankheit.
00:34:14Und wie ist das so?
00:34:16Es ist, ich kann es nicht beschreiben. Ich sehe ihn an und mir wird ganz heiß. Ich könnte rumfallen so schwer mit mir.
00:34:26Na erzähl mal, was hast du denn so erlebt in den zwei Jahren?
00:34:29Meine Eltern haben sich getrennt in dem Jahr danach.
00:34:31Geschieden?
00:34:33Hm. Mama ist manchmal so ungerecht. Dann schimpft sie und schreit oder haut uns. Und dann weinst sie wieder und dann tut sie mir leid.
00:34:40Hat sie keinen Freund?
00:34:41Ja, manchmal. Da nimmt schon eine Frau mit vier Kindern.
00:34:43Wie so vier?
00:34:45Meine ältere Schwester hat ein Kind.
00:34:47Ach du Schreck. Und der Vater?
00:34:49Den kannst du vergessen. Der ist auf See. Aber am schlimmsten ist, dass wir so eng beieinander wohnen.
00:34:53Manchmal möchte ich weg von zu Hause.
00:35:03Du hast schöne Haare. Was sollen die Rattenschwänze?
00:35:07Weil ich nicht erwachsen werden will.
00:35:08Du bist komisch. Von zu Hause weg willst du, aber erwachsen werden willst du auch nicht.
00:35:16Naja, Mama braucht mich.
00:35:20Du hast bunte Augen mit gelben Punkten drin.
00:35:23Sind Sommersprossen.
00:35:24Du spinnst.
00:35:25An mir ist alles bunt. Bunte Nase, bunte Ohren, bunte Zunge.
00:35:28Zeig mal.
00:35:30Oh, hast du noch Zähne?
00:35:32Ja, hundert.
00:35:33Lass mal Zähne, damit du nicht länger als Dover rumläufst.
00:35:36Au.
00:35:38Ah, verrückt sein.
00:35:41Das fetzt.
00:35:43Die Erwachsenen haben immer mit ihren Problemen.
00:35:45Aber deinen Vater finde ich toll. Eine richtige Persönlichkeit. Direktor.
00:35:49Hm, in einer Schnapsfabrik.
00:35:51Aber nie Zeit.
00:35:53Mutter nicht, Vater nicht.
00:35:54Möchte bloß mal wissen, ob die sich überhaupt Zeit für die Liebe nehmen.
00:36:00Für mich jedenfalls nicht.
00:36:02Dafür kaufen sie mir immer so eine dusseligen Klamotten.
00:36:04Aber sie tun es doch nicht für sich?
00:36:06Das weiß ich ja.
00:36:08Aber wenn sie immer so abgehetzt sind, hat es doch auch keinen Zweck.
00:36:12Und die olle Datsche.
00:36:13Jedes Wochenende bauen.
00:36:14Nee, ich will mal anders leben.
00:36:16Wie denn?
00:36:17Na, zum Beispiel mit dir.
00:36:19Wir könnten doch zusammenziehen.
00:36:20Du spinnst.
00:36:21Wir müssen erst die Schule fertig machen.
00:36:23Wir können doch zusammenziehen und die Schule trotzdem fertig machen.
00:36:26Du hast doch gesagt, du willst von zu Hause weg.
00:36:28Und wohin?
00:36:30Na, wir könnten ja heiraten.
00:36:31Du hast Ideen.
00:36:33Das dürfen wir doch nicht.
00:36:34Kinder-Hochzeit.
00:36:36Eigentlich ist das doch eine Gemeinheit.
00:36:38Wenn man nun heiraten will.
00:36:40Früher durften sogar Kinder heiraten.
00:36:42In Spanien oder Indien.
00:36:43Na ja, Prinzen und Prinzessinnen.
00:36:46Wenn ich 16 bin, werde ich um Heiratserlaubnis kämpfen.
00:36:49Ja, und dann laden wir die ganze Schule ein.
00:36:51Und alles in weiß.
00:36:51Und die Eltern stehen schwarz und vergrämt in der Ecke.
00:36:57Ich will nicht so schnell heiraten.
00:36:59Sonst kriegen wir doch keine Wohnung.
00:37:01Ich werde meinen Vater bitten.
00:37:02Nur das noch.
00:37:03Also brauchst du doch wieder deinen Papa.
00:37:05Das ist alles ein Mist.
00:37:12Ey, Robby, was ist denn?
00:37:14Willst du schon gehen?
00:37:16Der Tag ist doch noch fern.
00:37:17Es war die Nachtigall.
00:37:19Und nicht die Lerche,
00:37:19die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang.
00:37:21Die Lerche war es.
00:37:24Die Tagverkünderin.
00:37:26Die Nacht hat ihre Kerzen ausgebrannt.
00:37:28Der muntere Tag erklimmt die Dunst in Höhen.
00:37:30Nur Eile rettet mich.
00:37:31Der Zug ist tot.
00:37:33Ja, doch.
00:37:34Es tagt auf.
00:37:35Eile fort.
00:37:35Wenn sie dich sehen, sie werden dich ermorden.
00:37:38Ach, deine Augen drohen mir mehr als 20 Schwerter.
00:37:51Ach, Kaulina.
00:37:54Robby.
00:37:54Komm.
00:37:57Robby, lass mich.
00:37:58Ja, ich bin.
00:37:59Ja, ich bin.
00:38:00Ja.
00:38:00Ja, ich bin.
00:38:00Ja.
00:38:01Ja.
00:38:01Ja.
00:38:01Ja, ich bin.
00:38:03Untertitelung. BR 2018
00:38:33Untertitelung. BR 2018
00:39:03Untertitelung. BR 2018
00:39:33Hört sich gut an.
00:39:47Haben Sie dich aufgeklärt?
00:39:49Hm. Mein Vater hat sich Mühe gegeben.
00:39:52Über Blumen, Pflanzen und Fische ist er dann zum Menschen gekommen.
00:39:55Na, das war eine Schau.
00:39:56Ist doch eigentlich ganz gut, dass wir es in der Schule haben.
00:40:02Da kriegt man wenigstens keinen Schreck.
00:40:04Später.
00:40:06Aber das ist doch wie Trockenschwimmen.
00:40:08Naja, es gibt ja oft Bücher.
00:40:11Hör bloß auf. Ich hab mal so ein Ding in die Hand gekriegt.
00:40:15Da waren so Stellungen drin, mehr für Akrobaten.
00:40:18Es ist doch schon schön, wenn man sich küssen kann.
00:40:20Meine Oma, die hat mit 20 den ersten Kuss gekriegt.
00:40:23Und mit 50 das erste Kind. Das sagen Sie alle.
00:40:26Hast du eine große Nase?
00:40:29Damit ich dich besser riechen kann.
00:40:32Was hast du für ein entsetzlich großes Maul?
00:40:35Damit ich dich besser fressen kann.
00:40:37Oh, Karolina.
00:40:40Robby, Robby, lass mich. Bitte.
00:40:44Aber mal müssen wir doch damit anfangen.
00:40:46Ja, Robby.
00:40:48Aber wenn man zu früh damit anfängt,
00:40:50macht man sich unglücklich, sagt meine Mutter.
00:40:53Meine Schwester hat mit 17 das...
00:40:55Oh, Robby, guck mal.
00:40:59Mensch, das Moped.
00:41:01Die haben unsere Sachen genommen.
00:41:04Na, wartet ihr Schakale.
00:41:10Er kommt uns.
00:41:11Los, schnell.
00:41:12Schnell.
00:41:14Lass die Klamotten fallen.
00:41:16Halt.
00:41:23Komm mal her.
00:41:24Aua, lass die Schuss.
00:41:25Aua.
00:41:26Hör mal zu, Lupipel.
00:41:27Christian.
00:41:27Bring uns irgendwelche Klamotten,
00:41:28sonst hau ich sie schwindelweich.
00:41:30Ich werde dich kriegen.
00:41:31Und dann geht es dir dreckig,
00:41:32wenn du uns hier sitzen lässt.
00:41:34Christian.
00:41:35Christian.
00:41:46So eine Scheiße.
00:41:53Der kommt nie.
00:42:00Herr, was machst du denn?
00:42:07Der kommt nie.
00:42:09Weißt du nichts Besseres?
00:42:10Jedes geliebte Wesen ist Mittelpunkt eines Paradieses, sagt Herr Benedikt.
00:42:17Schönes Paradies.
00:42:19Ich habe meiner Mutter versprochen, ihr keinen Ärger zu machen.
00:42:21Ich friere.
00:42:34Haben die sich eigentlich richtig geliebt, die Julia und Romeo?
00:42:37Ich meine, so richtig?
00:42:39Natürlich, der Pfeffer hat sie doch getraut.
00:42:42Und dann hat Romeo bei ihr übernachtet.
00:42:44Aber ganz klar ist das nicht.
00:42:45Habt ihr was?
00:42:46Und dann geht's.
00:43:16Untertitelung. BR 2018
00:43:46Was ist denn nun los?
00:43:54Der Sprit ist alle.
00:43:56Mensch, der Kriegel schmeißt uns raus.
00:43:57So schnell nun wieder nicht.
00:43:59Wenn man bei der die Klappe hält und der Ja sagt, ist die Sache schon gelaufen.
00:44:14Wann ist eigentlich die Kindheit zu Ende?
00:44:16Sind wir schon erwachsen?
00:44:19Naja, wir sind so im Niemandsland.
00:44:21Kindheit zu Ende, na und erwachsen auch noch nicht.
00:44:27Wo bleiben die denn bloß?
00:44:29Ich fahre ins Dorf zum ABV.
00:44:31Wir machen doch nicht gleich die Quere schuld.
00:44:33Das müssen Sie schon mir überlassen.
00:44:34Ich trage schließlich die Verantwortung.
00:44:36Sie nehmen alles auf die leichte Schulter überhaupt, diese ganze laxe kumpelhafte Art.
00:44:40Mit dem Volken muss ich alleine fertig werden.
00:44:42Weißt du, manchmal mache ich eine verdammte Wut auf alles.
00:44:47Und das Schärfste ist, ich weiß noch nicht mehr warum.
00:44:49Da könnte ich alles an die Wand klatschen.
00:44:51Geht dir das auch so?
00:44:52Hm, aber mir ist dann zum Heulen.
00:44:53Ich weiß auch nicht warum.
00:44:55Meine Mutter sagt, es liegt am Alter.
00:44:58Aber wenn ich mit dir zusammen bin, ist das alles so verdammt schön.
00:45:02Da, na ja, könnte ich irgendwann schon mal eine blöde Sache okay finden.
00:45:05Robby, ich kann nicht mehr.
00:45:13Na, steck auf.
00:45:21Robby, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Verstand und Gefühl?
00:45:26Die sagen alle, das muss man unterscheiden.
00:45:29Na, Verstand ist, na ja, was einem der Kopf sagt.
00:45:32Genau und sachlich.
00:45:33Genau und Gefühl, Gefühl, dann hörst du das drumherum, was man so fühlt.
00:45:38Du weißt es auch nicht?
00:45:40Doch, zum Beispiel ein Partisan.
00:45:42Sein Verstand sagt ihm, dass er kämpfen soll.
00:45:43Und dann verliebt er sich meinetwegen in eine Partisanin.
00:45:46Aber darunter leidet der Kampf.
00:45:48Deshalb muss er aufhören zu lieben.
00:45:49Also ist der Kampf das Nötige und die Liebe das Unnötige?
00:45:52Nein, ich meine doch nur im Krieg, als Beispiel.
00:45:55Aber wir haben ja keinen Krieg.
00:45:56Also brauchen wir Verstand und Gefühl nicht zu trennen.
00:45:58Nee, so ist das nun auch wieder nicht.
00:46:00Der Verstand oder die Vernunft zeigen einem, was notwendig ist.
00:46:02Und das Gefühl ist dazu da, um das Ganze zu verschönern, okay?
00:46:06Ach so.
00:46:08Ich könnte es nicht so genau trennen.
00:46:11In meinem Kopf geht das alles durcheinander.
00:46:13Aber auf der Insel hat dein Verstand hervorragend funktioniert.
00:46:17Noch sieben Kilometer.
00:46:19Armer Vater.
00:46:20Eine glückliche Familie.
00:46:29Aber was geht in der Katze eigentlich vor?
00:46:32Die Versuche werden fortgesetzt.
00:46:34Du hast Caroline Wicke ihn sehen.
00:46:35Wann war das?
00:46:36So gegen vier.
00:46:38Und ist sie allein gegangen?
00:46:40Ja, aber...
00:46:42Ich hab sie gesehen.
00:46:43Allein.
00:46:44Was aber?
00:46:45Er hat auf sie gewartet.
00:46:47Am Dorfausgang.
00:46:49Woher willst du denn das wissen?
00:46:50Ich weiß es eben.
00:46:52Wie lange geht denn das schon mit den beiden?
00:46:54Sie kennen sie schon zwei Jahre.
00:46:56So lange?
00:46:59Naja.
00:47:00Sie nimmt ja auch schon die Pille.
00:47:02Red doch keinen Blödsinn.
00:47:04Also wundern würde mich das nicht.
00:47:06Na bitte.
00:47:28Da haben wir es ja.
00:47:30Die ist doch leer.
00:47:33Umso schlimmer.
00:47:34Nein, ich hab Angst.
00:47:35Du brauchst keine Angst haben.
00:47:37Ich fahr nach Hause.
00:47:38Ach komm schon.
00:47:41Komm.
00:47:42Wir können nur sagen, man hat uns überfallen.
00:47:45Quatsch.
00:47:45Wir sagen, wie es war.
00:47:46Und unsere Sachen?
00:47:47Die schlafen schon alle.
00:47:49Wir schleichen uns ganz leise.
00:48:03Ihr geht jetzt sofort schlafen.
00:48:06Na ja.
00:48:08Da haben sie uns eben die Sachen geklaut.
00:48:10Solche Knörpse.
00:48:11Caroline.
00:48:13Du kannst doch Vertrauen zu mir haben.
00:48:22Kennst du diese Schachtel, ja oder nein?
00:48:24Ja.
00:48:24Ja.
00:48:24Nimmst du diese Tabletten immer?
00:48:28Nein.
00:48:29Nein, wirklich nicht.
00:48:31Gehört die Schachtel dir?
00:48:32Wem gehört sie?
00:48:36Und du hast noch nie eine Tablette davon genommen, sagt die Wahrheit.
00:48:43Doch, einmal.
00:48:44Eine.
00:48:45Aber das war nur Spaß.
00:48:47Wir dachten...
00:48:48Ich dachte...
00:48:49Das genügt, Caroline.
00:48:52Es tut mir leid, aber wir müssen dich nach Hause schicken.
00:48:55Es ist das Beste für alle.
00:48:58Deine Mutter wird dich abholen.
00:48:59Ist das geregelt mit dem Brot?
00:49:06Gut, danke.
00:49:09Das Mädchen ist einfach frühreif.
00:49:12Sicher sind da auch die häuslichen Verhältnisse mit dem Spiel.
00:49:14Jedenfalls glaube ich, dass bei diesem schwerwiegenden Vorkommnis sie die führende Rolle hatte.
00:49:20Was heißt führende Rolle?
00:49:22Beide haben sich vom Lager entfernt, also müssen beide nach Hause geschickt werden.
00:49:25Womöglich noch zusammen.
00:49:27Halten Sie das für eine Strafe?
00:49:29Naja, es ist ja auch unangenehm, den Direktor anzurufen, dass er seinen Sohn abholen soll.
00:49:34Was erlauben Sie sich?
00:49:36Wir sollten doch sachlich bleiben.
00:49:38Und mögliche Ursachen beim Namen nennen.
00:49:40Dazu gehört leider auch diese Romeo-und-Julia-Geschichte.
00:49:45Darin sehe ich eher eine negative Einwirkung.
00:49:48Sicher werden Sie sagen, die Kregel mit ihrem Sportfimmel.
00:49:50Aber glauben Sie mir, in diesem schwierigen Alter sind Disziplin und Selbstbeherrschung eine ganz wichtige Hilfe.
00:49:57Und was Ihnen Spaß macht und was Sie lieben?
00:50:01Ich finde auch. Wenn schon, dann beide.
00:50:04Kollegen, wir haben diskutiert mit allem Für und Wider.
00:50:07Die verantwortliche Entscheidung liegt bei mir.
00:50:09Also erstens, Caroline Hinze fährt nach Hause.
00:50:12Das ist ungerecht. Dann fahre ich auch.
00:50:13Ach doch, kein Quatsch. Wie soll denn deine Arbeit machen?
00:50:14Und zweitens, das Theaterspiel wird abgebrochen.
00:50:22Weglaufen nützt doch nichts. Mir kann ja nicht viel passieren.
00:50:25Aber denk doch mal an dein Studium.
00:50:27Du, die wird ja eine Beurteilung hinknallen, die sich gewaschen hat.
00:50:30Mir ist das egal.
00:50:32Wir probieren heimlich weiter.
00:50:33Wie Schiller im Walde in Tyrannos.
00:50:34Sehr erfreulich ist doch die hohe Beteiligung beim Erwerb des Sportabzeigens.
00:50:45Und dann habe ich noch etwas Unerfreuliches.
00:50:50Caroline Hinze wird wegen Verstoßes gegen die Lagerordnung nach Hause geschickt.
00:50:55Dann fahre ich auch.
00:51:06Der Appell ist beendet.
00:51:08Du hast es verraten mit der Pille. Du bist so gemein.
00:51:18Und ihr habt euch über mich lustig gemacht.
00:51:20Du und dein Robby.
00:51:21Aber du hast die Schachtel unter Carolinens Kopfkissen versteckt.
00:51:23Ich habe es gesehen.
00:51:26Warum hast du das gemacht?
00:51:28Sag schon.
00:51:29Ich wollte es ja gar nicht.
00:51:33Aber als Caroline mit Robby weg war, da war ich so unglücklich.
00:51:37Da ist die Gemeinheit aus mir rausgekommen.
00:51:41Jetzt gehst du zu Frau Kregel und sagst ihr die Wahrheit.
00:51:43Sonst sagen wir es.
00:51:45Also wenn ihr nicht dicht haltet, dann ist die Überraschung im Eimer.
00:51:48Ihr bringt uns die Terrasse in Ordnung.
00:51:49Wenn ihr dabei Gedicht aufsagt, ist das euer Bier.
00:51:52Willi, schlag vier die Lupine weg.
00:51:54Vier, fünf Proben, dann läuft die Sache.
00:51:56Ja, macht nur, macht.
00:51:57Tu dem Antalus!
00:51:59Tu dem Papalus!
00:52:02Los, ran!
00:52:04Danke, danke, das ist schon sehr schön.
00:52:11Und jetzt die Szene, in der Romeo, Pater Lorenzo, bittet,
00:52:13ihn und Julia heimlich zu trauen.
00:52:16Na los.
00:52:19Mein Vater, guten Morgen.
00:52:21Mein junger Sohn, mir scheint das Wildes Blut dich plagt,
00:52:23weil du dem Bett zu früh schon lebewohl gesagt.
00:52:26So wirst du denn, ich wandte Seele und Sinn in Liebe zu Kapolis schöner Tochter hin.
00:52:32Sie gab ihr ganzes Herz zurück für das meine.
00:52:35Und uns Vereinten fehlt zum innigsten Vereine die Trauung nur.
00:52:39Quatsch, ich fahr ja doch nach Hause.
00:52:41Nun warte doch mal.
00:52:42Du kannst doch nicht einfach aufgeben.
00:52:44Denk doch mal an die anderen, an die ganze Arbeit.
00:52:47Ist mir scheißegal.
00:52:48Die Kregel hat was gegen Caroline.
00:52:50Schon von Anfang an.
00:52:51Und wenn sie fährt, fahr ich auch.
00:52:52Das wird doch noch geklärt.
00:52:55Mensch, warte doch.
00:52:56Schmeiß einfach das Handtuch.
00:52:57Finde ich nicht gut.
00:52:58Ach, halt die Klappe.
00:52:58Wieso hast denn hier Marlene den Brief hier im, Idiot?
00:53:01Aua!
00:53:01Ach, in die Brennel sind.
00:53:03Du Schwein, du.
00:53:04Warte.
00:53:05Die hat mich überlistet.
00:53:07Kniffe haben die Weiber, die bringen die schon mit auf die Welt.
00:53:10Ich konnte doch nicht wissen, dass ich so an Caroline recht.
00:53:12Wieso recht?
00:53:14Na, die hat doch der Caroline so eine Pillen.
00:53:16Babypillen oder sowas unter das Kopfkissen geschoben.
00:53:19Deshalb denkt die Kregel.
00:53:21Aua, tut es weh.
00:53:31Komm mal mit.
00:53:32Was ist denn?
00:53:32Komm!
00:53:37Warum hast du das gemacht?
00:53:38Was?
00:53:39Das mit der Schachtel.
00:53:40Welche Schachtel?
00:53:41Mensch, Marlene, wenn Caroline nach Hause fahren muss.
00:53:45Ihre Mutter.
00:53:46Das kannst du doch nicht machen.
00:53:49Bitte, sagt der Kregel die Wahrheit.
00:53:51Das soll mein Kind mal sein.
00:54:02Ein Grab aus Marlene.
00:54:05Das soll es sein.
00:54:07Das soll es sein.
00:54:09Das soll es sein.
00:54:22Das ist doch kein Wunder, bei der Mutter, die hat doch dauernd andere Männer in den Berg.
00:54:39Ich hab gehört, jetzt hat die Mutter schon wieder einen anderen Berg.
00:54:41Mit 17 hat die Schwester doch schon ein Kind gekriegt.
00:54:43Und dann ist sie doch mit den Bengen abgehauen.
00:54:45Ach, ich hab gehört, morgen wird sie abgeholt.
00:54:47Das ist bloß gut.
00:54:52Karline! Was ist denn?
00:54:56Karline!
00:55:10Robi! Robi!
00:55:22Robi!
00:55:26Robi!
00:55:28Ab ну, vor Gott.
00:55:30Er hat E Thursday.
00:55:31Bewegung vor, habe ichATHene Recht.
00:55:32Ne, Frau?
00:55:34stun Puh!
00:55:35Cut,love.
00:55:44Heßchenprmbangyou
00:55:46Karoline
00:56:16Karoline
00:56:46Karoline
00:57:10Karoline ist weggelaufen
00:57:12Da hinten irgendwo im Wald
00:57:14Zum See
00:57:15Karoline!
00:57:21Mach keinen Quatsch! Ich weiß, dass du hier bist!
00:57:28Karoline! Karoline!
00:57:33Karoline!
00:57:45Was ist denn? Wach doch auf!
00:57:59Karoline!
00:58:04Du, wach auf!
00:58:08Hilfe! Hierher!
00:58:15Wach!
00:58:45Robby, Mensch, Robby, mach doch auf, Robby.
00:58:58Caroline, wo bist du? Caroline, Caroline.
00:59:07Caroline.
00:59:08Wir haben ihre Sachen gefunden.
00:59:11Caroline.
00:59:41Liebes, Liebespaar, ihr habt uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt.
00:59:47Vielleicht hat euch Romeo und Julia angesteckt.
00:59:50Aber wenn ihr mich fragt, die schönere Daseinsform der Liebe ist das Leben und nicht der Tod.
00:59:57Caroline, nun nach Hause?
01:00:01Frau Kreke, ich muss Ihnen was sagen.
01:00:09Das mit der Schachtel, das war ich.
01:00:14Wo das Paulchen nur bleibt.
01:00:16Vielleicht konnte er nicht abhauen.
01:00:18Die muss irgendwo im Wespennest sein.
01:00:21Wie kommen wir denn grad in diese Straße?
01:00:24Und der verhasste Name Kapole uns gleich so übermütig um die Ohren saust.
01:00:27Solltest du uns freundlicherweise erklären, woher du den Gaul hast?
01:00:30Ja, schönen Gruß vom Vorsitzenden.
01:00:32Freundlicherweise stellt er uns das edle Tier zur Verfügung.
01:00:35Was?
01:00:36Ein historisches Stück ohne Pferd, das wär nichts.
01:00:38Kann der sprechen?
01:00:40Wie soll ich das denn einbauen?
01:00:42Sieht aber halt aus.
01:00:44Also los, fangen wir an.
01:00:46Robby, Marlene und wenn's geht ohne Zettel.
01:00:49Was soll ich bloß mit dem Pferd machen?
01:00:54Wie kamst du her?
01:00:55Ach, sag mir.
01:00:56Und warum?
01:00:57Die Gartenmauer ist doch hoch.
01:00:59Schwer zu erklimmen.
01:01:00Der Ort ist tot.
01:01:02Bedenk nur, wie...
01:01:03Ah!
01:01:04Was ist denn los?
01:01:05Mess mir!
01:01:06Lass mich mal.
01:01:09Na?
01:01:10Du, bei einem Wespenstich in die Nase ist es besser, wenn sie gleich zum Arzt kommt.
01:01:15Ein Glück, dass sie nicht in die Zunge gestochen hat.
01:01:19Nun ist alles aus.
01:01:21Ja, Julia, mit Knollennas ist immer was anderes.
01:01:24Na, vielleicht.
01:01:25Vielleicht kann Carolina einspringen.
01:01:27Nee, nee, ich will nicht.
01:01:28Sie kann die Texte.
01:01:29In vier Tagen, das schaffen wir nie.
01:01:31Rolle vorwärts!
01:01:33Schwung und und ab.
01:01:36Hoffentlich hat sie den Galehne her schleppen müssen.
01:01:41Oh, Romeo.
01:01:46Warum denn Romeo?
01:01:49Verleugne deinen Vater und deinen Namen.
01:01:52Wo nicht?
01:01:53So schwöre dich zu meinem Liebsten und ich bin länger keine Capuli.
01:01:57Höre ich noch länger oder soll ich reden?
01:02:00Dein Name ist nur mein Feind.
01:02:02Du bleibst du selbst.
01:02:04Was ist denn Montagu?
01:02:09Was ist dein Name?
01:02:13Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.
01:02:19Oh, Romeo.
01:02:20Leg deinen Namen ab und nimm dafür mein ganzes Selbst.
01:02:24Ich nehme dich beim Wort.
01:02:25Denn liebst an mich, so bin ich neu getauft und will hinfort kein Romeo mehr sein.
01:02:28Wie kamst du her?
01:02:29Oh, sag mir, und warum?
01:02:30Die Gartenmauer ist hoch, schwer zu erklimmen.
01:02:33Der Ort ist tot.
01:02:34Bedenk nur, wer du bist, wenn einer meiner Väter dich hier findet.
01:02:37Der liebeleichte Schwing trugen mich.
01:02:39Kein Steiner am Bollwerk kann der Liebe wehren.
01:02:41Was Liebe nur vermag, das wagt sie auch.
01:02:44Drum halten deine Väter an mich nicht ab.
01:02:47Wenn sie dich sehen, sie werden dich ermorden.
01:02:50Ach, deine Augen tun mir mehr Gefahr als zwanzig ihrer Schwerter.
01:02:53Wer zeigte dir den Weg zu diesem Ort?
01:02:56Die Liebe.
01:02:57Oh, halte Romeo.
01:02:59Sag, liebst du mich?
01:03:01Sag's ohne falsch.
01:03:02Doch dächtest du, ich sei zu schnell besiegt.
01:03:04So will ich finster blicken, will widerspenstig sein.
01:03:07Ich sage nein, wenn du das lieber hast.
01:03:09Sonst nicht um alles.
01:03:12Ich schwöre, Fräulein.
01:03:14Beim heiligen Mond.
01:03:16Der Silbern dieser Bäume Wipfel säumt.
01:03:18Oh, schwöre nicht beim Mond dem Wandelbaren, der immerfort in seiner Scheibe wechselt,
01:03:22damit nicht wandelbar dein Lieben sei.
01:03:24Wobei denn soll ich schwören?
01:03:27Lass es ganz.
01:03:29Obwohl ich dein mich freue, freue ich mich nicht des Bundes dieser Nacht.
01:03:33Er ist zu rasch, zu unbedacht, zu plötzlich.
01:03:39Schlaf süß.
01:03:41Du verlässt es mich so unbefriedigt?
01:03:43Was für Befriedigung begehrst du noch?
01:03:49Ich höre im Haus Geräusch.
01:03:51Lebe wohl, Geliebter.
01:03:52Gleich.
01:03:53Gleich.
01:03:54Oh, Hilda Montagu, sei treu.
01:03:56Warte einen Augenblick.
01:03:57Ich komme wieder.
01:04:00So, wir stecken das mit Stecknadeln fest und dann heftest du das, hm?
01:04:03Ja.
01:04:05Hier, danke.
01:04:07Wo ist denn eigentlich Marlene?
01:04:08Die kommt nicht wegen ihrer dicken Nase.
01:04:10Die Jungs lachen sie immer aus.
01:04:12Steckst du mir mal fest?
01:04:13Warte mal her, ihr Analphabeten.
01:04:14Auf eins schreibt ihr aus Karpeli, auf das andere aus Montagu, aber ohne Fehler.
01:04:27Es tagt, es tagt.
01:04:28Auf, eile fort von hier.
01:04:29Stets heller und heller wird's.
01:04:30Wir müssen scheiden.
01:04:31Komm ins Fenster.
01:04:32Robi, wo bleibst du denn?
01:04:33Hell, dunkler stets und dunkler unsere Leiden.
01:04:38Fräulein!
01:04:39Amme!
01:04:40Die Gnetge Gräfen kommt in eure Kammer seit auf der Hut.
01:04:41Schon regt man sich im Haus.
01:04:42Tagscheine herein und Leben flieh hinaus.
01:04:43Ich steig hinab.
01:04:44Lass dich noch einmal küssen.
01:04:45Freund, Gatte, Trauter!
01:04:46Bist du mir entrissen?
01:04:47Gib Nachricht jeden Tag von jeder Stunde.
01:04:48Schon die Minute.
01:04:49Die Gnetge Gräfen kommt in eure Kammer seit auf der Hut.
01:04:51Schon regt man sich im Haus.
01:04:52Tagscheine herein und Leben flieh hinaus.
01:04:55Ich steig hinab.
01:04:56Lass dich noch einmal küssen.
01:04:57Freund, Gatte, Trauter!
01:05:10Bist du mir entrissen?
01:05:11Gib Nachricht jeden Tag von jeder Stunde.
01:05:14Schon die Minute hat der Tage viel.
01:05:17Ach, so zu rechnen bin ich hoch in Jahren, ehe meinen Romeo ich wiedersehe.
01:05:22Leb wohl.
01:05:23Kein Mittel lass ich aus den Händen, um dir, du Liebe, meinen Gruß zu senden.
01:05:27Oh, denkst du, dass wir uns je wiedersehen?
01:05:29Ich zweifle nicht.
01:05:34Mein Herz ahnt Unglück.
01:05:35Mich deucht, ich seh dich, da du unten bist, als legst du in eines Grabes Tiefe.
01:05:40Mein Auge drückt mich, oder bist du bleich?
01:05:43So, Liebe, scheinst du meinen Augen auch.
01:05:45Der Schmerz trinkt unser Blut.
01:05:47Leb wohl.
01:05:52Können wir das gebrauchen?
01:05:53Hier liegt noch jede Menge.
01:05:55Ja, bringt alles runter.
01:05:58Und nun noch mal den Auftritt.
01:06:08Nun, Julia.
01:06:10Wie geht's?
01:06:11Mir ist nicht wohl.
01:06:13Du hast einen aufmerksamen Vater.
01:06:16Um dich von deinem Trübsen abzulenken, er sanne dir ein plötzlich freuen fest, dass ich so wenig mich versah, wie du.
01:06:22Ai, wie erwünscht, was wär das, Gnetgemutter?
01:06:24Ja, denk dir, Kind.
01:06:26Am Donnerstag frühmorgens soll Graf Paris dich als frohe Braut an den Altar geleiten.
01:06:31Nein!
01:06:36Ich bitte euch, Gnetgemutter, sagt meinem Herrn und Vater, ich wolle mich noch nicht vermehlen.
01:06:44Da kommt er. Sag's ihm selbst. Sieh, wie er sich's von dir gefallen lässt.
01:06:50Nun, wie steht es, Frau? Hast du unseren Ratschluss hinterbracht?
01:06:53Ja, doch sie will es nicht. Sie dankt euch sehr. Wird auch die Türe in ihrem Grab vermehlt.
01:06:58Sagt. Ich versteh nicht. Was will sie nicht?
01:07:01Schätzt sie sich nicht beglückt, dass wir solch ein würdgen Herner wählt, ihr zum Gemahl? Unwürdig, wie sie ist?
01:07:06Hör nur, Fräulein, zierlich du. Rücken auf Donnerstag dein Zartgestell zurecht, mit Paris nach St. Peterskirch zu gehen.
01:07:12Sonst schlepp ich dich auf einer Schleife hin. Du bleichsichtiges Ding!
01:07:16Oh, Pfui! Seid ihr vollständig!
01:07:18Ich flehe euch auf den Knien an, mein guter Vater. Hört mit Geduld dein einzig Wort so an.
01:07:22Lass zur Kirche auf Donnerstag, sonst komm ich niemals wieder vors Gesicht.
01:07:26Sprich nicht, erwidere nicht, gib keine Antwort. Die Finger jucken mir.
01:07:29Euer Gnarren tun nicht wohl, sie so zu schelten.
01:07:31Haltet eure Mund, Klugschnauze!
01:07:33Gott, Sakrament, es macht mich toll, bei Tag, bei Nacht, spät, früh allein und in Gesellschaft, war meine Sauerstesi zu vermehlen.
01:07:38Nun, da ich ein Herrn hier angemittelt von fürstlicher Verwandtschaft, reichen Gütern, habe ich ein weinerliches Püppchen,
01:07:43die, wenn ihr Glück erscheint zur Antwort gibt, heiraten will ich nicht, ich kann nicht stimmen, ich bin zu jung.
01:07:48Ich bitte, entschuldigt mich!
01:07:49Gut, du sollst entschuldigt sein. Geh, Bettle, Hunger, Stürbarmwege, nichts, was meins soll dir zugutekommen.
01:07:56Bedenk dich, glaub, ich halte, was ich ruhe.
01:07:58Wohnt denn kein Mitleid droben in den Wolken, das in die Tiefe meines Jammers schaut?
01:08:05Oh, süße Mutter, stoßt mich doch nicht weg, nur einen Monat, eine Wochefrist.
01:08:09Und ich bereite mir das Hochzeitsbettel in jener düsteren Gruft, wo Tybald liegt.
01:08:16Na ja, das klappt doch schon ganz gut. Das geht doch.
01:08:20Sagt man, wo ist denn eigentlich das Pferd?
01:08:22Das edle Tier kommt nimmermehr, denn es ist dämpfig.
01:08:27Ja, das ist sehr gut.
01:08:29Micha, mit deinem Kissenbauch müssen wir uns noch was einfallen lassen.
01:08:32Wir probieren die Szene nochmal.
01:08:46Das ist ja unglaublich, hinter meinem Rücken, entgegen meinen Anweisungen.
01:08:50So, den habe ich eingetauscht. Der macht euch keinen Ärger. Der ist lammfromm.
01:09:04Und Sie unterstützen also das Ganze?
01:09:06Warum nicht? Bisschen Kultur kann nichts schaden.
01:09:09Wissen Sie auch, was hier gespielt wird?
01:09:11Na, Romeo und Julia, denke ich.
01:09:13Gegen den Beschluss der Lagerleitung.
01:09:15Ach so. Wollten Sie was anderes spielen?
01:09:17Sie können es ja immer noch verbieten.
01:09:21Ich habe den Gaul 35 Kilometer hergeritten. Die ganze Gemeinde kommt.
01:09:26Gratuliere, Sie haben gewonnen.
01:09:33Hier ruht Julia und Ihre Schönheit.
01:09:36Macht zur lichten Feier dies Gewölbe.
01:09:38Nie wieder will ich weichen aus dem Palast der Ewkernacht.
01:09:41Ja, es wäre wirkungsvoller mit Scheinwerfern. Wirklich.
01:09:47Wirklich.
01:09:48Wirklich.
01:09:49Wirklich.
01:09:50Wirklich.
01:09:51O mein Herz, mein Weib.
01:10:01O mein Herz, mein Weib!
01:10:13Der Tod, der deines Odems Balsam sog, hat deiner Schönheit nichts vermocht.
01:10:34Noch bist du nicht besiegt.
01:10:37Der Schönheit Fahne weht Purpur über Wangen und Lippen dir.
01:10:46Hier pflanzte nicht der Tod sein bleiches Banner.
01:10:55Julia, Liebe, warum bist du so schön noch immer?
01:11:01Ich will aus dem Palast der finsterer Nacht nie wieder weichen.
01:11:06Hier will ich bleiben und schüttle von dem lebensmüden Körper das Joch feindseliger Gestirne.
01:11:18Augenblickt euer Letztes.
01:11:21Arme, nehmt die letzte Umarmung.
01:11:25Klippen ihr, Tore des Atems, siegelt mit rechtmäßigen Kusse den ewigen Vertrag dem Wucherer Tod.
01:11:35Die ist meiner Liebsten.
01:11:51Und so im Kusse starb ich.
01:11:57Romeo.
01:12:09Oh, welche Unmitleid gestund ist Schuld an dieser kläglichen Begebenheit.
01:12:15Das Fräulein regt sich.
01:12:22Oh, mein Romeo.
01:12:29Kommt Fräulein, flieht die Grube des Todes, der Seuchen des erzwungenen Schlafs.
01:12:34Und fasset euch in Heiligem ergeben.
01:12:36Denn eine Macht, der niemand widerspricht, hat unseren Plan vereitelt.
01:12:42Kommt, oh kommt.
01:12:44Hinweg.
01:12:46Es wird nicht anders, Fräulein, kommt.
01:12:48Ich schließe das Gewölbe uns zu retten.
01:12:50Ja, geht nur, geht.
01:12:52Fräulein, kommt und zaudert nicht.
01:12:54Fräulein, kommt und zaudert nicht.
01:12:56Was ist das hier, ein Fläschchen in des geliebten Hand?
01:13:06Gift?
01:13:08Sehe ich wohl, war das ein eilig Ende?
01:13:11Oh, Böse, alles trankst du, keinen Tropf noch mir zu helfen, ließest du zurück.
01:13:26Ich küsse deine Lippen, glücklich hängt vielleicht ein Tropfen Gift noch dran.
01:13:33Wie warm noch deine Lippen sind.
01:13:39Ich will nicht zaudern.
01:13:49Nun willkommen, Deutsch, du hast ihm im Herzen.
01:14:06Auch sie ist hin.
01:14:08Damit bekräftigt werde, der Väterhass zerstört der Kinderbrust.
01:14:12Glückselig der, wer Liebe rein genießt, weil doch zuletzt das Grab so lieb und Hass verschließt.
01:14:18Er ist ein kleines Erachter.
01:14:20Hörst nicht, wir können die Lippen sind.
01:14:21Ich komme aus dem Weg.
01:14:22Ich komme aus dem Weg.
01:14:23Ich komme aus dem Weg.
01:14:24Wir kommen aus dem Weg.
01:14:26Ja, ja, ja, ja!
01:14:56Ja, ja, ja!
01:15:26Ja, ja, ja!
Kommentare

Empfohlen